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Hertha BSC Berlin [Re: Commander] #27404
19/09/2020 22:37
19/09/2020 22:37
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Hertha startet mit drei Punkten aus Bremen in die Saison
Plötzlich Torjäger: Pekarik trifft schon wieder

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Brachte die Hertha auf die Siegerstraße: Peter Pekarik. @ Picture Alliance

Hertha BSC hat sich nach dem Aus im DFB-Pokal rehabilitiert und zum Bundesliga-Auftakt bei Werder Bremen verdient mit 4:1 gewonnen. Die Hauptstädter hatten spielerisch klare Vorteile und profitierten von Bremer Nachlässigkeiten gegen Ende des ersten Durchgangs. Die Grün-Weißen mussten hingegen nach einer Vorbereitung mit ausschließlich Siegen einen ersten Dämpfer hinnehmen.

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Werder-Trainer Florian Kohfeldt baute seine Anfangself trotz des 2:0-Erfolges bei Carl Zeiss Jena im Pokal auf drei Positionen um. Klaassen und Chong, gegen Jena zur Halbzeit gekommen, ersetzten Bittencourt und Erras. Friedl vertrat zudem den verletzten Toprak in der Innenverteidigung.

Bei der Hertha nahm Coach Bruno Labbadia im Vergleich zur 4:5-Niederlage gegen Braunschweig im DFB-Pokal ebenfalls drei personelle Veränderungen vor: Boyata, Torunarigha und Piatek ersetzten Plattenhardt, Rekik und Leckie, die allesamt auf der Bank saßen. Dort nahm auch Neuzugang Cordoba Platz.

Rotierende Hertha-Offensive

Erstmals wieder vor Zuschauern betraten die Spieler das Bremer Weserstadion, in welchem 8500 Werder-Fans anwesend sein durften. Die Anhänger der Grün-Weißen sahen zunächst einen nervösen Beginn, in dem die Bremer zwar bemüht waren, spielerische Akzente zu setzen. Die Hertha wollte sich ihrerseits den Pokalfrust von der Seele spielen. Piatek, Lukebakio und gerade Freigeist Matheus Cunha tauschten in vorderster Front zwar häufig ihre Positionen, ohne aber die Bremer Abwehr zunächst in Verlegenheit zu bringen.

Einen ersten Aufschrei gab es in der 19. Minute, als Augustinsson Pekarik bei der Flanke gewähren ließ und sich Piatek besser als Moisander und Friedl im Zentrum positioniert hatte. Der Pole köpfte den Ball anschließend auf die Oberkante der Latte. Von den Hausherren war trotz der Unterstützung auf den Rängen offensiv weiterhin kaum etwas zu sehen. Erst nach einer halben Stunde kamen die Hanseaten erstmals gefährlich in den Strafraum: Sargent prüfte Schwolow, der diesen Test bestand (31.).

Werder offenbart (schon wieder) eklatante Defensivschwächen

Während die Bremer ihre einzige echte Chance nicht nutzen konnten, schlug die Hertha vor dem Pausenpfiff noch gleich zweimal eiskalt zu - allerdings auch unter gütiger Mithilfe der Werderaner. Erst wurde Pekarik bei Mittelstädts Flanke nicht gedeckt, sodass der Slowake ungestört einnetzen konnte. Dann hatten die Hausherren erst noch Glück, dass Friedls Foul an der Strafraumgrenze per VAR nach außerhalb verlegt wurde und es keinen Elfmeter gab (45.). In der Nachspielzeit aber leistete sich Eggestein einen unnötigen Ballverlust, den Darida zu Lukebakio durchsteckte. Der Belgier erhöhte eiskalt, sodass die Berliner nicht mehr mit dem nichtgegebenen Elfmeter hadern mussten (45.+2).

Frischer Wind durch Bittencourt, aber die Hertha jubelt

Kohfeldt reagierte zur Pause und brachte Bittencourt für Osako. Der Deutsch-Brasilianer brachte auch gleich Schwung in die Partie und feuerte einen ersten Warnschuss in Richtung Schwolow ab. Auch sonst war er bemüht, nahm sich aber auch häufig zu viel auf einmal vor. Nicht zu viel vorgenommen hatte sich die Hertha, die nach Cordobas Einwechslung auf 3:0 stellte: Der Kolumbianer machte im Mittelfeld einen Ball fest und leitete Matheus Cunhas Treffer somit ein (63.).

Die Hertha hatte die Partie komplett im Griff, auch weil die Bremer spätestens nach dem dritten Treffer komplett am Boden waren. Doch aus dem Nichts verwandelte Selke eine Augustinsson-Flanke per Kopf zum 1:3 - und plötzlich war wieder Feuer auf dem Rasen (69.). Dieses hätte Cordoba gleich wieder herausnehmen können, aber im Eins-gegen-eins mit Pavlenka scheiterte er aus abseitsverdächtiger Position (71.).

Perfektes Cordoba-Debüt

In einer hektischen Schlussviertelstunde gelang es den Bremern nur noch ein einziges Mal, richtig gefährlich in den Abschluss zu kommen. Füllkrug drosch den Ball aber zu unplatziert auf Schwolow (87.). Stattdessen nutzte auf der anderen Seite Cordoba seine insgesamt dritte Gelegenheit, um gleich im ersten Spiel für seinen neuen Arbeitgeber zu treffen und den 4:1-Endstand herzustellen (90.).

Nach acht siegreichen Spielen in der Vorbereitung musste Bremen somit erstmals als Verlierer vom Platz gehen. Am kommenden Samstag (18.30 Uhr) können es die Grün-Weißen auf Schalke besser machen. Die Berliner Hertha empfängt schon am Freitagabend (20.30 Uhr) Eintracht Frankfurt.

Quelle: kicker.de



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Hertha BSC Berlin [Re: Commander] #27450
20/09/2020 20:52
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Neuer Hertha-Stürmer
Córdobas Traumeinstand: Erstes Spiel, erstes Tor, erster Sieg

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Foto: picture alliance / dpa

Erst am Mittwoch für 15 Millionen Euro verpflichtet, am Sonnabend dann gleich eiskalt zugeschlagen. Jhon Córdoba feierte einen Traumeinstand bei Hertha.

(Von Roberto Lamprecht und Carsten Priefer)

Er kam, traf und siegte!

Traum-Einstand für Hertha-Neuzugang Jhon Cordoba (27)! Der Stürmer, der letzten Dienstag für 15 Millionen Euro aus Köln verpflichtet wurde, schoss im ersten Hertha-Spiel sein erstes Tor, feierte dazu am ersten Spieltag den ersten Sieg!

Hertha-Manager Michael Preetz (53) jubelt: „Jhon kam nach einer Stunde von der Bank, hat nicht lange gebraucht, war sofort da. Er hat direkt mit mächtigem Körpereinsatz das 3:0 eingeleitet, dann selbst zwei gute Torchancen gehabt und die dritte Chance zum 4:1 versenkt. Ein toller Start!“

Der Kolumbianer (der vorher nur dreimal trainierte) lässt Hertha jubeln! Als die Berliner bei Werder ins Wanken gerieten, brachte Hertha den bulligen, schnellen Cordoba.

Trainer Bruno Labbadia (54): „Piatek hatte einige Ballverluste. Da brauchten wir einen Mann, der die Bälle halten und in die Räume starten kann.“ Die Zeit war reif für Cordoba!

Labbadia: „Wir haben Jhon verpflichtet, weil er etwas mitbringt, was uns gefehlt hat – diese körperliche Präsenz und diese Schnittstellenläufe. Das hat er in Bremen gleich eindrucksvoll gezeigt. Ein optimaler Start für einen Torjäger, der erst so kurz da ist.“

Preetz: „Wir haben vorne diesen Konkurrenzkampf gewollt und gebraucht. Bis auf Piatek, der einen tollen Lattenkopfball hatte, haben mit Cunha, Lukebakio und Cordoba alle Angreifer getroffen. Die Offensive hat mir super gefallen. Wir haben dort jetzt ganz unterschiedliche Typen, die man auch gut miteinander kombinieren kann. Alle bewegen sich sehr viel, das macht uns ein Stück unberechenbarer.“

Wunderbar, was Hertha da gezeigt hat. Geht es Freitag gegen Frankfurt so weiter?

Quelle: bz-berlin.de



Hertha BSC Berlin [Re: Commander] #27454
20/09/2020 23:28
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Hier ist die Pressekonferenz nach dem 4:1 Sieg in Bremen:




Hertha BSC Berlin [Re: Commander] #27577
22/09/2020 12:26
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Cordoba beim Debüt auf den Spuren von Deisler und Pantelic
Labbadia zur Offensive: "Da geht noch mehr"

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Hertha-Coach Bruno Labbadia ist noch keineswegs vollends zufrieden. @ imago images

Vier Tore in Braunschweig (4:5), vier Tore in Bremen (4:1): Herthas Offensivabteilung hat derzeit keinen Liefer-Engpass. Und Trainer Bruno Labbadia erwartet auf Sicht sogar noch mehr Ertrag.

Jhon Cordoba sank kurz vor der Eckfahne auf die Knie, er reckte beide Arme Richtung Himmel und zelebrierte die Freude übers Premieren-Tor für seinen neuen Arbeitgeber angemessen feierlich.

Cordoba wandelt auf den Spuren von Deisler und Pantelic

Mit seinem Treffer beim Debüt reihte sich der in der Vorwoche für 15 Millionen Euro vom 1. FC Köln losgeeiste Kolumbianer in eine lange Liste ein, die prominente Namen umfasst. Cordoba avancierte zum 25. Spieler, der im ersten Bundesliga-Einsatz für Hertha BSC gleich getroffen hat. Dodi Lukebakio war das vor einem Jahr beim 2:2 in München gelungen, zuvor hatten dies unter anderen auch Uwe Kliemann, Karl-Heinz Granitza, Uwe Rahn, Sebastian Deisler, Andreas Thom, Ali Daei und Marko Pantelic geschafft. "Das war ein Einstand, wie man ihn sich wünscht", lobt Manager Michael Preetz. "Jhon war sofort drin im Spiel und hat gleich gezeigt, was er uns geben kann: Durchsetzungsvermögen, Tempo, Tiefe und Torgefährlichkeit."

Mit der ersten Aktion nach seiner Einwechslung legte der neue Stürmer in Bedrängnis den Ball auf Vladimir Darida ab, der sogleich Matheus Cunhas Tor zum Berliner 3:0 vorbereitete. Den 4:1-Endstand markierte Cordoba selbst, zuvor hatten sich ihm bereits zwei Chancen geboten. "Die Qualität von Jhon ist es, die Bälle zu halten und in die Räume zu starten", sagt Trainer Bruno Labbadia. "Das hat funktioniert."

Die gesamte Offensive lief auf Hochtouren. Schon eine Woche zuvor, beim Pokal-K.o. bei Zweitliga-Rückkehrer Eintracht Braunschweig, waren vier Tore und etliche weitere Möglichkeiten Ausweis enormer Produktivität. Angesichts des Ausscheidens, durch groteske individuelle Fehler in der Defensive herbeigeführt, ging das in der Betrachtung allerdings unter. Beim Liga-Auftakt in Bremen hat Hertha abermals angedeutet, wozu dieser Kader offensiv in der Lage ist.

Preetz: "Wir sind unberechenbarer geworden"

"Es war seit Jahren unser Ziel, dass wir uns offensiv breiter aufstellen, variabler Fußball spielen und die Torgefahr auf mehr Schultern verteilen", sagt Preetz. "Wir haben da vorn jetzt einen großen Konkurrenzkampf und sind unberechenbarer geworden." Matheus Cunha, der von der Zehn aus so ziemlich jeden Quadratmeter des Rasens erkundete, traf wie schon im Pokal - auch Dodi Lukebakio (zwei Tore in Braunschweig, eins in Bremen) bewies seine gute Frühform. "Diese Läufe in die Tiefe" wie vor dem Tor fordert Preetz noch öfter vom Belgier, "das ist seine große Stärke."

In Braunschweig hatte Labbadia sein Team im 4-3-3 sortiert, zum Liga-Start im 4-4-2 - mit enormer Flexibilität in der Offensive. Neben automatisierten Abläufen fordert Labbadia von seinen Offensivspielern, "kreativ zu sein und frei entscheiden zu können". In zwei aufeinanderfolgenden Pflichtspielen jeweils mindestens viermal zu treffen - das war Hertha zu Bundesliga-Zeiten zuletzt im Januar 1978 gelungen (4:1 gegen 1860 München, 5:0 bei Eintracht Frankfurt), zu Zweitliga-Zeiten im September 1992 (4:1 in der 2. Liga gegen Unterhaching, 4:2 im DFB-Pokal beim SC Freiburg). Vier Tore in Bremen waren gar ein Novum für die Berliner. "Die gesamte Mannschaft hat das offensiv sehr gut gemacht. Vorn Tore zu schießen, geht nur, wenn wir gute Abläufe haben. Diese Abläufe sind in beiden Spielen gelungen, wir arbeiten viel an einem guten Positionsspiel", sagt Labbadia. "Für eine Offensive ist es immer gut, wenn man am Anfang gleich trifft. Dann gibt es in den Zeitungen kein Gerechne, wie viele Minuten nicht getroffen wurde."

Labbadia: "Es gibt noch einiges, was wir besser machen müssen"

Trotz der enormen Produktivität erwartet der Coach noch mehr: "Es wäre sehr einfach, wenn man nach zwei Spielen, in denen wir die Tore gemacht haben, meinen würde, es wäre schon alles gut. Ich sehe uns da vorne noch lange nicht so weit. Es gibt noch einiges, was wir besser machen müssen. Da geht noch mehr."

Gewiss, und doch war nach drei torlosen Spielen im zweiten Teil der Saison-Vorbereitung (0:1 bei Ajax Amsterdam, 0:4 gegen die PSV Eindhoven, 0:2 beim Hamburger SV) ein solcher Tor-Schwall nicht zwingend zu erwarten. "Unsere Stürmer", stellt Abwehrchef Dedryck Boyata lakonisch fest, "haben gute Qualitäten. Mit ihnen können wir viel erreichen." Der Anfang ist gemacht. Gegen Eintracht Frankfurt wollen Matheus Cunha & Co. am Freitagabend erneut liefern.

Quelle: kicker.de (Steffen Rohr)



Hertha BSC Berlin [Re: Commander] #27590
22/09/2020 22:01
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Boyata zum neuen Hertha-Kapitän ernannt

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Dedryck Boyata wird künftig die Spielführerbinde bei Hertha tragen. @ imago images

Der belgische Nationalspieler Dedryck Boyata ist zum Kapitän des Fußball-Bundesligisten Hertha BSC ernannt worden. Der 29-Jährige tritt damit die Nachfolge des zu Schalke 04 abgewanderten Vedad Ibisevic an. Wie der Hauptstadtklub am heutigen Dienstag mitteilte, wurden neben Boyata auch Niklas Stark, Peter Pekarik, Marvin Plattenhardt und Mathew Leckie in den Mannschaftsrat gewählt.



Hertha BSC Berlin [Re: Commander] #27626
23/09/2020 15:22
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Unzufriedener Hertha-Star sucht das Weite

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© dpa / Andreas Gora/dpa/Archivbild

Junioren-Nationalspieler Arne Maier ist erneut unzufrieden mit seiner Situation bei Hertha BSC und erwägt noch für diese Saison einen Abschied vom Berliner Fußball-Bundesligisten.

"Nach seinen langfristigen Verletzungen muss Arne jetzt wieder mehr spielen. Mit Kurzeinsätzen ist ihm nicht geholfen", sagte Maiers Berater, Wolfgang Damm, der "Bild"-Zeitung. Die momentane Lage sei "keine gute Situation".

Maier war im DFB-Pokal bei Eintracht Braunschweig (4:5) und zum Bundesliga-Auftakt bei Werder Bremen (4:1) eingewechselt worden. Bereits im Januar dieses Jahres hatte er während der Zeit von Jürgen Klinsmann als Hertha-Coach öffentlich Wechselabsichten geäußert, war aber letztlich geblieben.

"Wir suchen Lösungen. Haben auch einen möglichen Wechsel von Arne angefragt", sagte Damm. Hertha habe aber einen Transfer derzeit abgelehnt. Maier hat noch einen Vertrag bei den Berlinern bis 2022. Die Transferzeit endet in diesem Jahr am 5. Oktober.

Quelle: sport.de



Hertha BSC Berlin [Re: Commander] #27725
25/09/2020 00:12
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Hertha BSC Berlin [Re: Commander] #27782
25/09/2020 13:06
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Lyon reduziert Ablöse-Forderungen
Wende in Sicht: Hertha bei Reine-Adelaide doch wieder im Rennen

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Kann Lyon wieder verlassen: Jeff Reine-Adelaide. @ imago images

Wegen einer zu hohen Ablöseforderung war Hertha BSC aus dem Poker um Jeff Reine-Adelaide (22) ausgestiegen. Nun hat sich das Blatt gleich doppelt gewendet.

Eigentlich, so sagte es zumindest "L'Équipe", war Jeff Reine-Adelaide schon auf dem Weg nach West-Frankreich, sollte für rund 30 Millionen Euro von Olympique Lyon zu Stade Rennes wechseln. Hertha BSC war wegen der hohen Ablöseforderung aus dem Poker ausgestiegen.

Nun haben sich die Dinge offenbar geändert. Wie "RMC" zuerst berichtete, mischen die Berliner wieder mit, weil Lyon seinen Spieler lieber doch nicht an einen direkten Liga-Konkurrenten abgeben will und deshalb auch beim Preis etwas nachgegeben hat. Nun ist die Rede von 25 Millionen Euro.

Auch beim Spieler, für den OL erst vor einem Jahr 25 Millionen Euro an Angers überwiesen hatte, scheint ein Umdenken stattgefunden zu haben.

Reine-Adelaide kann auf der Acht, auf der Zehn und auch auf den Außenpositionen eingesetzt werden, wäre für die Hertha also die ideale Verstärkung. Der französische U-21-Nationalspieler hatte sich im Dezember 2019 das Kreuzband gerissen und beim Champions-League-Turnier in Lissabon sein Comeback gefeiert.

Quelle: kicker.de



Hertha BSC Berlin [Re: Commander] #27794
25/09/2020 23:41
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Hertha schwach in Hälfte eins - Kostic verletzt raus
Silva legt den Grundstein, Rode sorgt für die kalte Dusche

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Elfmeter rausgeholt, Elfmeter verwandelt: André Silva (#33). @ imago images

Eintracht Frankfurt hat den ersten Sieg in der neuen Saison gelandet. Beim 3:1 bei Hertha BSC überzeugten die Hessen vor allem in Hälfte eins und legten in dieser den Grundstein für den späteren Erfolg. Auf Berliner Seite folgte nun also auf die Euphorie nach dem glänzenden Auftakt in Bremen die große Ernüchterung.

Herthas Trainer Bruno Labbadia handelte getreu dem Motto "Never change a winning team" und schickte dieselbe Elf ins Rennen wie beim 4:1-Sieg in Bremen. Das bedeutete auch, dass Piatek abermals den Vorzug im Sturm erhielt vor Neuzugang Cordoba, der auf der Bank Platz nahm.

Frankfurts Coach Adi Hütter tauschte nach dem 1:1 gegen Aufsteiger Bielefeld zweimal: Touré und Ilsanker verdrängten da Costa und Kohr auf die Bank.

Frühes Aus für Kostic

Vor 4000 Zuschauern wurde recht schnell deutlich, dass es eine umkämpfte Partie werden würde. Beide Mannschaften gingen den Zweikämpfen nicht aus dem Weg und zeigten sich motiviert. Kostic bezahlte seinen persönlichen Eifer dann aber teuer: In der neunten Minute setzte der Serbe im gegnerischen Strafraum gegen Torunarigha nach, verletzte sich dabei unglücklich und musste früh ausgewechselt werden (15.).

Allgemein ging es in der Partie robust zur Sache. Und Schiedsrichter Bastian Danker förderte dies, indem er viel laufen ließ. Auch deshalb war es wenig verwunderlich, dass ruhende Bälle letztlich den Unterschied ausmachten: Zuerst foulte Boyata im eigenen Gegenspieler André Silva etwas unbeholfen und verursachte so einen Strafstoß, den der Gefoulte selbst sicher vollendete (27.).

Danach bäumten sich die Berliner zwar ein wenig auf und schnupperten über Cunha (31.) sowie Lukebakio (33.) am Ausgleich, doch dann passierte Tousarts Foul an Rode und gewährte der Eintracht so einen Freistoß. Diesen zwirbelte Kamada von rechts zu Dost, der per Kopf erhöhte (36.) - der sechste Treffer des Niederländers im fünften Duell mit Hertha.

Friedrich unzufrieden - Labbadia wechselt dreimal

Mit dem 2:0 ging es dann auch in die Pause, in der Berlins Sportdirektor Arne Friedrich am "DAZN"-Mikro seinen Unmut deutlich machte. "Es hat an allem gefehlt", sagte der 41-Jährige und führte aus: "In allen Bereichen war es viel zu wenig. Allgemein habe ich das Gefühl, dass wir immer einen Schritt zu spät kamen. Eintracht führt in der Höhe zu Recht 2:0."

Unzufrieden dürfte auch Labbadia gewesen sein, das zeigte schon allein die Tatsache, dass es bei der Alten Dame zum Wiederanpfiff gleich drei Wechsel gab: Zeefuik, Maier und Cordoba kamen für Pekarik, Darida sowie Cordoba.

Die Maßnahmen fruchteten zum Teil, jedenfalls waren die Berliner nach Wiederanpfiff griffiger, agiler, schlicht besser im Spiel, nur zwingend war die Hertha dennoch nicht. Außerdem blieb es eine zerfahrene Partie, in der es für bemühte Berliner nach 70 Minuten die kalte Dusche gab: Rode nahm aus 16 Metern Maß und schlenzte den Ball mit links ins Eck zum 3:0.

Gnade vor Recht für Matheus Cunha

Bei den Gastgebern kam Frust auf - und Matheus Cunha erlaubte sich gegen Hinteregger ein übles Foul. Der Brasilianer traf den Frankfurter auf Kniehöhe mit offener Sohle und kam mit Gelb davon. Referee Dankert ließ in dieser Szene Gnade vor Recht ergehen, denn das hätte Rot geben müssen (72.).

Kurz darauf stand Hinteregger wieder im Rampenlicht, nun aber, weil er eine Torunarigha-Hereingabe unglücklich ins eigene Netz beförderte (76.). Auf einmal kam in Berlin wieder so etwas wie Hoffnung auf, doch die blieb schlussendlich unerfüllt. Die SGE verstand sich darauf, das Tempo rauszunehmen und den verdienten Dreier über die Zeit zu bringen.

Beide Mannschaften haben nun einige Tage Zeit, um sich auf die kommenden Aufgaben vorzubereiten. Frankfurt ist wieder am "Tag der Deutschen Einheit", Samstag, den 3. Oktober, daheim gegen Hoffenheim gefordert (15.30 Uhr). Tags darauf steht der Berliner Hertha das schwere Auswärtsspiel beim FC Bayern bevor (18 Uhr).

Quelle: kicker.de

Zuletzt geändert von Commander; 26/09/2020 00:23.


Hertha BSC Berlin [Re: Commander] #27824
26/09/2020 12:26
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Vor 4000 Berliner Fans
Schwache Hertha vermasselt Heim-Debüt – 1:3-Pleite gegen Frankfurt

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Foto: picture alliance / dpa

Was war das denn? Nach dem 4:1-Start in Bremen setzt es eine Klatsche beim Heimdebüt gegen Frankfurt. 1:3 verliert der Hauptstadtklub – und das völlig verdient

Torwart Alex Schwolow: „Wir haben die erste Halbzeit verpennt, uns in den Zweikämpfen abkochen lassen. das war zeitweise fast wie eine Schülermannschaft!“ Stimmt!

27. Minute: Boyata holzt da Silva unbeholfen um. Der Gefoulte knallt den Strafstoß ins rechte Eck – 0:1 (30.).

37. Minute: Freistoß Kamada, Dost überspringt Boyata, köpft das 0:2 rein.

Und Hertha? Kein Zweikampfverhalten, viele Fehlpässe. Lukebakios Schuss aus elf Metern hält Trapp (33.). Co-Trainer Olaf Janßen funkt von der Tribüne zur Bank: Das ist gar nichts.

Hertha-Sportdirektor Arne Friedrich (41) in der Halbzeit: „Wir verlieren 70 Prozent der Zweikämpfe. In allen Bereichen war das viel zu wenig!“

Trainer Labbadia wechselt nach der Halbzeit drei Mal: Zeefuik kommt hinten rechts für Pekarik, Maier im Zentrum für Darida (er muss allerdings mit Knie-Problemen in der 65. Minute wieder runter für Plattenhardt) und Cordoba im Sturm für Piatek.

Auch Cunha, der erstmals eine Einladung zur brasilianischen Nationalmannschaft erhalten hat, kann wenig ausrichten. Er wird in Manndeckung aus dem Spiel genommen.

Zum ersten Mal seit Corona sind 4000 Fans im Stadion, die Ostkurve singt „Wir holen die Meisterschaft.“ Es wird ein Traum bleiben.

Das ist auch Aufsichtsrat Jens Lehmann klar. Erstmals sieht der Ex-WM-Torwart auf der Ehrentribüne im Olympiastadion in seiner neuen Funktion ein Hertha-Spiel – und leidet. Er weiß nun: Hier ist viel zu tun.

Rode macht den Deckel drauf, schlenzt unbedrängt von rechts den Ball mit links zum 0:3 ins lange Eck (71.). Hintereggers Eigentor nach Torunarigha-Flanke ändert nichts mehr (78.).

Jetzt ist klar: Das 4:1 zum Auftakt lag nicht an Herthas Stärke, sondern an Bremens Schwäche. Labbadia hat eine Menge Arbeit vor sich. Und Manager Michael Preetz muss Verstärkungen holen.

Quelle: bz-berlin.de



Hertha BSC Berlin [Re: Commander] #27861
27/09/2020 12:06
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Hertha-Torwart sauer Schwolow: „Wie eine Schülermannschaft“

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Stinksauer: Hertha-Keeper SchwolowFoto: Kevin Voigt/Jan Huebner

Schwerer Rumpel-Rückfall bei der Hertha! Nach dem 4:1 in Bremen zu Saisonbeginn funktionierte am Freitag beim 1:3 gegen Frankfurt nicht viel.

Trainer Bruno Labbadia (54) ratlos: „Wir haben zu viele Duelle verloren. Wir waren zu zögerlich im vorderen Bereich, haben viele Kopfball-Duelle verloren.“

Die zuletzt so starken Peter Pekarik (33), Dedryck Boyata (29) und Vladimir Darida (30) waren Total-Ausfälle. Alexander Schwolow (28) sprach Klartext: „Wir waren fast wie eine Schülermannschaft.“ Sieht Labbadia ähnlich: „Wir haben es Frankfurt viel zu einfach gemacht.“

Herthas Reaktion? Transfers! Ein Mittelfeldspieler (Jeff Reine-Adélaïde von Lyon/22) und ein Flügelspieler sollen noch kommen.

Frankfurts Mittelfeld-Mann Sebastian Rode (29): „Wir können glücklich zurückfahren, in Berlin muss man erst mal gewinnen.“

Quelle: bild.de



Hertha BSC Berlin [Re: Commander] #27930
28/09/2020 12:05
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Berlin statt Barca? – Hertha buhlt um Spurs-Talent Sessegnon

2020-09-28-12-47-05-1-Bundesliga-Berlin-statt-Barca-Hertha-buhlt-um-Spurs-Talent-Sessegnon-Ne

von David Di Tursi

Für Ryan Sessegnon war die abgelaufene Spielzeit eine zum Vergessen. Im Vorjahressommer hatte der gebürtige Londoner den nächsten Schritt gewagt und war vom FC Fulham zu den Tottenham Hotspurs gewechselt. Immerhin 27 Mio. ließ sich der Champions-League-Finalist von 2019 das Talent kosten. Doch auch aufgrund einer Oberschenkelverletzung kam Sessegnon bei seinem neuen Verein letztlich nur auf zwölf Saison-Einsätze. Nun könnten ihn die Spurs verleihen – an Interessenten mangelt es schließlich nicht.

Sessegnon beackert die gesamte linke Seite

Im Juli kursierten noch Gerüchte, der FC Barcelona wolle Sessegnon verpflichten. Daraus wurde allerdings nichts, machte José Mourinho doch mehr als deutlich, dass er trotz dessen Seuchenjahrs weiterhin große Stücke auf den englischen U21-Nationalspieler hält. Insbesondere die Variabilität des Umworbenen schien der Trainer der Spurs zu schätzen, kann Sessegnon doch sowohl als Linksverteidiger als auch im Mittelfeld sowie als Linksaußen auflaufen.

Mittlerweile scheint sich das Blatt jedoch gewendet zu haben. Laut „The Atheltic“-Journalist David Ornstein plant man im Nordosten der englischen Hauptstadt für die kommende Saison nicht mehr mit Sessegnon. Nach der Verpflichtung von Sergio Reguilón (kam für 30 Mio. von Real Madrid) sind die Einsatz-Chancen des 20-Jährigen erheblich gesunken.

Knackpunkt Kauf-Option: Schlägt die Hertha zu?

Zahlreiche Vereine aus der Premier League zeigen großes Interesse an Sessegnon, dazu zählen neben Aufsteiger Leeds United auch Brighton & Hove Albion, Burnley und der FC Southampton mit Trainer Ralph Hasenhüttl. Zudem soll Ajax Amsterdam ein Auge auf den Linksfuß geworfen. Mit Hertha befindet sich auch ein Bundesligist unter den potenziellen Abnehmern.

Der Haken: die meisten der Interessenten wollen den U17-Europameister von 2017 wohl nur mit einer Kauf-Option ausleihen, die Spurs stellen sich diesbezüglich allerdings noch quer. Hinzu kommt, dass man das Gehalt Sessegnons wohl vollständig übernehmen müsste. Die Qualität des Umworbenen ist jedoch unbestritten, schließlich hatte er im zarten Alter von 18 Jahren mit 16 Treffern und acht Vorlagen maßgeblichen Anteil am Premier-League-Aufstieg seines Ausbildungsvereins Fulham und war anschließend zum Spieler der Saison 2017/18 gewählt worden.

Quelle: fussballdaten.de



Hertha BSC Berlin [Re: Commander] #28018
30/09/2020 10:48
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Der Brasilianer über Hertha, seine Entwicklung und sein Seleçao-Debüt
Matheus Cunha: "Neymar hat sofort geantwortet"

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Nächster Karriereschritt: Herthas Brasilianer Matheus Cunha (l.) winkt das Nationalmannschafts-Debüt. @ imago images

Er ist Herthas verheißungsvollster Spieler - und vermutlich auch der emotionalste. Mit der erstmaligen Berufung in die brasilianische Nationalmannschaft geht für Matheus Cunha (21) ein Traum in Erfüllung. Der Kopf der Offensive von Hertha BSC hat auch im Klub viel vor, er sagt: "Hertha gehört in der Tabelle ganz oben hin."

Den Dolmetscher hätte es womöglich gar nicht gebraucht. Matheus Cunha - ein Jahr beim FC Sion, eineinhalb Jahre bei RB Leipzig, seit Januar in Berlin - spricht manierlich Deutsch. An diesem Dienstag sitzt er im Medienraum von Hertha BSC und antwortet auf die Fragen der Journalisten mit einem Mix aus Portugiesisch und Deutsch. Trainer Bruno Labbadia sagt über den Motor der Hertha-Offensive: "Matheus ist ein Spieler, der über eine individuelle Qualität verfügt, die außergewöhnlich ist - gepaart mit seiner Dynamik und seiner Kraft. Er kann besondere Dinge, aber natürlich muss er auch noch viel lernen."

Nicht immer schafft es der Mann, der im Winter mit Brasiliens U 23 Torschützenkönig des Olympia-Qualifikationsturniers in Kolumbien war, seine Energie auf dem Platz in die richtigen Bahnen zu lenken. Den passenden Mix aus intuitiven, individuellen Aktionen und mannschaftsdienlichem Spiel zu finden, darum wird es in den nächsten Jahren für Matheus Cunha gehen. Labbadia sagt: "Es gilt, das noch strukturierter hinzubekommen, gleichzeitig aber seine individuelle Qualität plus das, was er oft aus dem Bauch heraus macht, beizubehalten."

Der nächste Schritt in seiner Karriere ist gelungen. Brasiliens Nationalmannschafts-Coach Tite hat Matheus Cunha erstmals für die Seleçao nominiert. Am 10. Oktober geht es in der WM-Qualifikation in Sao Paulo gegen Bolivien, am 14. Oktober in Lima gegen Peru. Matheus Cunha über ...

... die Nominierung für die Nationalelf: "Ich habe den Anruf bekommen, als ich im Hotel war und mich mit Hertha auf das Frankfurt-Spiel vorbereitet habe. Es war nach dem Essen, ich wollte mich kurz erholen. Dann kam der Anruf. Ich habe mich riesig darüber gefreut. Ich habe sofort angefangen, vor Freude zu weinen. Dann habe ich meiner Familie Bescheid gesagt, und wir haben alle gemeinsam vor Freude geweint. Ich bin sehr, sehr happy. Das ist ein Traum, der wahr geworden ist."

... den Kontakt zu den Nationalmannschafts-Kollegen: "Es gibt eine Whatsapp-Gruppe. Ich habe reingeschrieben, dass ich mich freue, jetzt dabei zu sein. Und Neymar hat direkt geantwortet: 'Willkommen!' Er ist ein Idol für mich."

... die mäßige Leistung gegen Frankfurt: "Vielleicht wollte ich nach der Nominierung für die Seleçao zu viel. Wir haben es insgesamt nicht so gut gemacht: offensiv nicht, defensiv nicht. Wir wollten eine Leistung wie zuvor in Bremen zeigen. Das hat leider nicht geklappt. Aber der Trainer hat unsere Fehler angesprochen. Wir wollen es schon gegen Bayern besser machen. Ich will mit meiner Energie und meiner Ausstrahlung die anderen anstecken."

... das Bayern-Spiel am Sonntag: "Das ist ein sehr wichtiges Spiel für uns. Sie haben alles gewonnen. Wenn sie alles richtig machen, sind sie klarer Favorit. Man hofft auf Fehler und auf ein gutes Ergebnis. Dafür müssen wir viel arbeiten."

... seine Entwicklung in Berlin: "Ich habe hier mehr Verantwortung übernommen als in Leipzig. Das macht etwas mit einem. Ich bin reifer geworden auf dem Platz. Und sowohl technisch als auch taktisch lernt man immer mehr von neuen Trainern. Man wächst in jeder Hinsicht."

... sein Jahr: "Es war bisher für mich persönlich ein sehr positives Jahr. Ich bin im Winter zu Hertha gewechselt, bin zum ersten Mal Vater geworden und jetzt bei der Seleçao dabei. Das ist ein Traum. Aber das hört hier nicht auf. Ich will bei Hertha weiter die Mannschaft unterstützen: auf dem Platz und auch außerhalb."
Paris St. Germain? "Mein Kopf ist in Berlin"

... den vermeintlichen Flirt mit Paris Saint-Germain im Sommer: "Das waren Gerüchte, das war kein richtiges Thema. Ich persönlich hatte keinen Kontakt nach Paris. Ich bin bei Hertha und von hier aus gerade in die Seleçao eingestiegen. Mein Kopf ist in Berlin."

... sein Ziel mit Hertha: "Ich versuche, jeden Tag besser zu werden. Ich will hart dafür arbeiten, damit Hertha auf den Platz kommt, den dieser Klub verdient. Mein Ziel ist es, mit Hertha europäisch zu spielen. Das wünsche ich mir und der Mannschaft. Hertha gehört in der Tabelle ganz oben hin."

Quelle: kicker.de (Steffen Rohr)



Hertha BSC Berlin [Re: Commander] #28085
01/10/2020 21:20
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Das Thema Maier könnte Fahrt aufnehmen
Herthas zäher Poker um Reine-Adelaide und Grujic

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Zukunft in Berlin? Jeff Reine-Adelaide (l.) und Marko Grujic. @ imago images (

Der Poker mit Lyon um Jeff Reine-Adelaide ist noch nicht vorbei. Parallel arbeitet Hertha BSC an einer Rückkehr von Marko Grujic. Und die Tür für einen Abgang des unzufriedenen Arne Maier könnte auf der Zielgeraden dieser Transferperiode doch aufgehen.

Als am Mittwochabend die Nachricht die Runde machte, der Transfer von Jeff Reine-Adelaide (22) nach Berlin sei perfekt, sah sich Olympique Lyons Präsident Jean-Michel Aulas bei der Präsentation des brasilianischen Neuzugangs Lucas Paqueta (AC Mailand) zu einer Klarstellung veranlasst: "Es gibt noch keine Einigung mit einem anderen Klub."

Das deckt sich mit kicker-Informationen, wonach beide Klubs im Tauziehen um den französischen U-21-Nationalspieler bei ihren Ablöse-Vorstellungen noch immer mehrere Millionen Euro auseinanderliegen. Hertha, wegen Lyons Forderungen zwischenzeitlich aus- und später wieder in den Poker eingestiegen, will 25 Millionen Euro, allenfalls geringfügig mehr, zahlen. Lyon schwebt für den Mann, der 2019 für 25 Millionen vom SCO Angers kam und damit OL-Rekordtransfer wurde, noch immer eine Basisablöse von annähernd 30 Millionen vor.

Lyon-Präsident Aulas: "Hertha drückt derzeit stärker als die anderen"

Gut für Hertha: Während Reine-Adelaide selbst zwischenzeitlich einen Wechsel zum Ligue-1-Rivalen Stade Rennes favorisierte, will OL Reine-Adelaide nicht an einen nationalen Konkurrenten abgeben. "Hertha", bekannte Aulas, "drückt derzeit stärker als die anderen."

Das stimmt, aber die Verrücktheiten, die manchen Klubs vorschweben, wollen Herthas Manager Michael Preetz und Sportdirektor Arne Friedrich trotz der dank der Millionen von Investor Lars Windhorst gut gefüllten Kasse nicht mitmachen. Das gilt für den Poker mit Lyon - und das gilt auch für die Gespräche mit dem FC Liverpool, der dem bis 2023 vertraglich gebundenen Marko Grujic (24) aktuell ein Preisschild umhängt, das in Berlin für Erstaunen sorgt.

Was Liverpool für Grujic will, wird Hertha nicht annähernd zahlen

20 Millionen Euro will Liverpool dem Vernehmen nach mit einem Verkauf des Serben erlösen. Grujic selbst, der zuletzt seine Berater-Agentur gewechselt hatte, kann sich nach zwei Leih-Jahren bei Hertha eine langfristige Zukunft in Berlin sehr gut vorstellen. Hertha wird die 20 Millionen indes nicht annähernd zahlen - und bevorzugt weiterhin eine Leihe. Das gleichzeitige Berliner Werben um Reine-Adelaide und Grujic zeigt zweierlei: Hertha jongliert wegen der schwierigen Marktlage aktuell mit mehreren Bällen - und will im Idealfall sogar zwei Verstärkungen fürs zentrale Mittelfeld an Land ziehen.

Der akute Bedarf in der Zentrale, wo nach der Vorsaison mit Per Skjelbred (zu Rosenborg Trondheim) und eben Grujic (zurück zum Stammklub Liverpool) viel Stabilität verloren ging, hat auch damit zu tun, dass sich auch auf der Abgangsseite noch etwas tun könnte. Öffentlich stellte sich Hertha bislang gegen den Wechselwunsch von Eigengewächs Arne Maier (21). Doch nach kicker-Informationen könnte das Thema in den letzten Tagen der bis zum 5. Oktober laufenden Transferperiode Fahrt aufnehmen.

Lässt Hertha Maier doch ziehen? Eine Schlüsselfrage bleibt

Hinter den Kulissen sondieren Maiers Berater mit Hochdruck den Markt, den deutschen U-21-Nationalspieler zieht es unverändert weg. Und auch im Klub, der Maier bereits im Januar den Wechselwunsch verwehrt hatte, setzt sich mehr und mehr die Erkenntnis durch, dass man einen mit seinen Einsatzzeiten chronisch unzufriedenen Spieler womöglich doch besser ziehen lässt.

Eine der Schlüsselfragen bei der Klärung der Zukunft: Wie schnell ist Maier (Vertrag bis 2022), der sich am vergangenen Freitag im Spiel gegen Eintracht Frankfurt (1:3) eine Innenbanddehnung im Knie zugezogen hatte, wieder fit? Der Spieler ist zuversichtlich, dass er zügig ins Teamtraining zurückkehren kann. Auch Trainer Bruno Labbadia sagte zuletzt nach einem Gespräch mit Maier, den in den vergangenen eineinhalb Jahren mehrere Innenband-Blessuren zurückwarfen: "Arne klang sehr, sehr positiv und will so schnell wie möglich zurück."

Labbadias Zutrauen in Ascacibar ist eher übersichtlich

Hertha diskutierte in den vergangenen Wochen neben dem Werben um die Achter Reine-Adelaide und Grujic auch die Verpflichtung eines reinen Sechsers. Nach der Rückkehr Skjelbreds nach Norwegen fehlt ein klassischer Balleroberer. Aktuell spielt Niklas Stark, der in den vergangenen Jahren fast ausschließlich in der Innenverteidigung agiert hatte, auf der Sechs. Labbadias Zutrauen in Winter-Einkauf Santiago Ascacibar, der sich nach einer Mittelfuß-Verletzung - seiner zweiten in neun Monaten Hertha - gerade zurückgekämpft hat, ist eher übersichtlich.

Und so bietet das Hertha-Mittelfeld in diesen Tagen mehr Fragezeichen als Antworten. Immerhin: Muster-Profi Vladimir Darida (30) verlängerte am Dienstag seinen Vertrag bis 2023. Wenigstens die Zukunft des Tschechen, der noch im Sommer 2019 als Verkaufskandidat galt, ist geklärt - und liegt in Berlin.

Quelle: kicker.de (Steffen Rohr)



Hertha BSC Berlin [Re: Commander] #28151
02/10/2020 23:21
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BVB-Star aktuell vereinslos
Was ist dran am Götze-Gerücht? Das sagt Hertha-Manager Preetz

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Foto: picture alliance / dpa

Hertha-Manager Michael Preetz hat den neuerlichen Wirbel um eine mögliche Verpflichtung von Mario Götze als Gerücht abgetan.

Mit Blick auf die „letzten Zentimeter eines langen Transferfensters“ sagte Preetz am Freitag nur: „Spätestens Montag wird es mit den Spekulationen auch vorbei sein.“ Zuvor hatte die Sport BILD von Kontakten zwischen Preetz, Herthas Sportdirektor Arne Friedrich und dem Ex-Dortmunder berichtet.

? Allerdings: Götze ist derzeit vereinslos und könnte daher auch noch nach Ende der Transferfrist am Montag zu einem neuen Arbeitgeber wechseln.

Keine finanziellen Abenteuer geplant

Die Hertha-Chefs hatten mehrmals betont, dass sie für einen einzelnen Spieler das Gehaltsgefüge nicht sprengen werden. Auch im Transfer-Endspurt will der Hauptstadt-Club keine finanziellen Abenteuer eingehen. Ausufernde Gehälter und Ablösesummen von 30 Millionen Euro oder mehr – „das wird es bei Hertha BSC nicht geben“, beteuerte Preetz.

Zwar sprach Trainer Bruno Labbadia von einer bisherigen Transferperiode, „die wir uns anders gewünscht haben“. Doch angesichts der vielen wirtschaftlichen Fragezeichen in der Corona-Pandemie werde der Club weiter „verantwortungsvoll“ mit der durch die Investoren-Millionen von Lars Windhorst verbesserten finanziellen Situation umgehen, betonte Preetz.

Diese Spieler sind neu bei Hertha

Bislang sind in diesem Sommer außer Lucas Tousart, der schon im Winter zuvor verpflichtet wurde, Torwart Alexander Schwolow vom SC Freiburg, Deyvaisio Zeefuik vom FC Groningen und Stürmer Jhon Cordoba vom 1. FC Köln neu zu Hertha gekommen. Interesse sollen die Berliner weiter am französischen Mittelfeldspieler Jeff Reine-Adélaide haben, der mit Tousart bei Olympique Lyon gespielt hatte.

In der Bundesliga tritt Hertha am Sonntag (18 Uhr, hier im Liveticker) beim FC Bayern München an.

Quelle: bz-berlin.de



Hertha BSC Berlin [Re: Commander] #28207
03/10/2020 19:29
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Bayern, Transfers, Länderspiele
Drei Herbst-Baustellen für Hertha-Trainer Labbadia

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Foto: AFP

Ungemütlicher Herbstbeginn für den Hertha-Trainer! Gleich drei Baustellen fordern Bruno Labbadia (54) vor dem dritten Saison-Spiel bei Rekordmeister Bayern – ein stürmischer Auftakt in den Oktober!

? Baustelle Nr. 1: Das Match beim Fünffach-Champion

Hertha muss am Sonntag (18 Uhr) beim frischgebackenen Deutschen Supercup-Sieger antreten – der fünfte Titel für die selbstbewussten Münchener in diesem Jahr. Labbadia: „Das war eine gute Woche für sie. Sie haben den Hunger nach Erfolg.“

Mit Nachlässigkeit rechnet Labbadia nicht, im Gegenteil: „Sie werden sicher den ein oder anderen Spieler, den sie im Supercup geschont haben, wieder reinbringen. Ich glaube sie werden mit der vollen Kapelle spielen.“

Bei Hertha fallen dagegen neben Arne Maier (21, Innenband im Knie) und Javairo Dilrosun (22, Oberschenkel) auch Mathew Leckie (29, Nacken) und Karim Rekik (25, Oberschenkel) aus.

? Baustelle Nr. 2: Der Transfermarkt

Mit Lucas Tousart (23), Alex Schwolow (28), Deyovaisio Zeefuik (22) und Jhon Cordoba (27) kamen erst vier Neue in die Hauptstadt. Labbadia angefressen: „Konkurrenzkampf stelle ich mir anders vor, da hätten wir mehr Auswahl.“

Als Grund für die fehlende Verstärkung sieht er vor allem den brachliegenden Transfermarkt: „Das ist eine der schwierigsten Transferperioden, die ich als Trainer je erlebt habe. Der Markt ist nicht mehr gesund. Egal, bei welchem Spieler du anfragst, selbst wenn er gerade ein halbes Jahr gespielt hat und du Talent in ihm siehst, kostet er 10 oder 15 Millionen. Das ist einfach nicht normal. “

Bis zum Transfer-Schluss am Montagabend bleibt Manager Michael Preetz (53) Zeit, den Kader zu verbessern – aber nicht um jeden Preis. Preetz: „Jeder hat das Gefühl: Wir haben jetzt mehr Geld als vorher. Aber es bleibt unsere Verantwortung, sehr genau zu überlegen, was mir damit machen. “

? Baustelle Nr. 3: Die Länderspielpause

Direkt nach dem Auftritt in München geht es für Herthas Nationalspieler zu ihren Auswahlen in der ganzen Welt. Labbadia bleibt in Berlin nur eine Rumpftruppe und kaum Gelegenheit, das Team weiter aufzubauen.

Immerhin: Dank neuer Fifa-Regel muss dieses Mal wohl kein Rückkehrer in Quarantäne. Zwei negative Corona-Tests reichen für die Berlin-Rückreise. Labbadia: „Es ist gut, dass es eine einheitliche Regelung gibt.“

Dem Coach stehen stürmische Zeiten bevor. Klar ist aber: Gelingt Labbadia und seiner Elf in München eine Überraschung, könnte das der Auftakt in einen goldenen Herbst werden.

Quelle: bz-berlin.de



Hertha BSC Berlin [Re: Commander] #28224
04/10/2020 11:31
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Hertha-Kapitän Boyata: «Brauchen Zeit»

2020-10-04-12-24-55-1-Bundesliga-Hertha-Kapit-n-Boyata-Brauchen-Zeit-News-Fussballdaten
Foto: Soeren Stache / dpa

Hertha-Kapitän Dedryck Boyata sieht Ähnlichkeiten zwischen seinem Berliner Trainer Bruno Labbadia und seinem früheren Coach Roberto Mancini.

«Sie haben beide italienisches Blut! (Lacht) Nein, ernsthaft, ich sehe viele Parallelen hinsichtlich Taktik und ihrer Arbeitsweise. Beide arbeiten viel in Kleingruppen, beide achten stark auf die Details und beide lassen ihre Übungen so lange wiederholen, bis die Automatismen sitzen», sagte der Belgier in einem Interview der «Berliner Morgenpost».

Wie Mancini, der ihn einst bei Manchester City trainierte, sei Labbadia im richtigen Moment fokussiert. «Außerdem sind beide privat sehr freundliche Menschen, aber wenn es an die Arbeit geht, wollen sie Konzentration und Leistung sehen», sagte Boyata.

Bei der erhofften Entwicklung der Hertha-Mannschaft zu einem Top-Team der Fußball-Bundesliga fordert der Abwehrspieler vor dem Spiel am heutigen Sonntag (18.00 Uhr/Sky) beim FC Bayern München Geduld. «Einige Spieler sind noch jung oder neu im Team, vielleicht auch noch etwas schüchtern. Wenn wir mehr miteinander sprechen, macht das die Dinge leichter. Ich bin sicher, dass sich das entwickelt», sagte Boyata.

Seine eigene Rolle als Kapitän für die von Labbadia geforderte bessere Kommunikation auf dem Platz nehme er ernst. «Ich versuche, viel zu dirigieren - aber alle im Team sind aufgefordert, noch mehr zu sprechen, um uns gegenseitig zu helfen. Manchmal braucht so etwas Zeit. Man kann das lernen», fügte der 30-Jährige an.

© dpa-infocom



Hertha BSC Berlin [Re: Commander] #28282
05/10/2020 11:07
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Pole mit vier Toren
3:4 in München! Hertha verliert irres Spiel gegen Robert Lewandowski

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Foto: AFP

Was für ein Fußball-Fest! Hertha hat die großen Bayern fast gekippt, schafft nach Rückstand das 3:3. Aber der vierte Treffer von Bayern-Stürmer Robert Lewandowski (32) sichert dem Meister in letzter Sekunde wieder mal den Sieg.

von Carsten Priefer und Paul Gorgas

Mensch, da war doch mehr drin nach den drei dollen Dingern der Torschützen Cordoba, Cunha und Ngankam!

Hertha-Torwart Alexander Schwolow (28), der ein starkes Spiel macht: „Sehr ärgerlich! Wir haben Moral bewiesen, ein Top-Spiel gemacht. Wir hätten einen Punkt mitnehmen können. Wenn wir alles richtig machen, können wir sogar gewinnen. Am Ende herrscht Fassungslosigkeit. Da stellen wir uns in der letzten Szene dämlich an.“

Dieses doofe Ding!

Beim Stand von 3:3 klemmt Maxi Mittelstädt in der Nachspielzeit den Arm von Lewandowski ein, reißt ihn zu Boden. Der Pole verwandelt den Strafstoß zum 4:3-Endstand. Bayern jubelt, Hertha beendet ein tolles Spiel mit einem Schock!

Den ersten Schock gibt es vor Anpfiff! Innenverteidiger Jordan Torunarigha (23) fällt mit Teilriss der Syndesmose im Sprunggelenk mehrere Wochen aus. Für ihn rutscht Niklas Stark aus dem defensiven Mittelfeld nach hinten.

Hertha-Neuzugang Cordoba (kam für 15 Mio Euro aus Köln) steht gleich im Mittelpunkt. Der Kolumbianer tankt sich durch, trifft zum 0:1 – Abseits (15.). Schade!

Jetzt schlägt die Stunde von Bayern-Youngster Chris Richards, der als Rechtsverteidiger sein Bundesliga-Startelf-Debüt feiert. Er leitet mit seinen Vorstößen – auch weil Herthas Lukebakio pennt – zwei Tore von Robert Lewandowski ein zum 1:0 und 2:0 (40./51.) ein.

Der Wahnsinn beginnt!

Matheus Cunha (21), in der ersten Hälfte völlig abgetaucht, übernimmt das Zepter. Seinen Freistoß köpft Cordoba (59.) ein. Nur noch 2:1 für Bayern.

Dann dribbelt sich Herthas Brasilianer gegen sechs Bayern durch. Nach Doppelpass mit dem eingewechselten Piatek gelingt Cunha der Ausgleich zum 2:2 (71.). Herrlich!

Aber ab jetzt steht Herthas Mittelstädt im Mittelpunkt. Nach seinem ersten Patzer trifft Lewandowski zum 3:2 (85.). Maxi kommt maximal zurück. Seine Flanke köpft Hertha-Youngster Jessic Ngankam direkt nach seiner Einwechslung zum 3:3 ein (88.). 1. Bundesliga-Tor!

Drei dolle Hertha-Dinger und dann dieses doofe Ding!

In der Nachspielzeit reißt Mittelstädt unnötig Lewandowski um. Herthas Traum, aus München verdienten Punkt mitzunehmen, platzt.

Quelle: bz-berlin.de



Hertha BSC Berlin [Re: Commander] #28318
06/10/2020 00:06
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Hertha BSC holt Nationalspieler aus Paraguay

2020-10-06-00-20-38-Hertha-Alderete-folgt-auf-Rekik

Berlin (dpa) - Hertha BSC hat unmittelbar vor dem Ende der Transferzeit die Verpflichtung des paraguayanischen Nationalspielers Omar Alderete bekanntgegeben.

Der 23 Jahre alte Manndecker unterzeichnete nach Angaben des Berliner Fußball-Bundesligisten einen Vertrag, der über mehrere Jahre gültig ist. Genauere Angaben machte der Hauptstadtclub nicht, auch nicht zu einer möglichen Ablösesumme. Alderete wechselt vom FC Basel zur Hertha.

«Omar hat sich in Basel bewiesen und auch in Südamerika bereits in vielen verschiedenen Wettbewerben wichtige Erfahrungen gesammelt», sagte Manager Michael Preetz in der Mitteilung. Zuvor hatte der Verein bekanntgegeben, dass Eduard Löwen vor Ablauf der Ausleihe vom FC Augsburg zurückgeholt und Arne Maier indes an Arminia Bielefeld ausgeliehen wird.

© dpa-infocom



Hertha BSC Berlin [Re: Commander] #28339
06/10/2020 11:40
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Leihe und vorzeitiges Leih-Ende in Berlin
Hertha holt Arsenal-Talent Guendouzi - Löwen kehrt zurück

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Spielte beim FC Arsenal zuletzt keine Rolle mehr: Matteo Guendouzi. @ imago images

Auf der Suche nach Mittelfeldverstärkungen ist Hertha BSC in London fündig geworden: Matteo Guendouzi (21) kommt vom FC Arsenal.

In Nordlondon gab es mehrere Rüffel für Matteo Guendouzi, einen begabten Mittelfeldspieler, der sich Vorwürfe über seine Einstellung anhören musste. Erst hatte der junge Franzose beim Kurztrainingslager des FC Arsenal in Dubai Anfang 2020 für Ärger gesorgt, dann wurde er im Juni nach einem Vorfall beim Spiel in Brighton vom Training ausgeschlossen.

Unter Trainer Mikel Arteta spielte Guendouzi deswegen zuletzt keine Rolle mehr und hätte es in dieser Saison wohl schwer gehabt, auf Einsätze zu kommen. Nun sucht er in Berlin eine neue Herausforderung, Hertha leiht den französischen U-21-Nationalspieler für ein Jahr ohne Kaufoption aus. Das bestätigte die Alte Dame am Montagabend um kurz nach 18 Uhr.

Guendouzi macht Hertha "flexibler"

Die Berliner hatten nach den Abgängen von Per Skjelbred, Marko Grujic und Ondrej Duda bereits länger nach Verstärkungen für die Mittelfeldzentrale gesucht. Neben Guendouzi kommt auch Eduard Löwen. Die Leihe des 23-Jährigen zum FC Augsburg - im Januar 2020 ursprünglich für anderthalb Jahre vereinbart - wird vorzeitig beendet. Dafür wechselt Eigengewächs Arne Maier für ein Jahr zu Arminia Bielefeld.

Guendouzi, ausgebildet bei Paris Saint-Germain, war 2018 für acht Millionen Euro vom FC Lorient zu Arsenal gewechselt und unter Unai Emery gleich zum Stammspieler avanciert. Insgesamt kommt der Lockenkopf auf 82 Pflichtspiele im Gunners-Trikot (ein Tor, fünf Vorlagen).

"Mit Matteo bekommen wir einen Spieler, der trotz seiner jungen Jahre mit seiner Erfahrung von bereits knapp 60 Spielen in der Premier League unser Mittelfeld noch flexibler macht. Er bringt Aspekte ein, die unser Spiel weiter verbessern", wird Michael Preetz in der offiziellen Mitteilung des Transfers zitiert. Guendouzi, der im 30 Kilometer von Paris entfernten Poissy zur Welt gekommen ist und auch einen marokkanischen Pass besitzt, kann im zentralen und defensiven Mittelfeld zum Einsatz kommen. Er verliert folgende Worte: "Die Gespräche mit den Verantwortlichen haben mich überzeugt. Ich möchte mich nicht nur persönlich weiterentwickeln, sondern dem ganzen Verein helfen, den nächsten Schritt zu gehen. Ich habe Bock auf Hertha und Berlin!"

Quelle: kicker.de



Hertha BSC Berlin [Re: Commander] #28376
07/10/2020 13:05
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Wechsel im Mittelfeld
Maier verlängert und wird verliehen – Löwen kehrt zu Hertha zurück

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Foto: picture alliance / Beautiful Spo

Arne Maier hat seinen Vertrag bis 2023 bei Hertha verlängert, soll aber in dieser Saison in Bielefeld Spielpraxis sammeln. Eduard Löwen beendet vorzeitig seine Leihe in Augsburg.

Herthas Arne Maier (21) verlängert seinen Vertrag vorzeitig um ein Jahr bis 2023 – und ist sofort weg! Für ein Jahr verleiht Hertha den Mittelfeldspieler an Ligakonkurrent Bielefeld. Klingt kurios, ergibt aber für alle Seiten Sinn: Maier sehnt sich nach Spielzeit, die ihm zuletzt in Folge vieler Verletzungen fehlte.

Bei der Arminia sind viele Einsätze wahrscheinlicher als in Herthas frisch renoviertem Mittelfeld. Aus demselben Grund sagte Maier dem Vernehmen nach auch Schalke und Leverkusen ab. Zuletzt gab es auch Interesse aus Wolfsburg.

Klar ist: Auf der Alm muss Maier auf viel Geld verzichten. Bei Hertha kassiert er pro Jahr über eine Million Euro – bei Arminia deutlich weniger. Die Spielpraxis ist es ihm wert.

Der Aufsteiger freut sich über einen jungen, spielstarken Mittelfeld-Mann, der die Erfahrung aus 58 Liga-Partien mitbringt. Hertha wiederum bindet Maier mit der Vertragsverlängerung langfristig und muss sich nicht wegen mangelnder Spielpraxis sorgen. Manager Michael Preetz (53): „Wir wünschen ihm, dass er sich in einer neuen Umgebung weiterentwickelt und freuen uns, ihn im Sommer wieder in Berlin begrüßen zu können.“

Geht der Plan auf, ist es für Hertha, Bielefeld und Maier eine Win-win-win-Situation!

Löwen wieder bei Hertha

Dafür kehrt ein alter Bekannter früher zurück als ursprünglich geplant. Nach nur einem halben Jahr und 16 Liga-Einsätzen mit zwei Toren kehrt Eduard Löwen (23) vorzeitig vom FC Augsburg nach Berlin zurück. Hertha beendet die Ausleihe ein Jahr früher als geplant, holt sich mit Löwen eine Alternative fürs Mittelfeld.

Manager Michael Preetz (53) über die Blitz-Rückkehr: „Edu hat in dem halben Jahr in Augsburg viel Spielpraxis sammeln können. Jetzt brauchen wir ihn mit seiner Physis und seiner Power wieder bei Hertha.“ Löwen war im Winter vor Ex-Coach Jürgen Klinsmann (56) geflohen. Jetzt will er sich in Berlin unter Trainer Bruno Labbadia (54) neu empfehlen. Löwen: „Ich möchte meine Chance bei dem Klub suchen, bei dem ich noch länger unter Vertrag stehe.“

Eduard Löwen wurde im Winter nach Augsburg verliehen, jetzt ist er zurück.

Quelle: bz-berlin.de



Hertha BSC Berlin [Re: Commander] #28395
08/10/2020 11:40
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2016 noch gegen die Bayern
Ex-Hertha-Profi Kohls kickt jetzt in der 5. Liga

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Foto: picture alliance / Matthias Koch

Der Profi-Fußball ist ein knallhartes Geschäft. Und wenn man als junges Talent seine Chance nicht konsequent nutzt, ist die Karriere vorbei, bevor sie überhaupt angefangen hat. Das musste auch Hertha-Talent Florian Kohls (25) feststellen.

Immerhin hat er das geschafft, was nur wenige schaffen. In der Bundesliga gespielt. Und das auch noch gegen die Bayern. Doch wenn man den Ex-Herthaner Florian Kohls damals gesagt hätte, dass diese sieben Minuten am 23. April 2016 gegen den Rekordmeister die einzigen Bundesliga-Minuten in seiner Karriere bleiben würden, hätte er wahrscheinlich gelacht.

Doch es kamen keine weiteren Einsätze hinzu. Kohls blieb Stammspieler bei Herthas U23. Weil er mehr wollte, wechselte er 2017 zum Drittligisten Würzburg. Doch nach einem Kreuzbandriss und nur fünf Kurzeinsätzen in zwei Jahren, packte Kohls seine Sachen und ging zurück nach Berlin – zum Fünftligisten Blau-Weiß 90. Die Profi-Karriere war vorbei, bevor sie richtig begonnen hatte.

„Ich hätte auch selbstbewusster sein müssen“, sagt Kohls jetzt im Kicker. „Ich hätte mal im Training einen umgrätschen müssen. Mir hat das Freche gefehlt, das würde ich jetzt anders machen.“

Der Schritt in die 5. Liga hatte auch einen anderen Grund: In Berlin studiert er jetzt auf Lehramt, treibt somit seine berufliche Laufbahn für die Zeit nach der Karriere voran. Dazu ist er bei Blau-Weiß Leistungsträger und will mit dem früheren Bundesligisten wieder aufsteigen, zumindest in die Regionalliga. „Der Verein will hochkommen in den nächsten Jahren und ich finde dieses Projekt sehr spannend.“

Quelle: bz-berlin.de



Hertha BSC Berlin [Re: Commander] #28431
09/10/2020 12:37
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Im ersten Anlauf bei Hertha fremdelte der Mittelfeldspieler
Löwens zweiter Versuch: "Ich sehe das als Neustart"

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Bekommt unter Hertha-Coach Bruno Labbadia eine neue Chance: Eduard Löwen. @ imago images

Aus dem verunglückten ersten Anlauf bei Hertha BSC hat er viel mitgenommen. Für den zweiten Versuch hat sich Berlin-Rückkehrer Eduard Löwen (23) eine Menge vorgenommen. Er sagt: "Ich habe viel gelernt und kehre reifer zurück."

Am Ende ging es schnell. Ein Telefonat mit Trainer Bruno Labbadia am Mittwoch vergangener Woche, am Samstag ein Anruf von Manager Michael Preetz und die Information, dass die Rückruf-Aktion auch formal besiegelt ist. Am Samstagabend war Eduard Löwen zurück in der Stadt, mit der er vor einem Jahr gefremdelt hat, und bei dem Klub, in dem er im ersten Halbjahr 2019/20 nur dabei war statt mittendrin.

Neuanfang für Löwen

"Ich kenne ihn schon lange und habe ihn immer beobachtet", sagt Labbadia, der schon zu seiner Wolfsburger Trainer-Zeit den Weg des Allrounders Löwen mit gesteigertem Interesse verfolgte. "Wir hatten jetzt die Situation: Holen wir in der Kürze der Zeit einen Neuen, einen Fremden dazu? Das fand ich nicht gerechtfertigt. Lieber holen wir unseren eigenen Spieler, der erst vor einem Jahr kam, und arbeiten mit ihm. Eduard soll auf Reset drücken. Es ist ein Neuanfang für ihn."

So sieht's der Spieler selbst auch. Hertha verpflichtete den U-21-Vize-Europameister im Sommer 2019 für 7 Millionen Euro Ablöse vom 1. FC Nürnberg und garnierte den Transfer mit salbungsvollen Worten, aber eine richtige Verwendung hatten weder Ante Covic noch der ab Ende November amtierende Jürgen Klinsmann für ihn. Beide ließen Löwen nie von der Leine - und der verkroch sich mehr und mehr ins eigene Schneckenhaus.

Schwere Zeit unter Klinsmann

"Ich bin letztes Jahr nie so richtig hier angekommen", gibt Löwen zu. "Die Stadt ist groß, im Verein spielte ich nicht - da war es nicht einfach. In dem halben Jahr hatte ich es sehr schwer im Fußball. Dann ist man auch nicht unbedingt so offen dafür, alles kennenzulernen. Die Schuld kommt dann immer von beiden Seiten. Ich hab‘ mich dann ein Stück weit verschlossen." Daraus hat er gelernt und sagt: "Es liegt auch an mir, allem etwas offener gegenüberzutreten."

Der Blitz-Abflug im Winter - direkt aus dem Januar-Trainingslager in Orlando - war für Löwen damals eine Art Flucht: "Klinsmann sagte mir offen: Wenn ich dableibe, werde ich wenig Spielzeit bekommen. Dann habe ich mich verabschiedet, um Spielpraxis zu sammeln. Augsburg war da eine gute Option. Man kann darüber streiten, ob ich dableiben und es nochmal hätte versuchen sollen." Für den FCA bestritt er in der Rückrunde 16 Spiele (2 Tore), am Ende der Vorbereitung auf diese Saison bremste ihn eine Verletzung.

"Ich bin mit guter Stimmung hergekommen"

Als die Berliner in der vergangenen Woche den Plan an ihn herantrugen, die bis 2021 fixierte Ausleihe an den FCA vorzeitig aufzulösen und ihn als Nachfolger für Arne Maier (Leihe nach Bielefeld) zurück in die Hauptstadt zu lotsen, gab sich Löwen offen: "Ich hatte ein gutes Gespräch mit Bruno Labbadia, das hat mich überzeugt. Ich bin froh, hierher zu kommen, auch wenn das erste halbe Jahr in Berlin nicht gut lief. Das habe ich ehrlich gesagt, dazu stehe ich auch. Aber das Ganze jetzt sehe ich als Neustart für mich, ich bin mit guter Stimmung hergekommen."

Damit die diesmal länger anhält als beim ersten Mal, will er sich in Kürze mit Labbadia nochmal intensiver austauschen, um die Aufgabenstellung im Detail zu besprechen. Der Trainer sieht in seiner Mittelfeld-Allzweckwaffe einiges, aber er sagt auch: "Eduard hat gute Möglichkeiten. Aber er muss seine Fähigkeiten, die er zweifelsohne hat, noch besser ins Spiel bekommen." Robustheit, Schussstärke, Vielseitigkeit - mit diesen Attributen nimmt Löwen den Kampf gegen die Rivalen im stark besetzten zentralen Mittelfeld auf.

Löwen könnte unter Labbadia viel Spielzeit bekommen

"Als Achter" sieht Labbadia den Rückkehrer vorrangig, das deckt sich mit der Selbsteinschätzung des aufgeräumt wirkenden Profis. Wenn sich die Chance auf Einsätze bietet, will Löwen zuschnappen: "Ich bin körperlich auf einem guten Niveau. Ich fand die Herangehensweise von Bruno Labbadia gut. Er hat gesagt, dass er der Meinung ist, dass ich viel Spielzeit bei ihm bekommen könnte. Allerdings liegt das ein Stück weit dann auch an mir. Ich erwarte keine Versprechungen vom Trainer." Nur eine echte Chance. Die gab es vor einem Jahr für ihn in Berlin nicht.

Quelle: kicker.de (Steffen Rohr)



Hertha BSC Berlin [Re: Commander] #28452
10/10/2020 11:51
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CUNHA UND CORDOBA UNTERWEGS
Südamerika-Trips bereiten Hertha Sorgen

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Matheus Cunha (r.) im Einsatz für Brasiliens U23. Jetzt lebt er mit seiner Seleção-Premiere einen Lebenstraum - Foto: picture alliance/AP Photo

von: PAUL GORGAS UND CARSTEN PRIEFERveröffentlicht am

Wird der Nationalelf-Traum zu Herthas Albtraum?

In 10?000 Kilometern Entfernung erfüllt sich für Herthas Matheus Cunha (21) ein Lebenstraum. Bei der WM-Quali in Südamerika feiert er seine Premiere in Brasiliens Nationalteam, tritt mit der Auswahl heute gegen Bolivien und Mittwoch in Peru an.

Ebenfalls in Südamerika unterwegs: Stürmer Jhon Córdoba (27), der erstmals für Kolumbien dabei ist. Für ihn geht es heute gegen Venezuela und Mittwoch nach Chile.

Cunha und Córdoba leben ihren Traum – Hertha-Coach Bruno Labbadia (54) durchlebt einen Albtraum. Fürs Spiel in einer Woche (15.30 Uhr) gegen Stuttgart muss er um das Duo zittern.

? Erst Donnerstag kehren die beiden nach Berlin zurück – mit müden Knochen!

? Mitbringen müssen sie einen negativen Corona-Test, der nicht älter als 48 Stunden ist.

? Dann folgt ein zweiter, bevor sie wieder auf den Platz dürften.

? Labbadia: „An Training ist nicht zu denken, die Spieler kommen mit Jetlag aus aller Herren Länder.“

Der Einsatz von Cunha und Córdoba wird so zum Rennen gegen die Zeit!

Dennoch gönnen alle Herthaner Cunha und Córdoba ihr Glück. Brasilianer Cunha über seine Nominierung: „Es war einer der glücklichsten Momente meines Lebens!“

Bei der Seleção bekommt der Stürmer das Trikot mit der Nummer 9, das vor ihm schon Brasilien-Legende Ronaldo (44) trug.

Córdoba über seine Nominierung: „In der Auswahl zu sein, bedeutet die Erfüllung eines Traums.“

Quelle: bild.de



Hertha BSC Berlin [Re: Commander] #28529
11/10/2020 12:14
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Ungeschliffenes Stürmer-Juwel
Hertha zählt voll auf Talent Jessic Ngankam (20)

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Foto: City-Press GmbH

Schon zum zweiten Mal musste Hertha um sein Juwel kämpfen! Mega-Talent Jessic Ngankam (20) ist in den vergangenen vier Monaten durchgestartet – Bundesliga-Debüt im Mai, Profi-Vertrag bis 2023, Premieren-Tor beim 3:4 in München.

Dabei sah der Berliner im Winter unter Ex-Coach Jürgen Klinsmann (56) keine Perspektive, war sich mit Hoffenheim schon über einen Fünfjahresvertrag einig.

Im letzten Moment überzeugte Hertha ihn vom Bleiben – und Ngankam legte seinen Traum-Aufstieg hin.

Maßgeblich dafür verantwortlich ist Trainer Bruno Labbadia (54), unter dem Ngankam immer Teil des Profi-Kaders ist.

Im Gegenzug verlangt Labbadia seinen jungen Spielern einiges ab, geht streng mit ihnen um. Das bekam Ngankam zu spüren, als Labbadia ihn in München nach einem taktischen Fehler vor dem vierten Gegentor öffentlich kritisierte.

Dazu ist die Konkurrenz auf seiner Lieblingsposition im Sturmzentrum mit Jhon Córdoba (27) gewachsen. Ngankam ist für die Außen vorgesehen, sagt aber: „Ich spiele auf beiden Positionen gerne, aber am liebsten mag ich es vorn.“

Das hätte er in der 2. Liga beweisen können, mit Paderborn, Fürth, Osnabrück und Sandhausen standen vier Leih-Kandidaten mit deutlich größeren Chancen auf Spielzeit zur Auswahl.

Am Ende gelang es den Hertha-Verantwortlichen wieder, ihr Juwel in Berlin zu behalten. Sie schätzen Ngankams Schnelligkeit und Robustheit, sprechen von ihm als eine „Naturgewalt“.

Quelle: bz-berlin.de



Hertha BSC Berlin [Re: Commander] #28574
12/10/2020 13:18
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Innenverteidiger verlässt erstmals Berlin
Hertha-Eigengewächs Baak wechselt in die Schweiz

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Verlässt erstmals Berlin: Florian Baak. imago images

Nach über 15 Jahren verlässt Florian Baak Hertha BSC und wechselt mit sofortiger Wirkung zum Schweizer Zweitligisten FC Winterthur, bei dem er einen Vertrag bis 2022 erhält.

"Er hat seine Koffer kurzfristig gepackt, um beim FCW einen neuen Abschnitt in seiner Fußballkarriere in Angriff zu nehmen", heißt es in einer Mitteilung des Traditionsvereins aus dem Kanton Zürich. Baaks Vertrag bei der Hertha wäre noch bis zum Saisonende gelaufen; ein Wechsel in die Schweiz war noch möglich, da dort das Transferfenster erst an diesem Montagabend um 23.59 Uhr schließt.

Baak ist gebürtiger Berliner und kam mit sechs Jahren zu Hertha BSC. "Er hat bei uns alle Nachwuchsmannschaften durchlaufen und war Teil der erfolgreichen A-Jugend, die vor zwei Jahren den deutschen Meistertitel gewinnen konnte", kommentierte Manager Michael Preetz den Abgang des Eigengewächses.

Für das Regionalliga-Team des Hauptstadtklubs absolvierte der 21-jährige Verteidiger insgesamt 53 Partien. Zu seinem Bundesliga-Debüt kam Baak am 31. Spieltag der Saison 2016/17 gegen Werder Bremen, zwei weitere Einsätze folgten. Zudem spielte er insgesamt 28-mal für die deutschen Nationalmannschaften der Altersklassen U 15 bis U 20.

Der FC Winterthur hatte die vergangene Saison als Tabellenvierter beendet. In die neue Spielzeit startete der Challenge-League-Klub mit einer Niederlage und zwei Siegen.

Quelle: kicker.de



Hertha BSC Berlin [Re: Commander] #28603
13/10/2020 17:40
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Labbadia spricht von einem "Fluch"
"Eine Katastrophe": Hertha-Star erneut verletzt

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Santiago Ascacíbar von Hertha BSC musste das Training vorzeitig abbrechen / © M. Popow via www.imago-images.de

Seit Santiago Ascacíbar bei Fußball-Bundesligist Hertha BSC unter Vertrag steht, liegt ein "Fluch" auf dem jungen Argentinier. Das befand zumindest Cheftrainer Bruno Labbadia, nachdem sich der Mittelfeldspieler erneut verletzte.

Ascacíbar musste am Montag die Trainingseinheit aufgrund von Oberschenkelproblemen abbrechen. In den vergangenen Wochen fehlte der defensive Mittelfeldspieler bereits aufgrund von zwei schweren Mittelfuß-Blessuren, ein Einsatz in dieser Saison steht noch nicht zu Buche. Schon in der Rückrunde der Vorsaison verpasste er einige Spiele aufgrund einer Fußprellung.

"Das ist der Fluch", wird Bruno Labbadia im "kicker" zitiert. "Wenn Spieler aus einer Verletzung oder wie Santi aus der zweiten Verletzung kommen, kommen immer wieder diese Probleme. Für ihn ist es eine Katastrophe und für uns ist es schade."

Labbadia hoffe, dass die Verletzung am Oberschenkel "nicht so gravierend ist" und dass Ascacíbar den Trainingsrückstand nicht "gleich wieder nachholen" muss.

Da auch Rechtsverteidiger Lukas Klünter die Übungen am Montag vorzeitig abbrechen musste, vergrößerten sich die Sorgenfalten bei der Hertha.

Klünter beendete das Training nach einem Zweikampf mit Javairo Dilrosun. "So etwas gehört leider einfach dazu. Bei Lukas könnte es eine Prellung am Becken sein, bei Santi eine muskuläre Geschichte, zu der es nach Verletzungspausen immer wieder kommen kann", schätzte Labbadia ein.

Hertha trifft nach der Länderspielpause am kommenden Samstag (15:30 Uhr) im Heimspiel auf den VfB Stuttgart, Ascacíbars Ex-Klub. Der Argentinier wurde im vergangenen Winter für elf Millionen Euro vom damaligen Cheftrainer Jürgen Klinsmann in die Hauptstadt gelockt.

Quelle: sport.de



Hertha BSC Berlin [Re: Commander] #28640
15/10/2020 11:03
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Vertreter von Lars Windhorst
Hertha-Aufsichtsrat Lehmann nennt Europa League als Mindestziel

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@ picture alliance / dpa

Aufsichtsrat Jens Lehmann hat mindestens die Europa League als Saisonziel für Hertha BSC formuliert.

„Das Ziel ist allen bei Hertha BSC klar. Und das heißt Qualifikation für den europäischen Fußball“, sagte der ehemalige Nationaltorwart der „Sport Bild“.

Der 50-Jährige ist als Vertreter von Investor Lars Windhorst in den Aufsichtsrat berufen worden und dort Nachfolger von Jürgen Klinsmann.

Hertha ist mit einem Sieg und zwei Niederlagen in die Fußball-Bundesliga gestartet und liegt vor dem vierten Spieltag auf Rang 13.

Quelle: bz-berlin.de



Hertha BSC Berlin [Re: Commander] #28648
15/10/2020 14:03
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Hertha-Neuzugang Guendouzi positiv auf Corona getestet

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Bild: imago images/PanoramiC

Der ambitionierte Fußball-Bundesligist Hertha BSC hat nach der Länderspielpause einen Coronafall zu beklagen. Neuzugang Matteo Guendouzi ist nach der Rückkehr von der französischen U21-Nationalmannschaft positiv auf COVID-19 getestet worden. Guendouzi, der für ein Jahr vom FC Arsenal ausgeliehen ist und die Berliner Mittelfeldprobleme lösen soll, ist symptomfrei, muss aber bis zum Ablauf der zehntägigen Quarantäne isoliert bleiben.

Weitere Maßnahmen seien laut Klub nicht nötig, da Guendouzi bisher keinen Kontakt mit der Mannschaft oder anderen Mitarbeitern um das Team herum gehabt habe. Der 21-Jährige war am späten Dienstagnachmittag erstmals getestet worden. Das für Mittwoch geplante individuelle Training entfiel, da das Testergebnis erst am späten Nachmittag vorlag. Der positive Befund wurde durch einen zweiten Test bestätigt.

Guendouzi war für Frankreichs U21 in den Spielen gegen Liechtenstein (5:0) und die Slowakei (1:0) als Kapitän im Einsatz.

Quelle: sid



Hertha BSC Berlin [Re: Commander] #28673
16/10/2020 15:07
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Corona nach Länderspielreise! Herthas Guendouzi im privaten Lock(en)down

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Mattéo Guendouzi spielte in der EM-Quali zuletzt 64 Minuten für Frankreichs U21 gegen Liechtenstein (5:0) und 90 Minuten gegen die Slowakei (1:0)Foto: picture alliance / NurPhoto

Seit elf Tagen ist Mittelfeld-Star Mattéo Guendouzi (21) nach seiner Arsenal-Leihe offiziell Herthaner – doch in Berlin stand er noch keine Sekunde auf dem Trainingsplatz.

Dabei bleibt es vorerst: Der Franzose wurde nach seiner Rückkehr von der U21-Nationalmannschaft positiv auf Corona getestet!

Schon am Wochenende hatte es bei der Junioren-Auswahl einen Fall gegeben. Beruhigend: Guendouzi ist bisher symptomfrei.

Seit Mittwochnachmittag befindet sich der Mann mit der tollen Haarpracht in häuslicher Quarantäne. Während die Politik neue Lockdown-Maßnahmen diskutiert, steckt Guendouzi in seinem privaten Lock(en)down. Zehn Tage sind angesetzt.

Trainer Bruno Labbadia (54): „Es ist schon sehr kompliziert mit der Verpflichtung gewesen, dass er nur ein paar Stunden hier war und dann sofort wieder wegmusste. Jetzt ist der Worst Case eingetroffen.“

Guendouzi hätte schon am Sonnabend gegen Stuttgart (15.30 Uhr) sein Debüt feiern können. Labbadia: „Es war geplant, dass ich ihn mit in den Kader nehme.“

Fällt aus! Die Partie in Leipzig am 24.10. wird Guendouzi ebenfalls verpassen. Über Instagram wandte er sich an die Hertha-Fans: „Ich fühle mich gut, aber ich bin so enttäuscht, am Wochenende nicht dabei zu sein. Ich verspreche, bald und stärker zurück zu sein.“

Damit er wenigstens nicht schwächer zurückkehrt, setzt Labbadia auf Bildschirm-Coaching: „Wir werden mit ihm ein virtuelles Training machen. Wir müssen mit ihm optimal arbeiten, damit er im körperlichen Bereich nicht so viel verliert.“

Manager Michael Preetz (53): „Wir hoffen, dass der Junge das so schnell wie möglich übersteht.“

Gute Besserung!

Quelle: bild.de (von Paul Gorgas veröffentlicht)



Hertha BSC Berlin [Re: Commander] #28699
17/10/2020 12:19
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Startelf-Sorgen für Labbadia Hertha mit Last-Minute-Taktik

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Bruno Labbadia kann gegen Ex-Klub Stuttgart eine Bestmarke erreichen: Mit einem Sieg wäre er der Siebte, der als Spieler (126 Siege) und Trainer 100 Bundesliga-Spiele gewinntFoto: CHRISTOF STACHE / AFP

Bei so einer Vorbereitung zählt jede Minute.

Genau eine Trainingseinheit, also 90 Minuten, hatte Hertha-Trainer Bruno Labbadia (54) nach der Rückkehr aller Nationalspieler, um auf den letzten Drücker seine Startelf fürs Heimspiel gegen Aufsteiger Stuttgart (15.30 Uhr) zu finden.

Labbadia entschlossen: „Wir müssen uns in der Kürze der Zeit vorbereiten. Fertig!“

Besonders im Mittelfeld muss Labbadia bis zur letzten Minute tüfteln, um eine schlagkräftige Truppe aufs Feld zu schicken. Denn die Umstände sind schwierig.

? Arsenal-Leihgabe Mattéo Guendouzi (21) fällt wegen seiner Corona-Infektion nach U21-Länderspielen für Frankreich mindestens zehn Tage aus. Aktuell befindet er sich in privater Isolation.

? Dazu fehlt Santiago Ascacibar (23) mit Oberschenkelverletzung gegen seinen Ex-Klub. Labbadia: „Wir sind im Zentrum nicht üppig besetzt.“

? Aushilfs-Sechser Niklas Stark (25) wird in der Abwehr als Ersatz für Jordan Torunarigha (23, Syndesmose-Verletzung) gebraucht.

? Hinzu kommen müde Nationalspieler, vor allem die Südamerika-Rückkehrer Matheus Cunha, Omar Alderete und Jhon Córdoba, der erst am Donnerstagabend in Berlin landete.

Ex-Herthaner Marko Rehmer (48) kann mit Labbadias Sorgen mitfühlen: „Das ist natürlich keine optimale Vorbereitung. Für den Trainer ist es schwierig zu planen. Und er kann in so kurzer Zeit nicht mehr viel machen, außer mit den Spielern zu sprechen.“

Rehmer lief selbst 36 Mal fürs DFB-Team auf: „Die Nationalspieler sind Fluch und Segen zugleich. Letztendlich ist die Nominierung für die Spieler aber eine Auszeichnung. Die Euphorie muss man jetzt mitnehmen.“ Am besten direkt mit ins Spiel gegen Stuttgart.

Daher ist der Vize-Weltmeister von 2002 vom richtigen Einsatz der Herthaner überzeugt: „Als Profi möchtest du jedes Spiel bestreiten, da kann man auch mal über das eine oder andere Wehwechen hinwegschauen.“

Quelle: bild.de / Paul Gorgas



Hertha BSC Berlin [Re: Commander] #28719
18/10/2020 10:46
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Stuttgart gewinnt seit 2013 wieder bei der Hertha
Castros Einzelaktion zieht der Alten Dame den Zahn

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Machte mit seinem 2:0 schier auf eigene Faust alles klar: Gonzalo Castro. @ Getty Images

Aufsteiger VfB Stuttgart bezwang Hertha BSC mit 2:0 und feierte seinen zweiten Saisonsieg im vierten Spiel. Diesmal drehten die Schwaben den Spieß in der Anfangsphase um - die Entscheidung fiel aber erst nach über einer Stunde.

Hertha-Coach Bruno Labbadia nahm nach der 3:4-Niederlage beim FC Bayern zwei Änderungen an seiner Anfangsformation vor: Leckie und Plattenhardt ersetzten Zeefuik und Lukebakio (beide Bank).

Stuttgarts Trainer Pellegrino Matarazzo tauschte im Vergleich zum 1:1 gegen Bayer 04 Leverkusen dreimal Personal: Neben Kempf spielten Stenzel und Karazor, die die verletzten Anton (Bänderverletzung) und Mavropanos (Meniskusriss) vertraten. Links startete Coulibaly, der sein Startelf-Debüt gab, anstelle von Sosa (Prellung).

Einen nominellen Qualitätsvorteil ließen die Berliner nur in den ersten Minuten erahnen - ehe der VfB ihnen eine Lehrstunde in Sachen Effizienz erteilte. Coulibalys Flanke köpfte Kalajdzic noch an den Pfosten (8.), Kempf eine Minute später Didavis Halbfeld-Freistoß platziert ins Eck - 1:0 für den Aufsteiger.

Kobel verhindert Mangalas Eigentor

Nach drei frühen Rückständen an den ersten drei Spieltagen ging der VfB mal früh in Führung - und er verdiente sie sich als galligere und geradlinigere Mannschaft, die besser harmonierte. Offensiv zahnlose Berliner gaben lange Zeit keinen Abschluss ab, verhältnismäßig gefährlich wurde der von Wamangituka eingeladene Cordoba, und auch sein Schuss ging deutlich drüber (32.). Die beste Berliner Chance des ersten Durchgangs ging auf das Konto von Mangala, dessen Eigentor VfB-Keeper Kobel gerade noch verhinderte (40.).

Kurz nach Wiederbeginn schoss auch Boyata einen Bock, den der VfB jedoch nicht ausnutzen konnte - nach Coulibalys Flanke köpfte Kalajdzic aus wenigen Metern knapp vorbei, eine Riesenchance (47.). Wenig später kippte die Partie allerdings zugunsten der Hausherren, die mehr und mehr Druck entfachten, auch in Form von Abschlüssen. Bei Cordoba fehlte ein Meter (53.), Cunhas Versuch parierte Kobel nach eigenem Abspielfehler (53.).

Ein doppelter Doppelpass

Eine gute Ausgleichschance köpfte Boyata nur einen halben Meter am langen Eck vorbei (58.), Tousart traf später den Ball nicht voll (63.), Cunha setzte ihn in Rücklage drüber (66.). Die Hauptstädter versuchten vieles, doch auch der zweite Treffer gelang den Schwaben: Castro gewann die Kugel gegen Zeefuik und trieb sie durch das Mittelfeld, ehe er sie - nach Doppelpässen mit Kalajdzic und Klimowicz - aus gut 20 Metern hinter Schwolow in die Maschen schoss (68.).

Per "Einzelaktion" zur Vorentscheidung, die der Alten Dame den Zahn zog. Nach Cunhas Schussflanke, die Kobel sicher parierte (71.), kam neben planlosen Flanken von Berlin nicht mehr viel. Kempf fing noch einen versuchten Steckpass von Lukebakio auf Piatek ab (86.) - dann war Hertha (nun drei Punkte aus vier Spielen) bezwungen. Zum ersten Mal seit 2013 gewann Aufsteiger VfB (sieben Zähler) wieder im Olympiastadion.

Am nächsten Samstag (15.30 Uhr) ist Hertha BSC zu Gast bei RB Leipzig. Schon am Freitag (20.30 Uhr) spielt der VfB Stuttgart zu Hause gegen den 1. FC Köln.

Quelle: kicker.de



Hertha BSC Berlin [Re: Commander] #28761
19/10/2020 10:51
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Berliner DOOFensive - Das läuft bei Hertha hinten falsch

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Drin! Stuttgarts Marc Oliver Kempf (Nr. 4) köpft unbedrängt zum 1:0 ein. Herthas Abwehr schaut zu Foto: STEFANIE LOOS / AFP

Das peinliche 4:5 im Pokal in Braunschweig! Jetzt drei Pleiten in Serie in den ersten vier Ligapartien! Mit 15 Gegentoren stehen die Berliner wegen ihrer miesen Abwehr doof da.

DIE HERTHA-DOOFENSIVE!

Spätestens nach dem 0:2 gegen Stuttgart und dem Abrutschen auf Rang 15 haben die Berliner ein Abwehrproblem, dass die Offensive mit ordentlichen acht Ligatoren nicht kompensieren kann. Trainer Bruno Labbadia (54) fassungslos: „Wir dachten, wir sind in der Defensive weiter.“

? Torwart Alexander Schwolow (28) verschuldete im Pokal das frühe 0:1, brachte Hertha auf die Verliererstraße. Die neue Nummer 1 konnte die Berliner bislang in keinem Spiel retten. Momentan ist fast jeder Schuss oder Kopfball ein Treffer. Labbadia: „Wir haben drei Chancen zugelassen und zwei Tore kassiert.“

? Abwehrchef Dedryck Boyata (29), sonst ein Top-Spieler, ist meilenweit von seiner Bestform entfernt. Gegen Frankfurt (1:3) verursachte er einen Elfer, stand beim zweiten Gegentor zu weit weg vom Gegner. In München (3:4) ließ er Lewandowski oft zu viel Platz. Seit er Kapitän ist, fällt er durch Patzer auf.

? Nationalspieler Niklas Stark (25) verschuldete den Braunschweiger Siegtreffer, verursacht immer wieder Freistöße, die zu Gegentoren führen (gegen Frankfurt und Stuttgart). Er soll vorangehen, wirkt aber verunsichert. Labbadia: „Nach Fehlern gehen immer die Köpfe runter, das darf nicht sein.“

WM-Teilnehmer Marvin Plattenhardt (28) war vor dem 4. Braunschweiger Treffer weit weg vom Geschehen, ließ sich zudem beim 3. Frankfurt-Tor ausdribbeln. Gegen Stuttgart war er beim 0:1 nicht auf der Höhe.

? Linksfuß Jordan Torunarigha (23/Syndesmoseanriss) zeigt hinten bislang die besten Leistungen, war nur gegen Frankfurt beim ersten Gegentreffer orientierungslos. Ist er wieder fit, steht er in der Startelf.

? Linksverteidiger Maximilian Mittelstädt (23) ist manchmal nicht abgeklärt genug. In Bremen (4:1) kam er gegen Torschütze Selke nicht ins Luft-Duell, in München sorgte er mit seinem Foul in der Nachspielzeit für den Elfer zum 3:4.

? Rechtsverteidiger Deyovaisio Zeefuik (22), der für den verletzten Peter Pekarik (33/Becken) kam, verlor vor dem 0:2 gegen den VfB den Ball, sorgte mit katastrophalen Querpässen für Kopfschütteln. Nun ist Zeefuik (Oberschenkel) auch angeschlagen, vielleicht ist Lukas Klünter (24) in Leipzig erste Wahl.

Schwacher Trost: Auch bei den Offensivspielern läuft es mal blöd. Joker Dodi Lukébakio (23) lief gegen Stuttgart beinahe mit dem Trikot von Kollege Dilrosun auf.

Labbadia muss schnellstens den Schlendrian aus der Doofensive bekommen. Saisonübergreifende 8 Pleiten aus 10 Spielen sind besorgniserregend.

Quelle: bild.de / von: Carsten Priefer und Paul Gorgas



Hertha BSC Berlin [Re: Commander] #28792
19/10/2020 23:51
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Krise bei Hertha! Nun gegen Leipzig
Preetz vor brisanter Woche: „Leistungsfähigkeit steht nicht infrage“

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Foto: picture alliance / Ba

Hertha BSC steht vor einer schwierigen Woche - und Manager Michael Preetz betonte noch einmal das uneingeschränkte Vertrauen in die Qualität des neu zusammengestellten Teams. Am Samstag tritt der mit vier Niederlagen in fünf Pflichtspielen in die Saison gestartete Hauptstadtclub beim Bundesliga-Spitzenreiter RB Leipzig an.

Einen Tag später müssen sich die Chefs der Berliner bei der Mitgliederversammlung zu den brennenden Fragen rund um die Entwicklung des Clubs äußern. Man werde jetzt nicht „das Zutrauen in die eigene Leistungsfähigkeit infrage stellen“, erklärte Preetz im „Kicker“ zur brisanten sportlichen Situation: „Die ist ohne Frage da.“

„Reset-Taste drücken“

Am Dienstagvormittag eröffnet Trainer Bruno Labbadia mit seinem Team die Vorbereitung auf das Leipzig-Spiel. „Es ist wichtig, dass wir jetzt noch einmal die Reset-Taste drücken und an den Dingen arbeiten, die offensichtlich nicht funktionieren“, sagte Preetz. „Wir müssen gerade jetzt in der Phase davon leben, dass wir als Mannschaft funktionieren“, bemerkte Chefcoach Labbadia zur Hauptaufgabe in den kommenden Tagen und sicher noch darüber hinaus.

Denn vor allem durch die späten Neuzugänge, aber auch andere Widrigkeiten wie zuletzt die Covid-19-Infektion des Franzosen Mattéo Guendouzi stockt der Umbruch im Team. Die Struktur könne noch lange nicht so sein, „wie wir sie auf Dauer haben wollen“, erklärte Labbadia.

Die Frage nach der gefühlten Job-Sicherheit hatte der 54-Jährige nach dem jüngsten 0:2 im Heimspiel gegen Aufsteiger VfB Stuttgart bei dem Hintergrund als „einfach nur albern“ empfunden.

Nie in seiner schon langen Trainer-Laufbahn habe er eine Situation wie jetzt in der Corona-Zeit bei Hertha vorgefunden, hatte Labbadia deutlich gemacht. Der Trainer muss nach 15 Gegentoren in fünf Pflichtspielen viele Baustellen schließen: Hertha fehlen vor allem defensive Stabilität, Abstimmung und eine zielgerichtete Kommunikation auf dem Platz. Noch haben sich keine Führungsspieler herauskristallisiert.

Als Ergebnis stehen vier Punkte und Platz 15 in der Liga-Tabelle. „Ich glaube daran, dass sich Typen innerhalb eines Gefüges ausbilden müssen“, bemerkte Preetz. Das brauche eben Zeit.

Das muss der Geschäftsführer Sport am Sonntag auch den Mitgliedern vermitteln. Aufgrund der Pandemielage wird die Mitgliederversammlung des Vereins im Olympiastadion stattfinden, wo die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden können. Die derzeit gültige Infektionsschutz-Verordnung in Berlin lässt Zusammenkünfte im Freien mit bis zu 5000 Besuchern zu.

Im Mai hatte Hertha die Mitgliederversammlung erstmals digital abgehalten, 1574 Anhänger der „Alten Dame“ waren an Computern, Tablets und Handys dabei.

Quelle: bz-berlin.de



Hertha BSC Berlin [Re: Commander] #28811
20/10/2020 12:08
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Nach Seleção-Reise
Cunha muss nach Arroganz-Anflug zum Rapport!

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Für Hertha-Angreifer Matheus Cunha (21) war die Einladung zur brasilianischen Nationalmannschaft das Größte überhaupt. Er lernte sein Idol und Vorbild Neymar (28) kennen, trainierte und trickste täglich mit ihm und schwebt seit dem auf Wolke sieben.

Und genau deshalb musste Cunha zum Rapport! Trainer Bruno Labbadia (54): „Gerade die Spieler, die erstmals zur Nationalmannschaft geflogen sind, müssen lernen, damit umzugehen. Eine Nationalmannschaft ist nicht mit einem Verein zu vergleichen.“

Gegen Stuttgart (0:2) fiel Cunha nur durch Hacke, Spitze und eigensinnige Aktionen auf. Leistete sich anschließend auch noch mehrere abfällige Gesten in Richtung Team-Kollegen.

Scheint fast so, als ob Cunha bei der Seleção zu viel Neymar geschaut hat. Labbadia war nicht gut zu sprechen auf seinen besten Fußballer: „Cunha war im Abschlusstraining richtig gut, aber im Spiel dafür nicht. Er hat dann auch noch den Kopf hängen lassen, das darf nicht sein. Wir haben darüber gesprochen.“

Quelle: bz-berlin.de



Hertha BSC Berlin [Re: Commander] #28840
21/10/2020 12:15
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Stürmer verletzt
Au Hacke! Zittern um Herthas Córdoba

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Neue Sorgenfalten auf der Stirn von Hertha-Trainer Bruno Labbadia (54). Ausgerechnet vor dem Auftritt bei Champions-League-Teilnehmer Leipzig am Sonnabend (15.30 Uhr) muss der Coach um Torjäger Jhon Córdoba (27) bangen.

Beim Training am Dienstag blieb Córdoba in der Kabine – Fersen-Probleme.

Au Hacke!

Der Kolumbianer stand nach der Länderspielpause über 90 Minuten beim 0:2 gegen Stuttgart auf dem Feld – mit starken Schmerzen, wie erst jetzt bekannt wurde.

Labbadia: „Er hat schon während des Spiels geklagt, aber vor allem danach gesagt, dass er etwas an der Ferse extrem spürt.“

Dass der Stürmer trotzdem auf die Zähne biss, zeugt von großem Willen. Genau dieser unbedingte Einsatz könnte für Labbadia aber nun zum Problem werden: „Jhon hat das aus der Nationalmannschaft mitgebracht, aber wenig darüber gesagt.“ Der Trainer weiter: „Natürlich hoffen wir, dass er die nächsten Tage wieder trainieren kann, aber es ist schwer eine Prognose abzugeben.“

Der Einsatz bei RB wackelt!

Bitter: Auch Deyovaisio Zeefuik (22, muskuläre Probleme) und Mathew Leckie (29, Blessur an der Halswirbelsäule) könnten ausfallen.

Hinzu kommt: Peter Pekarik (33) fehlt mit einer schweren Hüftprellung, Mattéo Guendouzi (21, Corona-positiv) ist weiter in Quarantäne, Jordan Torunarigha (23) fällt weiter wegen seines Syndesmose-Anrisses aus.

Gerade Córdoba (zwei Saisontore) wäre als wuchtiger und schneller Offensiv-Spieler wichtig für Herthas Spiel bei RB. Labbadia ließ extra Zweikämpfe bei vollem Sprint trainieren. Der Coach: „Am Sonnabend erwartet uns viel Tempo.“

Hoffentlich mit einem fitten Córdoba im Team!

Quelle: bz-berlin.de



Hertha BSC Berlin [Re: Commander] #28900
22/10/2020 12:44
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RB Leipzig gegen Hertha BSC nur vor 999 Fans

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@ dpa

Aufgrund der gestiegenen Coronavirus-Infektionen wird die Zuschauerkapazität für das Spiel zwischen RB Leipzig und Hertha BSC in der Fußball-Bundesliga erwartungsgemäß beschränkt.
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Wie der Tabellenführer mitteilte, dürfen am Samstag nur 999 Fans ins Stadion. Die bereits verkauften 8500 Tickets werden storniert, die neuen Karten unter den bisherigen Käufern verlost.

Laut sächsischer Corona-Verordnung dürfen ab einem Wert von 20 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern binnen sieben Tagen Großveranstaltungen nur noch mit unter 1000 Teilnehmern abgehalten werden. In Leipzig lag der Wert am Donnerstag bei 22,6.

RB Leipzig hatte bereits am Dienstag in der Champions League gegen Basaksehir nur 999 Zuschauer in die Arena gelassen.

Quelle: sport.de



Hertha BSC Berlin [Re: Commander] #28931
23/10/2020 16:15
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Samstag gegen Leipzig
Labbadia setzt auf Flügelzange Dilrosun und Lukebakio

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Foto: picture alliance / nordphoto

Von schön herausgespielten Chancen und stürmischen Angriffen war bei Hertha zuletzt wenig zu sehen.

Das soll sich Samstag (15.30 Uhr, hier im B.Z.-Liveticker) ändern. Trainer Bruno Labbadia (54) will Spitzenreiter Leipzig mit der flinken Flügelzange knacken.

Der Coach: „Wir müssen so wie im Mai dort auftreten, wo wir verdient einen Punkt geholt haben. Wir müssen mutig und geschlossen auftreten, uns als Team präsentieren.“

Damals schaffte Hertha ein 2:2, war dem Sieg ganz nahe. Genau so soll es auch Samstag sein – dafür packt Labbadia wohl erstmals zwei Flügelflitzer in die Startelf!

Javairo Dilrosun (22/links) und Dodi Lukebakio, die gegen Stuttgart beim 0:2 nur Ersatz waren, sind auf dem Sprung in die erste Elf.

Beide trainierten diese Woche sehr gut, waren bei den Konterübungen und Einzel-Zweikämpfen unheimlich präsent, erzielten schöne Treffer.

Labbadia: „Zuletzt waren die Leistungen zu schwankend, daran haben wir aber in dieser Trainingswoche intensiv gearbeitet.“

Quelle: bz-berlin.de



Hertha BSC Berlin [Re: Commander] #28987
24/10/2020 12:41
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Kurz vor Mitgliederversammlung
Wegen der Söhne von Vize-Präsident Manske – Corona-Alarm bei Hertha

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Foto: Matthias Koch

Abstimmung mit Hindernissen. Am Sonntag steigt ab 11 Uhr die Mitgliederversammlung bei Hertha BSC auf der das neue Präsidium gewählt wird. Aufgrund der Corona-Epidemie und der Hygiene-Vorschriften wird die Veranstaltung erstmals unter freiem Himmel vor der Ostkurve ausgetragen.

Von Nahne Ingwersen, Roberto Lamprecht und Matthias Koch

Mitten in die Vorbereitung versetzte eine kuriose Corona-Warnung aus dem Berliner Fußball Hertha in Alarm. Es geht dabei um Vize-Präsident Thorsten Manske (55).

? Die Fakten: Regionalligist Altglienicke meldete am Freitag drei Corona-Infizierte, sagte daraufhin das Spiel gegen Hertha BSC II am Freitag ab. Einer der Infizierten ist Johannes Manske (20). Der Stürmer ist der Sohn von Hertha-Vizepräsident Thorsten Manske.

? Die Befürchtung: Könnte es zwischen Sohn und Vater Kontakt und eine Ansteckung gegeben haben? Wackelt die Mitgliederversammlung wenn Manske Senior in Quarantäne müsste?

B.Z. sprach mit Vize Manske. Der sagt: „Ich habe mich heute testen lassen.“ Das Ergebnis liegt vermutlich am Sonnabend vor.

Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass Manske sich bei seinem Sohn Johannes angesteckt hat? Eher gering. Thorsten Manske: „Ich habe ihn zuletzt Sonntag gesehen.“ Kurios: Johannes’ Bruder Paul Manske (19), rechter VSG-Verteidiger, ist negativ. Obwohl die Brüder in einer WG leben, gemeinsam zum Training fahren.

Was bedeutet die Corona-Sorge um Manske für Hertha? Der Klub-Vize: „Ich habe den Hygienbeauftragten bei Hertha informiert. Wir werden verantwortungsvolle Folgen aus der Lage ableiten.“

Sollte Manske positiv sein, könnte ein Szenario sein, dass er per Video zugeschaltet würde, sollte dies technisch im Olympiastadion machbar sein.

Kurios: Sonntag tritt Präsidiumsmitglied Christian Wolter in einer Kampf-Kandidatur gegen Manske an. Wolters Stiefsohn Dennis Lemke (31) spielt mit den Manske-Söhnen in einer Mannschaft bei Altglienicke. Der Corona-Test von Lemke fiel negativ aus.

Quelle: bz-berlin.de



Hertha BSC Berlin [Re: Commander] #29002
24/10/2020 20:13
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Blitz-Gelb-Rot: Zeefuik spielt nur vier Minuten
Leipzig schlägt auch Hertha: Sabitzer nimmt Cordobas Geschenk an

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Dayot Upamecano setzt nach und besorgt das 1:1. @ Getty Images

RB Leipzig bleibt dank des 2:1-Siegs gegen Hertha BSC Tabellenführer der Bundesliga. Die Roten Bullen antworteten auf die frühe Berliner Führung - und profitierten von Zeefuiks Gelb-Roter Karte nach vier Minuten.

RB-Coach Julian Nagelsmann nahm nach dem 2:0 in der Champions League gegen Basaksehir drei Änderungen an seiner Anfangsformation vor: Für Halstenberg (private Gründe), Dani Olmo und Poulsen (beide Bank) begannen Henrichs, Kluivert und Sörloth.

Herthas Trainer Bruno Labbadia tauschte im Vergleich zur 0:2-Niederlage gegen den VfB Stuttgart zweimal Personal: Plattenhardt und Leckie nahmen zunächst auf der Bank Platz, Alderete und Lukebakio standen von Beginn an auf dem Rasen.

Upamecano antwortet schnell

Die Gäste begannen höchst dynamisch und kamen durch Lukebakio bereits nach wenigen Sekunden zum Abschluss (1.). Überzeugenden Anfangsminuten ließ die Hertha, nach Schwolows Glanzparade gegen Kluivert (7.), auch einen Treffer folgen: Lukebakio legte im Konter quer zu Cordoba, der lässig zur Führung einschob (8.).

RB ließ sich allerdings nicht lumpen. Nach einem Freistoß - Mukiele köpfte an den Querbalken - klärte Alderete im eigenen Sechzehner nicht. Upamecano setzte nach und besorgte die schnelle Antwort (11.). In der Folge waren spielstarke Hausherren der klare Aggressor, Forsberg (31., 44.) und Nkunku (35.) verpassten Chancen auf das 2:1, das durchaus verdient gewesen wäre. Die Hertha wurde über weite Strecken des ersten Durchgangs zum Reagieren gezwungen, was ihr in Form von Gegenstößen kaum noch gelang. Lediglich Tousart näherte sich Gulacsi mal wieder an (44.).

Zeefuiks "Quickie" - Cordobas Geschenk

Nach dem Seitenwechsel ging es für Pekarik nicht weiter. Für ihn brachte Labbadia Zeefuik - allerdings nicht lange. Der 22-Jährige handelte sich für zwei Fouls an Nkunku in der 47. Minute seine erste und in der 50. Minute seine zweite Gelbe Karte ein - die Gäste, die über Cunha wieder angeklopft hatten (48.), fortan also dezimiert!

Mit der Überzahl kamen die Hausherren zunächst nicht gut zurecht, da Hertha seine Herangehensweise kaum veränderte und sich selten wirklich einigelte. Gleichwohl ließen Upamecano und Co. hinten nichts mehr zu, sodass Leipzig Angriff um Angriff fahren konnte. Es bedurfte allerdings eines "Geschenks" von BSC-Angreifer Cordoba, der Orban zu Fall brachte - der eingewechselte Sabitzer verwandelte den fälligen Strafstoß cool (77.).

Zwei Aluminium-Treffer - Rote Karte zurückgenommen

In der Schlussphase wollte RB am Ergebnis schrauben. Dani Olmo verlangte dem starken Schwolow eine weitere Parade ab (83.), kurz darauf traf Poulsen nach einer Ecke den Außenpfosten (84.). Auch Sörloth - seine Flanke rutschte ab - scheiterte am Aluminium, auf der Gegenseite verzeichnete Berlin keine Chance mehr. Beinahe hätten sie das Spiel zu neunt beendet, Ngamkams Rote Karte wurde von Tobias Stieler aber wieder zurückgenommen (90.+4).

Für die Roten Bullen aus Leipzig geht es am Mittwoch (21 Uhr) in der Champions League-Vorrunde auswärts gegen Manchester United weiter. Am Samstag (18.30 Uhr) ist Leipzig in der Bundesliga zu Gast in Mönchengladbach. Für die Hertha geht es am Sonntag (18 Uhr) gegen den VfL Wolfsburg.

Quelle: kicker.de



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