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1.FC Union Berlin [Re: Commander] #8435
09/10/2019 10:59
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Union-Kolumne

Union ist gar nicht so anders als die anderen

Von Andreas Baingo

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Robert Andrich (r.), im Kopfballduell mit dem Wolfsburg-Schweizer Renato Steffen, ist Unions einziger Stammspieler mit Ost-Wurzeln. Foto: imago images/osnapix

Länderspielpause, das heißt nach den vergangenen Wochen gerade für den 1. FC Union vor allem: durchpusten! Während andere Trainer lediglich mit einem Häuflein an Spielern üben, ändert sich für Urs Fischer jedoch nicht viel. Na gut, Sebastian Andersson und Christopher Trimmel sind nicht da, aber sonst? Wer weiß, vielleicht ist das sogar ein Vorteil. Sogar gegenüber Christian Streich und dem nächsten eisernen Gegner SC Freiburg, gegen den es schon in zwei Wochen im Pokal ein Wiedersehen gibt, denn auch die Breisgauer stellen inzwischen tatsächlich elf Mann für diverse Auswahlteams ab.

Bei manchem Länderspiel, gerade wieder beim heutigen gegen Argentinien und dem am Sonntag in Estland, kommt mir, weil beide kurz nach dem Tag der deutschen Einheit stattfinden und weil mit Union mal wieder eine echte Mannschaft aus dem Osten im Oberhaus spielt, etwas anderes in den Sinn: Wie viel Osten steckt eigentlich im DFB-Team und wie viel Osten in der Bundesliga?

Kroos als letzer Mohikaner

Es hat Zeiten gegeben, 1996 war das, da hätte es ohne einen Leader aus Dresden, Matthias Sammer nämlich, keinen EM-Titel gegeben und da reichten die Finger einer Hand nicht aus, um die DFB-Stars mit Wurzeln zwischen Rostock und Aue, Magdeburg und Frankfurt (Oder) zu zählen. Bei der WM 2002 in Japan und Südkorea jedenfalls stammten sieben der 23 Spieler – Michael Ballack, Jörg Böhme, Carsten Jancker, Jens Jeremies, Thomas Linke, Marko Rehmer und Bernd Schneider – aus dem Osten. Fast ein Drittel also. Aktuell, und das seit Jahren, ist Toni Kroos der letzte der Mohikaner.

Ausgebildet in der KJS

Die Bundesliga ihrerseits wurde nach dem Fall der Mauer geradezu überschwemmt mit klasse Spielern aus der DDR-Oberliga. Ihre Zahl ist locker dreistellig und es fällt mir verdammt schwer, in den zehn Jahren nach der politischen Wende überhaupt einen Bundesligisten zu finden, bei dem kein Ossi-Spieler unter Vertrag stand. Natürlich hat es auch daran gelegen, dass die Plätze für ausländische Spieler damals arg limitiert waren. In erster Linie aber waren die Jungs, die nahezu ausnahmslos ihre Entwicklung in den Kinder- und Jugendsportschulen (KJS) erfahren hatten, grandios ausgebildet.

Ossis prägten Herthas beste Zeit

Selbst bei Hertha BSC, der kurze Schwenk westwärts sei erlaubt, standen während der besten Zeit, in der Champions-League-Saison 1999/2000, sieben Spieler unter Vertrag, die ihr Fußball-Abc im Osten gelernt hatten: mit Marko Rehmer sogar ein ehemaliger Unioner, dazu Andreas Thom, Michael Hartmann, Hendrik Herzog, René Tretschok, Sixten Veit und Dariusz Wosz, die Zaubermaus. Da waren Axel Kruse, Steffen Karl, Uwe Weidemann und Falko Götz schon gar nicht mehr dabei und Stefan Beinlich noch gar nicht da. Noch Fragen?

Eine natürlich schon, und zwar die: Wie sieht es heute, exakt 20 Jahre später, aus?
Aussterbende Spezies

Von „nicht so gut“ bis „könnte besser sein“ ist alles dabei. Aber das grenzt an Schönfärberei, denn ein Wort, ein einziges, trifft es am besten: katastrophal! Und zwar Liga-weit. Die Bundesligaspieler „von hier“ sind eine aussterbende Spezies.
Weil Steven Skrzybski, der Ex-Unioner aus Kaulsdorf, auf Schalke in dieser Saison noch nicht zum Zuge gekommen ist, Ralf Fährmann, in Chemnitz geboren, als das noch Karl-Marx-Stadt hieß, die Knappen im Sommer verlassen hat, Marcel Schmelzer, der aus Magdeburg stammt, aber in Dortmund keine Rolle mehr spielt, haben Experten in den 18 Bundesligateams gerade mal vier – tatsächlich nur v-i-e-r! – Stammspieler ausgemacht, die aus einem der fünf neuen Bundesländer kommen.

Andrich ist einer von vieren

Ihre handverlesenen Namen: Maximilian Arnold (Wolfsburg) aus Riesa, Nils Petersen (Freiburg) aus Halberstadt, Felix Uduokhai (Augsburg) aus Annaberg-Buchholz und – auch der 1. FC Union ist dabei und könnte mit seinem Ballhaus des Ostens so etwas wie eine Festung werden – der Potsdamer Robert Andrich.

Natürlich könnte ihre Zahl steigen, wenn Leonardo Bittencourt – sein Vater Franklin ist Brasilianer, aber Leo ist in Leipzig zur Welt gekommen und spielt in Bremen –, sein in Erfurt aufgewachsener Werder-Kollege Kevin Möhwald, Markus Schubert, der aus Freiberg stammende zweite Keeper des FC Schalke, den Durchbruch schaffen und Tony Jantschke, der „Oberlausitz-Botschafter“ aus Hoyerswerda, in Mönchengladbachs Stammelf zurückkehrt, sieht die Sache zwar noch immer schlimm, aber nicht mehr ganz so belämmert aus.

Kriegt Felix noch die Kurve?

Auch in Köpenick gibt es Luft nach oben. Felix Kroos, wie sein Weltmeister-Bruder Toni in Greifswald zur Welt gekommen, sollte es draufhaben.
Nicht falsch verstehen, das ist kein Ruf und noch weniger ein Schrei nach einer Ost-Quote im Fußball. Bloß nicht! Aber sich Gedanken darüber zu machen, dass es so gekommen ist wie es gekommen ist, sollte man durchaus.

Quelle: berliner-kurier.d


Wenn man glücklich ist, soll man nicht noch glücklicher sein wollen. (Theodor Fontane)
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1.FC Union Berlin [Re: Commander] #8475
09/10/2019 23:33
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International:

Andersson und Trimmel zur Nationalmannschaft berufen

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In der anstehenden Länderspielpause reisten zwei Mann aus dem Kader von Chef-Trainer Urs Fischer am Montag zur Nationalmannschaft.

Wie schon in der letzten Länderspielpause berief der schwedische Nationaltrainer Janne Andersson Sebastian Andersson ins Nationalteam der Skandinavier. In der Qualifikationsrunde zur Europameisterschaft 2020 tritt Andersson am Sonntag, dem 12.10.2019 in Malta an, drei Tage später spielen die Schweden in der „Friends Arena“ in Solna gegen den Tabellenführer der Gruppe F aus Spanien.

Auch Union-Kapitän Christopher Trimmel wird sein Heimatland auf internationaler Bühne vertreten. Nachdem der Rechtsverteidiger sich zuletzt immer wieder auf Abruf bereithalten sollte, berief ÖFB-Coach Franco Foda den 32-Jährigen nun ins Aufgebot für die beiden anstehenden Partien. Damit kehrt Christopher Trimmel erstmals seit neuneinhalb Jahren in die Nationalmannschaft zurück. Im Wiener Ernst-Happel-Stadion trifft Österreich in der EM-Qualifikation am Donnerstag, dem 10.10.2019 auf Israel. Am Sonntag, dem 13.10.2019 tritt die Foda-Elf in Ljubljana im Stadion Stozice gegen Slowenien an.

Quelle: fc-union-berlin.de

Zuletzt geändert von Commander; 09/10/2019 23:35.

Wenn man glücklich ist, soll man nicht noch glücklicher sein wollen. (Theodor Fontane)
1.FC Union Berlin [Re: Commander] #8493
10/10/2019 11:30
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An der Alten Försterei:

Union im Test gegen Dynamo Dresden

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Der 1. FC Union Berlin nutzt auch die zweite Länderspielpause der Saison um ein Testspiel zu bestreiten. Am morgigen Donnerstag, dem 10.10.2019, messen sich die Eisernen mit dem Zweitligisten Dynamo Dresden im heimischen Stadion An der Alten Försterei. Der Anpfiff der Partie erfolgt um 14 Uhr.

Gegnercheck:

Zuletzt trafen beide Mannschaften in der vergangenen Saison der zweiten Bundesliga aufeinander und trennten sich sowohl in der Hin- als auch in der Rückrunde mit einem 0:0-Unentschieden. Seit dem Aufstieg der Mannschaft von Urs Fischer begegnen sich die Teams nun erstmalig in einem Testspiel vor heimischer Kulisse. Auch der gerademal ein Jahr zurückliegende Test gegen die Sachsen wurde zuhause bei den Eisernen ausgetragen und endete im Remis (1:1).

In dieser Saison blieben die Schwarz-Gelben bisher in fünf Spielen ungeschlagen (2 Siege, 3 Remis) mussten aber auch vier Niederlagen hinnehmen. Damit liegt die SGD derzeit auf dem 14. Platz in der Tabelle der zweiten Bundesliga.

Die anstehende Begegnung ist auch ein Wiedersehen mit alten Bekannten: Der derzeitige Dynamo-Trainer Christian Fiél spielte von 2001 bis 2003 selbst bei den Profis der Eisernen und verschaffte den Rot-Weißen in 56 Einsätzen insgesamt zehn Tore und drei Vorlagen. Auch Union-Neuzugang Robert Andrich kennt die Gäste des anstehenden Testspiels nur zu gut. Der Mittelfeldspieler trug von 2015 bis 2016 das Schwarz-Gelbe Trikot.

Serviceinfos:

Die Karten für die Partie sind online sowie in allen Union-Zeughäusern erhältlich. Geöffnet sind die Bereiche Haupttribüne (Sektor 1, Sitzplatz), Waldseite (Sektor 2, Stehplatz) und der Gästebereich (Sektor 5).

Die Tickets für den Gästeblock können ausschließlich am Spieltag an den Tageskassen (13 Uhr geöffnet) erworben werden.

Stehplatztickets sind zum Preis von 5 Euro*, Sitzplatzkarten zum Preis von 10 Euro* zu haben.

Kinder haben freien Eintritt

Kinder bis einschließlich 12 Jahre erhalten freien Eintritt. Für den Sitzplatzbereich können im Union-Zeughaus kostenfrei Kindertickets in Verbindung mit dem Kauf einer Vollzahler-Sitzplatzkarte erworben werden. Nur so kann gewährleistet werden, dass ein Sitzplatz zur Verfügung steht. Diese Kinderkarten sind auch online erhältlich. Bei einem Vollzahlerticket können bis zu drei kostenfreie Kindertickets dazugebucht werden. Für Sektor 2 sind keine gesonderten Kindertickets notwendig.

Das Stadion An der Alten Försterei öffnet um 13 Uhr. Auf dem Parkplatz P1 stehen in begrenzter Anzahl Parkplätze zum Preis von 4 Euro pro Fahrzeug zur Verfügung.

*Alle Preise verstehen sich inkl. MwSt. und zzgl. VVK-Gebühr und ggf. Systemgebühr

Quelle: fc-union-berlin.de


Wenn man glücklich ist, soll man nicht noch glücklicher sein wollen. (Theodor Fontane)
1.FC Union Berlin [Re: Commander] #8570
10/10/2019 22:41
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Gerechtes Remis:

Union und Dresden trennen sich torlos

Der 1. FC Union Berlin und die SG Dynamo Dresden trennen sich im Testspiel im Stadion An der Alten Försterei mit 0:0-Unentschieden. Beide Mannschaften boten den 2 300 anwesenden Zuschauern im Stadion eine unterhaltsame Partie, bei der lediglich die Treffer fehlten.

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1. FC Union Berlin:
Nicolas – Rapp, Hübner (46. Schlotterbeck) – Parensen – Ryerson, Kroos, Schmiedebach (61. Kade), Reichel – Abdullahi (37. Flecker), Polter, Ingvartsen (46. Mees)

SG Dynamo Dresden:
Broll (46. Wiegers) – Müller (46. Kreuzer), Ballas, Hamalainen, C. Löwe – Kulke - J. Löwe (86. Alagic), Horvath (86. Kubitz), Klingenburg, Möschl - Koné (46. Atik)

Schiedsrichter: Lasse Koslowski, Philipp Kutscher, Pascal Wien

Zuschauer: 2 300

Im Test gegen die SG Dynamo Dresden führte Michael Parensen die ganz in Rot gekleideten Köpenicker als Kapitän aufs Feld. Nach sechs Minuten zappelte der Ball bereits im Netz der Gäste, Schiedsrichter Lasse Koslowski verweigerte dem Treffer jedoch die Anerkennung. Der Unparteiische ahndete ein vermeintliches Foulspiel von Torschütze Florian Hübner vor dessen Kopfball. Dresden trat mutig auf, blieb vor dem Tor der Köpenicker im ersten Abschnitt jedoch weitestgehend ungefährlich. Lediglich René Klingenburg suchte nach einer Hereingabe von der linken Seite den Abschluss, sein Volley-Schuss verpasste den Kasten von Keeper Moritz Nicolas jedoch deutlich (21.). Mit zunehmender Spielzeit erarbeitete sich die Elf von Urs Fischer ein deutliches Chancenplus, scheiterte jedoch an der Verwertung der eigenen Möglichkeiten. Felix Kroos fasste sich ein Herz und versuchte sein Glück mit einem Schuss von der Strafraumkante, SGD-Keeper Broll bereitete der Schuss zwar Probleme, beim Nachsetzten stand Sebastian Polter jedoch im Abseits (30.). Kurz vor dem Seitenwechsel erhöhten die Eisernen die Schlagzahl. Nach einem feinen Doppelpass mit Sebastian Polter machte sich Marcus Ingvartsen allein auf den Weg in Richtung Gästetor, mit vereinten Kräften klärte die Hintermannschaft der Sachsen jedoch im letzten Moment zur Ecke (41.). Beim Anschließenden Eckstoß bediente der junge Däne Sebastian Polter, den Schuss des Stürmers leitete Michael Parensen per Kopf in Richtung Tor, scheiterte jedoch an der Querlatte (42.).

Beide Trainer nutzten die Pause für personelle Veränderungen. Auf Seiten der Eisernen ersetzten Keven Schlotterbeck und Joshua Mees Florian Hübner und Marcus Ingvartsen. SGD-Coach Christian Fiel brachte mit Torhüter Patrick Wiegers, Niklas Kreuzer und Baris Atik gleich drei neue Akteure auf den Rasen. Die erste Chance der zweiten Halbzeit bot sich dem neu ins Spiel gekommenen Mees. Am Strafraum freigespielt von Julian Ryerson, verpasste es der Offensivmann jedoch die Kugel gefährlich zu platzieren, sein zentraler Schuss bereitete Patrick Wiegers keine Probleme (54.). Im Gegenzug versuchte Baris Atik sein Glück im Strafraum der Köpenicker, doch auch der eingewechselte Dresdner zielte zu ungenau. Die Gäste wurden nun gefährlicher, vor allem der umtriebige Baris Atik stellte die Defensive der Köpenicker immer wieder vor Probleme, Michael Parensen rettete mit einer beherzten Grätsche im Strafraum gegen den Dresdner (67.). Zehn Minuten später sorgte Löwe für die nächste Möglichkeit der Sachsen, sein Schuss aus spitzem Winkel rauschte jedoch am langen Pfosten vorbei (77.). Obwohl beide Teams sich um den Lucky-Punch bemühten, wollte keiner der Mannschaften der entscheidende Treffer gelingen. Schiedsrichter Koslowski beendete die Partie schließlich pünktlich beim gerechten Stand von 0:0.

Nach der Länderspielpause bestreitet der 1. FC Union Berlin das nächste Pflichtspiel in der Bundesliga zu Hause im Stadion An der Alten Försterei. Zu Gast ist dabei der SC Freiburg. Der Anpfiff gegen die Gäste aus dem Breisgau erfolgt am Sonnabend, dem 19.10.2019 um 15:30 Uhr. Das Spiel ist bereits restlos ausverkauft.

Quelle: fc-union-berlin.de


Wenn man glücklich ist, soll man nicht noch glücklicher sein wollen. (Theodor Fontane)
1.FC Union Berlin [Re: Commander] #8613
11/10/2019 12:06
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Österreich-Comeback nach 9 Jahren: Union Berlins Trimmel zurück im Nationalteam

Es ist einige Zeit vergangenen seit dem letzten Länderspiel von Christopher Trimmel. Über neun Jahre nachdem der Union Berlin-Profi für Österreich auf dem Platz stand – damals sogar nur als Last-Minute-Einwechslung – absolvierte der 32-jährige Rechtsverteidiger erstmals wieder eine halbe EM-Quali-Stunde beim 3:1 gegen Israel.

Seither hatte die ÖFB-Auswahl ganze 88 Spiele ohne den Oberpfullendorfer, dessen letzter ernstzunehmender Einsatz für Österreich gar schon zehn Jahre zurückliegt: 28 Einsatzminuten beim 1:1 gegen Rumänien im September 2009.

Quelle: transfermarkt.de


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1.FC Union Berlin [Re: Commander] #8709
13/10/2019 11:49
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Verletzt! Jetzt nur noch Verteidiger Nummer 4 Hübner ackert sich zurück

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Florian Hübner war lange verletzt. Nun kämpft er um den Anschluss an die StartelfFoto: picture alliance / Matthias Koch

von: Sebastian Karkos

Es waren nur 45 Minuten, aber sie sind ein Anfang für Florian Hübner (28).

Der Verteidiger ist nach Knieproblemen zurück. Sein Startelf-Einsatz Donnerstag im Test gegen Dresden (0:0) war der erste überhaupt in dieser Saison für ihn!

Trainer Urs Fischer (53): „45 Minuten waren abgesprochen, nach fast vier Monaten Pause und länger.“ Sein bislang letztes Pflichtspiel absolvierte Hübner im Relegations-Rückspiel Ende Mai gegen Stuttgart (0:0). Am 1. Juli in der Sommervorbereitung zog sich Hübner nach einem Zweikampf mit Grischa Prömel (24) seine Knieverletzung zu.

Im Trainingslager in Österreich sagte der Aufstiegsheld: „Es gibt für mich nichts Schlimmeres, als im Kraftraum zu stehen und die Jungs trainieren zu sehen.“

In der vergangenen Saison war Hübner (Vertrag bis 2021) unumstritten. Nun muss er sich hinten anstellen. Er ist nur noch Innenverteidiger Nummer vier. Vor ihm stehen Marvin Friedrich (23), Neven Subotic (30, St. Etienne) und Keven Schlotterbeck (22, Freiburg).

Trainer Fischer macht Hübner Mut: „In den ersten Spielen hat man gesehen: Es kann schnell gehen, wenn Spieler ausfallen. Es geht darum zu arbeiten, Hübi dahin zu bringen, wo er an seinem letzten Spiel war.“

Quelle: bild.de


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1.FC Union Berlin [Re: Commander] #8805
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1. FC Union Berlin: Marius Bülter fährt mit Electro-Scooter zum Training

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Foto: fc-union-berlin.de

Darum kommt Union-Profi Bülter mit dem E-Scooter zum Training

Berlin - Vor drei Jahren kickte Marius Bülter noch beim SV Rödinghausen in der Regionalliga West, mittlerweile ist der 26-Jährige in der Bundesliga angekommen. Bei allen sieben Ligaspielen stand der Flügelflitzer des 1. FC Union Berlin in der Startelf.

Unvergessen: sein Auftritt gegen Borussia Dortmund, als der Neuzugang mit seinem Doppelpack großen Anteil am ersten Bundesliga-Sieg der Vereinsgeschichte hatte.

Erst vergangenes Jahr gelang mit dem Wechsel zum 1. FC Magdeburg der Sprung in den Profifußball. Nach einer Saison im Abstiegskampf der zweiten Bundesliga ging der steile Karriereweg für Bülter weiter hoch hinaus. Statt Abstieg in Liga drei folgte der Aufstieg in die Bundesliga.

"Ich bin froh, so wie es jetzt gekommen ist. Die Zeit, die ich in der Regionalliga hatte, will ich auch nicht missen. Ich weiß jetzt noch mehr zu schätzen, was es heißt, diese Chance zu haben", erklärt Unions Nummer 15 seinen ungewöhnlichen Karriereweg im Interview mit dem RBB.

So ungewöhnlich sein Karriereweg im Gegensatz zu den meisten Bundesliga-Profis verlaufen ist, so ungewöhnlich ist auch das Transportmittel, mit dem der BVB-Schreck zum Training kommt. Während Neven Subotic die S-Bahn nutzt, greift Bülter auf einen E-Scooter zurück. "Da bin ich in fünf Minuten da und versuche den Verkehr zu umgehen."

Sportlich ging es für den Aufsteiger zuletzt abwärts. Die Eisernen kassierten nach dem Triumph über den BVB vier Pleiten in Serie. Dennoch glaubt auch Bülter fest an das große Ziel Klassenerhalt. "In den letzten Spielen hat uns das nötige Glück gefehlt. Uns muss klar sein, dass wir uns das Glück - das wir gegen Dortmund hatten – wieder erarbeiten müssen."

Quelle: tag24.de


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1.FC Union Berlin [Re: Commander] #8843
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Boubacar Sanogo mit neuem Job bei Union Berlin

Mirko Jablonowski
Märkische Allgemeine Zeitung

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Beendete 2018 nach wenigen Monaten bei der VSG Altglienicke seine aktive Laufbahn: Boubacar Sanogo. © imago

Der ehemalige Bundesliga-Profi wird zukünftig als Individualtrainer für die Stürmer im Nachwuchsbereich der Eisernen tätig sein.
Neue Aufgabe für Boubacar Sanogo: Der ehemalige Bundesliga-Profi arbeitet ab sofort als Individualtrainer für die Stürmer im Nachwuchsbereich des Bundesliga-Aufsteigers 1. FC Union Berlin. Das vermeldete der 36-Jährige am Montag auf seiner Instagram-Seite: "Ich freue mich sehr, euch mitzuteilen, dass ich heute meinen Vertrag bei Union Berlin unterschrieben habe und ab jetzt als Individualtrainer für die Stürmer im Nachwuchsbereich arbeiten darf. Danke an alle, die mich unterstützt und mir das Vertrauen geschenkt haben. Nur das beste für euch", lässt der ehemalige Angreifer, der seine aktive Laufbahn im Sommer 2018 beim Regionalligisten VSG Altglienicke beendete, seine Follower wissen. Unter anderem ist er damit auch für seinen Sohn Malick Sanogo verantwortlich. Der 15-Jährige ist Mittelstürmer und spielt aktuell in der U17-Mannschaft der Eisernen in der Bundesliga Nord/Nordost.

Vor seinem Engagement beim Hauptstadtclub Altglienicke, dem sich der Ivorer im Oktober 2017 anschloss, kickte Sanogo in der 1. Liga Indonesiens bei Madura United. Zwischen 2005 und 2009 absolvierte er für den 1. FC Kaiserslautern, den Hamburger SV, den SV Werder Bremen und die TSG Hoffenheim 101 Bundesligaspiele (26 Tore, 15 Vorlagen) und hatte anschließend vier weitere Vereine. Unter anderem ging er von 2012 bis 2014 auch für den FC Energie Cottbus auf Torejagd und erzielte in 61 Zweitligaspielen für die Lausitzer immer hin 25 Tore.

Quelle: sportbuzzer.de


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1.FC Union Berlin [Re: Commander] #8869
15/10/2019 22:28
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Tim Bendzko freut sich mit Union Berlin: „Wie eine Familie“

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland

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Zeigt sich sehr mit seinem Jugendverein verbunden: Musiker Tim Bendzko. © SPORTBUZZER-Grafik

Bundesliga: Der Musiker spielte in der Jugend bei den Köpenickern.

Popsänger Tim Bendzko (34) fiebert mit seinem früheren Fußballverein Union Berlin in der ersten Bundesliga-Saison der Clubgeschichte mit. „Der Tag, an dem Union Berlin aufgestiegen ist, war absurd. Ich habe dort meine ganze Jugend verbracht, und das sehr gerne. Es ist wie eine Familie für mich“, sagte Bendzko der Deutschen Presse-Agentur.

Der in Berlin-Köpenick aufgewachsene Musiker spielte bis zu seiner Jugend bei dem Ost-Berliner Club und trainierte später eine Nachwuchsmannschaft. „Man merkt einfach, dass es für die ganze Region etwas Besonderes ist. Weil das halt ein echter Traditionsverein ist, der anders denkt und versucht, das Besondere zu erhalten. Ich finde es abgefahren, dass es so ein Verein heute noch schaffen kann - wo wir doch alle der Meinung sind, dass alles nur noch mit finanziellen Mitteln zu lösen ist.“

Quelle: sportbuzzer.de


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1.FC Union Berlin [Re: Commander] #8902
16/10/2019 11:51
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Einladung:

Ordentliche Mitgliederversammlung am 27.11.2019

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Der 1. FC Union Berlin e.V. lädt zur ordentlichen Mitgliederversammlung am Mittwoch, dem 27.11.2019 um 19 Uhr ein.

Mit inzwischen mehr als 32.000 Mitgliedern ist die Union-Familie so groß wie nie zuvor. Daher findet die Mitgliederversammlung in diesem Jahr in der Verti Music Hall direkt gegenüber der Mercedes Benz Arena (Mercedes-Platz 2, 10243 Berlin) statt. Der Einlass erfolgt ab 17 Uhr.

Union-Mitglieder mit einer hinterlegten und gültigen E-Mail Adresse haben ihre persönliche Einladung und die Tagesordnung heute erhalten. Für den Postversand wurden die Unterlagen fristgerecht an das beauftragte Versandunternehmen übergeben und werden in den nächsten Tagen in den Briefkästen eintreffen.

Quelle: fc-union-berlin.de


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1.FC Union Berlin [Re: Commander] #8911
16/10/2019 12:02
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Union-Kapitän hat plötzlich eine internationale Perspektive
Trimmel: Vom "Rekord-Abruf-Spieler" zum EM-Kandidaten?

Christopher Trimmel kehrte frohen Mutes von seinem Ausflug mit der österreichischen Nationalelf nach Berlin zurück. Der Verteidiger des 1. FC Union erlebte nach über neun Jahren Abstinenz tatsächlich sein Comeback im Trikot der Auswahl des Österreichischen Fußball-Bundes (ÖFB).

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Spaß beim ÖFB: Christopher Trimmel. imago images

Trimmel wurde in den beiden EM-Qualifikations-Begegnungen in Wien gegen Israel (3:1) und in Ljubljana gegen Slowenien (1:0) jeweils eingewechselt. "Meine Erwartungen wurden natürlich übererfüllt. Ich freue mich, dass ich dabei gewesen bin", sagte Trimmel nach einer Rückkehr nach Berlin. Damit kommt der 32-Jährige auf nun insgesamt fünf Länderspiel-Einsätze.

In den letzten Jahren war Trimmel schon regelmäßig vom früheren Teamchef Marcel Koller und jetzigen Nationaltrainer Franco Foda nominiert worden - aber immer nur auf Abruf. Zum Ernstfall kam es erst in der jüngsten Länderspielperiode. "Wahrscheinlich bin ich der Rekord-Abruf-Spieler", meinte Trimmel. Nur wegen der Verletzung von Stefan Lainer (Borussia Mönchengladbach) rutschte er in den Kader. Nun darf sich Trimmel, der zuletzt im März 2010 in einem Freundschaftsspiel gegen Dänemark (2:1) mitgewirkt hatte, vielleicht sogar Chancen auf eine EM-Teilnahme machen.

Realistisch, aber selbstbewusst: "Ich habe einen guten Eindruck hinterlassen"

Trimmel hat zumindest plötzlich eine internationale Perspektive. "Ich bin Realist, aber auch neugierig. Ich habe einen guten Eindruck hinterlassen. Die Leute beim ÖFB wissen jetzt, dass sie mich jederzeit holen können", erklärte Trimmel. "Es wird interessant sein, wie der Kader zusammengestellt wird, wenn alle fit sind. Wir hatten schon ein paar Ausfälle."

Österreich steht kurz davor, als Tabellenzweiter in der Gruppe F hinten Polen die Qualifikation perfekt zu machen. Bei fünf Punkten Vorsprung dürfte dies in den verbleibenden Spielen daheim gegen Nordmazedonien (16.11.) und in Lettland (19.11.) nur noch eine Formsache sein.

Bis nächsten Nominierung muss Trimmel aber erst einmal seine Hausaufgaben bei Union erledigen. Am Sonnabend (15.30 Uhr) sind im Heimduell gegen den starken SC Freiburg Punkte fast schon Pflicht. "Es wird ganz schwierig. Wir müssen unsere Leistung über 90 Minuten abrufen", sagte Trimmel.

Matthias Koch

@ kicker.de


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1.FC Union Berlin [Re: Commander] #8975
17/10/2019 12:18
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"Ich habe nur noch Kontra gegeben"
Union-Star warnt: "Sonst wirst du angreifbar"

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© Matthias Kern, getty
Robert Andrich ist Stammspieler bei Union Berlin

Im Sommer wechselte Robert Andrich vom 1. FC Heidenheim zu Union Berlin und schnupperte seine ersten Minuten Bundesligaluft. Der Weg ins deutsche Oberhaus war jedoch mühevoll und auch von unsicheren Phasen begleitet. Den Grund dafür sieht der gebürtige Potsdamer auch bei sich selbst, wie er in einem Interview verriet.

"Ich wollte ein Typ sein, habe aber zu sehr versucht, eine andere Meinung als der Trainer zu haben, habe nur Kontra gegeben", reflektiert der Union-Star gegenüber dem "kicker" die frühen Jahre seiner Profikarriere. Andrich spricht dabei von einem Reifeprozess, den er mehrere Jahre durchschritten hat: "Ich glaube, dass ich ein Typ bin, aber ab und zu muss ich den Mund halten".

Obwohl der Mittelfeldspieler auf dem Platz mit breiter Brust vorangeht und selbstbewusst wirkt, gibt er zu, dass auch nicht alles an ihm abprallt: "Es gibt schon Situationen, in denen ich mir vieles zu Herzen nehme. Aber, auch das habe ich gelernt: Man darf nicht alles zeigen. Sonst wirst du angreifbar."

Um sich den Traum von der Bundesliga erfüllen zu können, nahm der 25-Jährige einige Umwege in Kauf. Mit 18 Jahren hielt er seinen ersten Profivertrag bei Hertha BSC in der Hand, konnte sich aber nicht durchsetzen. Auch nach einem Wechsel zu Dynamo Dresden im Frühjahr 2015 lief es für Andrich nicht rund, so dass er nach Wiesbaden wechselte: "Ich wollte spielen und mich weiterentwickeln. Der Schritt dann wieder in die 3.Liga nach Wiesbaden war eine der besten Entscheidungen, die ich treffen konnte. In den beiden Spielzeiten dort bin ich als Person sehr gereift."

"Riesenunterschiede" zu den Stars existieren nicht

Über eine Zwischenstation bei Heidenheim fand sich Andrich schließlich früher als erwartet in der höchsten deutschen Spielklasse wieder. Obwohl das Bundesligadebüt mit Union Berlin gründlich in die Hose ging (0:4 gegen Leipzig), kommen Andrich keine Zweifel an seiner Erstligatauglichkeit: "Ich wollte ja in die Bundesliga und mich mit den Besten messen. Für mich war es extrem wichtig zu sehen, dass es keine Riesenunterschiede zwischen mir und - etwas übertrieben formuliert - den Stars der Liga gibt. Ich kann mithalten."

Über das anstehende Stadtderby gegen Hertha BSC äußert sich Andrich zuversichtlich, kann sich einen kleinen Seitenhieb auf den Klub, bei dem er elfeinhalb aktiv war, aber nicht verkneifen: "Ich bin Hertha sehr dankbar für die Ausbildung. Aber gewisse Situationen sind von beiden Seiten damals auch nicht so gut gelaufen."

Ein Derbysieg gegen die Alte Dame würde seinen Aufwärtstrend der letzten Jahren bestätigen und seiner Mannschaft Rückenwind für die restliche Hinrunde geben. Dass der Mittelfeldspieler dabei eine tragende Rolle spielt, hat er als unangefochtener Stammspieler in der bisherigen sieben Saisonspielen bereits unter Beweis gestellt. Auch wenn der Weg dahin steinig war.

Quelle: sport.de


Wenn man glücklich ist, soll man nicht noch glücklicher sein wollen. (Theodor Fontane)
1.FC Union Berlin [Re: Commander] #8976
17/10/2019 12:24
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Vorverkaufsinformation:

Auswärts auf Schalke

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Am 13. Spieltag tritt der 1. FC Union Berlin am Freitag, dem 29.11.2019 beim FC Schalke 04 an.

Der Vorverkauf für die Bundesligapartie in Gelsenkirchen startet am kommenden Dienstag (22.10.2019) um 10 Uhr.

An den ersten beiden Verkaufstagen stehen die Karten ausschließlich online zur Verfügung. Am dritten Verkaufstag können - nach Verfügbarkeit - die Tickets ab 11 Uhr auch im Union-Zeughaus Waldseite erworben werden.

Kaufberechtigt sind an den ersten drei Verkaufstagen nur Mitglieder ohne Auswärtsdauerkarte und der Erwerb ist auf ein Ticket pro Spiel limitiert.

Sollten nach den ersten drei Verkaufstagen noch Karten verfügbar sein, folgt am vierten Tag (25.10.2019) ab 11 Uhr online und im Union-Zeughaus Waldseite der freie Verkauf mit einer Limitierung von maximal vier Tickets pro Spiel.

Für die Partie in der VELTINS-Arena stehen folgende Tickets zur Verfügung:

Stehplatz

Vollzahler Block V/W (PK 5) : 15,50 Euro

Sitzplatz

Block 65 (PK 4): 26 Euro
Block 66 (PK 3): 31 Euro
Südkurve Block S1 (PK2): 41,50 Euro
Gazpromtribüne Block U (PK2): 41,50 Euro

Alle Preise verstehen sich inkl. MwSt. und zzgl. Vorverkaufs-, Online-und Portogebühren.

Besonderheit:
Selbstverständlich sind auch Gästefans mit Kindern auf Schalke herzlich willkommen. Allerdings sollten diese beim Ticketkauf beachten, dass Kindern unter sieben Jahren der Zutritt zum Stehplatzbereich (V/W) gemäß der AGB des FC Schalke 04 (Kapitel C, Ziffer 4.2) nicht gestattet ist und dementsprechend ggf. Sitzplatzkarten im Gästebereich erwerben.

Die Öffnungszeiten des Union-Zeughaus Waldseite sind wie folgt:

Montag - Freitag von 11:00 - 18:00 Uhr
Samstag von 11:00 - 16:00 Uhr

@ fc-union-berlin.de


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1.FC Union Berlin [Re: Commander] #9042
18/10/2019 11:11
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Aufwärtstrend einleiten:

Union will gegen Freiburg punkten


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Der 1. FC Union Berlin empfängt anlässlich des 8. Bundesliga-Spieltags den SC Freiburg im Stadion An der Alten Försterei. Die Partie findet am Sonnabend, dem 19.10.2019 statt, der Anpfiff erfolgt um 15:30 Uhr.

Rückblick auf den vergangenen Spieltag: Union verliert trotz guter Leistung in Wolfsburg, Freiburg erzwingt spätes Remis gegen BVB

Am 7. Spieltag waren die Eisernen zu Gast in der Volkswagen Arena beim VfL Wolfsburg. Nach einer brisanten Anfangsphase fand die Mannschaft von Cheftrainer Urs Fischer gut ins Spiel und neutralisierte alle Vorstöße der Wölfe aufs Berliner Tor. In Durchgang zwei sahen die Zuschauer eine Partie auf Augenhöhe, in der Oliver Glasner den richtigen Riecher hatte und Josip Brekalo einwechselte. Kaum drei Minuten im Spiel, bediente der junge Kroate Wout Weghorst mit einem präzisen Pass, den der Wolfsburger Stürmer zum 1:0-Endstand verwandelte.

Der Sportclub aus Freiburg empfing vor der Länderspielpause den BVB. In einer packenden Partie gerieten die Gastgeber nach 20 Minuten ins Hintertreffen, als Axel Witsel eine Flanke per Volley sehenswert verwandelte. Luca Waldschmidt erzielte in der zweiten Hälfte den Ausgleich (50.), bevor Hakimi die Borussen erneut in Führung brachte (63.). Direkt vor dem Schlusspfiff sorgte Vincenzo Grifo schließlich für großen Jubel im Schwarzwald-Stadion: Sein Schuss, von Akanji noch entscheidend abgefälscht, markierte den Ausgleich in der 90. Minute.

Gegnercheck: Freiburg mit Bundesliga-Rekordstart, Union will letzten Sieg zur Serie ausbauen

Für den SC Freiburg läuft die Saison bisher hervorragend. Aus sieben Spielen konnten die Breisgauer 14 Punkte mitnehmen – Vereinsrekord. Als besonders stark haben sich die Badener in der Schlussviertelstunde bewiesen: bereits sechs Treffer konnte der SCF ab der 76. Minute erzielen. Auch defensiv stehen die Schwarzwälder in den letzten 15 Minuten des Spiels gut: Einzig der 1. FC Köln konnte in dieser Phase ein Tor gegen die Freiburger erzwingen.

Union traf bisher fünfmal in Pflichtspielen auf den SC Freiburg, konnte im letzten Duell am 34. Spieltag der Zweitliga-Saison 2015/16 den ersten Sieg erringen. Vor heimischer Kulisse bezwangen die Eisernen die Breisgauer mit 2:1. Auch das einzige Testspiel zwischen den beiden Vereinen endete mit einem deutlichen Sieg für die Rot-Weißen: Im Januar 2014 gelang Union ein 5:0 im spanischen Rota.

Christian Streich, Cheftrainer der Freiburger, muss den Verlust von Rechtsverteidiger Lukas Kübler verzeichnen, der nach einer Knie-OP noch an seiner Rückkehr arbeitet. Auch Urs Fischer muss auf Spieler verzichten: Grischa Prömel laboriert weiterhin an seinen Knie-Problemen, Akaki Gogia fällt wegen seines Kreuzbandrisses aus und auch Suleiman Abdullahi und Sheraldo Becker plagten sich zuletzt mit Blessuren.

Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel forderte Urs Fischer realistische Erwartungen:

„Es gibt keine leichten Spiele. Wir wissen genau, was uns erwartet - eine schwierige Aufgabe. Wir wollen die Sache mit der nötigen Konsequenz angehen und bestätigen, was wir gegen Wolfsburg und Frankfurt gezeigt haben. Jetzt wollen wir uns endlich für die Leistungen belohen - und das heißt zu punkten“, so der Schweizer.

Service-Infos: Keine Tickets mehr verfügar

Das Stadion An der Alten Försterei ist restlos ausverkauft.

Wer das Spiel nicht live verfolgen kann, bleibt über die Social-Media-Kanäle oder den Live-Ticker der Eisernen auf dem aktuellen Stand.

Quelle: fc-union-berlin.de


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Re: 1.FC Union Berlin [Re: Commander] #9043
18/10/2019 11:14
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Fischer hält Dreierkette für "eine gute Lösung"

Autor: Kristian Dordevic

Am siebten Bundesligaspieltag (0:1 gegen Wolfsburg) hat Urs Fischer, Trainer von Aufsteiger 1. FC Union Berlin, erstmals in dieser Saison auf eine Dreierabwehrkette gesetzt. Nun lässt er anklingen, dass er an dieser Variante zunächst durchaus festhalten könnte.

"Es ist möglich", so der Schweizer auf der Pressekonferenz am Donnerstag auf die Frage, ob man diese Anordnung in der Abwehr vielleicht noch länger sieht, "ich habe nie einen Hehl daraus gemacht, dass wir versuchen, ein bisschen variabler zu werden." Der Eidgenosse konstatiert: "Ich glaube schon, dass die Dreierkette für uns eine gute Lösung ist."

Und es geht dabei auch nicht zwingend darum, auf Gegner wie die Wölfe zu reagieren, die hinten ebenfalls mit drei Mann spielen lassen. "Es ist dann schon auch wichtig, auf dich selbst zu schauen: Gibt dir ein System ein gutes Gefühl? Fühlt sich die Mannschaft darin wohl?"

In der Vorbereitung habe man diese Grundordnung hier und da schon getestet, immer wieder auch in den Trainingseinheiten eingeübt. Fischers Fazit:

"Ich glaube schon, das hat nicht so schlecht ausgesehen gegen Wolfsburg, dass die Dreierkette – oder schlussendlich Fünferkette, wie auch immer man es nehmen will – eine Möglichkeit für uns ist, ein Spiel anzugehen."

Morgen messen sich die Eisernen mit den Profis des SC Freiburg, die in dieser Saison ebenfalls vornehmlich mit einer Dreierreihe in der Abwehr agieren.

Quelle: ligainsider.de


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1.FC Union Berlin [Re: Commander] #9044
18/10/2019 11:18
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Union gegen Freiburg
Erstes Schlotterbeck-Bruderduell in der Bundesliga
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Keven (l) trifft auf seinen Bruder Nico Schlotterbeck. Foto: Patrick Seeger/dpa. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Die bislang letzten Bruderduelle zwischen Keven und Nico Schlotterbeck fanden noch im heimischen Garten statt.

Viel gegrätscht wurde damals in der Jugend, und Mutter Susanne musste schlichten, erzählte Nico im Vorfeld des ersten Aufeinandertreffens im Profi-Fußball. Mit dem SC Freiburg tritt der 19-Jährige am Samstag (15.30 Uhr/Sky) in der Bundesliga beim 1. FC Union Berlin auch gegen seinen drei Jahre älteren Bruder Keven an. "Ich bin mal gespannt, für wen die ganze Familie ist", sagte Nico dem Fachmagazin "Kicker".

Bis zum Sommer waren beide Abwehrspieler noch gemeinsam in Freiburg aktiv, doch Keven wurde für die laufende Spielzeit an den Aufsteiger in die Hauptstadt ausgeliehen. "Wir sind uns ein bisschen aus dem Weg gegangen", sagte Keven, der einen Konkurrenzkampf im Kader der Breisgauer von Trainer Christian Streich vermeiden wollte: "Ich möchte meinem Bruder die Chance geben, so viele Spiele wie möglich zu machen. Wir haben gesagt, wir wollen kein Bruderduell." Das führte nun aber dazu, dass sie sich in verschiedenen Teams gegenüberstehen.

Das Verhältnis der Schlotterbecks sei "sehr gut", sagte Keven. Früher war das durchaus anders. "In den vergangenen Jahren hat er sich stetig gesteigert und ist immer netter zu mir geworden. Früher war er eine kleine Bazille, kann man sagen", sagte der 22-Jährige über U21-Nationalspieler Nico: "Aber er ist erwachsen geworden."

Den Fußball hätte die Familie "im Blut", sagte Keven, der es nur über Umwege und einer Station vor zweieinhalb Jahren in der sechsten Liga noch in die Bundesliga schaffte. Nicos Weg verlief geradliniger, seine Ausbildung ist die eines klassischen Jungprofis. Die ersten drei Saisonspiele spielte der Innenverteidiger bei Freiburg durch, kam danach aber in den vergangenen vier Begegnungen nicht zum Einsatz. Im Spiel gegen den 1. FC Köln (1:2) leistete er sich einen groben Fehler. Keven gilt bei Union in der Dreier-Abwehrkette als gesetzt, wegen einer Rotsperre verpasste er allerdings auch schon zwei Matches.

"Es ist gut, dass er spielen kann, und er macht es bisher gut", sagte Streich über den älteren der Bruder. Auch mit Nico sei er "zufrieden, aber er muss auch noch lernen", betonte der 54-Jährige: "Wenn wir so weiterarbeiten und er so klar im Kopf bleibt, dann wird es eine schöne Entwicklung." Ob Nico im erneut ausverkauften Stadion An der Alten Försterei zum Einsatz kommt, ist aber noch offen.

Freiburg kann seinen Höhenflug nach dem besten Saisonstart in der Vereinsgeschichte in Berlin fortsetzen. Die Gäste sind gegen den 16. Union der klare Favorit. Die Berliner von Coach Urs Fischer stehen nach zuletzt vier Niederlagen nacheinander schon unter Druck und brauchen in ihrem Bundesliga-Premierenjahr dringend Punkte.

Damit es schon am Samstag damit klappt, hat sich der Schweizer Fischer auch ein paar Tipps von Keven Schlotterbeck geholt. "Natürlich unterhält man sich. Mit Keven haben wir einen, der schon unter Christian Streich gearbeitet hat", sagte Fischer: "Das könnte schlussendlich wichtig für uns sein."

Quelle: dpa / t-online.de


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1.FC Union Berlin [Re: Commander] #9098
19/10/2019 22:33
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Nach vier Niederlagen jubelt der Aufsteiger erneut zuhause
Zweiter Saisonsieg für Union: Bülter benötigt keine 60 Sekunden

Union Berlin erwischte im Heimspiel gegen den SC Freiburg einen Traumstart und brachte die frühe Führung in einer kurzweiligen Partie über die Zeit. In der offenen Schlussphase erzielte Ingvartsen mit dem zweiten Traumtor des Nachmittags den 2:0-Endstand.

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Die Euphorie aufgesogen: Marius Bülter traf an der Alten Försterei in der ersten Minute. Getty Images

Union Berlins Coach Urs Fischer nahm nach dem 0:1 in Wolfsburg zwei Änderungen an seiner Anfangsformation vor: Subotic (muskuläre Probleme) und Becker (im Training verletzt) wurden von Parensen und Ingvartsen vertreten.

Freiburgs Trainer Christian Streich tauschte nach dem 2:2 gegen Dortmund einmal Personal: In der Dreierkette ersetzte Lienhart den angeschlagenen Kübler.

Die Alte Försterei präsentierte sich vom Anpfiff weg von ihrer stimmungsvollsten Seite, Union ließ sich umgehend anstecken: Bülter fasste sich nach einer knappen Minute aus 25 Metern ein Herz und traf sehenswert halbhoch ins lange Eck - 1:0. Auch der spielstarke SCF war gezwungen, das hohe Tempo zeitig mitzugehen. Doch den Ton gaben die dynamischen Eisernen an, die durch Ingvartsens Schlenzer beinahe auf 2:0 gestellt hätten - der Pfosten war im Weg (10.).

Schwolow verletzt sich beim Abstoß

Nach einer knappen Viertelstunde meldete sich auch der Sport-Club offensiv an, Union-Keeper Gikiewicz wurde gleich dreifach geprüft: Zunächst parierte er Lienharts abgefälschten Distanzschuss (13.), dann sicherte er Hölers wuchtigen Abschluss im Nachfassen vor Waldschmidt (14.). Günters Versuch von halblinks lenkte der Schlussmann um den Pfosten ans Außennetz (15.). Die Partie blieb weiterhin intensiv, die Chancenfrequenz der Anfangsphase ließ etwas nach.

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Bitter für die Gäste: Torhüter Schwolow verletzte sich beim Abstoß ohne Fremdeinwirkung, Ersatzmann Thiede kam für ihn ins Spiel (22.). Sechs Minuten später wurde er am Fünfer vom einköpfenden Andersson klar gefoult, das vermeintliche 2:0 zählte nicht. In der Folge hatten die Breisgauer erstmals wirklich mehr vom Spiel, doch nur Schmid konnte wirklich anklopfen - Gikiewicz war als Teil einer starken Berliner Defensive zur Stelle (39.). Selbiges galt auf der Gegenseite für Thiede, der Ingvartsens platzierten Kopfball aus dem Eck kratzte (45.). Die erste Unioner Halbzeitführung in ihrer noch jungen Bundesliga-Geschichte.

Nach Wiederbeginn kam Petersen für Abrashi, Streich wollte mehr von seiner Offensive sehen. Doch die Freiburger sahen erst einmal Eiserne, die nun mehr Wert auf geduldigere Spielkontrolle legten - und die gefährlichere Mannschaft blieben. Gute Zuspiele von Ingvartsen (53.) und Andrich (57.) kamen gerade so nicht an, Bülters Schuss aus Strafraumposition wurde abgeblockt (57.).

Das zweite Traumtor macht alles klar

Als bessere Mannschaft entwickelte Union immer wieder Druck, hielt den Sport-Club gleichzeitig vom eigenen Tor fern. Ab Minute 70 wurden die Gäste zumindest etwas zwingender, nach einer feinen Kombination am und im Sechzehner schoss Petersen in den Beinewald der Berliner Verteidiger (75.).

Gleichzeitig schnupperte Berlin an der Entscheidung: Andersson scheiterte aus wenigen Metern am glänzend parierenden Thiede (81.), der drei Minuten später keine gute Figur machte, als Ingvartsen aus 18 Metern mit Hilfe der Latte die sehenswerte Entscheidung besorgte (84.). Nach vier Niederlagen in Serie feiert Union, wieder an der Alten Försterei, seinen zweiten Saisonsieg. Überraschungsteam SCF muss im Rennen um die vorderen Plätze etwas federn lassen.

Quelle: https://www.kicker.de/4588729/spielbericht/1-fc-union-berlin-62/sc-freiburg-7


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1.FC Union Berlin [Re: Commander] #9164
20/10/2019 21:57
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Für gute Leistung belohnt:

Union fährt gegen Freiburg zweiten Saisonsieg ein

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Der 1. FC Union gewinnt das Duell mit dem SC Freiburg am 8. Spieltag der Bundesliga-Saison 2019/20. Ein Blitz-Tor von Marius Bülter brachte die Eisernen früh auf Kurs, der Treffer von Marcus Ingvartsen in der 84. Minute entschied die Partie schließlich.

1. FC Union: Gikiewicz – Friedrich, Schlotterbeck, Parensen – Trimmel, Gentner (77. Kroos), Andrich, Lenz – Ingvartsen, Andersson (82. Ujah), Bülter (89. Mees)

SC Freiburg: Schwolow (23. Thiede) – Schmid, Heintz, Koch, Lienhart, Günter – Haberer, Abrashi (46. Petersen), Höfler, Höler (58. Grifo) – Waldschmidt

Schiedsrichter: Benjamin Cortus, Florian Heft, Christian Bandurski, Marcel Unger

Zuschauer: 22.012

Tore: 1:0 Bülter (1.), 2:0 Ingvartsen (84.)

Wie bereits im Spiel gegen den VfL Wolfsburg setzte Union-Trainer Urs Fischer auch heute auf eine Dreierkette in der Abwehr. Seine Mannschaft erwischte einen hervorragenden Start in die Partie – nach kaum einer gespielten Minute musste der Freiburger Torhüter Alexander Schwolow bereits hinter sich fassen. Marius Bülter setzte um, was sein Cheftrainer in der Pressekonferenz vor dem Spiel von der Mannschaft gefordert hatte. Er fasste sich ein Herz und suchte aus etwa 20 Metern den Abschluss – mit Erfolg: Der Ball schlug wuchtig im rechten Toreck ein. Union hielt den Druck daraufhin hoch, doch auch der SC Freiburg kam zur Geltung: Waldschmidt kombinierte sich über zwei Anspielstationen in den Strafraum, wo Keven Schlotterbeck ihn geschickt vom Ball trennen konnte (6.). Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit entwickelte sich nach und nach ein offener Schlagabtausch, in dem die Breisgauer mehr Ballbesitz, Union aber die besseren Chancen hatte. Marcus Ingvartsen suchte sein Glück aus der zweiten Reihe, fand aber nur den Pfosten (10.), auf der Gegenseite vereitelte Rafal Gikiewicz den Ausgleich nach einem kräftigen Abschluss von Philipp Lienhart (13.). Nach 23 Minuten der Schock für die Gäste: Keeper Alexander Schwolow musste angeschlagen vom Platz und wurde durch Niclas Thiede ersetzt. Wenig später jubelte das Stadion An der Alten Försterei bereits lautstark, die Freude war jedoch nur von kurzer Dauer: Der Kopfballtreffer von Sebastian Andersson wurde aberkannt – Stürmerfoul lautete die Entscheidung des Unparteiischen. Freiburg kam in der Schlussphase des ersten Durchgangs besser ins Spiel, wurde aber nur selten zwingend. Anders die Köpenicker: erst ging ein strammer Schuss von Christopher Lenz nur knapp übers Tor (41.), vier Zeigerumdrehungen später rettete Niclas Thiede den Spielstand für die Freiburger mit einem beherzten Sprung, der Marcus Ingvartsens Kopfball ins Aus beförderte. So ging es mit der 1:0-Führung in die Pause.

Christian Streich reagierte auf den Rückstand seiner Mannschaft und brachte zum zweiten Durchgang Petersen für Abrashi, Union spielte unverändert weiter. Es dauerte etwa zehn Minuten, bis die Union erneut den Druck des ersten Durchgangs aufbauen konnte, dann ging es aber Schlag auf Schlag: ein Volleyschuss von Marcus Ingvartsen landete knapp neben dem Winkel, ein Abschluss von Michael Parensen aus der zweiten Reihe flog übers Tor. An einer Hereingabe von Robert Andrich rutschte Sebastian Andersson nur knapp vorbei und der darauffolgende Schuss von Marius Bülter landete in den Beinen der Freiburger Abwehr. (54., 55., 57.). Die Eisernen blieben spielbestimmend und sorgten auch über Standards für Gefahr – nach einer Ecke von Christopher Trimmel vereitelte nur der Querbalken einen Doppelpack von Marius Bülter, der einen Kopfball per Bogenlampe aufs Tor brachte. Dies war der Weckruf für die Schwarzwälder, die daraufhin mutiger wurden und sich bessere Chancen erarbeiteten. Nils Petersen scheiterte jedoch erst alleinstehend an Rafal Gikiewicz (69.), und kurz darauf doppelt an der roten Wand aus Abwehrspielern, die sich im Strafraum aufgestellt hatte (74., 75.). Unmittelbar darauf rissen die Rot-Weißen das Spielgeschehen erneut an sich. Der eingewechselte Felix Kroos spielte einen sehenswerten Pass in den Lauf von Christopher Lenz, der von der Grundlinie aus Sebastian Andersson bediente – doch wieder fand der Schwede seinen Meister im gut aufgelegten Niclas Thiede (80.). Vier Minuten später hatte Freiburgs Nummer zwei im Tor jedoch das Nachsehen: Marcus Ingvartsen zog den Ball aus 20 Metern genau unter die Latte – keine Chance für Thiede. Der Treffer des Dänen markierte den Schlusspunkt einer unterhaltsamen Partie.

Urs Fischer war mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden:

„Die erste Aktion, diese Entschlossenheit von Marius, zeigte Signalwirkung. Wir konnten endlich mal in Führung gehen, das gab uns Ruhe und Selbstvertrauen. Die Mannschaft hat gut umgesetzt, was wir geplant hatten. Ich freue mich, dass die Jungs sich endlich belohnen konnten.“

Für Union geht es in der Bundesliga am nächsten Sonnabend, dem 26.10.2019, beim FC Bayern München weiter. Der Anstoß in der Allianz-Arena erfolgt um 15:30 Uhr.

fc-union-berlin.de


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1.FC Union Berlin [Re: Commander] #9165
20/10/2019 22:02
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Schweizer wollen Fischer als neuen Nationalcoach

Laut einer Umfrage wünschen sich die Fans Union-Coach Fischer als neuen Nationaltrainer. Der Schweizer hat dazu eine klare Meinung.

Michael Färber

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Der Schweizer Urs Fischer ist seit Sommer 2018 Trainer des 1. FC Union. Foto: Andreas Gora / dpa

Berlin. Urs Fischer steht hoch im Kurs. Nicht nur beim 1. FC Union, sondern auch in seiner Heimat. Laut einer Umfrage der Schweizer Zeitung „Blick“ wünschen sich 35 Prozent der Teilnehmer den Coach des Fußball-Bundesligisten als neuen Nationaltrainer und damit als Nachfolger von Vladimir Petkovic.

„Vorstellen kann ich mir einiges, aber ob es zu mir passen würde, weiß ich nicht“, sagte der 53-Jährige: „Mir macht die tägliche Arbeit unglaublich Spaß, immer am Puls zu sein. Im Moment würde ich es so sehen, dass mir das fehlen würde.“ Soll heißen: Fischer will seinen bis 2021 laufenden Vertrag bei Union erfüllen.

Gleichzeitig zeigte Fischer Unverständnis für die Umfrage: „Ich kann es nicht verstehen, wie man so etwas machen kann. Du hast einen Trainer, der sehr erfolgreich ist und den die Mannschaft respektiert.“

Ex-Hertha-Coach Favre abgeschlagen

Hintergrund ist die zunehmende Kritik an Petkovic, der mit der Schweiz um die Teilnahme an der Europameisterschaft bangen muss. Die Eidgenossen liegen derzeit hinter Irland und Dänemark nur auf Rang drei, haben mit Georgien und Gibraltar jedoch noch zwei Gegner, „die du schlagen kannst und Irland und Dänemark spielen auch noch gegeneinander“, sagte Fischer.

Petkovic sei, so der Union-Coach, „auf dem besten Weg, die direkte Qualifikation zu schaffen, und er wird in Frage gestellt. Da fehlt mir der Respekt vor dem Trainer, er macht eine tolle Arbeit. Die Schweiz wird mit diesem Trainer die Europameisterschaft bestreiten.“

Hinter Fischer und Petkovic, der 23 Prozent der Stimmen erhielt, liegen in der Umfrage mit jeweils neun Prozent Lucien Favre (von 2007 bis 2009 Trainer bei Hertha BSC, derzeit Borussia Dortmund) sowie Marcel Koller (früher 1. FC Köln, jetzt FC Basel).

Quelle: morgenpost.de


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1.FC Union Berlin [Re: Commander] #9307
22/10/2019 22:10
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Vorverkaufsinformationen:

Auswärtsspiele in Paderborn, Düsseldorf und Leipzig

Der 1. FC Union Berlin tritt im Dezember und Januar zu insgesamt drei Auswärtspartien an. Für die Liga-Spiele auf fremdem Platz gegen Paderborn, Düsseldorf und Leipzig sind folgende Vorverkaufstermine geplant:

Dienstag | 05.11.2019 | SC Paderborn 07
Dienstag | 12.11.2019 | Fortuna Düsseldorf
Dienstag | 10.12.2019 | RB Leipzig

An den ersten beiden Verkaufstagen stehen die Karten ab 10:00 Uhr jeweils ausschließlich online zur Verfügung. Am jeweils dritten Verkaufstag können - nach Verfügbarkeit - die Tickets ab 11 Uhr auch im Union-Zeughaus Waldseite erworben werden.

Kaufberechtigt sind an den ersten drei Verkaufstagen nur Mitglieder ohne Auswärtsdauerkarte und der Erwerb ist auf ein Ticket pro Spiel limitiert.

Sollten nach den ersten drei Verkaufstagen noch Karten verfügbar sein, folgt am vierten Tag ab 11 Uhr online und im Union-Zeughaus Waldseite der freie Verkauf mit einer Limitierung von maximal vier Tickets pro Spiel.

Die weiteren Informationen zu den verfügbaren Gästekarten (Preise, Blöcke) folgen kurz vor dem jeweiligen Verkaufstermin.

Die Öffnungszeiten des Union-Zeughaus Waldseite sind wie folgt:

Montag - Freitag von 11:00 - 18:00 Uhr
Samstag von 11:00 - 16:00 Uhr

Quelle: fc-union-berlin.de


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1.FC Union Berlin [Re: Commander] #9308
22/10/2019 22:15
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Union Berlin reist von München aus direkt weiter nach Freiburg
Subotic macht Fortschritte, Becker zurück

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Union-Verteidiger Neven Subotic hat am Dienstag wieder das Training aufgenommen, absolvierte aber nur eine individuelle Einheit. imago images

Den zweiten Saisonsieg des 1. FC Union Berlin hatten sowohl Neven Subotic als auch Sheraldo Becker am Samstag verpasst. Drei Tage nach dem 2:0 der Eisernen über den SC Freiburg kehrte das Duo nun auf den Trainingsplatz zurück. Für den anstehenden Doppelschlag in der Liga beim FC Bayern und im Pokal in Freiburg dürfte Trainer Urs Fischer somit wieder auf beide zurückgreifen können.

Abwehrspieler Subotic hatte laut Klubangaben aufgrund muskulärer Beschwerden am Samstag ausgesetzt. Der 30-Jährige war durch Michael Parensen in der Startelf ersetzt worden, der so zu seinem Bundesliga-Debüt kam. Nach dem trainingsfreien Montag absolvierte Subotic am Dienstagvormittag eine individuelle Einheit auf dem Platz.

Becker: "Das Ganze war kein großes Problem"

Bereits einen Schritt weiter ist Sheraldo Becker. Der Niederländer nahm am Dienstag am regulären Trainingsbetrieb teil. Der schnelle Flügelspieler hatte ebenfalls gegen Freiburg pausieren müssen. "Mein Oberschenkel war verhärtet. Die Frage war dann, ob es klug ist, zu spielen, oder ob es besser ist, zu pausieren. Ich habe mit dem Trainer gesprochen, dann haben wir entschieden, dass ich nicht spiele. Aber das Ganze war kein großes Problem", sagte Becker am Dienstag.

Den zweiten Saisonsieg des 1. FC Union Berlin hatten sowohl Neven Subotic als auch Sheraldo Becker am Samstag verpasst. Drei Tage nach dem 2:0 der Eisernen über den SC Freiburg kehrte das Duo nun auf den Trainingsplatz zurück. Für den anstehenden Doppelschlag in der Liga beim FC Bayern und im Pokal in Freiburg dürfte Trainer Urs Fischer somit wieder auf beide zurückgreifen können.
Union-Verteidiger Neven Subotic hat am Dienstag wieder das Training aufgenommen, absolvierte aber nur eine individuelle Einheit

Union-Verteidiger Neven Subotic hat am Dienstag wieder das Training aufgenommen, absolvierte aber nur eine individuelle Einheit. imago images

Abwehrspieler Subotic hatte laut Klubangaben aufgrund muskulärer Beschwerden am Samstag ausgesetzt. Der 30-Jährige war durch Michael Parensen in der Startelf ersetzt worden, der so zu seinem Bundesliga-Debüt kam. Nach dem trainingsfreien Montag absolvierte Subotic am Dienstagvormittag eine individuelle Einheit auf dem Platz.

Becker: "Das Ganze war kein großes Problem"

Bereits einen Schritt weiter ist Sheraldo Becker. Der Niederländer nahm am Dienstag am regulären Trainingsbetrieb teil. Der schnelle Flügelspieler hatte ebenfalls gegen Freiburg pausieren müssen. "Mein Oberschenkel war verhärtet. Die Frage war dann, ob es klug ist, zu spielen, oder ob es besser ist, zu pausieren. Ich habe mit dem Trainer gesprochen, dann haben wir entschieden, dass ich nicht spiele. Aber das Ganze war kein großes Problem", sagte Becker am Dienstag.

Im Auswärtsspiel beim FC Bayern in vier Tagen will er wieder dabei sein. "Wenn alles gut läuft, kann ich spielen", sagte der Sommerneuzugang aus Den Haag, der mit seiner Schnelligkeit eine ideale Konterwaffe in der Partie am Samstag beim Rekordmeister sein könnte.

Von München direkt weiter nach Freiburg

Union kehrt nach dem Spiel in München nicht nach Berlin zurück, sondern reist weiter nach Freiburg, wo es am Dienstag (18.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de) zum zweiten Duell binnen zehn Tagen mit dem SC kommt, diesmal im Pokal. Unions Coach Urs Fischer hat angekündigt, 20 bis 22 Spieler zu nominieren, die auf der Tour zum Doppelschlag im Süden dabei sein werden. Zur Reisegruppe dürften allerdings weder Grischa Prömel noch Suleiman Abdullahi gehören. Prömel fällt seit zwei Monaten aufgrund einer Patella-Sehnenreizung aus, Rückkehr ungewiss. Auch Abdullahi wird seit längerer Zeit von wiederkehrenden Kniebeschwerden geplagt.

Der nigerianische Angreifer hatte in der Länderspielpause im Test gegen Dynamo Dresden ein 35-minütiges Comeback gefeiert. Wie Fischer zuletzt erklärte, sei Abdullahis Verletzung schwerwiegender als die Blessuren von Subotic und Becker. "Er braucht wahrscheinlich ein bisschen mehr Zeit. Ich hoffe aber trotzdem, dass er in dieser Woche gewisse Dinge schon wieder machen kann, und dass er zeitnah wieder im Mannschaftstraining ist."

Jan Reinold


Quelle: kicker.de


Wenn man glücklich ist, soll man nicht noch glücklicher sein wollen. (Theodor Fontane)
1.FC Union Berlin [Re: Commander] #9491
24/10/2019 21:57
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So will Union Bayern-Torjäger Lewandowski stoppen

Union muss beim FC Bayern vor allem Torjäger Lewandowski ausschalten, wenn der Aufsteiger in München punkten will. So soll es gelingen.

Michael Färber

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Bayerns Topstürmer Robert Lewandowski (Mitte) ist auch von zwei Gegenspielern – hier die Augsburger Felix Uduokhai (l.) und Tin Jedvaj – nicht aufzuhalten. Foto: Matthias Balk / dpa

Berlin. Auf den 1. FC Union wartet am Sonnabend mit dem Gastspiel beim FC Bayern (15.30 Uhr, Sky) eine Herkulesaufgabe. Vor allem aus einem Grund: Stürmer Robert Lewandowski.

Der polnische Nationalspieler spielt 2019/20 die Saison seines Lebens. In acht Bundesligapartien traf der Angreifer zwölf Mal, in zwölf Pflichtspielen sogar 18 Mal. Das wirft natürlich die Frage auf: Wie will Union den Torjäger stoppen?

„Er ist ein absoluter Top-Stürmer“, lobte Union-Trainer Fischer Lewandowski: „Auf der einen Seite gilt es, nicht den Mut zu verlieren, wenn du in Eins-gegen-eins-Situationen bist und diese Situationen auch anzunehmen.“

Union-Trainer Fischer fordert Robustheit

Gleichwohl ist sich Fischer sicher, dass ein Spieler nicht ausreichen wird, um den Ausnahmestürmer aufzuhalten. Schon gar nicht über die komplette Spielzeit.

„Es braucht auch eine Teamleistung, damit er gar nicht erst in gute Situationen kommt. Das wird dir sicherlich nicht über 90 Minuten gelingen. Es gilt, sich richtig zu verhalten und die richtigen Entscheidungen zu treffen“, sagte Fischer.

Was er von seinen Abwehrspielern in den direkten Duellen nicht nur gegen Lewandowski erwartet, umschrieb Fischer wie folgt: „Eine gewisse Robustheit ist gefragt, auch Antizipation, dass du vorausschauend bist, sicher auch eine gewisse Schnelligkeit – Lewandowski ist ja nicht der langsamste.“

Quelle: morgenpost.de


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1.FC Union Berlin [Re: Commander] #9543
25/10/2019 10:52
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Mit Mut zum Meister:

Union trifft auf Bayern München

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Zum 9. Spieltag der Bundesliga-Saison 2019/20 reist der 1. FC Union Berlin in den Süden Deutschlands. Am Sonnabend, dem 26.10.2019 messen sich die Eisernen mit dem FC Bayern München. Der Anstoß in der Allianz Arena erfolgt um 15:30.

Rückblick auf den 8. Spieltag: Union feiert zweiten Sieg, Bayern lässt Punkte in Augsburg liegen

Am 8. Spieltag der Saison empfing der 1. FC Union Berlin den SC Freiburg. In einer durchweg unterhaltsamen Partie erwischten die Gastgeber einen hervorragenden Start. Bereits nach 56 Sekunden bejubelte das Stadion An der Alten Försterei die rot-weiße Führung, nachdem Marius Bülter den Ball aus 25 Metern mit einem wuchtigen Schuss im Tor versenkte. Marcus Ingvartsen entschied die Partie in der 84. Minute mit einem ansehnlichen Treffer aus dem Rückraum, bei dem er den Ball präzise unter dem Querbalken platzierte. Union konnte damit zum zweiten Mal in der laufenden Saison drei Punkte einheimsen.

Der FC Bayern München gastierte hingegen beim FC Augsburg. Wie Union starteten auch die Augsburger druckvoll in die Partie und gingen bereits in der ersten Spielminute durch einen Treffer von Marco Richter in Führung – zumindest für kurze Zeit. Bereits nach 14 Minuten war das Spiel wieder ausgeglichen: Robert Lewandowski nickte eine Flanke zum 1:1 ein. Bayern blieb engagiert und belohnte sich kurz nach der Pause für den Kraftaufwand. Serge Gnabry verwandelte eine Vorlage von Philippe Coutinho zur Führung für den FCB (49.). Augsburg kämpfte weiterhin tapfer um den Ausgleich und konnte sich in der Nachspielzeit für die Bemühungen belohnen: Alfred Finnbogason markierte in der Nachspielzeit mit einem abgeklärten Abschluss den 2:2-Endstand.

Gegnercheck: Verletzungsgebeutelter Rekordmeister

Es ist nicht das erste Aufeinandertreffen von Union und den Bayern. Die Testspiele konnte bisher jedoch immer der Rekordmeister aus München für sich entscheiden. Positiv: Die Unioner konnten in den Duellen jeweils mindestens einen Treffer erzielen.

Der Cheftrainer des FC Bayern München, Nico Kovac, hat eine anstrengende Woche hinter sich. Bei Abwehrchef Niklas Süle, der das Spiel gegen den FC Augsburg verletzungsbedingt frühzeitig beenden musste, wurde ein Kreuzbandriss diagnostiziert. Für den jungen Innenverteidiger ist die Saison damit gelaufen. Auch Neuzugang Lucas Hernández, der vor der Saison für 80 Millionen Euro an die Säbener Straße wechselte, fällt mit einer Teilruptur des Innenbands am rechten Sprunggelenk aus. Mickael Cuisance steht Kovac wegen einer Leistenverletzung nicht zur Verfügung.

Urs Fischer hat ebenfalls den Ausfall einiger Akteure zu verkraften: Akaki Gogia, Grischa Prömel und Suleiman Abdullahi stehen ihm nicht zur Verfügung.

Der Cheftrainer der Eisernen schätzt die Partie gegen die Bayern gewohnt realistisch ein:
„Es besteht immer eine Chance. Dafür müssen wir unser Potenzial abrufen, bis ans Limit und darüber hinausgehen – und natürlich muss auch der Gegner mitspielen. Wenn die Bayern ihren besten Tag erwischen, wird es ganz schwierig. Aber das hat auch damit zu tun, wie wir auftreten: Wir wollen ihnen das Leben so schwer wie möglich machen“, so der Schweizer auf der Pressekonferenz vor dem Spiel.

Serviceinfos: 7.500 Unioner reisen nach München

Wie gewohnt können sich die Eisernen auf lautstarke Unterstützung der mitgereisten Fans verlassen – der Gästeblock ist ausverkauft. 7.500 Unioner treten die Reise in den Süden an, um ihre Mannschaft anzufeuern.

Wer den weiten Weg nicht auf sich nehmen kann, bleibt über die Social-Media-Kanäle oder den Union-Liveticker auf dem neuesten Stand.

Quelle: fc-union-berlin.de


Wenn man glücklich ist, soll man nicht noch glücklicher sein wollen. (Theodor Fontane)
1.FC Union Berlin [Re: Commander] #9668
27/10/2019 12:01
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Union erhält zwei Elfmeter - Polter sorgt kurz für Spannung
Lewandowskis Rekordtor bringt Bayern auf Kurs

Dank eines 2:1-Erfolgs gegen Aufsteiger Union Berlin übernahm der FC Bayern zumindest kurzfristig wieder die Tabellenführung in der Bundesliga. Nach einseitiger, aber chancenarmer erster Hälfte entwickelte sich eine turbulente zweite Hälfte, in der Union am Ende noch einmal für Spannung sorgte.

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Eilt von Rekord zu Rekord: Robert Lewandowski (li.). imago images

Bayerns Coach Niko Kovac nahm nach dem 3:2 bei Piräus in der Champions-League vier Änderungen vor, zum Teil zwangsweise: Statt Hernandez (Innenbandteilanriss im Sprunggelenk), Javi Martinez (angeschlagen nicht im Kader), Alaba und Gnabry (beide Bank) begannen Boateng, Davies, Perisic und Coman.

Unions Trainer Urs Fischer tauschte derweil nach dem 2:0 gegen Freiburg auf zwei Positionen. In der Defensive wurden Parensen und Keven Schlotterbeck (beide Bank) durch den wieder fitten Subotic und Felix Kroos ersetzt.

Pavard trifft sehenswert per Dropkick

Die Köpenicker präsentierten sich von Beginn an präsent in den Zweikämpfen und gewährten dem Münchner Kombinationsspiel nur wenig Räume. Auch eigene Offensivaktionen versuchten die Eisernen zu initiieren, blieben dabei indes weitgehend harmlos. So entwickelte sich ein im Vorfeld zu erwartender Spielverlauf mit viel Ballbesitz der Bayern, denen in der Offensive allerdings über weite Strecken der ersten Hälfte Esprit und Genauigkeit fehlten. Nichtsdestotrotz ging der FCB noch in der Anfangsviertelstunde in Führung: Nach einer Standardsituation faustete Gikiewicz den Ball an den Strafraumrand genau vor die Füße von Pavard, der per Dropkick aus rund 16 Metern durchaus sehenswert wuchtig in die Tormitte vollstreckte (13.).

Einzig in den Minuten nach dem 1:0 entwickelten die Hausherren im Spiel nach vorne etwas mehr Druck; vor allem, weil in dieser Phase mit mehr Tempo und Spielfreude agiert wurde. Gute Torchancen blieben jedoch Mangelware. Für Union näherte sich Ingvartsen mit einem Distanzschuss ein einziges Mal dem Münchner Tor recht nahe an (29.). Auf der Gegenseite stellten Müller und Coutinho mit ihren Schüssen vom Strafraumrand Gikiewicz vor keine großen Probleme (21., 42.). Ansonsten hatte die aufmerksame Union-Abwehr immer wieder noch ein Bein dazwischen. So ging es mit der knappen FCB-Führung in die Halbzeit.

Lewandowskis Rekord - Polter macht es spannend

Nach dem Seitenwechsel nahm das Geschehen deutlich an Fahrt auf, was insbesondere an nun konsequent offensiver agierenden Köpenickern lag. Die Münchner agierten nach der Pause zunächst recht passiv, erzielten indes erneut ein frühes Tor: Lewandowski hatte in der 53. Minute Glück, das ein Querpassversuch vor dem Strafraum von Kroos zurück genau in seinen Lauf zurück zu ihm prallte. Allein vor Gikiewicz schloss Lewandowski eiskalt ab. Damit stellte der Pole einen neunen Bundesliga-Rekord auf, denn noch nie zuvor hatte ein Spieler an jedem der ersten neun Spieltage mindestens je einmal getroffen (insgesamt 13 Tore).

Weil Union nun immer offensiver wurde und sich die Münchner defensiv keinesfalls sicher präsentierten, wurde es nun turbulent. Neuer parierte zunächst einen Handelfmeter von Andersson (58.; nach Perisics Handspiel). Weil Union die Defensive entblößte, boten sich dem FCB immer wieder Räume und auch zahlreiche Chancen. Allein Joker Gnabry hätte mehrfach erhöhen können (70., 82.), auch Müller (79.), Lewandowski (65., 90.+3) und Goretzka (90.+1 - Gikiewicz parierte stark) kamen weiteren Treffern sehr nahe. Dass es am Ende dennoch noch einmal spannend wurde, lag ein einem weiteren Elfmeterpfiff in der 85. Minute. Pavard hatte Polter nach langem Ball im Strafraum unnötig zu Fall gebracht. Und der Gefoulte machte es besser als zuvor Andersson und verlud Neuer (86.). Dem Ausgleich kam Union danach aber nicht mehr nahe.

Bayern München gastiert am Dienstag (20 Uhr) im DFB-Pokal bei Zweitligist Bochum. Für Union Berlin geht es im selben Wettbewerb am Dienstag (18.30 Uhr) in Freiburg weiter. In der kommenden Woche gastiert der FCB in der Bundesliga in Frankfurt (Samstag, 15.30 Uhr). Union empfängt am Samstagabend (18.30 Uhr) Hertha BSC im Stadtduell.

Quelle: kicker.de


Wenn man glücklich ist, soll man nicht noch glücklicher sein wollen. (Theodor Fontane)
1.FC Union Berlin [Re: Commander] #9669
27/10/2019 12:04
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Guter Auftritt bleibt unbelohnt:

Union unterliegt Bayern München 1:2

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Der 1. FC Union Berlin muss sich am 9. Spieltag beim FC Bayern München nach ordentlicher Leistung geschlagen geben. Benjamin Pavard brachte den Rekordmeister früh in Führung (13.), Robert Lewandowski erhöhte kurz nach der Pause auf 2:0 (53.). Die Eisernen hielten gut mit, erzielten aber per Elfmeter nur den Anschlusstreffer (Polter, 86.). So endete das Spiel 1:2 aus Berliner Sicht.

1. FC Union Berlin: Gikiewicz – Trimmel, Friedrich, Subotic, Lenz – Kroos (60. Becker), Andrich – Ingvartsen (67. Ujah), Bülter – Andersson (67. Polter)

FC Bayern München: Neuer – Kimmich, Pavard, Boateng, Davies – Thiago, Coutinho (86. Goretzka) – Coman (65. Gnabry), Müller, Perisic (76. Tolisso) – Lewandowski

Zuschauer: 75.000

Tore: 1:0 Pavard (13.), 2:0 Lewandowski (53.), 2:1 Polter (86.)

Urs Fischer kehrte nach zwei Spielen mit Dreierkette zum 4-2-3-1-System zurück und beorderte Felix Kroos zu seinem ersten Startelf-Einsatz in der Bundesliga für den 1. FC Union Berlin auf das Feld. Die Eisernen verdichteten das Zentrum von Beginn an gut, offensive Momente der Bayern wurden deshalb häufig über die Außenbahnen eingeleitet. Und das bedeutete oft Gefahr: Nach einem Freistoß nahe der Eckfahne in der 13. Minute konnte Rafal Gikiewicz den Ball in Bedrängnis nur mit Mühe aus dem Fünfmeterraum befördern und faustete das Leder direkt vor die Beine Benjamin Pavards. Der junge Weltmeister ließ sich nicht zweimal bitten und schoss die Kugel per Dropkick in die Maschen – unhaltbar für Gikiewicz. Daraufhin erhöhten die Gastgeber den Druck, wurden aber nur selten zwingend. Die beste Chance für Union in Durchgang eins gehörte Marcus Ingvartsen, der sich mangels Anspielstationen ein Herz fasste und aus gut dreißig Metern einen Ball in den Winkel zu zirkeln versuchte – das Leder flog nur knapp am Tor vorbei (29.). Gegen Ende der ersten Hälfte hatte Philippe Coutinho noch einige gute Chancen, fand seinen Meister aber im gut aufgelegten Rafal Gikiewicz. Mit einem 0:1-Rückstand für Union ging es in die Pause.

Mit dem Anpfiff der zweiten Hälfte begann die unterhaltsamste Phase des Spiels. In der 49. Minute beendete Christopher Lenz einen Konter mit einem Schuss aus spitzem Winkel, scheiterte aber an Manuel Neuer. Eine halbe Zeigerumdrehung später zirkelte Kingsley Coman einen ansehnlichen Schuss in Richtung Union-Tor, der Ball landete jedoch knapp neben dem Pfosten. Nicht jedoch der nächste Abschluss des Rekordmeisters: Neven Subotic schoss bei einem Klärungsversuch seinen Teamkollegen Marvin Friedrich unglücklich an. Der Ball landete genau vor den Füßen Lewandowskis, der diese Einladung dankend annahm und trocken zum 2:0 einschob (53.). Nur zwei Minuten später die beste Chance Unions bis zu diesem Zeitpunkt: Nach einer Ecke köpfte Christian Gentner den Ball wuchtig aufs Tor, doch wieder verhinderte ein glänzend reagierender Manuel Neuer den Anschlusstreffer für die Eisernen. Unmittelbar danach Griff der Videoassistent in Köln ein. Nach Überprüfung der Szene entschied der Unparteiische auf Handelfmeter, weil Perisic einen Ball mit der Hand auf den Boden geschlagen hatte. Sebastian Andersson trat an, doch wieder machte Neuer dem Berliner Aufsteiger einen Strich durch die Rechnung: Er ahnte die linke Ecke und kratzte den platziert geschossenen Ball von der Linie (65.). Urs Fischer reagierte sofort und wechselte mit Sebastian Polter und Anthony Ujah frische Offensivkräfte ein. Union gab sich nicht auf, lauerte immer wieder auf Umschaltmomente. Den besten davon erwischte Sheraldo Becker in der 70. Minute, nachdem er, von Anthony Ujah ansehnlich bedient, das Laufduell mit Alphonso Davies gewann, den Abschluss aber neben dem Tor platzierte. Auch Kovac reagierte nun, brachte Serge Gnabry für Kingsley Coman. Gnabry sorgte sofort für Druck, hatte zwischen der 70. und 80. Minute mehrere hochkarätige Chancen, die Rafal Gikiewicz jedoch allesamt zu vereiteln wusste. In der 84. Minute jubelte die Allianz Arena lautstark nach einem vermeintlichen weiteren Treffer von Robert Lewandowski. Wieder griff der Videoassistent ein, der das Tor wegen deutlicher Abseitsstellung Gnabrys aberkannte. Kaum zwei Zeigerumdrehungen später brachte Benjamin Pavard Sebastian Polter im Strafraum zu Fall – es gab den zweiten Elfmeter für Union. Der gefoulte Polter trat selbst an und verwandelte den Strafstoß souverän. In der Nachspielzeit hatte der FCB eine weitere Großchance durch einen Kopfball des eingewechselten Leon Goretzka, die Rafal Gikiewicz aber mit einem hervorragenden Reflex parierte. So endete die Partie mit 1:2 aus Union-Sicht.

Urs Fischer zeigte sich mit der Leistung seiner Mannschaft einverstanden:

„Ich fand den 2:0-Rückstand nicht zwingend. Beim ersten Tor konnte Bayern ausnutzen, dass wir nicht gut genug aufgepasst haben, beim 2:0 kommt Lewandowski eher zufällig an den Ball. Bayern war die spielbestimmende Mannschaft, hatte mehr Ballbesitz, aber wir haben gut verteidigt. Wir haben einen Elfmeter verschossen, eine riesige Konterchance nicht genutzt, dafür auch auf der anderen Seite bei der einen oder anderen Situation Glück gehabt. Am Ende war es eine tolle Leistung meiner Mannschaft, wir haben alles reingeworfen und es Bayern möglichst schwergemacht“, so der Schweizer auf der Pressekonferenz nach dem Spiel.

Seine Mannschaft fliegt nun nicht zurück nach Berlin, sondern reist am Sonntag weiter in Richtung Freiburg. Dort spielen die Eisernen am Dienstag, dem 29.10.2019, um 18:30 Uhr gegen den SC Freiburg um den Einzug in die dritte Runde des DFB-Pokals. Mit dem Bundesliga-Betrieb geht es am Sonnabend, dem 02.11.2019, weiter – dann empfängt Union den Stadtrivalen Hertha BSC zum ersten Hauptstadtderby im Oberhaus.

Quelle: fc-union-berlin.de


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1.FC Union Berlin [Re: Commander] #9815
29/10/2019 12:57
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Kampf um den Einzug in die dritte Runde:

Union trifft im Pokal auf Freiburg

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Der 1. FC Union Berlin trifft am Dienstag, dem 29.10.2019, im Rahmen des DFB-Pokals auf den Sportclub Freiburg. Der Anpfiff im Schwarzwald-Stadion erfolgt um 18:30 Uhr.

Der Weg in die 2. Pokalrunde: Union dominiert Halberstadt, Freiburg gewinnt in der Verlängerung gegen Magdeburg

In der 1. Pokalrunde traten die Eisernen beim VfB Germania Halberstadt an. In einer überzeugenden Partie ließ Union keine Zweifel am Willen, die zweite Runde zu erreichen: Mit insgesamt sechs Treffern präsentierte sich der Aufsteiger aus Berlin im ersten Pflichtspiel der Saison als souveräner Sieger. Die Partie endete 6:0 für die Köpenicker.

Der SC Freiburg hatte einen steinigeren Pfad zum Erreichen der zweiten Runde. Beim Zweitliga-Absteiger 1. FC Magdeburg fielen nach 90 Minuten keine Tore, erst in der 3. Minute der Verlängerung erlöste Luca Waldschmidt die Breisgauer mit seinem Treffer zum 1:0-Auswärtssieg.

Rückblick auf den neunten Spieltag: Union schlägt sich wacker in München, Freiburg siegt gegen Leipzig

Die Eisernen waren am vergangenen Spieltag zu Gast beim amtierenden Meister Bayern München. Vor 75.000 Zuschauern trat die Mannschaft von Cheftrainer Urs Fischer von Beginn an mutig auf, musste aber einen frühen Gegentreffer hinnehmen, nachdem Pavard einen Klärungsversuch Gikiewicz‘ per Volley einnetzte (13.). Union verteidigte weiterhin gut und ließ wenig zu – bis Robert Lewandowski kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit etwas glücklich an den Ball kam und trocken zum 2:0 einschob (53.). In der 86. Minute gelang den Eisernen der Anschlusstreffer per Foulelfmeter durch Sebastian Polter, alle weiteren Bemühungen blieben allerdings ohne Erfolg – so endete die Partie mit 1:2 aus Berliner Sicht.

Der SC Freiburg empfing am 9. Spieltag RB Leipzig. Die Breisgauer erzielten in der Nachspielzeit der weitestgehend von Leipzig dominierten ersten Halbzeit die Führung durch Nicolas Höfler. Leipzig versuchte den Spielverlauf in der zweiten Halbzeit durch drei offensive Wechsel zu drehen, scheiterte aber wiederholt an defensiv gut eingestellten Freiburgern. Explosiv dann die Schlussphase der Partie: Nils Petersen erhöhte in der 90. Minute auf 2:0, Lukas Klostermann gelang zwei Zeigerumdrehungen zwar noch das 2:1, ein weiterer Treffer wollte RB Leipzig aber nicht gelingen. Die Badener fuhren damit den fünften Sieg der laufenden Saison ein.

Gegnercheck: Union siegte zuletzt gegen den aktuellen Tabellendritten

Für Freiburg ist es weiterhin ein höchst erfolgreicher Saisonstart. Mit 17 Punkten nach neun Spielen befinden sich die Breisgauer aktuell auf dem dritten Platz in der Tabelle. Den Höhenflug konnten zuletzt nur die Eisernen trüben: Am 8. Spieltag siegte Union vor heimischer Kulisse in einem überzeugenden Auftritt mit 2:0.

Zur Wiederholung des Duells muss Christian Streich, Cheftrainer des SC Freiburg, auf seinen Stammtorwart Alexander Schwolow verzichten. Der Schlussmann zog sich in der Partie gegen den 1. FC Union Berlin ohne gegnerische Einwirkung einen Muskelfaserriss zu und fällt auf unbestimmte Zeit aus. Auch Luca Waldschmidt, der das Spiel gegen Leipzig frühzeitig wegen einer Verletzung am rechten Mittelfuß verlassen musste, ist nicht einsatzbereit. Außerdem fehlen Nicolas Höfler, der sich am 9. Spieltag eine Gehirnerschütterung zuzog, sowie Lukas Kübler, dessen Rückkehr nach einer Knie-OP noch unklar ist.

Urs Fischer, Cheftrainer der Eisernen, hat ebenfalls Verletzte im Kader: Akaki Gogia, Grischa Prömel und Suleiman Abdullahi stehen dem Schweizer für das Pokal-Duell nicht zur Verfügung.

Serviceinfos: Knapp 1.500 Unioner reisen nach Freiburg

Trotz der langen Reise und der Ansetzung unter der Woche werden rund 1.500 Unioner ihre Mannschaft am Dienstagabend anfeuern. Wer die Reise in den Schwarzwald spontan absolvieren möchte, hat Glück: An den Tageskassen werden Tickets für den Gästeblock verfügbar sein.

Alle anderen können wie gewohnt über die Social-Media-Kanäle oder den Liveticker der Eisernen auf dem Laufenden bleiben.

Quelle: fc-union-berlin.de


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1.FC Union Berlin [Re: Commander] #9852
30/10/2019 11:36
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SCF nur bei Standards gefährlich - Schmid patzt spät
Andrich schießt Union ins Achtelfinale

Dank des zweiten Erfolgs binnen zehn Tagen gegen den SC Freiburg steht Union Berlin im Achtelfinale des DFB-Pokals. Die Eisernen gewannen mit 3:1 im Breisgau - dank Cleverness und Kampfkraft in der Defensive sowie effektiver Chancenverwertung.

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Jubelten beim 3:1 in Freiburg: Die Spieler des 1. FC Union. imago images

Trainer Christian Streich rotierte nach dem 2:1-Heimerfolg über RB Leipzig auf fünf Positionen: Statt Lienhart, Tempelmann, Höler (alle Bank) sowie Höfler (Gehirnerschütterung) und Waldschmidt (Mittelfußverletzung) begannen Nico Schlotterbeck, Frantz, Grifo, Sallai und Petersen.

Unions Coach Urs Fischer setzte im Vergleich zum 1:2 bei Bayern München sogar auf einer Position mehr auf Rotation: So wurden Subotic (nicht im Kader), Trimmel, Kroos, Gentner, Bülter und Andersson (alle Bank) durch Keven Schlotterbeck, Parensen, Ryerson, Schmiedebach, Mees und Ujah ersetzt.

SCF stark nur bei Standards - Koch kontert Mees

Freiburg tat sich gegen die defensiv gut verschiebenden Köpenicker schwer, zu Abschlüssen aus dem Spiel heraus zu kommen. Eigene Offensivaktionen der Eisernen blieben derweil zunächst selten. Gefährlich wurde es in der ersten halben Stunde einzig nach Standardsituationen der Breisgauer: Nico Schlotterbeck - jüngerer Bruder des vom SCF an Union ausgeliehenen Keven Schlotterbeck - scheiterte mit einem Kopfball am Außenpfosten (9.). Petersen setzte einen Schuss aus zehn Metern nur knapp über das Tor (20.). Zu diesem Zeitpunkt hatte Fischer bereits einmal tauschen müssen: Parensen, der sich bereits in den Anfangsminuten bei einem Zweikampf wehgetan hatte, wurde in der 14. Minute schließlich ausgewechselt. Rapp kam in die Partie.

Nach einer halben Stunde wurde auch Union ein wenig risikofreudiger. Andrich zwang Flekken aus der Distanz zu einer Parade (33.). Wenig später stand es plötzlich 0:1: Ujah flankte von rechts nach innen, wo Mees fast am Elfmeterpunkt per Kopf freistehend vollstreckte (36.). Freiburg versuchte zu antworten und tat dies in der Nachspielzeit der ersten Hälfte - natürlich nach einem ruhenden Ball. Koch köpfte nach Eckball von links aus vier Metern per Aufsetzer zum leistungsgerechten 1:1-Pausenstand ein (45.+2).

Schmid patzt, Andrich sagt Danke

Nach dem Seitenwechsel agierte der SCF zunächst mit mehr Tempo und drängte Union verstärkt in die eigene Hälfte. Klare Torabschlüsse kamen indes nicht zustande. Nach einer knappen Viertelstunde verebbte der Druck der Breisgauer jedoch wieder. Es entwickelte sich eine Partie mit einigen umkämpften und robusten Zweikämpfen. Allein zwischen der 67. und 76. Minute gab es die Gelbe Karte für Ingvartsen, Friedrich und Heintz.

Als vieles in der Schlussphase schon auf ein Remis nach 90 Minuten und damit eine Verlängerung hindeutete, unterlief Schmid in der eigenen Hälfte ein folgenschwerer Fehler im Aufbau. Union nutzte die sich bietende Gelegenheit mit viel Raum vor dem Strafraum. Andrich zog nach Ujah-Ablage schließlich ab und schlenzte den Ball ins rechte Toreck (87.). Freiburg versuchte noch zu antworten, doch es fehlte weiter die letzte Durchschlagskraft. Stattdessen gelang Gentner nach Koproduktion zweier Joker (dank Bülters Balleroberung) mit dem 3:1 die Entscheidung (90.+2).

Für Freiburg geht es am Samstag (15.30 Uhr) in der Liga in Bremen weiter. Union Berlin empfängt wenig später am Samstagabend (18.30 Uhr) zum ersten Mal in der Bundesliga den Stadtrivalen Hertha BSC.

Quelle: kicker.de


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1.FC Union Berlin [Re: Commander] #9853
30/10/2019 11:38
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In die 3. Pokalrunde gekämpft:

Union siegt in Freiburg mit 3:1

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Der 1. FC Union Berlin besiegt den SC Freiburg in der 2. Runde des DFB-Pokals mit 3:1. Joshua Mees köpft dabei eine Flanke von Anthony Ujah in der 36. Minute zur Führung für die Eisernen ein, Robin Koch stellt in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit ebenfalls per Kopf auf 1:1. Die Tore von Robert Andrich (87.) und Christian Gentner (90.+2) entscheiden die Partie schließlich in der Schlussphase.

SC Freiburg: Flekken – Schmid, Heintz, Koch, Schlotterbeck, Günter – Haberer, Frantz (79. Lienhart), Grifo, Sallai (62. Höler) – Petersen

1. FC Union Berlin: Gikiewicz – Friedrich, Schlotterbeck, Parensen (14. Rapp) – Ryerson, Schmiedebach (77. Gentner), Andrich, Lenz – Ingvartsen, Ujah, Mees (88. Bülter)

Zuschauer: 24.000

Tore: 0:1 Mees (36.), 1:1 Koch (45.+2), 1:2 Andrich (87.), 1:3 Gentner (90.+2)

Wie bereits im Bundesliga-Duell mit dem SC Freiburg vor 10 Tagen setzte Urs Fischer auf ein 3-4-3-System mit dem Ball, bei dem Julian Ryerson und Christopher Lenz beim Spiel gegen den Ball die Abwehrlinie zu einer 5er-Kette erweiterten. Es dauerte nicht lange, bis Union den ersten Torschuss verbuchen konnte: Nach zwei Minuten zog Marcus Ingvartsen aus der zweiten Reihe ab und verfehlte das Tor nur knapp. Auch die Breisgauer setzten früh offensive Akzente, nach einem Freistoß platzierte Nico Schlotterbeck einen Kopfball an den Pfosten (9.). Joshua Mees versuchte es kurz darauf ebenfalls mit einem Schuss aus der Distanz, Flekken stand aber goldrichtig, um das Leder festzuhalten. Stimmungsdämpfer bei Union: Michael Parensen musste das Spiel nach 14 Minuten verletzt verlassen und wurde durch Nicolai Rapp ersetzt. Beide Mannschaften agierten in der Folge vorsichtiger, lauerten auf sich bietende Gelegenheiten. Die nächste davon bot sich dem Gastgeber: Nils Petersen bekam im Strafraum einen Ball abgelegt und setzte das Leder nur knapp über den Querbalken (21.). Eine Viertelstunde später dann schließlich die Führung für Union: Anthony Ujah behauptete sich nach Vorarbeit von Joshua Mees und zog nach außen. Von der Strafraumkante platzierte er eine punktgenaue Flanke in die Mitte, wo Mees den perfekten Laufweg wählte und die Vorlage zum 1:0 aus Köpenicker Sicht einnetzte (36.). Drei Zeigerumdrehungen später war Rafal Gikiewicz gefordert. Ein scharfer Pass innerhalb des Strafraums flog abgefälscht auf den Union-Torhüter zu, der die Aufgabe souverän löste und den Ball aus der Luft fing. Kurz vor der Pause dann der Schock für die Eisernen: Nach einer Ecke kam Robin Koch innerhalb des 5-Meter-Raums frei zum Kopfball und markierte so in der zweiten Minute der Nachspielzeit den Ausgleich für Freiburg. Mit dem Unentschieden ging es in die Katakomben.

Nach Wiederaufnahme der Partie entwickelte sich ein zunehmend galliges Spiel, in dem beide Mannschaft hart geführte Zweikämpfe nicht scheuten. Freiburg hatte mehr Ballbesitz und guten Zug zum Tor, Union verteidigte aber diszipliniert und ließ wenig zu. Höler kam nach einer Ecke am zweiten Pfosten an den Ball, schob den Ball aber knapp neben das Aluminium (81.). Die beste Gelegenheit der Eisernen im zweiten Durchgang hatte Keven Schlotterbeck eine Zeigerumdrehung später. Sein Kopfball nach einem Eckball war wuchtig, landete jedoch in den Armen Mark Flekkens. Der Schlüsselmoment der zweiten Halbzeit war schließlich die 87. Minute: Christopher Lenz eroberte den Ball an der Mittellinie, legte vor dem Strafraum auf Anthony Ujah quer, dieser wiederum auf Robert Andrich ab – und der zirkelte das Leder aus 20 Metern präzise ins rechte Toreck. Danach warf der Sportclub alles nach vorn, so entstanden Räume. Union wusste diese zu nutzen: Marius Bülter fing einen Ball im Mittelfeld ab, startete einen ansehnlichen Lauf und behielt dann die Übersicht. Er bediente den links mitgelaufenen Christian Gentner, der mit einem gefühlvollen Heber Flekken aussteigen ließ und so den 3:1-Endstand aus Union-Sicht markierte. Der letzte Treffer bewies das gute Händchen der Eisernen: Sowohl Bülter als auch Gentner waren wenige Minuten zuvor von Urs Fischer eingewechselt worden.

Fischer sah ein ausgeglichenes Spiel:
„Es ist schön, dass wir uns heute belohnen konnten. Wir haben heute die wenigen Fehler, die Freiburg gemacht hat, sehr effizient genutzt. Es war heute ein Spiel auf Augenhöhe, am Ende konnten wir Profit daraus ziehen, wie intensiv wir gegen den Ball gearbeitet haben und wieviel wir gekämpft haben“, so der Schweizer auf der Pressekonferenz nach dem Spiel.

Für seine Mannschaft geht es am Sonnabend, dem 02.11.2019 mit dem Bundesliga-Betrieb weiter. Dann empfangen die Eisernen Hertha BSC um 18:30 Uhr zum ersten Bundesliga-Stadtderby der Vereinsgeschichte.

Quelle: fc-union-berlin.de


Wenn man glücklich ist, soll man nicht noch glücklicher sein wollen. (Theodor Fontane)
1.FC Union Berlin [Re: Commander] #9988
01/11/2019 12:45
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Erstklassiges Derby:

Union empfängt Hertha

Am Sonnabend, dem 02.11.2019, empfängt der 1. FC Union Berlin den Stadtrivalen Hertha BSC zum ersten Hauptstadt-Derby in der Bundesliga. Der Anpfiff erfolgt um 18:30 Uhr, das Stadion An der Alten Försterei öffnet zwei Stunden vor Spielbeginn seine Pforten.

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Rückblick auf den 9. Spieltag: Union mit breiter Brust in Bayern, Hertha verliert zu Hause gegen Hoffenheim

Die Eisernen waren am vergangenen Wochenende zu Gast beim FC Bayern München. Der Aufsteiger aus Berlin-Köpenick trat gegen den Rekordmeister mutig auf und stellte der individuellen Klasse der Münchner Einsatz und Leidenschaft entgegen. Dennoch ging Bayern in der 15. Minute durch einen Volley-Abschluss Benjamin Pavards in Führung. Robert Lewandowski erhöhte nach 53 Minuten auf 2:0. Union kämpfte, vom Rückstand unbeeindruckt, weiter und belohnte sich kurz vor Ende der Partie mit dem Anschlusstreffer: Sebastian Polter verwandelte einen Strafstoß souverän (86.). Der leidenschaftliche Einsatz der Eisernen wurde letztlich aber nicht mit einem Punkt gekrönt – die Partie endete 1:2 aus Berliner Sicht.

Hertha empfing am letzten Spieltag die TSG Hoffenheim. Die Gäste konnten sich in den letzten 15 Minuten des ersten Durchgangs doppelt absetzen: Die Tore von Locadia (33.) und Kramaric (38.) sorgten dafür, dass die TSG mit einem komfortablen Vorsprung in die Pause gehen konnte. Lukebakio und Kalou besorgten den temporären Ausgleich, der Schlusspunkt der Partie gehörte jedoch den Hoffenheimern: Benjamin Hübner traf in der 79. Minute zum 3:2-Endstand für Hoffenheim.

Derbycheck: Union kann sich mit einem Sieg absetzen

In Pflichtspielen sind die Köpenicker und die Charlottenburger viermal aufeinandergetroffen. Die Begegnungen fanden alle in der 2. Bundesliga statt. Mit je einem Sieg, zwei Remis und einem Torverhältnis von 6:6 ist die Bilanz bislang komplett ausgeglichen. Für die Eisernen, die nach dem starken Auftritt in München und dem Pokal-Sieg in Freiburg mit viel Selbstvertrauen und Rückenwind in die Partie blicken, bietet sich damit die Möglichkeit, das Verhältnis zu ihren Gunsten zu kippen. Spannend: bislang konnte keiner der beiden Klubs in diesem Duell vor heimischer Kulisse siegen. Doppelter Anreiz für die heimstarken Köpenicker, die heißersehnte Partie am Sonnabend für sich zu entscheiden.

Ante Covic muss im Duell der Berliner Bundesligisten auf Arne Maier verzichten. Der Mittelfeldspieler laboriert an einer Knieverletzung. Auch der Einsatz von Eduard Löwen, der im Pokal-Spiel gegen die SG Dynamo Dresden auf der Bank saß, ist wegen Knieproblemen fraglich. Darüber hinaus fehlt Vladimir Darida, für den die Partie gegen Hoffenheim mit Gelb-Rot vorzeitig endete.

Urs Fischer, Cheftrainer des 1. FC Union Berlin, hat ebenfalls Ausfälle zu verzeichnen: Akaki Gogia, Grischa Prömel, Suleiman Abdullahi und Michael Parensen stehen voraussichtlich allesamt nicht zur Verfügung.

Der Schweizer freut sich auf sein erstes Derby in Deutschland:
„Ich erwarte ein tolles Spiel! Ein Derby ist ein Derby, ein Stadtderby sogar noch spezieller. Es wird wichtig sein, eine gute Mischung aus Aggressivität und Coolness zu finden. Wir müssen daran anknüpfen, was wir in den vorangegangenen Spielen sehr gut gemacht haben“, so Fischer auf der Pressekonferenz vor dem Spiel.

Serviceinfos: Frühzeitiges Anreisen empfohlen

Das Stadion An der Alten Försterei ist restlos ausverkauft.

Allen Stadionbesuchern wird empfohlen, frühzeitig anzureisen. Rund um das Stadion An der Alten Försterei ist mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen. Zudem kann es zu temporären Sperrungen der Straßen An der Wuhlheide und Rudolf-Rühl-Allee kommen.

Eine Anreise mit Öffentlichen Verkehrsmittel wird daher empfohlen. Die S-3 fährt zwischen 15 Uhr und 21 Uhr im 5-Minuten-Takt, während bei einigen TRAM-Linien Schienenersatzverkehr gilt.

Im Stadion wird es ausschließlich alkoholfreie Getränke geben.

Wer das Derby nicht live verfolgen kann, bleibt über die Social-Media-Kanäle der Eisernen oder den Union-Liveticker auf dem Laufenden.

Quelle: fc-union-berlin.de


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1.FC Union Berlin [Re: Commander] #9990
01/11/2019 12:50
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Stadt-Derby Union Berlin gegen Hertha BSC: Früher Freunde, heute erbitterte Rivalen

Ronny Müller
Märkische Allgemeine Zeitung

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Dieses Duell elektrisiert: Zuschauer aus beiden Teilen Berlins sind am 27. Januar 1990 ins Berliner Olympiastadion zum Freundschaftsspiel zwischen Hertha BSC und dem 1. FC Union Berlin gekommen. © imago images/Mausolf

In den 70er und 80er Jahren gab es viele Freundschaften zwischen Union Berlin und Hertha BSC. Die meisten davon sind eingeschlafen. Heute dominiert Brisanz. Beim Derby am Samstagabend werden sogar Ausschreitungen befürchtet.

Dirk Zingler musste zum Schul-Direktor und bekam einen Tadel. Als Neuntklässler hatte der heutige Präsident des 1. FC Union Berlin mit weißer Farbe einen Spruch auf die Klinker-Fassade der Schule geschrieben, der heute wie aus einer anderen Zeit klingt. „Hertha und Union – eine Nation“ hatte Zingler neben den Schuleingang gepinselt. Die Losung stand in den 70er und 80er Jahren für die Freundschaft der beiden Berliner Vereine, die zwar nur 30 Kilometer voneinander entfernt, aber durch die Mauer getrennt waren.

Erstes Duell in der Bundesliga

Am Samstagabend (18.30 Uhr, Sky) beim ersten Bundesliga-Derby zwischen Union und Hertha wird von der einstigen Harmonie kaum noch etwas zu spüren sein. Der 55-jährige Zingler feuerte das Spiel nach dem Aufstieg in die Bundesliga noch an. „Für mich ist das ein Derby, das steht für Rivalität, für Abgrenzung. Und für Fußball-Klassenkampf in der Stadt“, sagte Zingler. Worte, die seinem damaligen Lausbubenstreich widersprechen. Worte, die die einstmals engen Beziehungen der Fans überlagern. Herthas Manager Michael Preetz nahm den Fehdehandschuh nicht auf und antwortete cool: „Unser aller Auftrag auf beiden Seiten wird es sein, den Beitrag zu leisten, dass es friedliche Fußballfeste werden, wo die sportliche Rivalität im Mittelpunkt steht. Alles andere hat in diesem Zusammenhang nichts zu suchen.“ Der Diskussion, das Derby zum Mauerfall-Jubiläum am 9. November auszutragen, erteilte Zingler eine Absage. „Diesem Spiel eine Art Freundschaftsspielcharakter zu geben, nach dem Motto: Wir spielen jetzt hier einen auf deutsche Einheit, das finde ich absurd.“

Quelle: sportbuzzer.de


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1.FC Union Berlin [Re: Commander] #10038
02/11/2019 12:10
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1.FC Union Berlin gegen Hertha BSC It's Derby-Time!

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@ imago images

Der 10. Spieltag in der Fußball-Bundesliga steht ganz im Zeichen des Hauptstadtderbys. Zum ersten Mal treffen im Oberhaus der 1. FC Union Berlin und Hertha BSC aufeinander. Eine Partie, die mehr zu sein scheint, als ein normales Punktspiel.

Kühler Kopf und heißes Herz - so möchte Hertha-Trainer Ante Covic ins Spiel Berlin gegen Berlin gehen. So ähnlich hat es auch Unions Trainer Urs Fischer formuliert: "Wir brauchen eine gute Mischung aus Aggressivität und Coolness." Der objektive Betrachter mag das Stadtduell als ein normales Punktspiel zweier Fußballvereine aus der unteren Tabellenhälfte ansehen. Für die Vereine Hertha BSC und 1. FC Union Berlin und deren Fans geht es um die Vorherrschaft in der Hauptstadt.

1.000 Euro für Schwarzmarkt-Tickets

Das Stadion An der Alten Försterei ist längst ausverkauft - wie bei bisher jeder Bundesligapartie. Im Internet oder auf dem Schwarzmarkt kosten normale Tickets über 1.000 Euro. Im Normalfall beginnt die Preisspanne bei acht Euro. Der Aufsteiger hat "Berlin sieht Rot" als Spieltagsmotto ausgegeben. Die circa 2.500 Herthafans werden es schwer haben, sich im Köpenicker Stadion zu behaupten. Da hilft es eventuell, dass die Blauweißen sich am Boxhagener Platz in Friedrichshain sammeln wollen , um dann organisiert ein kompaktes Erscheinungsbild schon bei der Anreise abzugeben.

Vor dem Derby fuhr schon mal eine Ringbahn mit Hertha-BSC-Schrift durch Berlin - auf den Wänden der Hauptstadt tobt schon längst das Derby. Immer wieder wechselten sich Union- und Hertha-Schriftzüge ab, auch unschöne Worte über den Gegner prangen an den Fassaden.

Alkoholverbot und erhöhtes Risiko

Die Spieler beider Mannschaften lässt das Stadtduell natürlich keineswegs kalt, bei aller Professionalität kribbelt es bestimmt schon bei den Akteuren, der eine oder andere wird die Nacht garantiert nicht ruhig geschlafen haben. "Das wird ein richtiger Hexenkessel!", prophezeit Unions Abwehrspieler Christopher Trimmel. "Wir wollen zeigen, dass wir die Nummer Eins in der Stadt sind!", tönt Herthas Maximilian Mittelstädt.

Die Polizei wird mit 1.500 Kräften in der Hauptstadt für Sicherheit sorgen und ist heute nicht nur in Köpenick gefordert. Es haben sich auch mehrere Demonstrationen für den Derby-Tag angekündigt. Nichtsdestotrotz werde man laut einer Polizeisprecherin darauf achten, die Fanlager strikt zu trennen. Im Stadion An der Alten Försterei herrscht heute auch ein Alkoholverbot, da das Stadtduell als Veranstaltung mit erhöhtem Risiko eingestuft worden ist.

Quelle: rbb24.de


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1.FC Union Berlin [Re: Commander] #10094
03/11/2019 12:23
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Union startet Heimserie - Spielunterbrechung nach Wiederanpfiff
Polter sticht als Joker: Union gewinnt Berliner Derby

Union Berlin hat das erste Derby gegen Hertha BSC gewonnen. Lange Zeit neutralisierten sich die beiden Stadtrivalen in einem umkämpften, aber chancenarmen Spiel, ehe eine ungestüme Abwehraktion letztlich spielentscheidend wurde.

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Voller Einsatz: Unions Marvin Friedrich im Zweikampf mit Maximilian Mittelstädt (r.). @ imago images

Unions Coach Urs Fischer mischte seine Startelf nach dem 3:1-Pokalsieg in Freiburg kräftig durch und schickte mit Subotic, Trimmel, Gentner, Bülter und Andersson fünf Neue ins Rennen. Parensen (Probleme im Brustbereich), Ryerson, Schmiedebach, Mees und Ujah (alle Bank) rotierten raus.

Herthas Trainer Ante Covic tauschte im Vergleich zum 5:4 nach Elfmeterschießen im Pokal gegen Dresden sogar sechsmal: Jarstein (Tor), Klünter, Boyata, Mittelstädt, Skjelbred und Ibisevic ersetzten Kraft (Tor), Rekik, Plattenhardt, Duda, Kalou (alle Bank) und Darida (Gelb-Rot-Sperre).

Beinah-Paukenschlag von Lenz

Spielerisch war das Berliner Derby kein Zuckerschmaus, allerdings durchaus etwas für Taktikliebhaber. Die Hertha war vor allem darauf bedacht, hinten gut zu stehen, tat dies aber zunächst nicht sonderlich gut: Lenz köpfte schon nach drei Minuten an den Pfosten, ehe Gentners Kopfball in den Armen von BSC-Schlussmann Jarstein landete (6.).

Die Eisernen waren einen Tick aggressiver, störten früher und probierten es immer wieder über die Außen. Allerdings stellte sich die Hertha mit zunehmender Spieldauer darauf ein, machte die Räume eng und ließ im Grunde kaum noch etwas zu. Nach vorne fiel den Gästen aber herzlich wenig gegen die lauffreudigen Gastgeber ein.

Die Herthaner sahen sich im Mittelfeld meist mit zwei Gegenspielern konfrontiert, konnten so ihr Spiel kaum einmal strukturiert aufziehen und griffen auch deshalb immer wieder auf das Mittel des langen Balles zurück - damit hatten Friedrich, Schlotterbeck und Subotic aber wenig Mühe. So entwickelte sich ein interessantes, aber recht ereignisarmes Spiel. Das Hauptproblem war, dass hüben wie drüben zu selten das Tempo wirklich verschärft wurde. So verwunderte es wenig, dass es mit 0:0 in die Pause ging.

Spielunterbrechung nach dem Seitenwechsel - Strafstoß entscheidet das Derby

Durchgang zwei startete mit Szenen, die man in Fußballstadien nicht sehen möchte: Fans beider Lager zündeten Pyrotechnik, aus dem Hertha-Block flogen dann aber Raketen auf den Rasen, eine schlug in unmittelbarer Nähe von Union Berlins Co-Trainer Markus Hoffmann ein (48.). Schiedsrichter Deniz Aytekin unterbrach die Begegnung für knapp sechs Minuten.

Anschließend wurde wieder Fußball gespielt - das aber nicht unbedingt auf besonders hohem Niveau. Hüben wie drüben fehlte es den Akteuren an zündenden Ideen. Viel Kampf, aber auch viel Krampf wurde geboten, sodass die Partie weitgehend chancenlos vor sich hinplätscherte.

In der Schlussphase wurde es dann aber noch einmal turbulent, weil Boyata viel zu ungestüm Gentner im eigenen Sechzehner zu Fall brachte und so einen unnötigen Elfmeter verursachte. Der eingewechselte Polter übernahm die Verantwortung, traf wuchtig ins linke Eck (90.) und bescherte Eisern Union damit den ersten Derbysieg der Bundesliga-Geschichte. Die Köpenicker feierten zugleich den zweiten Heimsieg in Serie.

Unschönes Nachspiel nach Abpfiff

Es gab allerdings noch ein unschönes Nachspiel, denn nach Abpfiff benahmen sich wieder Fans daneben. Aus dem Hertha-Block wurden abermals Raketen auf den Rasen geschossen - und wieder wurden Menschen nur knapp verfehlt. Auf der anderen Seite hatten einige vermummte Union-Anhänger den Zaun überwunden und waren schon auf dem Rasen. Dort wurden sie jedoch von Spielern der Eisernen aufgehalten und überredet, zurück in den Block zu gehen. So wurde wohl Schlimmeres verhindert.

Quelle: kicker.de


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1.FC Union Berlin [Re: Commander] #10095
03/11/2019 12:26
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Hochverdienter Derbysieg:

Union bezwingt Hertha mit 1:0

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Der 1. FC Union Berlin geht als Sieger aus seinem ersten Bundesliga-Derby hervor. In einem starken Auftritt der Eisernen erzielt Sebastian Polter in der 90. Minute die verdiente Führung per Strafstoß (90.). In der aufgrund zahlreicher Unterbrechungen gerechtfertigten Nachspielzeit von 10 Minuten fallen keine Tore mehr, das Derby geht mit 1:0 an Union.

1. FC Union Berlin: Gikiewicz – Friedrich, Schlotterbeck, Subotic – Trimmel, Gentner, Andrich, Lenz – Ingvartsen (90.+5 Ryerson), Andersson (80. Polter), Bülter (46. Mees)

Hertha BSC: Jarstein –Klünter, Boyata, Stark, Mittelstädt (90.+1 Selke) – Wolf, Grujic, Skjelbred (46. Löwen), Dilrosun – Ibisevic (82. Kalou), Lukebakio

Zuschauer: 22.012

Tore: 1:0 Polter (90.)

Urs Fischer ließ seine Mannschaft im Hauptstadtderby, wie zuvor auch im Pokalspiel gegen den SC Freiburg, im 3-4-3-System auflaufen. Die offensiv ausgerichteten Köpenicker waren von Beginn an präsent und sorgten für Unruhe im Strafraum der Gäste. Bereits nach drei Minuten die erste gefährliche Szene der Gastgeber: Christopher Trimmel flankte von rechts auf den zweiten Pfosten, wo Christoper Lenz den Ball per Kopf aufs Tor brachte – und den Innenpfosten traf. Union gab, von der ersten Chance beflügelt, weiter den Ton an. Nur drei Minuten nach der ersten Großchance war Hertha-Torwart Rune Jarstein erneut gefordert. Den Kopfball von Marcus Ingvartsen aus etwa 12 Metern entschärfte der Schlussmann der Blau-Weißen jedoch sicher. In der 14. Minute zeigten sich auch die bis dahin blass gebliebenen Gäste erstmals vor dem Tor der Eisernen. Der Kopfball von Lukebakio stellte jedoch keine große Herausforderung für Rafal Gikiewicz dar. Von der Dominanz der Hausherren in die eigene Hälfte gedrängt, verdichtete Hertha nun zunehmend die Räume. Union ließ einen Angriff nach dem nächsten auf die Hälfte der Gäste rollen. Wirklich zwingende Aktionen kamen dabei aber nur selten zustande. Die Charlottenburger lauerten auf Konter, wurden aber immer wieder von der gut agierenden Union-Abwehr gestoppt. Der zweite Torschuss Herthas in Halbzeit eins gehörte Grujic, der einen Kopfball von der Strafraumkante allerdings deutlich über den Querbalken platzierte. Kurz vor dem Pausenpfiff prüfte Marcus Ingvartsen Hertha-Schlussmann Jarstein aus der zweiten Reihe, doch der Schuss des Dänen war nicht platziert genug, um den Torhüter der „Alten Dame“ ernsthaft in Bredouille zu bringen. Mit einem 0:0 ging es in die Pause.

Nach Wiederanpfiff der Partie dauerte es nicht lange, bis Schiedsrichter Deniz Aytekin die Partie unterbrechen musste. Grund dafür waren pyrotechnische Erzeugnisse, die wiederholt aus dem Gästeblock auf das Spielfeld und in Richtung der Trainerbank flogen. Nach zwei Minuten schickte der Unparteiische beide Mannschaften zurück in die Kabinen. Nach Wiederaufnahme des Spiels hatte die Partie nicht mehr das Tempo der ersten Halbzeit, dafür nahm es deutlich an körperlicher Intensität zu. Die erste wirklich gefährliche Szene des zweiten Durchgangs gehörte Hertha in der 66. Minute. Ein Freistoß von Eduard Löwen flog aus gut 25 Metern aber knapp am Winkel vorbei. Vier Zeigerumdrehungen später versuchte Löwen es aus dem laufenden Spiel mit einem ähnlichen Abschluss, setzte den Ball aber wieder neben das Tor. Auch Union prüfte den gegnerischen Torhüter immer wieder aus der zweiten Reihe. Jarstein, der dabei nicht immer eine gute Figur machte, konnte einen Abschluss von Marcus Ingvartsen aber im Nachfassen unter Kontrolle bringen (77.). In der 88. Minute dann die Schlüsselszene der Partie: Joshua Mees behielt im Strafraum die Übersicht und bediente Christian Gentner mit einem eleganten Pass. Beim Versuch, den Bundesliga-Routinier am Abschluss zu hindern, kam Boyata einige Schritte zu spät (88.). Aytekin entschied auf Strafstoß und bestätigte seinen Entschluss auch nach der Überprüfung der Szene am Monitor. Sebastian Polter, der bereits in München einen Elfmeter souverän verwandelte, trat an und brachte das Stadion An der Alten Försterei zum Explodieren. Seinen wuchtigen Schuss in die linke Ecke bekam Jarstein zwar noch an die Finger, konnte den Treffer jedoch nicht verhindern (90.). In den zehn Minuten der Nachspielzeit verwalteten die Eisernen ihre Führung äußerst geschickt und ließen keinen Gegentreffer zu. Somit gewannen die Köpenicker ihr erstes Hauptstadt-Derby in der Bundesliga mit 1:0.

Urs Fischer zeigte sich mit der Leistung seiner Mannschaft hochzufrieden:

„Besonders die erste Hälfte hat mir heute sehr gut gefallen. Es war ein überzeugender Auftritt. Ich hatte zu keinem Punkt das Gefühl, dass wir das Spiel aus der Hand geben würden. Am Schluss waren wir auch ein bisschen glücklich mit dem Elfmeter, aber wir haben über 90 Minuten sehr viel aufgewendet, um als Sieger vom Platz zu gehen. Deshalb ist es für mich insgesamt ein hochverdienter Sieg“, so der Cheftrainer der Eisernen auf der Pressekonferenz nach dem Spiel.

Für seine Mannschaft geht es am kommenden Samstag, dem 09.11.2019 um 15:30 Uhr mit der Bundesliga weiter. Dann spielt Union in der OPEL ARENA beim 1. FSV Mainz.

fc-union-berlin.de


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1.FC Union Berlin [Re: Commander] #10248
05/11/2019 12:18
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Dritte Runde im DFB-Pokal:

Union trifft auf den SC Verl

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Am Sonntagabend (03.11.2019) wurden in der Sportschau die Begegnungen des DFB-Pokal-Achtelfinales ausgelost.

Nachdem sich die Eisernen erfolgreich gegen den VfB Germania Halberstadt und am vergangenen Dienstag gegen den SC Freiburg durchgesetzt haben, wartet in Runde 3 nun Regionalligist SC Verl.

„Verl hat in den ersten beiden Runden Erst- und Zweitligisten geschlagen. Natürlich hätten wir uns im Pokal endlich wieder ein Heimspiel gewünscht, trotzdem freuen wir uns auf die Partie“, so Oliver Ruhnert, Geschäftsführer Profifußball des 1. FC Union Berlin.

„In einer für uns sehr schwierigen Woche mit drei Auswärtsspielen hintereinander müssen wir das Spiel konzentriert angehen, um unser klares Ziel, die nächste Runde des DFB-Pokals, zu erreichen.“

Ausgetragen wird das Achtelfinale am Dienstag, dem 04.02.2020 und Mittwoch, dem 05.02.2020. Die Anstoßzeiten stehen noch nicht fest.

Quelle: fc-union-berlin.de


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1.FC Union Berlin [Re: Commander] #10369
07/11/2019 12:08
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Achtelfinale im DFB-Pokal terminiert:

Union spielt an einem Mittwoch in Verl

Der DFB hat soeben die genaue Terminierung der Begegnungen des Achtelfinals bekanntgegeben.

Der 1. FC Union Berlin trifft am Mittwoch, dem 05.02.2020 auf den SC Verl.

Die Partie findet in der Sportclub Arena, der Spielstätte des SC Verl, statt. Der Anpfiff der Partie gegen den Regionalligisten erfolgt um 18:30 Uhr.

Quelle: fc-union-berlin.de


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1.FC Union Berlin [Re: Commander] #10370
07/11/2019 12:10
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Testspiel in der Länderspielpause:

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Der 1. FC Union Berlin nutzt die kommende Länderspielpause für ein Testspiel gegen die KSV Holstein. Am Mittwoch, dem 13.11.2019 treten die Eisernen gegen die Störche im Stadion An der Alten Försterei an. Anpfiff der Partie ist um 17:30 Uhr.

Die Karten für die Partie sind ab sofort online sowie in allen Union-Zeughäusern erhältlich. Geöffnet sind die Bereiche Haupttribüne (Sektor 1, Sitzplatz) und Waldseite (Sektor 2, Stehplatz).

Die Tickets für Gäste von Holstein Kiel können ausschließlich am Spieltag an den Tageskassen (16:30 Uhr geöffnet) erworben werden.

Stehplatztickets sind zum Preis von 5 Euro*, Sitzplatzkarten zum Preis von 10 Euro* zu haben.

Kinder haben freien Eintritt

Kinder bis einschließlich 12 Jahre erhalten freien Eintritt. Für den Sitzplatzbereich können im Union-Zeughaus kostenfrei Kindertickets in Verbindung mit dem Kauf einer Vollzahler-Sitzplatzkarte erworben werden. Nur so kann gewährleistet werden, dass ein Sitzplatz zur Verfügung steht. Diese Kinderkarten sind auch online erhältlich. Bei einem Vollzahlerticket können bis zu drei kostenfreie Kindertickets dazugebucht werden. Für Sektor 2 sind keine gesonderten Kindertickets notwendig.

Das Stadion An der Alten Försterei öffnet um 16:30 Uhr. Auf dem Parkplatz P1 stehen in begrenzter Anzahl Parkplätze zum Preis von 4 Euro pro Fahrzeug zur Verfügung.

*Alle Preise verstehen sich inkl. MwSt. und zzgl. VVK-Gebühr und ggf. Systemgebühr

Quelle: fc-union-berlin.de


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1.FC Union Berlin [Re: Commander] #10371
07/11/2019 12:17
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Zeitgenaue Ansetzungen:

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Die DFL hat soeben die zeitgenauen Ansetzungen der Spieltage 18 bis 21 für die Bundesligasaison 2019/20 bekanntgegeben.

Nachfolgend die Partien im Überblick:

Samstag | 18.01.2020 | 18:30 Uhr

RB Leipzig : 1. FC Union Berlin

Samstag | 25.01.2020 | 15:30 Uhr

1. FC Union Berlin : FC Augsburg

Samstag | 01.02.2020 | 15:30 Uhr

Borussia Dortmund : 1. FC Union Berlin

Samstag | 08.02.2020 | 15:30 Uhr

SV Werder Bremen : 1. FC Union Berlin

Quelle: fc-union-berlin.de


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1.FC Union Berlin [Re: Commander] #10424
08/11/2019 14:34
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Mit Mut und Selbstvertrauen:

Union trifft auf Mainz

Am Sonnabend, dem 09.11.2019, trifft der 1. FC Union Berlin auf den 1. FSV Mainz 05. Die Partie im Rahmen des 11. Bundesliga-Spieltags findet in der Mainzer OPEL ARENA statt, der Anpfiff erfolgt um 15:30 Uhr.

Rückblick auf den letzten Spieltag: Union siegt im Hauptstadtderby, Mainz kassiert historische Niederlage

Am 10. Spieltag trafen die Eisernen erstmals in ihrer noch jungen Bundesliga-Geschichte im Oberhaus auf den Stadtrivalen Hertha BSC. In einem umkämpften Spiel etablierte sich das Team aus Köpenick als die bissigere Mannschaft, konnte die Dominanz auf dem Platz aber lange nicht in Tore umwandeln. Erst kurz vor Schluss stellte der eingewechselte Sebastian Polter per Strafstoß auf 1:0 für die Hausherren (90.). Da Union die Führung auch über die lange Nachspielzeit geschickt verteidigte, endete das erste Berlin-Derby der Bundesliga seit 42 Jahren mit einem verdienten Sieg für die Eisernen.

Für den 1. FSV Mainz war der zehnte Spieltag ein gebrauchter. Gegen ein überragend aufgelegtes RB Leipzig stand es bereits zur Pause 0:5 aus Mainzer Sicht. Auch die zweite Hälfte verlief nicht gut für die Pfälzer. Statt sich auszuruhen, legte Leipzig noch einen Gang zu und erzielte drei weitere Tore. Besonders herausstechen konnte dabei Timo Werner, der mit drei Toren und zwei Torvorlagen etliche Scorerpunkte aus der Partie mitnahm. Für den 1. FSV Mainz war es die höchste Niederlage in seiner Bundesliga-Geschichte.

Gegnercheck: Union will Bilanz gegen Mainz aufbessern

Bislang trafen die Eisernen und Mainz in sechs Spielen aufeinander. Dabei konnte Union nur einmal drei Punkte erkämpfen. Eine weitere Partie endete unentschieden, vier Spiele entschieden die Mainzer für sich. Die derzeitige Leistungskurve spricht allerdings durchaus für die Köpenicker: Drei der vier letzten Pflichtspiele endeten mit einem Sieg für Union, auch bei der Niederlage beim Rekordmeister FC Bayern München machte der Aufsteiger eine gute Figur. Der FSV hingegen tat sich zuletzt schwer. Zuvor konnte die Mannschaft von Cheftrainer Sandro Schwarz jedoch die Spiele gegen Köln und Paderborn gewinnen.

Sandro Schwarz muss auf einige Akteure seines Kaders verzichten: Philipp Mwene fällt wegen Trainingsrückstandes aus, Dong-Won Ji laboriert noch an einem Knorpelschaden. Auch Stefan Bell (Sprunggelenksverletzung) und Jean-Philippe Mateta (Meniskusriss) stehen nicht zur Verfügung.

Der Trainer von Mainz will das Debakel vom letzten Wochenende um jeden Preis vermeiden: „Wir wollen am Samstag natürlich ein anderes Gesicht zeigen. Wir haben schon viele schwierige Situationen gemeinsam gemeistert. Das Grundvertrauen ist da“, so Schwarz auf der Pressekonferenz vor dem Spiel.

Auch Union-Trainer Urs Fischer hat einige Ausfälle zu verzeichnen: Akaki Gogia und Grischa Prömel stehen nicht zur Verfügung, auch Laurenz Dehl fehlt verletzt.

„Ich gehe davon aus, dass Mainz das Ergebnis vom letzten Wochenende gutmachen will. Sie werden mehr als bereit sein. Für mich ist entscheidend, dass wir es auch sind und an die Leistungen unserer letzten Spiele anknüpfen. Wenn wir diese Leistungen wieder abrufen können, ist alles möglich“, so der Schweizer vor dem Spiel.

Serviceinfos: Tickets noch vorhanden

Für die Partie am Samstag sind weiterhin Karten vorhanden. Die Tageskassen der OPEL ARENA werden zusammen mit dem Stadion geöffnet. Spontane anreisende Union-Fans haben also ebenfalls noch die Chance, die Eisernen in Rheinland-Pfalz zu unterstützen.

Wer nicht vor Ort dabei sein kann, bleibt wie immer über die Social Media-Kanäle oder den Union-Liveticker auf dem Laufenden.

Quelle: fc-union-berlin.de


Wenn man glücklich ist, soll man nicht noch glücklicher sein wollen. (Theodor Fontane)
1.FC Union Berlin [Re: Commander] #10579
10/11/2019 12:12
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Mainzer Aufholjagd kommt zu spät
Andersson köpft Union zum ersten Auswärtssieg

Union Berlin hat erstmals in seiner noch jungen Bundesliga-Geschichte ein Auswärtsspiel gewonnen. Beim 1. FSV Mainz 05 mussten die Köpenicker trotz zwischenzeitlicher 3:0-Führung in der Schlussphase noch einmal zittern, siegten letztlich aber mit 3:2. Die Hausherren ereilte nach dem 0:8 in Leipzig der nächste Rückschlag, die Mainzer rutschten auf den Relegationsplatz ab.

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Jubel über den ersten Auswärtssieg: Union Berlin gelang in Mainz Historisches. imago images

Mainz-Coach Sandro Schwarz nahm nach der 0:8-Abreibung in Leipzig drei Veränderungen in seiner Defensive vor. Auf der Sechs durfte Fernandes anstelle von Kunde ran, rechts erhielt Brosinski den Vorzug vor Pierre-Gabriel. Außerdem kam Niakhaté nach abgesessener Gelbsperre zurück in die Formation und verdrängte Hack.

Union-Trainer Urs Fischer belohnte seinen Derbyhelden: Polter, der als Joker das entscheidende 1:0 gegen Hertha erzielt hatte, durfte erstmals in dieser Saison von Beginn an ran, Bülter musste dafür mit der Bank Vorlieb nehmen.

Viel rauf und runter - doch die Tore fallen nur auf einer Seite

Die Partie brauchte rund eine Viertelstunde Anlaufzeit, entwickelte sich dann aber zu einer recht munteren Angelegenheit mit Chancen hüben wie drüben: Für Union vergaben Gentner (15.) und Lenz (19.) gute Schusspositionen leichtfertig. Noch näher am Führungstreffer waren jedoch im Anschluss die Hausherren: Gikiewicz zeigte gegen einen Drehschuss von Szalai eine Glanzparade (20.), Baku setzte einen Schlenzer freistehend rechts vorbei (28.). Die beiden vergebenen Großchancen sollten sich rächen: Trimmel flankte von rechts, in der Mitte gingen Ingvartsen und Brosinski zum Ball. Wer von beiden zuletzt die Kugel berührte, war kaum auszumachen, letztlich war es wohl der Mainzer Kapitän. Union war das egal - das Spielgerät schlug links unten ein (30.).

In einer insgesamt ausgeglichenen Partie besaß Quaison die Großchance zum Ausgleich, kam aber frei vor Gikiewicz nicht am weit herausgeeilten Schlussmann vorbei (37.). So hieß es noch vor dem Pausenpfiff 0:2 statt 1:1: Zunächst scheiterte Ingvartsen mit einem wuchtigen Abschluss an Zentner (39.), doch mit der letzten Aktion der ersten Hälfte erhöhte Andersson, der nach einer Ecke von Trimmel mit viel Anlauf ins Kopfballduell mit Öztunali kam, den Mainzer deutlich übersprang und wuchtig unter die Latte köpfte (45.+3).

Wieder Ecke Trimmel, wieder Kopfball Andersson, wieder Tor

Die Mainzer wurden mit reichlich Pfiffen in die Kabine begleitet - doch nach dem Seitenwechsel fiel die Leistung der Heimmannschaft weiter ab. Die Rheinhessen wirkten defensiv unsortiert, Ingvartsen vergab früh eine Kopfballchance (46.), Anderssons Schuss wurde von St. Juste abgefälscht (51.). Nach der folgenden Ecke griff wieder die Erfolgsformel vom 0:2: Trimmel servierte diesmal an den ersten Pfosten, wo der eingelaufene Andersson handlungsschneller als alle Mainzer war und aus kurzer Distanz zum dritten Union-Treffer einnickte (51.).

Mainz zeigt Moral, doch trifft zu spät

Mainz schien zunächst völlig gebrochen, rappelte sich aber nach den Einwechslungen von Maxim und Onisiwo zumindest noch einmal etwas auf: Letzterer scheiterte frei vor Gikiewicz an einer weiteren Glanztat des Berliner Schlussmanns (64.). Als auch Schwarz' dritter Einwechelspieler, Youngster Burkardt, einen Kopfball nur Zentimeter neben das Gehäuse setzte (80.), schien es so, als können die Mainzer an diesem Tag noch stundenlang weiterspielen, ohne zu treffen. Aber: Nur kurz darauf gelang den Rheinhessen der verdiente eigene Treffer. Niakhaté schaltete sich mit einem entschlossenen Antritt in die Offensive ein, bediente Onisiwo - und diesmal war auch Gikiewicz geschlagen (81.).

Mainz witterte nun noch einmal Morgenluft. Maxim vergab die Riesenchance auf den Anschlusstreffer (90.), den Brosinski dann auf Zuspiel von Onisiwo doch noch erzielte (90.+4) - aber zu spät, zu einer Chance zum Ausgleich kamen die Hausherren nicht mehr. Union Berlin musste am Ende zwar noch einmal mächtig zittern, brachte den ersten Auswärtserfolg seiner Bundesliga-Geschichte aber ins Ziel.

Quelle: kicker.de


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1.FC Union Berlin [Re: Commander] #10580
10/11/2019 12:15
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Auswärtsdreier:

Union gewinnt 3:2 in Mainz

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Der 1. FC Union Berlin fährt den ersten Auswärtssieg in seiner noch jungen Bundesliga-Geschichte ein. Ein Eigentor von Mainz-Kapitän Brosinski (30.) bringt die Eisernen früh auf Kurs, ein Kopfball-Doppelpack von Sebastian Andersson (45.+2, 51.) sorgt für den Zwischenstand von 3:0. Mainz bäumt sich zum Schluss nochmals auf, die späten Tore von Onisiwo (81.) und Brosinski (90.+4) reichen aber nicht, um Union die drei Punkte noch streitig zu machen.

1. FSV Mainz 05: Zentner - Brosinski, St. Juste, Niakhaté, Martín (77. Burkhardt) – Öztunali (52. Maxim), Baku, Fernandes, Boetius (61. Onisiwo) – Quaison, Szalai

1. FC Union Berlin: Gikiewicz – Friedrich, Schlotterbeck (32. Parensen), Subotic – Trimmel, Gentner, Andrich, Lenz – Ingvartsen - Andersson (88. Ujah), Polter (76. Kroos)

Zuschauer: 24.349

Tore: 0:1 Brosinski (ET, 30.), 0:2 Andersson (45.+2), 0:3 Andersson (51.), 1:3 Onisiwo, 2:3 Brosinski (90. + 4)

Urs Fischer ließ seine Mannschaft in der OPEL ARENA in einem 3-5-2-System auflaufen und veränderte dabei die offensive Ausrichtung: Sebastian Polter, der sich durch gute Auftritte in die Startelf gespielt hatte, bildete zusammen mit Sebastian Andersson eine Doppelspitze, hinter den beiden agierte Marcus Ingvartsen zentral. In der ersten Viertelstunde des Spiels hatten die Gastgeber mehr Spielanteile, konnten diese aber nicht in gefährliche Situationen ummünzen. Union wurde erstmals nach genau 15 Minuten vor dem Tor auffällig. Sebastian Andersson legte einen langen Ball in den Strafraum technisch stark auf Christian Gentner ab, dessen Schuss aus zentraler Lage jedoch über den Querbalken strich. Nur vier Zeigerumdrehungen später nahm Christopher Lenz eine mittelhohe Hereingabe aus ähnlicher Position per Volley, doch auch dieser Ball flog übers Tor. Die erste zwingende Situation der Gastgeber gehörte Adam Szalai, der in der 21. Minute aus spitzem Winkel am gut aufgelegten Rafal Gikiewicz im Union-Tor scheiterte. Sieben Minuten später zirkelte Ridle Baku den Ball aus 20 Metern Distanz einen halben Meter neben den rechten Pfosten. Das Spiel blieb in der Folge ein offener Schlagabtausch, in dem die Eisernen gegen Ende der ersten Halbzeit das Spielgeschehen zunehmend an sich rissen. Nach genau einer halben Stunde konnte sich Union schließlich für die Mühen belohnen: Christopher Trimmel flankte von rechts in den Strafraum, dort schob Daniel Brosinski die Kugel bei seinem Klärungsversuch anstelle des mitgelaufenen Marcus Ingvartsen in die Maschen – 1:0 für Union. Kurz vor der Pause erhöhten die Köpenicker auf 2:0, wieder war der Vorlagengeber Christopher Trimmel. Seine Ecke flog zentral vor den Strafraum, wo Sebastian Andersson seine Kopfballstärke unter Beweis stellte und den Ball wuchtig in die Maschen nickte.

Nach der Pause waren es erneut die Eisernen, die das Spielgeschehen kontrollierten. Die Unordnung in den Mainzer Reihen nutzte Sebastian Andersson, um nach 51 Minuten auf 3:0 zu stellen. Union-Kapitän Trimmel schlug eine Flanke an den kurzen Pfosten, die der schwedische Stürmer gekonnt verwandelte. Die Eisernen drosselten das Tempo ab diesem Punkt etwas, verwalteten die Führung. Mainz hatte nun mehr Ballbesitz, wurde aber nur selten gefährlich. Erst 15 Minuten nach dem Union-Treffer gelang den Gastgebern die nächste gute Aktion: Onisiwo spielte sich etwas glücklich durch die Abwehrreihe Unions und schoss aus kurzer Distanz. Rafal Gikiewicz reagierte mit einem überragenden Reflex und lenkte den Schuss mit einer Hand aus der Gefahrenzone (64.). Wenige Sekunden später kam Maxim aus spitzem Winkel zum Schuss, doch der Abschluss landete am Außennetz. Die Partie war nun etwas zerfahren, immer wieder unterbrach die Pfeife des Unparteiischen den Spielfluss, um Fouls zu ahnden. Zehn Minuten vor Schluss dann das Aufbäumen des 1. FSV Mainz: Onisiwo, von Niakhaté im Strafraum bedient, gelang nach 81 Minuten der Anschlusstreffer. Nun warf Mainz alles nach vorn, scheiterte aber immer wieder an der gut sortierten Abwehr oder dem stark reagierenden Rafal Gikiewicz – bis zur 4. Minute der Nachspielzeit. Wieder war es Onisiwo, der die Situation einleitete und mit einem spitzen Pass Daniel Brosinski bediente. Der Kapitän der Mainzer schob aus spitzem Winkel mit Hilfe des Innenpfostens zum 3:2-Anschlusstreffer ein. Weil Union in den Restminuten keine gefährliche Aktion mehr zuließ, verließ der Aufsteiger die OPEL ARENA mit seinem ersten Bundesliga-Auswärtssieg und drei wichtigen Punkten für den Klassenerhalt.

Urs Fischer ist über weite Strecken zufrieden mit dem Spiel seiner Mannschaft:

„Wir hatten 60 sehr gute Minuten in denen wir alles richtiggemacht haben, verdient in Führung lagen. Dann folgten 30 Minuten, in denen wir das, was gut lief, nicht mehr funktioniert hat. Man hat gesehen, wie schnell es im Fußball gehen kann. Wir waren passiv, haben nicht mehr nach vorn verteidigt, auch mit dem Ball Fehler gemacht. Am Ende hatten wir das nötige Wettkampfglück“, so der Schweizer auf der Pressekonferenz nach dem Spiel.

Mit der Bundesliga geht es für den 1. FC Union Berlin am Sonnabend, dem 23.11.2019 weiter. Dann empfängt Union Borussia Mönchengladbach im Stadion An der Alten Försterei. Der Anpfiff erfolgt um 15:30 Uhr.

Quelle: fc-union-berlin.de


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