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1.FC Köln [Re: Verona] #9814
29/10/2019 12:54
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1. FC Köln: Fans des 1. FC Saarbrücken beschmieren Mannschaftsbus

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Vor dem Pokalspiel am Dienstag haben Saarbrückener Anhänger den Mannschaftsbus des 1. FC Köln beschmiert.
Vandalen des Regionalligisten 1. FC Saarbrücken haben den Mannschaftsbus von Bundesligist 1. FC Köln in der Nacht vor dem Pokalspiel beider Klubs am Dienstagabend mit aufgesprühten Graffiti-Motiven und Schmähparolen beschädigt. Das berichtet der Express.

Demnach beschmierten bislang unbekannte Täter den Bus vor dem Kölner Mannschaftshotel in Saarbrücken auf den Seiten mit einem Schriftzug der Gastgeber, dem Zeichen der FCS-Ultras und einer Beleidigung ("Köln Hurensöhne").

Mannschaftsbus beschmiert: 1. FC Köln erstattet Anzeige

Zur Höhe des entstandenen Schadens sind noch keine Informationen bekannt.

Die Kölner bestätigten den Vorfall. "Man kann eindeutig von Vandalismus sprechen. Wir haben bereits Anzeige erstattet", sagte Pressesprecherin Lil Zercher.

Quelle: goal.com


Wenn man glücklich ist, soll man nicht noch glücklicher sein wollen. (Theodor Fontane)
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1.FC Köln [Re: Verona] #9830
30/10/2019 00:17
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3:2 für Saarbrücken: Das Wunder von Völklingen
Nach Kölner Aufholjagd: Jänicke versetzt Saarbrücken in Ekstase!

Die Sensation ist perfekt. Der 1. FC Saarbrücken, seines Zeichens Regionalligist, schmeißt nach Jahn Regensburg auch den Bundesligisten 1. FC Köln aus dem DFB-Pokal. Die Geißböcke waren über weite Strecken nicht in der Lage, den Klassenunterschied auf den Rasen zu bringen, kamen aber durch zwei Treffer in der Schlussphase zurück. Auf den Torerfolg von Jänicke hatte Köln allerdings keine Antwort mehr parat.

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Unglaublich: Der 1. FC Saarbrücken zwingt den 1. FC Köln in die Knie. @ imago images

Trainer Dirk Lottner brachte nach dem 5:0-Heimsieg gegen die Kickers Offenbach zwei Neue in die Startformation: Perdedaj und Vunguidica begannen für Müller und Eisele, die beide zunächst auf der Bank Platz nahmen.

Kölns Coach Achim Baierlorzer warf nach der 1:3-Pleite bei Mainz 05 die Rotationsmaschine an und wechselte auf sechs Positionen: Schmitz, Meré, Risse, Drexler, Modeste und Cordoba starteten für Ehizibue, Czichos, Schindler, Schaub, Terodde (alle fünf Bank) und Kainz (nicht im Kader).

Köln tut sich schwer, Jurcher sorgt für Betrieb

In der ersten Hälfte war der Klassenunterschied der beiden Mannschaften kaum bis gar nicht erkennbar. Der 1. FC Saarbrücken präsentierte sich äußerst mutig, störte den Gegner bereits früh im Spielaufbau und setzte zumeist auf Konter. Der 1. FC Köln hatte zwar deutlich mehr Ballbesitz (61 Prozent), wusste aber nicht richtig etwas damit anzufangen. Die Domstädter fanden die Lücke in der Defensive der Saarländer nur selten. Die beste Gelegenheit auf die Führung offenbarte sich Drexler in der 29. Minute, der nach starker Vorarbeit von Hector und Modeste aber an Schlussmann Batz scheiterte.

Im ersten Durchgang waren es die in der Regionalliga Südwest spielenden Hausherren, die für mehr Gefahr sorgten. Oftmals gingen die zwingenden Aktionen von Jahn-Schreck Jurcher aus, der den Ball aber nicht auf das Gehäuse von Horn brachte (24./31./43.). Der Kölner Schlussmann musste bis dato lediglich beim Abschluss von Froese eingreifen, den er aus der unteren linken Ecke kratzte (26.).

Saarbrücken im Glücksrausch

Die Hausherren kamen mit ordentlich Feuer aus der Kabine und übten enormen Druck auf das Tor von Horn aus. Bereits zwei Minuten nach dem Wiederanpfiff hätte es 1:0 stehen müssen - für Saarbrücken. Jacob verfehlte das Gehäuse aus wenigen Metern nach starkem Querpass von Jurcher und wuchtigem Schuss von Vunguidica. Die Gäste aus der Domstadt versuchten sich daraufhin einige Male, jedoch war im Strafraum stets Endstation. Köln wirkte ideenlos und ließ zu, dass der Regionalligist das Spiel an sich riss. Innenverteidiger Schorch schraubte sich vor dem Kölner Kasten hoch und nickte zur 1:0-Führung für den FCS ein (53.). Die Geißböcke verfielen in Schockstarre und mussten bereits vier Minuten später den zweiten Gegentreffer hinnehmen. Jurcher schüttelte nach einem starken Steilpass aus der eigenen Hälfte Meré ab, umkurvte Horn und netzte zum 2:0 ein (57.).

Köln erkennt den Ernst der Lage und zieht nach

Köln brauchte nach dem zweiten Gegentreffer einige Zeit, um sich seiner Lage bewusst zu werden, begann aber in der Schlussphase ordentlich zu drücken - und das mit Erfolg. Kapitän Hector verkürzte mit einem Schlenzer nahe des Elfmeterpunktes (71.) und der eingewechselte Terodde (71. für Schmitz) egalisierte nach Vorarbeit von Cordoba für den "Effzeh" (84.).

Jänickes Schuss ins Achtelfinale

Saarbrücken stand daraufhin deutlich tiefer, war mit den Kräften am Ende - traf aber kurz vor dem Schlusspfiff noch einmal: Jänicke vollstreckte in die lange Ecke und sorgte für Jubelstürme auf den Rängen. Die Saarländer brachten die knappe Führung über die Zeit und zogen somit ins Achtelfinale ein.

Für Saarbrücken geht es am Samstag (14 Uhr) in Elversberg weiter. Der 1. FC Köln muss am Sonntag (15.30 Uhr) im Derby bei Fortuna Düsseldorf antreten.

Quelle: kicker.de


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1.FC Köln [Re: Verona] #10037
02/11/2019 12:07
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Fortuna Düsseldorf vs 1.FC Köln

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10. Spieltag
Alle Informationen zum Spiel in Düsseldorf

Erstmals seit 1997 kommt es am Sonntagnachmittag wieder in der Bundesliga zum rheinischen Duell zwischen dem 1. FC Köln und Fortuna Düsseldorf. Hier gibt es den Formcheck, die Trainerstatements und die Personalupdates zur Partie.

Formcheck

Fortuna Düsseldorf: Die Fortuna ist derzeit in einer ähnlichen Situation wie der 1. FC Köln. Beide Mannschaften haben in dieser Saison mit jeweils zwei Siegen, einem Unentschieden und sechs Niederlagen insgesamt sieben Punkte geholt. Fortuna Düsseldorf steht aufgrund des besseren Torverhältnisses zwei Tabellenplätze über der Mannschaft von Achim Beierlorzer. In der Formtabelle liegt F95 aber hinter dem FC. Funkels Team holte aus den vergangenen fünf Spielen nur drei Punkte aus einem Heimsieg gegen Mainz. Am vergangenen Spieltag in Paderborn endete außerdem die Serie von 17 Bundesliga-Spielen in Folge mit mindestens einem Treffer. Die Fortuna unterlag mit 0:2.

1. FC Köln: In der Bundesliga und im DFB-Pokal gab es für den FC zuletzt herbe Rückschläge. Auf den wichtigen 3:0-Heimsieg gegen den SC Paderborn folgte eine 1:3-Niederlage in Mainz. Der FC war zwar über weite Strecken die spielbestimmende Mannschaft und kam auch immer wieder zu Torchancen. Die Treffer machte aber Mainz. Hinzu kam ein unberechtigterweise nicht gegebener Handelfmeter für den FC. Im DFB-Pokal ist der FC nach einem bitteren 2:3 gegen den 1. FC Saarbrücken ausgeschieden.

Das sagen die Trainer

Friedhelm Funkel: Die Jungs wissen, worum es in einem Derby geht. Das haben sie auch schon in den Spielen gegen Gladbach gezeigt. Das Stadion ist ausverkauft - das haben wir hier auch nicht so oft in einer Saison. Wir freuen uns auf eine tolle Kulisse. Leidenschaft und Mut werden am Sonntag sehr wichtig sein. In so einem Spiel dürfen wir keinen Ball verloren geben und müssen jeden Meter beackern. Das ist immer wichtig, aber am Sonntag noch ein wenig mehr.

Achim Beierlorzer: Wir gehen das Spiel entschlossen an. Das ist ganz wichtig. Düsseldorf hat exakt so viele Punkte wie wir – nämlich sieben. Es ist unheimlich wichtig, dass wir nach Saarbrücken sofort wieder die Köpfe freibekommen. Das ist jetzt die Aufgabe, die Mannschaft stabil und selbstbewusst auf den Platz zu bringen. Damit wir mit voller Kraft voraus gegen Düsseldorf punkten.

Spieler im Fokus

Rouwen Hennings ist derzeit die Torversicherung der Fortuna. Fünf Tore erzielte der 32-Jährige in dieser Spielzeit bislang – das ist exakt die Hälfte der bisherigen Fortuna-Saisontore. Alle anderen fünf Fortuna-Treffer erzielten verschiedene Spieler. Hennings steht derzeit auf dem geteilten dritten Platz der Torjägerliste. Vor ihm liegen einzig Leipzigs Timo Werner und Bayerns Robert Lewandowski. Drei seiner fünf Saisontore erzielte er mit dem Kopf. Am vergangenen Spieltag, beim Auswärtsspiel in Paderborn, blieb Hennings erstmals wieder ohne Tor. Zuvor traf er drei Spiele in Folge.

Personalupdate

Fortuna Düsseldorf: Friedhelm Funkel muss gegen den FC auf gleich mehrere Spieler verzichten. Während Kenan Karaman mit einer Lungenentzündung ausfällt, hat sich Thomas Pledl unter der Woche verletzt. Der F95-Mittelfeldakteur zog sich einen Teilriss des Innenbandes im Knie zu. Außerdem fallen Aymen Barkok und Michael Rensing mit Schulterverletzungen aus. Kevin Stöger hat einen Kreuzbandriss.

1. FC Köln: Birger Verstraete ist wieder fit. Der FC-Mittelfeldspieler hat am Mittwochabend eine Hälfte bei der U21 gespielt und die 45 Minuten gut verkraftet. Neben Verstraete sind auch Lasse Sobiech und Matthias Bader wieder im Training. Der Einsatz von Florian Kainz (Knochenhautreizung an der Ferse) bleibt offen.
Das Schiedsrichtergespann

Schiedsrichter: Sven Jablonski
Assistenten: Holger Henschel, Thorben Siewer
4. Offizieller: Thomas Gorniak
Videoassistent: Marco Fritz

Quelle: fc.de


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1.FC Köln [Re: Verona] #10185
04/11/2019 11:57
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Düsseldorf schlägt Köln mit 2:0
Thommys sehenswertes Solo entscheidet das Rheinderby

Fortuna Düsseldorf hat im Kampf gegen den Abstieg einen wichtigen Heimsieg eingefahren - und einen prestigeträchtigen obendrein: Im Rheinderby kam der Vorjahreszehnte zu einem 2:0-Erfolg gegen Rivale Köln. Hennings brachte den zweiten Heimsieg in dieser Saison auf den Weg, den Thommy mit einer sehenswerten Einzelaktion perfekt machte.

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Torschützen unter sich: Rouwen Hennings (#28) und Erik Thommy schossen F95 zum Derbysieg. @ imago images

Fortuna-Coach Friedhelm Funkel baute seine Mannschaft im Vergleich zum 2:1-Pokalsieg gegen Aue auf vier Positionen um: Steffen begann im Tor für Kastenmeier, Ayhan verteidigte für Hoffmann, Bodzek startete anstelle von Sobottka und Zimmer anstelle von Kownacki (alle auf der Bank).

Kölns Trainer Achim Beierlorzer nahm nach der 2:3-Pokalpleite in Saarbrücken sogar fünf Veränderungen vor: Ehizibue, Czichos, Schindler, Schaub und Terodde bekamen ihre Chance von Anfang an. Schmitz, Jorge Meré, Risse, Modeste und Cordoba mussten dafür weichen (alle auf der Bank).

Terodde köpft völlig frei vorbei

Den besseren Start in die Partie erwischten die Hausherren, die im gesamten ersten Durchgang vor dem Tor die zielstrebigere Mannschaft waren. Die Gäste aus Köln mussten nach nur sieben Minuten einen ersten personellen Rückschlag hinnehmen: Höger ersetzte Linksverteidiger Katterbach, der wohl eine Muskelverletzung erlitten hat. Kurz darauf schnupperte der Effzeh allerdings an der Führung: Hector, nun als Linksverteidiger eingesetzt, fand mit seiner Flanke Torjäger Terodde, der sträflich frei stand, aber knapp links vorbeiköpfte (11.).

Hennings trifft zunächst nur den Außenpfosten

Köln hatte in der Folge optische Vorteile (mehr Ballbesitz und eine bessere Passquote), im letzten Drittel fehlte dennoch die nötige Durchschlagskraft. Aus dem Nichts köpfte auf der Gegenseite dann plötzlich Hennings an den rechten Außenpfosten (25.), ehe sich beide Mannschaften fast ausschließlich auf kleine Fouls und anschließende, ausschweifende Diskussionen konzentrierten. Genau genommen bis zur 37. Minute: Nach einem schnellen Einwurf wurde Morales im Strafraum von Czichos von den Beinen geholt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Hennings sicher - 1:0 (38.). Köln drängte auf eine Antwort, fand sie vor dem Pausenpfiff aber nicht mehr.

Köln schnuppert am Ausgleich

Nach dem Seitenwechsel begann der Effzeh mit frischem Mut, doch Terodde blieb mit seinem Kopfball an Adams hängen und Schindler (nach Check von Gießelmann) bekam keinen Elfmeter zugesprochen (50., 51.). Köln blieb dran und kam wenig später zu einer Doppelchance: Erst köpfte Schaub in aussichtsreicher Position vorbei, dann fand Terodde in Steffen seinen Meister (59., 60.). Deutlich effektiver zeigte sich F95, das Sekunden nach Teroddes Hochkaräter auf 2:0 stellte. Ayhan drosch die Kugel an der Strafraumkante einfach nach vorne, Thommy nahm den Ball im Vollsprint auf, düpierte Schindler und schoss überlegt links oben ein (61.).

Beierlorzer muss reagieren

Beierlorzer musste reagieren und brachte mit Cordoba für Drexler einen zweiten Stürmer. Doch Düsseldorf ließ sich in der Folge weit hinten reinfallen, dazu wechselte Funkel mit Hoffmann einen weiteren Verteidiger ein. Die Gäste liefen zwar an, kamen aber kaum mehr bis zu Keeper Steffen durch. Ein Distanzschuss von Schaub war eine der wenigen nennenswerten Aktionen der FC-Offensive (77.).

Die Fortuna hatte Platz und hätte um ein Haar auf 3:0 erhöhen können, doch nach Zuspiel von Thommy verfehlte Hennings knapp sein Ziel (83.). So blieb es letztlich beim nicht unverdienten 2:0-Erfolg für die Hausherren, die damit nun drei Punkte vor dem Rivalen liegen. Köln rutschte auf einen direkten Abstiegsplatz ab - und die Luft für Coach Beierlorzer dürfte noch dünner werden.

Quelle: kicker.de


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1.FC Köln [Re: Verona] #10186
04/11/2019 12:01
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Nach Derby-Niederlage Beierlorzer vor dem Aus – Nachfolger stehen bereit

Von Lars Werner, Sebastian Hahn

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Leitete am Montagmorgen noch das Training am Geißbockheim: Achim Beierlorzer.
Foto:Herbert Bucco

Köln - Trainer Achim Beierlorzer steht nach der 0:2-Niederlage im Derby gegen Fortuna Düsseldorf beim 1. FC Köln vor dem Aus. Laut Informationen des „Kölner Stadt-Anzeiger“ werden Bruno Labbadia und der ehemalige Leverkusen-Coach Roger Schmidt als Nachfolger gehandelt, sollte Beierlorzer entlassen werden.

Labbadia war bis zum Ende der abgelaufenen Saison Trainer beim VfL Wolfsburg, Schmidt trainierte bis Ende Juli den chinesischen Verein BJ Sinobo Guoan. Zuvor war er unter anderem Cheftrainer bei Bayer Leverkusen. Labbadia war in den 1990er-Jahren als Spieler beim 1. FC Köln aktiv.

Achim Beierlorzer leitete das Training

Am Montagmorgen leitete Beierlorzer noch das Training am Geißbockheim. Um 10.51 Uhr betrat er den Trainingsplatz, zuvor hatten seine Assistenten André Pawlak und Manfred Schmid die Trainingseinheit geleitet und vorbereitet.

Beierlorzer steht nach nur zwei Siegen aus den ersten zehn Bundesliga-Spielen und dem Aus im DFB-Pokal beim Regionalligisten 1. FC Saarbrücken stark unter Druck. Der FC hat nur sieben Punkte auf dem Konto und steht in der Tabelle lediglich vor Mit-Aufsteiger SC Paderborn auf dem vorletzten Platz.

Der 51 Jahre alte Beierlorzer war erst im Sommer nach Köln gewechselt, nachdem er zuvor Zweitligist Jahn Regensburg trainiert hatte. Beim FC übernahm er seinen ersten Job bei einem Bundesligisten. Der jetzige Assistenz-Trainer Pawlak hatte die Kölner nach der Entlassung von Markus Anfang in der Vorsaison zum Aufstieg geführt.

Heldt Kandidat für Veh-Nachfolge

Auch für die Nachfolge von Sportchef Armin Veh gibt es bereits einen Kandidaten. Nach Informationen des „Kölner Stadt-Anzeiger“ könnte Horst Heldt zur Saison 2020/2021 den Posten übernehmen.

Heldt war bis April Manager bei Zweitligist Hannover 96 und bereits nach der Entlassung von Jörg Schmadtke beim FC als Nachfolger im Gespräch. Zuvor war er unter anderem beim VfB Stuttgart und beim FC Schalke 04 tätig. Heldt begann seine Spielerkarriere zudem in der Jugend des 1. FC Köln.

Quelle: ksta.de


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1.FC Köln [Re: Verona] #10425
08/11/2019 14:36
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1.FC Köln

Voraussichtliche Aufstellung
T. Horn - Ehizibue, Bornauw, Czichos, Hector - Skhiri, Verstraete - Ki. Schindler, Schaub, Drexler - Terodde

Reservebank
Kessler, Krahl, Bader, Jakobs, Jorge Meré, Schmitz, Sobiech, Churlinov, Hauptmann, Höger, Koziello, Risse, Cordoba, Modeste

Es fehlen
Clemens (Trainingsrückstand nach Kreuzbandriss), Kainz (Fersenverletzung), Katterbach (Faserriss im Oberschenkel), Scott (nicht berücksichtigt)

Statt Katterbach verteidigt Hector links, für den Verstraete auf die Sechs rückt. Schmitz könnte statt Ehizibue verteidigen. Ist Kainz (Fersenprobleme) startklar, beginnt er statt Drexler, der für Schindler (muskuläre Probleme) einspringen könnte.


TSG Hoffenheim

Voraussichtliche Aufstellung
Baumann - Akpoguma, Vogt, B. Hübner - Kaderabek, Grillitsch, Skov - Rudy, Kramaric - Bebou, Locadia

Reservebank
Pentke, Bicakcic, Posch, Stafylidis, Baumgartner, Brenet, Geiger, Rupp, Samassekou, Adamyan

Es fehlen
Belfodil (Knie-OP), Lucas Ribeiro (nicht berücksichtigt), Nordtveit (Rippenbruch), Ochs (nicht berücksichtigt), Stolz (nicht berücksichtigt), Zuber (Fuß-OP), Zulj (nicht berücksichtigt)

Hinter Kramaric (Kniereizung) steht ein Fragezeichen. Kann der Kroate nicht mitwirken, dürfte Rupp die erste Option als Nachrücker sein. Ansonsten dürfte Trainer Schreuder die siegreiche Elf aus dem 3:0 gegen Paderborn starten lassen.


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1.FC Köln [Re: Verona] #10426
08/11/2019 14:41
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Alle Infos zum Spiel gegen Hoffenheim

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Heimspiel, Flutlicht – und ein formstarker Gegner: Der 1. FC Köln empfängt am Freitagabend die TSG Hoffenheim. Hier gibt es Trainerstimmen, Personalupdates und weiteres Wissenswertes zur Partie.

Formcheck

1. FC Köln: Nach positiven Resultaten gegen Schalke und Paderborn wähnte sich der FC auf einem guten Weg. Doch die Englische Woche mit den Spielen gegen Mainz, Saarbrücken und Düsseldorf brachte drei schmerzhafte Rückschläge. Jetzt will die Mannschaft von Achim Beierlorzer unbedingt mit einem Erfolgserlebnis in die bevorstehende Länderspielpause gehen.

TSG Hoffenheim: Nach einem schwachen Start hat Hoffenheim fünf Pflichtspiele in Folge gewonnen, vier davon in der Bundesliga und eins im Pokal. Mit einem Sieg beim FC könnte die vom Niederländer Alfred Schreuder trainierte Mannschaft vorübergehend auf den zweiten Tabellenplatz klettern, ehe die anderen Mannschaften ihr elftes Ligaspiel absolvieren.

Das sagen die Trainer:

Achim Beierlorzer: „Hoffenheim hat verschiedenste Systeme gespielt, 4-3-3 und zuletzt sehr erfolgreich 3-5-2. Wir werden uns taktisch Gedanken machen. Aber es geht auch um die Art und Weise, wie wir das Spiel angehen. Es braucht Herz und Leidenschaft. Wir müssen unsere Qualität in die Waagschale schmeißen und so konzentriert wie gegen Schalke und Paderborn zu Werke gehen.“

Alfred Schreuder: „Die Jungs sind gut drauf. Ich spüre, dass sie noch immer gierig sind und Hunger haben. Wir haben einen breiten Kader, alle können spielen, das ist extrem wichtig für uns.“

Personalupdate:

1. FC Köln: Florian Kainz wird das Spiel am Freitag aufgrund andauernder Probleme an der Ferse verpassen. Der Langzeitverletzte Christian Clemens fehlt weiterhin, auch Noah Katterbach fällt aus, wegen einer Muskelverletzung.

TSG Hoffenheim: Die Einsatzfähigkeit von Andrej Kramaric ist aktuell sehr fraglich. Kramaric sei gegen den FC „vermutlich nicht“ dabei, so Trainer Schreuder. Der Angreifer hatte in Folge einer Knieoperation zuletzt Probleme an der Kapsel. Neuzugang Diadie Samassekou ist dafür einsatzbereit, wenn auch vermutlich nicht über 90 Minuten. Ishak Belfodil (Knie-OP), Havard Nordtveit (gebrochene Rippe) und Steven Zuber (Fuß-OP) fehlen sicher.

Spieler im Fokus

Nachdem Jürgen Locadia in England weder bei Brighton noch Hove Albion glücklich wurde, entschied er sich im Sommer für den Wechsel nach Hoffenheim. Nach anfangs drei torlosen Spielen hat der Niederländer in den vergangenen beiden Spielen zweimal getroffen. Stark, groß und kraftvoll, aber gleichzeitig auch geschickt mit dem Ball am Fuß: Locadia könnte sich zu einer echten Verstärkung für die Hoffenheimer entwickeln.

Schiedsrichterteam

Schiedsrichter: Dr. Robert Kampka (Mainz).

Linienrichter: Benedikt Kempkes, Thomas Stein.

Vierter Offizieller: Rafael Foltyn.

Videoassistent: Daniel Schlager.

Noch Restkarten verfügbar

Für das FC-Heimspiel gegen Hoffenheim sind noch Restkarten verfügbar.
Das Spiel bei DAZN sehen

FC-Fans, die am Freitag nicht im RheinEnergieSTADION sind, können das Spiel bei DAZN sehen.

Quelle: fc.de


Wenn man glücklich ist, soll man nicht noch glücklicher sein wollen. (Theodor Fontane)
1.FC Köln [Re: Verona] #10435
09/11/2019 00:16
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Köln nach beherztem Auftritt ohne Punkte - Joker Adamyan sticht
VAR trifft FC in Herz - Locadia entscheidet Spiel in letzter Sekunde

Der 1. FC Köln verlor eine enge Partie gegen die TSG Hoffenheim nach guter erster Hälfte in letzter Sekunde mit 1:2. Der FC führte zur Pause verdient, nach der Pause hatte die TSG ihre beste Phase und glich schnell aus, ehe ein Strafstoß in der Nachspielzeit nach VAR-Einsatz für die Entscheidung sorgte. Die Kraichgauer springen nach dem sechsten Sieg in Serie vorerst auf Tabellenplatz zwei.

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Der Joker sticht: Sargis Adamyan (2.v.li.) überwindet Timo Horn (re.). imago images

Kölns Coach Achim Beierlorzer stellte nach dem 0:2 in Düsseldorf auf drei Positionen um: Statt Katterbach (Faserriss im Oberschenkel), Drexler und Schindler starteten Jorge Meré, Jakobs (Bundesliga-Debüt) und Cordoba. Damit einher ging die Umstellung auf eine defensive Dreierkette, flankiert von den Außen Ehizibue und dem 20-jährigen Jakobs.

Hoffenheims Trainer Alfred Schreuder nahm im Vergleich zum 3:0 gegen Paderborn einen Wechsel vor: Posch ersetzt Akpoguma (Bank). Kramaric stand aufgrund einer Kniereizung nicht im Kader.

Cordoba belohnt couragierte Kölner

Die Kölner waren von Beginn an um Initiative bemüht. Gegen abwartend agierende Hoffenheimer entwickelte der FC nur wenig Gefahr, hatten aber Feldvorteile und störten die TSG mit frühem Forechecking und bisweilen auch robuster Zweikampfführung effektiv im Spielaufbau. Torchancen waren auf beiden Seiten indes Mangelware. Erstmals ein wenig gefährlich wurde es in der 20. Minute im Strafraum der Domstädter, nachdem Grillitsch zum Solo angesetzt hatte. Nach seiner Hereingabe bekam Kaderabek in Bedrängnis aber keinen klaren Abschluss zustande. Rudy verzog im Strafraum einige Minuten später deutlich (28.).

Nachdem die Hausherren die erste kleine Drangphase der Kraichgauer überstanden hatten, übernahm der FC wieder verstärkt das Kommando. In der 34. Minute belohnte sich die Geißbock-Elf schließlich für ihre Mühen: Schaub bereitete von rechts vor, Cordoba zog aus rund 19 Metern ab. Den von Posch noch leicht abgefälschten Schuss konnte Baumann nicht mehr entschärfen - 1:0 für die Kölner. Den Rheinländer war anschließend das neue Selbstvertrauen durch die Führung anzumerken, mehrmals tauchte der FC vor der Pause im Strafraum der TSG auf, klare Chancen sprangen aber vor der Halbzeit nicht mehr heraus.

Schreuders Joker sticht sofort

Nach dem Seitenwechsel brachte Schreuder bei der TSG Adamyan für den angeschlagenen Rupp. Ein Wechsel, der sich sofort bezahlt machte: Denn in der 48. Minute kam der ehemalige Regensburger (dort trainiert von Beierlorzer) nach Abspielfehler von Skhiri und anschließend gefühlvoller Hereingabe von Rudy volley zum Abschluss - 1:1. Nun hatte Hoffenheim Oberwasser: Nach fast identischer Situation wie beim Ausgleich scheiterte Adamyan aber an Horn (49.), auch bei einem Skov-Freistoß war der Kölner Keeper auf dem Posten (53.). Der von Adamyan freigespielte Locadia verzog in der 61. Minute nur ganz knapp.

Nach der starken Anfangsphase der TSG in der zweiten Hälfte verflachte die Partie nach und nach. Hoffenheim entwickelte in der Folge wieder deutlicher weniger Elan im Spiel nach vorne. Die Kölner waren zwar weiterhin bemüht, allerdings fehlte es dem FC an Präzision im Passspiel und Durchschlagskraft in Tornähe. Als alles nach einem leistungsgerechten Remis aussah, schaltete sich in der Nachspielzeit nach einem unglücklichen Einsteigen von Drexler gegen Adamyan, bei dem der Kölner zunächst selbst einen Freistoß zugesprochen bekommen hatte, der VAR ein. Kampka sah sich die Situation selbst noch einmal an und entschied auf Strafstoß für die TSG. Locadia verwandelte humorlos und sorgte somit doch noch für den sechsten Sieg der Gäste in Serie (90.+8).

Quelle: kicker.de


Wenn man glücklich ist, soll man nicht noch glücklicher sein wollen. (Theodor Fontane)
1.FC Köln [Re: Verona] #10488
09/11/2019 12:13
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Aehlig übernimmt vorerst
Sofortige Vertragsauflösung: Köln und Veh gehen getrennte Wege

Unmittelbar nach Spielende gegen die TSG Hoffenheim (1:2) verkündete der 1. FC Köln die Vertragsauflösung mit Geschäftsführer Armin Veh. Frank Aehlig übernimmt vorübergehend die sportliche Leitung.

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Die vorzeitige Trennung: Armin Veh ist nicht mehr Geschäftsführer des 1. FC Köln. Links Alexander Wehrle. Getty Images

Die Trennung erfolgte einvernehmlich, wie die Rheinländer am späten Freitagabend vermeldeten. Der bis zum 30. Juni 2020 laufende Vertrag mit Veh wird mit sofortiger Wirkung aufgelöst. Diese Entscheidung sei "unabhängig vom heutigen Spiel gegen die TSG Hoffenheim" schon im Vorfeld getroffen worden.

"Armin Veh hat den Mut gehabt, seine Aufgabe beim FC in einer schwierigen Situation zu übernehmen. Er hat die gesetzten Ziele unter anderem durch den Wiederaufstieg 2019 mit dem FC erreicht", wird FC-Präsident Dr. Werner Wolf in der offiziellen Verlautbarung zitiert. Der Klub habe sich "eine längerfristige Zusammenarbeit mit Armin Veh sehr gut vorstellen können, denn seine besonnene und kompetente Art hat dem FC sehr gut getan". Veh habe den "Effzeh" jedoch vor einigen Wochen darüber informiert, dass er den 1. FC Köln zum Saisonende verlassen möchte. Der Vertragsauflösung sei laut Verein mit "einer für alle Seiten fairen Lösung" verbunden.

Auch Veh gab zu Protokoll, dass er seine Arbeit gerne "bis zum Ende" gemacht hätte. In der derzeitigen Situation habe der Klub jedoch "wichtige Entscheidungen auch für die Zukunft" treffen müssen - die Trennung sei daher "aus meiner Sicht konsequent". Bei Frank Aehlig sei die sportliche Leitung in guten Händen, so Veh, der im Dezember 2017 als Geschäftsführer zum 1. FC Köln gekommen war. Unter seiner sportlichen Leitung schaffte der Klub 2019 als Zweitliga-Meister den Aufstieg in die Bundesliga.

Quelle: kicker.de


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1.FC Köln [Re: Verona] #10577
10/11/2019 12:06
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Köln-Knall! | Nach Veh muss auch Beierlorzer gehen

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Nehmen so schnell nicht mehr auf dem Presse-Podium des 1. FC Köln Platz: Armin Veh (l.) und Achim Beierlorzer
Foto: Andreas Pohl

Beim wankenden Bundesligisten 1. FC Köln gehen die Aufräumarbeiten weiter. Am Tag nach dem bitteren Last-Minute-Knockout beim 1:2 (1:0) gegen 1899 Hoffenheim und der vorzeitigen Auflösung des Vertrages mit Sportchef Armin Veh hat sich der Klub nach BILD-Informationen am Samstagmittag auch von Trainer Achim Beierlorzer getrennt.

Darauf deutet bereits die kurzfristige Absage des eigentlich für Samstag angesetzten Trainings hin. Stattdessen wurden mit allen Beteiligten Gespräche geführt.

„Wir müssen jetzt bewerten, ob wir eine Veränderung auf der Trainerposition vornehmen müssen. Ich muss hören, was die Spieler und der Trainer sagen, fühlen und denken“, hatte Frank Aehlig erklärt und eine „zügige“ Entscheidung angekündigt.

Besonders zuversichtlich, dass er auch nach Länderspielpause noch auf der Kölner Trainerbank sitzt, wirkte der erst im Sommer verpflichtete Beierlorzer bereits nicht mehr. Schließlich sprach die dürftige Bilanz mit acht Niederlagen in elf Spielen nicht für ihn. „Jetzt muss der Verein eine Entscheidung treffen, ob er mit dem Trainer Achim Beierlorzer weiter machen will oder den Resetknopf drücken und einen neuen Trainer herholen will. Dieser Entscheidung stelle ich mich. Ich bin dafür verantwortlich. Wir haben nur sieben Punkte, das ist zu wenig“, sagte Beierlorzer.

Zudem verlor der Fußball-Lehrer in Veh einen seiner angeblich letzten Befürworter im Verein. Der Sportchef, der Ende Oktober seinen Ausstieg zum Vertragsende im Sommer 2020 angekündigt hatte, hört nun mit sofortiger Wirkung auf. Das macht Sinn, damit sein Nachfolger Einfluss auf die mögliche Trainersuche nehmen kann. „In unserer derzeitigen Situation, in der der 1. FC Köln wichtige Entscheidungen auch für die Zukunft treffen muss, ist es aus meiner Sicht konsequent, dass wir die Zusammenarbeit kurzfristig beenden“, erklärte Veh.

Auch der eigentlich passable Auftritt seines Teams konnte Beierlorzer nicht vor dem Rauswurf bewahren. Nach der Führung durch Jhon Cordoba (34.) schienen die Kölner auf gutem Kurs. Und selbst nach dem Ausgleich durch Sargis Adamyan (48.) leisteten sie weiter erbitterte Gegenwehr. Doch der Elfmeter von Jürgen Locadia (90.+8 Minute) nach strittiger Videobeweis-Entscheidung besiegelte den späten Knockout. „Das tut richtig weh. Es ist momentan sehr bitter, mit welchen Nackenschlägen die Mannschaft umgehen muss“, klagte Beierlorzer, „wir haben in dieser Saison schon häufiger mit Topmannschaften auf Augenhöhe mitgespielt, sind aber nicht belohnt worden.“

Quelle: sportbild.de


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Re: 1.FC Köln [Re: Verona] #10653
11/11/2019 14:56
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Den Beierlorzer hätte man mMn gar nicht erst nehmen sollen (der 1. FC Köln war für ihn einfach ne Nummer zu gross, wie die Bayern für Kovac auch), und schade, dass Bruno abgesagt hat.....finde ich zumindest!!

Re: 1.FC Köln [Re: Naithon] #10679
12/11/2019 13:18
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ursprünglich geschrieben von Naithon
Den Beierlorzer hätte man mMn gar nicht erst nehmen sollen (der 1. FC Köln war für ihn einfach ne Nummer zu gross, wie die Bayern für Kovac auch), und schade, dass Bruno abgesagt hat.....finde ich zumindest!!


Ja, schon richtig, Beierlorzer nicht unbedingt der große Bringer gewesen, der FC aber sicherlich auch nicht gerade der einfachste Klub und dann folgerichtig eigentlich, beim derzeitigen Tabellenstand, die Trennung.

Gut, bei Kovac sehe ich es etwas anders, mehr als das Double kannst ja nicht holen, CL letztes Jahr dominierte Liverpool.
Wennst Teile der Mannschaft gegen dich hast, dann ist es im Grunde schon vorbei!
Man könnte auch sagen: "Die Chemie stimmte zwischen Trainer und Mannschaft nicht"


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Re: 1.FC Köln [Re: Verona] #10681
12/11/2019 18:19
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Es wird wohl auf Pal Dardai hinauslaufen, wie es aussieht. Mal sehen, wie lange er in diesem Haifischbecken überlebt...

1.FC Köln [Re: Verona] #10685
12/11/2019 22:43
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Manager-Suche läuft auf Hochtouren
Veh-Nachfolger beim 1. FC Köln: Erneute Gespräche mit Heldt?

Der 1. FC Köln muss nicht nur den Posten des Cheftrainers neu besetzen. Auch für den zurückgetretenen Manager Armin Veh muss ein Nachfolger gefunden werden. Medienberichten zufolge spielt dabei auch Horst Heldt eine Rolle - wieder.

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Folgt Horst Heldt (re.) auf seinen alten Weggefährten Armin Veh als Manager beim 1. FC Köln? imago images

Wie der Kölner Stadt-Anzeiger berichtet, hat sich der Vorstand des Bundesligisten bereits am Dienstag mit Heldt getroffen. Die Gespräche im Mediapark seien "positiv und harmonisch" verlaufen. Der Verein wollte die Kontaktaufnahme weder bestätigen noch dementieren: "Wir beteiligen uns nicht an Spekulationen", sagte eine Sprecherin des Aufsteigers.

Schon 2017 wollte der 1. FC Köln Heldt verpflichten

Sollte sich der FC mit Heldt einig werden, käme es doch noch zum Comeback des 49-Jährigen. Bereits vor zwei Jahren wollte der 1. FC Köln den damals noch bei Hannover 96 angestellten Manager verpflichten. Nachdem die Niedersachsen aber ein Veto einlegten, beendete der Klub die Verhandlungen - obwohl Heldt als interessiert galt. Der in Königswinter geborene Ex-Profi wurde beim 1. FC Köln ausgebildet und bestritt zu seiner aktiven Zeit die meisten Pflichtspiele für die Rheinländer (151 Partien).

Momentan ist Heldt vereinslos, nachdem sich die Wege mit Hannover 96 im April 2019 getrennt hatten. Zuvor war er beim FC Schalke (Pokalsieg 2011) und für den VfB Stuttgart (Meister 2007) tätig. Bereits unmittelbar nachdem bekannt geworden war, dass Veh seinen Vertrag in Köln nicht verlängern würde, galt er als einer der möglichen Nachfolge-Kandidaten.

Parallel fahnden die Kölner Verantwortlichen auch nach einem neuen Trainer. Dieser soll bestenfalls in der kommenden Woche die Vorbereitung auf das Spiel gegen Leipzig übernehmen - eine Spur führt zum ehemaligen Hertha-Trainer Pal Dardai.

Quelle: kicker.de


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1.FC Köln [Re: Verona] #10686
12/11/2019 22:45
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FC wird bei der Trainersuche konkret
Köln: Kontaktaufnahme zu Dardai

Nach der Trennung von Achim Beierlorzer und Geschäftsführer Armin Veh befindet sich der 1. FC Köln auf der Suche nach einem neuen Trainer sowie einem neuen Sportchef. Bei der Beantwortung der Trainerfrage könnte es auf Pal Dardai hinauslaufen.

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Für Pal Dardai scheint der Trainerjob beim 1. FC Köln durchaus denkbar. imago images

Der 1. FC Köln muss wichtige Entscheidungen treffen in diesen Tagen. Die sportliche Führung ist mit der Demission von Armin Veh und Achim Beierlorzer zerschlagen. Und so hat der bisherige Kaderplaner Frank Aehlig als Interims-Sportchef die undankbare Aufgabe, das Trainerthema auch in der Öffentlichkeit zu bearbeiten.

Hinter den Kulissen war man beim 1. FC Köln in den vergangenen Tagen dabei, die Bereitschaft der möglichen Aspiranten abzuklopfen, ob diese sich überhaupt vorstellen können, den Trainer-Job beim Aufsteiger und Tabellenvorletzten anzutreten. Bei dem Kölner Wunschkandidaten Bruno Labbadia, der in der vergangenen Saison den VfL Wolfsburg in die Europa League führte und seitdem vertragslos ist, bekam er die Antwort, dass dieser nicht für Gespräche zur Verfügung stünde, wie Aehlig erklärte. Und wie Labbadia wurden auch andere Kandidaten abgeklopft. Darunter auch der in Köln mittlerweile als Favorit gehandelte Pal Dardai.

Anders als bei Labbadia kommt von Dardai kein kategorisches Nein

Am Montag nahm der Klub Kontakt zu dem Ungarn auf, der von Februar 2015 bis zum Sommer 2019 als Cheftrainer bei Hertha BSC in Berlin tätig war und sich seitdem in einem Sabbatjahr befindet. Doch anders als bei Labbadia bekamen sie von Dardai kein kategorisches Nein als Antwort. Für den 43-Jährigen scheint der Job in Köln durchaus denkbar. Und das obwohl seine Auszeit erst sechs Monate andauert.

Allerdings soll der FC aus der Bundesliga nicht der einzige Interessent an den Diensten des ehemaligen Bundesligaprofis sein. So passt Dardai auch in das Anforderungsprofil des 1. FSV Mainz 05, der wie die Kölner mitten im Abstiegskampf steckt und einen neuen Fußballlehrer sucht.

Stephan von Nocks

Quelle: kicker.de

Zuletzt geändert von Commander; 12/11/2019 22:46.

Wenn man glücklich ist, soll man nicht noch glücklicher sein wollen. (Theodor Fontane)
1.FC Köln [Re: Verona] #10754
14/11/2019 12:35
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Nationalspieler
FC-Profis auf Länderspielreise

Während sich der Großteil der Mannschaft während der Länderspielpause auf das Auswärtsspiel bei RB Leipzig vorbereitet, sind einige FC-Profis mit ihren Nationalteams unterwegs.

Insgesamt sechs Spieler des 1. FC Köln gehen in der Länderspielpause auf Reisen ­– darunter auch FC-Kapitän Jonas Hector. Der 29-Jährige wurde von Bundestrainer Joachim Löw für die anstehenden EM-Qualifikationsspiele nominiert. Am Samstag tritt das DFB-Team zunächst in Mönchengladbach gegen Weißrussland an, bevor es am folgenden Dienstag in Frankfurt am Main gegen Nordirland geht. Nach sechs Spieltagen belegt die Nationalelf aktuell den zweiten Platz in Gruppe C, punktgleich mit Spitzenreiter Niederlande und drei Punkte vor den drittplatzierten Nordiren.

Die weiteste Reise der FC-Spieler unternimmt Ellyes Skhiri. Auf den tunesischen Nationalspieler warten zwei Spiele Qualifikationsspiele für die afrikanische Nations League. In Tunis trifft der Mittelfeldspieler des FC mit seiner Mannschaft zunächst auf Libyen. Anschließend reist er weiter ins mehr als 5.000 Kilometer entfernte Malabo, wo der Gegner Äquatorialguinea heißt.

Mit Louis Schaub steht auch ein FC-Profi im Kader des österreichischen Nationalteams. Die Mannschaft tritt in der EM-Qualifikation gegen Nordmazedonien und Polen an. Es geht um die Tabellenführung in Gruppe B: Mit 16 Punkten steht Österreich auf dem zweiten Platz, könnte aber durch zwei Siege an Polen vorbeiziehen.

Sebastiaan Bornauw wurde erneut in den Kader der belgischen U21-Nationalmannschaft berufen. Für den 20-Jährigen steht in der Qualifikation für die U21-EM ein echter Härtetest auf dem Programm: In Freiburg geht es am Freitag gegen das von Stefan Kuntz trainierte deutsche Team, das die Tabelle der Gruppe 9 noch ungeschlagen anführt.

Ebenfalls mit der U21-Auswahl seines Landes ist Darko Churlinov unterwegs. Der 19-Jährige erzielte am vergangenen Wochenende im Heimspiel der U21 des 1. FC Köln gegen den FC Schalke einen Treffer und bereitete ein weiteres Tor vor. Für die U21 Nordmazedoniens ist Churlinov in den zwei EM-Qualifikationsspiele gegen Spanien und die Färöer Inseln im Einsatz.

Brady Scott reist währenddessen nach Gran Canaria. Der FC-Keeper bestreitet in Las Palmas zwei Freundschaftsspiele mit der U23 der Vereinigten Staaten. Nach einem Test gegen die U23 Brasiliens am Donnerstag kommt es drei Tage später zum Aufeinandertreffen mit der U23 Argentiniens.

Alle Länderspiele im Überblick:

Jonas Hector/A/Deutschland

SA, 16.11.2019, 20.45 Uhr // Deutschland – Weißrussland (EM-Quali/Mönchengladbach)

DI, 19.11.2019, 20.45 Uhr // Deutschland – Nordirland (EM-Quali/Frankfurt am Main)


Ellyes Skhiri/A/Tunesien

FR, 15.11.2019 // Tunesien – Libyen (Quali Afrika Nations League in Tunis/Tunesien)

DI, 19.11.2019 // Äquatorialguinea – Tunesien (Quali Afrika Nations League in Malabo/ Äquatorialguinea)


Louis Schaub /A/Österreich

SA, 16.11.2019, 20.45 Uhr // Österreich – Nordmazedonien (EM-Quali in Wien/Österreich)
DI, 19.11.2019, 20.45 Uhr // Lettland – Österreich (EM-Quali in Riga/Lettland)


Sebastiaan Bornauw/U21/Belgien

SO, 17.11.2019, 16 Uhr // Deutschland U21 – Belgien U21 (EM-Quali/Freiburg)


Darko Churlinov/U21/Nordmazedonien

DO, 14.11.2019, 19.45 Uhr // Spanien U21 – Nordmazedonien U21 (EM-Quali in Alcorcon/Spanien)

DI, 19.11.2019, 18 Uhr // Nordmazedonien U21 – Färöer Inseln U21 (EM-Quali in Torshavn/ Färöer Inseln)


Brady Scott/U23/USA

DO, 14.11.2019 // USA U23 – Brasilien U23 (Freundschaftsspiel in Las Palmas/Spanien)

SO, 17.11.2019 // USA U23 – Argentinien U23 (Freundschaftsspiel in Las Palmas/Spanien)


Quelle: fc.de


Wenn man glücklich ist, soll man nicht noch glücklicher sein wollen. (Theodor Fontane)
1.FC Köln [Re: Verona] #10810
15/11/2019 00:13
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Torlos gegen Zwolle: Modeste beim 1. FC Köln erneut ausgewechselt

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Wurde zur Halbzeit ausgewechselt: Anthony Modeste / PIXATHLON/PIXATHLON/SID/

Anthony Modeste ist auch im Testspiel des 1. FC Köln gegen den niederländischen PEC Zwolle zur Halbzeit ausgewechselt worden.

Torjäger Anthony Modeste ist auch im Testspiel des Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln unter Ausschluss der Öffentlichkeit gegen den niederländischen Ehrendivisionär PEC Zwolle (0:0) zur Halbzeit ausgewechselt worden. Der einstige FC-Torjäger wollte sich eigentlich im Angriff an der Seite des Kolumbianers Jhon Cordoba im Test für einen Einsatz von Beginn in der Bundesliga empfehlen.

Nach 45 Minuten wurde Modeste vom Interims-Trainergespann Andre Pawlak und Manfred Schmid ausgewechselt. Am vergangenen Samstag hatten sich die Geißböcke von Cheftrainer Achim Beierlorzer getrennt und suchen zurzeit nach einem Nachfolger. Für Modeste kam Simon Terodde ins Team des FC. Aufseiten von Zwolle wirkte der Ex-Bremer und -St. Paulianer Lennart Thy mit.

Quelle: focus.de


Wenn man glücklich ist, soll man nicht noch glücklicher sein wollen. (Theodor Fontane)
1.FC Köln [Re: Verona] #10982
18/11/2019 00:22
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Interimslösung Pawlak und Schmid bleiben wohl am Ruder
Köln sucht weiter: Auch Dardai sagt ab

Der 1. FC Köln befindet sich seit der Beurlaubung von Achim Beierlorzer auf der Suche nach einem neuen Trainer und wird einfach nicht fündig. Offensichtlich hat auch Wunschkandidat Pal Dardai dem FC abgesagt.

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Beste Laune, aber offenbar keine Lust auf Köln: Pal Dardai. imago images

Am Donnerstag hatte Kölns Interims-Sportchef Frank Aehlig noch gesagt, "das Ziel ist weiterhin, am Montag einen Trainer präsentieren zu können." Eine Einheit am Wochenstart ist für 15 Uhr angesetzt, doch so wie es aussieht, wird diese nicht von Pal Dardai oder einem plötzlich noch auftauchenden anderen Trainer geleitet.

Vielmehr dürften die Interimstrainer André Pawlak und Manfred Schmid, die Assistenten des entlassenen Beierlorzer, den Tabellenvorletzten auf das schwierige Auswärtsspiel in Leipzig vorbereiten.

Vor Dardai, der nach seiner Zeit als Cheftrainer der Hertha-Profis nach einjähriger Pause in der nächsten Spielzeit wieder als Nachwuchstrainer bei den Berlinern einsteigen soll, hatte auch schon Bruno Labbadia den Domstädtern abgesagt. Der frühere FC-Profi wollte offenbar nicht wieder eine Retter-Mission übernehmen.

Pawlak hatte als Interimslösung nach der Trennung von Markus Anfang im Frühjahr den Aufstieg perfekt gemacht. Als alternative Kandidaten wurden seit Beierlorzers Aus Markus Gisdol, Markus Weinzierl und Tayfun Korkut genannt.

Vakant bei den Kölnern ist nach dem schnellen Abschied von Armin Veh auch der Posten des Sportvorstands. Auch in dieser Personalie liegt beim FC einiges im Diffusen.

Quelle: kicker.de


Wenn man glücklich ist, soll man nicht noch glücklicher sein wollen. (Theodor Fontane)
1.FC Köln [Re: Verona] #11042
18/11/2019 22:48
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Nachfolger für Beierlorzer und Veh gefunden
Neues Führungsduo: 1. FC Köln setzt auf Gisdol und Heldt

Nicht Bruno Labbadia, nicht Pal Dardai. Markus Gisdol (50) wird neuer Trainer beim 1. FC Köln. Auch den Posten des Sportchefs haben die Rheinländer neu besetzt: Horst Heldt (49) tritt die Nachfolge von Armin Veh an.

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Zurück in der Bundesliga: Markus Gisdol übernimmt das Traineramt in Köln. imago images

Neun Tage nach der Entlassung von Achim Beierlorzer (51) im Anschluss an das unglückliche 1:2 gegen Hoffenheim, der achten Niederlage im elften Saisonspiel, hat der FC einen neuen Trainer gefunden.

Wie der kicker bereits berichtet hatte, soll Markus Gisdol den Aufsteiger in der Bundesliga halten. Der 50-Jährige unterschrieb einen Vertrag bis Sommer 2021. Gisdol war zuletzt von September 2016 bis Januar 2018 als Cheftrainer beim Hamburger SV tätig, nachdem er zuvor zweieinhalb Jahre die TSG Hoffenheim betreut hatte.

"Markus stand von Anfang an auf der Liste"

"Markus stand von Anfang an auf meiner Liste der Trainer, denen ich absolut zutraue, unsere Mannschaft zu stabilisieren und mit ihr die nötigen Siege zu holen", erklärte Frank Aehlig, der Leiter der FC-Lizenzspielerabteilung. "Markus ist ein erfahrener Trainer und hat bei seinen bisherigen Stationen bewiesen, dass er einer Mannschaft in einer solchen Situation helfen und die richtigen Impulse setzen kann. Er ist stressresistent und kennt das unruhige Umfeld eines großen Traditionsvereins aus seiner Hamburger Zeit. Zugleich hat er sowohl im Profi- als auch im Nachwuchsbereich gezeigt, dass er Spieler und Mannschaften entwickeln kann."

Köln sei eine Top-Adresse im deutschen Fußball, meinte der neue FC-Trainer selbst: "Die aktuelle Situation ist nicht leicht, aber ich kenne Herausforderungen dieser Art sehr gut und bin total überzeugt, dass wir auch diese meistern können."

Auch einen neuen Sportchef haben die Kölner gefunden: Horst Heldt kehrt zum FC zurück, für den er als Profi 151 Bundesliga-Partien bestritt, und tritt die Nachfolge von Armin Veh an, der den Posten unmittelbar nach der Niederlage gegen Hoffenheim frei gemacht hatte. Auch Heldt unterschrieb beim FC einen Vertrag bis Sommer 2021.

"Der FC ist für mich nicht irgendein Job. Ich kehre zu dem Verein zurück, bei dem ich Profi wurde und mit dem mich nach zehn gemeinsamen Jahren sehr viel verbindet", sagte Heldt. "Die Situation ist nicht einfach, aber sie ist auch nicht so schlecht, wie es momentan manchmal dargestellt wird."

Als heißer Kandidat für den Sportchef-Posten war auch Erik Stoffelshaus (48, zuletzt Lokomotive Moskau) gehandelt worden. Am Ende machte nun aber doch Heldt das Rennen, der in gleicher Funktion schon beim VfB Stuttgart und dem FC Schalke 04 tätig war.

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"Wir haben uns bei der Besetzung der sportlichen Leitung die nötige Zeit genommen und nun die richtigen Leute gefunden, die über die Rückendeckung des Klubs verfügen. In unserer aktuellen Situation benötigen wir einen Sport-Geschäftsführer mit Erfahrung, der nicht nur die Liga, sondern auch den 1. FC Köln und sein Umfeld kennt und sich mit dieser Aufgabe voll identifiziert", erklärte FC-Präsident Werner Wolf: "All dies trifft auf Horst Heldt zu. Er hat bei seinen bisherigen Managerstationen bewiesen, dass er Kader planen, Teams führen und sich auf wechselnde Gegebenheiten einstellen kann."

Zuletzt - von März 2017 bis April 2019 - arbeitete Heldt als Manager von Hannover 96. In dieser Phase gab es auch Spekulationen über einen Wechsel Heldts in die Domstadt, im November 2017 gab es konkrete Gespräche zwischen 96 und dem FC. Weil die Vereinsführung der Niedersachsen unter Martin Kind allerdings keine Freigabe erteilte, wurden die Verhandlungen abgebrochen - und Veh erhielt den Zuschlag.

Wie damals Veh kommt auch Heldt in einer tabellarisch brisanten Lage nach Köln. Der FC steht nach elf Spieltagen auf dem vorletzten Tabellenplatz und hat unter Ex-Trainer Achim Beierlorzer lediglich zwei Siege und ein Remis einfahren können.

Quelle: kicker.de


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1.FC Köln [Re: Verona] #11043
18/11/2019 22:51
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Neue sportliche Führung
FC verpflichtet Horst Heldt und Markus Gisdol

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Der 1. FC Köln stellt seine sportliche Leitung neu auf. Horst Heldt wird Geschäftsführer Sport, Markus Gisdol übernimmt als Cheftrainer die FC-Profis.

Der Vorstand des 1. FC Köln hat Horst Heldt ab sofort als Geschäftsführer Sport verpflichtet. Heldt unterschreibt einen Vertrag bis 30. Juni 2021. Zudem hat der FC mit Markus Gisdol einen neuen Cheftrainer. Er erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021, der nur für die Bundesliga gültig ist. Damit ist die sportliche Leitung des 1. FC Köln neu aufgestellt, um gemeinsam das Ziel Klassenerhalt angehen zu können.

FC-Präsident Werner Wolf sagt: „Wir haben uns bei der Besetzung der sportlichen Leitung die nötige Zeit genommen und nun die richtigen Leute gefunden, die über die Rückendeckung des Clubs verfügen. In unserer aktuellen Situation benötigen wir einen Sport-Geschäftsführer mit Erfahrung, der nicht nur die Liga, sondern auch den 1. FC Köln und sein Umfeld kennt und sich mit dieser Aufgabe voll identifiziert. All dies trifft auf Horst Heldt zu. Er hat bei seinen bisherigen Managerstationen bewiesen, dass er Kader planen, Teams führen und sich auf wechselnde Gegebenheiten einstellen kann. Zudem sind wir sicher, dass Horst Heldt gut mit Alexander Wehrle und Frank Aehlig harmonieren wird.“

Horst Heldt sagt: „Der FC ist für mich nicht irgendein Job. Ich kehre zu dem Verein zurück, bei dem ich Profi wurde und mit dem mich nach zehn gemeinsamen Jahren sehr viel verbindet. Die Situation ist nicht einfach, aber sie ist auch nicht so schlecht, wie es momentan manchmal dargestellt wird. Der 1. FC Köln ist professionell aufgestellt und hat ein riesiges Potenzial. Ich werde alles dafür tun, damit der FC seine Ziele erreicht und freue mich riesig auf diese Aufgabe.“

Horst Heldt wurde 1969 in Köningswinter geboren und startete seine Profikarriere beim 1. FC Köln. Als Profi absolvierte er für den FC, 1860 München, Eintracht Frankfurt und den VfB Stuttgart insgesamt 359 Bundesligaspiele. Seine Managerlaufbahn begann er 2006 beim VfB Stuttgart, den er während der viereinhalb Jahre als sportlicher Leiter 2007 zur Deutschen Meisterschaft führte. Von 2010 bis 2016 arbeitete Heldt erfolgreich beim FC Schalke 04, gewann 2011 mit dem Club den DFB-Pokal sowie den DFL-Supercup und führte ihn mehrfach in die Champions League. Zuletzt war Heldt rund zwei Jahre für Hannover 96 tätig.

Markus Gisdol übernimmt die FC-Profis

Bei der Suche nach einem neuen Cheftrainer hat sich der FC für Markus Gisdol entschieden. Der 50-Jährige bringt die Erfahrung aus 148 Spielen als Cheftrainer in der Bundesliga mit. Sowohl bei der TSG Hoffenheim als auch beim Hamburger SV schaffte er den Klassenerhalt. Gisdol wird von seinem Co-Trainer Frank Kaspari begleitet, über die weitere Besetzung des Trainerstabs wird zeitnah entschieden.

„Markus stand von Anfang an auf meiner Liste der Trainer, denen ich absolut zutraue, unsere Mannschaft zu stabilisieren und mit ihr die nötigen Siege zu holen“, sagt Frank Aehlig, der Leiter der FC-Lizenzspielerabteilung. „Markus ist ein erfahrener Trainer und hat bei seinen bisherigen Stationen bewiesen, dass er einer Mannschaft in einer solchen Situation helfen und die richtigen Impulse setzen kann. Er ist stressresistent und kennt das unruhige Umfeld eines großen Traditionsvereins aus seiner Hamburger Zeit. Zugleich hat er sowohl im Profi- als auch im Nachwuchsbereich gezeigt, dass er Spieler und Mannschaften entwickeln kann.“

Markus Gisdol sagt: „Köln ist eine Top-Adresse im deutschen Fußball. Die aktuelle Situation ist nicht leicht, aber ich kenne Herausforderungen dieser Art sehr gut und bin total überzeugt, dass wir auch diese meistern können. Ich will der Mannschaft schnellstmöglich helfen, das zweifelsohne vorhandene Potenzial wieder abrufen zu können.“

Quelle: fc.de


Wenn man glücklich ist, soll man nicht noch glücklicher sein wollen. (Theodor Fontane)
1.FC Köln [Re: Verona] #11149
20/11/2019 20:36
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Kölns Kapitän genießt Auszeit bei der Nationalelf
Hector: Mit neuem Mut in den Abstiegskampf

Jonas Hector ist nicht der Typ, der seine Gefühle spazieren trägt. Meist präsentiert er einen eher undurchsichtigen Gesichtsausdruck, den Auftritt in der Interview-Zone nach den Spielen spart er sich gerne mal. Nach dem Länderspiel gegen Nordirland allerdings erlebte man einen anderen Jonas Hector. Der Kapitän des 1. FC Köln wirkte aufgeräumt, auskunftsfreudig, die Partie in Frankfurt hatte dem linken Außenverteidiger sichtlich einen Schub verpasst.

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Zurück in Köln: Jonas Hector hat bei der Nationalmannschaft Selbstvertrauen getankt. imago images

Zwei Tore vorbereitet, kicker-Note 2 - sportlich durfte Hector zufrieden sein. Dabei galt die Konzentration während seines Aufenthaltes bei der Nationalmannschaft nicht alleine den beiden Spielen. Der FC ließ ihn auch im DFB-Quartier nicht gänzlich von der Angel, die Verpflichtung des neuen Führungspersonals ging natürlich nicht an ihm vorbei: "Wir haben darüber gesprochen, ich wurde informiert über die Entwicklung, viel mehr war es aber nicht", so Hector.

Gegen Leipzig: Hector will überraschen

Möglichst intensiv soll nun die Zeit bis zum Spiel in Leipzig genutzt werden. Der Gegner sei egal, sagt Hector: "Wir formieren uns neu, wir haben jetzt ein paar Tage, um uns darauf einzustellen, was der Trainer uns vorgibt. Es ist wieder so ein Fall, bei dem die Wenigsten mit uns rechnen. Da werden wir versuchen, zu überraschen."

Die Auszeit vom Abstiegskampf kam Hector durchaus gelegen, daraus macht der gebürtige Saarländer keinen Hehl. "Auf jeden Fall" sei es gut, den Fokus mal verschieben zu können. "Es ist wie immer im Leben. Wenn du auf einer Baustelle Probleme hast, bist du froh, wenn du mal rauskommst. So war es bei mir auch, ich konnte ein bisschen abschalten, mich auf die Nationalmannschaft fokussieren. Aber jetzt geht es wieder andersrum, jetzt steht der FC im Vordergrund."

In Leipzig fehlen wird auf jeden Fall Vincent Koziello. Der Franzose zog sich am Mittwoch im Training eine Verletzung am Sprunggelenk zu und fällt auf unbestimmte Zeit aus.

Quelle: kicker.de


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1.FC Köln [Re: Verona] #11150
20/11/2019 20:40
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Vorstellung am Geißbockheim
Sportliche Leitung nimmt Arbeit auf

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Am Dienstag haben Horst Heldt und Markus Gisdol ihre Arbeit beim 1. FC Köln aufgenommen. Der Tag am Geißbockheim im Protokoll.

Der Dienstag begann für die FC-Profis um kurz nach 10 Uhr mit einer Trainingseinheit in zwei Gruppen. Während die Feldspieler unter Anleitung der Athletiktrainer Max Weuthen und Dennis Morschel in der Halle an ihrer Kraft und Stabilität arbeiteten, trainierten die Torhüter Timo Horn, Thomas Kessler, Brady Scott und Julian Krahl draußen mit Torwarttrainer Andreas Menger.

Anschließend kam es für die Spieler zum ersten Treffen mit der neuen sportlichen Führung. Horst Heldt, Geschäftsführer Sport, und Markus Gisdol, FC-Cheftrainer, traten um 11.30 Uhr vor die Mannschaft und hielten eine Ansprache. Beide nutzten außerdem die Gelegenheit, sich bei einem Rundgang durch die Geschäftsstelle den FC-Mitarbeitern vorzustellen.

Von der PK auf den Trainingsplatz

Für 13.30 Uhr war dann die Pressekonferenz zur Vorstellung des neuen Duos angesetzt. Neben Heldt und Gisdol nahmen auch FC-Präsident Dr. Werner Wolf und FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle auf dem Podium Platz und stellten sich den Fragen der Journalisten. Im Anschluss ging es für Gisdol auch schon auf den Platz, um erstmals das Mannschaftstraining der FC-Profis zu leiten. Gemeinsam mit seinen Co-Trainern André Pawlak und Frank Kaspari, der neu zum Trainerteam stößt, versammelte der 50-Jährige die Mannschaft um 15 Uhr zunächst im Kreis um sich, ehe er sie ins Aufwärmprogramm schickte.

Ohne die abwesenden Nationalspieler standen verschiedene Pass- und Spielformen auf der Tagesordnung. Zum Abschluss durften sich die Spieler in einem Trainingsspiel beweisen, bei dem alle ein hohes Tempo gingen. Sebastiaan Bornauw, der früher von seiner Länderspielreise mit dem belgischen U21-Team zurückgekehrt war, war nach überstandener Verletzung ebenso mit dabei wie die drei Nachwuchstalente Oliver Schmitt, Leon Schneider (beide U21) und Sava Cestic (U19).

Markus Gisdol im Gespräch

Nach der Trainingseinheit sprach FC-Cheftrainer Markus Gisdol kurz über…

…seine ersten Eindrücke: „Heute war viel los, es war ein anstrengender Tag für uns alle. Ich habe einen guten Eindruck von unseren Jungs. Mir war vor allem wichtig, dass wir eine intensive Einheit auf den Platz bekommen und dass wir ein paar Dinge anreißen, auf die ich Acht gebe und auf die ich Wert lege. Ich hatte den Eindruck, dass sie das gut angenommen haben. Alle haben sich reingehängt und es gab keine Verletzten – von daher war es eine gelungene Einheit.“

...die Schwerpunkte im Training: „Heute war es noch kein Training in Bezug auf Leipzig, sondern wir wollten schauen, wie die Jungs auf verschiedene Sachen reagieren. Wie sie nach Balleroberungen reagieren, wie sie hingehen, wenn wir enge Räume schaffen. Es ging um Kleinigkeiten und wie sie erste Signale von mir aufnehmen.“

…die bevorstehende Arbeit für ihn: „Jetzt am Anfang ist es natürlich unglaublich viel, das man erledigen muss. Aber ich bin ausgeruht und hatte genug Zeit, Kraft zu tanken.“

Quelle: fc.de


Wenn man glücklich ist, soll man nicht noch glücklicher sein wollen. (Theodor Fontane)
1.FC Köln [Re: Verona] #11229
22/11/2019 11:46
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Kölns erstes Spiel nach Veh und Beierlorzer
Heldt: "Wir sind im Abstiegskampf und darauf war nicht jeder vorbereitet"

Der 1. FC Köln startet mit Markus Gisdol und Horst Heldt nochmal neu - und das in Leipzig. Für den Winter-Transfermarkt wagt der Geschäftsführer noch keine Prognosen.

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Hat eine schwierige Aufgabe vor sich: Kölns neuer Geschäftsführer Horst Heldt. imago images

Es hätte durchaus ein einfacherer Gegner sein dürfen zum Einstand. Leipzig - "das ist ein Spagat", sagt Markus Gisdol. Einerseits die "brutale Qualität" des Gegners, andererseits die feste Überzeugung, "dass wir eine Chance haben." Einerseits die Pflicht, "die Defensive zu stabilisieren", andererseits der Gedanke, die Schnelligkeit, die man hat, auf dem Weg nach vorne zu nutzen. Einerseits die Konzentration auf diesen Gegner in den wenigen Einheiten bis zum Spiel, andererseits die Aufgabe, mittelfristig zu denken und der Mannschaft eine Handschrift zu verpassen. Gisdol: "Es wird ein Spiel mit dem Feuer. Wir müssen den richtigen Mix finden. Der Gegner hat enorme Qualität. Aber wir sind nicht chancenlos."

Sein Auftakt ist kein einfaches Unterfangen, Gisdol war darauf vorbereitet. Er sucht das Gespräch mit dem Team: "Wir dürfen nicht zu viel wollen", sagt er und scheint sich darin mit seinen Gesprächspartnern einig: "Wir müssen zunächst das Einfache in den Vordergrund stellen. Da muss man die Meinungen der Spieler akzeptieren." Früh suchte er den Austausch mit dem Spielerrat, wird in dieser Praxis von seinem Chef unterstützt: "Man muss mit der Mannschaft eine Idee entwickeln, sie muss sich wiederfinden und wohlfühlen."

Anders als Veh wird Heldt bei Spielen auf der Bank sitzen

Ob man die stabile Defensive mit Jonas Hector hinten links oder auf der Doppelsechs angeht, steht noch nicht fest. Die wenige Zeit, die Gisdol bleibt, will er nutzen, den Kader so intensiv wie möglich zu studieren. Einen Kader, dem eine gewisse Verunsicherung anzumerken ist und dessen Qualität deshalb nicht exakt zu bewerten ist. Horst Heldt auf die Frage, ob im Winter nachgebessert werden muss: "Wir sind im Abstiegskampf und darauf war nicht jeder vorbereitet." Sollten die Leistungsdellen sich vertiefen, müsse man analysieren, ob dieser Kader in der Lage ist, Abstiegskampf zu bewerkstelligen. Dies sei dann eine elementare Frage. Wenn nicht, müsste man überlegen, etwas zu machen. "Aber", sagt Heldt, "davon sind wir weit entfernt."

Ganz nah werden sich Trainer und Geschäftsführer in Zukunft bei den Spielen sein. Horst Heldt wird, anders als sein Vorgänger Armin Veh, auf der Bank sitzen. Gisdol gefällt's: "Wenn er es nicht vorgehabt hätte, ich hätte ihn darum gebeten, es zu machen."

Frank Lußem

Quelle: kicker.de


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1.FC Köln [Re: Verona] #11312
23/11/2019 23:08
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FC-Trainer Gisdol geht in seinem ersten Spiel leer aus
Auch dank Forsbergs feinem Füßchen: Leipzig fertigt Köln ab

RB Leipzig hat sich auch von der letzten Länderspielpause nicht aus dem Tritt bringen lassen und seine Erfolgsserie fortgesetzt. Gegen einen insgesamt überforderten Aufsteiger aus Köln, der auch mit neuem Trainer die nächste Pleite einstecken musste, gelang den Sachsen ein 4:1. Es ist der fünfte Pflichtspielsieg in Serie, womit die Roten Bullen Rang 2 verteidigen.

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Tore, Tore, Tore: Die Offensive von RB Leipzig um 1:0-Schütze Timo Werner hat auch gegen Köln zugeschlagen. imago images

Leipzigs Coach Julian Nagelsmann, der mit seinem Team vor der Länderspielpause reihenweise Top-Erfolge eingefahren hatte (6:1 in Wolfsburg im DFB-Pokal, 8:0 gegen Mainz in der Bundesliga, 2:0 in St. Petersburg in der Champions League, 4:2 bei Hertha BSC in der Bundesliga), nahm lediglich zwei personelle Veränderungen vor: Stürmer Poulsen (Adduktorenprobleme) und Mukiele (Aufbautraining) wurden von Halstenberg und Nkunku vertreten.

Kölns neuer Trainer Markus Gisdol, der nach dem 1:2 gegen Hoffenheim auf den entlassenen und schnell bei Mainz 05 wieder eingestellten Achim Beierlorzer gefolgt war, reagierte derweil mit ganzen vier Wechseln: Höger, Verstraete, Schindler und Modeste begannen für Jorge Meré (Oberschenkelprobleme), Schaub, Terodde und Cordoba (allesamt auf der Bank).

Hector patzt, Ehizibue foult und Laimer feuert: Leipzig klar vorn

Was Gisdol von seinem Team verlangte, war ein sicheres Defensivspiel. Ein Plan, der bis zur 22. Minute ziemlich gut aufging. Denn wenngleich dem "Effzeh" um einen wenig auffälligen Modeste offensiv bis auf eine Szene mit Jakobs (3.) nichts einfiel, stand er gegen ein immer druckvoller werdendes RBL hinten extrem sicher.

Doch ein grober Schnitzer von Kapitän Hector, der während der Länderspielpause im DFB-Trikot noch stark gespielt hatte und nun den Ball gegen Nkunku verlor, läutete den ersten Nackenschlag ein. Denn Nkunku musste im Anschluss nur zum freistehenden Werner spielen - und der Nationalspieler schoss lockerleicht zum 1:0 ein (22.). Ein Treffer, der den Sachsen noch mehr Auftrieb verlieh und den Kölner für lange Zeit gänzlich die Hoffnung nahm. Angriff um Angriff rollte nun aufs Tor von Horn, der sich nach Foul von Ehizibue an Nkunku einem Elfmeter gegen Forsberg gegenübersah - und trotz der richtig erahnten Ecke bei diesem Gewaltschuss hinter sich greifen musste (32.). Laimer gelang mit einem Knaller aus 18 Metern gar das 3:0 (37.) und damit die frühe Vorentscheidung in diesem Spiel.

Immerhin wussten sich die Geißböcke vor dem Seitenwechsel doch noch einmal im Angriff zu zeigen, was direkt zum Erfolg führte: Verstraetes Ecke fand Czichos Kopf - 1:3 (39.). Hier hatte sich die RB-Abwehr schlafmützig gezeigt.

Forsberg schlenzt gekonnt

Aufschwung verlieh das Tor den Gästen aber nicht, denn auch im zweiten Abschnitt sollte ein weiterhin druckvoller Gastgeber alles dominieren. Teilweise kombinierten die Leipziger hier auch sekundenlang am oder im gegnerischen Strafraum. Chancen durch Nkunku (50., 51.), Werner (53.), Forsberg (58.), Sabitzer (63.) und erneut Werner, der aus bester Lage drüber feuerte (67.), waren die Folge. Das 4:1 lag in diesen Minuten mehr und mehr in der Luft.

Allerdings musste man den Sachsen schon auch vorwerfen, akuten Chancenwucher zu betreiben. Das hätte sich auch rächen können, Modeste verpasste in einer plötzlich mutigeren Kölner Phase aber das durchaus mögliche 2:3 (68.). Am Ende aber konzentrierte sich der Gastgeber nochmals, ließ defensiv nichts mehr zu - und machte mit einem toll direktverwandelten Freistoß von Doppelpacker Forsberg den Deckel zum 4:1 drauf (4:1).

RB Leipzig, das mit diesem hochverdienten Erfolg zurück auf Rang 2 vor den FC Bayern sprang und zugleich nur noch einen Zähler hinter Spitzenreiter Gladbach liegt, empfängt am Mittwoch (21 Uhr) Benfica Lissabon in der Champions Legaue. In der Liga geht es am Samstag (15.30 Uhr) in Paderborn weiter. Für die Kölner steht zeitgleich das Spiel gegen Augsburg an.

Quelle: kicker.de


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1.FC Köln [Re: Verona] #11333
24/11/2019 12:11
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Niederlage beim Tabellenzweiten
FC verliert in Leipzig

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Der 1. FC Köln hat am Samstagabend mit 1:4 gegen RB Leipzig verloren. Gegen formstarke Gastgeber fand der FC erst spät ins Spiel und musste sich am Ende verdientermaßen geschlagen geben.

Vier Tage nach seiner Vorstellung als FC-Cheftrainer erwartete Markus Gisdol gleich zur Premiere keine leichte Aufgabe: Auswärts ging es gegen den Tabellenzweiten RB Leipzig, der mit dem Selbstbewusstsein aus zuletzt vier Pflichtspielsiegen mit insgesamt 20 Toren in die Partie ging.

Gisdol veränderte die Startelf sowohl in personeller als auch in taktischer Hinsicht. Marco Höger, Birger Verstraete, Kingsley Schindler und Anthony Modeste begannen anstelle von Jorge Meré, Louis Schaub, Simon Terodde und Jhon Cordoba. Der FC stellte von der Doppelspitze auf ein System mit Modeste als Stoßstürmer um, den Schindler und Ismail Jakobs über die Außenbahnen unterstützen sollten. Kapitän Jonas Hector rückte wieder nach links hinten.

Leipzig drückt und trifft

Die 2.000 mitgereisten FC-Fans sahen einen schwungvollen Beginn ihrer Mannschaft. Gerade einmal zwei Minuten waren gespielt, da kam der FC zu seiner ersten Torannäherung: Verstraete flankte den Ball von rechts in Richtung des hereingelaufenen Jakobs, der aber nicht genug Druck hinter die Kugel bringen konnte. Auf der Gegenseite wurde RB erstmals nach einem Standard gefährlich. Ein abgeblockter Freistoß landete bei Demme, dessen Abschluss per Volley aber knapp über die Querlatte segelte.

Die Gastgeber übernahmen in der Folge zusehends das Spielgeschehen, setzte den FC mit Pressing unter Druck und hatten viele Offensivaktionen. Der FC verteidigte geschlossen, ein Ballverlust führte dann aber zum Rückstand. Nkunku sah den in der Mitte freistehenden Werner, der aus kurzer Distanz zur Leipziger Führung traf (22.).

Wenig später musste der FC einen Elfmeter hinnehmen. Ehizibue hatte Nkunku im Sechzehner zu Fall gebracht. Schiedsrichter Schröder zeigte auf den Punkt, Forsberg ließ Timo Horn beim fälligen Elfmeter keine Chance und traf zum 0:2. Es kam noch bitterer für die Mannschaft von Markus Gisdol, als Laimer in der 37. Minute mit einem Distanzversuch sehenswert zum 0:3 traf.

Dem FC verkürzte kurz vor der Pause auf 1:3, als Rafael Czichos nach einer Verstraete-Ecke am höchsten stieg und den Ball ins lange Eck köpfte.

Modeste zu ungenau, Forsberg trifft

Mit einer Veränderung kam das Team von Markus Gisdol aus der Kabine: Florian Kainz ersetzte Skhiri und sollte für mehr Entlastungen in der Offensive sorgen. Jonas Hector rückte ins Mittelfeld, Ismail Jakobs übernahm die Position des Linksverteidigers. Doch auch nach Wiederanpfiff fanden die Sachsen zunächst besser ins Spiel – im Laufe der zweiten Hälfte wurde der FC aber besser.

Markus Gisdol brachte mit Marcel Risse und Simon Terodde nochmal zwei frische Offensivkräfte und erhöhte somit das Risiko. In der 69. Minute hatte Modeste dann die Chance auf den Anschlusstreffer: Nach Hereingabe von Risse kam der Franzose zum Kopfball, brachte diesen jedoch nicht platziert aufs Tor. Der FC trat nun mutiger auf, doch genau in diese Druckphase hinein erhöhte Forsberg aus knapp 20 Metern per direktem Freistoß zum 4:1. Bei diesem Spielstand blieb es.

Am Samstag, 30. November, empfängt der 1. FC Köln im RheinEnergieSTADION den FC Augsburg. Anstoß der Partie ist um 15.30 Uhr.

Statistik zum Spiel:

RB Leipzig: Gulacsi – Klostermann, Ilsanker, Upamecano, Halstenberg (82. Saracchi) – Sabitzer, Laimer, Demme, Forsberg (80. Haidara) – Nkunku (76. Schick), Werner

1. FC Köln: Horn – Ehizibue, Bornauw, Czichos, Hector – Verstraete, Höger (71. Terodde), Skhiri (46. Kainz) – Schindler (59. Risse), Modeste, Jakobs

Tore: 1:0 Werner (22.), 2:0 Forsberg (31., FE), 3:0 Laimer (37.), Czichos 3:1 (39.), 4:1 Forsberg (79.)

Gelbe Karten: Kainz (66.), Verstraete (86.), Terodde (89.)

Schiedsrichter: Robert Schröder (Hannover)

Zuschauer: 42.036

Quelle: fc.de


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1.FC Köln [Re: Verona] #11502
27/11/2019 12:37
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Kölner fordert die Kollegen auf, sich mehr zu wehren
Höger: "Wir müssen dem Gegner wehtun"

Es ist ein Satz, der eine Menge aussagt über die aktuellen Probleme des 1. FC Köln: "Wir haben den Gegner wenig spüren lassen, dass es weh tut, wenn er in Richtung unseres Tores geht." Marco Höger sagt diesen Satz, und er beschreibt damit ein großes Dilemma der "Geißböcke".

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Fordert mehr Einsatz: Marco Höger. imago images

Zwar wisse man mittlerweile, "dass es nur um den Klassenerhalt" gehe. Doch augenscheinlich fand man bislang noch nicht die Mittel, dies auch dem Gegner klar zu machen: "Wir müssen zusehen, dass wir das, was wir uns als Mannschaft vornehmen, auch auf den Platz bringen", fordert der Mittelfeldspieler und mit Blick auf die Tabelle: "Wir dürfen nicht abreißen lassen."

Kompaktheit ist ein wirkungsvolles Rezept in dieser prekären Situation, darauf arbeitet Markus Gisdol im Training hin. Räume verdichten, Pass- und Laufwege zustellen, Konter verhindern: "Wir müssen eine Kampfzone in der eigenen Hälfte einrichten", formuliert Höger, "was wir in Leipzig selten oder gar nicht geschafft haben. Unsere Zielsetzung muss sein, dass wir unangenehm sind, dem Gegner weh tun."

Höger nimmt die Älteren in die Pflicht

Dabei ist Höger bereit, Zeichen zu setzen. "Wir haben eine junge Mannschaft, in der viele ihr erstes Bundesligajahr spielen. Das macht es nicht einfach, gerade auch in einem Umfeld, das durch die Erwartungshaltung vor der Saison nach oben gepusht wurde. Da müssen gerade die älteren Spieler vorangehen, das haben wir noch nicht wirklich geschafft. Da müssen wir uns in die Pflicht nehmen und zusehen, dass wir die jungen Spieler an die Hand nehmen und das Ruder gemeinsam herum reißen."

Linksverteidiger Noah Katterbach nahm am Dienstag wieder das Training auf. Abwehrspieler Jorge Meré fehlte aufgrund seiner Muskelverletzung weiterhin. Mit Abwehrspieler Robert Voloder und Stürmer Sebastian Müller trainierten zwei Spieler aus der U19 mit.

Frank Lußem

Quelle: kicker.de


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1.FC Köln [Re: Verona] #11600
29/11/2019 00:09
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Köln: Erstes Heimspiel für Gisdol und Heldt
Heldt: "Wir brauchen die totale Unterstützung"

Am Samstag empfängt der 1. FC Köln den FC Augsburg. Für Trainer Markus Gisdol sowie Manager Horst Heldt ist es die erste Partie im heimischen Stadion - beide verbinden mit der Partie große Hoffnungen.

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Horst Heldt hat den Trainingsbetrieb beim 1. FC Köln genau im Blick. imago images

Es sind mehrere Ebenen, die bearbeitet werden müssen beim 1. FC Köln. Für Markus Gisdol geht es um die Mannschaft, für Horst Heldt um das große Ganze. Der Trainer freut sich darüber, "dass wir jetzt erstmals eine ganze Woche mit der kompletten Mannschaft haben." Intensiv sei die Zeit genutzt worden, man habe die Basics definiert, aber auch versucht, der allgemeinen Hektik entgegenzusteuern: "Wir gehen unaufgeregt an die Sache ran", sagt Gisdol, der erkannt hat: "Natürlich müssen wir punkten." Aber mit einer Niederlage gegen den FC Augsburg sei man ebensowenig abgestiegen, wie ein Sieg die Rettung bedeuten würde.

Natürlich weiß der neue Trainer vor der Heimpremiere ("Ich freue mich auf mein erstes Heimspiel. Ich will das auch genießen."), dass eine Pleite den gesamten Klub noch tiefer in den Negativstrudel ziehen würde. Weshalb mit großen Experimenten am Samstag ebenso wenig zu rechnen ist wie mit einem Offensivfeuerwerk: "Wir müssen den richtigen Mix finden, um Stabilität zu entwickeln." Wichtig sei es, gegen die "unangenehmen, aggressiven und oft unterschätzten Augsburger" körperlich dagegenzuhalten. Dies klappte in Leipzig nur bedingt, am Samstag sollte daran kein Mangel herrschen - es war sozusagen Thema Nummer eins in dieser Woche am Geißbockheim.

Heldt sieht den Wille zur Veränderung

Horst Heldt, der Sportdirektor, schürt den Optimismus vor dem Kellerduell: Die Spieler seien auf "einem guten Weg". Dies erkenne er in den Einheiten: "Sie arbeiten konzentriert und engagiert. Es ist erkennbar, dass sie die Situation verändern wollen." Dabei will der Geschäftsführer auch erkannt haben: "Sie vertrauen uns und dem, was wir vorgeben."

Wenn dem so ist, steht den Fans am Samstag ein heißer Tanz ins Haus, der Funke soll vom Anpfiff weg überspringen. Heldt: "Ich freue mich auf das erste Heimspiel. Wir brauchen die totale Unterstützung. Es muss das Ziel sein, dass die Vereine, die herkommen, wieder Angst vor uns haben. " Und er beschwört: "Wenn wir alle nur dieses eine gemeinsame Ziel verfolgen, dann können wir Berge versetzen."

Quelle: kicker.de


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1.FC Köln [Re: Verona] #11666
30/11/2019 12:16
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Am Samstag empfängt der 1. FC Köln im ausverkaufen RheinEnergieSTADION den FC Augsburg. Hier gibt es Trainerstimmen, Personalupdates und weiteres Wissenswertes zur Partie, die um 15.30 Uhr angepfiffen wird.

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Formcheck:

1. FC Köln: Fünf Pflichtspiele in Folge hat der FC zuletzt verloren. Vergangene Woche wurde Markus Gisdol neuer Cheftrainer. Sein Debüt in Leipzig endete mit 1:4 gegen das derzeit vielleicht formstärkste Team der Liga ernüchternd. Doch jetzt hat Gisdol die erste komplette Trainingswoche mit seiner neuen Mannschaft zur Verfügung – und mit dem FC Augsburg einen Gegner, der derzeit ebenfalls in der unteren Tabellenhälfte angesiedelt ist.

FC Augsburg: Nachdem der FCA von den ersten zehn Saisonspielen nur eins gewonnen hat, zeigt die Formkurve jetzt deutlich nach oben: Zuletzt gab es zwei Zu-Null-Siege, gegen Hertha und Paderborn. Dies brachte den Sprung auf Tabellenplatz zwölf, sechs Punkte vor dem FC.

Das sagen die Trainer:

Markus Gisdol: „Ich freue mich auf mein erstes Heimspiel. Ich habe mir vorgenommen, es auch ein Stück weit zu genießen. Natürlich ist man aber sehr fokussiert. Es ist für uns insgesamt wichtig, dass wir eine totale Einheit bilden. Jeder muss spüren, dass unsere Mannschaft diese Situation annimmt. Ich habe auf vorherigen Stationen nicht so gerne in Köln gespielt, weil es wenig zu gewinnen gab. Das wieder zu entwickeln, das streben wir an.

Martin Schmidt: „Die Arbeit von Markus Gisdol kennt man aus den letzten Jahren in der Bundesliga, deshalb sind wir gut vorbereitet. Aber es ist immer eine spezielle Situation, wenn man auf einen Gegner trifft, der einen neuen Trainer hat. Wir hatten zuletzt zwei gute Auswärtsspiele, diesen Trend wollen wir aufrechterhalten. Aber es wird gegen FC eine Herausforderung, sie haben ein ganzes Stadion im Rücken.“

Personal:

1. FC Köln: Jorge Meré hat in dieser Woche erstmals wieder mit dem Ball trainiert. Vincent Koziello und Christian Clemens fallen aus. Ansonsten sind alle FC-Spieler fit. Mit Sebastian Müller und Robert Voloder trainierten diese Woche zwei Nachwuchsspieler aus der U19 bei den Profis mit.

FC Augsburg: Alfred Finnbogason fällt für den Rest der Hinrunde aufgrund einer Schulterverletzung aus. Marek Suchy befindet sich wegen seiner Hüftprobleme noch in der Reha. Auch Carlos Gruezo und Felix Götze fallen aus. Marco Richter könnte sich rechtzeitig von einem Schlag erholt haben.

Spieler im Fokus:

Florian Niederlechner ist in der bisherigen Saison an 41 Prozent der Augsburger Tore beteiligt. Der Angreifer, der im Sommer von Freiburg nach Augsburg wechselte, hat mit fünf Treffern schon jetzt eine bessere Ausbeute als in der kompletten Vorsaison. Die Fähigkeit des 29-Jährigen, Bälle festzumachen und seine Mitspieler in Szene zu setzen, ist ein wichtiger Faktor im Augsburger Spiel.

Schiedsrichterteam:

Schiedsrichter: Tobias Stieler (Hamburg)
Linienrichter: Dr. Matthias Jöllenbeck, Christian Gittelmann
Vierter Offizieller: Markus Häcker
Videoassistent: Tobias Welz

Quelle: fc.de


Wenn man glücklich ist, soll man nicht noch glücklicher sein wollen. (Theodor Fontane)
1.FC Köln [Re: Verona] #11728
01/12/2019 12:18
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Kartenfestival in Köln - Horn pariert Hahns Elfmeter
Cordoba rettet Köln spät einen Punkt

Köln trennte sich beim Heimdebüt von Markus Gisdol von Augsburg mit einem 1:1. Ein vergebener Elfmeter, vier Gelbe und zwei Gelb-Rote Karten sowie starke Gäste prägten Durchgang eins. Der FC rannte nach Pausenrückstand nimmermüde an und kam nach etlichen verpassten Gelegenheiten in der Schlussphase zum Ausgleich.

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Das 0:1: Florian Niederlechner lässt Timo Horn keine Abwehrchance. Getty Images

Kölns Coach Markus Gisdol tauschte im Vergleich zum 1:4 in Leipzig dreimal Personal aus: Für Ehizibue, Schindler und Skhiri spielten Schmitz, Drexler und Terodde.

Augsburgs Trainer Martin Schmidt hatte gegenüber dem 4:0 gegen Hertha mit Hahn für Richter einen Neuen an Bord.

Horn pariert Hahns Elfmeter

Köln startete mit druckvollen Angriffen, Terodde hatte die erste Halbchance (5.), ehe in derselben Minute Drexler nach Frambergers leichten Zupfer vergeblich Elfmeter reklamierte. Den gab es richtigerweise auf der anderen Seite, als Czichos Niederlechner legte. Hahn trat an, Horn entschärfte jedoch den zu unplatzierten Schuss (9.).

Es entwickelte sich eine temporeiche Partie, in der es die Kontrahenten unisono an der Präzision fehlen ließen. Gefährlicher, aber unglücklich im Abschluss war der FC (Modeste, 13., Verstraete, 15.).

In der kampfbetonten Partie waren bei den Rheinländern schon nach 20 Minuten drei Akteure Gelb-vorbelastet. Augsburg stellte sich nun immer besser auf die beiden Zielspieler des Aufsteigers - Terodde und Modeste - ein und übernahm langsam aber sicher das Kommando. Vargas verpasste nach Niederlechners feinem Solo eine richtig gute Gelegenheit (27.) und war bei einer weiteren Chance zu unentschlossen (31.).

Gelb-Rot: Erst Czichos, dann Hahn

Auch ein früher Wechsel, Lichtsteiner ersetzte Framberger (27.), brachte die Zug um Zug spielstärkeren Fuggerstädter nicht aus dem Konzept. Der FC geriet immer mehr in Umklammerung, aus der er sich nicht strukturiert zu befreien wusste. Und sich dann auch noch selbst schwächte, denn nach Jakobs' zu riskantem Zuspiel auf Czichos misslang dem Innenverteidiger die Ballkontrolle, der gelbverwarnte Innenverteidiger foulte Niederlechner und kassierte die Ampelkarte (39.).

Niederlechner sorgt für das 1:0

Der FCA münzte seine Überzahl sogleich in die Führung um. Nach Hahns Flanke mutierte Max' Torschuss zur Vorlage für Niederlechner, der im Fünfer nur noch den Fuß hinzuhalten brauchte (43.). Eine Minute später war auch Augsburg dezimiert, als Hahn beim Versuch, den Ball wegzuschlagen, Drexler traf. Nach vergebenem Strafstoß ein gebrauchter Tag des Offensivspielers, der ebenfalls mit Gelb-Rot runter musste.

Ehizibue und Kainz kamen mit Wiederanpfiff für Höger und Verstraete beim FC, der gut startete und durch Bornauw dicht vor dem Ausgleich stand (50.). Auf der anderen Seite lenkte Horn einen Vargas-Aufsetzer gerade noch über den Balken (54.).

Kölns Angriffselan ebbte schnell wieder ab, Augsburg, nun mit Moravek für Cordova (57.), nahm mit langen Ballpassagen immer wieder das Tempo aus dem Spiel. Auf der anderen Seite erschöpfte Gisdol mit der Einwechslung von Cordoba für Modeste vorzeitig sein Auswechselkontingent (64.).

FC schnuppert am Ausgleich

Kölns Offensivspiel bekam dadurch neue Impulse, der Ausgleich lag mehrmals in der Luft: Erst scheiterte Kainz per Volleyabnahme nach tollem Solo von Cordoba an Koubek (71.), in derselben Minute platzierte Terodde einen Kopfball zu hoch und wenig später nickte Cordoba Koubek freistehend in die Arme (74.).

Topchance für Vargas - Ausgleich durch Cordoba

Augsburg fand nur noch wenig Entlastung, vergab aber nach einer Max-Ecke - der vollkommen freie Vargas köpfte aus fünf Metern daneben - die Vorentscheidung (78.). Die Rheinländer drängten unvermindert auf das 1:1 - und es sollte verdientermaßen auch fallen: Cordoba nahm Hectors Zuspiel rechts auf, Koubek kam unnötig aus seinem Tor. Der Stürmer umspielte den Keeper rechts am Sechzehner und traf dann durch Gouweleeuws Beine zum 1:1-Endstand ins verlassene Tor (86.).

Köln gastiert am Sonntag (15.30 Uhr) bei Union Berlin. Für Augsburg geht es am Samstag (15.30 Uhr) gegen Mainz 05 weiter.

Quelle: kicker.de


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1.FC Köln [Re: Verona] #11943
04/12/2019 22:08
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Kölns Angreifer hofft auf die Wende
Teroddes Selbstkritik: "Ein paar Aussagen wurden nicht richtig gesetzt"

War es ein Anzeichen für Besserung, vielleicht sogar ein Schritt hin zur Genesung des Intensiv-Patienten 1. FC Köln? Geht es nach Simon Terodde, dann bedeutete der Punkt gegen den FC Augsburg auch eine mögliche Wende: "Wir haben den Kopf hoch gehalten, uns gewehrt und uns aus der Niederlage rausgearbeitet", so die Rückschau auf den vergangenen Samstag. Die Bestandsaufnahme fällt dennoch eher bitter aus.

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Erwartet in Berlin einen "Hexenkessel": Simon Terodde. imago images

"Wir sind seit Wochen im Abstiegskampf", konstatiert der Angreifer, "es gibt kein anderes Thema mehr." Wichtig sei in dieser Phase der Zusammenhalt. Er verspürt ihn: "Wir rücken als Team enger zusammen. Und das brauchen wir."

Auch Terodde gesteht im Nachhinein Fehler bei der Ausrufung des Saisonziels ein: "Ein paar Aussagen wurden da nicht richtig gesetzt", sagt er. Zwar sei die Aufstiegseuphorie da gewesen. Doch schnell habe man akzeptieren müssen, "dass die Bundesliga knallhart ist und jeder Fehler bestraft wird. Und davon haben wir zu viele gemacht. Wir müssen uns mit den Aufsteigern messen. Da ist Union uns ein bisschen enteilt, das müssen wir aufholen, ein paar Punkte gut machen."

Gegenüber Klubs wie Augsburg oder Mainz sieht Terodde den FC deutlich im Hintertreffen. Dies seien Vereine, die aufgrund ihrer mittlerweile langen Bundesligazugehörigkeit einen ganz anderen, stabileren Background hätten: "Wir müssen jetzt erstmal das Fundament aufbauen und drei Klubs hinter uns lassen." Dann erst könne man weiter planen. Aber: das muss eben zunächst geschafft werden, und danach sieht es aktuell nicht wirklich aus. Nur wenn das Aufbäumen vom vergangenen Samstag - das ja auch mit einer defensiven Stabilisierung einher ging - kein Strohfeuer bedeutet, kann der FC neue Hoffnung schöpfen. Wie schwer das an der "Alten Försterei" wird, weiß der Ex-Unioner Terodde: "Das ist ein Hexenkessel. Da brauchen wir Moral."

Frank Lußem

Quelle: kicker.de


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1.FC Köln [Re: Verona] #12182
08/12/2019 22:51
08/12/2019 22:51
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Niederlage in Köpenick
FC verliert bei Union Berlin

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Der 1. FC Köln hat am Sonntagnachmittag in Berlin-Köpenick mit 0:2 verloren. In einem chancenarmen Kampfspiel war Union Berlin deutlich effektiver, Andersson traf zweimal.

Nach dem hart erkämpften Punkt gegen den FC Augsburg wollte der 1. FC Köln am Sonntag in Berlin-Köpenick nachsetzen. Dabei musste FC-Cheftrainer Markus Gisdol bei Union auf zwei Stammspieler verzichten. Für die gesperrten Jonas Hector und Rafael Czichos rückten Lasse Sobiech (Bundesliga-Debüt für den FC) und Kingsley Ehizibue in die Startelf, zudem ersetzte Noah Katterbach den verletzten Ismail Jakobs. Anstelle von Anthony Modeste startete Jhon Cordoba in der Doppelspitze.

Beide Teams spielten in der vergangenen Saison noch in der 2. Bundesliga und stiegen gemeinsam auf. In der Bundesliga war dieses Duell eine Premiere. An der Alten Försterei zeigten die Eisernen von Beginn an die Spielweise, mit der sie zu Hause in dieser Saison bereits Hertha BSC, Borussia Dortmund und zuletzt Tabellenführer Borussia Mönchengladbach geschlagen hatten. Robust in den Zweikämpfen, schnörkellos nach vorne und mit vielen langen Bällen „Hier musst du nicht schönspielen, sondern voll dagegenhalten“, hatte Markus Gisdol vor dem Anpfiff gesagt. Entsprechend trat der FC auf – und hatte so auch nach knapp 15 Minuten die erste große Chance der Partie. Ein langer Ball von Bornauw fand im Union-Strafraum den völlig freien Ehizibue. Der brauchte, offenbar auch von seiner Freiheit etwas überrascht, jedoch zu lange, um die Kugel zu verarbeiten. Unions Abwehr klärte.

Viele Zweikämpfe, FC gut im Spiel, Union trifft

Das Spiel hielt, was es zu versprechen angedroht hatte: Viele enge Zweikämpfe, viele Fouls, wenig Fluss. Immer wieder wurden die Stürmer Andersson und Polter sowie Terodde und Cordoba mit langen Pässen als Zielspieler gesucht, die dann den Ball halten und den Kollegen die Chance zum Nachrücken geben oder Standards herausholen sollten. So erarbeitete sich der FC auch seine zweite Möglichkeit. Cordoba wurde etwa 20 Meter vor dem Tor gefoult, den fälligen Freistoß von Verstraete kratzte Gikiewicz aus dem Eck. Nach einer ähnlichen Szene wenige Minuten später fand Verstraete erneut seinen Meister in Gikiewicz.

Der FC war in dieser Phase die gefährlichere Mannschaft. Doch das erste Tor erzielten die Gastgeber. Nachdem Horn Anderssons Schuss von der Strafraumgrenze stark pariert hatte, wuchtete der Union-Stürmer den folgenden Eckball per Kopf in die Maschen. Nicht wirklich dem Spielverlauf entsprechend, aber in der Entstehung keine Überraschung im Duell der kopfballstärksten Teams der Liga. Riesiges Glück für den FC dann in der 38. Minute. Nach einer eigenen Ecke kamen sowohl Katterbach als auch Ehizibue an der Mittellinie ins Straucheln und Union stürmte mit vier Mann auf das Kölner Tor zu. Glücklicherweise fand der vorletzte Pass zielsicher den einzigen Berliner Angreifer, der im Abseits stand. So ging es mit dem knappen Rückstand in die Pause.

Union trifft sofort, FC harmlos

Markus Gisdol reagierte in der Halbzeit und brachte Schaub für Ehizibue. Doch es war Union, das nachlegte. Nach einem Ballverlust des FC im Mittelfeld schalteten die Berliner blitzschnell um, Andersson umkurvte Horn und zitterte den Ball über die Linie – die Torlinientechnik zeigte, dass Bornouws Rettungsgrätsche einen Tick zu spät kam.

Union verlegte sich jetzt aufs Kontern und ließ den FC machen. Jedoch gelang dem FC offensiv nur wenig, in der 60. Minute bot sich dennoch die große Gelegenheit zum Anschluss. Drexler brachte den Ball gefährlich vors Tor, Gikiewiczklärte per Reflex nicht weit genug und die Kugel wäre beinahe von einem Unioner ins eigene Tor gelenkt worden. Aber nur beinahe.

Markus Gisdol wechselte Kainz und Modeste für Höger und Terodde ein. Modeste holte direkt einen Freistoß am Strafraum heraus, doch der Abschluss missriet Kainz komplett. In der Schlussphase bekamen die Fans nichts Aufregendes mehr zu sehen. Union begnügte sich offensiv mit dem Resultat und erstickte defensiv alle Bemühungen des FC bereits im Ansatz.

Die nächste Chance, Punkte im Abstiegskampf zu sammeln, bietet sich dem FC am Samstag, 14.Dezember, um 15.30 Uhr. Dann kommt Bayer Leverkusen zum rheinischen Duell ins RheinEnergieSTADION.

STATISTIK

1. FC Union Berlin: Gikiewicz – Friedrich, Hübner, Parensen – Timmel, Gentner, Andrich (87. Kroos), Lenz – Ingvartsen (77. Ryerson) – Polter (63. Bülter), Andersson.

1. FC Köln: Horn – Schmitz, Bornauw, Sobiech, Katterbach – Ehizibue (46. Schaub), Verstraete, Höger (68. Kainz), Drexler – Terodde (72. Modeste), Cordoba.

Tore: 1:0, Andersson (33.), 2:0, Andersson (50.)

Schiedsrichter: Patrick Ittrich (Hamburg).

Karten: Sobiech (8.), Ehizibue (45.), Drexler (65.), Andrich (81.).

Zuchauer: 22.012 (ausverkauft)

Quelle: fc.de


Wenn man glücklich ist, soll man nicht noch glücklicher sein wollen. (Theodor Fontane)
1.FC Köln [Re: Verona] #12534
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15. Spieltag
Alle Infos zum FC-Spiel gegen Leverkusen

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Am Samstag empfängt der 1. FC Köln im RheinEnergieSTADION Bayer 04 Leverkusen. Hier gibt es Trainerstimmen, Personalupdates und weiteres Wissenswertes zur Partie, die um 15.30 Uhr angepfiffen wird.
Formcheck:

1. FC Köln: Die Niederlage gegen Union Berlin und der Sieg des SC Paderborn am selben Tag haben den 1. FC Köln auf den 18. Tabellenplatz abrutschen lassen. Bis zur Winterpause bleiben dem FC jetzt noch drei Spiele, darunter zwei zu Hause, um eine Trendwende einzuläuten.

Bayer 04: Am Mittwoch hat Leverkusen in der Champions League gegen Juventus Turin verloren – die erste Niederlage nach zuvor fünf Siegen in sechs Pflichtspielen, unter anderem gegen Atlético Madrid, Bayern München und Schalke. In der Bundesliga könnte Leverkusen damit an diesem Wochenende bis auf Platz drei klettern.

Das sagen die Trainer:

Markus Gisdol: „Wenn man gegen Leverkusen spielt, weiß man, dass einen oftmals ein offensives Feuerwerk erwartet. Wir machen uns keine Illusion, dass Leverkusen wegen des Champions-League-Spiels körperlich geschwächt wäre. Aber natürlich wollen wir Leverkusen nicht in ihr gewohntes Kombinationsspiel, ihre gewohnten Umschaltsituationen kommen lassen. Wir haben sie viel analysiert. Sie haben zuletzt sehr erfolgreich gespielt und werden eine breite Brust haben. Aber es gibt auch bei ihnen Umschaltsituationen, bei denen wir ausnutzen könnten, dass Leverkusen, wie ihnen manchmal unterstellt wird, sich zu sehr vom eigenen Offensivspiel beflügeln lässt und deshalb etwas nachlässig wird in der Rückwärtsbewegung. Wenn wir uns nur aufs Verteidigen beschränken, werden wir nicht den Hauch einer Chance haben. Wir müssen selber unsere Chancen suchen. Es ist ein Heimspiel, wir müssen versuchen, mit breiter Brust aufzutreten und zu zeigen: Hier sind wir zu Hause. Wenn wir uns reinarbeiten in die Partie, können wir vielleicht das Spielglück auf unsere Seite ziehen.

Peter Bosz: „Die Spieler sind sehr fokussiert. Wir wissen, dass wir noch drei wichtige Spiele vor uns haben und sind bereit dafür. Ich habe nicht das Gefühl, dass die Akkus vor der Winterpause leer sind. Wir haben eine erfahrene Truppe. Zudem haben wir zuletzt etwas rotiert."

Personal:

1. FC Köln: Ismail Jakobs und Thomas Kessler sind wieder im Teamtraining. Matthias Bader und Lasse Sobiech sind aufgrund muskulärer Probleme fraglich fürs Wochenende. Christian Clemens arbeitet nach wie vor an seinem Comeback nach schwerer Knieverletzung und hat das Training mit dem Ball aufgenommen.

Bayer 04: Mitchell Weiser und Joel Pohjanpalo fehlen Leverkusen langfristig. Jonathan Tah ist wegen einer Rotsperre nicht spielberechtigt. Abgesehen davon stehen Peter Bosz sämtliche Spieler zur Verfügung.

Spieler im Fokus:

Kevin Volland ist Leverkusens gefährlichster Spieler in dieser Saison, in der Bundesliga war er bereits fünfmal als Torschütze erfolgreich und hat zudem fünf Treffer aufgelegt. Im letzten Ligaspiel gegen Schalke und am Mittwoch gegen Juventus wurde er jedoch jeweils nur eingewechselt – womöglich, um ihm eine Verschnaufpause zu verschaffen.
Schiedsrichterteam:

Schiedsrichter: Manuel Gräfe (Berlin)

Linienrichter: Markus Sinn, Markus Schüller

Vierter Offizieller: Nicolas Winter

Videoassistent: Daniel Siebert
Hinweis für Stadionbesucher:

Am Samstag ist die Sektorentrennung aktiv. Weitere Hinweis zum Spiel gibt es hier.

Zwar ist der Heimbereich des RheinEnergieSTADION ausverkauft, über die FC-Ticketbörse sind aber hier noch Rückläufer-Tickets verfügbar. Die Spieltagsbörse (Ecke Süd/West) hat zudem am Spieltag geöffnet.

Quelle: fc.de


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1.FC Köln [Re: Verona] #12550
14/12/2019 23:26
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Gisdol wechselt den Sieg sein
Kölns Joker Cordoba vollstreckt eiskalt

Köln besiegte mit einer leidenschaftlichen Vorstellung Leverkusen im rheinischen Derby mit 2:0. Der FC bot den technisch überlegenen Gäste stark Paroli, sicherte sich gegen die nach einer guten Stunde dezimierte Werkself verdient den im Abstiegskampf so wichtigen Dreier und hat den Anschluss ans rettende Ufer geschafft.

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Mittelfeldstrategen unter sich: Köln Kapitän Hector (l.) und Aranguiz im rassigen Zweikampf. imago images

Kölns Coach Markus Gisdol drehte im Vergleich zum 0:2 bei Union Berlin nicht weniger als sechsmal am Personalkarussell: Für Schmitz, Sobiech, Höger, Verstraete, Terodde und Cordoba kamen Czichos, Skhiri, Hector, Debütant Thielmann (als erster Jahrgang 2002 in der Bundesliga), Jakobs und Modeste zum Zug.

Leverkusens Trainer Peter Bosz tauschte gegenüber dem 0:2 gegen Juventus in der Champions League viermal Personal aus: Wendell, Baumgartlinger, Amiri und Volland ersetzten Sinkgraven, Demirbay, Bellarabi und Alario.

Intensiver Beginn in Köln. Es war eine wilde Hatz mit ständig wechselndem Ballbesitz, der FC störte Leverkusens Versuche nach spielerischen Lösungen mit hoher Laufintensität und Einsatzbereitschaft meist erfolgreich. Die Präzision ging zu Lasten des hohen Tempos, Chancen blieben bis auf einen harmlosen Fernschuss von Jakobs (5.) Fehlanzeige.

Diaby misslingt die Ballannahme

Das bald hochüberlegene Bayer verstrickte sich bei seinen fortwährenden Kombinationsversuchen immer wieder im dichten Abwehrnetz der zweikampfstarken Geißbock-Elf, die hohen Aufwand betrieb, um die Räume zu verengen. Die beste Möglichkeit machte sich Diaby nach einem weiten Pass frei vor Horn mit schlechter Ballannahme selbst zunichte (21.).

Hector und vor allem Thielmann mit guten Chancen

Danach befreite sich der FC aus der Umklammerung, die Offensivmomente gewannen etwas an Struktur. Hector nach Jakobs feinem Dribbling (26.) und vor allem Thielmann nach Rückpass von Drexler (34.) hatten gute Gelegenheiten zur Führung.

Deutlich sichtbar war, dass die Domstädter aus diesen Aktionen Selbstvertrauen schöpften. Zwar reichte es nicht zu weiteren Gelegenheiten, aber nun klappte auch die eine oder andere Kombination. Leverkusens Bemühungen blieben Stückwerk, Horn musste bis zum Pausenpfiff keinen einzigen Schuss abwehren, auch weil der im Zentrum durchgebrochene Havertz nicht den Abschluss suchte, sondern wegen einer Schwalbe zu Recht verwarnt wurde (41.).

Horns erste Parade nach Amiris Schuss aus elf Metern war der Startschuss in Durchgang zwei (48.), auch gegen Havertz' Distanzversuch war der Keeper auf dem Posten (52.).

Dann standen die ersten Wechsel an, Bailey kam für Amiri (55.), Gisdol tauschte gleich doppelt und brachte Cordoba und Risse für Modeste und Thielmann (56.). Bayer präsentierte sich nun zielstrebig, Volland kam nach Havertz-Pass einen Tick zu spät gegen Horn (57.).

Dragovic sieht Gelb-Rot, Czichos vergibt Top-Chance

Nach einer guten Stunde jedoch war Bayer in Unterzahl - der bereits Gelb-verwarnte Dragovic hatte den enteilenden Cordoba von den Beinen geholt (62.). Sollte es für die Gisdol-Elf gegen den dezimierten Gegner zum Dreier reichen? Czichos jedenfalls vergab noch per Kopf aus fünf Metern die Mega-Chance zur Führung (68.).

Cordoba behält die Nerven, Bornauw macht alles klar

Fünf Minuten später aber war es soweit: Risse hob den Ball über die Abwehr von Bayer hinweg. Hector kam ans Leder und legte quer auf Cordoba, der aus elf Metern flach ins rechte Eck abschloss. Der Treffer zählte nach Überprüfung des VAR - 1:0 (73.).

Die angeknockte Werkself schaffte es nicht, zurückzukommen. Erst recht nicht, als sich Bailey zu einer Tätlichkeit gegen Ehizibue hinreißen ließ und glatt Rot sah (77.). Bornauw besiegelte die Niederlage der Bosz-Schützlinge nach Risses Freistoßflanke per Kopf endgültig (84.).

Es steht eine englische Woche an. Der FC gastiert am Mittwoch (20.30 Uhr) bei Eintracht Frankfurt. Für Leverkusen, erstmals nach zehn Punkten aus vier Partien besiegt, geht es etwas früher (18.30 Uhr) gegen Hertha weiter.

Quelle: kicker.de


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1.FC Köln [Re: Verona] #12575
15/12/2019 13:30
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Verdienter 2:0-Sieg
FC holt drei Punkte gegen Leverkusen

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Der 1. FC Köln hat das rheinische Duell gegen Bayer 04 Leverkusen mit 2:0 gewonnen. Nach einer torlosen, aber leidenschaftlichen ersten Hälfte trafen im zweiten Durchgang Jhon Cordoba und Sebastiaan Bornauw zum verdienten Sieg für den FC.

FC-Cheftrainer Markus Gisdol nahm nach der Niederlage bei Union Berlin sechs personelle Änderungen in der Startelf vor. Kapitän Jonas Hector und Rafael Czichos kehrten nach ihren Sperren in die Anfangsformation zurück und begannen genauso wie Ellyes Skhiri, Ismail Jakobs, Anthony Modeste und FC-Eigengewächs Jan Thielmann, der damit sein Bundesligadebüt feierte. Im Vergleich zum Union-Spiel stellte Gisdol damit auch taktisch um: Statt einem Doppelsturm setzte er auf Modeste als alleinige Spitze, hinter dem Drexler, Jakobs und Thielmann als offensive Dreierreihe agierten.

FC defensiv kompakt, offensiv mutig

Die Gäste aus Leverkusen, die seit vier Spielen in der Bundesliga ungeschlagen waren, hatten Schwierigkeiten in die Partie zu finden. Der FC, der in Sondertrikots mit der Tafel auf der Brust auflief, stand in der Anfangsphase defensiv kompakt und ließ kaum Torchancen zu. Es dauerte bis zur 26. Spielminute, ehe das Team von Markus Gisdol selbst das erste Mal torgefährlich wurde: Ismail Jakobs setzte sich über links durch und bediente in der Mitte Jonas Hector, dessen angeschnittener Schuss aber knapp am langen Pfosten vorbeisegelte. Wenig später hatte Debütant Jan Thielmann die nächste Gelegenheit zur Führung, traf aber aus aussichtreicher Position nicht richtig den Ball (33.). Auf der Gegenseite nutzte Havertz eine Grätsche von Sebastiaan Bornauw für eine Flugeinlage und bekam folgerichtig eine Gelb Karte (40).

Kurz vor der Halbzeit hallte dann der Torschrei der FC-Fans durchs RheinEnergieSTADION – wurde jedoch durch den Pfiff von Schiedsrichter Manuel Gräfe unterbrochen. Nachdem Thielmann frei vor Hradecky auf Modeste quergelegt und dieser die vermeintliche Führung erzielt hatte, pfiff Gräfe den Treffer zurück, da Thielmann aus dem Abseits gekommen war. So ging es trotz eines leidenschaftlichen Auftritts des FC mit 0:0 in die Kabinen.

Cordoba trifft, Bornauw erhöht

Die Leverkusener starteten gut in den zweiten Durchgang und hatten in Person von Amiri (47.) und Havertz (52.) zwei gute Einschussmöglichkeiten, bei denen Timo Horn jeweils zur Stelle war. Markus Gisdol wechselte daraufhin zweimal positionsgetreu und brachte Jhon Cordoba und Marcel Risse für die ausgepumpten Thielmann und Modeste. Cordoba war direkt nach seiner Einwechslung ein Aktivposten: Nachdem sich der Kolumbianer gegen Dragovic durchgesetzt hatte, wurde er vom Leverkusener zu Fall gebracht. Gräfe zeigte Dragovic Gelb-Rot (62.) – der FC spielte fortan in Überzahl.

Wenig später war es erneut Jhon Cordoba, der im Fokus des Spiels stand. Über die Stationen Risse und Hector landete der Ball beim Stürmer, der freistehend vor Hradecky keine Nerven zeigte und mit einem flachen Schuss die FC-Führung erzielte (73.). 1:0!

Nerven zeigte unmittelbar danach Leon Bailey: Im Anschluss an einen Zweikampf mit Ehizibue leistete sich der Leverkusener eine Tätlichkeit und wurde von Gräfe mit Rot vom Platz gestellt (72.). Der FC war nun am Drücker – und legte in der 83. Spielminute nach. Nach einer von Risse getretenen Ecke stieg Sebastiaan Bornauw am höchsten und traf mit einem wuchtigen Kopfball zum 2:0. Vorlagengeber Marcel Risse musste danach verletzungsbedingt ausgewechselt werden, für ihn kam Louis Schaub (86.). In einer sechsminütigen Nachspielzeit ließ der FC anschließend nichts mehr zu und fuhr drei wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg ein.

Bereits am Mittwoch, 18. Dezember, geht es für den 1. FC Köln in der Bundesliga weiter. Dann gastiert der FC bei Eintracht Frankfurt. Anstoß der Partie ist um 20.30 Uhr.

Statistik zum Spiel:

1. FC Köln: Horn – Ehizibue (76.), Bornauw, Czichos, Katterbach – Skhiri, Hector – Thielmann (55. Risse, 86. Schaub), Drexler, Jakobs – Modeste (55. Cordoba)

Bayer 04 Leverkusen: Hradecky – L. Bender, Dragovic, S. Bender, Wendell – Aranguiz, Baumgartlinger – Amiri (54. Bailey), Havertz, Diaby (81. Bellarabi) – Volland (65. Retsos)

Tore: 1:0 Cordoba (72.), 2:0 Bornauw (83.)

Gelbe Karten: Thielmann (39.), Ehizibue (76.) – Havertz (40.)

Gelb-Rote Karten: Dragovic (62.)

Rote Karten: Bailey (77.)

Schiedsrichter: Manuel Gräfe (Berlin)

Zuschauer: 49.500

Quelle: fc.de


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1.FC Köln [Re: Verona] #12663
17/12/2019 12:22
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Pressekonferenz vor Frankfurt
Gisdol: „Müssen die positiven Dinge beibehalten“

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Am Mittwochabend tritt der 1. FC Köln bei Eintracht Frankfurt an. FC-Cheftrainer Markus Gisdol sprach am Montag im Geißbockheim über die Personalsituation, das Debüt von Jan Thielmann und das anstehende Auswärtsspiel. FC-Geschäftsführer Horst Heldt sprach über das Gefühl nach dem Heimsieg gegen Leverkusen und seinen Jubellauf nach Cordobas Führungstreffer.

Markus Gisdol sprach über…

… die Personalsituation: Es gibt normale Blessuren, die man nach einem zweikampfintensiven Spiel hat. Kingsley Ehizibue hat die fünfte Gelbe Karte gesehen und ist gesperrt. Marcel Risse fällt aus. Ansonsten stehen uns alle, die zuletzt dabei waren, zur Verfügung.

… das Debüt von Jan Thielmann: Ich habe Jan danach erstmal in Ruhe gelassen. Es suchen gerade sicher viele Leuten den Kontakt zu ihm. André Pawlak kennt ihn noch aus der Jugend und hatte einen guten Draht zu ihm. Ich werde mit ihm sprechen, wenn es passt. Ich hatte nicht das Gefühl, dass er nach der Partie durch den Wind war. Er macht für mich einen sehr stabilen Eindruck. In jungen Jahren hat er schon eine erstaunliche Persönlichkeit. Es gefällt mir, wie er auftritt. Da muss man nicht immer alles zerreden.

… die Stimmung in der Geschäftsstelle nach dem Sieg gegen Leverkusen: Du siehst den Leuten im Gesicht an, dass wir ein positives Erlebnis am letzten Spieltag hatten. Wir haben mit der Art und Weise, wie wir aufgetreten sind, ein positives Signal gesendet. Das war entscheidend. Dass die drei Punkte dazukommen sind, ist umso schöner. Wir haben eng zueinander gestanden. Im Stadion hatten wir die totale Unterstützung von außen. Auch die Spieler, die auf der Bank saßen, haben die Situation angenommen. Die Spieler, die nicht im Kader waren, waren nach dem Spiel sofort in der Kabine.

… das anstehende Spiel gegen Eintracht Frankfurt: Wir treffen auf einen Gegner, der körperlich sehr gut aufgestellt ist. Es ist eine Mannschaft, die sehr gut umschalten kann und die mit Abstand die meisten Flanken schlägt in der Liga. Darauf müssen wir uns einstellen. In Frankfurt ist eine gewisse Stimmung. Doch sie waren zuletzt nicht so erfolgreich. Wir haben ein Erfolgserlebnis im Rücken. Wir wollen den Schwung mitnehmen. In der englischen Woche hat man wenig Zeit, viel auf dem Platz zu machen. Wir müssen positive Dinge beibehalten: Intensive Läufe, die Torchancen erzeugen. Dass wir die richtigen Abstände halten. Solche Basics, die uns geholfen haben. In so einer englischen Woche geht es auch darum, schnell wieder zu regenerieren. Ich erwarte von unseren Jungs, dass sie das in dieser wichtigen Phase ganz konsequent machen. Dann haben wir vielleicht einen kleinen Vorteil gegenüber unserem Gegner.

… Punktevorgaben bis zur Winterpause: Meine Gedanken gehen nur bis Mittwoch. Ich halte nichts von Punktevorgaben. Das ist alles Ballast, der nicht in den Rucksack gehört. Wir blicken auf Mittwoch. Danach schauen wir weiter.
Horst Heldt sagte über…

… sein persönliches Gefühl nach dem Sieg: Ich bin am Sonntag aufgewacht und habe realisiert: Wir haben gewonnen. Ich bin mit einem Lächeln aufgestanden. Es war ein schöner Moment. Das müssen wir jetzt weiter verteidigen.

… seinen Jubellauf nach dem Führungstreffer von Jhon Cordoba: Es sind Emotionen. Es war nicht geplant. Es kam einfach aus mir heraus. Ich habe es nachher gesehen und mich gefragt: Um Gottes Willen, wer läuft denn da? Der wirkliche Aufhänger war aber, dass ich in der Woche zuvor kritisiert wurde, weil ich versucht habe, Jhons Trikotausziehen lustig zu kommentieren. Ich wollte dieses Mal schnell zu ihm, um sicherzugehen, dass er nicht wieder sein Trikot auszieht.

… Dr. Jürgen Sieger, der aus privaten Gründen sein Amt als Vizepräsident des 1. FC Köln niedergelegt hat: Ich habe mit Jürgen Sieger gut zusammenarbeitet in der Kürze der Zeit, die ich beim FC bin. Ich habe mit allen Gremienvertretern einen guten Austausch. Man muss seine Entscheidung respektieren. Die Arbeit, die zu tun ist, wird weiter umgesetzt werden. Ich kenne Carsten Wettich (Siegers Nachfolger als FC-Vizepräsident, Anm. d. Red.) auch schon aus seiner bisherigen Gremienarbeit. Die Zusammenarbeit wird weiter gut sein.

Quelle: fc.de


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1.FC Köln [Re: Verona] #12769
18/12/2019 23:21
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SGE gibt Führung her und enttäuscht nach der Pause
Aus 0:2 mach 4:2 - Kölner Wahnsinn in Frankfurt

Der 1. FC Köln hat den zweiten Sieg in Serie geholt. In Frankfurt lagen die Rheinländer zwar bereits 0:2 hinten, gaben sich allerdings nie auf. Speziell nach der Pause drehten die Domstädter auf und bogen die Begegnung mit einem großen Kraftakt in ein 4:2 um.

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Großer Jubel: Köln drehte das Spiel in Frankfurt. picture alliance

Frankfurts Trainer Adi Hütter tauschte nach dem 0:1 auf Schalke gleich fünfmal: Wiedwald, Hasebe, Kohr, Kamada und Paciencia starteten für Rönnow (Sehnenriss im Oberschenkel), Torro (Innenbandriss im Knie), Ndicka, Sow und Gacinovic (alle drei Bank).

Kölns Coach Markus Gisdol wechselte im Vergleich zum 2:0 gegen Leverkusen doppelt: Schmitz und Cordoba begannen für Ehizibue (5. Gelbe Karte) und Modeste (Bank).

Zwei Ecken, zwei Tore

Die Frankfurter begannen sehr druckvoll und wurden durch Standards gefährlich: Hinteregger nickte eine Kostic-Ecke knapp am Tor vorbei (2.). Aber vier Minuten später zappelte der Ball im Kölner Netz: Eine Kostic-Ecke landete erneut bei Hinteregger, der nahm den Ball mit dem Oberschenkel an und traf per Volley - bereits sein sechster Saisontreffer (6.). Fortan beruhigte sich die Partie, die Rheinländer hatten offensiv kaum Ideen, aber auch die Hessen kamen zunächst lange nicht durch. Das änderte sich wieder nach einer Ecke: Diesmal servierte Kostic für Paciencia, der setzte sich gegen Hector durch und köpfte ein (30.).

Hector mit etwas Glück

Nach einem ersten Kölner Warnschuss durch Hector (32.) waren die Hausherren auf das 3:0 aus, aber Kohr (36.) und Kostic (38.) scheiterten an FC-Keeper Horn. Die Domstädter kamen offensiv nicht wirklich durch - und so versuchte es Hector einfach mal aus der Distanz: Der Schuss des Kölner Kapitäns wurde von Toure noch abgefälscht, dadurch hatte Wiedwald keine Chance - 1:2 (44.). Beinahe hätte Hector den Doppelpack geschnürt, sein Schlenzer zischte knapp über den Kasten (45.+1). Somit ging es mit einem verdienten 2:1 für Frankfurt in die Kabine.

Köln macht mehr - Bornauw trifft

Nach der Pause passierte zunächst lange nicht viel, Drexler (58.) und auf der Gegenseite Dost (69.) verzeichneten lediglich Halbchancen. Die Eintracht war nach dem Seitenwechsel lange Zeit sehr passiv, von Köln kam mehr. Kainz' direkte Ecke kratzte Wiedwald von der Linie (71.). Aber eine Minute später war auch der Keeper der Hessen machtlos: Die Flanke von Kainz verlängerte Bornauw gekonnt zum Ausgleich ins Tor. Die Antwort der Gastgeber ließ nicht lange auf sich warten, Kamada schlug im Sechzehner einen Haken - und scheiterte aus kurzer Distanz am stark reagierenden Horn (73.). Die Begegnung nahm nun richtig Fahrt auf, es ging hin und her. Drexler fand in Wiedwald seinen Meister (74.).

Köln dreht die Partie komplett

Die Domstädter gaben sich auswärts keinesfalls mit dem Punkt zufrieden und spielten weiter nach vorne. Und das wurde belohnt: Der nach seiner Hereinnahme auffällige Kainz flankte nach innen und fand Drexler, der vollendete aus kurzer Distanz und drehte die Partie komplett - 3:2 Köln (81.). Nun war die Eintracht gefordert und warf alles nach vorne, zu Chancen kamen die Hausherren nicht mehr. Kurz vor Schluss vollendete Jakobs einen Konter der Kölner und stellte mit seinem ersten Bundesligator den 4:2-Endtstand her (90.+4).

Frankfurt musste damit die zweite Heimniederlage hinnehmen und bleibt auch das fünfte Spiel in Folge sieglos. Die SGE tritt zum Jahresabschluss am Sonntag (18 Uhr) in Paderborn an. Köln, das den zweiten Sieg in Folge feierte und auf Rang 15 kletterte, empfängt am Samstag (15.30 Uhr) Werder Bremen.

Quelle: kicker.de


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1.FC Köln [Re: Verona] #12831
19/12/2019 20:16
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Nach 0:2-Rückstand
FC bezwingt Frankfurt mit 4:2

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Der 1. FC Köln hat am Mittwochabend dank einer großen Energieleistung mit 4:2 bei Eintracht Frankfurt gewonnen. Nach einem 0:2-Rückstand drehte der FC die Partie in der zweiten Hälfte durch Tore von Hector, Bornauw, Drexler und Jakobs.

Was für ein Spiel! Der FC hat am Mittwochabend in Frankfurt aus einem 0:2-Rückstand ein 4:2 gemacht – und ist dank des verdienten Sieges erstmals seit dem 9. Spieltag wieder auf einen Nicht-Abstiegsplatz vorgerückt. Nach dem Sieg schallte Karnevalsmusik aus der FC-Kabine. Und die Spieler feierten zurecht. Mit ihrer überzeugenden Leistung haben sie die Eindrücke vom 2:0-Sieg gegen Leverkusen vier Tage zuvor bestätigt. Der FC kämpft sich gerade zurück in die Spur.

FC-Cheftrainer Markus Gisdol schickte mit zwei Ausnahmen die Elf aus dem Leverkusen-Spiel auf den Rasen. Für den gelbgesperrten Kingsley Ehizibue rückte Benno Schmitz in die Anfangsformation und verteidigte hinten rechts. Jhon Cordoba ersetzte außerdem Anthony Modeste in der Sturmspitze.

Hinteregger schockt FC, Hector bringt neue Hoffnung

Die Partie begann mit einer Schrecksekunde für den FC. Gerade einmal zwei Minuten waren gespielt, da landete eine Frankfurter Ecke beim freistehenden Hinteregger, dessen Kopfball aus kurzer Distanz nur knapp das Tor von Timo Horn verfehlte. Wenige Augenblicke später machte es Hinteregger leider besser: Erneut im Anschluss an eine Ecke hatte der Verteidiger genug Zeit, die Kugel im FC-Strafraum anzunehmen, und erzielte die frühe Führung für die Gastgeber (6.).

Der FC brauchte knapp eine Viertelstunde, um ins Spiel zu finden – und war sichtlich um eine Antwort bemüht. Erst kam Cordoba nach einer Hereingabe von Czichos nicht an den Ball (17.), dann fand Jakobs nach einem Vorstoß über die linke Seite in der Mitte keinen Abnehmer (20.). Auf der Gegenseite war Timo Horn in höchster Not zur Stelle, als er vor dem einschussbereiten Paciencia klärte (25.). In der 30. Spielminute blieb der FC-Torwart dann jedoch chancenlos: Wieder war es Paciencia, der nach einem Eckball am höchsten stieg und für die Frankfurter erhöhte. Obwohl der FC eigentlich auf Augenhöhe agierte, war die Eintracht in dieser Phase effektiver. Doch die Elf von Markus Gisdol ließ sich nicht entmutigen, sondern suchte weiter ihre Chancen.

Kurz vor der Halbzeit wurde das belohnt, als Jonas Hector der verdiente Anschlusstreffer gelang. Der Kapitän fasste sich aus knapp 30 Metern ein Herz und traf mit einem leicht abgefälschten Distanzschuss zum wichtigen 1:2 aus FC-Sicht. Die Mannschaft von Markus Gisdol war nun am Drücker. Beinahe hätte Hector nach einer kurz ausgeführten Eckenvariante dann sogar den Ausgleich erzielt, sein Schlenzer aus spitzem Winkel segelte aber knapp über die Querlatte. So ging es mit dem knappen Rückstand in die Kabinen – und der FC wusste: Hier war noch was drin.

FC dreht Partie mit vier Toren

Nach der Pause entwickelte sich eine Partie mit vielen intensiv geführten Zweikämpfen im Mittelfeld – aber zunächst ohne die vielen Torchancen aus dem ersten Durchgang. Gisdol wechselte daraufhin offensiv und brachte mit dem wiedergenesenen Florian Kainz eine frische Kraft, um den Angriff zu beleben – Jan Thielmann ging für ihn vom Feld (61.).

Waren es die Frankfurter, die in Durchgang eins immer wieder nach Ecken torgefährlich wurden, setzte sich der FC nun mit einigen Eckbällen am gegnerischen Sechszehner fest. Die vierte Ecke in Folge brachte in der 71. Minute schließlich den Ausgleich: Nachdem die Eintracht zunächst geklärt hatte, flankte Kainz die Kugel nochmal rein und fand in der Mitte Sebastiaan Bornauw, der den Ball ins lange Eck zum 2:2 verlängerte. Im direkten Gegenzug dribbelte sich Kamada durch die FC-Abwehr, doch Timo Horn verkürzte geschickt den Winkel und lenkte den Versuch über das Tor.

Beflügelt durch den verdienten Ausgleich, wurde der FC nun zusehends torgefährlicher. Bereits 80. Minuten waren gespielt, da sorgte Dominick Drexler dann für die Führung: Erneut wurde eine Ecke von Kainz abgewehrt, erneut brachte der FC den Ball scharf rein – Schmitz haute die Kugel flach in Richtung Fünfmeterraum, wo Drexler am langen Pfosten goldrichtig stand. 3:2 für den FC!

Für die Schlussminuten wechselte Gisdol zweimal, wohl auch, um zusätzliche Kopfballstärke auf den Rasen zu bringen. Drexler machte Platz für Simon Terodde (89.), Cordoba für Anthony Modeste (92.). Die beiden neuen Akteure standen direkt im Blickpunkt und initiierten den Konter, der für die Entscheidung sorgen sollte: Über Terodde und Modeste, die beide Auge für den besser postierten Mitspieler bewiesen, landete der Ball beim mitgelaufenen Ismail Jakobs, der vor Wiedwald Ruhe bewahrte und mit seinem ersten Bundesligator den Schlusspunkt in einer furiosen Partie setzte. Kurz danach war Schluss. Nach 0:2-Rückstand hatte der FC das Spiel gedreht – und verlässt mit dem zweiten Sieg in Folge die Abstiegsränge.

Im letzten Spiel des Jahres empfängt der 1. FC Köln am Samstag, 21. Dezember, den SV Werder Bremen, der jetzt direkt hinter dem FC steht. Anstoß der Partie ist um 15.30 Uhr.

Statistik zum Spiel:

Eintracht Frankfurt: Wiedwald – Toure, Hasebe, Hinteregger – Chandler, Rode (32. Sow), Kohr (84. Silva), Kostic – Kamada – Paciencia (61. N'Dicka), Dost

1. FC Köln: Horn – Schmitz, Bornauw, Czichos, Katterbach – Skhiri, Hector – Thielmann (61. Kainz), Drexler (89. Terodde), Jakobs – Cordoba (90. Modeste)

Tore: 1:0 Hinteregger (2.), 2:0 Paciencia (30.), 2:1 Hector (43.), 2:2 Bornauw (71.), 2:3 Drexler (80.), 2:4 Jakobs (90.)

Gelbe Karten: Chandler (31.) Hinteregger (90.) – Skhiri (34.), Katterbach (82.), Kainz (90.), Jakobs (90.)

Schiedsrichter: Deniz Aytekin (Oberasbach)

Zuschauer: 50.300

Quelle: fc.de


Wenn man glücklich ist, soll man nicht noch glücklicher sein wollen. (Theodor Fontane)
1.FC Köln [Re: Verona] #12940
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17. Spieltag
Alle Infos zum FC-Spiel gegen Bremen

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Zum Abschluss der Hinrunde empfängt der 1. FC Köln am Samstag den SV Werder Bremen im ausverkaufen RheinEnergieSTADION. Mit einem dritten Sieg in Folge könnte der FC sicherstellen, dass er auf einem Nichtabstiegsplatz überwintert.

Formcheck:

1. FC Köln: Seit vergangenem Samstag läuft es richtig gut für die Mannschaft von Markus Gisdol. Mit den Siegen gegen Leverkusen und Frankfurt kletterte der FC aus der Abstiegszone. Mit einem Sieg gegen Bremen, die seit Mittwoch wegen des schlechteren Torverhältnisses hinter dem FC stehen, könnte man sich ein kleines Polster erkämpfen.

Werder Bremen: Die Gäste erleben gerade eine echte Durststrecke: Werder hat nur eines der vergangenen zwölf Spiele gewonnen und zuletzt dreimal in Folge verloren. Besonders bitter waren die beiden Niederlagen gegen Bayern (1:6) am vergangenen Wochenende und Mainz (0:5) am Dienstag.

Das sagen die Trainer:

Markus Gisdol: „Wir müssen als Team gut sein. Das haben wir jetzt zwei Spiele gut gemacht und das wollen wir am Samstag wieder schaffen. Wir versuchen, auf diesem Weg zu bleiben und weiterhin so Fußball spielen, wie wir es zuletzt gemacht haben.“

Florian Kohfeldt: „Die Kölner haben hohe Geschwindigkeit auf dem Flügel, sind stark im eins gegen eins. Da hatten wir zuletzt Defizite, die wir jetzt überwinden müssen. Wir dürfen nicht darauf warten, dass der Ball zu uns kommt.“

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Personal:

1. FC Köln: Kingsley Ehizibue hat seine Gelbsperre abgesessen und steht wieder zur Verfügung. Marcel Risse hingegen fehlt weiterhin verletzt, auch Christian Clemens ist nach wie vor keine Option.

Werder Bremen: Der frühere FC-Profi Leo Bittencourt fehlt, nachdem er gegen Mainz seine fünfte Gelbe Karte sah. Sebastian Langkamp hat seine Rückenprobleme überwunden. Nikolas Moisander kehrte schon gegen Mainz zurück. Philipp Bargfredes Einsatz ist offen. Hingegen fallen Theodore Gebre Selassie, Kevin Möhwald, Josh Sargent und Niclas Füllkrug definitiv aus.

Spieler im Fokus:

Milot Rashica einer der wenigen Lichtblicke in einer schweren Saison für die Bremer. Der kosovarische Nationalspieler traf in zwölf Spielen sieben Mal und bereitete drei Treffer vor. Der 23-Jährige ist schnell, trickreich und stark im Torabschluss – und wird immer wieder von seinen Mitspielern mit Pässen in die Tiefe gesucht.
Schiedsrichterteam:

Schiedsrichter: Daniel Schlager (Hügelsheim).

Linienrichter: Sven Waschitzki, Christian Leicher.

Vierter Offizieller: Rafael Foltyn.

Videoassistent: Tobias Stieler.

Quelle: fc.de


Wenn man glücklich ist, soll man nicht noch glücklicher sein wollen. (Theodor Fontane)
1.FC Köln [Re: Verona] #12987
22/12/2019 12:08
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Perfekte englische Woche des FC - Bremer Pleitenserie
Drexler und Cordoba nutzen Bremens Stellungsfehler

Der 1. FC Köln hat den SV Werder zum Hinrundenabschluss mit 1:0 besiegt und damit die englische Woche mit neun Punkten beendet. Gegen zunächst stark defensiv ausgerichtete Bremer nutzten die Kölner einen Stellungsfehler zum Führungstreffer vor der Pause. Nach dem Seitenwechsel wurde Bremen mutiger, traf die Latte und auch das Tor. Allerdings wurde der Treffer nicht gewertet.

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Viertes Saisontor: Jhon Cordoba brachte den FC mit 1:0 in Führung. @ imago images

Kölns Trainer Markus Gisdol nahm nach dem kräftezehrenden 4:2-Sieg in Frankfurt, bei dem der FC einen 0:2-Rückstand drehte, eine Veränderung vor: Ehizibue ersetzte Schmitz als Rechtsverteidiger.

Bei den Gästen aus Bremen hatte es unter der Woche eine empfindliche 0:5-Schlappe gegen Mainz gesetzt. Werder-Coach Florian Kohfeldt warf daraufhin aber nicht die Rotationsmaschine an, sondern wechselte nur punktuell: Friedl ersetzte Lang, Bargfrede (nach überstandenen Muskelproblemen) agierte anstelle von Sahin im defensiven Mittelfeld und Goller vertrat den Gelb-gesperrten Ex-Kölner Bittencourt.

Nach zuletzt elf Gegentoren in zwei Spielen galt es für die Bremer Defensive, erst einmal Sicherheit zu gewinnen und die Null zu halten. Trainer Kohfeldt bot wohl auch deshalb eine Fünferkette mit davorgestellter Doppelsechs Bargfrede/Klaassen auf. Dementsprechend waren zunächst auch die Ballbesitzverhältnisse eindeutig verteilt: Köln hatte in der Anfangsphase über 85 Prozent!

Bremen offensiv schlaff, hinten löchrig

Trotzdem passierte vor Pavlenkas Tor nur relativ wenig. Einen doppelten Stellungsfehler von Eggestein und Veljkovic konnte Jakobs nicht nutzen (11.). Mit zunehmender Spieldauer kam Grün-Weiß dann besser ins Spiel, ohne allerdings gefährlich vor Horn aufzutauchen: Die Offensive des SVW blieb in den kompletten ersten 45 Minuten gänzlich ohne eigenen Abschluss.

Köln wiederum, das nach nicht einmal einer halben Stunde wechseln musste (Hector hatte sich nach einem Zweikampf mit Bargfrede an der rechten Hüfte verletzt), profitierte in einer mittlerweile umkämpften Partie von einem verheerenden Abwehrfehler der Gäste: Czichos schlug den Ball aus der eigenen Hälfte lang, doch die komplette Bremer Abwehr konnte Drexler nicht an der Ablage für Cordoba hindern. Der Kolumbianer schob zum 1:0 ein und machte damit bis zum Seitenwechsel den Unterschied aus (39.).

Ohne personelle Veränderungen ging es in die zweite Hälfte, in der die Bremer langsam aber sicher begannen, mutiger zu agieren. Zwar mussten die Anhänger der Grün-Weißen sich noch ein paar Minuten gedulden, ehe ein von Bornauw abgefälschter Rashica-Schuss gefährlich in Richtung Horn flog (58.). In der Folge versuchte es auch noch Klaassen per Volleyabnahme, ebenfalls ohne Erfolg (59.).

Rashica an die Latte, Pizarro im Abseits

Köln gab die Souveränität aus dem ersten Durchgang ab, Werder allerdings übernahm auch nicht die absolute Hoheit. Vielmehr gab es Mitte des zweiten Durchgangs nur noch wenig Spielfluss, was an vielen Zweikämpfen und Verletzungsunterbrechungen lag.

In den letzten 20 Minuten wurde es dann immer hektischer, auch weil die Bremer nun zielstrebiger nach vorne agierten und am Ausgleichstreffer arbeiteten. Rashica traf aus knapp 20 Metern die Querlatte (82.), eine Minute später versenkte Osako eine Pizarro-Ablage zum vermeintlichen Ausgleich, doch der Peruaner hatte zuvor im Abseits gestanden (84.). Obwohl den Norddeutschen noch sechs Minuten Nachspielzeit blieben, klappte es aber nicht mehr mit dem Ausgleich. Der Kohfeldt-Elf fehlte letzten Endes auch die nötige Struktur im Spiel nach vorne.

Nach drei Siegen in Folge überwintert der FC über den Strich und empfängt im neuen Jahr, am Samstag, den 18. Januar um 15.30 Uhr, den VfL Wolfsburg. Zeitgleich geht es für Bremen, das die Hinrunde mit nur 14 Zählern abschließt, zu Fortuna Düsseldorf.

Quelle: kicker.de


Wenn man glücklich ist, soll man nicht noch glücklicher sein wollen. (Theodor Fontane)
1.FC Köln [Re: Verona] #12988
22/12/2019 12:11
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1:0 gegen Bremen
Dritter FC-Sieg in Folge

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Im letzten Spiel des Jahres hat der 1. FC Köln seinen Fans am Samstag ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk gemacht: Zum Abschluss der Hinrunde gelang ein knapper 1:0-Sieg gegen den SV Werder Bremen. Jhon Cordoba erzielte das Tor des Tages.

Erfolgreicher Jahresausklang für den 1. FC Köln: Im Heimspiel gegen den SV Werder Bremen feierte der FC den dritten Sieg im dritten Spiel binnen sieben Tag. Nach Spielendende ertönte im RheinEnergieSTADION eine Weihnachtsversion der FC-Hymne und die Mannschaft bedankte sich bei den Fans – bevor sie gemeinsam feierten. Sie hatten es sich verdient: Es war der Schlusspunkt einer intensiven Hinrunde, die der FC auf einem Nicht-Abstiegsplatz beendet.

Im Vergleich zum Auswärtserfolg bei Eintracht Frankfurt unter der Woche veränderte FC-Cheftrainer Markus Gisdol seine Startelf auf einer Position. Kingsley Ehizibue kehrte nach abgesessener Gelbsperre zurück in die Anfangsformation und ersetzte Benno Schmitz hinten rechts.

Werder lauert, der FC dominiert

Die Rollenverteilung zu Beginn der war Partie eindeutig: Die Gäste aus Bremen beschränkten sich zunächst aufs Verteidigen, der FC hatte mit mehr als 80 Prozent Ballbesitz deutlich mehr Spielanteile. So verwunderte es nicht, dass auch die erste Torchance des Spiels dem FC gehörte: Rafael Czichos schickte Ismail Jakobs mit einem langen Ball in den Lauf, der 20-jährige Torschütze vom Mittwoch schloss aber frei vor Pavlenka zu überhastet ab (11.).

Knapp eine Viertelstunde war gespielt, da erlebten die Zuschauer im ausverkauften RheinEnergieSTADION eine Schrecksekunde: Jonas Hector saß nach einem harten Zweikampf mit Bargfrede auf dem Rasen, konnte nach kurzer Behandlung aber zunächst weiterspielen. Wenig später war für den FC-Kapitän dann doch Schluss – Birger Verstraete ersetze ihn im zentralen Mittelfeld (27.).

Ungeachtet dieses schmerzhaften Ausfalls suchte der FC in der Folge weiter den Weg in die Offensive – und wurde in der 38. Spielminute belohnt. Erneut war es Czichos, der die Kugel lang nach vorne schlug, wo Dominick Drexler nicht nur gut eingelaufen war, sondern auch den Blick für den besser positionierten Jhon Cordoba bewies. Aus knapp fünf Metern musste der Kolumbianer nur noch einschieben und erzielte mit seinem vierten Saisontor die verdiente Führung – 1:0 für den FC! Mit diesem Zwischenstand ging es in die Pause.

Osakos Ausgleich zählt nicht

Unverändert kamen beide Mannschaften aus den Kabinen. Kurz nach Wiederanpfiff hatte der FC die Chance aufs 2:0: Birger Verstraete kam von der Strafraumkante zum Abschluss, sein angeschnittener Distanzschuss landete aber auf dem Tornetz. Auf der Gegenseite wurde Werder gleich zweimal durch Rashica torgefährlich, der aber erst per Freistoß an der Mauer (53.) und kurz darauf mit einem Abschluss am gut verteidigenden Sebastiaan Bornauw scheiterte (58.). Die Bremer traten nun offensiver auf als in Hälfte eins, der FC hielt defensiv aber gut dagegen. Nach einem Angriff über die linke Seite musste Kingsley Ehizibue verletzungsbedingt ausgewechselt werden, für ihn kam Benno Schmitz in die Partie (64.).

Auch im weiteren Verlauf des zweiten Durchgangs wurden die Bremer zusehends zwingender vor dem Tor von Timo Horn. Erst traf Rashica in der 82. Minute mit einem strammen Schuss nur die Latte, dann wurde der vermeintliche Ausgleich durch Osako wenige Augenblicke später aufgrund einer Abseitsposition zurecht aberkannt.

Markus Gisdol brachte für die Schlussminuten mit Simon Terodde einen weiteren Stürmer – wohl auch, um nochmal mehr Kopfballstärke auf den Platz zu bringen. Für ihn ging Jan Thielmann vom Feld (86.). In der folgenden sechsminütigen Nachspielzeit warf Werder nochmal alles nach vorne. Doch zunächst war Bornauw bei einer gefährlichen Flanke mit dem Kopf zur Stelle, dann entschärfte Timo Horn in höchster Not einen Volleyschuss von Moisander (90.). Mit einem beherzten Auftritt sicherten sich die FC-Profis schließlich einen knappen, aber verdienten Heimerfolg und fuhren so den dritten Sieg in Folge ein.

Im ersten Spiel nach der Winterpause empfängt der 1. FC Köln am Samstag, 18. Januar, den VfL Wolfsburg. Anstoß der Partie ist um 15.30 Uhr.

Statistik zum Spiel:

1. FC Köln: Horn – Ehizibue (63. Schmitz), Bornauw, Czichos, Katterbach – Skhiri, Hector (27. Verstraete) – Thielmann (86. Terodde), Drexler, Jakobs – Cordoba

SV Werder Bremen: Pavlenka – Friedl, Veljkovic (77. Pizarro), Moisander, Augustinsson (67. Bartels) – Bargfrede (78. J. Eggestein) – M. Eggestein, Klaassen – Goller – Osako, Rashica

Tore: 1:0 Cordoba (38.)

Gelbe Karten: Cordoba (64.) – Eggestein (45.), Veljkovic (68.), Moisander (84.), Friedl (88.)

Schiedsrichter: Daniel Schlager (Hügelsheim)

Zuschauer: 50.000 (ausverkauft)

Quelle: fc.de


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