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Hertha BSC Berlin [Re: Commander] #29034
25/10/2020 12:03
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Blitz-Rot für Zeefuik
1:2! Hertha kassiert nächste Pleite – Preetz: „Fühlen uns benachteiligt“

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Foto: AFP

Ein dummes Foul, eine Blitz-Gelb-Rote-Karte und ein Rot, was wieder zurückgenommen wurde. Vieles lief für die Alte Dame schief. So bleibt Hertha noch lange sieglos!

Von Paul Gorgas

Hertha rutscht tiefer in die Krise! Bei Spitzenreiter Leipzig verlieren die Berliner vor 999 Zuschauer 1:2, bleiben nach vier Pleiten in Folge mit drei Punkten im Tabellenkeller. Das ist Herthas schwächster Saisonstart seit elf Jahren (2009/10).

Damals endete die Saison mit dem Abstieg. Und jetzt dieser Absturz mit so einer Millionen-Truppe. Schlimm! Aber sofort wird es ungemütlich! Neun Pleiten aus den letzten elf Spielen (saisonübergreifend) sind besorgniserregend für Trainer Bruno Labbadia.

Zumal auch zum Teil ordentliche Leistungen wie gegen RB keine Punkte bringen, weil Hertha viele individuelle und dumme Fehler macht. Diesmal reißt Hertha-Stürmer Jhon Córdoba im eigenen Strafraum unnötig Orban um – den Elfmeter verwandelt Sabitzer zum 2:1-Siegtor für Leipzig.

Schade: Zuvor ist Hertha gut im Spiel, geht durch Córdoba nach Super-Konter 1:0 in Führung (7.). Danach geht alles schief. Erst schaltet Herthas neuer Verteidiger Omar Alderete beim Debüt gegen Upamecano zu langsam, der zum 1:1 trifft (11.).

Dann macht Neuzugang Deyovaiso Zeefuik (kommt zur Pause für Pekarik) nach zwei Fouls gegen Nkunku den fliegenden Holländer. Nach nur vier Minuten und 18 Sekunden ist für ihn schon wieder alles vorbei – drittschnellster Platzverweis der Liga-Historie.

Beide Karten kann man geben, muss man aber nicht. Zumindest für Hertha ist Schiedsrichter Tobias Stieler der Buhmann. Hertha-Torwart Alexander Schwolow: „Bis zur Gelb-Roten war es ein mutiger Auftritt von uns. Die Gelb-Rote ist für mich eine glatte Fehlentscheidung.“

Hertha-Manager Michael Preetz sauer: „Dieses sehr intensive Spiel hätte einen guten Schiedsrichter verdient – und das war heute nicht der Fall. Ich sage es ganz offen: Wir fühlen uns von vielen, kleinen, engen Entscheidungen benachteiligt. Der Schiedsrichter hat sich über das Spiel gestellt. Das ist bitter. Wir sind für eine gute Leistung nicht belohnt worden. Wir werden diese Leistung in den nächsten Wochen auch in Punkte ummünzen.“ Markige Wort.

Preetz macht es sich zu leicht, die Schuld beim Schiedsrichter zu suchen. Jetzt müssen Punkte her.

Trainer Labbadia, der in der Nachspielzeit Gelb sieht: „Wir haben einen doofen Elfmeter kassiert. Und haben selbst drei Situationen, wo es Elfmeter für uns geben kann, doch wir sind anständig und bleiben stehen. Da müssen wir abgezockter werden. Ansonsten hat die Mannschaft viel richtig gemacht.“

Manager und Trainer nehmen das Team in Schutz und zählen den Schiedsrichter an. Doch ab sofort zählen auch für alle Hertha-Beteiligten in dieser ungemütlichen Lage nur noch Siege.

Quelle: bz-berlin.de

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Hertha BSC Berlin [Re: Commander] #29115
26/10/2020 16:08
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Anlass ist die Pandemielage
Hertha setzt Ticketverkauf gegen Wolfsburg aus

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Am Sonntag empfängt Hertha BSC den VfL Wolfsburg im Berliner Olympiastadion. imago images

Hertha BSC hat den Ticketverkauf für das kommende Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg gestoppt. Anlass ist die aktuelle Pandemielage.

Der Bundesligist suche derzeit den Austausch mit dem Berliner Senat, wie er auf seiner Website mitteilte, um das weitere Vorgehen abzusprechen. Eigentlich hätte am Montag der freie Vorverkauf für das Heimspiel gegen die Wölfe am Sonntag (18 Uhr, bei Sky) starten sollen. Kaufberechtigt sollten Fans aus Berlin und Teilen Brandenburgs sein.

"Aufgrund der aktuellen Entwicklungen der Inzidenzzahlen in Berlin und Umgebung setzt der Hauptstadtklub den Verkauf vorerst aus", heißt es aber jetzt. "Nach Rücksprache mit dem Senat werden alle Käuferinnen und Käufer bzw. Interessierte auf Basis der Ergebnisse schnellstmöglich kontaktiert bzw. informiert."

Derzeit sind in Berlin Freiluft-Veranstaltungen mit maximal 5000 Teilnehmern zugelassen.

Quelle: kicker.de

Hertha BSC Berlin [Re: Commander] #29193
28/10/2020 13:18
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Bestätigt: Cunha will bei Hertha verlängern

2020-10-28-12-30-44-Best-tigt-Cunha-will-bei-Hertha-verl-ngern
Matheus Cunha (l.) im Zweikampf mit Silas Wamangituka ©Maxppp

Matheus Cunha öffnet Hertha BSC die Tür für eine Verlängerung. „Wir waren zu Gesprächen in Berlin. Matheus hat ein sehr gutes Verhältnis zu den Verantwortlichen und möchte sich langfristig bei Hertha entwickeln“, sagt Eric Lovey, Berater des brasilianischen Angreifers, gegenüber der ‚Bild‘.

Schon am gestrigen Dienstag kam heraus, dass Hertha und Cunha vor der Verlängerung bis 2025 stehen. Vor allem die Perspektive überzeugt den 21-jährigen Angreifer, wie dessen Agent betont: „Es geht Matheus vor allem um die sportliche Entwicklung.“ Heißt: Bevor Cunha den Sprung zu einem Topklub wagt, will er noch einige Zeit in Berlin reifen.

Quelle: Bild / von Niklas Scheifers

Hertha BSC Berlin [Re: Commander] #29226
29/10/2020 13:17
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Heimspiel am Sonntag
Hertha muss bereits gegen Wolfsburg auf Fans im Olympiastadion verzichten

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Foto: City-Press GmbH

Hertha BSC bestreitet bereits das Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg am Sonntag (18 Uhr/Sky) im Berliner Olympiastadion ohne Zuschauer.

Das teilte der Hauptstadtclub am Donnerstag mit. „Es ist schade und schon auch ein wenig bedauerlich, dass wir die nächsten Spiele trotz unseres gut funktionierenden Hygienekonzeptes zunächst erst einmal wieder ohne Zuschauerinnen und Zuschauer austragen werden“, sagte Manager Michael Preetz.

Der Club akzeptiere diese Entscheidung aber „nicht nur“, sondern betonte, „dass die Gesundheit der Allgemeinheit auch für uns stets im Vordergrund stand und weiterhin steht“.

Die neuesten Beschlüsse der Politik, nach denen im Profisport bis Ende November nur noch Geisterspiele ausgetragen werden dürfen, greifen eigentlich erst ab kommenden Montag.

Trotzdem werden am sechsten Spieltag im Corona-Hotspot Berlin mit stark steigenden Infektionszahlen bereits keine Fans mehr dabei sein. Schon am Montag hatte Hertha den bereits angelaufenen Ticketvorverkauf für die Begegnung ausgesetzt.

Am vergangenen Samstag waren beim Heimauftritt von Herthas Stadtrivalen 1. FC Union gegen den SC Freiburg (1:1) noch rund 4500 Zuschauer vor Ort, während in vielen anderen Stadien der Bundesliga bereits keine Fans mehr zugelassen waren.

Das hatte nicht nur in der Berliner Politik für viel Kritik und Unverständnis gesorgt.

Quelle: bz-berlin.de

Hertha BSC Berlin [Re: Commander] #29264
30/10/2020 12:35
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Er will die 100 perfekt machen / Labbadia auf Rekord-Jagd

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Hertha-Coach Bruno Labbadia schaut konzentriert im Training zu. Gegen Wolfsburg soll nach vier Pleiten in Serie unbedingt ein Dreier her Foto: City-Press GmbH

Das Spiel gegen Wolfsburg ist ein echter Richtungsweiser für Coach und Klub!

Drei Punkte für hundert Siege. Das ist das Motto für Bruno Labbadia (54) persönlich. Ein Sieg am Sonntag wäre sein 100. Dreier in der Bundesliga als Trainer. Er wäre erst der Siebte, dem das als Coach – und zuvor als Spieler gelingt.

Die Rekordmarke soll ausgerechnet gegen seinen Ex-Klub fallen, den er bis Sommer 2019 trainierte und nach Europa führte.

Und Rekord hin oder her – für Labbadia und Hertha geht es schon fast um alles! Mit einem Sieg würde der Coach die Berliner Krise nach vier Liga-Pleiten in Folge stoppen.

Klar ist aber: Setzt es gegen Wolfsburg die nächste Pleite, wird es düster für Labbadia. Bei nur drei Punkten aus sechs Liga-Spielen würden bei Hertha die Fragen an den Trainer drängender werden.

Labbadias Vorteil: Er kennt seinen Gegner! In Wolfsburg steckt noch jede Menge Bruno, 16 Spieler aus dem aktuellen Kader kickten schon zu Labbadias Zeit für die Wölfe.

Allerdings hat der Trainer seinen Widersacher von Sonntag eben auch durch gute Arbeit stark gemacht. Labbadia: „Sie haben eine Entwicklung genommen, die ich der Mannschaft zugetraut habe. Das hat auch mit den Erfolgserlebnissen zu tun, die in unserer Zeit kamen.“

Erfolgserlebnisse fehlen Hertha derzeit. Manager Michael Preetz (53) beruhigt noch: „Wir benötigen Zeit, die Mannschaft zu entwickeln. Mittelfristig hat der Kader das Potenzial dort zu landen, wo wir alle hinwollen – im internationalen Geschäft.“

in erster Schritt in diese Richtung wäre Labbadias Rekord-Sieg gegen seinen Ex-Klub! Bruno will die 100 perfekt machen.

Quelle: bild.de (Paul Gorgas)

Hertha BSC Berlin [Re: Commander] #29331
31/10/2020 15:23
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Neue Powerfrau im Präsidium / „Durch Deisler verliebte ich mich in Hertha“

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Anne Jüngermann überzeugte bei ihrem ersten Auftritt bei der Mitgliederversammlung, wurde deshalb mit starken 781 Stimmen von 953 abgegebenen Stimmen ins Hertha-Präsidium gewählt.Foto: City-Press GmbH

Das hat es bei Hertha noch nicht gegeben: Im Sturm eroberte Anne Jüngermann (34/verheiratet, ein Kind) am Sonntag mit ihrer erfrischenden Art auf der Mitgliederversammlung im Olympiastadion die Herzen der Fans und wurde ins Präsidium gewählt.

BILD: Wie viele Glückwunsch-Nachrichten erhielten Sie nach der Wahl?

Jüngermann: „Sehr viele, auch von Fans, die ich persönlich gar nicht kenne.“

BILD: Wie kamen Sie zum Fußball?

Jüngermann: „Ein Freund hat mich 2002 mal mitgenommen ins Stadion, in die Ostkurve. Ich wollte unbedingt Sebastian Deisler live sehen, seine Spielweise fand ich faszinierend. Durch ihn habe ich mich in Hertha verliebt. Denn nach der Partie war es um mich geschehen, obwohl Deisler selbst verletzt fehlte (Kapselriss, d. Red.). Ich habe meine gesamte Familie angesteckt. Jetzt haben wir alle seit Jahren Dauerkarten.“

BILD: Welches Spiel war das?

Jüngermann: „Hertha spielte gegen Schalke, siegte 2:0, die Tore schossen Preetz und Alves.“

BILD: Wie kriegen Sie Job, Familie und Hertha unter einen Hut?

Jüngermann: „Nicht schwer, Familie und Hertha gehören zusammen. Mein zweijähriger Sohn ist seit der Geburt auch Hertha-Mitglied, wünscht sich jeden Abend von mir als Gute-Nacht-Lied ,Nur nach Hause‘ oder ,Blau-weiße Hertha‘.“

BILD: Was sagt Ihr Mann zur Hertha-Liebe?

Jüngermann: „Er ist kein großer Fußball-Fan, passt an den Spieltagen lieber auf unser Kind auf. Das passt also perfekt.“

BILD: Welche Aufgaben werden Sie im Präsidium übernehmen?

Jüngermann: „Das wird erst nach unserer ersten Sitzung festgelegt. Ich bin aber jetzt schon voller Vorfreude, kann es kaum abwarten.“

BILD: Waren Sie im positiven Sinn erschrocken, dass sie im ersten Wahlgang gewählt wurden?

Jüngermann: „Auf jeden Fall, damit habe ich überhaupt nicht gerechnet.“

BILD: Was schwirrte Ihnen danach im Kopf herum?

Jüngermann: „Wie ich früher Fotos mit Michael Preetz gemacht habe und plötzlich bin ich Jahre später im Präsidium und helfe Hertha, setze mich für meinen Verein ein. Ein unbeschreibliches Gefühl.“

BILD: Wer ist Ihr Lieblingsspieler?

Jüngermann: „Ganz ehrlich hänge ich den alten Spielern nach, suche noch im jetzigen Team meinen Lieblingsspieler. Früher fand ich Niko Kovac super, weil er im Mittelfeld einfach alles weggeräumt hat. Und Torwart Sascha Burchert, weil er so freundlich und so ein unglaublich lieber Kerl war.“

BILD: Fußball ist bislang einer Männer-Domäne. Werden Sie versuchen, das ein wenig zu ändern?

Jüngermann: „Ich will durch mein Geschlecht nichts ändern. Ich möchte Frauen motivieren, hier in diesem tollen Verein ehrenamtlich mitzuhelfen. Es gibt bei Hertha so viele gute Gelegenheiten dazu. Mädels, ihr habt es drauf, lasst es uns gemeinsam anpacken!“

BILD: Wie viele Spiele haben sie seit 2002 verpasst?

Jüngermann: „Seit 2004 bin ich ständig im Stadion. Nur zum Ende der Schwangerschaft habe ich einige Partien verpasst und als unser Kind mal krank war. Übrigens habe ich sogar die Hochzeit nach Hertha gerichtet, wir haben einfach in der Länderspielpause geheiratet, damit ich kein Heimspiel verpasse.“

BILD: Wie würden Sie sich selbst beschreiben?

Jüngermann: „Begeisterungsfähig, fürsorglich, ehrlich, sehr kommunikativ, immer gut drauf.“

Quelle: bild.de

Hertha BSC Berlin [Re: Commander] #29411
02/11/2020 00:21
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Baku kontert mit Sonntagsschuss Matheus Cunha
Hertha stoppt Niederlagenserie - aber verpasst den Sieg

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Genau gezielt: Ridle Baku (l.) trifft zum 1:1 im Berliner Olympiastadion. imago images

Nach vier Niederlagen in Folge gelang Hertha BSC mit dem 1:1 gegen den VfL Wolfsburg ein Punktgewinn - und damit auch der erste Zähler zu Hause. Nach ausgeglichener erster Hälfte waren die Berliner im zweiten Durchgang überlegen, konnten ihre Chancen aber nicht in Tore ummünzen.

Hertha-Coach Bruno Labbadia verzichtete nach der 1:2-Niederlage gegen RB Leipzig auf Änderungen in seiner Startformation. Neuzugang Guendouzi (Leihgabe vom FC Arsenal) saß erstmals auf der Bank.

Wolfsburgs Trainer Oliver Glasner nahm indes im Vergleich zum 2:1-Sieg gegen Arminia Bielefeld drei Wechsel vor - zwei davon zwangsweise: Statt Guilavogui (Muskelfaserriss im Oberschenkel), Arnold (Geburt des zweiten Kindes) und Mehmedi (Bank) begannen Schlager, Gerhardt und Brekalo. Verteidiger Pongracic (nach Erkrankung) stand erstmals in der neuen Saison im Kader.

Bakus Sonntagsschuss kontert Cunhas Glücksschuss

Weil beide Mannschaften von Beginn an darum bemüht waren, das Mittelfeld schnell zu überbrücken und Abschlüsse zu suchen, entwickelte sich im Olympiastadion eine abwechslungsreiche Partie. Wolfsburg machte den Anfang, doch ein Abseitstreffer von Philipp erhielt zu Recht keine Anerkennung. Mit dem ersten Angriff ging Hertha in Führung - mit etwas Glück, den Matheus Cunha rutschte bei seinem Schuss vom Strafraum mit dem Standbein weg, traf aber dennoch flach vorbei am verdutzten Casteels (6.).

Wolfsburg brauchte einige Minuten, um sich zu fangen, erhöhte dann jedoch prompt den Druck. Schüsse von Brekalo und Gerhardt konnte Schwolow noch parieren (17., 18.), doch beim wuchtigen Abschluss von Baku vom Strafraumrand unter die Querlatte war der Keeper machtlos (20.). Auch danach blieb die Partie intensiv und ausgeglichen. In der 35. Minute gab es zunächst Elfmeter für Hertha, nachdem Alderete im Zweikampf mit Weghorst und Baku im Strafraum zu Fall gekommen war. Doch Referee Martin Petersen revidierte seine Entscheidung nach VAR-Studium (37.). So blieb es zur Halbzeit beim 1:1.

Hertha lässt Chancen ungenutzt

Nach dem Seitenwechsel ging es zunächst munter weiter. Lukebakio scheiterte in der 53. Minute im Strafraum an Casteels. Mit zunehmender Spieldauer wurde nun aber die Hertha dominanter und störte die Wolfsburger im Aufbau früh und empfindlich. Weil der VfL allerdings im defensiven Zentrum recht stabil stand, ergaben sich zunächst nur wenige Torraumszenen. Es dauerte bis in die 73. Minute ehe die Haupttstädter nach einem Fehlpass von Brooks mit Vier-gegen-Zwei angreifen konnten. Doch der freigespielte Cordoba zögerte beim Abschluss etwas zu lange, sodass Lacroix gerade noch klären konnte.

Von Wolfsburg kam in der zweiten Hälfte offensiv kaum mehr etwas (Ausnahme: Weghorst nach einer Standardsituation, 77.). Die Hertha aber kam dem Dreier auch in der Schlussphase näher: Cordoba zielte mit einem Flugkopfball aus guter Position zu hoch (81.), Boyata tat es ihm wenig später mit einem Kopfballaufsetzer gleich (84.). So blieb es beim aus Sicht der vor allem in der zweiten Hälfte überlegenen Berliner ein wenig unbefriedigenden Remis.

Hertha ist am kommenden Samstag (15.30 Uhr) in Augsburg zu Gast. Wolfsburg empfängt am Sonntag (15.30 Uhr) die TSG Hoffenheim.

Quelle: kicker.de

Hertha BSC Berlin [Re: Commander] #29429
02/11/2020 12:04
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1:1 gegen Wolfsburg
Hertha bleibt ohne Heimsieg – jetzt wird’s eng für Labbadia

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Foto: City-Press GmbH

Bruno Labbadia (54) trainiert den wahrscheinlich besten Hertha-Kader seit Jürgen Röber (1996 – 2002) – aber seine Zwischenbilanz ist ein Trauerspiel.

Von Roberto Lamprecht, Paul Gorgas und Kurt Hofmann

Mit dem mageren 1:1 gegen Wolfsburg holt er zwar den ersten Punkt nach vier Pleiten in Folge, aber Hertha steckt damit im Keller fest. Saisonübergreifend schaffte Labbadia nur zwei Siege in den letzten zwölf Spielen.

Er sagt: „Wir sind mit der Punkteausbeute nicht zufrieden, wollen aber auch nichts schönreden. Wir haben eineinhalb schlechte Spiele gemacht, ansonsten ordentlich gespielt, Ich bin überzeugt, dass wir über kurz oder lang mehr Punkte holen.“

Seit dem Einstieg von Investor Lars Windhorst im vergangenen Jahr gaben die Berliner 144,2 Mio Euro für neue Spieler aus. Labbadias Gegenwert in dieser Saison: magere vier Punkte.

Sein Top-Kader mit zahlreichen Millionen-Verstärkungen steht mit der schlechtesten Bilanz seit der Abstiegssaison 2009/10 da.

Nach dem Spiel sagte Wolfsburg-Manager Jörg Schmadtke, der Labbadia 2019 den Laufpass gab: „Ich weiß, dass meine Freunde von Hertha ein bisschen nervös sind…“

Zurecht, die Hoffnung für einen Aufschwung schwindet. Die nächsten Hertha-Gegner sind Augsburg, Dortmund, Leverkusen, Union und Gladbach.

Jetzt wird es langsam eng für Labbadia. Sein Vor-Vorgänger Ante Covic war am 27. November 2019 nach vier Niederlagen in Serie gefeuert worden.

Fakt ist auch: Labbadia befindet sich in der Corona-Saison mit sehr späten Transfers in einer Ausnahme-Situation. Die gilt allerdings für alle Teams. Zeit zum Einspielen hat er auch kaum. Nach dem Augsburg-Spiel ist wieder Länderspielpause und keine Möglichkeit, mit dem kompletten Team, das aus vielen Nationalspielern besteht, zu arbeiten.

Darum sollte Wolfsburg die Wende bringen. Das Rutsch-Flutsch-Tor von Matheus Cunha aus 16 Metern bringt die Führung mit dem ersten Torschuss. Endlich ein eigenes Tor im Olympiastadion! Bis dahin waren die Berliner das einziges Team der Liga ohne selbst erzielten Heimtreffer.

Doch Hertha „bettelt“ um den Ausgleich. Ridle Baku (22) hämmert das 1:1 rein. Vorher segelte der Ball nach Rückpass von der Grundlinie an allen Herthanern vorbei.

Arsenal-Leihspieler Mattéo Guendouzi kommt zu seinem Debüt weil Lucas Tousart (Verdacht auf Innenbanddehnung) raus muss. Einige Aktionen verstolpert Guendouzi hektisch.

Hertha verballert dickste Chancen. Lukébakios Volley pariert Casteels (53.), Córdoba zögert zu lang (72.) und Boyatas Kopfball (84.) fliegt drüber. Am Ende stehen 18:11 Torschüsse für Hertha – aber nur ein Treffer und ein Punkt.

Labbadia: „Wir sind enttäuscht, wir hätten die drei Punkte verdient gehabt. Manchmal ist es beschwerlich, wenn man – wie wir – das Glück nicht gepachtet hat.“

Der Monat November startet düster für Labbadia. Wie endet er…?

Quelle: bz-berlin.de

Hertha BSC Berlin [Re: Commander] #29484
03/11/2020 23:48
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Herthas Torunarigha positiv auf Corona getestet

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Jordan Torunarigha von Hertha BSC ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/ZB. (Quelle: dpa)

Fußball-Bundesligist Hertha BSC hat einen weiteren Coronafall zu beklagen. Wie der Klub am Dienstag mitteilte, wurde Abwehrspieler Jordan Torunarigha positiv auf COVID-19 getestet. Der 23-Jährige befindet sich in Quarantäne und ist symptomfrei.

Torunarigha hatte wegen einer Sprunggelenksverletzung zuletzt ausschließlich individuell trainiert. Der Trainingsbetrieb laufe deshalb für alle anderen Spieler wie geplant weiter, so die Berliner.

Mitte Oktober war Neuzugang Matteo Guendouzi nach der Rückkehr von der französischen U21-Nationalmannschaft positiv auf COVID-19 getestet worden. Der Mittelfeldspieler feierte erst am vergangenen Sonntag gegen den VfL Wolfsburg (1:1) sein Debüt für die Hertha. (sid)

Hertha BSC Berlin [Re: Commander] #29500
04/11/2020 14:19
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Negative Auswirkungen der Corona-Krise
Medien: Kein Geld für weitere Hertha-Transfers

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© Matthias Koch via www.imago-images.de

Fast 34 Millionen Euro gab Hertha BSC in der vergangenen Sommer-Transferperiode für neue Spieler aus - Platz drei im Bundesliga-Ranking hinter FC Bayern (62 Mio.) und dem BVB (48). Trotz des extrem holprigen Saisonstarts werden beim Haupstadtklub zeitnah keine weiteren teuren Neuzugänge dazu kommen.

Hintergrund: Die Corona-Krise trifft nun indirekt auch Hertha mit größerer Wucht als bisher angenommen.

100 Millionen Euro, die nächste Rate der Zuwendungen von Investor Lars Windhorst, flossen laut "Sport Bild" nicht wie ursprünglich vereinbart Ende Oktober. Stattdessen habe sich der Klub mit Windhorst auf einen späteren Zeitpunkt der Zahlung geeinigt. Schon im Sommer sollen die damals vereinbarten 50 Millionen Euro nicht komplett beziehungsweise teilweise verspätet angekommen sein.

Zudem wird Hertha Windhorsts Investitionen nicht in voller Höhe in die Mannschaft investieren. Mit um rund 60 Millionen Euro verringerten Einnahmen planen die Berliner wegen der Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie. Die Finanzspritze soll dafür genutzt werden, diese Mindereinnahmen auszugleichen.

Hertha BSC: Kein Geld für Winter-Transfers

Vorteil: Hertha muss zum Überleben nicht wie andere Vereine Kredite aufnehmen oder Schulden machen. Im Gegenteil: Ab Mai könnte der Klub eine ältere Anleihe von 40 Millionen Euro abzahlen und sich damit auf ein wirtschaftlich noch solideres Fundament stellen.

Für die Planungen der sportlich Verantwortlichen um Manager Michael Preetz und Trainer Bruno Labbadia hat der eher konservative Kurs allerdings unangenehme Folgen. Dem Bericht zufolge steht für anstehende Transferperiode im Januar kein Geld für Neuverpflichtungen zur Verfügung - es sei denn, Hertha würde zusätzliche Einnahmen durch den Verkauf eigener Stars generieren.

Und bislang läuft das Berlinger Millionen-Ensemble den Erwartungen in der Bundesliga meilenweit hinterher - womöglich auch, weil Labbadia aufgrund der Umschichtungen der Windhorst-Investitionen schon im Sommer nicht alle seine Transfer-Wünsche erfüllt werden konnten.

Quelle: sport.de

Hertha BSC Berlin [Re: Commander] #29519
05/11/2020 13:15
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Unzufriedener Bankdrücker
Herthas Ersatz-Keeper Rune Jarstein vor dem Winter-Abflug!

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Foto: Picture alliance / Nordphoto

Herthas frühere Nummer 1 hält es auf der Bank nicht aus. Erste Angebote liegen dem Norweger bereits vor.

Von Carsten Priefer und Paul Gorgas

Rune Jarstein (36) war jahrelang Herthas unumstrittene Nr.1. Jetzt er nur noch Ersatz. Deshalb denkt er über einen Wechsel nach. Herthas Ersatz-Keeper vor dem Winter-Abflug!

171 Spiele absolvierte der Norweger seit 2015 für die Berliner als Stamm-Torwart, wurde dank Trainer Zsolt Petry (54) von Jahr zu Jahr besser. Als Petry von Ex-Trainer Jürgen Klinsmann (56) im Herbst 2019 in die Wüste geschickt wurde, begann Jarsteins Abstieg.

Unerklärliche Patzer, viele einfache Gegentreffer, fehlendes Selbstbewusstsein – am Ende musste er sogar Ersatz-Keeper Thomas Kraft (32) weichen.

Als Bruno Labbadia (54) kam, kehrte Jarstein kurzzeitig zurück ins Tor. Doch jetzt sitzt er wieder nur auf der Bank. Denn mit Alexander Schwolow (27) wurde ihm eine neue Nummer 1 vor die Nase gesetzt, Jarstein ist Außen vor.

Mit der Rolle des Ersatz-Keepers kommt er jedoch überhaupt nicht klar. Deshalb ist ein Wechsel im Winter denkbar. Angebote aus Norwegen soll Jarstein (Vertrag bis 2021) schon vorliegen haben.

Allerdings spielt Hertha da noch nicht mit. Nur Nils Körber (23) als Schwolow-Ersatz ist den Verantwortlichen zu riskant. Entweder verpflichtet Hertha im Winter einen jungen, entwicklungsfähigen Torwart – oder Jarstein muss bleiben.

Es werden spannende Transferwochen im Januar.

Quelle: bz-berlin.de

Hertha BSC Berlin [Re: Commander] #29544
06/11/2020 13:33
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Drei Länderspiele stehen an
Herthas Abwehrspieler Stark wieder im DFB-Kader – aber wie lange?

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Foto: picture alliance / GES / Markus Gi

Hertha-Verteidiger Niklas Stark wurde erneut für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft nominiert. Ob er auch bis zum Ende der Länderspiele dabei ist, ist offen.

Herthas Niklas Stark steht im Aufgebot der Nationalelf für die drei anstehenden Länderspiele.

Am Mittwoch trifft die DFB-Elf im Test in Leipzig auf Tschechien, danach stehen die abschließenden Partien in der Nations League gegen die Ukraine (14.) und in Spanien (17.) an.

Nur die Begegnungen der Nations League wurden Matthias Ginter (Gladbach), Manuel Neuer, Serge Gnabry, Leon Goretzka, Joshua Kimmich, Leroy Sané (alle FC Bayern), Toni Kroos (Real Madrid) und Timo Werner (FC Chelsea) nominiert.

Auch bei der letzten Länderspielen hatte sich Bundestrainer Jogi Löw für diese Variante entschieden und nach dem Testspiel den Kader angepasst. Damals wurde Stark nach dem 3:3 gegen die Türkei nicht mehr zu den Länderspielen gegen die Ukraine und die Schweiz mitgenommen.

Quelle: bz-berlin.de

Hertha BSC Berlin [Re: Commander] #29626
08/11/2020 00:07
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Cordoba verletzt ausgewechselt
Uduokhai unglücklich: Hertha siegt im Augsburger Nebel

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Startelf-Debütant und Torschütze: Matteo Guendouzi (li.) und Matheus Cunha bejubeln das erste Berliner Tor. getty images

Nach zuletzt fünf sieglosen Spielen hat Hertha BSC wieder einen Dreier in der Bundesliga verzeichnet. Die Berliner siegten auswärts beim FC Augsburg völlig verdient mit 3:0 - auch, weil der frisch für die Nationalmannschaft berufene Uduokhai einmal nicht gut aussah.

FCA-Coach Heiko Herrlich musste nach dem 3:1-Heimsieg über den 1. FSV Mainz 05 auf Rechtsverteidiger Framberger verzichten, der aufgrund eines Faszienrisses im Oberschenkel ausfiel. Für ihn kam Gumny zu seinem Startelf-Debüt.

Auch auf Seiten von Hertha kam es zu einer Startelf-Premiere: Neuzugang Guendouzi ersetzte Tousart, der aufgrund einer Kniereizung ausfiel. Die zweite Veränderung im Vergleich zum 1:1 gegen den VfL Wolfsburg: Plattenhardt erhielt hinten links den Vorzug vor Mittelstädt.

Hertha tonangebend, aber nur nach Standards gefährlich

Bei im Verlauf des Spiels immer dichter werdenden Nebels übernahmen die Hauptstädter vom Beginn weg das Ruder in der Partie. Augsburg präsentierte sich defensiv allerdings gut sortiert und bot Hertha kaum etwas an. Bei einem der seltenen Konter verzeichnete der FCA dann auch die erste Möglichkeit der Partie, Gregoritschs Distanzschuss strich knapp drüber (17.). Hertha fand aus dem Spiel heraus kaum Lösungen gegen den Augsburger Defensivverbund und wurde hauptsächlich nach Standards gefährlich: Cunha zog einen Freistoß über das Tor (19.), Stark (27.) und Cordoba (34.) prüften Gikiewicz jeweils per Kopf nach Ecken.

Die beste Möglichkeit für die Berliner aus dem Spiel heraus ergab sich durch Guendouzi, der nach einer recht unübersichtlichen Szene im letzten Moment am Abschluss gehindert wurde (37.). Für Augsburg traf Hahn nach einem Konter zur vermeintlichen Führung, stand dabei aber hauchdünn im Abseits (40.).

Uduokhai trifft Cordoba hart - Cunha trifft vom Punkt

Ein regulärer Treffer fiel aber doch noch vor dem Pausenpfiff - und zwar nach einer unglücklichen Aktion von Uduokhai: Der Innenverteidiger, unter der Woche erstmals für die Nationalmannschaft berufen, köpfte erst im Flug einen Mitspieler an, wollte die Kugel dann aus dem eigenen Strafraum schießen, traf dabei aber den dazwischengespritzten Cordoba mit voller Wucht von hinten. Cunha verwandelte den fälligen Elfmeter lässig zur Hertha-Führung (44.).

Lukebakio legt ganz fein nach

Cordoba hatte sich bei Uduokhais Foul verletzt und konnte nicht mehr weiterspielen, für ihn kam Piatek zur Pause - und der Pole war nur kurz nach der Pause am zweiten Berliner Treffer beteiligt: Seine Hereingabe von der rechten Seite verlängerte Gouweleeuw unglücklich in den Lauf von Lukebakio, der den Ball technisch stark verarbeitete und vorbei an Gikiewicz ins linke Eck legte (52.).

Augsburg erhöhte nun das Risiko, Herrlich brachte in Niederlechner und Finnbogason seine zwei zuletzt verletzten Stürmer. Die beiden zeigten sich nur eine Minute nach ihrer Hereinnahme direkt für Augsburgs erste Großchance verantwortlich, Niederlechner brachte den Ball nach feinem Anspiel von Finnbogason aber nicht an Schwolow vorbei (61.). Hertha erhielt durch die offensivere FCA-Ausrichtung allerdings auch vorne mehr Räume, Piatek traf bei einem Konter nur den Außenpfosten (64.).

Piatek setzt den Schlusspunkt

Der Nebel über dem Stadion wurde in dieser Phase immer dichter - und die Angriffsbemühungen der Augsburger weniger. Hertha hielt den Ball geschickt weg vom eigenen Gehäuse und war näher am dritten Tor als der FCA am Anschlusstreffer. Folgerichtig stellte Piatek noch den Endstand her: Bei einem starken Steilpass von Cunha startete der Pole noch aus der eigenen Hälfte, stand damit nicht im Abseits und setzte frei vor Gikiewicz trocken den Schlusspunkt (86.).

Hertha feierte damit nach fünf sieglosen Spielen wieder einen Dreier vor der Länderspielpause. Danach geht es für die Berliner am 21. November (20.30 Uhr) gegen Borussia Dortmund weiter. Augsburg gastiert fünf Stunden zuvor in Mönchengladbach.

Quelle: kicker.de

Hertha BSC Berlin [Re: Commander] #29642
08/11/2020 12:38
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Durststrecke beendet
3:0 in Augsburg! Hertha schenkt Labbadia den 100. Sieg als Trainer

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Nach sieben Wochen Wartezeit hat Bruno Labbadia mit Hertha BSC im Auswärtsspiel beim FC Augsburg seinen 100. Sieg als Bundesliga-Trainer bejubeln können. Die Berliner gewannen am Samstag angeführt und angetrieben vom starken Matheus Cunha mit 3:0 (1:0).

Hertha kann’s ja doch noch!

Im Augsburger Nebel behält die Elf von Trainer Bruno Labbadia (54) den Durchblick, ballert sich mit 3:0 aus der Ergebniskrise und feiert das Ende der Sieglos-Serie nach fünf Spielen ohne Dreier.

Torwart Alexander Schwolow zu Sky: „Das tut unfassbar gut nach dieser langen Durststrecke!“

Der Keeper hält im achten Anlauf im Hertha-Trikot erstmals alle Bälle, die auf sein Tor fliegen. Sein Coach hat ebenfalls doppelten Grund zur Freude: Labbadia feiert seinen 100. Bundesliga-Sieg als Trainer im 261. Spiel, ist erst der Siebte, der diese Top-Marke knackt. Labbadia erleichtert: „Wir haben eine sehr souveräne Leistung gebracht, hatten über 90 Minuten das Spiel im Griff und gute Tore gemacht. Heute haben wir die Entwicklung der letzten Wochen in ein Ergebnis umgemünzt.“

Dabei brauchen die Berliner in einer zähen ersten Hälfte aber die Hilfe der Augsburger.

? 42. Minute: Deutschlands Neu-Nationalspieler Felix Udokkhai (erstmals von Bundestrainer Jogi Löw berufen) trifft beim Klärungsversuch im Strafraum nur Hertha-Angreifer Jhon Córdoba. Elfer!

Matheus Cunha schnappt sich den Ball, tippelt beim Anlauf, tanzt und trifft in die Mitte. Der erste Bundesliga-Elfer für den Brasilianer und sein viertes Liga-Tor in dieser Saison.

Doch das hat seinen Preis: Beim Foul verletzt sich Córdoba am linken Bein, sitzt später mit Krücken auf der Tribüne (siehe Rand). Für ihn kommt zur Pause Krzysztof Piatek.

Und schlägt sofort ein!

? 52. Minute: Die Flanke des Polen-Jokers rutscht Ausgburgs Gouweleeuw durch. Dodi Lukébakio bedankt sich mit dem 2:0.

Der Belgier nach Abpfiff: „Wir haben Qualität im Team, nur der Sieg fehlte. Das gibt uns allen Selbstvertrauen.“

Davon tankt auch Piatek mit seinem Auftritt in der zweiten Hälfte ordentlich. In der 64. Minute scheitert er noch am Pfosten, macht es dann besser:

? 86. Minute: Nach feinem Zuspiel von Cunha bleibt Piatek eiskalt, entscheidet das Spiel mit seinem ersten Saisontor.

Ist das Ende der Sieglos-Serie der Start in eine Unbesiegt-Serie? Wird schwer. Nach der Länderspielpause heißt der Gegner am 21. November Dortmund.

Quelle: bz-berlin.de (Von Paul Gorgas und Carsten Priefer)

Hertha BSC Berlin [Re: Commander] #29783
10/11/2020 13:32
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Piatek jetzt Nummer 1
Das baut Hertha für seinen letzten Mittelstürmer alles um

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Herthas Offensiv-Zugang Jhon Cordoba hat sich im Spiel gegen Augsburg schwer verletzt. Jetzt muss Knipser Krzysztof Piatek liefern – und Trainer Labbadia sein System umstellen.

Von Carsten Priefer und Roberto Lamprecht

Der Schock sitzt tief! Hertha gab bei Stürmer Jhon Cordoba (27) eine Bänderverletzung bekannt. Nach B.Z.-Informationen handelt es sich um einen stärkeren Teilriss der Syndesmose am Sprunggelenk. Das Jahr ist gelaufen, vielleicht sogar der Rückrundenstart.

Der bullige Cordoba ist als Typ in Herthas Kader einzigartig. Für 15 Millionen wurde er nach langer Suche gerade erst aus Köln verpflichtet.

Muss Hertha im Winter schon wieder auf dem Transfermarkt nachlegen?

Intern soll man entschieden haben, keinen Ersatz zu verpflichten. Hertha setzt ab sofort auf Krzysztof Piatek (25). Der Pole erhält mindestens bis Weihnachten eine Einsatzgarantie. Trainer Bruno Labbadia: „Wir haben ein Gespräch geführt. Krzysztof weiß jetzt, dass er die erste Wahl ist!“

Bedeutet auch, dass sich Herthas Spielweise ändert.

Brecher Córdoba war als Wandspieler immer anspielbar – ob hoch oder flach – er machte die Bälle fest. Durch seine Schnelligkeit wurde er auch oft mit langen Pässen in die Spitze geschickt. Techniker Piatek ist anders, er geht im letzten Angriffsdrittel am liebsten kurze Wege in die Schnittstellen, schleicht sich von Gegner weg.

Labbadia: „Krzysztof will immer Tore schießen. Zum einen müssen wir unser Spiel anpassen, weil er ein spezieller Spieler ist. Zum anderen muss er ein paar Sachen machen, die für die Mannschaft wichtig sind.

Heißt: Das Mittelfeld muss höher an Piatek heranrücken. Damit Piatek mit den Sturmpartnern Cunha (21) und Dodi Lukebakio (23) schnelle Positionswechsel und Kurzpassspiel ausführen kann.

Das klappte letzte Saison gegen Leverkusen (20.6.) perfekt, als sich das Trio beim 2:0 gegenseitig die Treffer von Cunha und Lukebakio vorbereitete. Diese Szenen zeigte Labbadia Piatek zuletzt vor dem Augsburg-Spiel (3:0) – mit Erfolg.

Piatek erzielte einen Treffer, bereitete einen vor. Labbadia: „Ich hoffe, das gibt ihm Auftrieb. Wir brauchen ihn in einer Verfassung, in der er Torgefahr ausstrahlt.“

Denn der „Pistolero“ ist für längere Zeit Herthas letzter Mittelstürmer.

Quelle: bz-berlin.de

Hertha BSC Berlin [Re: Commander] #29812
12/11/2020 12:27
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Windhorst wird bei Hertha vorsichtiger – Weitere Millionen sollen erst später fließen
Der Finanzinvestor wollte den Berliner Fußballclub zu einem führenden Hauptstadt-Verein machen. Das gelang bisher nicht. Nun stockt der Geldfluss bei Hertha BSC.

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Investor Lars Windhorst / Investoren sollen Geld geben, aber nicht mitreden.(Foto: dpa)

Düsseldorf Es war der größte Finanzdeal in der Bundesligageschichte: Mitte 2019 kaufte der Investor Lars Windhorst über seine Beteiligungsgesellschaft Tennor einen großen Minderheitsanteil am Hauptstadtclub Hertha BSC. 224 Millionen Euro steckte Windhorst in den Verein. Die Geschäftsführung jubelte, Fans hofften auf eine rosige Zukunft.

Inzwischen ist auf allen Seiten Ernüchterung eingekehrt. Auf dem zehnten Tabellenplatz schloss Hertha die Saison 2019/20 ab – nur einen Platz besser als im Vorjahr. Die „außergewöhnlichen Transfers“ der Winterpause, wie Geschäftsführer Michael Preetz sie bezeichnete, blieben wirkungslos, andere soll es aber auch nicht geben. In diesen Krisenzeiten, sagt Preetz, werde Hertha das Geld zusammenhalten. Als Ziel für die laufende Saison nannte er: „Wir wollen Anschluss an die internationalen Plätze, wollen ranrücken.“

Dann knirschte es. Jens Lehmann, der für Tennor im Aufsichtsrat der Hertha sitzt, kritisierte die Messlatte von Preetz als zu niedrig. „Das Ziel ist allen bei Hertha BSC klar. Und das heißt Qualifikation für den europäischen Fußball“, sagte der ehemalige Nationaltorhüter der „Sportbild“. Darauf wiederum reagierte Hertha-Präsident Werner Gegenbauer mit den Worten: „Auch Herr Lehmann spricht als Berater von Tennor über und nicht für Hertha BSC.“

Die nächste Eskalationsstufe ist schon erreicht. Eine erneute Finanzspritze von 100 Millionen Euro, die für Oktober vorgesehen war, fiel aus. Windhorst und die Hertha hätten gemeinsam einen neuen Zahlungsplan vereinbart, sagte Preetz. Es gebe keine Differenzen mit dem Investor. Windhorst sagte nichts – muss er auch nicht. Jeder kann sehen, dass es bei Hertha anders läuft, als er sich vorgestellt hat.

Quelle: handelsblatt.com / Sönke Iwersen

Hertha BSC Berlin [Re: Commander] #29850
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Boateng soll Bayern verlassen
Wen Hertha-Manager Preetz jetzt schnell anrufen muss

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Am Donnerstag vermeldete BILD im Fußballtalk „Reif ist Live“ exklusiv: Bayern wird den auslaufenden Vertrag von Jérôme Boateng (32) NICHT verlängern.

Ob Hertha-Manager Michael Preetz (53) in diesem Moment zum Handy gegriffen und die Nummer des Boateng-Beraters gewählt hat, weiß ich nicht. Es wäre aber genau richtig gewesen!

Dass der gebürtige Berliner Boateng im Sommer ablösefrei zu haben ist, ist eine Riesen-Gelegenheit für den dank Investor-Millionen inzwischen neureichen, aber immer noch gesichts- und erfolglosen Klub.

Eine Jérôme-Rückkehr zu Hertha (wo er bis 2007 zehn Bundesligaspiele machte) würde extrem viel Sinn machen!

?? Endlich ein Star. Boateng (WM-Held, doppelter Triple-Sieger, 6,5 Mio Instagram-Follower) besitzt alleine mehr Strahlkraft, als der komplette Hertha-Kader. Das Interesse am Klub würde sich massiv steigern – genau das, was die graue Maus braucht.

?? Endlich ein Boss. Hertha setzt auf junge und entwicklungsfähige Spieler. Richtig so! Aber die brauchen Führung. Besonders in kritischen Situationen auf dem Platz. Das fehlt aktuell auf hohem Niveau.

Meine These: Mit einem Führungsspieler vom Kaliber Boateng, hätte Hertha das verrückte Spiel in München nicht 3:4 verloren!

?? Endlich im richtigen Trikot. Boateng wurde bei Hertha Profi, sammelte seine Titel aber in München. Immer wenn ich (selbst Berliner) ihn wieder einen Pokal stemmen sah, war ich einerseits stolz auf den Jungen aus meiner Stadt. Andererseits traurig, weil Hertha nie von seiner Weltkarriere profitierte

Sein Comeback würde mich (und viele Hertha-Fans) für diese Momente, in denen Boateng das „falsche“ Trikot trug, ein wenig entschädigen. Auch ablösefrei wird Boateng (der privat viel Zeit in Berlin verbringt) nicht billig. Aber Hertha hat in der Vergangenheit schon wesentlich mehr Geld für unsinnigere verbrannt, als Boateng an Gehalt aufrufen wird.

Boateng bei Hertha wäre das perfekte Geschenk von Investor Lars Windhorst (43) an die Fans.

Quelle: bz-berlin.de (Florian Witte)

Hertha BSC Berlin [Re: Commander] #29897
14/11/2020 13:02
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Mit 34 auf dem Höhepunkt
Peter Pekarik ist Herthas Phänomen

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Hertha-Verteidiger Peter Pekarik ist mit 34 Jahren stärker denn je und fährt jetzt mit der Slowakei zur EM.

Das Phantom wird zum Phänomen! Von Sommer 2018 bis Mai 2020 machte Peter Pekarik (34) als Hertha-Phantom nur vier Bundesliga-Spiele. Sein Marktwert ist inzwischen auf 400.000 Euro abgestürzt, damit ist er das Schlusslicht des gesamten Kaders. Pekariks Zeit in Berlin schien abgelaufen.

Doch unter Trainer Bruno Labbadia (54) wurde der Rechtsverteidiger wieder zur Stammkraft. Der dienstälteste Herthaner (seit 2012 im Klub, 174 Pflichtspiele), erhielt einen neuen Vertrag, wurde Vize-Kapitän und in den Mannschaftsrat gewählt.

Aktueller Höhepunkt: Pekarik qualifizierte sich mit der Slowakei Donnerstag mit einem 2:1 in Nordirland nach Verlängerung für die EM.

„Für mich erfüllt sich ein Traum“

Der Slowake überglücklich: „Ich werde mich immer mit großer Freude an mein 95. Spiel im Nationaltrikot erinnern. Das ist ein großer Erfolg für unser kleines Land. Ich bin froh, dass wir in diesen schwierigen Zeiten alle Menschen in der Slowakei glücklich machen konnten. Auch für mich erfüllt sich mit diesem Sieg sich ein weiterer Traum, es könnte mein drittes große Turnier nach der WM 2010 in Südafrika und der EM 2016 in Frankreich werden.“

Wenn er gesund bleibt, ist er auch ganz sicher dabei. Der „Oldie“ ist in der Form seines Lebens, spielte den Krimi in Nordirland die vollen 120 Minuten durch.

Pekarik: „Fünf Minuten vor Spielende haben wir ein Eigentor kassiert, aber auch diese Situation hat uns nicht gebrochen und in der zweiten Hälfte der Verlängerung haben wir das Spiel entschieden. Unser Team hat eine große, innere Stärke, viel Teamgeist und Charakter.“

Und Pekarik geht als Anführer immer voran – auch bei Hertha! Wie macht der Oldie das? Labbadia: „Peter bereitet sich vor dem Training vor, gibt dann im Training einhundert Prozent, macht hinterher Nachbereitung. Ein Musterprofi und Vorbild! Ich sehe bei ihm keine Grenze, was das Alter betrifft.“

Peter Pekarik fährt mit der Slowakei zur EM. Er ist Stammspieler, hat jetzt 95 Länderspiele absolviert. Sonntag soll Nummer 96 in der Nations League gegen Schottland folgen.

Quelle: bz-berlin.de

Hertha BSC Berlin [Re: Commander] #29957
15/11/2020 18:05
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Vor dem Spiel gegen Dortmund
Hertha-Trainer Bruno Labbadia in der Sechser-Falle

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Foto: City-Press GmbH

Luxus-Problem für Hertha-Trainer Bruno Labbadia (54) vorm Knaller gegen Dortmund am Sonnabend (20.30 Uhr, Olympiastadion). Gleich drei defensive Mittelfeldspieler kämpfen um zwei Plätze.

Niklas Stark (25), Matteo Guendouzi (21) und Lucas Tousart (23) müssen in den nächsten Tagen Labbadia mit starken Leistungen überzeugen. Ist für den Coach aber kein Problem, denn alle drei entwickeln sich immer mehr zu Führungsspielern.

Labbadia: „Die Spieler haben nach dem Sieg in Augsburg gemerkt, dass die Art und Weise, wie wir spielen, funktioniert. Und gerade Glaube und Überzeugung brauchen die Spieler.“

Aber nur zwei können gegen Dortmund starten.

Der B.Z.-Check

? Frankreichs U21-Nationalspieler Matteo Guendouzi hatte aufgrund seiner Corona-Erkrankung einen schweren Start in Berlin, überzeugte aber auf Anhieb bei seinem Startelf-Debüt in Augsburg beim 3:0. Ganz stark sind seine schnellen, kurzen Pässe und sein Auge für die Mitspieler.

endenz: Startet gegen den BVB.

? Nationalspieler Niklas Stark verlor seinen Platz in der Innenverteidigung, ist mit seiner Schnelligkeit und Kampfkraft plötzlich im defensiven Mittelfeld seit Wochen eine feste Größe. Der Ersatz-Kapitän scheut keinen Zweikampf, ist der wohl kopfball-stärkste Hertha-Sechser.

endenz: Startet gegen den BVB.

? Lucas Tousart hat seine Knie-Reizung überstanden, steigt Montag wieder ins Training ein. Seine Robustheit, Übersicht und Vertikal-Pässe tun Hertha gut. Der Neuzugang von Olympique Lyon soll Dreh- und Angelpunkt des Berliner Spiels werden.

Tendenz: Sitzt gegen den BVB auf der Bank.

Quelle: bz-berlin.de ( Carsten Priefer )

Hertha BSC Berlin [Re: Commander] #30062
17/11/2020 00:16
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Labbadia: «Verzwickte» Situation mit Norwegen-Rückkehrer

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@ imago images

Trainer Bruno Labbadia hat die Situation um die norwegische Nationalmannschaft mit Blick auf Rückkehrer Rune Jarstein als «sehr speziell» und «verzwickt» bezeichnet.

Im Moment könne Hertha BSC keine rechtsverbindliche Aussage treffen, ob der Ersatzkeeper für das Meisterschaftsspiel am 21. November gegen Borussia Dortmund (18.30 Uhr/Sky) im Berliner Olympiastadion zur Verfügung stehe oder nicht.

Die Herthaner gehen aber davon aus, dass das Gesundheitsamt in Berlin-Charlottenburg nun für Jarstein zuständig sei, betonte Kommunikations- und Medienchef Marcus Jung. Jarstein ist seit dem 15. November wieder in Berlin. Der 36-Jährige hatte wie die anderen Legionäre auch die Nationalmannschaft mit einer Sondererlaubnis verlassen dürfen, nachdem die Partie in Rumänien wegen des positiven Befundes beim ehemaligen Braunschweiger Profi Omar Elabdellaoui abgesagt und allen eine zehntägige Quarantäne verordnet worden war. Diese soll nach Auffassung norwegischer Behörden aber auch im Ausland gelten.

Nach den Vorgaben des Gesundheitsamts in Berlin-Charlottenburg kann Jarstein indes nach zwei Tests mit negativem Befund wieder das Training aufnehmen. Einmal wurde er bereits getestet. Sie stünden aber weiter mit Norwegen in Kontakt, versicherte Jung.

© dpa-infocom

Hertha BSC Berlin [Re: Commander] #30135
18/11/2020 13:33
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Hertha: Labbadia einig mit Vereinsspitze zu Transferausgaben

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Trainer Bruno Labadia von Hertha steht vor Spielbeginn an der Trainerbank. Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa/Archiv (Quelle: dpa)

Trainer Bruno Labbadia vom Fußball-Bundesligisten Hertha BSC hat trotz der Millionen von Investor Lars Windhorst über die Begrenztheit des Budgets bei den Transfers im Sommer Bescheid gewusst. "Nicht nur Michael Preetz, auch Präsident Werner Gegenbauer informiert mich über alle wichtigen Angelegenheiten des Vereins. Das müssten sie nicht machen, weil viele Dinge ja nicht zu meinem Kernaufgabenbereich gehören. Aber das hilft mir zur Einordnung", sagte der 54-Jährige der "Sport Bild" (Mittwoch).

Labbadia, der das letzte Transferfenster als eine der "beklopptesten Transferperioden meiner Karriere" bezeichnet, lag dabei mit Preetz und Gegenbauer stets auf einer Linie: "Wir wissen, was wir machen wollen. Wir wussten aber auch, dass nicht alles in einem Transferfenster geht."

In der bis zum 5. Oktober andauernden Transferphase gab es laut Labbadia "oft nur die Optionen, Wahnsinns-Ablösen zu zahlen oder unser Gehaltsgefüge zu sprengen. Wir haben das als Verein abgelehnt, und das entspricht auch meiner Denkweise."

Die zwischenzeitliche Forderung von Aufsichtsrat Jens Lehmann, sich für einen europäischen Wettbewerb zu qualifizieren, stellt Labbadia hinten an: "Wir haben keine Angst vor Zielen, aber sie müssen realistisch sein. Wir bauen auf und schauen, wohin es uns führt."

Dass es wegen dieser Forderung Streit mit dem ehemaligen Nationalmannschafts-Torwart gegeben habe, negiert Labbadia. "Ich hatte bisher ein Treffen mit Jens Lehmann, da haben wir Fußball gespielt, und ich habe gewonnen. Das war das Wichtigste", sagte der ehemalige Stürmer. Ein kurzes Gespräch nach dem Spiel ging über den Fußball allgemein: "Wir haben ein bisschen über Fußball gesprochen, aber in die Tiefe sind wir gar nicht gekommen. Dass es Zwist gab, ist also ein Märchen."

Quelle: t-online.de

Hertha BSC Berlin [Re: Commander] #30178
20/11/2020 12:29
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Kriterienkatalog vorgestellt
Das fordern Fans für die neue Hertha-Arena

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Foto: Hertha BSC / AS + P

Auf der Internet-Seite neues-herthastadion.de haben sich Teile der Hertha-Fans zusammengetan, und Kriterien vorgestellt, die beim Bau eines neuen Stadions berücksichtigt werden sollten.

Die AG (Arbeitsgemeinschaft) Stadion nennt es ein Positionspapier, dass gemeinsam mit regelmäßigen Stadionbesuchern erstellt worden ist. „Es steht die Frage im Vordergrund, wie wir Fans uns ein mögliches neues Stadion vorstellen. Denn dieses sollte aus unser aller Sicht vor allem eins sein: Fanfreundlich, damit allen Zuschauern ein optimales Stadionerlebnis zuteilwird“, schreiben die Macher einleitend.

Gefordert wird unter anderem:

? Möglichst geringer Abstand vom Tribünenrang zum Spielfeld

? Gute Sicht von allen Plätzen

? Keine bedruckten Fangnetze hinter den Toren

? Innenraum in den Vereinsfarben blau und weiß

? Vernünftige Preispolitik

? Gute Plätze für Menschen mit Behinderungen

? Werbefreie Ostkurve

? Keine Trennzäune in der Ostkurve

? Integration eines Museums

Die Macher der Seite schreiben abschließend: „Anhand von positiven und negativen Beispielen geben wir in diesem Forderungskatalog eine Empfehlung für wichtige Themenpunkte.“ Diese haben viele Fans in Deutschland und auf der ganzen Welt gesammelt.

Gleichzeitig fordern sie, dass „unsere Forderungen aktiv in die Planung eines Stadions miteinbezogen werden. Deswegen begrüßen wir die öffentlichkeitswirksam demonstrierte ausgestreckte Hand der Vereinsoffiziellen, die Fans und Mitglieder der Alten Dame bereits frühzeitig mitzunehmen.“

Quelle: bz-berlin.de

Hertha BSC Berlin [Re: Commander] #30206
21/11/2020 12:46
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Brasilien-Kapitän ist er schon
Länderspiele machten ihn noch stärker! Cunha wird zum Hertha-Boss

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Foto: picture alliance / Action Plus

Viele jammern über die Länderspielpause, Matheus Cunha (21) nutzte sie um noch stärker zu werden.

Der Brasilianer ist am Samstag Herthas großer Hoffnungsträger beim Duell gegen den Tabellen-Dritten Borussia Dortmund (20.30 Uhr, Olympiastadion). Cunha ist auf dem Weg neuer Anführer zu werden – und will das gegen den BVB erstmals zeigen.

Der Beleg: Cunha wurde gerade bei Brasiliens Olympia-Auswahl (23) zum neuen Kapitän gekürt, schoss in Südkorea und in Ägypten je ein Tor (schon 15 Tore in 16 Länderspielen). Und trainierte direkt nach der Rückkehr am Donnerstag voll bei Hertha mit.

Trainer Bruno Labbadia (54) hatte zuvor noch notwendige Pausen der Nationalspieler angesprochen. Doch dieser Cunha ist nicht zu bremsen. Brasiliens U23-Boss will mehr – jetzt will er als Boss Hertha zu Erfolgen führen!

Seit den Abgängen von Vedad Ibisevic (36), Per Skjelbred (33) und Salomon Kalou (35) klafft bei Hertha eine riesige Anführer-Lücke. Jetzt reißt dieser Cunha bei Hertha mit seinem Ehrgeiz und Siegeswillen alle mit.

Auch beeindruckend: Mit vier Saison-Toren und zwei Tor-Vorlagen ist er Herthas bester Scorer und steht mit 46 Torschussbeteiligungen (Torschüsse und Torschussvorlagen) ligaweit sogar auf Platz eins.

Zuletzt zeigte sich Hertha beim 3:0 in Augsburg im Hoch. Nun müssen weitere Erfolge her. Das internationale Geschäft hat Hertha intern weiter im Visier. Hertha-Manager Michael Preetz (53) optimistisch: „So wie der Saisonverlauf ist, fühlt es sich so an, als ob Dortmund genau der richtige Gegner sein könnte …“

Quelle: bz-berlin.de

Hertha BSC Berlin [Re: Commander] #30253
22/11/2020 13:24
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Hertha BSC - Borussia Dortmund 2:5
Viererpack - Haaland schießt Dortmund bei der Hertha zum Sieg

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Bildquelle: REUTERS / Annegret Hilse

Ein Erling Haaland in Weltklasseform hat Borussia Dortmund bei Hertha BSC zu einem wichtigen Sieg im Rennen um die Bundesliga-Spitze geführt. Supertalent Youssoufa Moukoko kam zu einem historischen Debüt.

Der BVB gewann am Samstagabend bei Hertha BSC nach Rückstand dank eines furiosen Viererpacks des norwegischen Star-Stürmers noch mit 5:2 (0:1). Moukoko, der mit seinem 16. Geburtstag am Freitag die Spielberechtigung erhalten hatte, wurde mit seiner Einwechselung in der 85. Minute zum jüngsten Spieler in 57 Jahren Bundesliga-Geschichte.

Haaland (47. Minute/49./62./80.) mit seinen Saisontoren sieben bis zehn und Raphael Guerreiro (70.) schossen die Gäste zu drei Punkten, Matheus Cunha (33./79., Foulelfmeter) traf für die Hertha. Die Dortmunder nutzten das 1:1 des Meisterschaftsrivalen Bayern München gegen Werder Bremen ein paar Stunden zuvor somit zu ihrem Vorteil. Mit 18 Punkten hat Dortmund nur noch einen Zähler Rückstand auf den Tabellenführer aus München.

"Das erste Tor hat mir am besten gefallen. Das zweite war aber auch schön", sagte Haaland und berichtete: "Ich habe in der Halbzeit Flügel bekommen - dann war alles gut."

"Golden Boy"-Ehrung beflügelt Haaland

Vor der Partie hatte BVB-Sportdirektor Michael Zorc vor überzogenen Erwartungen an Moukoko gewarnt. "Das, was medial um den Jungen abgeht, geht mir ein Stück zu weit. Das gefällt mir nicht", sagte er. Daher setzte ihn Trainer Lucien Favre erst einmal auf die Bank, brachte ihn aber, als der Sieg sicher war.

Vorne stürmte Haaland, der nach dem Corona-Chaos bei der norwegischen Nationalmannschaft am Samstag zum "Golden Boy", dem besten U21-Spieler Europas, gekürt worden war. Dortmund presste in der Anfangsphase, ohne selbst vor dem gegnerischen Tor aufzutauchen. Der BVB überließ den Gastgebern in dieser Phase öfter den Ball, Dodi Lukebakio (8.) schoss nach einem Konter über das Dortmunder Tor. Erst danach zog der BVB sein Kombinationsspiel etwas besser auf. Nach Zusammenspiel von Mahmoud Dahoud und Haaland landete der Ball bei Marco Reus (17.), dessen Abschluss von der linken Seite Hertha-Torwart Alexander Schwolow problemlos abwehrte.
Dortmund in Halbzeit zwei wie verwandelt

Die Berliner waren stark in der Balleroberung und spielten zügig von hinten heraus, das 1:0 durch Cunha stand beispielhaft dafür. Nach Abschlag von Schwolow leitete Lukebakio auf den Brasilianer weiter, der aus rund 20 Metern vollstreckte.

In der zweiten Halbzeit spielte Dortmund wie verwandelt und mit mehr Zugzwang. Es zahlte sich schnell aus. Zum 1:1 musste Haaland nach Flanke von Emre Can nur einschieben, die Führung besorgte er Momente später nach Vorlage von Julian Brandt per wuchtigem Schuss aus spitzem Winkel. Der Wille der Berliner war gebrochen. Besonders Haaland machte mit der Berliner Abwehr, was er wollte.
Moukoko macht den Abend perfekt

Dann kam auch noch Moukoko für Haaland und löste Nuri Sahin (ebenfalls Dortmund) ab, der mit 16 Jahren und 335 Tagen debütiert hatte - es war ein perfekter Abend für den BVB. "Ich denke, er ist das größte Talent der Welt. Er hat eine große Karriere vor sich", sagte Haaland über Moukoko und genoss beim Studium der TV-Bilder seine eigenen Tore in der Wiederholung. "Ihm zuzuschauen, mit seiner Dynamik, seinem Torriecher, ist sensationell. Er schießt sehr sehr wichtige Tore", schwärmte Kollege Julian Brandt über den Norweger.

Die Hertha reist am kommenden Spieltag zu Bayer Leverkusen. Borussia Dortmund erwartet dann daheim den 1. FC Köln.

Quelle: sportschau.de

Hertha BSC Berlin [Re: Commander] #30324
24/11/2020 14:17
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So sieht man ihn in Polen
Hertha-Stürmer Krzysztof Piatek: „Ohne Unterstützung bekommt er Probleme“

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Foto: picture alliance / dpa

In Polen war Krzysztof Piatek sehr erfolgreich, auch in seiner Anfangszeit in Italien. Dann kam er in eine Krise. Viele sagen, er müsse sein Positionsspiel verbessern. Er ist ein Abschlussspieler, der Pässe und Vorlagen braucht.

Von Tomasz Cwiakala

Aber er ist kein kompletter Stürmer wie Robert Lewandowski. Wenn er keine Unterstützung aus dem Team hat, bekommt er Probleme. Dennoch: In der Serie A hat er bewiesen, dass er ein guter Stürmer ist, hat viele Tore geschossen. Vielleicht braucht er ein besseres Team.

In Polen warten alle auf bessere Leistung, wir brauchen einen zweiten Stürmer neben Lewandowski. Wir brauchen einen Piatek in Topform, der regelmäßig Bundesliga spielt. Schafft er es nicht, wird er wieder in der Serie A landen. Dort schätzen sie ihn viel mehr.

Er muss sich verbessern, muss ein kompletter Stürmer werden. Er muss auch mal seinen Körper einsetzen, um Räume zu schaffen, muss intelligenter spielen. Aber ich denke, dass er das schaffen kann. Er ist sehr ehrgeizig und professionell.

Jürgen Klinsmann wollte ihn unbedingt nach Berlin holen. Jetzt ist es sehr wichtig, dass mit Bruno Labbadia ein Ex-Stürmer sein Trainer ist, der genau weiß, was Stürmer brauchen.

Quelle: bz-berlin.de

Hertha BSC Berlin [Re: Commander] #30340
25/11/2020 12:12
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Carsten Schmidt legt los / Was der neue Hertha-Boss jetzt anpackt

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Neuer Vorsitzender der Geschäftsführung bei Hertha BSC: Carsten Schmidt - Foto: City-Press GmbH

von: Robert SChreier

Viel Arbeit für den neuen Mann!

Carsten Schmidt (57) hat am kommenden Dienstag seinen ersten Arbeitstag als Leiter der Geschäftsführung bei Hertha BSC – und gleich alle Hände voll zu tun. Finanzlöcher, Stadion-­Ärger, Investor-Sorgen, Image, sportliche Entwicklung. Auf dem Ex-Chef von Pay-TV-Sender Sky liegen die Hoffnungen in der Hauptstadt.

Schmidt war bereits mehrmals vor Ort, unter anderem bei der Mitgliederversammlung. Er wurde auch schon über die neue Zahlungsvereinbarung mit Investor Lars Windhorst informiert, der die fälligen 100 Millionen Euro in Raten bis Ende Juni 2021 zahlt, statt wie ursprünglich angedacht schon im Oktober.

Windhorst und Schmidt haben schon einige Male miteinander gesprochen. Und der Investor war angetan, sagte schon im September in SPORT BILD über Schmidt: „Ich sehe ihn als sehr tatkräftigen, zielstrebigen Mann mit einer Menge Erfahrung und großer Kreativität.“

Schmidts Ziele: Sportlicher Erfolg, Mehr Geld einnehmen, Hertha als Marke stärken.

Die erste Aufgabe wird die Suche nach einem neuen Trikotsponsor sein. Nach dem Rückzug von Discounter Tedi im Sommer präsentiert Hertha verschiedene Benefizaktionen auf der Trikotbrust. Damit klingelt zwar die Kasse im Fanshop, aber eigentlich soll ein neuer, zahlungskräftiger Hauptsponsor her. Dazu wird Schmidt Herthas Vermarkter Sportfive Druck machen.

Mitarbeit: Marcel Braune

Quelle: bild.de

Hertha BSC Berlin [Re: Commander] #30391
27/11/2020 12:49
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Marktwert steigt
Herthas Cunha immer besser und immer teurer

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Foto: City-Press GmbH

Matheus Cunha (21) ist auf dem Weg zum Super-Star in der Bundesliga! Der Brasilianer wird im Eiltempo für Hertha immer wertvoller – auf dem Platz und auf dem Papier!

Der neue Marktwert: Der Spielmacher (kam letzten Winter für 18 Millionen aus Leipzig) ist nach einer neuen Bewertung von transfermarkt.de von 22 Millionen Euro auf 32 Millionen geklettert. Eine Steigerung seines Wertes um 45,5 Prozent!
Cunha wertet sich um 10 Millionen auf!

? Bemerkenswert: In der Bundesliga gibt es nur drei Spieler, die über zehn Millionen Euro zugelegt haben. Das sind die Dortmunder Erling Haaland (von 80 Mio. auf 100 Mio.) und Giovanni Reyna (von 15 Mio. auf 30 Mio.) sowie der Leverkusener Florian Wirtz (von 10 Mio. auf 24 Mio.).

? Sportlicher Wert: Cunha hat diese Saison in acht Bundesliga-Spielen sechs Tore geschossen und zwei vorbereitet. Das macht einen Scorer-Punkt pro Liga-Spiel. Beeindruckend!

Addiert man das Pokalspiel in Braunschweig (beim 4:5 machte Cunha zwei Tore, gab zwei Vorlagen), sind es elf Scorer-Punkte in neun Spielen. Wahnsinn!
Zahlen, die sich auszahlen!

Brasiliens U23-Nationalspieler wird bei Hertha bald vorzeitig um ein weiteres Jahr bis 2025 verlängern, dann im Jahres-Gehalt die Zwei-Millionen-Marke knacken und zu den Top-Verdienern zählen.

Und sollte er mal verkauft werden, macht er Hertha die Kassen voll!

Quelle: bz-berlin.de

Hertha BSC Berlin [Re: Commander] #30418
28/11/2020 11:39
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Labbadias schwierige Suche nach dem Hertha-Chef

2020-11-28-11-31-40-Window
Foto: Soeren Stache / dpa

Bruno Labbadia steckt im Dilemma: Die Chef-Suche zieht sich weiter hin bei Hertha BSC, was immer wieder wertvolle Punkte kostet.

«Wir arbeiten jeden Tag daran, das sind teilweise die einfachsten Sachen», sagte der Berliner Trainer vor dem schweren Auswärtsspiel am Sonntag (15.30 Uhr) bei Bayer Leverkusen über die dringend notwendige Neubildung einer Team-Hierarchie.

Die älteren Spieler wie Marvin Plattenhardt, Vladimir Darida und Peter Pekarik seien alles feine Kerle und Top-Profis, «aber von Natur aus keine Führungsspieler», bemerkte Labbadia. Der neue Kapitän Dedryck Boyata, der 29 Jahre alte belgische Abwehrchef, sei kein Lautsprecher.

Jüngere Spieler müssen erst in diese Rolle wachsen. «Das ist ein permanenter Prozess, der einfach dauert», betonte der Trainer. Deshalb möchte der erfahrene Fußball-Lehrer das Thema eigentlich auch nicht mehr so sehr in den Vordergrund schieben. «Es macht keinen Sinn, immer wieder über Führungskräfte zu reden. Das bedarf einfach Zeit», sagte Labbadia, ist sich aber bewusst: «Wir müssen immer wieder auch kurzfristigen Erfolg abliefern, das können wir.»

Allerdings eben viel zu selten, wie sieben Punkte nach acht Runden zeigen. «Niemand ärgert sich mehr als wir uns selbst darüber, dass wir aus den guten Leistungen beispielsweise gegen Leipzig und Bayern nicht mehr Nutzen gezogen haben», bemerkte der Trainer. «Wir brauchen so einen Leader, und in der letzten Saison hatten wir mehr solche Spielertypen», äußerte Defensivspieler Maximilian Mittelstädt nach dem jüngsten 2:5 gegen Borussia Dortmund.

Der unbequeme Vedad Ibisevic, der erfahrene Salomon Kalou, der konsequente Per Skjelbred sind weg. «Ich muss sie kitzeln, fördern und fordern. Wenn du Verantwortung übernimmst und Führung, dann ist das nicht immer nett», sagte Labbadia über einen möglichen Nachfolger.

Zudem haben Chef-Anwärter wie der 23 Jahre alte Lucas Tousart noch viel mit der eigenen Integration zu tun. «Es fehlt immer noch der letzte Rhythmus. Auch die Anpassung, die er gebraucht hat nach fast viermonatiger Auszeit in Frankreich», berichtete Labbadia. Zudem hat eine Verletzung den zentrale Mittelfeldmann wieder zurückgeworfen. «Es fehlen ihm einfach die Erfolgserlebnisse wie der ganzen Mannschaft», unterstrich der Trainer.

Für Labbadia ist es «normal», dass bestimmte Dinge noch nicht funktionieren: «Das klingt immer ein bisschen wie eine Ausrede.» Aber von den bisherigen drei Monaten der Saison seien die vielen Nationalspieler schon fast sechs Wochen auf Reisen gewesen. Das würde zwar auch auf andere Mannschaft zutreffen: «Aber wir haben halt 14 Spieler abgegeben und acht geholt.»

Dazu kommt die Corona-Zeit, die für das Teambildung nicht gerade förderlich ist. Denn der Prozess finde nicht nur auf dem Platz, sondern auch abseits davon statt. «Aber es gibt nicht mal einen Mannschaftsabend», bemerkte Labbadia. Und die ohnehin umfangreichen Corona-Maßnahmen wurden bei Hertha mit dem neuen Lockdown nochmals verschärft. Zum gemeinsamen Essen geht es jetzt nur noch in Gruppen, an Tischen mit höchsten vier Spielern. Noch größere Abstände unterstützen eine bessere Kommunikation kaum.

Trotzdem versucht der Coach den Spielern immer wieder klarzumachen, «wie wichtig es ist, miteinander zu kommunizieren», sagte Labbadia. Chef-Kandidaten gibt es durchaus. Der 28-jährige Alexander Schwolow ist meinungsstark, sein Einfluss als Torhüter im Spiel aber beschränkt. Der Franzose Matteo Guendouzi und der Brasilianer Matheus Cunha, beide 21 und hochbegabt, könnten durch überdurchschnittliche Leistungen in Führungsrollen wachsen.

© dpa-infocom

Hertha BSC Berlin [Re: Commander] #30492
29/11/2020 21:25
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Bayer bleibt ungeschlagen - Hertha überzeugt defensiv
Hertha ärgert Bayer - Demirbay sorgt für Abwechslung

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Kampf um den Ball: Leon Bailey im Zweikampf mit Herthas Matteo Guendouzi (hinten). @ imago images

Bayer Leverkusen hat den Sprung auf Platz zwei der Tabelle verpasst. Die von zahlreichen Personalsorgen geplagte Werkself kam in einem intensiven, aber chancenarmen Spiel gegen Hertha BSC nicht über eine müde Nullnummer hinaus.

Bayers Coach Peter Bosz plagten vor dem Spiel enorme Personalsorgen. Weil sich drei weitere Profis verletzt abgemeldet hatten, fanden sich lediglich vier Feldspieler, mit Gedikli darunter ein U-19-Stürmer, auf der Bank wieder. Offensiv stellte sich die Mannschaft quasi von alleine auf. Im Vergleich zum 4:1 gegen Hapoel Beer Sheva in der Europa League gab es vier Wechsel: Lars Bender (nach Prellung), Sinkgraven, Baumgartlinger und Diaby ersetzten Jedvaj, Wendell, Amiri (krank) und Bellarabi (Oberschenkelprobleme).

Auf der anderen Seite entschied sich Herthas Trainer Bruno Labbadia offenbar dazu, der Elf, die beim desolaten 2:5 gegen Borussia Dortmund begonnen hatte, eine Chance zur Wiedergutmachung zu geben - keine Wechsel beim Hauptstadtklub also.

Defensive ist Trumpf

Spielerisch gingen beide Mannschaften zu Beginn ähnlich zu Werke: hohes Pressing, viel Laufarbeit und gegnerische Fehler erzwingen. Die Hertha stellte sich anfangs etwas besser an, auch weil Bayer zunächst Probleme im Passspiel und in puncto Zweikämpfen immer mal wieder das Nachsehen hatte. Echtes Kapital daraus schlagen konnte die Alte Dame aber nicht - bis auf zwei (harmlose) Halbchancen durch Lukebakio (8., 12.) sprang nichts für die Gäste heraus.

Nach einer Viertelstunde steigerte sich die Werkself jedoch, wurde im Passspiel stabiler und gestaltete die Partie offener. Das führte letztlich dazu, dass sich beide Kontrahenten weitgehend neutralisierten, echte Chancen gab es ergo nicht zusehen - es war ein Spiel für Taktikliebhaber.

Demirbay ringt Schwolow eine Parade ab

Wenn offensiv etwas ging, dann über Fernschüsse: War Alderetes Distanzversuch noch etwas zu ungenau (26.), so hatte Demirbays Schuss auf der Gegenseite weitaus mehr Dampf und zwang Schwolow zur einer sehenswerten Parade (32.), kurz darauf war der Hertha-Schlussmann dann auch bei Bailey zur Stelle (34.). Mehr hatte Durchgang eins aber auch nicht zu bieten, sodass es logischerweise torlos zum Pausentee ging.

Wer auf Besserung nach Wiederanpfiff gehofft hatte, der wurde enttäuscht. Beide Kontrahenten beharkten sich weiterhin wie zwei alte Boxer, die sich mehr umklammerten, als dass sie ins Risiko gehen wollten. Hüben wie drüben fehlte der Punch, um im Bild zu bleiben. Hinzu kamen zahlreiche Missverständnisse und eine Vielzahl von kleineren Fouls, was dem Spielfluss nicht gerade zugutekam. Die Begegnung schleppte sich folglich ohne nennenswerte Abschlüsse über den Platz - lediglich Demirbay sorgte mit zwei direkten, aber unpräzisen Freistößen für Abwechslung (55., 67.).

Am Ende gibt es zwei Gewissheiten

Eine Viertelstunde vor Schluss kam Marton Dardai dann zu seinem erst zweiten Bundesliga-Einsatz, der 18-Jährige wurde für den angeschlagenen Alderete eingewechselt. Am Spielverlauf änderte das freilich nichts. In der Nachspielzeit wäre Bayer beinahe der Lucky Punch gelungen, allerdings köpfte Bender nach Demirbay-Freistoß aus vielversprechender Position hauchdünn vorbei (90.+2), ehe Schiedsrichter Daniel Schlager die Partie abpfiff. Dann gab es zwei Gewissheiten: Bayer bleibt in der Bundesliga ungeschlagen, und die Hertha rehabilitierte sich für den schwachen Auftritt gegen den BVB in der Vorwoche.

Für Leverkusen geht es bereits am nächsten Donnerstag (21 Uhr) in der Europa League bei OGC Nizza weiter, ehe am Sonntag (18 Uhr) das Auswärtsspiel auf Schalke folgt. Hertha hat am Freitag (20.30 Uhr) das Stadtderby gegen Union vor der Brust.

Quelle: kicker.de

Hertha BSC Berlin [Re: Commander] #30502
30/11/2020 11:58
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0:0 in Leverkusen : Hertha BSC: Eine Nullnummer als Mutmacher vor dem Derby

2020-11-30-11-52-07-Window
Foto: dpa

Das Team von Trainer Bruno Labbadia zeigt sich in der Defensive deutlich verbessert, kommt aber am Rhein kaum zu Torchancen.

Leverkusen/Berlin: Mit Krisen zur Weihnachtszeit kennen sie sich bei Hertha BSC aus. Während Ante Covic in der vergangenen Saison kurz vor dem ersten Advent entlassen wurde, sitzt Trainer Bruno Labbadia trotz des 0:0 bei Bayer Leverkusen und nur acht Punkten aus neun Spielen ungleich fester im Sattel. Denn anders als noch vor zwölf Monaten, als Hertha jegliche Bundesligatauglichkeit vermissen ließ, haben die Berliner in dieser Saison ihr Können schon des Öfteren unter Beweis gestellt. Das Problem, das Labbadia bisher nicht in den Griff bekommt, ist, dass sich Hertha für solide bis gute Leistungen nicht belohnt. Insofern war der Punktgewinn am Rhein ein Fortschritt.

Sportdirektor Arne Friedrich sagte bei Sky: „Das 0:0 nehmen wir gerne mit. Wir haben besser verteidigt, das war zuletzt ein großes Problem. Offensiv waren wir nicht durchschlagskräftig.“

Trotz der großen Enttäuschung über die schwache zweite Hälfte gegen den BVB in der Vorwoche vertraute Labbadia in Leverkusen exakt der gleichen Startelf, was auch damit zu begründen war, dass weder Innenverteidiger Jordan Torunarigha nach Sprunggelenksverletzung und Corona-Infektion (ohne Symptome) noch Mittelfeldmann Lucas Tousart (hartnäckige Knieprobleme) rechtzeitig fit genug wurden.

„Wir sind in einer Entwicklung, haben in Augsburg und zunächst gegen Dortmund gut gespielt. Wichtig ist, die Spieler zu stärken und ihre Entwicklung voranzutreiben“, begründete Labbadia sein geschenktes Vertrauen noch kurz vor Anpfiff.

Das Kollektiv macht es besser

Sein Gegenüber Peter Bosz, dessen Team das letzte Mal in der Liga gegen die Berliner am 33. Spieltag der Vorsaison als Verlierer vom Platz ging und in dieser Spielzeit als einziges neben dem VfL Wolfsburg noch ungeschlagen ist, musste der Doppelbelastung Tribut zollen. Wegen des Personalnotstands tauschte der Niederländer im Vergleich zum 4:1-Europa-League-Sieg gegen Hapoel Beer Sheva am Donnerstagabend viermal durch.

Während sich Bayer also zunächst sortieren musste, verteidigte Hertha aufmerksam, aggressiv bis gallig und ließ somit in der ersten Viertelstunde keinen Torschuss zu. Vor allem aber hielten sich Labbadias Schützlinge an die Vorgabe, besser zusammenzuarbeiten. Im Kollektiv besetzten die Blau-Weißen konsequent die Zwischenräume, erstickten Bayers gefährliches Tempospiel durch gutes Anlaufverhalten bereits im Keim und ließen insbesondere Leverkusens Ballverteiler Julian Baumgartlinger nicht zur Entfaltung kommen.

In der Offensive harmlos

So gut es die Berliner in der Defensive machten, so wenig Akzente setzten sie allerdings in der Offensive. Notierbar war einzig ein Distanzschuss von Verteidiger Omar Alderete, der aber deutlich über das Tor flog (26.). Fernschüsse waren auch das Einzige was Leverkusen blieb, nachdem Hertha bis zum Pausenpfiff weiter kompakt stand. Karem Demirbay (32.) und Leon Bailey (34.) per Aufsetzer feuerten zwar ungleich gefährlicher als Alderete, stellten aber Herthas Torhüter Alexander Schwolow vor keine großen Probleme.

Während manch einem Hertha-Fan zu Hause auf dem Sofa vielleicht schon die Knie zitterten angesichts des dramatischen Leistungseinbruchs gegen Dortmund, als nach Wiederanpfiff alle Dämme brachen, ließen die Berliner am Rhein nicht nach. Doch wie schon in der ersten Halbzeit neutralisierten sich die beiden Teams im Mittelfeld, Torchancen blieben Mangelware. Weil Berlins Angreifer Dodi Lukebakio und Krzysztof Pi?tek aber selbst die wenigen Einladungen der Gastgeber für einen gefährlichen Konterangriff nicht annahmen, probierte Labbadia, ab der 70. Minute mit Mathew Leckie und Jessic Ngankam neue Impulse nach vorne zu setzen, was dem Duo nicht bedeutend besser gelang.

Viel Zeit bleibt Labbadia nicht, um die richtige Balance zwischen Defensivverhalten und Angriffsspiel zu finden. Bereits am Freitagabend steigt das Berliner Derby, wenn der 1. FC Union im Olympiastadion zu Gast ist. „Union macht es in den vergangenen Wochen sehr gut. Die werden mit einer breiten Brust kommen“, sagte Friedrich.

Quelle: berliner-zeitung.de (Sebastian Schmitt)

Hertha BSC Berlin [Re: Commander] #30536
01/12/2020 12:15
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Hertha BSC mit Fahnenaktion vor Hauptstadt-Derby

2020-12-01-11-57-01-Window

Fußball-Bundesligist Hertha BSC hat seine Fans mit einer stadtweiten Fahnenaktion auf das Derby gegen Union Berlin eingestimmt. Vor der Partie am Freitag (20.30 Uhr/DAZN) weht in allen zwölf Berliner Bezirken insgesamt eine gut fünfstellige Anzahl an Hertha-Flaggen.

Die Aktion läuft unter dem Motto "Wo die Fahnen blau-weiß weh’n" und die Flaggen dürfen von Fans mitgenommen werden. Das Derby im Olympiastadion findet wegen der Corona-Pandemie ohne Zuschauer statt. (sid)

Hertha BSC Berlin [Re: Commander] #30572
02/12/2020 14:53
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Aktion war nicht genehmigt
Hertha drohen Konsequenzen nach Fahnen-Aktion in ganz Berlin

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Foto: zvg

Vielen Hertha-Fans schlug das Herz Dienstag früh vor Glück höher, als sie durch Ihre Stadt fuhren. Doch die Fahnen-Aktion könnte ein Nachspiel haben.

In allen zwölf Berliner Bezirken weht plötzlich ein blau-weißes Fahnenmeer! Insgesamt 60.000 Hertha-Fahnen wurden in einer Nacht- und Nebelaktion von Hertha BSC verteilt.

Eine coole Guerilla-Marketing-Aktion vor dem heißen Stadt-Derby am Freitag gegen den 1. FC Union (20.30 Uhr, Olympiastadion, live DAZN, im B.Z-Liveticker). Dachte man bei Hertha …

Denn aus Fahne pur wurde am Dienstagvormittag Fahne einsammeln. Und zwar von der Polizei, dem Ordnungsamt und den Straßen- und Grünflächen-Ämtern! Das Fahnenmeer im öffentlichen Raum war dem Anschein nach nicht von der Stadt abgesegnet, es droht Ärger mit den Behörden.

Derk Ehlert, Sprecher der Verkehrsverwaltung: „Unserer Kenntnis nach wurden die Bezirke nicht vorab über die Aktion informiert. Bei diesen stießen Herthas Fahnen auf geteiltes Verständnis.“

Arne Herz (42/Stellvertretender Bezirksbürgermeister und Bezirksstadtrat für Bürgerdienste, Wirtschafts- und Ordnungsangelegenheiten in Charlottenburg/Wilmersdorf) sagt etwa: „Die Aktion war nicht genehmigt, sie wäre auch niemals genehmigt worden. Ich weiß nicht, ob sich Hertha mit dieser Aktion einen Gefallen getan hat. Seit dem frühen Vormittag sind die Polizei, die Ordnungsämter und die Straßen- und Grünflächen-Ämter damit beschäftigt, die Fahnen einzusammeln.“

Hertha heizt erst die Stimmung für das Derby an – und kriegt jetzt offensichtlich Probleme. Denn Berlins Ordnungshüter ertappten zum Beispiel einen Fahnen-Aufsteller auf frischer Tat – inFLAGGranti sozusagen.

Herz: „Die Polizei hat gerade eine Person befragt, die für eine Agentur arbeitet und die Fahnen aufgestellt hat.“

Hertha drohen nun von mehreren Bezirken Bußgeld-Verfahren, unter anderem wegen Verschmutzung von Grünflächen.

Auch wenn für die Blau-Weißen die Entsorgung Tausender Fahnen am Ende teuer wird – für die von Hertha erhoffte Aufmerksamkeit hat die Aktion in jedem Fall gesorgt.

Quelle: bz-berlin.de / Carsten Priefer

Hertha BSC Berlin [Re: Commander] #30618
04/12/2020 11:36
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Ex-Profi spricht über die Ausgangslage beider Berliner Klubs vor dem Derby
Rehmer: "Von einer Wachablösung kann man nicht reden"

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Marko Rehmer, früher Spieler von Union und Hertha, glaubt an den ersten Heimsieg der "Alten Dame". @ imago images

Das Berliner Derby eröffnet am Freitag den 10. Spieltag. Mit Marko Rehmer, der sowohl für Union als auch Hertha spielte, sprach der kicker über die besondere Atmosphäre, die möglicherweise veränderte Favoritenrolle und die Ziele beider Klubs.

Marko Rehmer (48) kennt sich mit Hertha BSC und dem 1. FC Union aus. Schließlich stammt der ehemalige Nationalverteidiger (35 Länderspiele zwischen 1998 und 2003), der mit dem DFB-Team bei WM 2002 Vizeweltmeister wurde, aus Berlin und begann seine Karriere 1978 bei Empor HO im Stadtteil Prenzlauer Berg. Über TZ Prenzlauer Berg kam Rehmer 1980 zu Union, wo er nach der Wende den Sprung in die erste Mannschaft schaffte und in der Ober- sowie in der damals drittklassigen Regionalliga spielte.

1996 folgte er Trainer Frank Pagelsdorf zu Hansa Rostock, ging 1999 zu Hertha BSC und landete 2005 schließlich noch bei Eintracht Frankfurt. Mit Hertha spielte Rehmer, der heute in Berlin lebt und eine Spielerberatungs- und Marketing-Agentur betreibt, in der Saison 1999/00 in der Champions League. Insgesamt bestritt der dynamische und kopfballstarke Verteidiger 225 Bundesligaspiele (zwölf Tore).

Herr Rehmer, Zuschauer sind auch diesmal beim Derby nicht erlaubt. Wo schauen Sie das Spiel?

Ich werde zu Hause schauen, und es kann sein, dass ein Freund dazukommt.

Viele sagen, ohne Zuschauer käme kein echtes Derby-Feeling auf. Wie steht es um Ihr Derbyfieber?

Natürlich freue ich mich auf dieses Spiel. Ich freue mich generell darüber, dass die Bundesliga spielen darf. Aber es ist natürlich ein anderes Gefühl, wenn das Derby in einem vollen Olympiastadion stattfinden würde. Es ist schade für so ein Ereignis und die Stadt, dass es ohne Fans ausgetragen wird. Aber wer weiß? Vielleicht wird das Rückspiel im Frühjahr an der Alten Försterei ja wieder vor Zuschauern gespielt.

Was für ein Fußballspiel erwarten Sie?

Ein typisches Derby. Ich erwarte von Hertha eine Reaktion, da die Mannschaft in dieser Saison noch keinen Heimsieg geschafft hat. Mit einem Erfolg könnte sie einiges gutmachen. Ich erwarte, dass Hertha offensiv an die Sache rangeht, aber Union kommt mit breiter Brust. Ich rechne mit einem spannenden Spiel, und es wird kein 4:0 geben, wie im vergangenen Mai für Hertha.

Union rangiert zurzeit auf Platz sechs und hat doppelt so viele Punkte wie Hertha auf Platz 13. Mancher spricht von einer bevorstehenden Wachablösung in Berlin. Sie auch?

Nein. Von einer Wachablösung kann man nicht reden, auch wenn Hertha seiner Zielsetzung bisher deutlich hinterherläuft. Man kann beide Klubs noch nicht vergleichen. Union ist jetzt gerade mal im zweiten Jahr in der Bundesliga, während Hertha - mit Unterbrechungen - seit Jahrzehnten ein etablierter Bundesligist ist. Union ist aber auf einem sehr guten Weg, sich auf Dauer in der Bundesliga zu etablieren, und die aktuelle sportliche Situation spricht für sie. Aber Hertha hat ganz andere Ziele und ganze andere Mittel zur Verfügung als Union.

Warum tut sich Hertha in dieser Saison bislang so schwer?

Ich glaube, dass Hertha noch an den Nachwehen der vergangenen Chaos-Saison leidet. Es herrscht noch keine Ruhe im Verein, hinzu kamen noch die Corona-Krise und der schwierige Transfermarkt im Sommer. Durch die Länderspielreise konnte Bruno Labbadia mit der Mannschaft auch nicht so intensiv arbeiten wie gewünscht. Dennoch muss Hertha jetzt mal anfangen zu punkten - vor allem zu Hause. Deshalb halte ich es für Hertha für wichtiger, das Derby zu gewinnen, als das für Union der Fall ist.

Der Umbruch im Kader sowie der Weggang wichtiger Führungsspieler wie Vedad Ibisevic, Per Skjelbred oder Salomon Kalou werden als Hauptgrund dafür genannt, dass Hertha sich schwertut. Sehen Sie das auch so?

Andere Vereine haben diese Situation auch, deswegen weiß ich nicht, ob das ein entscheidender Grund ist. Aber richtig ist: Am letzten Tag des Transferfensters kamen in Omar Alderete, Matteo Guendouzi und Eduard Löwen noch drei Neuzugänge, von denen Guendouzi gleich wegen Corona ausfiel. Zudem ist in Jhon Cordoba ein wichtiger Neuzugang verletzt, und der fehlt Hertha sehr.

Glauben Sie denn, dass der Hertha-Kader stark genug ist, um an die internationalen Plätze ranzureichen oder dort zu landen?

Man kann sich so viele Ziele setzen, wie man will, man muss mit der aktuellen Situation umgehen. Wenn alle Spieler wieder an Bord sind, hat die Mannschaft das Potenzial, besser als vergangene Saison abzuschneiden - also mehr als Platz zehn zu erreichen.

Durch das bisherige Investment von Lars Windhorst in Höhe von 274 Millionen Euro hat Hertha plötzlich erheblich mehr Geld zur Verfügung. Kann man Erfolg einfach kaufen?

Mehr Geld macht natürlich Vieles leichter. Aber Hertha hat das Geld ja nicht ausschließlich für neue Spieler genutzt, sondern auch Alt-Schulden getilgt. Natürlich hat man sich von dem einen oder anderen Transfer mehr erhofft, aber man hat eine sehr gute Mannschaft zusammen.

Wie beurteilen Sie wiederum den Aufschwung von Union? Und was ist drin für die Eisernen?

Unions Ziel ist der Klassenerhalt, aber ich glaube, dass die Mannschaft eventuell am Ende der Saison besser dastehen wird, als nach der vergangenen Spielzeit (2019/20 wurde Union Elfter, Anm. d. Red.) - wenn sie so weiterspielt wie bisher. Der Aufschwung hängt für mich damit zusammen, dass Union nun auch spielerische Akzente setzt. Zudem hat man sich punktuell gut verstärkt: mit Robin Knoche etwa oder auch mit Max Kruse.

Wie wichtig ist Kruse für Union?

Selbst wenn man ihn im Spiel mal nicht sieht, macht er Tore und gibt Vorlagen. Mit seiner Erfahrung ist er obendrein eminent wichtig für die Mannschaft und passt offenbar auch menschlich gut rein in die Truppe. Abseits des Platzes muss man ihn auch mal laufen lassen. Wenn er Freiheiten hat, übernimmt er auch Verantwortung für die Mannschaft.

Wie lautet Ihr Tipp fürs Derby?

Ich glaube, dass wir den ersten Heimsieg von Hertha sehen.


Interview: Andreas Hunzinger

Quelle: kicker.de

Hertha BSC Berlin [Re: Commander] #30643
05/12/2020 00:01
05/12/2020 00:01
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Union verspielt Führung in Unterzahl
Der Joker sticht doppelt: Piatek schießt Hertha zum Derbysieg

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In drei Minuten zum Matchwinner: Krzysztof Piatek. Getty Images

Hertha BSC hat trotz frühen Rückstandes mit 3:1 gegen Union Berlin gewonnen und neben dem Derbysieg auch den ersten Heim-Dreier der Saison gefeiert. Die früh dezimierten Gäste sorgen sich derweil um Max Kruse.

Herthas Trainer Bruno Labbadia tauschte nach dem 0:0 gegen Leverkusen zweimal Personal: In der Innenverteidigung der Alten Dame wurde Alderete (Bluterguss am Beckenkamm) nicht rechtzeitig fit und durch Rückkehrer Torunarigha (nach Syndesmose-Teilriss) ersetzt. Außerdem verdrängte Tousart den noch offensiveren Piatek auf die Bank.

Unions Coach Urs Fischer nahm im Vergleich zum 3:3 gegen Frankfurt nur eine Änderung an seiner ersten Elf vor: Ryerson begann statt Becker (Bank).

Energiebündel Andrich brachte mit zwei Einsteigen schon früh Derby-Hitze ins Spiel, dennoch baute die aktivere Hertha recht unbeeindruckt und geduldig auf. Mit Ausnahme einzelner Umschaltmomente konzentrierten sich die gewohnt galligen Eisernen auf eine stabile Defensive - mit Erfolg. Die Hausherren kamen kaum durch.

Erste Chance, erstes Tor - Andrichs hohes Bein

Nachdem Guendouzi sich angenähert hatte (15.), ging auf der anderen Seite Union mit seiner ersten Chance in Führung: In der Umschaltbewegung behauptete Ingvartsen den Ball und steckte für Awoniyi durch, der ins lange Eck vollstreckte (20.).

Kurz nach der Führung verschaffte Andrich der Hertha ungewollt einen Vorteil: Mit hohem, gestrecktem Bein erwischte er Tousart am Kopf, mit Rot wurde er vom Platz gestellt (23.). In der Folge standen die Köpenicker nur noch kompakter, was die Hertha nicht wirklich entschlüsseln konnte. Nur der ziemlich abgemeldete Lukebakio hatte - nach einer Ecke - eine gute Kopfballchance, die er nicht gut platzierte (40.).

Luthe unsicher, Pekarik staubt ab

Zum zweiten Abschnitt brachte Labbadia die Angreifer Dilrosun und Piatek, insgesamt war etwas mehr Dynamik im Spiel der Alten Dame. Cunha ließ sich ins Zentrum fallen und einen Distanzschuss vom Stapel - mit dem Luthe große Probleme hatte. Der Schlussmann wehrte vor die Füße des einlaufenden Pekarik ab, der überlegt ins lange Eck traf - 1:1 (51.).

Seinen wohl zuvor geplanten Wechsel Griesbeck für Awoniyi zog Fischer trotz des Rückstandes durch. Die Stabilität war erst einmal wieder gewährleistet, während die Eisernen sich nun auch wieder mehr nach vorne orientierten. Mit zwei scharfen Pässen kam aber der Gastgeber durchs Zentrum, Piatek aus spitzem Winkel zu einem ungefährlichen Schuss (69.).

Piateks Doppelschlag - Sorge um Kruse

Auf der Gegenseite verpasste Prömel in der Umschaltbewegung einen Kruse-Pass (70.), ehe Union zumindest der eine Punkt entrissen wurde: Nach einem Fehlpass von Luthe im Aufbau fand Dilrosun im Rücken der Abwehr Piatek, der - Ryerson fälschte noch ab - aus der Drehung glücklich auf 2:1 stellte (74.). Das 3:1 besorgte der Pole dann nur drei Minuten später platziert aus 15 Metern (77.), kurz vor dem Ende verpasste er aus der zweiten Reihe einen Hattrick (90.+1).

In den Schlussminuten warfen die dezimierten Gäste auch personell alles nach vorne, was ohne Ertrag blieb. Stattdessen müssen sie sich wohl um den im Laufduell weggeknickten Kruse sorgen.

Die Hertha, die den ersten Heimsieg der Saison feierte, ist am Samstag (15.30 Uhr) in Mönchengladbach zu Gast. Union Berlin, das erstmals seit dem ersten Spieltag ein Bundesliga-Spiel verlor, empfängt am Abend (18.30 Uhr) Bayern München.

Quelle: kicker.de

Hertha BSC Berlin [Re: Commander] #30653
05/12/2020 11:29
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Joker mit Doppelpack
3:1! Piatek macht Hertha zum Derby-Sieger gegen Union

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Foto: dpa

Berlin leuchtet blau-weiß! Hertha BSC gewinnt das dritte Derby der Bundesliga-Geschichte gegen den 1. FC Union 3:1 (0:1). Für die Eisernen endet eine Serie von acht ungeschlagenen Spielen. Für Hertha ist es der erste Heimsieg im fünften Versuch.

Von Paul Gorgas und Sebastian Karkos

Peng-Peng-Piatek! Ausgerechnet Herthas polnischer Pistolero (er simuliert nach Toren mit seinen Händen schießende Pistolenbewegungen) dreht das Spiel und wird mit einem Doppepack zum großen Derby-Helden!

Piatek: „Ich bin sehr glücklich. Tore sind für mich das als Stürmer das Wichtigste. Ich konnte dem Team mit zwei Toren helfen. Ich hoffe, dass es in den nächsten Spielen so weitergeht.“

Pen-Peng-Piatek! Vor Anpfiff fliegt er nach schlechten Leistungen aus der Startelf, dann wird er als Joker zum entscheidenden Derby-Star!

74. Minute: Piatek zieht aus der Drehung ab, sein Ball geht zum 2:1 rein.

77. Minute: Wieder legt Dilrosun vor, wieder trifft Piatek zum 3:1.

Herthas Happy-End, nachdem Union den besseren Start erwischt! Vor den Augen von Herthas neuem Boss Carsten Schmidt (57) und Deutschlands U21-Trainer Stefan Kuntz geht Union mit dem ersten Schuss in der 20. Minute durch Taiwo Awoniyi 1:0 in Führung!

Die Hertha-Abwehr gewohnt fahrlässig (schon das 19. Gegentor im 10. Liga-Spiel), doch dann sehen die Eisernen rot! Ausgerechnet Robert Andrich (seit der Jugend zwölf Jahre bei Hertha) tritt sich mit einem gefährlichen Karate-Tritt selbst raus (22.)! Mit hohem Bein streckt er Lucas Tousart nieder.

Herthas Sportdirektor Arne Friedrich schimpft: „Wir machen viel zu wenig aus der Überzahl. Wir zeigen Kreativität, haben keine Anspielstationen. Wir müssen viel verändern, sonst wird‘s ein dunkler Abend.“

Hertha-Trainer Bruno Labbadia (54) wechselt aber mit Piatek und Flitzer Dilrosun den Sieg ein. Erst schießt Rechtsverteidiger Peter Pekarik das 1:1 (51.), den Rest erledigt Pistolero Piatek per Doppelpack. Peng-Peng!

Labbadia: „Die Umstellung in der Pause war entscheidend. Wir sind sehr zufrieden über die 3 Punkte und den Derby-Sieg. Für mich ist es der zweite Derby-Sieg in Folge.“ Union-Trainer Urs Fischer: „Die rote Karte war ein Knackpunkt. Wir hatten nichts zugelassen. Wir waren lange in Unterzahl, die Jungs haben toll gekämpft. Hertha hatte nicht viele Chancen, war aber effizient.“

Das dicke Ende kommt aber noch. Erst ist von Unions Super-Star Max Kruse (6 Tore, 5 Vorlagen) nichts zu sehen, am Ende knickt er noch um und humpelt runter. Verdacht auf schwere Knie-Verletzung. Dieses Drama haben die tapferen Unioner nicht verdient.

Herthas Niklas Stark jubelt dagegen: „Wir wussten, was auf dem Spiel steht – in der ganzen Stadt. Wir haben noch einen Jubel-Gruß in die leere Ostkurve geschickt. Berlin ist blau-weiß!“

Quelle: bz-berlin.de

Hertha BSC Berlin [Re: Commander] #30658
05/12/2020 12:41
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Hertha in der Einzelkritik:

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Nach dem Derby-Sieg feierten die Herthaner ausgiebig in der Ostkurve – leider komplett ohne Fans (Foto: AFP)

Schwolow: Weitgehend beschäftigungslos.

Pekarik (bis 90.+2): Guter Tor-Riecher.

Boyata: Sehr präsent.

Torunarigha: Verlor beim Gegentor das entscheidende Duell.

Plattenhardt: Hatte hinten wenig zu tun.

Stark: Verlor Ingvartsen vor dem 1:0 aus den Augen.

Tousart (bis 46.): Unauffälliger Auftritt.

Guendouzi: Dreh- und Angelpunkt des Mittelfelds.

Darida (bis 46.): Bemüht, leistete sich ungewohnte Schwächen im Aufbau.

Lukébakio (bis 85.): Glücklos.

Cunha (bis 90.+2): Starker Antritt beim Ausgleich.

Dilrosun (ab 46.): Zwei Assists! Richtig gut.

Piatek (ab 46.): Zwei Tore, Matchwinner!

Mittelstädt (ab 85.): Durfte mitgewinnen.

Leckie (90.+2): /

Zeefuik (90.+2): /


@ bz-berlin.de

Hertha BSC Berlin [Re: Commander] #30733
07/12/2020 11:50
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Verhandlungen fortgeschritten / Wird Freenet Herthas neuer Hauptsponsor?

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Peter Pekarik in Aktion: Weil Hertha keinen Hauptsponsor hat, prangt beim Derby gegen Union (3:1) auf der seiner Brust eine Aktion für FankneipenFoto: City-Press GmbH

Folgt für Hertha nach dem Derby-Sieg am Freitag gegen Union (3:1) das nächste große Erfolgserlebnis?

Der Verein soll mit Freenet vor einer Einigung stehen. Dies berichtet zuerst der „Berliner Kurier“.

Dem Vernehmen nach verhandelt Hertha derzeit mit dem Telekommunikations-Unternehmen und einer weiteren Firma. Die Gespräche mit Freenet sollen weit fortgeschritten sein.

Details zur Laufzeit des Vertrags oder wie viel Geld Hertha pro Saison erhält, sind noch nicht bekannt.

Im Juli hatte sich Hertha mit Discounter Tedi auf eine vorzeitige Auflösung des Vertrags als Hauptsponsor geeinigt. Seit 2018 hatte Hertha das Logo von Tedi auf dem Trikot getragen, soll pro Saison dafür 7,5 Mio. Euro kassiert.

Seit der Trennung von Tedi war Hertha auf der Suche nach einem Nachfolger und spielte als einziger Bundesligist zeitweise mit blanker Brust.

Hertha setzte sich mit der freien Brust mehrfach für soziale Zwecke ein: Mit dem Schriftzug „Für Pauline“ macht der Verein auf das Schicksal des an Blutkrebs erkrankten Kindes aufmerksam und warb für die Registrierung als Stammzellenspender bei der DKMS.

Zuletzt unterstützte Hertha im Berlin-Derby mit dem Kiez-Kneipen-Trikot die Berliner Gastronomen.

Hertha soll auch mit Tesla und Amazon gesprochen haben. Mit Freenet würde zwar keiner der Mega-Konzerne anbeißen. Doch mit Freenet hätte Hertha auch ein ambitioniertes Unternehmen aus einer zukunftsgerichteten Branche auf der Brust.

Das dürfte sicher auch Investor Lars Windhorst (43) gefallen.

Quelle: bild.de / von: Carsten Priefer

Hertha BSC Berlin [Re: Commander] #30772
08/12/2020 15:52
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Labbadia fordert Trainingsfeuer
Hertha-Flügelflitzer Javairô Dilrosun (22) hat sein Lächeln zurück!

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Foto: dpa

Wochenlang verletzt, dann immer Ersatz, endlich die Erlösung. Dilrosun kam gegen Union rein (46.), bereitete zwei Tore vor: „Ich bin glücklich über die Einwechslung und meine Vorlagen. Auf diesen Moment habe ich so lange gewartet.“

Nach seiner starken Leistung darf Dilrosun darauf hoffen, am Sonnabend in Gladbach zu spielen. Allerdings nur, wenn er diese Woche auch im Training dranbleibt.

Trainer Bruno Labbadia (54): „Ich habe lange mit ihm gesprochen, ihm per Video seine Stärken gezeigt. Wir haben wenig Spieler, die so gut im Eins-gegen-Eins sind. Jetzt liegt es an ihm, ob er in Gladbach spielt.“

Sieht Manager Michael Preetz (53) ähnlich: „Der Junge ist durch eine tiefe Durststrecke gegangen, war zuletzt lange kein Faktor. Wir brauchen aber seine offensiven Qualitäten. So kann es jetzt weitergehen.“

Quelle: bz-berlin.de

Hertha BSC Berlin [Re: Commander] #30793
09/12/2020 13:01
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Der Top-Scorer fehlt gesperrt
Nagelprobe in Gladbach: Wie gut ist Hertha ohne Cunha?

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Auf ihn kann Bruno Labbadia gegen Gladbach nicht zurückgreifen: Top-Scorer Matheus Cunha. @ Getty Images

Er ist Kopf und Herz der Offensive und will praktisch jeden Ball. Am Samstag sitzt der Top-Scorer des Teams seine Gelb-Sperre ab, und die Kollegen müssen im Auswärtsspiel bei Borussia Mönchengladbach die Frage beantworten: Wie gut ist Hertha BSC ohne Matheus Cunha?

Das Spiel war - in Überzahl, beim Stand von 3:1 und mit nur noch sechs Minuten auf der Uhr - praktisch gelaufen. Aber Matheus Cunha nahm den Ballverlust persönlich, setzte nach und brachte Gegenspieler Niko Gießelmann an der Seitenlinie zu Fall. Nichts Schlimmes war's, allenfalls etwas Überflüssiges: Referee Dr. Felix Brych verwarnte Herthas Brasilianer, es war dessen 5. Gelbe Karte, und nach Abpfiff des Berliner Derbys am vergangenen Freitag tadelte Trainer Bruno Labbadia seinen begabtesten Profi: "Die Art und Weise, wie er seine 5. Gelbe Karte bekommen hat, war natürlich doof und ärgert uns sehr. Das ist zu einfach. Er wird gegen Gladbach fehlen. Das ist sehr, sehr schade."

Vorteile und Nachteile der "Emotionalität"

Und am Tag nach dem Spiel legte Labbadia - angesprochen auf Cunhas häufiges Reklamieren beim Schiedsrichter und das gelegentliche Abwinken in Richtung der eigenen Kollegen - nach: "Wir brauchen Matheus mit seiner Emotionalität. Aber er muss lernen, wann man klar bleiben muss und seine Linie nicht verlieren darf."

Der Grat zwischen Genie und Wahnsinn ist bei dem Mann, der im vergangenen Winter für 18 Millionen Euro Ablöse von RB Leipzig kam und auf Anhieb zum Takt- und Kommandogeber der Hertha-Offensive wurde, bisweilen schmal. Dass er in dieser Saison gemeinsam mit Mitspieler Niklas Stark ligaweit die meisten Fouls (jeweils 24) begangen hat, belegt: Er will immer - und er will manchmal zu viel. Handbremse kennt das Temperamentsbündel nicht, Matheus Cunha gibt's nur ganz oder gar nicht. Am Samstag, wenn Hertha BSC bei Borussia Mönchengladbach antritt, gibt's ihn gar nicht.

Wer möchte Cunhas Position übernehmen?

Und die Schlüsselfrage ist: Wie fangen die Berliner das Fehlen ihres Top-Scorers (sechs Tore, drei Assists) auf? "Allzu oft hatten wir diese Situation noch nicht", sagte Labbadia am Dienstag. "Es wird interessant zu sehen sein, wer sich diese Woche im Training zeigt und die Position übernehmen möchte." Allerdings weiß der Coach, dass sich Cunha "nicht eins zu eins ersetzen lässt".

Einen zweiten Spieler, der ein solches Paket aus Kreativität, Energie, Torgefährlichkeit, Tempo und Intuition bietet, weist Labbadias Kader nicht auf. "Es gibt verschiedene Varianten und verschiedene Spieler, die diese Rolle einnehmen können - auf andere Art als Matheus", sagte Labbadia. "Wir werden uns etwas einfallen lassen, wie es dann am Ende auch vom System am besten für denjenigen passt, der spielt. Es kommen Stürmer in Frage, aber auch die offensiven Mittelfeldspieler und die Spieler von den Halbpositionen."

Cunha gesperrt, Jhon Cordoba (Bänderverletzung im Sprunggelenk) weiterhin verletzt - da kam die im Hauptstadt-Derby erfolgte Rückmeldung zweier Sorgenkinder genau zur rechten Zeit. Die gegen Union beim Stand von 0:1 zur Pause eingewechselten Krzysztof Piatek und Javairo Dilrosun waren maßgeblich daran beteiligt, dass Hertha das zähe Spiel noch auf seine Seite zwang.

"Bei Javairo war es an der Zeit..."

Piatek traf zweimal, Dilrosun initiierte beide Tore des Polen und war mit seinen Tempo-Dribblings und seinem Mut, in Eins-gegen-Eins-Situationen zu gehen, ein Energizer für Hertha. Beide wollen und sollen in Mönchengladbach daran anknüpfen. "Krzysztof werden seine Tore hoffentlich helfen. Und bei Javairo war es an der Zeit, dass er zeigt, was er kann", sagte Labbadia am Dienstag. "Wir brauchen seine Dynamik. Er hat sehr viel Potenzial. Von dem wollen wir noch mehr sehen." Der Trainer nannte namentlich auch den Ex-Gladbacher Mathew Leckie, Jessic Ngankam und Daishawn Redan als Optionen und kündigte für die weitere Trainingswoche an: "Wir schauen genau hin."

Es gibt eine Blaupause

Dass es zur Not auch mal ohne Matheus Cunha geht, hat Hertha bereits gezeigt. Ende Mai, im zweiten Heimspiel unter Labbadia, fiel der Brasilianer gegen den FC Augsburg wegen einer Gehirnerschütterung aus. Dennoch gewannen die Berliner mit 2:0. Labbadia hatte sein Team seinerzeit im 4-2-3-1 aufgereiht, hinter einem Stoßstürmer (Vedad Ibisevic) bildeten Dodi Lukebakio (rechts), Vladimir Darida (zentral) und Dilrosun (links) eine Dreierformation.

Dieses Trio ist in exakt dieser Anordnung auch am Samstag denkbar - mit Piatek als zentralem Stürmer davor. Gegen Augsburg trafen damals in Cunhas Abwesenheit Dilrosun und der eingewechselte Piatek - die beiden also, die zuletzt gegen Union ihren persönlichen Trend umkehrten und auch in dieser Woche gefragt sein werden. Cunha übrigens fehlte im Frühsommer 2020 noch ein zweites Mal. Eine Woche nach dem Augsburg-Spiel unterlag Hertha ohne ihn in Dortmund mit 0:1.

Quelle: kicker.de / Steffen Rohr

Hertha BSC Berlin [Re: Commander] #30842
11/12/2020 16:23
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Muss dafür Rekord-Einkauf Tousart auf die Bank? Labbadia setzt auf Derby-Helden

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Hertha-Torjäger Krzysztof Piatek macht aktuell eine gute Figur, soll jetzt auch den Borussia-Park stürmen - Foto: City-Press

Nach großen Erfolgen treffen Hertha und Gladbach am Samstag im Borussia-Park aufeinander. Die Berliner kommen mit dem Derby-Sieg gegen Union (3:1) im Gepäck. Die Fohlen erreichten erstmals das Achtelfinale der Champions League.

Hertha-Trainer Bruno Labbadia (54): „Wir sind einen Schritt nach vorn gekommen. Nach dem Derby-Sieg ist die Stimmung gelöster, man fühlt sich befreiter. Siege sind nicht ersetzbar.“

Für den nächsten Sieg setzt Labbadia deshalb auf seine Derby-Helden!

Gegen Union lag Hertha letzten Freitag zur Pause 0:1 hinten. Labbadia brachte Stürmer Krzysztof Piatek (25) und Javairô Dilrosun (22). Dilrosun leitete beide Treffer von Piatek mit Flanken vom linken Flügel ein.

Belohnung: Jetzt will Labbadia die Super-Joker in der Startelf loslassen.

Labbadia: „Sie sind beide definitiv Kandidaten dafür! Javairô hatte einen sehr guten Auftritt, hat viel Selbstvertrauen getankt. Wir brauchen diese Qualitäten. Bei Krzysztof wollen wir mitnehmen, dass er zwei Tore geschossen hat – also das Momentum nutzen.“

Piatek und Dilrosun waren gegen Union für Lucas Tousart und Vladimir Darida gekommen. Während Darida Spielmacher Matheus Cunha (Gelb-Sperre) ersetzen dürfte, droht Rekordmann Tousart (kam für 25 Millionen Euro aus Lyon) die harte Bank.

Quelle: bild.de / von: Roberto Lamprecht

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