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1.FC Köln [Re: Verona] #19988
11/03/2020 13:43
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Wegen Corona
Derby vor dem Fernseher

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Zum Schutz vor dem Corona-Virus sind im Derby keine Zuschauer zugelassen. Statt nach Mönchengladbach zu reisen, können FC-Fans das Spiel live über die FC-Kanäle oder bei SKY verfolgen. Die Polizei rät von Reisen nach Mönchengladbach dringend ab.

Das Derby in Mönchengladbach am heutigen Mittwoch (Anstoß 18.30 Uhr) findet vor leeren Rängen statt – genau wie das Heimspiel des FC am kommenden Samstag gegen Mainz. Hintergrund ist der Bevölkerungsschutz. NRW-Landesregierung und lokale Behörden wollen mit der Absage aller Großveranstaltungen die Ausbreitung des Corona-Virus so verlangsamen, dass das Gesundheitssystem nicht über die Belastungsgrenze hinaus strapaziert wird.

„Wir haben mittlerweile eine Ausnahmesituation in Deutschland, sodass wir die Forderung eins zu eins umsetzen werden“, betont FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle. Klar ist dennoch: Der FC und die anderen betroffenen Vereine werden nicht nur die Atmosphäre in den Stadien schmerzlich vermissen, es drohen auch hohe Einnahmeverluste.

Gladbach-Tickets werden erstattet

Für das Heimspiel gegen Mainz sind noch viele organisatorische Fragen offen, der FC bittet Ticketinhaber daher um etwas Geduld – sie werden alle in den nächsten Tagen angeschrieben. Die Auflagen und Regeln für das „Geisterderby“ am Mittwoch sind jedoch geklärt. FC-Fans, die Tickets über das Fan-Projekt fans1991 gekauft haben, erhalten den Ticketpreis (ohne Versand- und Hinterlegungsgebühren) zurück.

Ein Grund für den Zuschauerausschluss in Mönchengladbach ist nicht zuletzt die Lage des Stadions in der Nähe des Risiko-Gebiets Heinsberg. Die Polizei Mönchengladbach bittet FC-Fans dringend darum, nicht zum Spiel zu reisen. Es wird im Umfeld des Stadions keine Übertragung des Spiels geben. Alexander Wehrle sagt dazu: „Wir leben in einem freien Land, noch kann jeder reisen, wohin er will. Ich persönlich würde aber jedem dringend empfehlen, nicht herumzureisen, sondern mit Freunden zu Hause vor dem Fernseher das Spiel anzuschauen. Mit einem schönen Gaffel-Kölsch.“

SKY übertragt die Partie, zudem berichten die FC-Kanäle im Liveticker sowie über das Radio-Köln-FC-Radio in der FC-App live aus Mönchengladbach.

Quelle: fc.de



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1.FC Köln [Re: Verona] #20063
12/03/2020 16:18
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Gladbach schlägt Köln mit 2:1
Embolo entscheidet das allererste Bundesliga-Geisterspiel

Borussia Mönchengladbach hat am Mittwochabend das erste Geisterspiel der Bundesliga-Geschichte für sich entschieden: Im Nachholspiel gegen den 1. FC Köln kamen die Fohlen zu einem 2:1-Erfolg, der kurz vor Schluss noch einmal wackelte.

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Sein Führungstreffer löste keine Fan-Ekstase aus: Breel Embolo jubelt im leeren Borussia-Park. @ imago images

Gladbachs Trainer Marco Rose nahm im Vergleich zum 1:2 gegen Borussia Dortmund fünf Veränderungen vor: Wendt verteidigte links hinten für Bensebaini (Bank), Strobl begann für Neuhaus (5. Gelbe), Herrmann für Hofmann (Bank). Zudem standen Embolo und Thuram in der ersten Elf - Kapitän Stindl nahm auf der Bank Platz, Zakaria (Hüftverletzung) stand verletzungsbedingt nicht im Kader.

Kölns Coach Markus Gisdol vertraute dagegen fast genau der Mannschaft, die am vergangenen Wochenende das 2:1 beim SC Paderborn eingetütet hatte. Nur: Der formstarke Cordoba (nach abgesessener Gelbsperre) verdrängte in der Sturmspitze wenig überraschend Modeste auf die Bank.

Uth setzt Freistoß übers Tor

Mit gespenstischer Ruhe ging es ins Rhein-Derby, das die Kölner mit Mut starteten. Speziell dem im kompletten ersten Abschnitt sehr agilen Jakobs mangelte es aber an Präzision bei den Hereingaben. Es dauerte tatsächlich satte 21 Minuten, ehe es ein erstes offensives Highlight gab: Uth setzte einen Freistoß aus halbrechter Position knapp über den Querbalken. In der Folge ergriffen die Hausherren mehr und mehr die Initiative, ohne im letzten Drittel aber wirklich zwingend zu werden.

Skhiri und Leistner behindern sich gegenseitig

Ziemlich aus dem Nichts fiel so das Führungstor: Wendt brachte den Ball von der linken Seite in die Mitte, wo Herrmann gedankenschnell auf Embolo legte - dieser schlenzte die Kugel neben den linken Pfosten (32.). Mit dem 1:0 im Rücken bekam die Borussia das Spiel in den Griff, ließ die Kölner kaum mehr in Tornähe kommen. Bei einem Standard hätte es aber beinahe geklingelt: Uth hob die Kugel in die Mitte, wo sich die sträflich alleine gelassenen Skhiri und Leistner gegenseitig behinderten und so den Ausgleich verhinderten (45.).

Nach dem Seitenwechsel schnupperten die Gladbacher schnell am zweiten Tor, doch Herrmann scheiterte aus aussichtsreicher Position an Horn und Elvedi köpfte knapp am linken Pfosten vorbei (51., 52.). Anschließend schöpfte Köln neuen Mut, im letzten Drittel mangelte es aber an Präzision. Gisdol wollte einen ersten Impuls von außen geben, Drexler ersetzte Kainz (66.).

Jorge Meré ins eigene Tor

Vier Minuten später war die Partie fast schon entschieden: Embolo bekam auf der rechten Seite zu viel Platz, am ersten Pfosten spitzelte Kölns Innenverteidiger Jorge Meré den Ball ins eigene Tor - 2:0 (70.). In der Schlussviertelstunde musste vom Effzeh mehr kommen, doch es brauchte einen Fehler von VfL-Keeper Sommer, um den Aufsteiger wieder ins Spiel zu bringen. Der Schweizer rutschte bei einem Abschlag weg, spielte den Ball dabei in die Füße von Uth und dieser schweißte die Kugel ins rechte obere Eck (81.). Gisdol nahm das 1:2 zum Anlass, um alles auf eine Karte zu setzen. Er brachte Angreifer Modeste für Unglücksrabe Jorge Meré (85.). Gladbach war dem dritten Treffer allerdings zunächst näher - Thuram scheiterte per Kopfball an Horn (87.).

Der Heimsieg sollte aber nochmal ins Wanken geraten: Uth scheiterte aus kurzer Distanz per Volley an Sommer, Drexler schlenzte knapp rechts vorbei. Es sollte aber beim 2:1-Erfolg für die Gastgeber bleiben. Durch den 15. Saisonsieg schoben sich die Fohlen an Bayer 04 Leverkusen vorbei auf Rang vier, Köln verpasste den Sprung auf einen einstelligen Tabellenplatz.

Für beide Mannschaften geht es bereits am Wochenende weiter: Der 1. FC Köln empfängt am Samstag den 1. FSV Mainz 05 - Anpfiff ist um 15.30 Uhr. Gladbach ist tags darauf zur gleichen Zeit bei der Frankfurter Eintracht gefordert. Auf Fan-Unterstützung können die Bundesligisten dabei nicht hoffen.

Quelle: kicker.de



1.FC Köln [Re: Verona] #20064
12/03/2020 16:20
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1:2 im Derby
FC verliert Geisterspiel

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Der 1. FC Köln hat das Derby bei Borussia Mönchengladbach unglücklich mit 1:2 verloren. In einer ausgeglichenen Partie verkürzte Mark Uth für den FC, zum Punktgewinn reichte es aber trotz Schlussoffensive nicht mehr.

Schon mit Anpfiff wurde das Derby des 1. FC Köln bei Borussia Mönchengladbach historisch. Zum ersten Mal in der Bundesligageschichte wurde eine Partie der ersten Liga ohne Zuschauer als sogenanntes Geisterspiel ausgetragen. Eine Situation in Zeiten des Corona-Virus, die sich kein Spieler und kein Fußballfan gewünscht hatte. Doch die Gesundheit der Gesellschaft ist wichtiger als der Besuch eines Fußballspiels.

Die Rolles des Schreckgespensts im Geisterspiel am Mittwochabend sollte Jhon Cordoba übernehmen, der nach seiner Gelbsperre wieder in der Startelf stand. Da Sebastiaan Bornauw auf Grund von muskulären Problemen noch nicht zur Verfügung stand, blieb es ansonsten bei der Startformation, die den SC Paderborn mit 2:1 bezwungen hatte. Schon die ersten Minuten wirkten gewöhnungsbedürftig in einem Spiel, das grundsätzlich von den Emotionen lebt, bei dem man am Mittwoch aber jeden Zwischenruf der Spieler hörte. Den ersten Torschuss der Partie verzeichnete der FC, der Versuch von Florian Kainz strich aber rechts am Tor vorbei. Beide Teams lieferten sich im ersten Durchgang eine ausgeglichene Partie, nach einem langen Ball von Ellyes Skhiri brachte Ismail Jakobs den Ball nach innen und Cordoba scheiterte mit der Fußspitze an Keeper Yann Sommer. Es dauerte bis zur 14. Minute, bis Timo Horn das erste Mal geprüft wurde, den Distanzschuss von Alassane Plea parierte Horn sicher.

Gefährlicher war zunächst der FC, ein Freistoß von Mark Uth landete auf dem Tornetz und Kainz verfehlte den Kasten aus spitzem Winkel. Mit der ersten richtigen Gelegenheit für die Borussia ging der Gastgeber gleich in Führung. Breel Embolo kam im Strafraum zum Schuss und versenkte den Ball unhaltbar für Horn zum 1:0 im Netz. Der FC versuchte, noch vor der Pause zu antworten, der Kopfball von Cordoba wurde im Strafraum geblockt, den Kopfball des aufgerückten Toni Leistner parierte Sommer. Dementsprechend ging es mit einem 0:1-Rückstand für den FC in die Kabine.

Uth verkürzt

Die Borussia erwischte einen besseren Start in den zweiten Durchgang, der Regen und die Offensivbemühungen der Mönchengladbacher nahmen zu. Horn verhinderte in einer Eins-gegen-Eins-Situation gegen Patrick Herrmann das 0:2. Generell nahm die Partie nun an Fahrt auf, Tobias Strobl blockte den Schuss von Uth. Der Winterneuzugang hatte immer wieder auffällige Offensivszenen, in der 63. Minute legte er den Ball auf Kainz ab, der Versuch des Österreichers ging aber links am Tor vorbei. Noch unglücklicher wurde es auf der anderen Seite, nach einer Flanke von Embolo lenkte FC-Innenverteidiger Jorge Meré den Ball zum 0:2 ins eigene Netz – der nächste Rückschlag für den FC.

Die Mannschaft von Markus Gisdol gab sich nicht auf, Uth zirkelte einen Ball knapp am Pfosten vorbei. Da hatte er noch Pech, der nächste Versuch saß allerdings. Nach einem verunglückten Abschlag von Sommer jagte Uth den Ball zum 1:2 in den Winkel und läutete damit eine Schlussoffensive ein. Cordoba, Uth und Dominik Drexler hatten große Chancen auf den Ausgleich, der Ball ging aber nicht mehr ins Tor. Nach 94 Minuten war der Spuk vorbei, der FC verlor das Geisterspiel in Mönchengladbach unglücklich mit 1:2.

STATISTIK ZUM SPIEL

Borussia Mönchengladbach: Sommer – Lainer, Elvedi, Ginter, Wendt – Kramer, Strobl – Herrmann (75. Hofmann), Thuram (88. Bensebaini), Plea – Embolo (82. Stindl).

1. FC Köln: Horn – Ehizibue, Meré (85. Modeste), Leistner, Schmitz – Hector, Skhiri – Kainz (66. Drexler), Uth, Jakobs (73. Thielmann) – Cordoba.

Tore: 1:0 Embolo (32.), 2:0 Meré (70. Eigentor), 2:1 Uth (80.)

Gelbe Karte: Thuram (88.) – Kainz (33.), Uth (84.)

Referee: Deniz Aytekin (Oberasbach).

Zuschauer: 0

Quelle: fc.de



1.FC Köln [Re: Verona] #20236
17/03/2020 12:08
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FC-Profis trainieren vorerst individuell

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Die Lizenzspieler des 1. FC Köln trainieren die nächsten zehn Tage individuell. Ein gemeinsames Training auf dem Platz findet vorerst nicht statt.

Um die Zahl sozialer Kontakte zu verringern und so die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen, ruhen weite Teile des öffentlichen Lebens. Der Spielbetrieb in der Bundesliga pausiert bis mindestens Anfang April. Die Profis des 1. FC Köln werden in den nächsten Tagen nicht gemeinsam trainieren. Stattdessen erhalten sie ein individuelles Trainingsprogramm, das für die nächsten zehn Tage gelten soll. Am Mittwoch werden den Spielern außerdem Spinning-Räder nach Hause geliefert, auf denen sie sich fit halten können.

Das nächste gemeinsame Training am Geißbockheim ist nach jetzigem Stand für den 27. März vorgesehen.

Quelle: fc.de



1.FC Köln [Re: Verona] #20265
18/03/2020 12:41
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Botschaft des 1. FC Köln
Wir halten Abstand – und halten zusammen

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Was bedeutet Corona für den FC und wie reagiert er auf die Krise? Vorstand und Geschäftsführung des 1. FC Köln schreiben an alle Fans und Mitglieder.

Liebe FC-Mitglieder, liebe Fans,

die Corona-Krise hält die ganze Gesellschaft in Atem. Das öffentliche Leben ist eingeschränkt, um die Verbreitung des Virus zu verlangsamen. So schwer es auch fällt: Wir alle müssen unseren Teil dazu beitragen und die Maßnahmen und Verhaltensregeln der Behörden einhalten. Dies ist nicht nur eine Frage der Solidarität mit jenen Menschen, für die eine Infektion schwere gesundheitliche Folgen hätte. Es ist auch eine Frage der Vernunft, um unser Gesundheitssystem stabil zu halten.

Der 1. FC Köln gehört für uns alle in normalen Zeiten zum Alltag. Gerade jetzt wäre Fußball vielleicht sogar etwas, was von den aktuellen Sorgen ablenken könnte. Doch die Gesundheit geht vor. Deshalb ruht der Spielbetrieb aller Ligen in Deutschland. Gerade in dieser schwierigen Zeit halten wir es für besonders wichtig, im Dialog mit euch zu bleiben. Die FC-Kanäle im Netz halten wir selbstverständlich aktuell.

Wir haben auch für das Geißbockheim und die Mannschaften Vorsorge getroffen. Wir beschäftigen als mittelständisches Unternehmen außerhalb der Spieltage rund 160 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter allein am Geißbockheim. Wir tragen die Verantwortung für alle, vom Platzwart über die Pädagogin im Sportinternat bis zu rund tausend Aushilfen an Spieltagen. Ihnen und ihren Familien gilt unsere Sorge, um sie müssen wir uns kümmern.

Diskussion über die Folgen

Die Lizenzspieler haben individuelle Trainingspläne erhalten und nehmen bis auf Weiteres keine öffentlichen Termine wahr. Dasselbe gilt für unsere erste Frauen-Mannschaft und die U21. Unser Nachwuchsleistungszentrum ist geschlossen, die Nachwuchsteams von der U8 bis zur U19 trainieren nicht. Die Mitarbeiter, die nicht unbedingt am Geißbockheim sein müssen, arbeiten von zu Hause aus. Unsere Fanshops sind geschlossen. Der Online-Fanshop bleibt für euch in Betrieb, bis Ostern übernehmen wir für alle Bestellungen die Versandkosten.

Die wirtschaftlichen Folgen dieses Stillstands sind noch nicht absehbar. Das gilt auch für den 1. FC Köln. Wie wir mit den Folgen umgehen, wird aktuell für die unterschiedlichen Szenarien erarbeitet und intensiv von Geschäftsführung und Vorstand und mit den weiteren Gremien diskutiert. Viele Entscheidungen müssen wir immer wieder an die sich verändernde Situation anpassen. Wir klären auch die Frage, wie wir mit Einzeltickets und Dauerkarten umgehen, gemeinsam, in Ruhe und mit dem Ziel, für alle eine faire Lösung zu finden. Eure Fragen oder Ideen sind herzlich willkommen, zum Beispiel per E-Mail an service(at)fc-koeln.de

Zudem planen wir für Anfang April einen Livechat über die FC-Kanäle, um mit euch direkt ins Gespräch zu kommen.

Unsere Helden sind die, die helfen, pflegen und heilen

Eines liegt uns noch besonders am Herzen: Für viele Menschen sind unsere Spieler Vorbilder. Darauf sind wir stolz. Die wahren Helden und Vorbilder sind dennoch andere. Für uns sind es derzeit all jene Menschen, die helfen, pflegen und heilen. Menschen, die die Gesundheitsversorgung, die öffentliche Sicherheit und die Versorgung aufrecht erhalten. Wir haben entschieden, stellvertretend für diese Alltagshelden als besonderes Dankeschön Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der 37 Kölner Krankenhäuser mit Freikarten zu versorgen, sobald das RheinEnergieSTADION wieder aufmacht und wir wieder Fußball spielen können. Bis dahin können wir ihnen in unserem aller Namen nur danken für ihren unermüdlichen Einsatz.

In diesen Tagen gilt umso mehr der Text unserer Hymne: „Ob Jung oder Alt, ob arm oder reich: Zusammen sind wir stark.“ Trotz aller offenen Fragen hat auch für uns Priorität, gemeinsam und solidarisch durch diese Krise zu kommen. Als Club, als Stadt, als Gesellschaft. Jeder von uns kann dazu ein wenig beitragen.

Haltet Abstand, aber haltet zusammen. Bleibt gesund.
Euer 1. FC Köln

Dr. Werner Wolf (Präsident), Eckhard Sauren, Dr. Carsten Wettich (Vizepräsidenten), Horst Heldt, Alexander Wehrle (Geschäftsführer)

Quelle: fc.de



1.FC Köln [Re: Verona] #20324
20/03/2020 14:56
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Cheftrainer im Gespräch
Gisdol: „Wir nehmen die Situation ernst“

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Im Interview mit NetCologne FC-TV spricht Cheftrainer Markus Gisdol über die spielfreie Zeit bis Anfang April, das individuelle Trainingsprogramm für die FC-Profis – und den zwischenmenschlichen Umgang in der Corona-Krise.

Markus, um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen, ruht der Spielbetrieb in der Bundesliga bis mindestens Anfang April. Zudem habt ihr euch mit der sportlichen Leitung dazu entschieden, dass die Profis des 1. FC Köln bis nächste Woche Freitag individuell trainieren. Wie verfahrt Ihr als Trainerteam in den kommenden Tagen mit der Situation?

Es ist eine außergewöhnliche Situation, in der wir uns im Augenblick befinden. Wir alle hätten am liebsten einen normalen Mannschaftstrainingsbetrieb mit Ball und Zweikämpfen, aber das ist momentan nicht möglich. Wir müssen unserer Vorbildfunktion gerecht werden, auch wenn unsere Spieler allesamt den Anschein machen, als seien sie gesund. Und wir müssen die Situation ernst nehmen. Das tun wir vollumfänglich. Daher haben wir uns dazu entschieden, dass die Spieler zehn Tage individuell trainieren.

Wie sieht das individuelle Training konkret aus?

Jeder Spieler hat einen individuellen Trainingsplan bekommen, was bedeutet, dass sie die Trainingseinheiten, die Lauf- und Krafteinheiten und die Stabilitätsübungen eigenständig durchführen. Wir haben die Belastung so gewählt, dass die Jungs dabei möglichst Spiele abbilden können. Aber wir wissen auch, dass das nie zu hundert Prozent möglich ist. Dennoch sind wir alle davon überzeugt, dass es aktuell die bestmögliche Variante ist, um Profisportler auf einem vernünftigen Niveau zu halten.

Wie schwierig ist es, die Spannung hochzuhalten?

Das ist auch für uns nicht einfach, wenn ich ehrlich bin. Wir müssen immer wieder versuchen, selbst diszipliniert und pragmatisch zu sein. Als Profisportler oder Profitrainer muss man sich jetzt noch mehr auf seinen Job, auf seine Aufgabe konzentrieren, um das eigene Fitnesslevel beizubehalten. Dazu gehört ein gehöriges Maß an Disziplin. Aber bisher konnten wir uns immer gut auf unsere Jungs verlassen.

Bleibt ihr in den kommenden Tagen in Kontakt mit den Spielern?

Wir werden im Austausch mit ihnen sein und über Skype und Facetime, das geht ja heutzutage einfach, engen Kontakt halten. Wir sehen auch kaum eine bessere Möglichkeit, um mit der aktuellen Situation umzugehen, die sehr emotional ist. Man merkt, dass jeder angefasst ist und spürt, dass es eine mehr als außergewöhnliche Situation ist.

Wie geht die Mannschaft mit dieser Situation um?

Man muss das ein wenig differenzieren. Auf der einen Seite haben die Jungs ihre Aufgaben, die wir ihnen gegeben haben, sehr pragmatisch angenommen. Auf der anderen Seite geht es auch darum, inwieweit jemand von der Situation emotional und menschlich berührt ist. Und da merke ich bei unseren Jungs schon, dass es den einen oder anderen trifft und ihnen Sorgen macht – da geht es uns wie jedem anderen auch in der Bevölkerung. Jeder hat Eltern und Großeltern, jeder macht sich deswegen umso mehr Gedanken, wie er mit der Situation am besten umgehen und sich verantwortungsvoll und korrekt verhalten kann. Diese Fragen sind da, und mit denen beschäftigen sich die Jungs.

Habt ihr ihnen da Hilfestellungen gegeben?

Wir haben die Fragen soweit es möglich ist, beantwortet und auch im Vorfeld schon mit unseren Ärzten darüber gesprochen. Denn grundsätzlich ist es eine Stärke, wie empathisch, herzlich und familiär wir miteinander umgehen. Ich empfinde es nur als normal, dass die Jungs diese sehr menschlichen Reaktionen zeigen. Unsere Mannschaft trifft die aktuelle Lage wirklich sehr, da wir in der Truppe viele Spieler haben, die sehr beziehungsorientiert und feinfühlig sind.

Quelle: fc.de



1.FC Köln [Re: Verona] #20337
21/03/2020 12:58
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Im Kölner Zoo
Hennes IX. hat Nachwuchs

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Das Vereinstier des 1. FC Köln hat erstmals in der FC-Historie für eigenen Nachwuchs gesorgt, seine Ziegendame Ilse im Kölner Zoo hat zwei kleine weibliche Zicklein zur Welt gebracht.

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Wie viele öffentlichen Einrichtungen hat auch der Kölner Zoo in der aktuellen Corona-Zeit geschlossen. Doch auch ohne Besucher geht das Leben in den Gehegen weiter und manchmal entsteht sogar neues Leben. Seit August 2018 lebt FC-Vereinstier Hennes IX. im Kölner Zoo und wohnt dort inzwischen mit seiner Ziegendame Ilse und seinem Vorgänger Hennes VIII. im kleinen Geißbockheim zusammen. Durch die vorübergehende Schließung des Zoos haben nur die wenigsten bemerkt, was sich im kleinen Geißbockheim abspielt: Ilse war schwanger von Hennes und hat am Freitag zwei kleine gesunde weibliche Zicklein zur Welt gebracht. Zum ersten Mal in der FC-Historie hat das FC-Vereinstier somit für Nachwuchs gesorgt. „Gerade in den aktuell wenig fröhlichen Tagen ist es eine tolle Geschichte, dass unser Hennes Vater geworden ist. Wir freuen uns mit ihm und dem Kölner Zoo. Die kleinen kölschen Zicken werden gerade bei kleinen FC-Fans sicher sehr beliebt sein, sobald der Zoo wieder öffnen kann. Hennes IX. ist der Erste, der vielleicht einen echten FC-Geißbock-Stammbaum begründen kann. Dafür wünschen wir ihm viel Erfolg“, sagt Eckhard Sauren, Vizepräsident des 1. FC Köln.

„Hennes hat sich in seiner Zeit im Zoo hervorragend entwickelt“

Hennes IX. ist jetzt etwas mehr als zwei Jahre alt. Seine Ziegendame Ilse kennt er bereits von seinem früheren Hof in Petershagen. Bis zur Corona-Krise wurde Hennes an jedem Heimspieltag abgeholt und ins RheinEnergieSTADION gebracht. „Hennes IX. hat sich in seiner Zeit im Zoo hervorragend entwickelt und ist sehr zutraulich geworden“, sagt Bernd Marcordes, einer seiner Betreuer im Zoo. „Er springt an Spieltagen schon ohne, dass wir uns groß anstrengen müssen, fast selbstständig in sein Fahrzeug, das ihn ins Stadion bringt. Er lernt für einen Ziegenbock außergewöhnlich schnell.“

Täglich um 8 Uhr morgens schauen seine Pfleger nach Hennes und er bekommt frisches Heu zu fressen. Mittags gibt es Gemüse, Möhren isst Hennes sehr gerne. Zwei- bis dreimal in der Woche trainieren seine Pfleger mit Hennes, sodass er mittlerweile keine Scheu mehr vor der Klauenpflege hat und auch ohne Leine an der Seite seiner Betreuer läuft.

Optisch erinnert Hennes IX. mit seinen im Vergleich längeren Hörnern an Hennes I., jenen Bock, den der 1. FC Köln am 13. Februar 1950 vom Circus Williams geschenkt bekam. „Es ist beeindruckend, wie bekannt und beliebt Hennes IX. ist“, sagt Marcordes. „Wir hören häufig Kinder, die schon am Eingang ihre Eltern fragen, ob sie als erstes zu Hennes dürfen.“ Auf die Besucher muss Hennes IX. derzeit verzichten, wie auch auf seine Ausflüge ins Stadion. Stattdessen kümmert er sich um seine Ziegendame Ilse und um seine zwei kleinen Babyziegen, die aktuell noch etwas tapsig das kleine Geißbockheim im Kölner Zoo erkunden.

Quelle: fc.de



1.FC Köln [Re: Verona] #20357
22/03/2020 13:20
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Gemeinsam für die Schwächsten
FC hilft den Kölner Tafeln

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Der 1. FC Köln startet ein umfangreiches Projekt, um den drohenden Ausfall der Lebensmittel-Versorgung für Bedürftige in Köln auszugleichen. Für die Unterstützung der Kölner Tafeln arbeiten der FC, die Stiftung 1. FC Köln und die REWE Group eng zusammen.

In Zeiten der Corona-Krise kommt das öffentliche Leben immer mehr zum Erliegen, die Menschen bleiben zu Hause, Familien rücken zusammen – und jeder versucht, sich irgendwie in der neuen Situation einzurichten. Der 1. FC Köln möchte in dieser Lage diejenigen nicht vergessen, die als Bedürftige in unserer Gesellschaft nicht ohne Unterstützung für sich selbst sorgen können. Dazu gehören die Menschen, die auf Lebensmittel angewiesen sind, die sie über die Kölner Tafel bekommen. Viele Ausgabestellen des Vereins haben bereits geschlossen oder werden schließen. Ein Grund dafür ist, dass ein überwiegender Teil der Ehrenamtler der Tafel ältere Menschen sind, die sich besonders vor einer Infektion mit dem Corona-Virus schützen müssen. Auch Hamsterkäufe von haltbaren Lebensmitteln erschweren den Tafeln die Arbeit. Der FC wird den drohenden Ausfall der Tafel-Versorgung in Köln im Laufe der kommenden Woche so gut wie möglich ausgleichen.

Alexander Wehrle, FC-Geschäftsführer und stellvertretender Vorsitzender des Stiftungsrats, sagt: „Die Schwächsten der Gesellschaft sind in der Krise besonders anfällig und auf unsere Hilfe angewiesen. Das wissen wir nicht zuletzt durch die Tafeln Deutschland, für die der FC und die FC-Stiftung sich bereits über die ganze Saison hinweg engagieren. Dieses Engagement weiten wir jetzt im Rahmen unserer Möglichkeiten aus und wollen es schaffen, die Versorgung der Bedürftigen aufrechtzuerhalten.“

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des 1. FC Köln, die beispielsweise wegen der ausfallenden Spieltage, geschlossenen Fanshops oder dem geschlossenen Sportinternat aktuell keine Arbeit haben, können anstelle der Ehrenamtlichen einspringen. Zudem wird der FC Aushilfen, denen ohne die Spieltage wichtige Einnahmen aus ihrem Nebenjob fehlen, für die Mitarbeit in diesem Projekt gewinnen und die geleisteten Stunden wie bisher vergüten. Welche Ausgabestellen in Köln auf diese Weise geöffnet bleiben können, ist noch nicht klar – denn die jeweiligen Stellen entscheiden selbständig. In jedem Fall wird der 1. FC Köln zusätzlich eine oder mehrere eigene Ausgabestellen sowie Annahmestellen für Lebensmittelspenden eröffnen. Neben der Bereitstellung von Personal und Material sowie Logistik über die von FORD gestellten Pool-Fahrzeuge des FC umfasst das Projekt auch finanzielle Unterstützung. Die Stiftung des 1. FC Köln stellt aus ihren Mitteln 100.000 Euro zur Verfügung.

Dr. Werner Wolf, FC-Präsident und Vorsitzender des FC-Stiftungsrats, sagt: „Wir arbeiten mit den Tafeln eng zusammen und wollen in einer absoluten Ausnahmesituation schnell und unbürokratisch helfen. Mit dem Geld der Stiftung können zusätzliche Lebensmittel und Material gekauft werden. Ich bin sehr froh darüber, dass wir gemeinsam diese Aktion auf die Beine stellen können und bedanke mich bei allen, die daran aktiv mitwirken.“

Unterstützt wird das Projekt von FC-Hauptpartner REWE Group. Der Kölner Handelskonzern stellt Lebensmittel und Gutscheine zur Verfügung.

Lionel Souque, Vorsitzender des Beirats des 1. FC Köln und Vorstandsvorsitzender der REWE Group, sagt: „Der 1. FC Köln und die FC-Stiftung beweisen mit dieser Aktion Solidarität und praktische Hilfe für diejenigen, die es in dieser schwierigen Ausnahmesituation am dringendsten benötigen. Ich danke allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unseres Vereins sehr herzlich für ihre Unterstützung der Tafeln. Und als Vorstandsvorsitzender der REWE Group bin ich besonders stolz auf die enge Zusammenarbeit von Verein und REWE für die Menschen in Köln, die jetzt unsere Unterstützung besonders brauchen. Gemeinsam sind wir stark – nicht nur im Sport, sondern auch für unsere Stadt und ihre Menschen.“

Neben dem Einsatz für stationäre Versorgungsstellen wird der 1. FC Köln auch bei der mobilen Versorgung mit Lebensmitteln unterstützen. Sowohl für die Tafeln, als auch im Netzwerk des Clubs und der Stadt. Alte und bedürftige Mitglieder und Fans des 1. FC Köln können sich unter service(at)fc-koeln.de melden, wenn sie Unterstützung bei Besorgungen und Einkäufen benötigen.

FC-Geschäftsführer Horst Heldt sagt: „Wir haben einige Ideen und Möglichkeiten, die wir in den nächsten Tagen nach und nach umsetzen werden. Unsere Botschaft ist ganz klar: So wie Köln durch dick und dünn zum FC steht, so steht der FC durch dick und dünn zu Köln und seinen Bürgern.“

Quelle: fc.de



1.FC Köln [Re: Verona] #20510
28/03/2020 14:08
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FC-Cheftrainer
Gisdol: „Ich muss die Jungs loben“

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Am Freitagnachmittag ist die Mannschaft des 1. FC Köln zu einer Besprechung am Geißbockheim zusammengekommen – mit dem notwendigen Sicherheitsabstand. Markus Gisdol sprach im Anschluss über das erste Wiedersehen, den Umgang der Mannschaft mit der aktuellen Situation und die ungewohnte Frühlingspause.

Markus Gisdol sagte über…

… das Wiedersehen und die Besprechung mit der Mannschaft: „Es ist schön, dass man sich mal wiedersieht. Mit den Jungs zu telefonieren und Kontakt zu haben ist das eine, aber es ist immer noch einmal etwas anderes, wenn man sich gegenübersitzt. Wir haben überlegt, ob wir es machen sollen oder nicht. Doch bei der Bundestagsdebatte sitzen die Abgeordneten auch zwei Meter auseinander. Wir haben hier im Geißbockheim im Restaurant einen großen Saal. Hier konnten wir alle zusammenkommen lassen, um sie auf den aktuellen Stand der Dinge zu bringen. Alex Wehrle hat zunächst Organisatorisches und die Fakten aus den Gesprächen der DFL wiedergegeben. Ich habe den Jungs dann erklärt, wie wir sportlich mit der Situation umgehen wollen. Es war schön, wieder in alle Gesichter zu schauen und den Jungs ein bisschen was auf den Weg zu geben. Man vermisst sich schon. Es entstehen Beziehungen zwischen den Spieler untereinander und auch zum Team um die Mannschaft herum. Wir sind eine gute Gemeinschaft.“

… den Umgang der Mannschaft mit der aktuellen Situation: „Es ist unterschiedlich – wie im normalen Leben auch. Man hat Freunde, die machen sich etwas mehr Sorgen, weil sie vielleicht auch Angehörige haben, die stärker betroffen sind oder besonders aufpassen müssen. So ist es bei unseren Jungs auch. Der eine oder andere geht positiver durch die Situation und der eine oder andere macht sich ein paar mehr Gedanken. Wir sind an der Seite unserer Spieler. Wir haben uns im Trainerstab aufgeteilt und ständig Kontakt gehalten zu den Spielern. Wir halten die Kommunikation aufrecht.“

… seinen eigenen Arbeitsalltag: „Wir haben eine Trainergruppe bei WhatsApp und uns informiert, wenn jemand mit einem Spieler gesprochen hat. Wir haben auch über die Ernährung der Spieler gesprochen. Unser Koch beliefert die Spieler jetzt mit Essen. Wir kommunizieren über alles eng und gut. Mein Alltag ist aktuell außergewöhnlich. Normalerweise sind wir Mitte/Ende März voll in der Saison und haben noch sechs oder sieben Spiele zu diesem Zeitpunkt zu spielen.

… die ungewohnte Saisonunterbrechnung: Ich habe versucht, für mich einen Weg zu finden, damit umzugehen. Diesen habe ich auch der Mannschaft vermittelt. Es geht darum, die Situation nicht klagend, sondern positiv anzunehmen. Wir befinden uns in der Frühlingspause. Nicht in der Sommerpause. Es bringt uns nicht weiter, wenn wir ständig hadern und uns fragen, wann es weitergeht. Die Jungs müssen es annehmen wie eine Sommerpause. Die Jungs sollen sich körperlich auf einem vernünftigen Level halten. Denn wenn wir wieder zusammenkommen, wird es knallhart. Wir werden hart trainieren und dann ein Ziel vor Augen haben, wenn wir wieder spielen können. Wir werden dann in kurzer Zeit viele Spiele abliefern müssen. Auf diesen Zeitpunkt müssen wir uns vorbereiten.

… die Fortsetzung der Saison: Ich bin immer positiv. Ich glaube, wir schaffen das in Deutschland. Ich bin stolz, wie bei uns die Krise gemanaged wird. Unser Gesundheitssystem ist vielleicht das Beste weltweit. Ich bin auch positiv, weil ich sehe, dass die Forderungen umgesetzt werden. Es wird ernst genommen. Früher oder später wird die Vorfreude auf wiederstattfindende Spiele so groß sein, dass man es jetzt noch gar nicht abschätzen kann. Die Leute lechzen ja jetzt schon danach, dass wir wieder spielen. Wenn wir das dann zunächst ohne Zuschauer machen müssen, dann ist das unser Job. Wir sind verpflichtet, unsere Fans wieder zu unterhalten. Wir sind verpflichtet, dann wieder zu liefern.

… Solidarität in der Bundesliga: Ich sehe, wie solidarisch Clubs sind. Die Champions-League-Clubs stellen Geld zur Verfügung. Spieler engagieren sich sozial und verzichten auf Teile ihrer Gehälter. Alle sitzen auf einmal in einem Boot und sind sich bewusst, in welcher Situation sie sich befinden. Deswegen bin ich sehr zuversichtlich, dass wir die Bundesliga und die 2. Bundesliga in der Form, wie sie sind, erhalten können. Vielleicht müssen wir ein bisschen abspecken – aber das ist nicht schlimm, das ist dann so.

… die Arbeit der Mannschaft in dieser Zeit: Wir haben mittlerweile Systeme, bei denen die Jungs mit einem Chip laufen. Sie stellen uns ihre Ergebnisse jeden Tag über eine App zur Verfügung. Wir sind absolut im Bilde und immer auf dem aktuellen Stand. Da muss ich die Mannschaft auch loben. Das war schon in der Winterpause hervorragend und jetzt ist es auch wieder so: Es gibt keinen Spieler, den wir auffordern mussten, irgendetwas zu tun. Im Gegenteil: Dem einen oder anderen mussten wir sagen, dass er dieses oder jenes nicht zusätzlich machen muss. Das ist herausragend gut.

Quelle: fc.de



1.FC Köln [Re: Verona] #20604
01/04/2020 12:16
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Unterstützung in der Corona-Krise
FC verteilt Hilfspakete für Obdachlose

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Der 1. FC Köln hat sein Engagement zur Unterstützung Hilfsbedürftiger in der Corona-Krise ausgeweitet. Zweimal pro Woche teilen FC-Mitarbeiter Lebensmittelpakete und Hygieneartikel an Kölner Obdachlose aus. Eine außergewöhnliche Erfahrung für beide Seiten.

Die Corona-Krise verändert den Alltag aller Menschen. Obdachlose sind ganz besonders von den Auswirkungen der Pandemie getroffen. Nicht nur, weil viele von ihnen zu Risikogruppen gehören, für die das Virus besonders gefährlich sein kann. Sondern auch, weil es in diesen Tagen kaum Passanten gibt, die ihnen ein paar Münzen überlassen, kaum geöffnete Geschäfte, um sich kurz aufzuwärmen – und weniger geöffnete Tafel-Ausgabestellen. Der 1. FC Köln möchte Obdachlosen helfen. Am Montag hat dazu eine weitere Aktion begonnen.

Die Sonne scheint am Geißbockheim, als sich 13 FC-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gut gelaunt – und mit dem nötigen Sicherheitsabstand – treffen. Sie alle sind motiviert, ihre derzeit überschüssige Arbeitskraft für das Wohl derer zu investieren, die bei Wind und Wetter auf der Straße leben. Nachdem der 1. FC Köln in der vergangenen Woche die Wiedereröffnung einiger Kölner Tafeln gestartet hatte, setzt die FC-Stiftung nun weitere Mitarbeiter ein, um auf Bedürftige im Stadtgebiet zuzugehen und sie in der schwierigen Lage zu unterstützen – mit Hilfspaketen.

Care-Pakete und warmes MIttagessen

Erster Punkt auf der Agenda ist das Packen der 150 Care-Pakete, die in den nächsten Stunden an Bedürftige in der erweiterten Kölner Innenstadt ausgehändigt werden sollen. Der Inhalt: Wasser, Obst und andere Lebensmittel, aber auch Hygieneartikel wie Desinfektionstücher, Duschgel oder Einweghandschuhe. Außerdem ist jedem Paket ein Informationsflyer beigelegt, der wichtige Verhaltensmaßnahmen gegen den Corona-Virus erläutert.

Die Tüten sind durch die tatkräftige Mitarbeit aller rasch gepackt und in die Fahrzeuge verladen. Nächste Station ist das Restaurant Ox & Klee im Kölner Rheinauhafen. Hier werden die Hilfspakete durch 150 warme Mittagessen ergänzt. Von dort aus geht es in wenigen Minuten zum Neumarkt, wo die FC-Mitarbeiter auf ehrenamtliche Helfer des Vereins der „Freunde der Kölner Straßen und ihrer Bewohner“ treffen. Sie kennen die Obdachlosen und ihre bevorzugten Aufenthaltsorte aus ihrer täglichen Arbeit sehr gut und sollen die FC-Helfer bei ihrem Einsatz unterstützen und beraten. Vom Neumarkt aus ziehen gemischte Zweierteams los. Durch das Zugehen auf Einzelne sollen Menschenansammlungen vermieden und die gesetzlichen Vorschriften eingehalten werden.

Unterstützung und Aufmerksamkeit dringend notwendig

Die Hilfe soll sofort bei denjenigen ankommen, deren Sorgen und Nöte in der aktuellen Lage noch häufiger übersehen werden. Bei Menschen wie Daniel, 30 Jahre alt. Das Helferteam trifft ihn auf einer Bank am Breslauer Platz. Als Kind spielte er selbst im Fußballverein und hat als gebürtiger Kölner einen starken Bezug zum FC. Vor Jahren hatte Daniel eine Lehre zum Koch begonnen, jedoch nicht zu Ende geführt. Am liebsten kochte er deftige Weihnachtsgerichte, zum Beispiel Gänsebraten mit Äpfeln und Rosinen gefüllt, erinnert er sich. Doch auch dem Hähnchen-Curry mit Reis, das ihm die Helfer in einer Aluminiumbox überreichen, kann er einiges abgewinnen. „Es hat sehr gut geschmeckt. Ohne Hilfsaktionen wie diese wird es momentan sehr schwierig für uns, genügend Essen zu bekommen.“

Eine von vielen Begegnungen an diesem Montag, die zeigt, warum die Unterstützung Obdachloser dringend notwendig ist. Oft bedarf es dabei nicht einmal materieller Dinge. Auch ein paar freundliche Worte können schon guttun. Denn viele der Angesprochenen fühlen sich derzeit noch mehr als sonst vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen. Sie sind oft schon froh, sich für einige Minuten mit anderen Menschen austauschen zu können.

1000 Pakete an sieben Tagen

Nach guten dreieinhalb Stunden in der Innenstadt sind alle Hilfspakete ausgeteilt und das FC-Mitarbeiterteam fährt zurück ans Geißbockheim. Dort tauschen sich die Helfer über die Geschehnisse des Tages aus. Viele berichten von der Dankbarkeit, die ihnen entgegengebracht wurde, eine Gruppe erhielt gar spontanen Beifall von Passanten vor einem Supermarkt.

Die Solidarität unter den Bedürftigen hat David Hufer, der sonst im Service-Team des FC arbeitet, besonders beeindruckt. „Es gab einige, die unsere Pakete nicht annehmen wollten. Sie sagten uns, wir sollten lieber um die Ecke gehen, weil sich dort Menschen aufhielten, die unsere Hilfe noch dringender brauchen würden.“

Der Startschuss für die Obdachlosenhilfe, die ab sofort zweimal wöchentlich stattfinden soll, fiel am vergangenen Freitag. Luka Marquardt leitet und organisiert das Projekt für die Stiftung 1. FC Köln. Er ist froh über die erkennbaren Fortschritte: „Die Abläufe funktionieren immer besser. Wir freuen uns, mit unserem Engagement einen Beitrag zur Unterstützung vieler Kölner in der Krise leisten zu können. Die Reaktionen der Menschen auf der Straße zeigen uns, wie viel ihnen dieser Einsatz bedeutet. Hoffentlich können wir so noch mehr Kölnern einen Ansporn geben, trotz der angespannten Situation darüber nachzudenken, wie sie selbst helfen könnten.“

Quelle: fc.de



1.FC Köln [Re: Verona] #20665
03/04/2020 17:05
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FC stellt Flohe-Doku kostenlos ins Internet

Zur besten Bundesliga-Zeit, am Samstag ab 15.30 Uhr können Fans des 1. FC Köln den Dokumentar-Film über Vereins-Ikone Heinz Flohe sehen.

Auf der Facebook-Seite zum Film und im YouTube-Kanal des FC-Stammtisch ist der Streifen „Heinz Flohe - Der mit dem Ball tanzte“ kostenlos für 48 Stunden verfügbar.

@ bild.de



1.FC Köln [Re: Verona] #20707
05/04/2020 12:15
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FC-Fans erklimmen Berg in Ecuador
6000 Meter hoch – mit dem FC

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FC-Mitglied Patrick Klein und seine Frau Julia haben eine außergewöhnliche Tour hinter sich. Im September erklommen sie gemeinsam Ecuadors höchsten Berg: den 6263 Meter hohen Chimborazo. Auf dem Gipfel wurde die FC-Fahne geschwenkt.

Patrick, wie kommt man auf die Idee, einen Berg in Ecuador zu besteigen?
Seit sechs Jahren wohnen wir am Bodensee, seitdem hat sich das Bergsteigen zu unserem Hobby entwickelt. Anfangs haben wir nur kleinere Bergwandertouren gemacht, irgendwann dann auch Mal einen Gletscherkurs. Die ersten Gletscher, die wir bestiegen haben, waren ungefähr 3500 Meter hoch. Anschließend ging es auf den höchsten Gipfel der Alpen. Die nächste Steigerung war die Idee, einen 6000er Berg zu besteigen und da sind wir auf den Chimborazo in Ecuador gekommen. Früher galt er mal als der höchste Berg der Erde, da man nicht vom Meeresspiegel, sondern vom Erdmittelpunkt gemessen hat. Wenn man da oben auf dem Gipfel steht, ist man der Sonne quasi am nächsten.

Wie habt ihr euch vorbereitet?
Bis wir die Tour machen konnten, hat es schon mehrere Jahre gedauert. Wir haben vorher beim Wandern und Klettern kontinuierlich den Schwierigkeitsgrad erhöht. Die direkte Vorbereitung hat dann etwa ein Jahr gedauert. Wir sind hier in der Gegend jedes Wochenende einen Berg hochgelaufen, teilweise auch auf Zeit. Es geht da in erster Linie um genug Kondition. Ende August 2019 ging es dann für zwei Wochen los. Anschließend haben wir eine Woche am Strand verbracht, um uns ein bisschen zu erholen.

Wie kann man sich eine solche Bergwanderung vorstellen?
Die Vulkanlandschaft in Ecuador besteht aus vielen Bergen, auf die man Tagestouren machen kann. Auch wir haben diese Möglichkeit genutzt und verschiedene Akklimatisierungstouren absolviert. Das ist notwendig, um sich an den geringeren Sauerstoffgehalt in der Höhe anzupassen. Das waren verschiedene Vier- oder Fünftausender. Erst am letzten Tag sind wir dann unser eigentliches Ziel angegangen. Ausgangspunkt für den Chimborazo war unser Basislager auf etwa 4800 Metern Höhe. Eine Wanderung verlief so, dass wir gegen frühen Abend auf einer der Berghütten ankamen und uns erstmal eine Weile hinlegten. Es gab auf der Hütte weder Heizung noch fließendes Wasser, die Bedingungen waren also alles anderes als luxuriös. Nach dem Essen und kurzer Ruhe ging es dann gegen 22 Uhr los, mit Helm und Stirnlampe ausgestattet. Zum Sonnenaufgang musste man am Gipfel sein und zum Frühstück dann wieder unten. Der Chimborazo ist ein sehr anspruchsvoller Berg. Die Wege sind ziemlich steil und die Wetterbedingungen machen einem ordentlich zu schaffen. Hinzu kommt, dass man aufgrund der Sonneneinstrahlung nur nachts nach oben klettern kann. Tagsüber ist das Eis zu weich und man läuft Gefahr, in Gletscherspalten einzubrechen oder von einem Steinschlag getroffen zu werden.

Welche Ausstattung hattet ihr dabei?
Da wir immer von einer Berghütte oder von unserem Basislager starteten, mussten wir für unsere Touren immer nur Tagesgepäck mitnehmen. Das war dann eine Tafel Schokolade, eine Kanne Tee und verschiedene Kleidungsstücke. Es war zwar sehr kalt, aber durch den Anstieg mussten wir zwischendurch trotzdem Mal eine Schicht ausziehen. Ausrüstungstechnisch brauchten wir Seil, Klettergurt, spezielle Bergstiefel, Steigeisen, Eispickel, Eisschrauben, Karabiner und solche Dinge. Immer mit dabei war unsere FC-Fahne. Die hat sich während der Tour zu einem echten Highlight entwickelt.

Wie kamt ihr darauf, die FC-Fahne mit nach Ecuador zu nehmen?
Wir kommen ursprünglich aus der Gegend von Koblenz und sind schon seit der Kindheit FC-Fans. Ich habe für den Gipfelanstieg nach einem Glücksbringer gesucht und da kam mir die Idee mit der FC-Fahne. Zum einen ist sie leicht und kompakt, zum anderen ist die Verbindung zum 1. FC Köln sehr groß. Und so viele FC-Fans gab es bestimmt auch noch nicht, die unsere Fahne auf 6000 Metern geschwenkt haben. Sie hat uns wirklich geholfen. Der steile Anstieg in Verbindung mit dem geringen Sauerstoffgehalt zermürbt einen manchmal schon. Da braucht man vor allem in den letzten Stunden eine große mentale Stärke. Ich habe dann immer zu meiner Frau gesagt: „Denk an die Fahne!“ Das war unser Motivator, dass die Fahne unbedingt hoch zum Gipfel muss. So haben wir dann tatsächlich alle Berge geschafft.

Wie fielen die Reaktionen aus?
Sehr positiv. Die ecuadorianischen Bergführer waren hellauf begeistert und wollten selbst immer Fotos mit der Fahne machen. Die kannten den deutschen Fußball und fanden das total gut. Es gab auch eine Hütte, die voller Fußballfahnen und Trikots war. An der Wand hing zum Beispiel auch eine Düsseldorf-Fahne, da habe ich die FC-Fahne erstmal drüber gehängt (lacht). Ich hätte sie gerne auch dort gelassen, habe sie aber für unser Gipfelfoto am Ende gebraucht. Auf die nächste Tour werden wir also definitiv zwei Fahnen mitnehmen.

Hattet ihr zwischendurch Angst?
Einmal hat der Bergführer sich etwas verlaufen, das haben wir zumindest vermutet. Das Eis hat angefangen zu knistern und er hat ständig seine Richtung geändert. Da war uns ein wenig mulmig, aber ansonsten verlief alles gut und wir haben uns sehr sicher gefühlt. Man geht ja im Dunkeln hoch und lernt den Berg dadurch erst beim Abstieg so richtig kennen, weil die Sonne bis dahin aufgegangen ist. Dann sieht man erst, über welche Spalten man gelaufen ist. Teilweise ist man dann auch froh, dass man das vorher nicht so gesehen hat, sonst wäre man vielleicht nicht weitergelaufen (lacht).

Wie waren die Temperaturverhältnisse?
Wir hatten noch Glück, es war so ungefähr minus zehn bis minus 15 Grad. Allerdings war es echt windig. Wir hatten sehr dicke Handschuhe an und wenn man die Mal kurz ausgezogen hat, um beispielsweise ein Foto zu machen, dann dauerte es bloß drei Sekunden, bis man die Finger schon nicht mehr bewegen konnte. Auch die Schokolade ist im Mund noch nicht mal zerschmolzen, das waren nur noch vereiste Brösel.

Würdest du die Tour im Nachhinein wieder machen?
Definitiv. Wenn man oben am Gipfel steht, dann sind das Glückgefühle, die man mit wenigem vergleichen kann. Den Sonnenaufgang mitzuerleben, war einfach gigantisch. Da kommt der erste Strahl, man spürt die Wärme und hat einen unglaublichen Weitblick. Einfach phänomenal. Die Berge waren auch gar nicht überlaufen, es war eine sehr besondere Einsamkeit da oben. So schnell werden wir aber keine neue Wandertour machen können, da wir im Sommer Nachwuchs erwarten. Ein kleines FC-Mitglied kommt bald auf die Welt. Wir haben bisher noch keine Babysachen gekauft – nur eine Geißbock-Spieluhr und einen FC-Strampler. Das musste einfach sein.

Quelle: fc.de



1.FC Köln [Re: Verona] #20725
06/04/2020 10:41
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Na siehste... Mahlzeit

Köln legt los

Während die erste Kölner Trainingsgruppe mit der Kleingruppen-Einheit loslegt, bringt FC-Koch Marc Flogaus (Restaurant Metzger & Marie) schon das Mittagessen für die Profis ans Geißbockheim - Servietten-Knödel mit Geschnetzeltem. Alles in einzelnen Portionen verpackt und verschweißt.



1.FC Köln [Re: Verona] #20726
06/04/2020 11:20
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FC-Profi im Interview
Ein Anruf bei: Elvis Rexhbecaj

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Auch die Spieler des 1. FC Köln verbringen momentan große Teile ihres Alltags zu Hause. Elvis Rexhbecaj berichtet, wie es bei ihm so läuft. Ein Gespräch über Home Training, Putzen und die Folgen der Corona-Krise.

Hallo Elvis, wobei stören wir dich?

Ich schaue gerade Serien, was soll ich denn machen? Orphan Black habe ich jetzt fast komplett durch, das ist sehr gut. Und jetzt fange ich mit der neuen Staffel von Haus des Geldes an. Darauf habe ich schon lange gewartet. Das werde ich durchsuchten.

Zur Überbrückung, bis die nächste Folge von 24/7 FC kommt?

Genau (lacht). Nach meinem Wechsel zum FC habe ich alle Folgen davon an einem Abend durchgebrettert, ohne Pause, bis ein Uhr nachts.

Wie sah dein bisheriger Tag aus?

Vorhin war ich laufen, habe schön meinen Laufplan absolviert. Danach ging’s auf die Terrasse zum Krafttraining. Davor habe ich gefrühstückt. Mehr ist nicht passiert. Mehr kann man ja aber auch nicht machen. Außer noch einkaufen und Essen kochen. Und putzen.

Die Putzfrau kommt ja momentan auch nicht.

Putzfrau? Ich habe keine Putzfrau. Das kann man selber machen. Hat Mama mir alles beigebracht.

Und wie klappt das bei dir mit dem Trainieren zu Hause? Ganz gut oder kriegst du durch das viele Zu-Hause-Sitzen langsam einen Bauchansatz?

(lacht) Ich darf keinen Bauchansatz kriegen! Unser Athletiktrainer hat einen guten Job gemacht, er hat uns ein hartes Programm zusammengestellt. Was muss, das muss. Und ich habe Glück: Mein Bruder ist vorübergehend bei mir eingezogen. Bis zu meinem Wechsel zum FC haben wir noch gemeinsam bei meinen Eltern gewohnt, in einem Zimmer. Er macht gerade eine Ausbildung als Kfz-Mechatroniker, aber die ist gerade auch unterbrochen und deshalb ist er jetzt da. Er macht die ganzen Läufe und das Krafttraining mit. Das ist besser, als es alleine durchziehen zu müssen.

Was beinhaltet euer Programm denn zum Beispiel?

Heute war ein Wendelauf auf dem Plan. In Intervallen. Zwölf Sekunden Belastung, zwölf Sekunden Pause. 15 Wiederholungen, drei Sätze. Morgen stehen Maximal-Läufe auf dem Programm. 20 Sekunden höchstes Tempo, dann zehn Sekunden Pause. Das dann zehnmal pro Satz. Mit Warmlaufen und Auslaufen ist man 50 Minuten beschäftigt. Und danach geht’s wie gesagt auf die Terrasse zum Krafttraining. Training für den Oberkörper und Unterkörper, immer abwechselnd. Wir haben Hanteln, Medizinbälle, Kettlebells und all so Zeugs mit nach Hause bekommen. Dazu kommt noch Mobilitätstraining, da ist man gut beschäftigt.

Bei dem ganzen Training fehlt aber was: der Ball.

Oh ja, die erste Woche fand ich das Athletikprogramm noch okay, ab der zweiten Woche hat es aber keinen Spaß mehr gemacht. Deshalb freue ich mich, dass wir nächste Woche wieder am Geißbockheim trainieren. Auch wenn es nur kleine Gruppen sind: Wenn du mit Ball trainierst, macht es viel mehr Spaß.

Wie lange hast du keinen Fußball mehr berührt?

Puh, wann war das Spiel gegen Gladbach? Vor mehr als drei Wochen, oder? Kurz danach wurde ja dann auch das Training abgesagt und alle mussten nach Hause. Seitdem.

Hast du in deinem Leben schon mal so lange nicht gekickt?

Nee, nie, nicht, seitdem ich denken kann. Selbst in der Sommer- oder Winterpause gehst du ja zwischendurch mal mit deinen Freunden kicken. Aber das kann man ja jetzt auch nicht mehr machen. Ich gehe jetzt auch nicht mit meinem Bruder im Park kicken, weil das ja nur Leute animieren würde, dazuzukommen. Obwohl es auch in den Parks deutlich leerer geworden ist. Vor ein paar Wochen war es bei schönem Wetter noch rappelvoll, aber jetzt chillt und grillt zum Glück niemand mehr.

Befasst du dich mit dem Corona-Virus und seinen Auswirkungen oder versuchst du, dich nicht zu viel damit zu konfrontieren?

Ich schaue immer morgens Nachrichtensendungen, um mich zu informieren, was über Nacht passiert ist, was am Tag noch passiert, wie die aktuellen Zahlen sind. Und ich schaue mir die Pressekonferenzen vom Robert-Koch-Institut und der Bundesregierung an. Ich beschäftige mich aber nicht von morgens bis abends mit dem Thema Corona. Da wird man ja verrückt.

Machst du dir Sorgen?

Klar, zum Beispiel um meine Eltern. Die sind 55 und 49, also noch nicht im Alter der Risikogruppen. Aber man liest ja auch von jüngeren Leuten, dass die Krankheit einen schweren Verlauf nehmen kann. Selbst ohne Vorerkrankungen. Und das Thema betrifft ja nicht nur die Gesundheit, sondern auch die Wirtschaft. Ich wohne in der Kölner Innenstadt und war immer beeindruckt, wieviel hier los ist. Und jetzt ist es eine Geisterstadt. Die Geschäfte haben zu, die Hotels, die kleinen Betriebe. Mir als Fußballer geht es gut, ich brauche keine Existenzängste zu haben, auch wenn ich noch nicht so lange Profi bin. Aber was machen die Leute, die sich von Monat zu Monat hangeln müssen? Was macht jemand, der gerade seinen Laden eröffnet hat und jetzt vor dem Nichts steht? Das tut mir schon leid. Viele Freunde von mir sind in Kurzarbeit geschickt worden. Ich hoffe wirklich sehr, dass wir das Thema Corona so schnell es geht in den Griff kriegen und sich die Lage bald wieder normalisiert. Nicht nur im Fußball, sondern grundsätzlich.

Quelle: fc.de



1.FC Köln [Re: Verona] #20779
08/04/2020 12:18
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Kölner Tafel in Flittard
FC-Mitarbeiter helfen Bedürftigen

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Vier Standorte der Kölner Tafeln wurden mithilfe des FC und der Stiftung 1. FC Köln inzwischen wiedereröffnet. Bereits zum zweiten Mal bekamen Bedürftige am Montag in Flittard kostenlos Lebensmittel.

Elf Ehrenamtler arbeiten normalerweise bei der Tafel in Flittard und kümmern sich dort regelmäßig um bedürftige Menschen. Die Tafelausgabe gibt es bereits seit mehr als 15 Jahren und stellt für viele Leute eine wichtige Anlaufstelle im täglichen Leben dar. Mithilfe der Stiftung 1. FC Köln und der personellen Unterstützung von FC-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern konnte der Tafelstandort nun bereits zum zweiten Mal wiedereröffnen. „Wir sind hochdankbar für die Unterstützung des 1. FC Köln. Unserem Hauptkundenstamm habe ich sogar persönlich einen Brief in den Kasten geworfen, um sie darüber zu informieren, dass die Tafel hier weitergeht“, sagt Eva Wolf, organisatorische Leiterin der Tafel am Standort Flittard. „Sie sind natürlich wahnsinnig dankbar und freuen sich, dass wir sie wieder versorgen können.“

Bereits am Mittag trafen sich die helfenden FC-Mitarbeiter, um alles Nötige für die Essensausgabe vorzubereiten. „Wir sind vom Geißbockheim hierher gefahren, haben gemeinsam alles aufgebaut und jetzt geht es jeden Moment los“, sagt Patrick Bürger. Normalerweise arbeitet er als Aushilfe im FC-Fanshop – doch der ist momentan Corona-bedingt geschlossen. Seine freie Zeit widmet er nun dem sozialen Projekt. „Ich bin heute zum ersten Mal dabei, aber es ist eine klasse Erfahrung. Wir haben ein motiviertes Team, das macht Spaß. Und bevor ich einfach zu Hause rumsitze, helfe ich gerne mit.“

Neben frischem Obst und Gemüse stehen am Nachmittag auch bunte Tulpen zur Ausgabe bereit. Wenige Minuten später betreten die ersten Bedürftigen das Gelände. Im Schnitt kommen pro Tag etwa 35 bis 40 Familien, um sich in Flittard mit Lebensmitteln zu versorgen. „Das Verhältnis zu unseren Kunden ist sehr locker und freundlich. Normalerweise kassieren wir von jeder Familie einen Euro, damit sie nicht das Gefühl haben, immer alles umsonst zu bekommen, weil sich das für sie nicht gut anfühlt“, sagt Wolf. Von dem überschüssigen Geld wird dann noch zusätzliche Ware eingekauft. Einige Bedürftige helfen sogar selbst regelmäßig bei der Ausgabe mit, beispielsweise beim Aufbau oder bei der Sortierung der Lebensmittel. Anschließend nehmen sie für sich und ihre Familien etwas mit nach Hause.

Bei frühlingshaften Temperaturen packen die FC-Mitarbeiter tatkräftig Lebensmittel in die mitgebrachten Taschen. Die Atmosphäre ist herzlich und locker. Der ein oder andere Bedürftige freut sich über ein nettes Gespräch augenscheinlich genauso viel wie über das ausgegebene Essen. Auch Luisa Goebel, festangestellte Mitarbeiterin in der FC-Eventabteilung, hat Freude an ihrer neuen Übergangsarbeit: „Das ist bereits das dritte Mal, dass ich beim Tafelprojekt mitarbeite. Mir macht es wirklich Spaß. Zum einen komme ich dadurch raus und sehe ein paar Kollegen, zum anderen tut man ja auch eine gute Sache. Es ist einfach schön, den Leuten hier zu helfen“, sagt die 24-Jährige.

Über das Engagement der größtenteils jungen Leute ist Leiterin Eva Wolf sehr erfreut: „Die Zusammenarbeit klappt wirklich super. Wir hatten Spaß, es hat alles toll funktioniert“. Auch ihre eigentlichen Mitarbeiter freuen sich, dass der Betrieb weitergehen kann und niemand durch ihre Abwesenheit auf der Strecke bleibt. Ein überwiegender Teil der Ehrenamtler der Tafel sind ältere Menschen und muss sich besonders vor einer Infektion mit dem Corona-Virus schützen. „Ich kann das meinen Mitarbeitern momentan einfach nicht zumuten, daher freue ich mich, dass der FC uns in dieser Notsituation so tatkräftig unterstützt“, sagt Wolf.

Quelle: fc.de



1.FC Köln [Re: Verona] #20823
10/04/2020 11:48
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Die Woche am Geißbockheim
Training mit Abstand

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Seit Montag trainieren die Profis des 1. FC Köln in Kleingruppen wieder auf dem Platz. Unter besonderen Bedingungen hielten die Spieler sowohl auf dem Rasen als auch abseits des Platzes Abstand und achteten auf Hygiene zum Schutz vor dem Corona-Virus. Auch Laktattests standen auf dem Programm.

Am Donnerstag absolvierten die FC-Profis über den Tag verteilt erneut in Kleingruppen mit jeweils acht Spielern Übungseinheiten auf dem Rasen des Franz-Kremer-Stadions. Von gewöhnlicher Trainingsarbeit kann also weiterhin nicht die Rede sein. Seit Wochenbeginn trainiert die erste Gruppe vormittags, die zweite nachmittags und die dritte individuell in Form von Lauf- und Krafteinheiten fern des Geißbockheims. Auch die Torhüter arbeiten zeitversetzt in zwei Gruppen. Zwischen jeder Trainingseinheit wird die Kabine gereinigt und desinfiziert, alle Spieler duschen zu Hause.

Um den Abstand auch auf dem Trainingsplatz zu gewährleisten, wurde zur Orientierung der Rasen im Franz-Kremer-Stadion mit weißen Linien in kleine Rechtecke unterteilt. Zweikämpfe und überhaupt jeglicher Körperkontakt sind tabu. Vorrangig geht es in verschiedenen Pass- und Technikübungen um die Gewöhnung an den Ball. Mit Tennisbällen trainieren die Profis ihre Reaktionsfähigkeit. Am Donnerstag stand erstmals auch Torschusstraining an.

Cheftrainer Markus Gisdol sagte: „Für Fußballer ist es natürlich das Salz in der Suppe, wenn sie aufs Tor schießen dürfen. Es ist schön, dass man sich wieder sieht und gegenübersteht – auch wenn es sich durch den einzuhaltenden Abstand gerade im persönlichen Austausch etwas eigenartig anfühlt. Mit normalem Training auf Wettkampfniveau hat das nicht viel zu tun, aber wir sind froh, unserem Beruf überhaupt wieder nachgehen zu dürfen. Es fühlt sich ein bisschen an wie nach einer kurzen Sommerpause. Die Spieler kommen zurück, haben aber natürlich noch nicht die nötige Wettkampfhärte.”

Dennoch hat Markus Gisdol den Eindruck, dass die FC-Profis trotz dreiwöchiger Aussetzung des Mannschaftstrainings in einem körperlich guten Zustand sind. Das unterstreichen auch die Ergebnisse der Laktattests, die über drei Tage verteilt durchgeführt wurden. Einzeln und im einstündigen Rhythmus schwitzten die FC-Profis auf dem Laufband der Sporthopädie Wallenborn. Bei ansteigender Belastung wurden zusätzlich zum Laktatwert (Energiestoffwechsel) unter anderem auch die maximale Sauerstoffaufnahme, die Atemfrequenz sowie das Atemminutenvolumen, sprich die Leistungsfähigkeit des Herz-Kreislauf-Systems erfasst.

Quelle: fc.de



1.FC Köln [Re: Verona] #20842
11/04/2020 11:14
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Cheftrainer im Interview
Gisdol: „Die Jungs verhalten sich vorbildlich”

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FC-Cheftrainer Markus Gisdol spricht über die ersten Trainingseinheiten unter besonderen Bedingungen, seine Eindrücke von den Spielern nach deren Rückkehr ans Geißbockheim – und über die Ostertage.

Markus, wie hast du in den vergangenen Tagen die ersten gemeinsamen Trainingseinheiten auf dem Platz und das persönliche Wiedersehen mit den Spielern unter Ausnahmebedingungen erlebt?

Zunächst einmal ist es schön, dass wir uns – wenn auch mit Abstand – wiedersehen, uns gegenüberstehen und nicht nur telefonieren. Für uns, die einen Mannschaftssportart betreiben, ist es wichtig, wieder beisammen zu sein – auch wenn das Training im ersten Schritt nur in Kleingruppen stattfindet und mit Wettkampfniveau wenig zu tun hat.

Inwieweit erschweren das Virus und die daraus resultierenden Vorgaben der Behörden die Trainingsgestaltung und das Miteinander am Geißbockheim?

Es ist tatsächlich nicht einfach. In Trainingsbüchern lassen sich logischerweise keine Corona-konformen Trainingsformen finden. Plötzlich müssen wir als Trainerteam die physische Distanz zueinander wahren und darauf achten, dass auch die Spieler Abstände einhalten, sich nicht berühren und keine Zweikämpfe führen. Wir greifen aktuell auf andere Trainingsformen zurück, als es für gewöhnlich der Fall wäre. Eigentlich müssten alle Profitrainer auf die Schnelle ihre in dieser außergewöhnlichen Zeit neu entwickelten Trainingsideen bündeln, damit vielleicht auch der Amateurbereich davon profitiert und Trainingsideen unter Berücksichtigung der aktuell geltenden Vorgaben bundesweit umgesetzt werden können.

Wie laufen die Trainingseinheiten im Moment ab?

Es erinnert mich so ein bisschen an die Jugendzeit, als man Sichtungstraining hatte. Damals war es so, dass der Verbandssportlehrer die fußballerischen und technischen Eigenschaften eines Spielers geprüft hat. Es wird viel auf Technik Wert gelegt, auf Passübungen, bei denen der nötige Abstand eingehalten wird. Aber auch im läuferischen Bereich muss einiges abgeliefert werden. Klar ist aber auch, dass die eigentlichen Trainings- und Spielformen noch nicht an der Tagesordnung sind. Daher fühlt es sich etwas eigenartig an. Aber wir sind glücklich, überhaupt wieder auf dem Platz stehen und unserem Beruf nachgehen zu dürfen. Und natürlich halten wir alle Abstandsregeln ein.

Wie macht sich die momentane Ausnahmesituation im Trainingsbetrieb noch bemerkbar?

Gäbe es aktuell kein Corona-Virus, würde ich mir wünschen, dass die Spieler schon eine Stunde vor Trainingsbeginn am Geißbockheim eintreffen und nach dem Training auch mindestens noch eine Stunde vor Ort sind, um das Training gemeinsam vor- und nachzubereiten. Diese Aufenthaltszeiten halten wir aktuell natürlich viel kürzer, damit die Jungs möglichst wenig Zeit auf engem Raum miteinander verbringen. Jeder Spieler muss sich seine Hände desinfizieren und auf Abstände achten. Es ist für alle etwas komisch, sich plötzlich nur mit zwei Meter Abstand unterhalten und sich nicht mal eben in die Arme nehmen zu können. Wir reinigen und desinfizieren unsere Räume nach jeder Einheit gründlich. Sobald die erste Gruppe ihre Trainingsschicht am Vormittag beendet hat, wird alles aufgeräumt und gesäubert. Um 13 Uhr kommt dann die neue Gruppe und das ganze Spiel von geht von vorne los. Am Nachmittag wird nochmal alles gereinigt. Wir haben gute Regelungen getroffen, sodass wir unser Training verantwortungsvoll durchführen können. Die Spieler verhalte sich vorbildlich.

Und zur Belohnung gab es am Donnerstag erstmals Torschusstraining?

Im ersten Training haben wir tatsächlich noch nicht aufs Tor geschossen. Damit haben wir am Donnerstag begonnen und das werden wir nun auch intensivieren. Für die Spieler ist Torschusstraining natürlich das Salz in der Suppe. Aber vor allem habe ich den Eindruck, dass unsere Spieler in einem körperlich guten Zustand sind. Und das zeigen auch die Daten, die uns nach den Läufen der Spieler geliefert wurden. Es fühlt sich ein bisschen an wie nach einer kurzen Sommerpause. Die Spieler kommen zurück, haben natürlich noch nicht die nötige Wettkampfhärte, aber auch nicht sonderlich viel verloren. Und wenn wir einen Termin genannt bekommen, an dem wir wieder spielen dürfen, werden wir ausreichend Zeit haben, um ins normale Mannschaftstraining einzusteigen und die Intensität zu erhöhen.

Stellst du dir manchmal vor, wie sich die vergangenen Wochen wohl zugetragen hätten, wenn das Virus nicht ausgebrochen und der Spielbetrieb normal weitergelaufen wäre?

Vergangene Woche hätten wir in Hoffenheim gespielt. Ich habe noch Alexander Rosen angerufen und ihn daran erinnert, dass wir eigentlich gegeneinander spielen würden. Das ist schon ein eigenartiges Gefühl, wenn du siehst, welche Spiele nun eigentlich stattfinden würden oder bereits stattgefunden hätten. Für ein Fazit ist es immer noch zu früh. Wichtig ist, dass wir auf einen erfolgreichen Weg gekommen sind. Es muss aber auch jedem bewusst sein, wie hart der Weg war, um so viele Punkte einzusammeln. Wir sind längst nicht durch, sondern immer noch in einer prekären, brenzligen Situation – trotz des hingelegten Zwischenspurts. Es soll kein Zwischenspurt bleiben, denn wir wollen versuchen, dieses Tempo, diese Schlagzahl und unsere Art Fußball zu spielen sofort wieder auf den Platz zu transportieren, sobald es in die Wettkämpfe reingeht.

Wie wirst du die Ostertage verbringen?

Auch in Bezug auf das Osterwochenende ist es wieder eine besondere Situation. Normalerweise feiert man dieses Fest im Kreise der Familie, mit Oma und Opa, mit Enkelkindern – je nachdem. Aber wir müssen nun verantwortungsvoll sein. Falls man seine Familie sieht, sollten die Abstände ebenfalls eingehalten werden. Ich bin noch dabei, für meine Familie und mich eine gute Lösung zu finden, um mit einem guten Gefühl durch die Ostertage zu kommen. Denn wir alle haben gespürt, dass die eingeleiteten Maßnahmen etwas bringen. Wenn man sich die Statistiken anschaut, die Infektionsverläufe, dann sieht man, dass es sich zum Glück in die richtige Richtung entwickelt. Es hat sich also gelohnt, dass wir zuletzt auf einiges verzichtet haben. Sollten wir schaffen, das noch ein Stück weiter zu treiben und anschließend mit einem guten Maß wieder in alles einzusteigen, glaube ich, dass wir uns auf einem guten Weg befinden. Die Leute sind sehr diszipliniert, was solche Dinge betrifft. Daher bin ich sehr zuversichtlich.

Quelle: fc.de



1.FC Köln [Re: Verona] #20878
12/04/2020 23:41
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FC-Kidsclub
Osterüberraschung im Krankenhaus

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Der Kidsclub des 1. FC Köln hat in drei Kinderkrankenhäusern Schoko-Osterhasen für Kinder und Mitarbeiter vorbeigebracht, um für eine kleine Osterüberraschung zu sorgen.

Die Ärzte und das gesamte Personal in den Krankenhäusern leisten besonders in der Corona-Zeit eine sehr wertvolle und herausfordernde Arbeit. Viele Menschen werden in den Ostertagen auf ihre gewohnte Familienzeit verzichten müssen, um sich an die Gesundheitsvorgaben zu halten. In den Krankenhäusern ist die Situation aber noch eine andere als für die, die zu Hause sind. Viele Ärzte arbeiten an den Ostertagen und auch für die Kinder, die Patienten im Krankenhaus sind, ist an normale Ostern nicht zu denken.

Deshalb hat sich der FC-Kidsclub auf den Weg gemacht und in drei Kinderkrankenhäusern in Köln Schoko-Osterhasen vorbeigebracht, damit sich vor allem die Kinder, aber auch das medizinische Personal darüber freuen. Ursprünglich sollten die Schoko-Osterhasen beim Heimspiel am Osterwochenende gegen RB Leipzig im Stadion verteilt werden. Nach der coronabedingten Absage der Spiele fand der FC durch die Kooperation mit drei Krankenhäusern eine alternative Verwendung für die Hasen.

Der 1. FC Köln unterstützt durch seine Stiftung verschiedene soziale Projekte und die Mitarbeiter des 1. FC Köln, die aktuell ihrer Arbeit nicht wie gewohnt nachgehen können, nutzen die Gelegenheit bei diesen Projekten mitzuhelfen. So waren es auch in diesem Fall FC-Mitarbeiter, die die Schoko-Osterhasen verteilten. „Die Übergaben der Osterhasen gingen ganz fix, das medizinische Personal hat ja im Moment genug wichtige Dinge zu tun. Es haben sich aber alle sehr über die Osterhasen gefreut“, sagt Bastian Heger, Projektleiter des FC-Kidsclubs. „Wir wollten damit kurz Danke sagen und bei den Kindern für ein wenig Ablenkung sorgen.“

Die Schoko-Osterhasen verteilte der FC-Kidsclub an die Kinderklinik der Uniklinik, das Kinderkrankenhaus an der Amsterdamer Straße und an die Kinderklinik Porz. Priv.-Doz. Dr. Frank Eifinger, Arzt an der Kinderklinik der Uniklinik, griff anschließend zum Telefon und bedankte sich stellvertretend beim Kidsclub für die Osterspende. Der Kidsclub kooperiert mit den drei Krankenhäusern auch über die Osterhasenaktion hinaus. In Porz gibt es ein Wartezimmer, das im FC-Design gebrandet ist, der FC-Kidsclub stellt Stundenpläne und Sticker für die Kinder in den Krankenhäusern zur Verfügung und bei Veranstaltungen wie dem Sommerfest in der Kinderonkologie der Uniklinik trat in der Vergangenheit der FC-Kidsclub-Hennes auf.

Die Stiftung hilft

Die Stiftung 1. FC Köln trägt besonders in diesen Corona-Zeiten dazu bei, damit die Bedürftigen, die in dieser Krise am meisten leiden, nicht in Vergessenheit geraten. So unterstützt der FC die Tafeln der Stadt Köln und hilft zusammen mit der REWE Group den drohenden Ausfall der Lebensmittel-Versorgung für Bedürftige in Köln auszugleichen. Die alkoholfreien Getränke und Snacks, die für die abgesagten Heimspiele des 1. FC Köln vorrätig waren, hat der FC ebenfalls an die Tafel gespendet.

Quelle: fc.de



1.FC Köln [Re: Verona] #20900
14/04/2020 11:17
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Unterstützung in der Corona-Krise
So hilft der FC

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In Zeiten der Corona-Krise möchte auch der 1. FC Köln seinen Beitrag leisten. Gemeinsam mit der FC-Stiftung und seinen Partnern wurden bereits zahlreiche Aktionen und Aufrufe gestartet.

Der Kampf gegen das Corona-Virus stellt die Welt vor eine historische Herausforderung. Im Rahmen seiner Möglichkeiten versuchen der FC und seine Stiftung, den Menschen in der Region durch die Krise zu helfen.

FC unterstützt die Kölner Tafeln

So hat der 1. FC Köln ein umfangreiches Projekt gestartet, um den drohenden Ausfall der Lebensmittel-Versorgung für Bedürftige in Köln zu vermeiden. Für die Unterstützung der Kölner Tafeln arbeiten der FC, die Stiftung 1. FC Köln und die REWE Group eng zusammen. Während der FC Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter abstellt, um den Wegfall von ehrenamtlichen Helfern zu kompensieren, spendet FC-Hauptpartner REWE Group Lebensmittel und Gutscheine. Die FC-Stiftung stellt aus ihren Mitteln 100.000 Euro zur Verfügung. Nach Stammheim sind jetzt auch die Tafeln in Flittard, Vingst und Bilderstöckchen wieder für die Menschen da, denen es schon am Nötigsten fehlt. Neben den vier Ausgabestellen werden sieben weitere Tafel-Ausgabestellen von der FC-Stiftung unterstützt. Auch im Hauptlager der Kölner Tafel helfen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des FC.

Alexander Wehrle, FC-Geschäftsführer und stellvertretender Vorsitzender des Stiftungsrats, sagt: „Die Schwächsten der Gesellschaft sind in der Krise besonders anfällig und auf unsere Hilfe angewiesen. Das wissen wir nicht zuletzt durch die Tafeln Deutschland, für die der FC und die FC-Stiftung sich bereits über die ganze Saison hinweg engagieren. Dieses Engagement weiten wir jetzt im Rahmen unserer Möglichkeiten aus.“

FC-Geschäftsführer Horst Heldt sagt: „Unsere Botschaft ist ganz klar: So wie Köln durch dick und dünn zum FC steht, so steht der FC durch dick und dünn zu Köln und seinen Bürgern.“

FC verteilt Hilfspakete an Obdachlose

Zweimal pro Woche teilen FC-Mitarbeiter Lebensmittelpakete und Hygieneartikel an Kölner Obdachlose aus. Eine außergewöhnliche Erfahrung für beide Seiten.

Desinfektionsmittel für Köln

Der FC und die Stiftung 1. FC Köln haben 500 Liter Desinfektionsmittel an den Kölner Krisenstab gespendet. Möglich wurde dies durch viel persönliches Engagement und Klüngel im besten Sinne. Fans und Mitarbeiter des FC hatten dafür schnell und zielorientiert zusammengearbeitet.

FC ruft zum Blutspenden auf

Der 1. FC Köln ruft seine Fans zum Blutspenden auf. Auch in Zeiten der Corona-Krise benötigen Kliniken weiter dringend Blutpräparate. FC-Vizepräsident Eckhard Sauren ist mit gutem Beispiel vorangegangen und hat beim DRK-Blutspendedienst West einen halben Liter Blut gespendet.

Treu bleiben: Stützt eure Vereine!

In der Corona-Krise ist auch der Sport zur Zwangspause verurteilt. Die Folgen für viele Vereine sind verheerend: Mitglieder treten aus, weil Kurse und Trainings nicht stattfinden. Dadurch ist das ehrenamtliche Engagement bedroht, ohne das der Breitensport nicht lebensfähig wäre. Die Stadt Köln und der Stadtsportbund haben nun ein Hilfsprogramm entwickelt, das auch der 1. FC Köln unterstützt.

FC startet FIFA-Turnier für den guten Zweck

Der 1. FC Köln überbrückt die Liga-Zwangspause mit einem eigenen FIFA-Turnier, dem FC-Charity-Cup. Nach jeder Runde wählt der Sieger eine von vier Organisationen aus, die in der Corona-Krise Hilfe leisten. An sie wird dann jeweils gespendet, und zwar aus einem Topf in Höhe von insgesamt mehr als 60.000 Euro. Das Geld stellen die FC-Partner REWE, RheinEnergie, DEVK Versicherung und bwin zur Verfügung. Unterstützt wird der Cup auch von der Wirtschaftsförderung der Stadt Köln.

Dr. Werner Wolf, FC-Präsident und Vorsitzender des Stiftungsrats, sagt: „Uns ist es wichtig, schnell und ohne Umwege Kölner Organisationen zu unterstützen, die auf vielfältig Weise Menschen in der Region in der aktuellen Krise helfen. Bei den Organisationen, die wir ausgesucht haben, geht es um die Versorgung mit Lebensmitteln, um gelebte Solidarität untereinander und um Schutz vor häuslicher Gewalt.“

Das Viertelfinale des Charity-Cups startet am 13. April.

Osterüberraschung statt Heimspiel

Viele Menschen mussten an den Ostertagen auf ihre gewohnte Familienzeit verzichten. In den Krankenhäusern ist die Situation aber noch eine andere als für die, die zu Hause sind. Viele Ärzte arbeiten und auch für die Kinder, die Patienten im Krankenhaus sind, ist an normale Ostern nicht zu denken. Deshalb hat sich der FC-Kidsclub auf den Weg gemacht und in drei Kinderkrankenhäusern in Köln Schoko-Osterhasen vorbeigebracht. Ursprünglich sollten die Schoko-Osterhasen beim Heimspiel am Osterwochenende gegen RB Leipzig im Stadion verteilt werden. Nach der coronabedingten Absage der Spiele fand der FC durch die Kooperation mit drei Krankenhäusern eine alternative Verwendung für die Hasen. Die alkoholfreien Getränke und Snacks, die für die abgesagten Heimspiele des 1. FC Köln vorrätig waren, hat der FC ebenfalls an die Tafel gespendet.

Quelle: fc.de



1.FC Köln [Re: Verona] #20931
15/04/2020 11:58
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Der Tag am Geißbockheim
Kontaktloser Sport

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Nach zwei freien Ostertagen haben die FC-Profis am Dienstag das Training wieder aufgenommen – nach wie vor in Kleingruppen und mit Abstand. Eine Veränderung gab es aber bei den Abläufen.

Passübungen, Läufe mit Ball, Athletik und Torschüsse – beim 1. FC Köln wird weiterhin ein eingeschränktes Trainingsprogramm gefahren. Nach wie vor gilt für die Profifußballer: Sie dürfen ihren Beruf ausüben, aber nur mit Auflagen. Trainiert wird in drei Kleingruppen. Zweikämpfe sind nicht erlaubt, Körperkontakt grundsätzlich nicht. Geduscht wird zu Hause, zwischen den Einheiten wird die Kabine desinfiziert. Eine Änderung gibt es aber zum Wochenbeginn, sie betrifft aber bloß die Abläufe und dient der Belastungssteuerung: Ab sofort trainieren zwei der drei Kleingruppen vormittags parallel – allerdings auf unterschiedlichen Plätzen, im Franz-Kremer-Stadion und im RheinEnergieSportpark. Sie ziehen sich auch in unterschiedlichen Kabinen um, im Profi- bzw. Nachwuchsbereich. Die dritte Gruppe trainiert dann nachmittags.

„Der Ball ist mit das Wichtigste in unserem Leben, deshalb ist es super, dass wir wieder auf dem Platz am Ball sein können, auch wenn es kein gewöhnliches Training ist. Und ich denke, wir bekommen es ansonsten gut hin, zu Hause zu bleiben und uns die Zeit zu vertreiben, zum Beispiel mit dem FC-Charity-Cup“, sagt Noah Katterbach, der am Ostermontag 19 Jahre alt wurde. „Natürlich ist uns bewusst, dass wir privilegiert sind, jeden Tag Fußball spielen zu dürfen.“

Quelle: fc.de



1.FC Köln [Re: Verona] #20977
17/04/2020 12:05
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FC-Verteidiger im Interview
Ein Anruf bei: Seb Bornauw

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Beim 1. FC Köln wird weiterhin nur stark eingeschränkt trainiert – ansonsten verbringen die Spieler große Teile ihres Alltags zu Hause. Sebastiaan Bornauw spricht im Telefoninterview über Fußball ohne Zweikämpfe, Geburtstagsfeiern via Facetime und seinen neuen Mitbewohner.

Hallo Seb, wie war das Training heute?

Gut. Ich bin einfach froh, wieder auf dem Platz zu sein. Ohne Zweikämpfe und Körperkontakt Fußball zu spielen ist ein bisschen seltsam – aber besser, als alleine im Wald Laufen zu gehen.

Gerade du als Verteidiger vermisst es doch sicher, mal einen Gegenspieler ordentlich umzugrätschen?

Natürlich, das ist ja das, was ich am liebsten mag am Fußball. Die direkten Duelle, Mann gegen Mann. Ich bin ja bewusst Fußballer geworden und nicht Langstreckenläufer (lacht). Es ist schon sehr anders alles im Moment und mir fehlen der Kontakt und die Spiele, selbst die im Training, ob Fünf gegen Fünf oder Elf gegen Elf. Trotzdem ist das aktuelle Training ganz gut. Die Trainer versuchen, immer wieder kleine Herausforderungen einzubauen. Übungen, bei denen man zum Beispiel den Ball aus der Distanz in kleine Tore passen muss, jemand anderes aber das Tor verteidigen darf. Oder Torschusswettkämpfe. Oder so eine Art Curling: Auf dem Rasen werden eng nebeneinander mehrere Felder mit verschiedenen Nummern aufgemalt und das Ziel ist es, einen Pass zu spielen, bei dem der Ball in einem Feld mit möglichst hoher Nummer liegen bleibt.

Bist du eigentlich wieder ganz fit? Zuletzt, vor der Corona-bedingten Pause, hast du ja verletzt gefehlt.

Das ist das einzig Positive an der Pause: Dass ich Zeit hatte, in Ruhe fit zu werden und meine Kondition wieder ganz aufzubauen. Ich bin wieder komplett fit.

Allerdings ist noch immer unklar, wann wieder gespielt werden kann. Wie gehst du mit dieser Ungewissheit um?

Ich hoffe, dass wir so schnell wie möglich wieder spielen können. Es ist schon eine komische Situation. Aber ich hatte mit 17 einen Wirbelbruch, wegen dem ich fünf Monate ausgefallen bin, und als kleinerer Junge Wachstumsprobleme – daher kenne ich es, monatelang nicht zu spielen und weiß sehr zu schätzen, zumindest trainieren zu können. Ich kann jeden Tag auf dem Platz stehen und mich auf Dinge fokussieren, in denen ich besser werden möchte. Wir arbeiten anders als normalerweise, aber wir arbeiten. Das ist das Wichtigste und ein Privileg. Wir wissen nicht, wann die Saison weitergeht. Aber wir müssen uns auf den Moment vorbereiten, wann immer es soweit ist.

In deiner Heimat Belgien ist die Saison abgebrochen worden.

Ja, zumindest haben sie das bekannt gegeben, aber ich glaube, die UEFA ist damit gar nicht einverstanden. Man muss allerdings dazu sagen, dass in Belgien die reguläre Saison fast vorbei war, es fehlte bloß noch ein Spieltag, dann hätten die Playoffs begonnen. Und der FC Brügge, der jetzt zum Meister erklärt wurde, hätte den Titel meiner Meinung nach ohnehin gewonnen.

Wie wird in Belgien grundsätzlich mit dem Coronavirus umgegangen?

So ähnlich wie in Deutschland. Obwohl wir hier nach meinem Gefühl sogar noch etwas mehr Freiheiten haben. Vor ein paar Wochen (am 22. März, Anm. d. Red.) hatte ich Geburtstag und meine Freundin einen Tag vor mir. Normalerweise hätten uns unsere Eltern besucht, aber sie hatten die Sorge, dass sie nicht aus Deutschland hätten zurückfahren dürfen. Ich kenne die Rechtslage nicht genau, aber so war ihr Bauchgefühl, weil es in Belgien doch recht strenge Verbote gibt. Wir haben dann via Facetime zusammen angestoßen. Meine Eltern mit Sekt, meine Freundin mit Wein – und ich mit Wasser.

Wenn du nicht beim Training bist oder Geburtstag feierst, wie verbringst du dann derzeit die Tage?

Ich beschäftige mich viel mit meinem Hund. Er heißt James und ist vier Monate alt. Meine Freundin und ich haben uns schon lange einen Hund gewünscht und ihn dann paar Tage vor den Corona-bedingten Einschnitten bekommen. Er ist ein Toy Pudel. Wir wollten einen kleinen Hund und diese Hunderasse ist angeblich die zweitklügste nach den Border Collies. Ich habe den Eindruck, dass er wirklich schnell lernt. Er kann schon Sitz, Platz und Pfötchen geben. Aber manchmal springt er noch aufs Sofa, um Aufmerksamkeit zu bekommen und er macht auch noch hin und wieder in die Wohnung. Daran arbeiten wir noch.

Wie sieht’s mit deinem Hobby Klavierspielen aus?

Das mache ich momentan echt viel, jeden Tag bestimmt eine Stunde lang. Ich habe mir jetzt ein Klavier angeschafft, das man mit dem Tablet verbinden kann. Man wählt ein Lied aus und es leuchten immer genau die Tasten, die man in dem Moment spielen muss. Dazu schaue ich mir Videos an, wo gezeigt wird, mit welchen Fingern man welche Note spielt. So lerne ich. Man muss dafür nicht mal Noten lesen können – obwohl ich das kann, ich war mal in der Musikschule. Aber so muss ich nicht so viel nachdenken und kann einfach drauflos spielen.

Was für Musik spielst du gerne?

Vor allem klassische Stücke, die man aus Filmen kennt. Lieder wie „River Flows in You“ aus Twilight oder „Una Mattina“ aus Ziemlich beste Freunde. Gerade lerne ich „My Heart Will Go On“ von Celine Dion.

Singst du auch dazu?

(lacht) Nein, da würde es sofort anfangen zu regnen und mein Hund würde durchdrehen.

Quelle: fc.de



1.FC Köln [Re: Verona] #21000
18/04/2020 11:45
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1. FC Köln "nicht in Existenznöten"

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"Der 1. FC Köln ist aktuell nicht in Existenznöten", versicherte Vizepräsident Eckhard Sauren am Donnerstagabend (16.04.2020) in einem "virtuellen Mitglieder-Stammtisch".
Wehrle: Weit weg, über Insolvenz zu sprechen

Finanz-Geschäftsführer Alexander Wehrle erklärte: "Natürlich müssen wir Gegenmaßnahmen anstreben, um auch gut durch die nächste Saison zu kommen. Aber wir sind weit weg, über eine Insolvenz zu sprechen."

Gleichzeitig bat der FC aber nach Vorbild einiger Bundesliga-Rivalen die Fans, auf die Rückerstattung des Geldes für erworbene Tickets oder Anteile des Dauerkartenwerts zu verzichten. Diese werde gewährleistet, "aber wir würden uns natürlich freuen, wenn die, die es sich leisten können, auf eine Erstattung verzichten würden", sagte Vizepräsident Carsten Wettich.
Keine küsntliche Stimmung bei möglichen Geisterspielen

Eine neue Fan-Anleihe hat der Verein nicht geplant. Das Geld einer laufenden Anleihe soll zurückgezahlt werden. "Wir zahlen jährlich einen Teil zurück, auch diesen August werden sie ihre Zinsen erhalten", versicherte Wehrle: "Da bleiben wir ein verbindlicher Partner, da können sie sich drauf verlassen."

Die Atmosphäre während der wohl bevorstehenden Geisterspiele will der Verein nicht künstlich verändern. "Wir werden keine Geräuschkulisse einspielen", erklärte Wettich und ergänzte mit einem Seitenhieb auf Erzrivale Borussia Mönchengladbach: "Und anders als ein Konkurrent aus der Nachbarschaft werden wir auch keine Pappfiguren aufstellen."

@ dpa



1.FC Köln [Re: Verona] #21031
19/04/2020 12:18
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FC-Cheftrainer im Gespräch
Gisdol: „Fußball würde Freude bringen”

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In einer Videokonferenz mit Medienvertretern sprach FC-Cheftrainer Markus Gisdol über eine mögliche Fortsetzung der Saison unter Ausschluss der Öffentlichkeit, fehlende Trainingselemente aufgrund geltender Abstandsregelungen – und Verhaltensänderungen der Trainer bei Spielen ohne Zuschauer.

Markus Gisdol sprach am Montag am Geißbockheim über:

...die Frage, welche wichtigen Komponenten im Training wegen der einzuhaltenden Abstandsregelungen zurzeit fehlen:

Wir müssen schauen, was in der aktuellen Zeit machbar ist. Das ist eine große Herausforderung, da körperbetonte Komponenten, die einen wesentlichen Teil unseres Spiels und unseres Sports ausmachen, nicht in unsere Trainingsgestaltung mit einfließen dürfen. Obwohl es im Wettkampf auf das Zweikampfverhalten ankommt, auf das Verhalten gegen den Ball, um dem Gegner den Ball abzujagen und ihn nicht zum Torabschluss kommen zu lassen. Normalerweise erarbeiten wir im Training Lösungen, um in Ballbesitz Lücken gegen eng stehende Gegner zu finden. Auch dieses Element fehlt momentan im Training.
Dafür arbeiten wir viel im technischen und athletischen Bereich. Situationen, die im Spiel auftreten, versuchen wir zu simulieren. Dazu zählen Abbremsbewegungen oder auch Sprünge gegen Hindernisse. Das bildet nie exakt die Belastung während eines Spiels ab, wenn die Spieler einen Schlag abbekommen oder Körperkontakt in intensiven Zweikämpfen haben.
Am Freitagmorgen sind die Spieler in unterschiedlichen Geschwindigkeiten 6,3 Kilometer gelaufen. Sie mussten dribbeln, in Sprints dem Ball entgegenkommen und Wendeläufe absolvieren, denn Richtungswechsel sind im Spiel häufig gefragt.

...die Frage, ob er sich mit Trainerkollegen angesichts der aktuellen Herausforderungen über neue Trainingsformen ausgetauscht hat:

Nein, das hat nicht stattgefunden. Ich hatte, als ich neulich darüber gesprochen habe, auch eher an den Austausch mit Trainern aus dem Amateurbereich gedacht, die im Vergleich zu Bundesligatrainern nicht die nötige Zeit haben, um sich über neuartige Trainingsmethoden Gedanken zu machen. Für diese Gruppe eine Plattform zu schaffen, auf der wir gemeinsam mit unseren Athletiktrainern Übungen und unsere gesammelten Erfahrungen bereitstellen, war mein Gedanke. Dann hätten die Trainer zumindest Ansätze für ihre Trainingsarbeit und wüssten, welche Trainingsformen überhaupt zulässig sind, sobald die Amateurvereine unter Auflagen wieder trainieren dürfen.

...die Frage, wie viel Trainingsvorlauf man vor dem ersten Pflichtspiel mindestens mit der gesamten Mannschaft bräuchte, um guten Gewissens wettbewerbsfähig zu sein:

Ich glaube, wir werden nicht viel Zeit haben. Wenn die Erlaubnis kommt, wird es schnell gehen. Deswegen versuchen wir, unsere Spieler athletisch jetzt so vorzubereiten, dass sie relativ problemlos ins richtige Mannschaftstrainings einsteigen könnten. Nichtsdestotrotz werden wir dann bis zu drei Tage benötigen, um die Spieler wieder an die Belastung eines Mannschaftstrainings und das Führen von Zweikämpfen zu gewöhnen. Ich gehe davon aus, dass wir einen Vorlauf von zehn bis 14 Tagen Mannschaftstraining hätten. Und diese Voraussetzungen hätten dann ja alle, es würde also Chancengleichheit existieren.

...über das Szenario, dass Bundesligaspiele bis Jahresende ohne Zuschauer stattfinden:

Es raubt nur Energie, so weit vorauszuschauen. Seit unserem letzten Pflichtspiel Anfang März haben mein Trainerteam und ich bis zu zehn verschiedene Szenarien durchgespielt und aufgeschrieben. Das mussten wir tun, ansonsten würden wir unseren Job nicht gewissenhaft erledigen. Wir haben spekuliert, an welchem Wochenende wir wohl wieder spielen würden, ab wann das Training in Kleingruppen erlaubt ist und zu welchem Zeitpunkt wir wieder ins Mannschaftstraining einsteigen dürfen. Viele der Szenarien haben wir nach drei Tagen wieder wegschmeißen müssen, da sich die Lage fast täglich verändert hat. Deshalb lassen wir uns nur noch auf das ein, was aktuell Stand der Dinge ist. Ich muss ohnehin immer unter Berücksichtigung der aktuell gegebenen Fakten versuchen, das Bestmögliche für mein Team herauszuholen.

Und ich kann sagen, dass das aktuell unheimlich anspruchsvoll ist – auch für die Spieler, die sich im Kopf ständig auf neue Dinge einstellen müssen. Alle, die ihren Beruf aktuell nicht wie gewohnt ausführen können, beschäftigt die Situation. Ich bin davon überzeugt, dass ein Trainerstab in der jetzigen Phase sehr gut funktionieren muss. Man muss das Potenzial jedes Mitglieds des Trainerteams noch mehr ausschöpfen. Jeder hat noch mehr Verantwortung. Wir haben das Glück, dass wir wirklich tolle Leute in unserem Stab haben, die sich super einbringen und ihre Gedanken äußern. Es ist ein hohes Gut, so viele gute Mitarbeiter zu haben.

...über Stimmen aus der aktiven Fanszene, die sich gegen Spiele unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgesprochen hat:

Es wird immer verschiedene Stimmen geben, denn es gibt immer ein Für und Wider. Aber aus den Gesprächen mit Alexander Wehrle, der im ständigen Austausch mit der DFL ist, weiß ich, dass sich alle im deutschen Fußball sehr viele Gedanken machen und sehr verantwortungsvoll mit der Situation umgehen. Nichts darf am Ende in irgendeiner Form der Gesellschaft schaden. Und es soll auch nicht heißen, der Fußball habe eine Sonderstellung. Unter diesen Gesichtspunkten machen sich die Verantwortlichen im Fußball sehr intensiv Gedanken. Aber speziell in Deutschland ist der Fußball nun mal die beliebteste Nebensache. Wir würden sicher ganz viele Freude bringen, wenn die Bundesliga läuft. Obwohl die Spiele leider zunächst einmal ohne Zuschauer stattfinden müssten, gäbe es zumindest andere Dinge – weniger negative Dinge – über die gesprochen werden kann. Klar, es gäbe vielleicht mal ein negatives Ergebnis, aber auch darüber könnte man dann diskutieren. Es gäbe neuen Gesprächsstoff. Fußball nimmt in unserem Leben einen so schönen Teil ein und ist besonders in Deutschland sehr anerkannt und populär. Wenn Spiele wieder stattfinden, wäre das ein Schritt in Richtung Normalität. So banal es vielleicht wäre, wieder über Fußball zu sprechen – so schön wäre es auch.

...über Besonderheiten in der Gegnervorbereitung nach der langen Pause:

Wir wissen ja noch nicht einmal zu hundert Prozent, gegen wen wir überhaupt als erstes spielen würden. Sobald ich das aber weiß, wird es nichts anderes geben, als sich auf diesen Gegner vorzubereiten. Wir werden unserer Mannschaft dann die letzten Auftritte des Gegners zeigen. Dennoch wird es keine gewöhnliche Vorbereitung auf den Gegner. Bei jeder Mannschaft wird die Pause etwas ausgelöst haben. Manche werden bisherige Defizite beseitigt haben, andere werden plötzlich womöglich Defizite in neuen Bereichen haben. Es ist ein wenig vergleichbar mit dem ersten Pflichtspiel nach der Sommerpause. Man weiß nicht zu hundert Prozent, was man vom Gegner erwarten kann. Wir werden unserer Mannschaft natürlich die positiven Dinge zeigen, ihnen verdeutlichen, wie weit wir als Team vor der langen Pause schon waren. Aber dabei geht es hauptsächlich um uns. Was die Analyse des Gegners betrifft, werden wir eine etwas andere Herangehensweise wählen, als es bei einem normalen Saisonablauf der Fall gewesen wäre.

...die Frage, ob es Vorteile mit sich bringt, bereits ein Spiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit bestritten zu haben:

Erfahrung ist immer gut. Es ist nicht von Nachteil, solch ein Spiel schon bestritten zu haben. Ich glaube, wir können Erfahrungswerte aus der letzten Partie ziehen – alleine was das Geräuschverhalten und die Art des Coachings angeht. Aber das Spiel ist auch schon eine Weile her. Wir müssen unter diesen besonderen Bedingungen versuchen, auf dem Platz schnellstmöglich in den Wettkampfmodus zu kommen. Am Anfang werden sich alle Beteiligten an den ungewohnten Umständen stören, aber das legt sich, denn alle müssen die Situation so annehmen.

...die Frage, ob es bei Spielen ohne Zuschauer eine Rolle spielt, dass man hört, welche Anweisungen der gegnerische Trainer seiner Mannschaft gibt:

Man ist sich in dem Moment vor allem bewusst, dass der andere einen auch hört. Das war zumindest mein erster Gedanke, als ich den Trainerkollegen gehört habe. Natürlich habe ich mal hingeschaut, wenn er einen Spieler zu sich geholt und ihm etwas gesagt hat. Man hört über fünf oder zehn Meter Entfernung in der Regel schon, was der andere sagt. Mein erster Impuls war, vorsichtig zu sein, da mich der andere Trainer hört, wenn ich etwas sage. Umso wichtiger ist es, vor dem Spiel in der Kabine wichtige Mechanismen klar zu besprechen, damit sie auf dem Platz bestenfalls greifen. Die Detailanweisungen während des Spiels sollten nicht über den gesamten Platz gerufen werden, auch wenn die Möglichkeit bestünde und es eigentlich schön ist, auch den Spieler auf der gegenüberliegenden Seite mit einem Zuruf erreichen zu können. Alles wird gläsern. Die Art und Weise des Coachings ist tatsächlich anders. Im ersten Spiel ohne Zuschauer hatte ich den Eindruck, dass man etwas gereizter reagiert hat, wenn es auf der gegnerischen Bank beispielsweise nach Foulaktionen emotional wurde. Wenn man etwas hört, blökt man vielleicht mal rüber – wie der gegnerische Trainerstab auch. Das war zu Beginn der Partie auffällig, hat sich mit zunehmender Spieldauer aber auch beruhigt.

Quelle: fc.de



1.FC Köln [Re: Verona] #21050
20/04/2020 11:47
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FC-Nachwuchs
Schwirten: "Der Meistertitel gibt mir Selbstvertrauen"

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Vor zehn Monaten gewann Joshua Schwirten mit der U17 die Deutsche Meisterschaft. Im Interview erzählt der 18-Jährige von seinem Wechsel in die U19, was sich für ihn seit dem Meistertitel verändert hat und wie er sich momentan Corona-bedingt zu Hause fit hält.

Joshua, wie häufig denkst du knapp ein Jahr später noch an den U17-Meistertitel zurück?
Daran denke ich noch sehr gerne zurück. Vor allem, da wir ja mit der U19 ebenfalls auf einem guten Weg sind und noch die Chance haben, wieder um die Deutsche Meisterschaft zu spielen. Das weckt Erinnerungen an das letzte Jahr. Hin und wieder gucke ich mir noch Szenen aus dem Finalspiel an. Der U17-Meistertitel war wirklich eine tolle Erfahrung. Alles war viel professioneller und es hat sich besonders angefühlt, vor so vielen Zuschauern zu spielen. Den Titel dann sogar noch zu holen, war echt unglaublich.

Spürst du persönlich seit dem Titelgewinn mehr Druck?
Mehr Druck spüre ich auf keinen Fall. Die Meisterschaft hat mir eher mehr Selbstvertrauen verschafft. Ich glaube, dass sich jeder von uns jetzt einfach denkt, dass wir es mit der U19 nochmal schaffen können. Einfach nur, weil wir es mit der U17 ja auch schon hingekriegt haben. Das zeigt jedem Einzelnen, dass es möglich ist. Da von der alten Truppe nicht viele weggegangen sind, haben wir auch noch viel Kontakt untereinander und sprechen manchmal darüber. Einige Mitspieler aus dem letzten Jahr spielen ja jetzt sogar gemeinsam mit mir in der U19.

Wie hast du den Umstieg von der U17 in die U19 erlebt?
Zu Beginn fand ich es schon schwierig. Das Tempo war schneller, auch körperlich war es etwas anderes. Als jüngerer Jahrgang merkt man das anfangs. Man gewöhnt sich aber daran und mittlerweile habe ich mich gut reingefunden. Leider hat mir meine Verletzung zwischendurch ein paar Steine in den Weg gelegt, aber insgesamt lief es relativ gut. Wir wussten von Anfang an, dass wir eine richtig starke Truppe sind und wollten unbedingt oben mitspielen. Dass es wieder so gut läuft und wir Tabellenführer sind, hätte ich aber vor der Saison nicht unbedingt erwartet. Jetzt hoffe ich natürlich, dass es nach der Spielpause so weitergeht.

Wie läuft momentan Corona-bedingt euer Training ab?
Wir haben Trainingspläne bekommen, damit wir fit bleiben. Sie beinhalten verschiedene Läufe sowie Kraft- und Präventionstraining. Wir tragen dabei eine Pulsuhr, so dass unser Athletiktrainer per App auf unsere Leistungsdaten zugreifen kann. In den ersten Wochen standen größtenteils längere Ausdauerläufe und hin und wieder kürzere Intervallläufe auf dem Programm. Jetzt wird aber ein bisschen variiert und es sind vermehrt kürzere, aber dafür relativ anstrengende Läufe. So wird es zumindest nicht langweilig. Wir haben aber auch mit unserem Sportpsychologen über Methoden gesprochen, wie wir die Motivation zusätzlich hochhalten können. Eine Strategie ist zum Beispiel, sich in der momentanen Zeit auch Mal auf eine andere Sache zu konzentrieren, wie etwa ein Instrument zu lernen. Damit man neben dem Sport etwas hat, wo man dranbleiben kann. Für mich steht jetzt aber auch noch das Abitur an, daher kann ich es mir eh nicht leisten, nur faul auf der Couch zu liegen (lacht).

Wie wirkt sich die lange Pause auf den Spiel- und Trainingsrhythmus aus?
Ich denke, wenn wir jetzt alle unsere Pläne absolvieren, konsequent dabei sind und auch mental im Thema drinbleiben, werden wir schnell wieder in den Spielbetrieb reinfinden. Die Vorfreude ist bei mir auf jeden Fall sehr groß. Der Fußball fehlt mir einfach. Ich freue mich wirklich sehr, wieder mit der Mannschaft trainieren zu können, weil wir uns ja sonst jeden Tag gesehen haben. Momentan haben wir ab und zu Kontakt über Social Media oder machen auch mal Videoanrufe, aber das ist nicht dasselbe.

Wie sieht momentan dein Tagesablauf aus?
Nach dem Aufstehen esse ich erstmal etwas und lerne für die Schule. Nach dem Mittagessen gehe ich meistens laufen und führe meine Trainingspläne durch. Abends verbringe ich Zeit mit der Familie. Ich spiele viel mit meinen Brüdern und Schwestern in letzter Zeit, dafür hatte ich sonst nie so viel Luft. Entweder Basketball oder Fußball auf der Wiese oder auch mal Gesellschaftsspiele.

Quelle: fc.de



1.FC Köln [Re: Verona] #21071
21/04/2020 11:32
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Der Tag am Geißbockheim
Wer nicht trifft, der läuft

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Der 1. FC Köln trainiert ab Montag unter Einhaltung aller Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen der Behörden in zwei Gruppen. FC-Kapitän Jonas Hector äußerte sich nach der Einheit.

Bei den Profis des 1. FC Köln herrscht weiterhin ein stark reglementierter Trainingsbetrieb. Nach wie vor gilt ein Zweikampf- und Körperkontaktverbot. Außerdem wird darauf geachtet, dass alle genügend Abstand zueinander halten. Seit dieser Woche absolviert die Mannschaft von Markus Gisdol die Trainingsformen jeweils in zwei Gruppen. Die Torhüter trainieren nach wie vor separat.

Im Training am Montag traten in den beiden Gruppen je zwei Kleingruppen im Torschuss gegeneinander an – und das unter erschwerten Bedingungen: Zwei Kleintore und vier Dummies versperrten den Weg ins Tor. Die Regel: Geht der Ball rein, muss das gegnerische Team sprinten. Verfehlt er das Tor, muss das eigene Team ran. Der Wettbewerb sorgte für gute Stimmung bei den Spielern.

Nach der Einheit sprach Kapitän Jonas Hector über:

… die Frage, wie er die trainingsfreie Zeit verbracht hat: Es war gut, dass man in Deutschland immer an die Luft durfte und zumindest seine Läufe machen konnte. Das hat jeden Tag einige Zeit in Anspruch genommen. Ansonsten habe ich ein paar Sachen im Haushalt erledigt, für die ich sonst nicht die Muße hatte.

… über das Training mit Zweikampfverbot: Natürlich gibt es die ein oder andere Situation, in der man dem Mitspieler beim Training gerne eine mitgeben würde. Aber da muss man sich beherrschen. Die Trainer sensibilisieren uns auch immer wieder zwischen den einzelnen Übungen. Das hat man mittlerweile auch gut im Kopf.

… die Voraussetzung für eine Fortsetzung der Saison: Es baut alles aufeinander auf. Es muss damit gepaart sein, dass man kein Risiko eingeht und auch im Alltag niemanden anstecken könnte oder Teil einer Infektionskette wird. Das müssen wir ein Stück weit vorleben. Wenn die handelnden Personen sagen, so und so geht das und so und so dürft ihr das, dann nehmen wir das gerne an.

Quelle: fc.de



1.FC Köln [Re: Verona] #21101
22/04/2020 12:06
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FC-Kids- und Jugendclub
Zu Hause in der FC-Familie

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Der Kids- und Jugendclub des 1. FC Köln versorgt Kinder und Jugendliche aus der FC-Familie mit Unterhaltung, Spaß und Lerninhalten für die Zeit zu Hause. Eltern wurden aufgerufen, ihren Kindern Gute-Nacht-Geschichten vorzulesen und sie mit anderen Eltern und Kindern zu teilen. Auch FC-Profis machen mit.

Auch zu Hause müssen junge FC-Fans nicht auf ihren Lieblingsclub verzichten. Um die Stunden in der von der Corona-Krise geprägten Zeit ein wenig abwechslungsreicher zu gestalten, schickt der 1. FC Köln allen Mitgliedern zwischen 7 und 17 Jahren viermal wöchentlich Rätsel, Informationen und Spaß per Newsletter – jeweils auf die Altersgruppe angepasst. Die Kleinsten erhalten beispielsweise Ausmalbilder und Informationen aus dem Buch „1. FC Köln – Wie geht das?“. Die Älteren werden mit Neuigkeiten aus dem E-Sport und kniffligen Rätselaufgaben versorgt. Dazu gibt es zahlreiche Mitmachaktionen, Trainingsanleitungen mit Tipps und Tricks der FC-Fußballschule und unterhaltsame Videos von Jugend-, Frauen- und Profispielern des FC.

„Wir wollen Eltern dabei helfen, sinnvolle Beschäftigung für ihre Kinder zu finden – und den Kindern und Jugendlichen wollen wir zeigen, dass es auch in diesen Zeiten rund um den FC eine Menge zu entdecken gibt“, sagt FC-Geschäftsführer Horst Heldt.

Vorlesen und Mitmachen

Ein Team des FC-Kids- und Jugendclubs und der Medienabteilung stellt dafür ein abwechslungsreiches Angebot zusammen. Auch Partner sind daran beteiligt, beispielsweise der Kölner Zoo. Im FC-Newsletter gibt es nicht nur Neues rund um das Vereinstier Hennes XI. und seine beiden Zicklein, sondern auch viele weitere Geschichten über Tiere im Zoo, der aktuell für Besucher geschlossen ist.
Auch beim Einschlafen hilft der FC. Die FC-Profis Thomas Kessler, Toni Leistner, Marcel Risse sowie Co-Trainer André Pawlak haben die Lieblings-Gute-Nacht-Geschichten ihrer Kleinen vorgelesen, auf Video aufgenommen – und so den Grundstein für eine kleine, virtuelle Bibliothek gelegt. Alle Eltern, die Lust und Zeit haben, können sich daran beteiligen und für alle Kinder in der FC-Familie vorlesen.
Mit dem Upload stimmen die Eltern einer Veröffentlichung zu und helfen dadurch anderen Eltern und Kindern, die neue Lieblingsbücher entdecken können.

Seit 2001 ist der FC-Kidsclub die Anlaufstelle für alle FC-Fans im Alter zwischen 0 und 12 Jahren und bietet den Kids verschieden Angebote und Aktionen. Seit Beginn der Corona-Krise sind alle geplanten Veranstaltungen abgesagt worden. Stattdessen hat der FC seine Newsletter für den Kidsclub und die Effzeh-Böcke aus- und umgebaut.

Die Angebote des Kids- und Jugendclubs sind in der FC-Mitgliedschaft enthalten. Für Kinder von 0 bis 6 Jahren ist eine FC-Mitgliedschaft kostenlos.

Wer bereits FC-Mitglied (zwischen 7 und 17 Jahren ist), aber noch keinen Newsletter erhält, kann gerne eine E-Mail an service(at)fc-koeln.de senden.

Quelle: fc.de



1.FC Köln [Re: Verona] #21130
23/04/2020 13:12
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FC-Charity-Cup
61.000 Euro für Bedürftige in Köln

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Spielerisch Gutes bewirken – darum ging es beim FC-Charity-Cup, dem internen FIFA-Turnier des 1. FC Köln und seiner Stiftung für den guten Zweck. Dank großzügiger Partner kamen insgesamt 61.000 Euro Spendengeld für Hilfsorganisationen in Köln zusammen.

Ein warmes, kostenloses Mittagessen für mehr als 100 Kinder kocht der Kalker Mittagstisch täglich. Für Kinder aus sozial schwierigen Verhältnissen, die keine regelmäßigen Mahlzeiten bekommen, schon gar nicht gesunde. Elisabeth Klotz hat den Verein vor mehr als zehn Jahren ins Leben gerufen. Sie und ihr Team aus Ehrenamtlichen bekochen die bedürftigen Kinder in Kalk nicht nur, sie sind auch Anlaufstelle für deren Sorgen und Nöte. Die Kinder haben sonst oft niemanden, der ein offenes Ohr für sie hat. Am Mittwoch war Elisabeth Klotz am Geißbockheim, um einen Scheck über 18.100 Euro entgegenzunehmen, eingespielt beim FC-Charity-Cup, dem FIFA-Turnier, das die Profis in des 1. FC Köln in der vergangenen Woche für den guten Zweck gespielt haben. Überreicht wurde der Scheck von FC-Vizepräsident Carsten Wettich und Geschäftsführer Alexander Wehrle.

„Mit dem Geld können wir dringend benötigte Lebensmittel kaufen“, sagt Elisabeth Klotz. „Wir sind zu 100 Prozent auf Spenden angewiesen und in Zeiten der Corona-Krise spüren wir leider, dass weniger gespendet wird. Das trifft uns sehr hart, denn fehlende Lebensmittel, die nicht von Supermärkten gespendet werden, müssen wir durch unsere Mittel hinzukaufen. Oft bleibt nicht einmal das Geld für die Miete übrig.“

„Unsere organisierten Fanclubs und Mitglieder unterstützen den Kalker Mittagstisch schon seit langem“, sagt FC-Vizepräsident Carsten Wettich. „Die Spendensumme setzt ein Signal, dass Kinderarmut und Ernährungsunsicherheit große Probleme in Köln sind. Der 1. FC Köln trägt einen Teil zum weiteren Bestehen von Organisationen bei, die gegen diese Probleme angehen.“

FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle fügt hinzu: „Der Kalker Mittagstisch zeigt, wie wichtig gesellschaftlicher Zusammenhalt und Engagement auf lokaler Ebene ist. Es ist großartig, wie der Kalker Mittagstisch Kinder zusammenbringt und auch in der schwierigen Corona-Zeit Lösungen findet, allen Kindern warme Mahlzeiten zu ermöglichen.“

Neben dem Kalker Mittagstisch erhielten drei weitere Kölner Organisationen Spenden, die in der Corona-Krise wichtige Hilfe leisten: Die Autonomen Frauenhäuser Köln und die Kölsch Hätz Nachbarschaftshilfen erhielten je 18.300 Euro, die Tafel Köln 6.100 Euro. Über die Verteilung des Geldes entschieden die FC-Profis – der Sieger jeder FIFA-Partie hatte die Wahl, welcher Organisation er die Prämie für den Sieg zukommen lassen wollte. Das Geld wurde von den FC-Partnern REWE, RheinEnergie, DEVK Versicherung und bwin zur Verfügung gestellt.

Ermöglicht wurde der FC-Charity-Cup auch durch SK Gaming, den E-Sport-Partner des 1. FC Köln – die FIFA-Profis von SK kümmerten sich um die Ausrichtung der Partien und standen den FC-Spielern als Coaches zur Seite. Unterstützt wurde der Cup zudem von der Wirtschaftsförderung der Stadt Köln. Dr. Manfred Janssen, Geschäftsführer der KölnBusiness Wirtschaftsförderung erklärt: „Wir beteiligen uns am FC-Charity-Cup, um neben dem guten Zweck auch den Gaming-Standort Köln zu unterstützen. Denn das Event hat gezeigt, wie E-Sport in Zeiten von Kontaktverbot ein interaktives und unterhaltendes Angebot schaffen kann, damit Menschen virtuell zusammenkommen.“

Übrigens: Das karitative Engagement des 1. FC Köln und seiner Stiftung in Zeiten von Corona bleibt nicht auf den FC-Charity-Cup beschränkt. Die FC-Frauen etwa sammelten Spenden in Höhe von 3.550 Euro, die sie der Stiftung zur Verfügung stellten.

Quelle: fc.de



1.FC Köln [Re: Verona] #21155
24/04/2020 12:56
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Vollversammlung der DFL
Wehrle: „Wir sind vorbereitet“

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Bei einer außerordentlichen Vollversammlung hat sich die Deutsche Fußball-Liga DFL auf das weitere Vorgehen in der Corona-Krise verständigt. Ziel ist, mit Hilfe eines umfassenden Konzepts Spiele ohne Zuschauer zu ermöglichen und die Saison fortzusetzen – ohne dabei Testkapazitäten zu beanspruchen, die anderen Gruppen fehlen würden.

Die Vereine der Bundesliga und der 2. Bundesliga bereiten sich intensiv vor, um den Spielbetrieb wieder aufnehmen zu können – wenn auch vorerst ohne Zuschauer in den Stadien. Als Voraussetzung hat die DFL über eine Experten-Gruppe ein Konzept vorgelegt, das die Einhaltung aller Vorgaben in Bezug auf Hygiene und Infektionsschutz erfüllt und gewährleistet, dass nur ein absolut notwendiges Minimum an Personal in den Stadien anwesend ist. Die DFL stellt über Kooperationen sicher, dass ausreichend Testkapazitäten für Spieler und Funktionsteams zur Verfügung stehen, ohne anderen Anspruchsgruppen Tests wegzunehmen. Darüber hinaus stellt die DFL für 500.000 Euro aus eigenen Mitteln Testkapazitäten für die Allgemeinheit zur Verfügung und ermöglicht begleitend eine wissenschaftliche Antikörper-Studie mit den Tests aus der Liga. Die Entscheidung, ob und wann auf dieser Grundlage wieder gespielt werden kann, fällt die Politik.

FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle sagt: „Wir sind als Profifußball unserer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht geworden und werden das auch weiter tun. Unsere Aufgabe ist es, die nötigen Voraussetzungen zu schaffen, um wieder Fußball spielen zu können. Ich bin sehr froh, dass die DFL um Christian Seifert dafür gesorgt hat. Es wird keine Einzelwege der Clubs geben, sondern ein gemeinsames Vorgehen. Wir sind vorbereitet. Am Ende müssen die politischen Entscheidungsträger über unser Konzept befinden.“

Die Liquidität der Clubs wird kurzfristig durch eine Vereinbarung mit den TV-Partnern gesichert. Auf der Vollversammlung wurde auch beschlossen, dass aus dem Solidarfonds, der durch die vier diesjährigen Champions-League-Teilnehmer FC Bayern München, Borussia Dortmund, RB Leipzig und Bayer 04 Leverkusen bereitgestellt wurde, 7,5 Millionen Euro kurzfristig zur Unterstützung der 3. Liga sowie die Frauen-Bundesliga genutzt werden. Der 1. FC Köln verzichtet wie die anderen Bundesligisten auf seinen Anteil für die Frauen, so dass 19 Clubs der 3. Liga und 6 Vereine der Frauen-Bundesliga unterstützt werden.

Quelle: fc.de



1.FC Köln [Re: Verona] #21240
28/04/2020 11:27
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Der Tag am Geißbockheim
Czichos absolviert Teile des Teamtrainings

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Der 1. FC Köln ist am Montag in die neue Trainingswoche gestartet – nach wie vor in zwei Gruppen, aber dafür mit drei Rückkehrern. Besonders erfreulich: Rafael Czichos nahm nach überstandener Wirbelsäulen-Verletzung erstmals an Teilen des Mannschaftstrainings teil. Auch Christian Clemens und Niklas Hauptmann standen mit ihren Kollegen auf dem Platz.

Bei warmem Frühlingswetter bat FC-Cheftrainer Markus Gisdol seine Schützlinge in zwei Gruppen auf den Trainingsplatz am Geißbockheim. Mit der Sonne um die Wette strahlte vor allem FC-Innenverteidiger Rafael Czichos, der zum Wochenstart erstmals nach rund zweimonatiger Verletzungspause wieder Teileinheiten mit dem Team absolvierte. Das war möglich, da das Training nach wie vor ohne Körperkontakt stattfindet. Niklas Hauptmann stieg nach auskurierter Meniskusverletzung ebenso ins Gruppentraining ein wie Christian Clemens, der das Training vergangene Woche angeschlagen abgebrochen hatte.

Während der Einheit am Montag standen Laufübungen, verschiedene Passformen und Torabschlüsse auf dem Programm. Beide Trainingsgruppen wurden nochmals unterteilt in zwei Teams mit je sechs Spielern. Das Trainerteam des 1. FC Köln legt weiter großen Wert auf Abstände. Alle Hygiene- und Infektionsmaßnahmen der Behörden werden eingehalten.

Nach der Einheit sprach Rafael Czichos über:

...das Gefühl, wieder mit der Mannschaft auf dem Trainingsplatz zu stehen: Es war schön, wieder in einer etwas größeren Gruppe zu trainieren und mit den Jungs quatschen zu können. Ich bin froh darüber und hoffe, dass die nächsten Tage genauso unterhaltsam und intensiv sein werden.

...die individuellen Einheiten in den letzten Wochen und die hohe Intensität im Gruppentraining: Der Muskelkater war schon in den vergangenen Tagen und Wochen immer wieder spürbar, da die individuellen Einheiten mit unserem Reha- und Athletiktrainer Dennis Morschel sehr anstrengend waren. Und ich habe auch die Jungs beobachtet, die haben gut Meter gemacht und das vor allem in hohem Tempo. Ich glaube, dass ist in dieser Zeit auch extrem wichtig, damit man an Substanz gewinnt für die stressigen Wochen, die dann hoffentlich bald kommen.

...den Umgang mit der Gesamtsituation und die Diskussionen, wann der Spielbetrieb in der Bundesliga wieder aufgenommen werden könnte: Die aktuelle Situation wird Woche für Woche schwieriger für den Kopf, weil man der Wiederaufnahme des Spielbetriebs entgegen sehnt. Wir sind aktuell dabei, die letzten Körner rein zu bekommen. Und wenn es dann soweit ist und wir spielen dürfen, müssen wir brennen. Wir warten auf diesen Tag und hoffen, dass er bald kommt.

Quelle: fc.de



1.FC Köln [Re: Verona] #21269
29/04/2020 12:06
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Zesamme stark blieve
Angebote für Dauerkarten- und Ticketinhaber

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Der 1. FC Köln bietet allen Inhabern von Dauer-, Tages-, Business- und Logenkarten einen Ersatz für die wegen der Corona-Krise fehlenden Heimspielerlebnisse im RheinEnergieSTADION an. Persönliche Briefe von Vorstand und Geschäftsführung dazu werden in dieser Woche verschickt.

Die Corona-Krise hat das Land weiter fest im Griff. Auch der 1. FC Köln ist davon massiv betroffen, der Spielbetrieb ruht bereits seit sieben Wochen. Die Deutsche Fußball-Liga DFL arbeitet an einem Hygiene- und Infektionsschutzkonzept, um die Saison möglichst noch im Mai wieder aufnehmen und zu Ende spielen zu können – denn auf Dauer können Fußballvereine ohne Fußball nicht überleben. Absehbar ist schon heute, dass es in nächster Zeit keine Spiele mit Zuschauern geben kann.

Für den FC bedeutet dies nicht nur den Verlust der einzigartigen Stimmung im RheinEnergieSTADION, sondern auch einen drohenden Ausfall von mehr als neun Millionen Euro geplanter Einnahmen. Er weiß zugleich, wie hart die fehlenden Heimspielerlebnisse seine Fans treffen. Der 1. FC Köln hat sich daher in den vergangenen Wochen intensiv mit einer Lösung für die Inhaber von Dauer-, Tages-, Business- und Logenkarten beschäftigt. Sie wird ihnen in persönlichen Briefen von Vorstand und Geschäftsführung in dieser Woche vorgestellt. Im Anschluss können sie ihre individuelle Wahl treffen.

Die Angebote unterscheiden sich je nach Gruppe, folgen aber alle derselben Logik. Für die rund 25.000 Dauerkarteninhaber und Käufer von Public-Tageskarten gilt:

Auf Wunsch wird der Ticketpreis erstattet.
Alternativ kann sich der Ticketinhaber ein exklusives Unterstützerpaket sichern. Dauerkarteninhaber können sich zum Beispiel mit ihrem Namen auf dem Mannschaftsbus für die kommende Saison verewigen und erhalten ihren Namen auf ihrem Dauerkartenplatz im Stadion sowie auf einer LED-Bande. Auch individuelle Shirts oder Schals mit dem Wunschnamen, der Nummer 12 und dem Aufdruck „Stammspieler“ gehören zum Paket, das ausschließlich diesem Kreis vorbehalten bleibt und nicht zu kaufen sein wird. Denn auch Fans, die nicht da sein dürfen, sind für den FC immer dabei.

Käufer von Tageskarten können sich alternativ für Gutscheine entscheiden oder nur auf einen Teil der Erstattung verzichten.

Auch eine Spende über den FC ist möglich – und zwar zu Gunsten des Amateur- und Hobbyfußballs in Köln.
Auf diese Weise trägt der FC den vielen Fans, Mitgliedern und Partnern Rechnung, die sich zuletzt mit Unterstützungsangeboten und -ideen gemeldet haben.

Wolf: Ohne die Unterstützung der Fans wird es nicht gehen

„Wir möchten den 1. FC Köln durch diese extreme Krise führen, ohne dass wir Mitarbeiter entlassen, Anteile veräußern müssen oder nachhaltig die Substanz für die 1. Bundesliga verlieren. Ohne die Unterstützung der Mitglieder, Fans und Partner wird das nicht funktionieren“, sagt FC-Präsident Dr. Werner Wolf. „Jedoch war für uns die Richtlinie: Bevor wir auch nur einen Fan darum bitten, sich über Alternativen zu einer Ticketerstattung Gedanken zu machen, muss der 1. FC Köln selbst seine Hausaufgaben erledigen. Das haben wir gemacht. Wir haben einschneidende Maßnahmen ergriffen, um Kosten zu sparen. Vorstand, Geschäftsführung, Spieler und Abteilungsleiter verzichten zudem freiwillig auf Teile ihrer Gehälter. Auf dieser Basis machen wir den Ticketinhabern nun einen Vorschlag. Ich bin sicher, dass uns eine faire Lösung gelungen ist und ich möchte mich bei allen Mitarbeitern und allen Gremien bedanken, die daran mitgewirkt haben.“

Seit dem kurzfristig abgesagten Heimspiel gegen Mainz Mitte März hat eine abteilungsübergreifende Arbeitsgruppe am Geißbockheim gemeinsam mit Vorstand und Geschäftsführung Lösungsmöglichkeiten für alle Ticketinhaber erarbeitet. Mitgliederrat, Beirat und AG Fankultur waren ebenfalls eingebunden.

„Es ist nicht nur bei diesem Thema wichtig, in Ruhe die verschiedenen Interessen und Lösungsmöglichkeiten abzuwägen. Das haben wir getan und deswegen hat es etwas länger gedauert. Ich bin überzeugt, dass es immer richtig ist, sich die Zeit für Sorgfältigkeit zu nehmen, alles offen zu diskutieren und ein breites Meinungsbild zu berücksichtigen“, sagt Stefan Müller-Römer, Vorsitzender des Mitgliederrats. „Wir haben uns als Mitgliederrat in diesen Prozess intensiv eingebracht und finden das gemeinsam gefundene Ergebnis gut, weil es mit den Auswahlmöglichkeiten zu diesem Verein und seinen Fans und Mitgliedern passt.“

Zum FC und zu Köln passend ist die Lösung für die Fans womöglich ein wenig komplexer als bei anderen Vereinen – zugleich soll die kölsche Lösung es möglich machen, dass möglichst viele Fans auch wirklich eine Wahl treffen können.

„Wir wollten keine Lösung von der Stange, auch wenn das für uns mehr Aufwand bedeutet. Für uns waren die Leitplanken der Überlegungen immer klar: Wir wollten Ideen finden, wie wir einen möglichst großen Anteil der Zuschauereinnahmen retten können – denn wir können auf diese fest eingeplanten Einnahmen nicht einfach so verzichten“, sagt FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle. „Jeder Dauerkarteninhaber, jeder Ticketkäufer, jeder Partner und Logenkunde hat jedoch den Anspruch, dass wir uns intensiv Gedanken über seine Situation machen und ihm attraktive Alternativen anbieten, wenn wir uns erhoffen, dass er auf eine Erstattung verzichtet. Und die letzte Entscheidung bleibt dem Fan dann selbst überlassen.“

Mit den verschiedenen Angeboten können FC-Fans ihrem Club nicht nur helfen, sie können ihre Verbundenheit auch nach außen dokumentieren. Begleitend startet der FC mit Fans, Partnern und Unterstützern eine Kampagne unter dem Motto „Zesamme stark blieve“. So sagt FC-Legende Wolfgang Weber: „Der 1. FC Köln ist auf einem guten Weg, gerade auch mit seiner tollen Jugendarbeit. Ich möchte, dass der FC die finanziellen Mittel hat, um hier weiter vorne dabei zu bleiben. Gerade in der Krise zeigt sich, wer zusammenhält. Und zesamme sind wir immer noch am stärksten.“

Quelle: fc.de



1.FC Köln [Re: Verona] #21315
01/05/2020 11:57
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Tag am Geißbockheim
Training und erste Tests

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Nach einer intensiven Trainingseinheit unter den üblichen Corona-bedingten Einschränkungen wurden die FC-Profis am Geißbockheim erstmals auf das Virus getestet.

Am Donnerstag haben die FC-Profis erneut in Gruppen trainiert. Körperkontakt und Zweikämpfe wurden weiter vermieden. Vor dem langen Wochenende standen eine intensive Einheit auf dem Platz sowie eine Krafteinheit auf dem Programm. Im Anschluss ans Training wurden Mannschaft und Betreuerstab über das Hygiene- und Infektionsschutzkonzept der Deutschen Fußball-Liga DFL informiert, das für den Fall zum Einsatz kommt, dass Politik und Behörden eine Freigabe zur Wiederaufnahme des Spielbetriebs in der Bundesliga erteilen. Dazu gab es am Donnerstag noch keine Entscheidung.

Unabhängig davon unterzogen sich die Spieler am Geißbockheim einem ersten Corona-Test. Mit diesen Tests erbringen die Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga gemäß dem medizinischen Konzept der „Taskforce Sportmedizin/Sonderspielbetrieb“ eine Voraussetzung für eine mögliche Wiederaufnahme des Mannschaftstrainings. Regelmäßige Tests sind nach dem Konzept entscheidend, um im Trainings- und Spielbetrieb das Ansteckungsrisiko möglichst gering zu halten. Die Testkapazitäten wurden über die DFL bei unabhängigen Labors geschaffen. Sie führen nicht dazu, dass in anderen Bereichen der Gesellschaft Tests fehlen werden. Ein Mangel an Testkapazitäten herrscht in Deutschland aktuell nicht. Die DFL wird über das derzeit geplante Testvolumen hinaus für 500.000 Euro weitere Testkapazitäten zur Verfügung stellen. Diese sollen in Absprache mit dem Bundesgesundheitsministerium im Öffentlichen Gesundheitsdienst eingesetzt werden – zum Beispiel in Pflegeheimen.

Bis Montag, 4. Mai haben die FC-Profis frei.

Quelle: fc.de



1.FC Köln [Re: Verona] #21342
02/05/2020 11:10
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Drei Personen beim FC in Quarantäne
Ergebnisse der Tests auf COVID-19

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Nach positiven Tests sind drei Personen beim FC in Quarantäne. Das Gruppentraining kann fortgesetzt werden.

Der 1. FC Köln hat am Donnerstag seine gesamte Mannschaft sowie Trainer- und Betreuerstab auf COVID-19 testen lassen. Drei Personen wurden positiv getestet, alle sind symptomfrei. Nach einer Bewertung der Fälle durch das zuständige Gesundheitsamt müssen die drei positiv getesteten Personen in eine 14-tägige häusliche Quarantäne. Der 1. FC Köln wird aus Rücksicht auf die Privatsphäre der Betroffenen keine Namen bestätigen.

Der Trainingsbetrieb des 1. FC Köln kann aufgrund der bereits seit dem 6. April praktizierten Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen im Gruppentraining wie geplant weiterlaufen. Voraussetzung dafür ist, dass der entsprechende Personenkreis weiter so getestet wird, wie es im medizinischen Konzept der „Taskforce Sportmedizin/Sonderspielbetrieb“ der Deutschen Fußball-Liga DFL vorgesehen ist.

Dieses Vorgehen wurde am Freitag auch mit dem Vorsitzenden der Taskforce, Prof. Dr. med. Tim Meyer, ärztlicher Direktor des Instituts für Sport- und Präventivmedizin an der Universität des Saarlandes sowie Prof. Dr. med. Barbara Gärtner, Fachärztin für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie, abgestimmt.

Prof. Dr. med. Tim Meyer sagt: „Wir sehen jetzt im Alltag, dass unser Konzept frühzeitig Risiken erkennt und reduziert. Dazu werden wir stets im engen Austausch mit den zuständigen Gesundheitsbehörden und den medizinischen Experten sein. Wir sind überzeugt, dass wir den Spielern mit unserem Konzept die Ausübung ihres Berufs unter bestmöglichem Infektionsschutz ermöglichen können.“

FC-Geschäftsführer Horst Heldt sagt: „Die Gesundheit und die Privatsphäre unserer Spieler und Mitarbeiter hat Vorrang vor allen anderen Überlegungen. Die bisherigen Maßnahmen sowie die Strategie regelmäßiger Tests haben sich dahingehend bewährt, dass wir jetzt mit individuellen Lösungen reagieren können.“

Quelle: fc.de



1.FC Köln [Re: Verona] #21367
03/05/2020 11:41
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Mannschaftsarzt Dr. med. Paul Klein im Interview
„Es gibt keine Sonderregelung für den FC“

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Dr. med. Paul Klein von der Media-Park Klinik Köln ist als Mannschaftsarzt im Zuge der Pandemie-Bekämpfung aktuell der Hygienebeauftragte des 1. FC Köln. Nachdem am Donnerstag drei Personen beim FC positiv auf das Corona-Virus getestet wurden, beantwortet Paul Klein auf fc.de, wie es nun weitergeht und warum das Test-Konzept der DFL so wichtig ist.

Herr Klein, am Donnerstag hat der FC rund 60 Personen aus Mannschaft, Trainer- und Betreuerstab sowie dem Team drumherum auf COVID-19 getestet. Drei Tests waren positiv. Die wichtigste Frage zuerst: Wie geht es den drei betroffenen Personen?

Dr. med. Paul Klein: Es geht ihnen gut, alle drei haben keinerlei Symptome. Wir kümmern uns um sie und stehen mit Rat und Tat zur Seite.

Wie geht es jetzt für die drei weiter?

Klein: So wie bei jedem anderen Corona-Betroffenen in Deutschland, Mitarbeiter des 1. FC Köln haben keine Ausnahmestellung. Das heißt: Das zuständige Gesundheitsamt hat die drei Personen sofort kontaktiert, mit ihnen gesprochen und die Fälle bewertet. Für die betroffene Person und alle weiteren Personen, die nach der Definition des Robert-Koch-Instituts eine sogenannte Kontaktperson der Kategorie 1 sind, wird dann eine zweiwöchige Quarantäne angeordnet.

Was heißt Kategorie 1?

Klein: Das sind all jene Menschen, bei denen ein höheres Infektionsrisiko besteht, weil sie beispielsweise im selben Haushalt leben oder in direkten Kontakt zu Körperflüssigkeiten des Betroffenen gekommen sein könnten, etwa in einem mindestens 15-minütigen, direkten Gespräch ohne Mindestabstand. Solche Menschen müssen, um die Infektionsketten zu unterbrechen, auch in Quarantäne gehen.

Obwohl es drei positive Tests gab, wird der FC sein Gruppentraining mit den anderen Spielern ab Montag fortsetzen. Wer hat dies entschieden und kann man das überhaupt verantworten? Müsste nicht jetzt jeder Spieler und sogar der ganze Club in Quarantäne?

Klein: Zunächst mal: Ich bin Arzt, meine Leidenschaft und mein Job ist es, Patienten zu heilen und zu schützen. Ich würde niemals Spieler des FC Risiken aussetzen, weil irgendjemand das so will. Aber die Frage, ob und wie wir in Zeiten von COVID-19 trainieren können, bewerte nicht ich als Vereinsarzt oder der FC als Arbeitgeber für sich alleine, sondern bei dieser Entscheidung spricht das zuständige Gesundheitsamt das letzte Wort. Wir sind mit dem Kölner Gesundheitsamt in engem Austausch. Die Experten dort bewerten es so, dass aufgrund der Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen im Gruppentraining, wie wir es seit dem 6. April praktizieren, am Geißbockheim mit all jenen, die negativ getestet wurden, wie bisher weiter trainiert werden kann.

Aber wie passt denn das zusammen? In anderen Unternehmen oder Bereichen müssten sofort alle in Quarantäne, jedenfalls liest man das vielfach so. Warum bekommt der Fußball bzw. der FC eine Sonderreglung?

Klein: Wir bekommen keine Sonderregelung. Es stimmt nicht, dass bei einem vergleichbaren Fall in einer anderen Branche per se alle in Quarantäne müssten. Es gibt eindeutige Vorgaben des Robert-Koch-Instituts zum Umgang mit Kontaktpersonen von Infizierten, die man auf dessen Seite auch nachlesen kann. Die so genannte häusliche Absonderung ist nur für Personen der Kategorie 1 vorgesehen. Nicht wir, sondern das Gesundheitsamt bewertet, auf wen dies zutrifft. Und nach diesen eindeutigen Kriterien gehen wir davon aus, dass durch die Maßnahmen im Trainingsbetrieb in Gruppen kein Spieler eine Kontaktperson der Kategorie 1 zu einem anderen Spieler ist.

Es besteht also kein erhöhtes Ansteckungsrisiko durch den Trainingsbetrieb?

Klein: Genau, so bewertet es das Gesundheitsamt. Und deshalb ist auch keine kollektive Quarantäne angezeigt. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass wir jetzt, nachdem wir mit dem Testen angefangen haben, konsequent weiter testen und so gewährleisten, dass nur diejenigen bei uns zusammentreffen, die negativ getestet sind. Wir wissen, wer das Virus in sich trägt und wer nicht. Genau das ist ja die Idee hinter dem medizinischen Konzept der Deutschen Fußball Liga.

Hatten Sie mit den Experten dazu schon Kontakt?

Klein: Natürlich, wir sind im ständigen Dialog. Sowohl mit dem medizinischen Leiter der Taskforce „Sportmedizin/Sonderspielbetrieb“ bei der DFL, Prof. Dr. med. Tim Meyer, als auch mit Prof. Dr. med. Barbara Gärtner, die Fachärztin für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologin ist, haben wir uns beraten. Aus medizinischer Sicht sagen wir, dass wir mit dem Konzept Risiken früh erkennen und reduzieren können, so dass die Spieler ihren Beruf unter bestmöglichem Infektionsschutz ausüben können. Bei mehr als 1.000 Tests in der Liga wäre es statistisch gesehen sehr, sehr unwahrscheinlich gewesen, dass zum Start niemand positiv getestet wird. Jetzt geht es darum, über das Konzept die Zahl weiterer Infektionen bestmöglich zu reduzieren. Dafür testen wir und an den Ergebnissen richten wir unser Handeln aus.

Sie haben die engmaschigen Tests angesprochen. Kann man es verantworten, dass in der Bundesliga symptomfreie Menschen ständig getestet werden?

Klein: Dazu haben wir eine klare Aussage der akkreditierten Labore. In Köln stehen ausreichend Testkapazitäten zur Verfügung, um unseren doch überschaubaren Personenkreis zweimal wöchentlich zu testen. Diese Tests nehmen wir nirgends weg und keine Krankenkasse muss die Kosten tragen. Das gilt auch für die anderen Bundesliga-Standorte. Das war von Anfang an die Voraussetzung für unser Konzept.

Quelle: fc.de



1.FC Köln [Re: Verona] #21388
04/05/2020 11:05
04/05/2020 11:05
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Ergebnisse
Zweite Testrunde beim FC negativ

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Die Tests am Sonntag haben keinen weiteren Fall von Corona-Infektionen beim 1. FC Köln ergeben.

Der 1. FC Köln hat am Sonntag erneut seine gesamte Mannschaft sowie Trainer- und Betreuerstab auf COVID-19 testen lassen. Alle Tests eines unabhängigen Labors waren negativ. Am Montagnachmittag wird die Mannschaft von Cheftrainer Markus Gisdol wieder in Gruppen trainieren. Das Training ist nicht öffentlich.

Das medizinische Konzept der Deutschen Fußball-Liga DFL sieht engmaschige Tests als Voraussetzung für den Sonderspielbetrieb in der Liga vor. Nur Spieler, die zwei aufeinander folgende negative Tests auf COVID-19 aufweisen, dürfen trainieren und spielen.

Quelle: fc.de



1.FC Köln [Re: Verona] #21443
06/05/2020 11:03
06/05/2020 11:03
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Stiftung 1. FC Köln
FC-Mitarbeiter für die Tafeln: „Wir wollen weiter helfen“

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Lissy Heimann ist Teamleiterin Gastronomie beim 1. FC Köln. Statt Veranstaltungen zu planen, unterstützt sie in der Corona-Krise gemeinsam mit Kollegen die Kölner Tafeln. Im Interview spricht sie über das gesellschaftliche Engagement, ihre Beweggründe und über Schicksale, die bewegen.

Lissy, gemeinsam mit weiteren FC-Kollegen unterstützt du seit einigen Wochen die Kölner Tafeln. Wie ist es zu diesem Engagement gekommen?
Die Stiftung des FC kooperiert ja bereits seit Saisonbeginn mit den Tafeln. Daher bestand schon länger eine Verbindung. Mit Beginn der Corona-Krise mussten viele Ausgabestellen der Tafeln schließen. Zum einen, weil einige Räume nicht die Bedingungen erfüllen, um die Hygienevorschriften einzuhalten. Zum anderen, weil viele Ehrenamtler der Tafeln ältere Menschen sind, die zur Risikogruppe gehören. Für uns FC-Mitarbeiter war es da eine Selbstverständlichkeit, dass wir in der Krise aushelfen und die wegfallenden Hilfskräfte der Tafeln ersetzen.

Was bewegt dich persönlich dazu, zu helfen?
Wie für alle, kam die Corona-Krise auch für mich und meine Kollegen beim FC sehr plötzlich. Mit der Saisonunterbrechung sind meine Aufgaben beim FC von einem auf den anderen Tag weggebrochen. Ich bin zu 100 Prozent in Kurzarbeit. Ich will diese Zeit aber sinnvoll nutzen, aktiv werden und mich einbringen. Ich bin Kölnerin und möchte den Menschen in Köln helfen, denen es nicht so gut geht.

Wie sieht deine Arbeit für die Tafel aus? Was kommt neben dem eigentlichen Verteilen der Lebensmittel noch hinzu?
Wir sind inzwischen drei Teams, die sich beim Tafel-Projekt engagieren. Mein Team umfasst insgesamt 21 Mitarbeiter, darunter sind festangestellte FC-Mitarbeiter und auch Aushilfen. Ich teile das Team ein und bin mit den verschiedenen Ausgabestellen der Tafel in Kontakt. Vor jedem Einsatz treffen wir uns zunächst am Geißbockheim, wo wir uns mit Handschuhen und Mundschutzen ausstatten. Dann geht es zum Einsatzort. Der FC stellt Tische und Pavillons zur Verfügung. Wir bauen Stationen auf und kümmern uns um die Wegeführung, damit der Sicherheitsabstand überall gewährleistet werden kann. Sobald die Ware eintrifft, sortieren wir die Lebensmittel, packen sie zusammen und verteilen sie an die Bedürftigen.

Kommst du bei deiner Arbeit mit den Bedürftigen ins Gespräch? Welche Rückmeldungen bekommt ihr für eure Arbeit?
Am Standort Flittard stemmen wir die Tafel inzwischen komplett als FC-Team. Wir erhalten unfassbar positives Feedback. Die Menschen, die zur Tafel kommen, sind wirklich auf die Hilfe und auf die Unterstützung angewiesen und unglaublich dankbar. Ihnen bleiben nur wenige Euro zum Leben. Wenn die Tafeln schließen, wüssten sie nicht, wie sie an das Nötigste kommen sollten. Es sind rührende Lebensgeschichten, die einen schon bewegen.

Gibt es Geschichten, die dir besonders in Erinnerung geblieben sind?
Es kommen viele alleinstehende, ältere Damen zur Tafel. Wenn man sich mit ihnen unterhält, erfährt man, dass sie ihr Leben lang gearbeitet und früher viel in ihrem Leben erreicht haben. Doch jetzt kommen sie mit ihrer Rente nicht hin. Das geht einem schon nahe. Auch eine Familie mit sechs Kindern lässt mich nicht mehr los. Beide Eltern sind nicht mehr arbeitsfähig. Wir haben mit den Bedürftigen zwar nur kurzen Kontakt, um die Sicherheitsvorschriften einzuhalten, aber auch in diesen kurzen Momenten bekommt man viel mit. Solche Schicksale berühren.

Du unterstützt die Tafel jetzt bereits seit mehreren Wochen. Wie hat sich das Engagement entwickelt?
Wir sind inzwischen zu einem richtig eingespielten Team geworden. Alles geht Hand in Hand. Sonst stemmen wir als FC-Mitarbeiter die Spieltage, jetzt stemmen wir die Ausgabestellen der Tafeln. Ansonsten merkt man über die Wochen, dass es unterschiedliche Phasen der Not gibt. Besonders zum Monatsende hin, wenn das Geld knapper wird, wird die Bedürftigkeit bei vielen Menschen immer größer. Das war schon vor Corona so und ist es jetzt besonders.

Für die Zeit nach Corona: Welche Erfahrungen aus deiner Zeit bei der Tafel willst du mitnehmen?
Ich habe für mich entschieden, dass ich mich auch nach dieser schwierigen Phase weiter engagieren möchte. Einige meiner Kollegen und ich haben bereits gesagt, dass wir die Tafel auch weiter unterstützen wollen, wenn die Bundesliga wieder losgeht und der FC wieder Fußball spielt. Dann wollen wir an den spielfreien Tagen helfen.

Quelle: fc.de



1.FC Köln [Re: Verona] #21483
07/05/2020 13:04
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Entscheidung von Bund und Ländern
FC begrüßt Freigabe für den Spielbetrieb

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Die Bundesliga darf die Saison 2019/20 unter strikten Auflagen zu Ende spielen. Der 1. FC Köln ist froh über diese existenziell wichtige Entscheidung von Bund und Ländern. In Absprache mit dem Gesundheitsamt Köln werden die FC-Profis am Donnerstag das Mannschaftstraining wiederaufnehmen. An diesem Tag berät die Deutsche Fußball-Liga DFL über die Wiederaufnahme des Spielbetriebs.

Nach mehr als zwei Monaten Zwangspause wegen der Corona-Krise hat der 1. FC Köln eine Aussicht auf Bundesliga-Spiele. Durch den Beschluss von Bundesregierung und Landesregierungen, die wegen der Corona-Krise notwendigen Einschränkungen schrittweise zu lockern, ist eine Fortsetzung der Bundesliga-Saison 2019/20 möglich. Da Großveranstaltungen auf jeden Fall bis zum 31. August untersagt sind, wird dies jedoch nur ohne Zuschauer möglich sein.

Voraussetzung für den Spielbetrieb ist zudem, dass das von der „Taskforce Sportmedizin/Sonderspielbetrieb“ der DFL vorgelegte Hygiene- und Infektionsschutzkonzept umgesetzt wird. Es sieht unter anderem vor, dass die Zahl der Anwesenden in den Stadien auf das notwendige Minimum reduziert wird. Zudem werden die Mannschaften so weit wie möglich abgeschirmt und müssen vor dem Start in ein quarantäne-ähnliches Trainingslager.

„Für den 1. FC Köln ist diese Entscheidung der Politik von existenzieller Bedeutung und deshalb begrüßen wir sie natürlich. Diesen Vertrauensvorschuss nehmen wir alle sehr ernst und stellen unsere persönlichen Interessen zurück, um es möglich zu machen, dass die Saison zu Ende gespielt werden kann“, sagt FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle. „Die Grundlage dafür ist ein striktes medizinisches Konzept, von dessen Tragfähigkeit wir überzeugt sind. Wenn unter diesen Voraussetzungen in der Bundesliga Fußball gespielt werden kann, hat das eine enorme Signalwirkung für alle anderen Sportarten und den gesamten Amateur- und Breitensport. Deshalb möchten wir uns bei der DFL bedanken, die angeführt von Christian Seifert unermüdlich an diesem Konzept gearbeitet und es so vermittelt hat, dass die Politik eine sehr gute Entscheidungsgrundlage hatte.“

FC-Geschäftsführer Horst Heldt sagt: „Wir sind immer noch in einer schwierigen Situation als Gesellschaft im Kampf gegen die Pandemie. Trotzdem überwiegt bei uns allen ein Gefühl der Erleichterung und Vorfreude: Wir dürfen wieder Fußball spielen! Das ist weit mehr als unser Job, das ist unsere Leidenschaft, und ich kann es – bei allem Bedauern über die Einschränkungen – kaum erwarten, wenn es wieder um Punkte für den FC, für unsere Fans und unsere Stadt geht.“

Der 1. FC Köln hat sich mit dem Gesundheitsamt der Stadt Köln bereits intensiv über das medizinische Konzept der DFL ausgetauscht und die Genehmigung erhalten, unter diesen Voraussetzungen am Donnerstag ins Mannschaftstraining einzusteigen. Parallel dazu werden die FC-Profis ein quarantäne-ähnliches Trainingslager beziehen. Die DFL wird bei einer Vollversammlung am Donnerstag über die Wiederaufnahme des Spielbetriebs beraten und entscheiden.

Christian Seifert, DFL-Geschäftsführer und Sprecher des DFL-Präsidiums, sagt: „Die heutige Entscheidung ist eine gute Nachricht für die Bundesliga und die 2. Bundesliga. Sie ist verbunden mit einer großen Verantwortung für die Clubs und ihre Angestellten, die medizinischen und organisatorischen Vorgaben diszipliniert umzusetzen. Spiele ohne Stadion-Zuschauer sind für niemanden eine ideale Lösung. Es ist in einer für einige Clubs existenzbedrohenden Krise allerdings die einzige Möglichkeit, den Fortbestand der Ligen in ihrer jetzigen Form zu bewahren. Mein Dank gilt an diesem Tag den politischen Entscheidungsträgern aus Bund und Ländern für ihr Vertrauen.“

Quelle: fc.de



1.FC Köln [Re: Verona] #21512
08/05/2020 13:00
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Entscheidung der DFL
Neustart mit Heimspiel gegen Mainz

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Nach der Freigabe durch die Politik startet die Bundesliga Mitte Mai wieder in die Saison. Für den 1. FC Köln geht es mit dem Heimspiel gegen Mainz weiter.

Die Bundesliga wird die Saison 2019/20 nach zwei Monaten Unterbrechung am 16. Mai 2020 fortsetzen. Darauf hat sich die Vollversammlung der Deutschen Fußball-Liga DFL am Donnerstag verständigt. Für den 1. FC Köln bedeutet dies, dass er mit dem Heimspiel des 26. Spieltages startet. Am Sonntag, 17. Mai um 15.30 Uhr empfängt der 1. FC Köln den 1. FSV Mainz 05. Die weiteren Ansetzungen wird die DFL bekanntgeben.

Wegen des Verbots von Großveranstaltungen bis zum 31. August können die Spiele der Bundesliga und 2. Bundesliga nur ohne Zuschauer stattfinden. Der FC bittet seine Fans dringend darum, die Spiele zu Hause vor dem Fernseher zu verfolgen und dabei die Kontaktbeschränkungen einzuhalten. Wir sollten den Erfolg bei der Eindämmung der Corona-Pandemie nicht durch leichtsinnige Verhaltensweisen gefährden. Der 1. FC Köln folgt einem strikten medizinischen Konzept der DFL sowie den Vorgaben des Gesundheitsamts. Alle am Spielbetrieb beteiligten Spieler, Trainer und Betreuer sowie Mitarbeiter im direkten Mannschaftsumfeld werden engmaschig auf COVID-19 getestet, um eine Ansteckung untereinander möglichst auszuschließen.

Dauerkarten- und Einzelticketinhaber des 1. FC Köln haben verschiedene Möglichkeiten der Kompensation und haben dazu in den vergangenen Tagen E-Mails erhalten. FC-Fans, die sich noch nicht entschieden haben, sollten dies möglichst bis zum 8. Mai tun.

Die Spieltage in der Übersicht

26. Spieltag:
So., 17. Mai 2020, 15.30 Uhr
1. FC Köln - 1. FSV Mainz 05

27. Spieltag:
22. - 24. Mai 2020
1. FC Köln - Fortuna Düsseldorf

28. Spieltag:
26. - 27. Mai 2020
TSG Hoffenheim - 1. FC Köln

29. Spieltag:
29. Mai - 1. Juni 2020
1. FC Köln - RB Leipzig

30. Spieltag:
5. - 8. Juni 2020
FC Augsburg - 1. FC Köln

31. Spieltag:
12. - 14. Juni 2020
1. FC Köln - 1. FC Union Berlin

32. Spieltag:
16. - 17. Juni 2020
Bayer 04 Leverkusen - 1. FC Köln

33. Spieltag:
Sa., 20. Juni 2020, 15.30 Uhr
1. FC Köln - Eintracht Frankfurt

34. Spieltag:
Sa., 27. Juni 2020, 15.30 Uhr
SV Werder Bremen - 1. FC Köln

Quelle: fc.de



1.FC Köln [Re: Verona] #21546
09/05/2020 12:36
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FC-Trainer im Gespräch
Markus Gisdol: „Wieder ein Ziel vor Augen“

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Am Mittwoch hat die Bundesliga die Freigabe für den Spielbetrieb erhalten. FC-Cheftrainer Markus Gisdol sprach am Freitag über das quarantäne-ähnliche Trainingslager des FC, die Rückkehr ins Mannschaftstraining und die Vorfreude auf Spiele.

FC Markus Gisdol sagte über…

…das quarantäne-ähnliche Trainingslager: Das Gefühl ist schon eigenartig. Du kannst nicht mehr frei entscheiden, was du machst und wo du dich hinbewegst. Du darfst dich nur im Hotel und im Geißbockheim aufhalten. Und es ist kein normaler Hotelaufenthalt. Es ist ja auch ein Geisterhotel. Man sieht nur wenige Leute. Ob man sich daran gewöhnt, weiß ich noch nicht. Ich habe da keine Erfahrungswerte. Du bist in deiner Freiheit eingeschränkt – und das viel mehr als vorher. Es ist jetzt noch einmal eine andere Dimension, die wir vollziehen.

…Zeitvertreib im Hotel: Das ist individuell. Ich will die Jungs auf keinen Fall unter einen zu engen Zeitplan setzen. Jeder muss seinen Weg finden. Wir werden viel Zeit am Geißbockheim verbringen und die Trainingszeiten ausdehnen – was Vorbereitung und Nachbereitung angeht. Besprechungen finden nicht im Besprechungsraum, sondern im Ballsaal statt. Ich habe schon überlegt, ob ich ein Megafon verwenden soll. (lacht) Das ist schon eine andere Atmosphäre. Da müssen wir uns rantasten.

…Vorfreude auf die Fortsetzung der Saison: Das ist tatsächlich so: Die Vorfreude wurde die letzten zwei Tage ausgelöst, dadurch dass wir wieder spielen dürfen und auch wieder so trainieren können, wie wir es vom Fußball gewöhnt sind. Vorher war es eher eine gewisse Art von Bewegungstherapie und es ging darum, das Fitnesslevel zu halten. Jetzt ist es wieder Mannschafts- und Wettkampftraining. Wir haben wieder ein Ziel vor Augen. Aber wir sind immer noch in einer Phase, in der wir ein bisschen hin und hergerissen sind – zwischen den Einschränkungen und der Vorfreude auf das Spiel. Wir waren uns aber alle einig, dass wir alles dafür tun wollen, damit wir wieder spielen können. Dafür nehmen wir gerne einiges in Kauf.

…das erste Mannschaftstraining: Man kann es tatsächlich mit Kindern vergleichen. Wenn die Kinder das erste Mal wieder auf den Spielplatz gehen, freuen sie sich genauso, wie meine Spieler. Wenn sie aber das erste Mal wieder auf die Schaukel gehen, sind sie vielleicht am Anfang noch etwas vorsichtig, aber das legt sich. Wir haben uns da rangetastet, das erste Mal wieder den anderen zu spüren, einen Kontakt zu haben und vielleicht auch mal gefoult zu werden. Die Vorfreude war riesig. Jetzt spürst du wieder, dass du trainiert hast. Bisher sind sie aus jedem Training raus und sie haben nichts gespürt. Jetzt hast du auch mal wieder den einen oder anderen Schmerz. Jetzt geht es wieder darum, körperbetonte Wettkämpfe zu gewinnen.

…die Planung bis zum Spiel: Wir müssen immer schauen, wie wir den Tag gestalten, damit der Tag im Hotel nicht zu lang wird. Normalerweise hätten wir zum Beispiel am Freitag vormittags trainiert. Aber in diesem quarantäne-ähnlichen Zustand müssen wir den Tag so gestalten, dass es am besten für die Mannschaft ist. Deswegen trainieren wir erst nachmittags. Es folgt eine intensive Nachbereitung und wir kommen erst am frühen Abend zurück ins Hotel. Wir müssen uns körperlich in einem guten Bereich befinden, Wettkampffitness entwickeln, aber gleichzeitig dürfen wir auch nicht überziehen. Wir müssen auch schauen, was passiert mit dem Kopf und was ist mit der mentalen Stärke eines Spielers. Da ist es sehr wichtig, den Tag gut zu gestalten.

…die Reaktionen der Spieler auf die Situation: Jeder Spieler ist da anders. Ich glaube, dass wir gut daran tun, genau zu beobachten. Es wird Spieler geben, die werden mit der Situation nicht so gut zurechtkommen. Auf der anderen Seite wird es Spieler geben, die damit sehr gut zurechtkommen. Das alles müssen wir einfließen lassen in die Überlegungen, wer die richtigen Spieler für die ersten Spiele sind. Wer kommt stabil durch diese Tage? Wer ist sehr fokussiert? Wer hat Schwierigkeiten mit der Situation? Wir müssen es genau analysieren.

…die Vorbereitung auf die kommenden Gegner: Trainer arbeiten nicht innerhalb von acht Wochen grundsätzlich anders. Die Zeit des Mannschaftstrainings ist beschränkt. Ich gehe davon aus, dass sich bei allen Mannschaften von der Art und Weise, wie sie grundsätzlich Fußball spielen wollen, nicht viel ändern wird. Als Referenz kann man gut die letzten Spiele betrachten. Wir nehmen diese Spiele unserer Gegner als Maßstab. Ansonsten wird es eine normale Spielvorbereitung geben.

…Anweisungen während eines Spiels im leeren Stadion: Du musst gut dosieren und die Spieler jetzt nicht überfrachten. Wenn ich jede Szene kommentieren muss, läuft irgendwas falsch. Natürlich kannst du manchmal ein bisschen Anstacheln. Aber der gegnerische Trainer hört ja auch alles.

Quelle: fc.de



1.FC Köln [Re: Verona] #21587
10/05/2020 12:24
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Youngster unterschreibt neuen Vertrag
Köln bindet Top-Talent Katterbach

Der 1. FC Köln kann in schwierigen Zeiten mit einer positiven Nachricht auf sich aufmerksam machen: Top-Talent Noah Katterbach (19) unterschrieb einen Vertrag bis 2024 und setzte damit allen Zweifeln ein Ende.

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Für ihn gab es keinen Grund, den 1. FC Köln zu verlassen: Noah Katterbach. @ imago images

Bereits vor Wochen hatte Geschäftsführer Horst Heldt von "einem klaren gegenseitigen Bekenntnis" gesprochen, der von einigen Klubs umworbene Katterbach selbst stellte die rhetorische Frage: "Warum soll ich den FC verlassen?" Nun machte die Antwort in Form der Unterschrift diese Personalie also amtlich.

Das Kölner Eigengewächs gilt als einer der großen Hoffnungsträger auf der Linksverteidiger-Position. Katterbach besticht durch geschicktes Abwehrverhalten, sehr gute Technik, verblüffende Ruhe am Ball auch unter Gegnerdruck, Passsicherheit und ausgeprägte taktische Disziplin.

In dieser Saison absolvierte er bislang 12 Spiele, wurde allerdings zweimal von Verletzungen gestoppt. 2018 bekam er als U17-Spieler die Fritz-Walter-Medaille in Gold, die höchste Auszeichnung des DFB für Nachwuchsspieler.

Quelle: kicker.de



1.FC Köln [Re: Verona] #21617
11/05/2020 12:10
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Heldt: „Ein wahnsinnig starkes Signal“
Noah Katterbach verlängert bis 2024

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Der 1. FC Köln hat den Vertrag mit Noah Katterbach vorzeitig verlängert. Der deutsche U19-Nationalspieler, der sich im Laufe dieser Saison bei den FC-Profis etablierte, unterschrieb bis 2024.

Der 1. FC Köln setzt auf seine Talente aus dem eigenen Nachwuchs. So schaffte Noah Katterbach den Sprung zu den FC-Profis und etablierte sich im Laufe dieser Saison in der Bundesliga. Der FC hat den Vertrag des Linksverteidigers jetzt verlängert. Der Juniorennationalspieler unterschrieb bis 2024.

„Durch die Corona-Pause ist es ein bisschen in Vergessenheit geraten, was für eine starke Saison Noah spielt. Er ist ein super Junge – und er ist ein Eigengewächs. Wir haben immer gesagt, dass Jungs wie Noah unsere Zukunft sind und dass wir noch mehr auf unsere Talente setzen wollen, die bei uns im Nachwuchs ausgebildet wurden. Noah ist das Paradebeispiel für diesen Weg. Es ist ein wahnsinnig starkes Signal, dass er unbedingt hier bleiben wollte. Noah hat eine riesige Verbundenheit zum Club und zur Stadt. Das war in unseren Gesprächen von Anfang an zu spüren. Deshalb freuen wir uns unheimlich, dass wir den Vertrag vorzeitig verlängern konnten“, sagt FC-Geschäftsführer Horst Heldt.

„Noah ist für sein Alter schon sehr weit, sowohl als Person, vor allem aber wie abgeklärt er Fußball spielt. Er ist ein sehr guter Techniker, hat ein sehr gutes Auge für seine Mitspieler und bewahrt auch unter Druck die Ruhe auf dem Platz. Dazu kommt richtig gutes Entwicklungspotenzial, er steht noch ganz am Anfang seines Wegs. Deshalb sind wir alle sehr, sehr happy, dass er bei uns bleibt“, sagt FC-Cheftrainer Markus Gisdol.

„Seit ich sieben Jahre alt bin, spiele ich für den FC. Und schon bevor ich hierhin gekommen bin, war ich Fan. Deshalb habe ich eine sehr große Verbindung zum Verein und zur Stadt. Der FC ist mein Herzensverein. Ich hatte sehr gute Gespräche mit der Geschäftsführung und mit dem Trainer und spüre von allen hier das Vertrauen. Deshalb ist mir die Entscheidung leicht gefallen“, sagt Noah Katterbach.

Noah Katterbach wurde am 13. April 2001 in Simmerath geboren. Seit 2008 trägt der Linksverteidiger das Trikot des 1. FC Köln, durchlief alle Nachwuchsteams am Geißbockheim und gab am 5. Oktober 2019 gegen den FC Schalke 04 sein Debüt in der Bundesliga (zwölf Einsätze). Der Gewinner der Fritz-Walter-Medaille in Gold spielt seit der U16 für Deutschland und ist aktueller U19-Nationalspieler.

Quelle: fc.de



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