DER WETTBLOG

1.FC Union Berlin

geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 28/05/2019 23:14

Endlich, endlich ist es vollbracht, nach zahlreichen Anläufen haben es die "Eisernen" geschafft und sind jetzt Bundesligist!

Eine absolute Bereicherung für die Hauptstadt Berlin, die Hertha bekommt ab sofort Konkurrenz!

Ein toller Klub, mit kleinerem Geldbeutel sowie sensationellen Fans und Umfeld cool
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 28/05/2019 23:19

Historischer Moment!
Der 1. FC Union Berlin steigt in die Bundesliga auf

1. FC Union Berlin:
Gikiewicz – Ryerson, Friedrich, Hübner, Reichel – Prömel, Schmiedebach, Zulj (90.+ 3 Parensen) – Abdullahi (82. Gogia), Andersson, Hartel (65. Mees)

VfB Stuttgart:
Zieler – Pavard, Kabak, Badstuber, Aogo – Gentner, Ascacibar, Zuber (69. Castro) – Akolo – Donis (60. Didavi), Gonzalez (46. Gomez)

Schiedsrichter: Christian Dingert, Tobias Christ, Timo Gerach, Robert Schröder, Guido Winkmann (VAR)

Zuschauer: 22 012 (ausverkauft)

Tore: 0

[Linked Image]

Das Relegationsspiel zur Bundesliga im Stadion An der Alten Försterei begann bereits vor Anpfiff beeindruckend. Mehrere tausend Unioner empfingen den Mannschaftsbus des 1. FC Union Berlin leuchtend und farbenfroh auf dem Parkplatz. Auf dem Rasen ersetzte Julian Ryerson den gesperrten Christopher Trimmel auf der Rechtsverteidigerposition, der in Stuttgart fehlende Florian Hübner rutschte für Michael Parensen in die Startelf. Von Beginn an riss der VfB Stuttgart das Geschehen im ausverkauften Stadion an sich, bereits nach drei Minuten musste Rafal Gikiewicz nach einer Ecke gegen Ozan Kabak retten. Union stand defensiv zwar gut, konnte nach vorne jedoch kaum Akzente setzen. Anders der VfB: Linksverteidiger Dennis Aogo zirkelte einen wuchtigen Freistoß von der Strafraumkante zur vermeintlichen Schwaben-Führung in die Maschen (9.). Während im Gästeblock kollektiver Jubel ausbrach, nutzte Schiedsrichter Christian Dingert jedoch die Hilfe des Videoassistenten und nahm den Treffer zurück. Nicolas Gonzalez hatte beim Tor im Abseits gestanden und Gikiewicz im Tor des FCU die Sicht genommen. Die Hausherren zeigten sich vor allem nach Kontern und Standardsituationen offensiv, ein Schuss von Ken Reichel wurde jedoch entscheidend abgefälscht (14.). Trotz überschaubarer Spielanteile verteidigten die Eisernen mit viel Leidenschaft und machten dem VfB immer wieder das Leben schwer. Donis scheiterte mit einem Kopfballversuch an Gikiewicz (29.), auch beim Abschluss von VfB-Kapitän Christian Gentner behielt der Keeper die Oberhand (36.). Kurz vor dem Seitenwechsel fasste sich Stuttgarts Steven Zuber noch einmal ein Herz von der Strafraumkante, sein gut getretener Schlenzer parierte Gikiewicz jedoch mit einer tollen Parade (45.).

Während die Köpenicker ohne personelle Veränderungen aus der Kabine kamen, ersetzte Mario Gomez im zweiten Abschnitt Nicolas Gonzalez. Union kam nun zusehends besser in die Partie und konnte auch im Angriff immer wieder Akzente setzen. Doch auch die Gäste blieben gefährlich und forderten in der 57. Minute Elfmeter, nachdem Grischa Prömel im Strafraum den Ball mit der Hand berührte. Nach kurzer Rücksprache mit dem Kölner Videokeller ließ der Unparteiische Dingert jedoch weiterspielen. Auf der anderen Seite tauchte Grischa Prömel plötzlich vor Ron-Robert Zieler auf, wurde im letzten Moment jedoch vom hellwachen Ascacibar gestört (63.). Die Eisernen hatten nun die deutlich besseren Möglichkeiten zur Führung, scheiterten jedoch zweimal in Folge am rechten Pfosten. Suleiman Abdullahis Schuss aus spitzem Winkel auf die kurze Ecke aber der Ball klatschte ans Aluminium (63.). Wenige Momente später war es erneut Abdullahi, der am Gestänge scheiterte. Nach einem Lupfer von Robert Zulj tauchte der Nigerianer vor dem Kasten der Schwaben auf, im Fallen beförderte er den Ball zwar an Zieler vorbei, ins Tor wollte die Kugel trotzdem nicht (66.).

In der Schlussphase hatten beide Mannschaften einige weitere Möglichkeiten, die Führung zu erzielen. Ein erster Freistoß von Robert Zulj ging in die Mauer, ein zweiter am Tor vorbei (79., 88.) Parvards Volleyabnahme in der 89. Spielminute wurde von Union-Schlussmann Gikiewicz zur Ecke verlängert. Auch Akaki Gogia versuchte sein Glück nach einem Konter aus der Distanz, scheiterte aber an Ron-Robert Zieler (90.+2). Als er zwei Zeigerumdrehungen später den mitgelaufenen Andersson mit einem Pass in den Lauf in Szene setzen wollte, war erneut Zieler zur Stelle und fing den Ball ab, bevor der Schwede gefährlich werden konnte. Nach fünf Minuten Nachspielzeit beendete Christian Dingert die Partie bei einem Stand von 0:0. Der 1. FC Union Berlin steigt mit diesem Ergebnis erstmals in die Bundesliga auf und ist damit der erste Zweitligist seit 2012, der sich in der Relegation durchsetzen konnte.

In der Pressekonferenz nach dem Spiel zeigte sich Cheftrainer Urs Fischer vor Freude überwältigt:

„Es war ein guter Fight zweier Mannschaften, die alles gegeben haben. Für mich müsste Stuttgart in der ersten Halbzeit in Führung gehen, da hatten wir Glück, dass wir im Spiel geblieben sind. Ich fand den Auftritt meiner Jungs in der zweiten Hälfte mutiger, wir waren couragierter am Ball, konnten uns mal behaupten, hatten Spielfortsetzungen und haben versucht, spielerische Lösungen zu finden. So kamen wir auch zu Torgelegenheiten. Wie gesagt: ein toller Kampf beider Mannschaften, ich bin überglücklich, weiß auch, wie die andere Seite sich jetzt fühlt. Ich bin sehr dankbar für alle, sowas kann man nur als Team erreichen, von der Wäschefrau bis zur Marketingabteilung. Auch die Unterstützung des Stadions war heute wieder verrückt über die 90 Minuten. Ich hätte es nie für möglich gehalten, dass wir tatsächlich aufsteigen – aber jetzt haben wir uns für die erste Bundesliga qualifiziert.“

Die Aufstiegsfeierlichkeiten des 1. FC Union Berlin sind für Mittwoch, den 29.05.2019 geplant. Gestartet wird um 16 Uhr mit einer Schiffstour von der East Side Gallery in Richtung Köpenick. Mehr zum Programm ist hier zu finden.


Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

Re: 1.FC Union Berlin - 28/05/2019 23:21

Aufstieg jetzt - Party am Mittwoch


Was für ein Krimi am heutigen Abend im Stadion An der Alten Försterei. Aber nach 95 Minuten ist der große Traum tatsächlich wahr geworden: Der 1. FC Union Berlin ist erstmals in seiner Geschichte Bundesligist! Gefeiert wird der Aufstieg am Mittwoch, dem 29.05.2019 und zwar in mehreren Etappen.

Der Startschuss für die Aufstiegs-Feierlichkeiten fällt um 14:30 Uhr im Roten Rathaus. Dort wird die Mannschaft vom Regierenden Bürgermeister Michael Müller empfangen und trägt sich in das Gästebuch der Stadt ein. Gegen 15:30 Uhr geht es dann mit dem Mannschaftsbus zum Schiffsanleger an der East Side Gallery in Friedrichshain. Von dort wird die Mannschaft auf der rot-weißen Viktoria in Richtung Köpenick aufbrechen. Die Ankunft am Luisenhain in der Köpenicker Altstadt ist für 18 Uhr geplant. Von dort geht es zu Fuß zum Rathaus, wo die Aufsteiger von Bezirksbürgermeister Oliver Igel empfangen werden.

Auf dem Balkon des Rathauses ist die Reise der Mannschaft natürlich noch nicht zu Ende, mit einem offenen Bus geht es von der Altstadt ins Stadion An der Alten Försterei.

Auf dem heimischen Rasen werden die Aufsteiger gegen 19:30 Uhr erwartet. Unmittelbar vor der Mannschaft entert um 19:00 Uhr die Berliner Band Milliarden die Bühne. Nach den Aufsteigern folgen um 20:30 Uhr DIE U.N.V.ERGESSLICHEN & Freunde und zwar SDP, Teesy & Romano.

Der Ablaufplan im Überblick:

Unterwegs

14:30 Uhr | Empfang im Roten Rathaus
16:00 Uhr | Anleger East Side Gallery: Abfahrt der Viktoria nach Köpenick
17:00 Uhr | Öffnung Stadion An der Alten Försterei (Eintritt frei)
18:00 Uhr | Anleger Luisenhain: Ankunft der Mannschaft in der Altstadt Köpenick
18:30 Uhr | Balkon Rathaus Köpenick
19:00 Uhr | Rathaus Köpenick: Abfahrt Mannschaft Richtung Stadion

Im Stadion An der Alten Försterei:

19:00 Uhr | Milliarden
19:30 Uhr | Präsentation der Bundesliga-Aufsteiger
20:30 Uhr | DIE U.N.V.ERGESSLICHEN mit SDP, Teesy & Ali H. und Romano
22:00 Uhr | Ende der Veranstaltung

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

Calmund freut sich mit Eisernen - 29/05/2019 10:23

Ex-Manager freut sich auf Berlin-Derbys
Reiner Calmund hatte bei Union-Aufstieg Gänsehaut vor Freude


[Linked Image]

B.Z.-Kolumnist Reiner Calmund freut sich mit den Fans von Union Berlin über den Aufstieg in die Bundesliga und prophezeit starke Derbys und Abendspiele, bei denen viele Konkurrenten an der Alten Försterei straucheln werden.

Von Reiner Calmund

Union Berlin fasziniert mich. Der Klub war nie das Lieblingskind der ehemaligen DDR, wurde lange belächelt und auch nicht so gefördert wie manch anderer Ostklub. Aber sie sind immer ihren Weg gegangen, haben an sich geglaubt- Das Spiel gegen Stuttgart war Werbung für den Fußball, jetzt kennt jeder Fußball-Fan Union, jetzt hegen bestimmt ganz viele Menschen Sympathie für diesen Klub..

Präsident Zingler zählt zu den Ausnahme-Personen im deutschen Fußball. Er hat nie gemeckert oder geklagt über die überschaubaren finanziellen Mittel, er hat immer angepackt. Und er hat die Fans dabei mit ins Boot genommen, das ist vorbildlich, das hat mir imponiert. Dirk Zingler ist der Kopf und das Gesicht von Union.

Fans haben rot-weißes Blut in den Adern

Die Fans tragen das Herz am rechten Fleck, sie geben alles für ihren Klub, sie haben rot-weißes Blut in den Adern. Die Bilder nach dem Schlusspfiff gingen nicht nur mir unter die Haut. In diesem Moment haben bestimmt viele gedacht – Herzlich Willkommen in der Bundesliga, liebe Unioner! Eine Weltstadt wie Berlin mit ungefähr 3,5 Millionen Einwohner kann auf jeden Fall zwei Bundesligisten vertragen. Union wird überhaupt kein Problem haben, das Stadion zu füllen.

Ich kann mich noch an die Zweit-Liga-Derbys erinnern, die waren schon toll. Jetzt treffen sich Hertha und Union in der Bundesliga wieder – das werden Fußball-Feste. Beide Klubs partizipieren davon, beide werden sich gegenseitig befruchten.
Kult-Stadion An der alten Försterei

Es gibt so viele markante Fußball-Orte in Deutschland, die Alte Försterei gehört auf jeden Fall dazu. Sie steht für Fußball, für Gänsehaut-Atmosphäre, so wie auch die Arena auf Schalke. Ganz speziell sind die Abendspiele, die haben für mich noch eine besondere Faszination. Ich bin mir sicher, da werden sich noch einige Gegner in die Hose machen und ins straucheln kommen.

Union ist auf jeden Fall nicht alleine im Kampf um den Klassenerhalt, da werden bestimmt noch fünf, sechs Teams Probleme haben. Aber mit der Heimstärke und den Fans könnte Union zur Heimmacht werden und dann ist alles möglich.

Reiner Calmund (70) war Leverkusen-Manager, B.Z.-Kolumnist und ist jetzt als TV-Experte und Berater tätig.


Quelle: bz-berlin.de
geschrieben von: Commander

Union feiert auf der Spree - 29/05/2019 21:08

Union-Helden schippern über die Spree

[Linked Image]

Die Aufstiegshelden von Union Berlin feierten feucht-fröhlich auf der Spree und sind plötzlich enorm gefragt.

Aus der gemütlichen Bootsfahrt wurde schnell ein umjubelter Triumphzug: Auf ihrer Ausflugsfahrt auf der Spree gab es für Union Berlins Fußball-Helden zwei Tage nach dem Aufstieg in die Fußball-Bundesliga Applaus von allen Seiten. V

on den Brücken winkten Fans mit brennenden Bengalos, viele Beiboote mit Anhängern begleiteten das Unioner Partyboot Viktoria.

Je mehr sich die Union-Flotte mit den glückseligen Profis dem Heimathafen in Berlin-Köpenick näherte, umso mehr Fans winkten oder jubelten vom Spreeufer, schickten Raketen und Böller in den Himmel und hüllten den Wasserweg in dunklen Rauch.

"Da lacht das Herz. Wir sind alle stolz", sagte Stürmer Sebastian Polter mit heiserer Stimme am "RBB"-Mikro.

Die Spieler ließen es sich auf dem Oberdeck gut gehen und genossen das Bier in der Abendsonne. Mit an Bord waren ehemalige Klub-Größen, die sich in den Partymarathon eingereiht hatten. "Das hat der Verein mit seinen positiv verrückten Fans verdient", sagte Klub-Ikone Torsten Mattuschka.

Der langjährige Mittelfeldspieler der Eisernen lobte vor allem Trainer Urs Fischer: "Er hat mit seiner schweizerischen Ruhe alle Spieler ins Boot geholt."

Union Berlin absolviert alle Bundesligapartien im Stadion an der Alten Försterei

Wieder mittendrin war auch Präsident Dirk Zingler, für den die Bootsfahrt genau die richtige Idee war. "Wir sind ein Klub von der Spree und deshalb jetzt auch auf der Spree", meinte der langjährige Klubboss.

Zingler musste erneut versprechen, dass auch nach dem Aufstieg alle Heimspiele im kultigen Stadion an der Alten Försterei ausgetragen werden. "Unsere Fans würden lieber in der Alten Försterei vor einem Zaun stehen, als in ein anderes Stadion umzuziehen."

Seit dem 0:0 am Montagabend im zweiten Relegationsspiel gegen den Bundesliga-16. VfB Stuttgart befindet sich Union im Partymodus und macht auch dank der vielen positiven Medienauftritte immer mehr Fußballfans neugierig.

"Viele trauen sich jetzt. Wir haben seit Montagabend rund 3000 Mitgliedsanträge erhalten", verriet Zingler und musste sich auf viel Arbeit gefasst machen.

Aufstiegshelden gastierten im Roten Rathaus

Vor der Bootsfahrt hatte Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller die Aufstiegshelden ins Rote Rathaus eingeladen. Klubspitze, Trainerstab und Profis trugen sich ins Goldene Buch der Stadt ein. 200 Fans hatten die Spieler zuvor auf dem Platz vor dem Rathaus erwartet.

"In diesem Jahr feiern wir 30 Jahre Wiedervereinigung. Es ist großartig, dass wir im Jubiläumsjahr mit Union den Aufstieg erleben", sagte Müller, der am Montag beim Spiel gegen den VfB Stuttgart (0:0) im Stadion war: "So eine Stimmung habe ich noch nie erlebt. Wer im Stadion diese einzigartige Atmosphäre miterlebt hat, war begeistert", sagte Müller, der sich auf zwei spannende Derbys gegen Hertha BSC freute.

Nach der Ankunft auf der Viktoria in der Heimat stattete der Union-Tross auch dem Rathaus in Köpenick noch einen Besuch ab. Im Anschluss ging es in Stadion, wo die Mannschaft den Partymarathon gemeinsam mit den Fans ausklingen ließ.


Quelle: sport.de
geschrieben von: Commander

Flecker zur Union - 30/05/2019 21:35

Aufsteiger verpflichtet ersten Neuzugang
Union holt sich Flecker aus Österreich

Der 1. FC Union Berlin hat einen ersten Neuzugang für die erste Saison in der Bundesliga unter Dach und Fach. Am Donnerstagmittag verkündete der Aufsteiger die Verpflichtung von Florian Flecker.

Der 23 Jahre alte Österreicher wechselt vom TSV Hartberg an die Alte Försterei und erhält einen Vertrag bis 2021, der für die 1. und die 2. Liga gilt.

Flecker, der im rechten Mittelfeld zu Hause ist, absolvierte für den Aufsteiger der abgelaufenen Saison in der österreichischen Bundesliga 35 Pflichtspiele, in denen er sieben Tore erzielte. Zuvor spielte der 1,73 Meter große Mittelfeldspieler beim Hartberger Ligakonkurrenten Wolfsberger AC.

"Ich bin glücklich, dass ich ab der kommenden Saison beim 1. FC Union Berlin spielen kann. Nach meinen ersten Profierfahrungen wollte ich unbedingt den Schritt ins Ausland wagen und habe dafür mit Union den perfekten Verein gefunden", wird Flecker in einer Mitteilung der Eisernen zitiert.

Quelle: kicker.de
geschrieben von: Commander

Ex-RWE-Keeper geht zu Union Berlin - 31/05/2019 20:51

Ex-RWE-Keeper geht zu Union Berlin

Bundesliga-Aufsteiger Union Berlin kann einen weiteren Neuzugang präsentieren. Torwart Moritz Nicolas (21) wird für zwei Jahre von Borussia Mönchengladbach ausgeliehen.

Den Transfer haben die Fohlen am Freitag bestätigt. Gleichzeitig wurde der Vertrag von Nicolas bis 2023 verlängert. Bei den Köpenickern soll sich der junge Torwart weiterentwickeln und seine ersten Schritte im Profibereich machen. "Es war unser und Moritz‘ gemeinsamer Wunsch, dass er bei einem anderen Klub eine größere Chance auf Spielpraxis bekommt und wir trauen ihm zu, dass er dies bei Union schaffen wird", berichtet Gladbachs Sportdirektor Max Eberl.

Die Borussia glaubt daran, dass Nicolas langfristig eine Option für die Bundesliga werden kann. Demnach wurde auch eine Option in den Vertrag eingebaut: "Er ist weiter Bestandteil unserer Zukunftsplanungen auf der Torhüterposition, deshalb haben wir den Vertrag mit ihm verlängert und uns die Option gesichert, ihn nach einem Jahr vorzeitig zu uns
zurückzuholen", verrät Eberl.

Moritz Nicolas debütierte für deutsche U21-Nationalmannschaft

Nicolas spielte von 2012 bis 2015 in der Jugendabteilung von Rot-Weiss Essen. Während seiner Zeit bei der A-Jugend wurde die Borussia auf den gebürtigen Gladbecker aufmerksam. RWE konnte das Talent nach einer konkreten Anfrage nicht halten. Nicolas kam in Mönchengladbach überwiegend im Regionalliga-Team zum Einsatz. Für die U23 bestritt er seitdem 75 Regionalligaspiele, bei fünf Pflichtspielen gehörte er zum Kader der Profis. Ein Karriere-Highlight erlebt der Schlussmann am 16. Oktober 2018. Nicolas stand für die U21-Nationalmannschaft im EM-Qualifikationsspiel gegen Irland zwischen den Pfosten und hielt seinen Kasten beim 2:0-Sieg sauber.

Seinen Platz in Gladbachs U23-Mannschaft könnte künftig ein weiterer Ex-Essener einnehmen. Jonas Thomas Kersken (19) wechselt zur neuen Saison aus der U19 von Rot-Weiss Essen nach Mönchengladbach. Das Torwart-Talent unterschrieb bei den Fohlen einen Profivertrag bis zum 30. Juni 2021.

Quelle: Martin Herms / reviersport.de
geschrieben von: Commander

Enorme Ticketnachfrage - 31/05/2019 20:56

Fan-Boom hat Folgen
3000 Neu-Unioner haben kaum Chancen auf Tickets

[Linked Image]
Foto: dpa Picture-Alliance / Christophe Gateau

Union ist in. Union boomt. Und es ist kein Ende in Sicht. Mittwoch sagte Klub-Boss Dirk Zingler (54) zum RBB: „Wir haben seit Montagabend rund 3000 Mitgliedsanträge erhalten.“

Heißt: Union knackt demnächst die 25.000er-Marke, wird somit Dynamo Dresden als größten Ost-Klub überholen. Die Sachsen liegen aktuell bei knapp 22.800. Zum Vergleich: Hertha zählt derzeit 36.100 Mitglieder.

3000 neue Unioner – sicherlich die Folge der Euphorie. Und die Hoffnung der Neu-Anhänger, live bei Heimspielen in der Alten Försterei dabei zu sein. Denn nur Mitglieder haben ein Anrecht auf ein Saisonticket.

Diese Regelung gilt seit 2018/19. Bei 11.500 stoppten die Köpenicker vor einem Jahr den Verkauf. Selbst wenn der Klub die Zahl auf z.B. 12.000 anhebt, werden nicht alle Mitglieder auch die Chance haben, in der Bundesliga dabei zu sein.

Die aktuellen Dauerkarten-Inhaber werden demnächst angeschrieben und gefragt, ob sie ihr Saisonticket verlängern wollen. Bei der Perspektive Bundesliga dürften da kaum jemand nein sagen…

Nicht-Mitglieder müssen auf Tagestickets im freien Verkauf hoffen. Union will bewusst weiter einen freien Verkauf zulassen. Haken: Allerdings werden auch bei diesem Mitglieder oder Fan-Klubs bevorzugt.

Und: Aus dem Kontingent müssen auch rund 2400 Tickets für die Gastmannschaften abgezogen werden.

3000 neue Union-Mitglieder bedeuten auch, dass der Kartendruck fürs traditionelle Weihnachssingen am 23. Dezember steigt. Die Veranstaltung war in den letzten Jahren mit 28.500 Interessenten ausverkauft, viele Mitglieder waren verärgert, dass sie keinen Zugang für sich und ihre Familie erhielten. Ob Bundesliga oder Weihnachtssingen – die Union-Fans bleiben also unter sich.

Quelle: bz-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 03/06/2019 21:28

Bundesliga startet im August

Sommerfahrplan der Union-Profis

Die Profis des 1. FC Union Berlin verabschiedeten sich am vergangenen Mittwoch (29.05.2019) nach der großen Aufstiegsparty in die wohlverdiente Sommerpause.

Chef-Trainer Urs Fischer erwartet sein Team am Sonnabend, dem 29.06.2019 zurück in Berlin-Köpenick, um das erste Mannschaftstraining zur Vorbereitung der Bundesliga-Saison 2019/20 zu absolvieren.

Bereits am 30.06.2019 reisen die Aufsteiger ins Kurztrainingslager nach Bad Saarow, bevor Sie am Sonnabend, dem 06.07.2019 erstmals wieder im Stadion An der Alten Försterei antreten dürfen. Auf heimischem Rasen empfängt der 1. FC Union Berlin zum offiziellen Saisonauftakt den dänischen Superligisten Bröndby IF aus Kopenhagen.

Das Sommer-Trainingslager absolvieren die Eisernen in diesem Jahr in der Region Oberösterreich im Hotel Dilly.

Aktuell plant Union im Trainingslager ein Testspiel gegen den FC Blau-Weiß Linz am Sonnabend, dem 13.07.2019 bevor es am Mittwoch, dem 17.07.2019 in Wien zum Aufeinandertreffen mit First Vienna FC kommt.

Vor dem Bundesligaauftakt am Wochenende 16.08. bis 18.08.2019 ist traditionell noch ein letztes Testspiel im Stadion An der Alten Försterei geplant. Nähere Informationen dazu folgen.

Die Termine im Überblick

29.06.2019 | Trainingsstart

30.06 – 03.07. 2019 | Kurztrainingslager Bad Saarow

06.07.2019 | 15:30 Uhr | Saisonauftakt im Stadion An der Alten Försterei
1. FC Union Berlin vs. Bröndby IF

08.07. – 18.07.2019 | Trainingslager in Österreich
Windischgarsten, Oberösterreich

13.07.2019 | 14:30 Uhr
FC Blau-Weiß Linz vs. 1. FC Union Berlin

17.07.2019 | 19:00 Uhr | Stadion Hohe Warte
First Vienna FC vs. 1. FC Union Berlin

09.08. – 12.08.2019 | 1. Runde im DFB-Pokal

16.08-18.08.2019 | Start Bundesliga

Mögliche Änderungen, konkrete Ansetzungen und ggf. Ticketinformationen der Sommertermine werden zeitnah veröffentlicht. Den Spielplan der Saison 2019/2019 wird die DFL am Freitag, dem 28.06.2019 veröffentlichen.


Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 11/06/2019 11:23

Kommt Förster zur Union?

Der Countdown bei den Eisernen läuft, Transfers stehen in nächster Zeit im Focus Union, man muß sich adäquat verstärken, will man das Abeneuer 1. Fußball-Bundesliga erfolgreich bestehen.
Als Verstärkung im Gespräch ist der 24-jährige Zweitligakicker Philipp Förster vom SV Sandhausen.
Der Mittelfeldspieler hat von den Verantwortlichen der Union bereits zwei Offerten erhalten, jedoch sollen die Vorstellungen beider Parteien bezüglich der Ablösesumme zu weit auseinanderliegen.
Bleibt also abzuwarten, ob sich dieser Transfer am Ende realisieren läßt!
geschrieben von: Commander

Neuer Sponsor für 1.FC Union Berlin - 15/06/2019 10:50

Das Unternehmen Fußball-Bundesliga gehen die Eisernen mit einem neuen Hauptsponsor an!

[Linked Image]
© Adam Berry, getty

Mit Beginn des Abenteuers Bundesliga wird das Immobilienunternehmen Aroundtown SA der neue Hauptsponsor, das Firmenlogo wird dann die neuen Union-Trikots zieren.

In der Vergangenheit unterstützte Aroundtown bereits nachhaltig den Union-Nachwuchs.
geschrieben von: Commander

Ingvartsen nach Köpenick - 16/06/2019 11:37

Marcus Ingvartsen unterschreibt bei den Eisernen

[Linked Image]
Meister mit KRC Genk: Marcus Ingvartsen. @ imago images

Ja, könnte ein interessanter Neuer sein, zumindest in der U21 Dänemarks agiert er sehr beständig, hat bereits jede Menge Buden gemacht.

Hier nochmals dieser Post: https://www.wettblog.net/ubbthreads.php?ubb=showflat&Number=1013#Post1013
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 17/06/2019 14:49

Union rüstet weiter auf

Union Berlin hat sich erneut verstärkt!

Vom Zweitligisten Heidenheim kommt der gebürtige Potsdamer Robert Andrich nach Köpenick.

Der Mittelfeldallrounder kickte zuvor bereits bei Hertha BSC, Dynamo Dresden und Wehen Wiesbaden.

Bei den Eisernen erhält Andrich einen Dreijahresvertrag.
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 17/06/2019 17:58

Union testet in Aue

Am Samstag, 20.07.19, 15:30 Uhr testen die Eisernen beim letztjährigen Ligakonkurrenten Erzgebirge Aue.

Aue belegte in der 2. Bundesliga am Ende Platz 14, besiegte am 18. Spieltag, zu Beginn der Rückrunde, Union überraschend klar mit 3:0.
geschrieben von: Commander

Test gegen Bröndby - 18/06/2019 21:50

Vor dem Testspiel in Aue am 20.07.19, steht zuvor noch ein Freundschaftskick gegen den dänischen Erstligisten Bröndby IF im Stadion An der Alten Försterei auf dem Programm.

Anpfiff der Partie ist am Samstag, 06.07.19 um 15:30 Uhr.

Knappe 45 Minuten vor Spielbeginn erfolgt im Stadion die Vorstellung des kompletten Kaders sowie des Trainer- und Funktionsteams für die Spielzeit 2019/20.

Außerdem gibt es erstmals das Heimtrikot für die Premierensaison in der Bundesliga zu sehen.

Natürlich ebenfalls auf der Tageskarte: kühle Getränke und Gegrilltes sowie eine Autogrammstunde der gesamten Mannschaft nach dem Spiel.
geschrieben von: Commander

Kroos bleibt beim 1.FC Union Berlin - 19/06/2019 11:09

Gute Nachricht für alle Union-Fans - Felix Kroos bleibt ein weiteres Jahr in Köpenick, zusätzlich gibt es Option für ein weiteres Jahr bei den Eisernen.

[Linked Image]
© Stuart Franklin, getty

Auf jeden Fall eine wichtige Personalie, die hier verhandelt wurde, Toni hat sich immer mehr zum Leistungsträger in Berlin entwickelt!
geschrieben von: Commander

Ujah kommt nach Köpenick - 20/06/2019 11:19

Jaaa, es ist perfekt, der erfahrene Bundesligaprofi Anthony Ujah, mittlerweile 28 Jahre alt, wechselt von Mainz 05 zu Union Berlin.

Seine Karriere startete Ujah in seinem Heimatland Nigeria, dort kickte er für den FC Abuja, anschließend bei den Warri Wolves.

2010 führte die Reise dann nach Dänemark, danach in die Bundesliga zu Mainz 05, danach 1.FC Köln und Werder Bremen.

[Linked Image]
Foto: fc-union-berlin.de

2016 ging es dann nach China zu Liaoning FC, zwei Jahre darauf kehrte er 2018 nach Deutschland zurück und ging wieder für Mainz auf Torejagd.

In der letzten Saison wurde Ujah in 23 Pflichtpartien eingesetzt, dabei gelangen ihm vier Treffer.
Total traf er in 171 Bundesligaspielen immerhin 51 mal.

Ich finde guter Deal, das könnte bei den Eisernen vorne passen...
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 21/06/2019 18:10

Aussenverteidiger Peter Kurzweg verlässt die Eisernen und wechselt zum Zweitliga-Absteiger FC Ingolstadt.

Kurzweg kam 2017 von den Würzburger Kickers nach Köpenick, kam aber nur zu 9 Einsätzen.

Daraufhin wurde er wieder nach Würzburg ausgeliehen, absolvierte dort 26 Einsätze in der 3. Liga.
geschrieben von: Commander

Vereinshymne Union Berlin - 24/06/2019 11:42

Union Berlin / Vereinshymne

geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 25/06/2019 18:23

Zwei talentierte Burschen bekommen bei den Eisernen einen Profivertrag!

[Linked Image][/img]
Opfermann und Dehl (v.l.) erhalten Profiverträge
© 1. FC UNION BERLIN

Laurenz Dehl (17) und Maurice Opfermann (19) erhalten Lizenzspielerverträge bis 2021.
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 27/06/2019 11:19

Sheraldo Becker heisst ein weiterer Neuzugang bei den Köpenickern, es könnte ein sehr guter Griff sein.

[Linked Image]
@ fc-union-berlin.de

Sheraldo ist Stürmer, kommt aus Den Haag, durchlief die Jugendabteilungen von Ajax Amsterdam und tritt nun seine erste Station ausserhalb der Niederlande bei den Eisernen an.

Er erhält in Berlin einen Vertrag bis 30.06.2023.
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 27/06/2019 11:23

Einen Abgang hat Union allerdings auch zu vermelden, Berkan Taz verlässt die Eisernen Richtung Energie Cottbus.

[Linked Image]
@ fc-union-berlin.de

Der 20-jährige wechselt für ein Jahr in die Lausitz.

Weitere Details zu diesem Bericht:

https://www.fc-union-berlin.de/de/u...-Taz-fuer-ein-Jahr-nach-Cottbus--19955t/
geschrieben von: Commander

Carlos Mané verlässt Union - 28/06/2019 19:48

Carlos Mané zurück nach Portugal

[Linked Image]
@ fc-union-berlin.de

Wie erwartet und geplant kehrt Carlos Mané nach Ablauf der Leihe zurück nach Portugal zu Sporting Lissabon.
Bei den Köpenickern konnte er sich, immer wieder auch durch Verletzungen zurückgeworfen, nicht entscheidend durchsetzen.
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 28/06/2019 20:38

Gleich ein Kracher zum Auftakt für die Eisernen, die Mission Bundesliga und Klassenerhalt kann also beginnen.

Am 1. Spieltag geht es daheim gegen RB Leipzig, die Partie findet am Wochenende des 16. bis 18.08.2019 statt.

Das erste Auswärtsspiel der Bundesligageschichte findet in Augsburg statt., danach gastiert Borussia Dortmund in Köpenick.

Gegen die Bayern wird es am 9. Spieltag gehen, allerdings in München, am 10. Spieltag steigt dann das Berliner Derby zuhause gegen Hertha BSC.

Hier der Spielplan mit allen Spielen von Union Berlin:

https://www.bundesliga.com/de/bundesliga/spieltag/2019-2020/FCU
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 29/06/2019 10:54

Union Berlin will Innenverteidiger Marvin Friedrich aus Augsburg zurück nach Köpenick holen.

Marvin war bei allen 38 Matches der Eisernen in der Aufstiegssaison dabei, ein absoluter Stammspieler, der grossen Anteil am Aufstieg hatte.

Augsburg zog beim ehemaligen Junioren-Nationalspieler allerdings die vertraglich verankerte Rückkaufoption, der Spieler selbst würde jedoch gerne nach Berlin zurück.

Die Grundlage für ein erfolgreiches Gespräch zwischen den Parteien, ist natürlich die Ablösesumme und genau diese ist mit 4 Millionen Euro recht hoch angesetzt.

Warten wir ab...
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 29/06/2019 11:27

Union holt Schlotterbeck

[Linked Image]
@ fc-union-berlin.de

Noch ein neues Talent für die Köpenicker, die Eisernen leihen Keven Schlotterbeck vom SC Freiburg aus.
Der 22-jährige Innenverteidiger kommt für ein Jahr nach Berlin.
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 01/07/2019 11:46

Am Samstag war Trainingsauftakt beim 1.FC Union Berlin, die Mission 1. Bundesliga kann beginnen und endet hoffentlich dann mit dem Klassenerhalt, was naturgetreu für einen Newcomer sehr schwierig werden wird!

[Linked Image]
@ fc-union-berlin.de

Nach einer weiteren Einheit am Sonntagvormittag (10:00 Uhr) ging es dann ab ins erste Trainingslager.
Bis Mittwoch gastiert der Union-Tross in Bad Saarow am A-ROSA Scharmützelsee und setzt die Vorbereitung dort fort.

Saisonauftakt ist dann am Samstag, 06.07.2019.
Getestet wird um 15:30 Uhr im Stadion An der Alten Försterei gegen den dänischen Superligisten Bröndby IF.

Ca. 45 Minuten vor Spielbeginn erfolgt die Vorstellung des Kaders sowie des Trainer- und Funktionsteams für die Spielzeit 2019/20.

Desweiteren gibt es erstmals das Heimtrikot für die Premierensaison in der Bundesliga zu sehen.
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 04/07/2019 18:45

Tja, die Eisernen verleihen Nachwuchstorwart Lennart Moser für ein Jahr zu Energie Cottbus in die Regionalliga!

[Linked Image]
Torwarttalent Moser wird nach Cottbus verliehen / © Joachim Sielski, getty

In Cottbus soll er, als letztjährige Union-Nr. 3, jede Menge Spielpraxis sammeln.

Sicherlich ein richtiger Schritt...
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 05/07/2019 10:52

Union Berlin hat einen sehr erfahrenen Mann verpflichtet, es ist Neven Subotic, langjähriger Abwehrrecke von Borussia Dortmund.

Bei den Köpenickern erhält Subotic, der Erfahrung aus über 300 Profispielen mitbringt, einen Vertrag bis zum 30.06.2021, gültig für die Bundesliga und die 2. Bundesliga.

[Linked Image]

Neven Subotic wurde am 10.12.1988 in Banja Luka (heute Bosnien-Herzegowina) geboren und zog 1990 mit seiner Familie nach Deutschland, wo der heute 30-Jährige beim TSV Schwarzenberg mit dem Fußballspielen begann. Im Jahr 1999 wanderte er mit seiner Familie nach Salt Lake City (USA) aus, auch dort spielte Subotic weiter Fußball und trat dort für verschiedene Mannschaften an. Vom College Team University of South Florida wagte der Abwehrspezialist 2006 den Sprung in den deutschen Profifußball, schloss sich dem Bundesligisten Mainz 05 an und kam zunächst in der zweiten Mannschaft des FSV zum Einsatz. Im letzten Spiel der Saison debütierte Subotic im Profiteam gegen den FC Bayern München und gehörte in der nächsten Spielzeit zum Stammpersonal von Mainz-Trainer Jürgen Klopp.

Im Sommer 2008 wechselte der 1,93 m große Subotic zu Borussia Dortmund, drei Jahre später feierte er seine erste deutsche Meisterschaft mit dem BVB. Ein Jahr später gelang ihm mit seinem Team sogar das Double, 2013 erreichte der serbische Nationalspieler das Endspiel der Champions League. Im Winter 2017 führte ihn sein Weg per Leihvertag zum Ligakonkurrenten 1. FC Köln, nach der Rückkehr zum BVB wechselte Subotic im Winter 2018 für 1,5 Jahre zum französischen Erstligisten AS St.-Étienne, wo er insgesamt 44 Pflichtspiele absolvierte.


Quelle Foto und Text(gelb gefärbt): fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 05/07/2019 21:07

...und der nächste Oldie kommt!!!

[Linked Image]
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 06/07/2019 18:24

Marvin Friedrich langfristig bei den Eisernen

[Linked Image]
@ fc-union-berlin.de

Er ist zurück in Köpenick! Marvin Friedrich kommt vom FC Augsburg und erhält einen längerfristigen Vertrag bei Union.

https://www.fc-union-berlin.de/de/u...det-Marvin-Friedrich-langfristig-19966W/
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 06/07/2019 18:29

Union besiegt Bröndby

[Linked Image]
fc-union-berlin.de

Yes! Erfolgreicher Teststart in die neue Saison, die Eisernen haben heute den dänischen Superligisten Bröndby IF 2:1 besiegt.


Aufstellungen:

1.FC Union Berlin:

Nicolas (45. Busk) – Trimmel (45. Ryerson), Dietz (45. Rapp), Schlotterbeck (45. Parensen), Lenz (45. Reichel) – Andrich (45. Schmiedebach), Kroos (45. Prömel) – Gogia (45. Flecker), Kade (45. Mees), Bülter (45. Hartel) – Ujah (45. Polter)

Bröndby IF:

Schwäbe, Gammelby (45. Arajuuri), Jung, Hermannsson, Mensah, Kaiser (74. Fisker), Tibbling (62. Lindstrom), Vigen Christensen, Hedlund, Wilczek (70. Uhre), Erceg (45. Radosevic)

Zuschauer: 12.307

Tore: 1:0, Polter, 63.; 1:1, Arajuuri, 81., 2:1, Mees, 90.

Anbei der Spielbericht unter:

https://www.fc-union-berlin.de/de/union-live/news/profis/Union-besiegt-Broendby-2-1-19968p/
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 08/07/2019 12:05

Mal einen Blick auf das Mannschaftsfoto der Eisernen...

Vor dem Bröndby-Testspiel (2:1 Union), stellte sich das Team von Cheftrainer Urs Fischer zum obligatorischen Mannschaftsfoto auf.

Punkt 12:45 Uhr nahmen Spieler, Trainer- und Betreuerteam am Forsthaus in Berlin-Köpenick ihre Plätze ein und die anwesenden Fotografen hatten Gelegenheit, den kompletten Bundesliga-Kader der Eisernen abzulichten.

- nicht anwesend war Suleiman Abdullahi, er fehlt daher auf dem Bild.

[Linked Image]
@ fc-union-berlin.de

4. Reihe

Christopher Busse (Reha-Trainer) | Keven Schlotterbeck 31 | Marvin Friedrich 5 | Lars Dietz 4 | Florian Hübner 19 | Neven Suboti? 3 | Sebastian Polter 9 | Sebastian Andersson 10 | Christopher Trimmel 28 | Frank Placzek (Physiotherapeut)

3. Reihe

Urs Fischer (Cheftrainer) | Oliver Ruhnert (GF Profifußball) | Markus Hoffmann (Co-Trainer) | Nicolai Rapp 18 | Ken Reichel 14 | Marcus Ingvartsen 32 | Grischa Prömel 21 | Marius Bülter 15 | Robert Andrich 30 | Christian Gentner 34 | Lennard Maloney 33 | Martin Krüger (Athletik-Trainer) | Michael Gspurning (Torwart-Trainer)

2. Reihe

Sebastian Bönig (Co-Trainer) | Cihan Kahraman 36 | Anthony Ujah 13 | Sheraldo Becker 27 | Julius Kade 26 | Julian Ryerson 6 | Felix Kroos 23 | Michael Parensen 29 | Christopher Lenz 25 | Florian Flecker 17 | Adrian Wittmann (Spielanalyse & Scouting) | Maximilian Perschk (Physiotherapeut)

1. Reihe

Sven Weinel (Mannschaftsbetreuer) | Susanne Kopplin (Mannschaftsleiterin) | Maurice Arcones 40 | Laurenz Dehl 16 | Joshua Mees 8 | Jakob Busk 12 | Rafal Gikiewicz 1 | Moritz Nicolas 35 | Manuel Schmiedebach 24 | Akaki Gogia 11 | Marcel Hartel 7 | Suchung Kim (Mannschaftsarzt) | Thomas Riedel (Masseur)
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 10/07/2019 21:53

Die DFL hat heute eine zeitgenaue Ansetzung der Spieltage 1 bis 6 der Bundesligasaison 2019/2020 bekannt gegeben.

Nachfolgend die Union-Partien der Spieltage 1 bis 6 im Überblick:

Sonntag, 18.08.2019 | 18:00 Uhr
1. FC Union Berlin : RB Leipzig

Samstag, 24.08.2019 | 15:30 Uhr
FC Augsburg : 1. FC Union Berlin

Samstag, 31.08.2019 | 18:30 Uhr
1. FC Union Berlin : Borussia Dortmund

Samstag, 14.09.2019 | 15:30 Uhr
1. FC Union Berlin : SV Werder Bremen

Samstag, 21.09.2019 | 15:30 Uhr
Bayer 04 Leverkusen : 1. FC Union Berlin

Freitag, 27.09.2019 | 20:30 Uhr
1. FC Union Berlin : Eintracht Frankfurt
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 11/07/2019 16:44

Hier mal einige Fakten zu den Eisernen...

[Linked Image]
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 11/07/2019 17:35

Auch das noch - Union Berlin bekommt eine Geldstrafe aufgebrummt in Höhe von 56.800 Euro!

[Linked Image]
© FIRO/FIRO/SID/

Anbei diese Links dazu:

https://www.sport.de/news/ne3707681/1-fc-union-berlin-muss-56800-euro-strafe-zahlen/

https://www.morgenpost.de/sport/uni...g-hat-teueres-Nachspiel-56-800-Euro.html
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 12/07/2019 20:32

Klarer Testspielsieg für die Eisernen

[Linked Image]
Grischa Prömel war im Testspiel zwei Mal erfolgreich / © PIXATHLON/PIXATHLON/SID/

Auch das zweite Testspiel des FC Union Berlin endete am Freitagnachmittag mit einem Sieg. Nachdem im ersten offiziellen Test der dänische Erstligist Bröndby IF mit 2:1 geschlagen wurde, setzte sich das Team um Trainer Urs Fischer im Trainingslager in Windischgarsten gegen den österreichischen Zweitligisten SV Ried 3:0 (3:0) durch.

Aufstellungen:

1.FC Union Berlin: Gikiewicz – Reichel, Dietz, Friedrich (46. Schlotterbeck), Ryerson (20. Lenz, 61. Dehl) – Kroos, Prömel – Becker (46. Mees), Ingvartsen (46. Opfermann Arcones), Gogia – Andersson (46. Ujah)

SV Ried: Kreidl – Vojkovic, Boateng, Reifeltshammer (56. Reiner), Takougnadi – Ziegl (81. Santana), Wießmeier (56. Nutz), Bajic (46. Ammerer), Acquah (46. Canillas) – Betancor (25. Grubeck, Hingsamer), Grüll (81. Seiwald)

Tore: Friedrich (9.), Prömel (29., 33.)
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 13/07/2019 11:27

Ryerson verletzt sich im Test

Die Eisernen konnten sich gestern im Trainingslager gegen den Austria-Zweitligisten SV Ried locker 3:0 durchsetzen, beklagen allerdings jetzt einen Verletzten.

Abwehrspieler Julian Ryerson zog sich eine Zerrung in der linken Wade zu, fällt somit in Windischgarsten aus, wo noch ein weiteres Testspiel für die Köpenicker gegen BW Linz ansteht.
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 13/07/2019 19:01

Die Siegesserie geht weiter für die Eisernen, während des Traininglagers im österreichischen Windischgarsten gelang den Köpenickern, wie bereits am Vortag gegen Ried, auch gegen BW Linz ein 3:0 Sieg, der diesmal jedoch erst in der zweiten Hälfte klargemacht wurde, zur Pause gab es keine Tore.

[Linked Image]
Polter und Hartel (v.l.) treffen für Union Berlin / @ unknown

Die Aufstellungen:

SV Blau Weiß Linz:

Helac (71. Schmid) – Grasegger, Gemicibasi, Kreuzriegler (78. Dzinic), Nosa (75. Ablinger) – Filip, Brandner, Tursch (62. Mitrovic), Pomer (71. Dombaxi) – Fröschl (62. Kostic), Surdanovic (71. Mehmeti)

1. FC Union Berlin:

Nicolas – Trimmel, Rapp, Parensen, Lenz (78. Opfermann Arcones) – Gentner (46. Andrich), Schmiedebach – Bülter (46. Flecker), Kade (60. Dehl), Hartel – Polter

Zuschauer: 750

Schiedsrichter: M. Schüttengruber, Ing. Stangl, L. Schüttengruber

Tore: 0:1 Kade (55.), 0:2 Polter (64.), 0:3 Hartel (74.)
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 15/07/2019 19:02

Was ging heute im Trainingslager der Eisernen in Windischgarsten/Österreich ab?

[Linked Image]
Grafik: fc-union-berlin.de

Willst du es erfahren, dann klicke zum Homepage-Bericht der Union einfach hier:

https://www.fc-union-berlin.de/de/union-live/news/profis/Fussball-und-Rafting-19979u/
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 17/07/2019 19:27

Das läuft ja ganz prima bislang bei den Eisernen, allerdings kann man auch nicht von sportlich wirklichen Prüfsteinen sprechen.
Heute gewann der FC Union Berlin auch das letzte Testspiel während des Trainingslagers, diesmal gab es auswärts ein lockeres 4:1 (3:0) beim österreichischen Traditionsklub First Vienna FC, seinerseits Aufsteiger in die 4. Liga.

[Linked Image]
Steuerte einen Treffer zum Testspielsieg bei: Ujah / © PIXATHLON/PIXATHLON/SID/

Marius Bülter traf in der ersten Halbzeit doppelt (14., 44.), Sebastian Polter baute in der 15. Minute die Führung per Kopfballtor aus. Mensur Kurtisi erzielte den Anschlusstreffer für die Gastgeber (55.), bevor Anthony Ujah in der 73. Minute die Partie mit seinem Treffer zuschnürte.

Zuvor hatten die Eisernen während ihres Trainingslagers in Windischgarten bereits zwei 3:0-Siege gegen den SV Ried bzw. Blau-Weiß Linz verbucht.

Am 18. August starten die Köpenicker gegen Champions-League-Teilnehmer RB Leipzig in die Liga. Eine Woche zuvor steht das Erstrundenspiel im DFB-Pokal bei Regionalligist VfB Germania Halberstadt auf dem Programm.
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 19/07/2019 11:09

Am morgigen Samstag, 20.07. bestreiten die Eisernen einen weiteren Test beim Zweitligisten Erzgebirge Aue.
Das Spiel findet im Erzgebirge-Stadion statt, Anpfiff ist um 16 Uhr - es ist wohl der erste wirkliche Härtetest.

Das Fahr-Zeughaus wird am Erzgebirgsstadion vor dem Gästeblock zu finden sein und hat unter anderem die neuen Trikots der Eisernen dabei.

Tickets werden am Sonnabend an den Tageskassen erhältlich sein, auch online sind gibt es noch Karten.

Wer nicht live dabei sein kann, bleibt über den Union-Liveticker auf dem Laufenden. Die Partie wird außerdem vom RBB übertragen.
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 20/07/2019 18:50

Heute trafen die Köpenicker auf den wohl ersten echten Prüfstein der Testspielserie und beim letztjährigen Ligakonkurrenten Erzgebirge Aue reichte es nur zu einem 1:1 Remis.

[Linked Image]
@ fc-union-berlin.de

1. FC Union Berlin:
Gikiewicz – Trimmel (73. Dietz), Friedrich, Schlotterbeck, Lenz (60. Reichel) – Prömel (60. Schmiedebach), Gentner (46. Andrich) – Becker (46. Flecker), Ingvartsen (60. Gogia), Bülter (60. Mees) – Ujah (60. Polter)

FC Erzgebirge Aue:
Männel – Rizzuto (46. Kalig), Gonther, Kusic - Fandrich, Hochscheidt, Baumgart (46. Nazarov), Riese (69. Krüger), Wydra (36. Mihojevic) – Zulechner (69. Daferner), Testroet

Zuschauer: 3743

Tore: Ujah (17.), Daferner (85.)
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 22/07/2019 10:43

Subotic noch ohne Einsatz für die Eisernen

[Linked Image]
Ex-BVB-Profi Neven Subotic muss weiter auf seinen ersten Einsatz für Union Berlin warten / © Matthias Kern, getty

Noch hat der prominente Neuzugang Neven Subotic für die Köpenicker kein Testspiel absolviert, doch sollte die Trainingswoche erfolgreich verlaufen, könnte es am Samstag in Anif (Österreich) gegen den VfL Wolfsburg (15 Uhr) dann endlich geschehen.

"Das kommt dann auch auf die Trainingswoche an und wie er sich fühlt", sagte Unions Trainer Urs Fischer der "Bild" über einen möglichen Einsatz.

Momentan laboriert Subotic noch an einer Knieverletzung.

Am 11. August starten die Köpenicker mit dem Pokalspiel beim Viertligisten Germania Halberstadt ins Pflichtspielprogramm.
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 23/07/2019 10:18

Härtetest für die Eisernen

Es steht das insgesamt 6. Testspiel für die Köpenicker an, nach dem 1:1 in Aue, ein weiterer, noch schärferer Leistungstest für den Bundesliga-Neuling.

[Linked Image]
Foto: fc-union-berlin.de

Am 27.07.19 trifft Union Berlin auf den VfL Wolfsburg und zwar im österreichischen Trainingslager in Anif (in der Nähe von Salzburg).
Anpfiff im Maximarkt-Sportpark ist um 15 Uhr!
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 25/07/2019 19:57

Eisernen starten sehr ungewöhnliche Aktion

[Linked Image]

Union möchte seine verstorbenen Fans mit Bannern ehren
Quelle: FIRO/SID

https://www.welt.de/newsticker/spor...in-mit-Banner-Aktion-fuer-tote-Fans.html
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 27/07/2019 10:09

Union Berlin verliert Marcel Hartel

[Linked Image]
© PIXATHLON/PIXATHLON/SID/

Der 23-jährige Offensivspieler wechselt in die 2. Bundesliga zu Arminia Bielefeld.
Hartel bestritt in der Aufstiegssaison der Eisernen insgesamt 26 Zweitligapartien und kam zudem in beiden Relegationsspielen zum Einsatz.
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 27/07/2019 19:33

Remis gegen die Wölfe

[Linked Image]
Stand erstmals für Union auf dem Feld: Neven Subotic
@ twitter Union Berlin

Heute gab es dann den langersehnten Einstand von Neven Subotic im Trikot der Eisernen und obendrauf ein 1:1(1:0) Remis gegen den VfL Wolfsburg im Härtetest, die Partie wurde über viermal 30 Minuten gespielt.

Sebastian Andersson (2.) brachte Union früh in Führung, VfL-Neuzugang Joao Victor (78.) erzielte den Ausgleich für die Wölfe,
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 02/08/2019 19:39

Nochmals ein echter Härtetest vor dem Bundesligabeginn für die Eisernen!

Die IFA präsentiert vor dem Pflichtspielstart des 1. FC Union Berlin ein Testspiel mit internationalem Gegner.
Am morgigen Samstag trifft der FC Union Berlin in der Alten Försterei auf den spanischen Erstligisten Celta Vigo.
Anpfiff in Köpenick ist um 16 Uhr!

Die IFA ist die weltweit führende Messe für Consumer Electronics und Home Appliances. Sie findet vom 06. September bis 11. September 2019 in Berlin statt.
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 02/08/2019 20:03

Seltsam!

[Linked Image]
Musste mit seinem Team ein geheimes Testspiel vorzeitig abbreichen: Union-Coach Urs Fischer / @ dpa

Testspiel der Eisernen abgebrochen!

dazu dieser Bericht:
https://www.sport.de/news/ne3730123/union-berlin-geheim-test-wegen-starkregens-abgebrochen/
geschrieben von: Commander

Re: 1.FC Union Berlin - 04/08/2019 13:29

1.FCUnion Berlin:
Gikiewicz – Trimmel, Rapp, Schlotterbeck (80. Parensen), Reichel (67. Lenz) – Gentner (80. Schmiedebach), Prömel (80. Kade) – Becker (61. Gogia), Ingvartsen (67. Ujah), Bülter (61. Flecker) – Andersson (67. Polter)

Celta Vigo:
Blanco (60. Villar) – Vasquez (86. Carreira), Aidoo (61. Araujo), Costas (61. Beltran), Olazo – Olaza (80. De Leon), Lobotka (80. Junca), Saenz (86. Bermejo), Suarez – Mina (80. Molina), Aspas (19. Losada)

Zuschauer: 11 032

Tore: 0:1 Mendez (22.), 0:2 Mina (57.), 0:3 Saenz (82.)

Am kommenden Sonntag, dem 11.08.2019 steht für den 1. FC Union Berlin das erste Pflichtspiel der neuen Saison auf dem Programm. In der ersten Runde des DFB-Pokals treffen die Köpenicker auf den Regionalligisten VfB Germania Halberstadt. Der Anpfiff im Halberstädter Friedensstadion erfolgt um 15:30 Uhr.
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 07/08/2019 20:51

Am Wochenende steht die erste Runde im DFB-Pokal auf dem Programm der Eisernen und es geht nach Halberstadt!

[Linked Image]
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 10/08/2019 11:01

DFB-POkal ist angesagt für die Eisernen, was schreibt die Homepage?

Union trifft auf Halberstadt


Die erste Runde des DFB-Pokals steht unmittelbar bevor. Der 1. FC Union Berlin misst sich zu diesem Anlass mit dem VfB Germania Halberstadt. Die Partie wird am Sonntag, dem 11.08.2019 im Friedensstadion in Halberstadt ausgetragen, der Anstoß erfolgt um 15:30 Uhr.

Gegnercheck und Rückblick: Halberstadt mit durchwachsenem Saisonstart, Union mit erfolgreicher Vorbereitung

Germania Halberstadt spielte im vergangenen Jahrzehnt zumeist in der Regionalliga Nordost. Nach dem Aufstieg in ebenjene im Jahr 2011 mussten die Halberstädter die Liga nur einmal verlassen, nachdem sie in der Saison 2015/16 nur den 17. Tabellenplatz erreichten. Im folgenden Jahr gelang dem Verein aus Sachsen-Anhalt der direkte Wiederaufstieg. Die abgelaufene Spielzeit beendete die Germania auf Tabellenplatz acht, in der neuen Saison steht die Mannschaft nach drei Spielen mit vier Punkten auf dem neunten Tabellenplatz. Das Team bringt bereits DFB-Pokal-Erfahrung mit: In der Saison 2017/18 qualifizierte sich der VfB erstmals für diesen Wettbewerb und schied in der ersten Spielrunde mit einer 1:2-Niederlage gegen den SC Freiburg aus.

Der 1. FC Union Berlin wartet noch auf den Start der Bundesliga und steckt mitten in den Vorbereitungen für die Premierensaison im Oberhaus. Bereits sieben Testspiele hat der Aufsteiger aus Berlin-Köpenick dafür absolviert, dabei sind die Eisernen fünfmal als Sieger vom Platz gegangen. Gegen den VfL Wolfsburg spielte die Mannschaft von Cheftrainer Urs Fischer unentschieden, gegen RC Celta de Vigo setzte es die erste Niederlage – der spanische Erstligist konnte sich mit 3:0 im Stadion An der Alten Försterei durchsetzen.

Urs Fischer schickt seine Mannschaft mit Selbstbewusstsein und dem nötigen Respekt vor der Aufgabe in die erste Pokalrunde:
„Ich sehe die Favoritenrolle bei uns, für mich ist aber entscheidend, wie man diese heikle Aufgabe angeht. Es bedarf der richtigen Einstellung, um als Sieger vom Platz zu gehen. Wir müssen unseren Gegner respektieren und dennoch selbstbewusst auftreten, wenn wir uns für die nächste Runde qualifizieren wollen. Der Pokal hat immer wieder gezeigt, dass er für Überraschungen gut ist“, so der Schweizer auf der Pressekonferenz vor dem Spiel.

Serviceinfos: Restkontigent an Tickets an den Tageskassen

Kurzfristig bietet Halberstadt an den Tageskassen noch ein Kontigent an Tickets für den erweiterten Gästeblock an.

Das Stadion öffnet am Spieltag um 13:30 Uhr seine Pforten. Germania Halberstadt hat einen P+R-Service vor und nach dem Spiel organisiert. Ab 13:00 bzw. 17:00 Uhr fährt dieser vom Porta-Möbel-Parkplatz zur H.-Neupert-Str. am Stadion. Parken in der unmittelbaren Stadionumgebung ist nicht möglich.

Auch das Fahr-Zeughaus wird vor dem Gästeblock zu finden sein.

Wer nicht vor Ort dabei ist, kann das Spiel in der Liveübertragung bei Sky oder über den Union-Liveticker verfolgen.

(fc-union-berlin.de)
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 10/08/2019 11:11

Stimmungsboykott?

[Linked Image]
Einige Union-Anhänger planen ein 15-minütiges Schweigen zu Spielbeginn
@ Adam Berry, getty

Hier der Bericht, was ist da los?
https://www.sport.de/news/ne3738157...-stimmungsboykott-zum-bundesligaauftakt/
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 11/08/2019 22:11

Eisernen feiern souveränen Pokalsieg

Problemloser geht fast nicht - die Eisernen haben die erste DFB-Pokal-Hürde erfolgreich genommen und in der ersten Runde deutlich mit 6:0 beim Regionalligisten Germania Halberstadt gewonnen, anbei der Spielbericht:

[Linked Image]

https://www.fc-union-berlin.de/de/union-live/news/profis/Union-bezwingt-Halberstadt-19993c/

Quelle: .fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 12/08/2019 21:57

Testspielsieg für die Köpenicker

Nur einen Tag nach dem lockeren Pokalsieg in Halberstadt setzten sich die Eisernen um Trainer Urs Fischer in einem Test beim Regionalligisten SV Lichtenberg 47 aus Berlin mit 4:1 (2:0) durch.

Bei den Köpenickern spielten allerdings fast ausschließlich Profis, die am Sonntag nicht zum Einsatz gekommen waren. Stürmer Anthony Ujah (22., 53.), der bei seinem Kurzeinsatz im Pokal einen Treffer erzielt hatte, erzielte ebenso wie Sebastian Polter (41., 72./Foulelfmeter) einen Doppelpack.

Am kommenden Sonntag startet Union um 18 Uhr gegen RB Leipzig in die erste Bundesligasaison der Vereinsgeschichte!
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 14/08/2019 20:58

Lars Dietz schließt sich für ein Jahr Viktoria Köln an

[Linked Image]

Lars Dietz verlässt den 1. FC Union Berlin für die kommende Spielzeit und schließt sich für die Saison 2019/20 dem Drittligisten Viktoria Köln an. Der Innenverteidiger wechselte im Januar 2018 von Borussia Dortmunds U23 nach Berlin-Köpenick. In der letzten Spielzeit trug der 22-Jährige auf Leihbasis das Trikot der Sportfreunde Lotte. Nach der Rückkehr zu den Eisernen absolvierte Lars Dietz die gesamte Vorbereitung mit dem Team von Urs Fischer, nun folgt der Schritt zum aktuellen Tabellensechsten der 3. Liga.

„Ich will so oft wie möglich auf dem Platz stehen, Erfahrungen sammeln und Verantwortung übernehmen. Es wäre natürlich ein Traum gewesen, in dieser Saison mit Union in der Bundesliga aufzulaufen, für meine persönliche Entwicklung ist ein Jahr mit viel Spielzeit jedoch wichtiger. Deshalb freue ich mich jetzt auf das Jahr bei Viktoria Köln“, kommentierte Lars Dietz den Transfer.

„Wir haben die Entwicklung von Lars Dietz in der letzten Saison aufmerksam verfolgt. Den sehr positiven Eindruck, den wir von ihm hatten, hat Lars in der abgelaufenen Vorbereitung absolut bestätigt. Er ist körperlich sehr präsent und hat sich auch spielerisch gut entwickelt. Mit der aktuellen Konkurrenzsituation in unserer Defensive wäre es für ihn allerdings schwierig geworden, die benötigte Spielpraxis zu bekommen. Für Lars lagen mehrere Anfragen, auch aus der 2. Bundesliga vor, für ihn war es jedoch entscheidend, dass er auf der Position des Innenverteidigers zum Zug kommt. Von seinem Potenzial sind wir überzeugt und sehen in der Leihe nach Köln eine sehr gute Chance zur Weiterentwicklung“, zeigte sich Oliver Ruhnert, Geschäftsführer Profifußball, mit dem Wechsel zufrieden.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 14/08/2019 21:02

Zum Bundesliga-Debüt:

[Linked Image]

Pünktlich zum ersten Heimspiel des 1. FC Union Berlin im Fußball-Oberhaus erscheint am Freitag, dem 16.08.2019 eine neue Ausgabe des U.N.V.E.U.-Magazins aus dem Hause DuMont Berliner Verlag. Natürlich wird das Heft am Spieltag auch vor Ort im Stadion An der Alten Försterei erhältlich sein.

"Expedition Bundesliga" lautet der Titel der aktuellen Ausgabe und dahinter verbirgt sich eine Rundreise der Macher quer durch Deutschland. Mehr als 3.000 Kilometer haben sie dabei zurückgelegt, in zwölf Bundesländern 18 Stadien besucht und dort den ein oder anderen Spieler, Trainer oder Fan der diesjährigen Union-Gegner zu Wort kommen lassen.

Im Heft erzählen zudem auch Ex-Unioner wie Steffen Baumgart, aktueller Trainer beim SC Paderborn, Steven Skrzybski, Stürmer bei Schalke 04 oder der Kölner Simon Terodde über ihre Zeit bei den Eisernen und die anstehende Saison.

Darüberhinaus gibt es ein Doppelinterview mit Unions Verteidigern Marvin Friedrich und Neven Subotic und natürlich viele weitere Informationen rund um die erste Bundesliga-Saison der Eisernen.

Die neunte Ausgabe von U.N.V.E.U. kostet 4,50 Euro und ist ab Freitag auch im Zeitschriftenhandel erhältlich.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 16/08/2019 10:12

Test in der Länderspielpause:

Der 1. FC Union Berlin nutzt die erste Länderspielpause im September für ein Testspiel. Am Donnerstag, dem 05.09.2019, spielt die Mannschaft von Urs Fischer gegen den Drittligisten Chemnitzer FC. Austragungsort ist das Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion in Hoyerswerda (Liselotte Hermann Straße 3, 02977 Hoyerswerda), der Anstoß erfolgt um 17:30 Uhr.

Gegnercheck: Chemnitz im Wiederaufbau

Der Chemnitzer FC ist ein Verein mit langer Tradition. Bereits im Jahr 1966 wird der Klub unter dem Namen Fußballclub Karl-Marx-Stadt gegründet, heißt der Verein seit dem Jahr 1990 Chemnitzer Fußballclub. Während man in der Vergangenheit große Erfolge feierte – unter anderem die DDR-Meisterschaft sowie den Einzug ins Achtelfinale des UEFA-Pokals – ist die jüngere Geschichte des CFC von Schwierigkeiten gezeichnet. Im Jahr 2018 gab der Verein die Insolvenz bekannt, musste neun Punkte Abzug hinnehmen und stieg damit in die Viertklassigkeit ab. Die Chance zum Neustart wurde jedoch genutzt: der Chemnitzer FC beendete die Saison 2018/19 auf dem 1. Platz der Regionalliga Nordost und stieg damit direkt auf. Einen erheblichen Anteil am Erfolg haben dabei auch drei Ex-Union-Spieler: Cheftrainer David Bergner und sein Co-Trainer Sreto Ristic sowie Thomas Sobotzik, Geschäftsführer Sport beim CFC, standen allesamt früher für Union auf dem Platz.

Serviceinfos: Vorverkauf gestartet
Tickets zum Preis von 8,- € sind ab sofort online beim Hoyerswerdaer FC erhältlich.

fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 19/08/2019 09:59

Zur Bundesligapremiere

Union unterliegt Leipzig 0:4

[Linked Image]
@ fc-union-berlin.de

Der 1. FC Union Berlin ist mit einer Niederlage in seine erste Bundesliga-Saison gestartet. Beim 0:4 gegen RB Leipzig trafen Halstenberg (16.), Sabitzer (31.), Werner (42.) und Nkunku (69.) für die Gäste.

1. FC Union Berlin: Gikiewicz – Trimmel, Friedrich, Schlotterbeck, Lenz – Prömel, Gentner (46. Ujah) – Abdullahi, Andrich, Bülter – Andersson (69. Polter)

RB Leipzig: Gulásci – Mukiele, Konaté, Orban – Klostermann, Demme (62. Laimer), Kampl (73. Forsberg), Halstenberg – Sabitzer, Poulsen, Werner (65. Nkunku)

Zuschauer: 22.012 + 455

Tore: 0:1 Halstenberg (16.), 0:2 Sabitzer (31.), 0:3 Werner (42.), 0:4 Nkunku (69.)

Endlich dabei: Unions erster Auftritt in der Bundesliga begann mit einem Gänsehautmoment. Zu den vertrauten Klängen der Union-Hymne wurden 455 Porträts verstorbener Unioner auf den Rängen hochgehalten. Auf diese Weise ließen die Menschen diejenigen an diesem besonderen Abend teilhaben, denen es nicht mehr vergönnt war, den Bundesligastart ihres Vereins mitzuerleben.

Urs Fischer ließ sein Team zur Bundesligapremiere im 4-2-3-1-System auflaufen. Im noch strahlenden Sonnenschein Köpenicks sah der Cheftrainer der Eisernen eine kontrollierte Anfangsphase, in der beide Mannschaften sich erst an den Gegner herantasteten.

Der erste Paukenschlag gehörte dann den Gastgebern. Marius Bülter bediente Robert Andrich, der die Vorlage nur unkontrolliert auf den Kasten bringen konnte und deshalb nur wenig Gefahr für Peter Gulásci im Tor der Leipziger darstellte. Leipzig zeigte sich zunächst weniger dominant als prognostiziert, dafür aber sehr effizient. Unmittelbar nach Ende des Stimmungsboykotts der Unioner gegen den heutigen Gegner traf Marcel Halstenberg für die Gäste aus halblinker Position im Strafraum mit einem Schlenzer in den rechten Winkel. Kurz darauf war es auch mit dem Sonnenschein vorbei und strömender Regen ergoss sich im Stadion An der Alten Försterei. Ein weiterer vermeintlicher Treffer der Gäste wurde in der 23. Minute aberkannt, da der Entstehung ein Handspiel vorangegangen war. Nun ergaben sich einige Chancen für die Eisernen, wie etwa der Schuss von Grischa Prömel nach einer Ecke, aber kein Versuch brachte den heiß ersehnten ersten Bundesligatreffer für Union. Auf der Gegenseite lief es besser: Der Torschütze des 0:1 bediente Marcel Sabitzer mit einem Pass in den Rückraum, dieser ließ sich aus guter Position nicht zweimal bitten und erhöhte auf 0:2 aus Berliner Sicht (31.). Nur wenig später fungierte Sabitzer als Vorlagengeber: nach einem Ballverlust der Köpenicker in der eigenen Spielfeldhälfte legte er den Ball auf Timo Werner ab, der nach kurzem Antritt den 0:3-Pausenstand besorgte (41.).

Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Unioner bissiger und hatten mehr Zug zum Tor. Viele Bemühungen wurden durch die fast chirurgische Präzision der Leipziger Defensive bereits im Ansatz verhindert. Die beste Chance zum Anschlusstreffer hatte Sebastian Andersson auf dem Fuß, der nach einem Dribbling in den Strafraum erst durch eine Grätsche von Konaté vom Ball getrennt wurde. Durch die Vorwärtsbewegung der Unioner öffneten sich nun noch mehr Räume für Leipzig. Die Gäste ließen sich nicht lange bitten und trafen nach 69 Minuten erneut: Sabitzer verlängerte eine Flanke in den Strafraum per Kopf auf den 2. Pfosten, wo Nkunku die Vorlage mühelos über die Torlinie schob. Die Eisernen blieben weiterhin mutig und engagiert, konnten aber kaum noch klare Chancen kreieren. Stattdessen war die Defensive in den letzten zehn Minuten gefragt: Zweimal dribbelte sich Nkunku in torgefährliche Positionen, wurde aber von Christopher Trimmel und Rafal Gikiewicz gestoppt. Da keiner Mannschaft in der Schlussphase ein weiteres Tor gelingen wollte, endete die Partie mit 0:4.

Urs Fischer schätzt die Niederlage nüchtern ein:

„Mit dem heutigen Spiel sind wir in der Liga angekommen. Wir haben zu viele eigene Fehler gemacht, die gegnerischen Treffer damit provoziert. Das Spiel hätte auch höher ausgehen können. Solche Dinge dürfen in der Zukunft nicht passieren, daran arbeiten wir “, so der Schweizer im Interview nach dem Spiel.

Für den 1. FC Union Berlin geht es am nächsten Wochenende mit der Bundesligasaison weiter. Am Samstag, dem 24.08.2019, trifft die Mannschaft auswärts im WWK-Stadion auf den FC Augsburg.

fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 19/08/2019 10:03

Union Berlin geht bei Bundesligapremiere gegen Leipzig unter

Union ist mit einer deutlichen Niederlage in die Saison gestartet. RB unter Neutrainer Julian Nagelsmann ließ dem Aufsteiger bei dessen Bundesligadebüt keine Chance. Großen Anteil daran hatte Marcel Sabitzer.

[Linked Image]
Erfolgreiche Kombination: Leipzigs Marcel Sabitzer (links) und Marcel Halstenberg
FILIP SINGER/EPA-EFE/REX

Zwei Premieren in der Bundesliga - und eine hohe Niederlage: Julian Nagelsmann stand zum ersten Mal als RB-Coach an der Seitenlinie, Aufsteiger Union Berlin spielte nach zehn Jahren in der 2. Liga zum ersten Mal in der höchsten Spielklasse - und traf dort gleich auf den Tabellendritten der vergangenen Saison. Das Ungleichgewicht zeigte sich auf dem Platz: Leipzig siegte gegen abwehrschwache Berliner 4:0 (3:0). Die Treffer erzielten Marcel Halstenberg (16. Minute), Marcel Sabitzer (42.), Timo Werner (42.) und Christopher Nkunku (69.)

Die ersten 15. Spielminuten hatten die Berliner Fans aus Protest gegen die RB-Vereinsstruktur stumm begleitet. Gerade als der Countdown heruntergezählt war, fiel das erste Tor - für RB: Sabitzer schoss einen Querpass links in den Strafraum zu Halstenberg, der Unions Abdullahi mit einem Haken ausspielte, von der Berliner Abwehr nicht angegriffen wurde und frei zum Schuss kam (16.).

Erfolgreiche Zusammenarbeit

Die Kombination Sabitzer/Halstenberg sorgte auch für den Treffer zum 2:0, diesmal mit umgekehrter Aufgabenteilung. Nach einem verunglückten Abwurf von Unions Keeper Rafal Gikiewicz kam Halstenberg an den Ball und bediente den an der Strafraumgrenze freistehenden Sabitzer, der ins linke obere Eck traf (31.). Zuvor war der Ball schon einmal im Berliner Tor gelandet. Der Treffer durch Klostermann zählte aber nicht, da Yussuf Poulsen den Ball zuvor an die Hand bekommen hatte (23.). Werner erhöhte kurz vor der Pause nach Zuspiel von Sabitzer (42.).

Das Team von Urs Fischer konnte sich wenige Chancen erarbeiten. In der zweiten Hälfte unterband Konaté mit einer Grätsche einen Versuch von Andersson (56.). Stattdessen traf wenig später der für Werner eingewechselte Nkunku, der von Paris Saint-Germain gekommen war, unbehelligt von der Berliner Abwehr zum 4:0-Endstand.

Leipzig beendet den ersten Bundesligaspieltag auf Tabellenplatz zwei hinter Dortmund. Der BVB konnte sein Heimspiel gegen Augsburg 5:1 (1:1) gewinnen.

1. FC Union Berlin - RB Leipzig 0:4 (0:3)

0:1 Halstenberg (16.)
0:2 Sabitzer (31.)
0:3 Werner (42.)
0:4 Nkunku (69.)

Berlin: Gikiewicz - Trimmel, Friedrich, Schlotterbeck, Lenz - Prömel, Gentner (46. Ujah) - Andrich, Bülter - Abdullahi (58. Becker), Andersson (69. Polter)
Leipzig: Gulacsi - Mukiele, Konaté, Orban - Klostermann, Demme (62. Laimer), Kampl (73. Forsberg), Sabitzer, Halstenberg - Poulsen, Werner (65. Nkunku)

Schiedsrichter: Schmidt
Gelbe Karten: Becker -
Zuschauer: 22.467 (ausverkauft)

spiegel.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 19/08/2019 10:06

Zweite Runde im DFB-Pokal:

Parallel zur Bundesligapartie des 1. FC Union Berlin gegen RB Leipzig fand am heutigen Sonntag (18.08.2019) die Auslosung der zweiten Runde im DFB-Pokal statt.

[Linked Image]
@ fc-union-berlin.de

Nachdem sich Union in Runde 1 mit einem Sieg gegen den VfB Germania Halberstadt durchgesetzt hat, wartet nun der SC Freibug auf die Eisernen.

Die Begegnungen der zweiten Runde des DFB-Pokals 2018/19 werden am 29. Oktober und 30. Oktober ausgetragen, die Anstoßzeiten stehen noch nicht fest.

fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 22/08/2019 09:39

Alte Försterei

Ein Reporter des RBB wurde vor dem Spiel gegen Leipzig im Umfeld der Alten Försterei attackiert. Der RBB stellte Strafzeige.

[Linked Image]
Zu dem Angriff kam es im Umfeld des Stadions An der Alten Försterei.
Foto: Herbert Rudel / picture alliance / Pressefoto Rudel

Berlin. Vor der Heimspielpremiere des neuen Fußball-Bundesligisten 1. FC Union Berlin ist ein Reporter des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB) von Besuchern tätlich angegriffen worden. Der Reporter machte etwa zwei Stunden vor dem Spiel im Umfeld des Stadions Videoaufnahmen für das Social-Media-Angebot des Senders, teilte der RBB auf seiner Webseite mit.

Dabei wurden dem Reporter von zwei Besuchern in Union-Fankleidung das Handy entrissen und die Aufnahmen gelöscht, nachdem der Journalist selbst aufgefordert worden war, die Aufnahmen zu löschen. Nach einem weiteren Filmversuch wenig später wurde dem Reporter das Handy erneut entrissen und er erhielt einen Schlag ins Gesicht. Eine Strafanzeige gegen Unbekannt wurde gestellt.

„Wir haben die Angelegenheit öffentlich gemacht, damit man erfährt, dass es solche Angriffe gibt“, sagte Justus Demmer, Leiter Presse und Information des RBB, der Deutschen Presse-Agentur. Da der Vorfall außerhalb des Stadiongeländes stattfand, kann der Bundesligist nicht haftbar gemacht werden und äußerte sich auf Anfrage knapp: „Wir bedauern diesen Vorfall sehr. Am Sonntag haben zahlreiche Vertreter nationaler und internationaler Medien über das erste Bundesliga-Spiel des 1. FC Union Berlin berichtet und beeindruckende Bilder aus dem Stadion An der Alten Försterei in die Welt transportiert. Umso ärgerlicher ist dieses Vorkommnis, das uns für den betroffenen Reporter sehr leid tut.“

Auch beim RBB will man trotz der gestellten Strafanzeige den Fall nicht zu hoch hängen. Demmer meint aber, dass man nicht gleich zuschlagen müsse, wenn man nicht einer Meinung sei.
( dpa )
morgenpost.de
geschrieben von: Hagi10

Re: 1.FC Union Berlin - 23/08/2019 16:31

Mich interessieren immer die Etats der Vereine. Leider ist es schwierig diese Zahlen zu erfahren. Manchmal werden diese Zahlen im Laufe der Saison vom Verein veröffentlicht, oder man liest es in der Örtlichen Presse. Ich schätze mal bei Union ist der Betrag bei ca 25 Mio Euro. Kennst Du die Zahl @Commander?
geschrieben von: Commander

Re: 1.FC Union Berlin - 23/08/2019 16:48

ursprünglich geschrieben von Hagi10
Mich interessieren immer die Etats der Vereine. Leider ist es schwierig diese Zahlen zu erfahren. Manchmal werden diese Zahlen im Laufe der Saison vom Verein veröffentlicht, oder man liest es in der Örtlichen Presse. Ich schätze mal bei Union ist der Betrag bei ca 25 Mio Euro. Kennst Du die Zahl @Commander?


Hi Hagi, oh der Etat ist deutlich höher, liegt bei 80 Mio Euro, habe einen Artikel aus der Berliner Morgenpost herausgesucht, siehe Link:
https://www.morgenpost.de/sport/uni...er-Bundesliga-Das-wollen-Sie-wissen.html
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 24/08/2019 10:00

Auswärts-Debüt in der Bundesliga:

UNION IN AUGSBURG

Am Samstag, dem 24.08.2019 bestreitet der 1. FC Union Berlin im Rahmen der Bundesligaspielzeit 2019/20 sein zweites Punktspiel. Dazu empfängt der FC Augsburg im heimischen WWK-Arena die Eisernen, der Anstoß erfolgt um 15:30 Uhr.

Rückblick auf den ersten Spieltag: Union und Augsburg mit schwierigem Start

Union bestritt am vergangenen Sonntag gegen RB Leipzig sein erstes Bundesliga-Spiel in der Vereinsgeschichte. Der Champions-League-Teilnehmer bereitete dem Aufsteiger aus Berlin einen schweren Einstand und ging bereits nach 16 Minuten durch Marcel Halstenberg in Führung. Marcel Sabitzer (31.), Timo Werner (42.) und Christopher Nkunku (69.) trafen unter der Leitung des neuen Cheftrainers Julian Nagelsmann ebenfalls. Die Partie endete mit 0:4 aus Köpenicker Sicht.

Der FC Augsburg spielte zum Saisonauftakt beim BVB. Nach einem Blitzstart gingen die Fuggerstädter bereits in der ersten Spielminute durch das Tor von Florian Niederlechner in Führung, mussten in der Folge aber einige Rückschläge gegen stark aufspielende Dortmunder hinnehmen. Paco Alcácer glich die Partie bereits zwei Zeigerumdrehungen später aus. Nach dem Seitenwechsel eröffnete die Borussia das Torfeuerwerk: Jaden Sancho (51.), Marco Reus (57.) und Paco Alcácer (59.) schenkten dem FCA innerhalb von zehn Minuten drei Tore ein, Julian Brandt besorgte acht Minuten vor Schluss den Vorentscheid mit seinem Tor zum 5:1.

Vorausblick auf den Gegner: Union wartet auf ersten Sieg gegen Augsburg

Union und Augsburg trafen im Rahmen der Zweitligasaisons 2009/10 und 2010/11 jeweils zweimal aufeinander. Beide Partien im Stadion An der Alten Försterei endeten ohne Tor, in der Fuggerstadt gab es ein 1:1-Remis sowie einen knappen 2:1-Sieg für den FC Augsburg. Ein Sieg am Samstag würde also direkt drei Premieren bedeuten: das erste Bundesliga-Tor, der erste Bundesliga-Erfolg sowie die ersten drei Punkte gegen Augsburg.

Cheftrainer des FCA, Martin Schmidt, muss in der Partie am Samstag auf Jeffrey Gouweleeuw verzichten. Der Innenverteidiger fällt wegen Adduktorenbeschwerden aus. Auch Sergio Córdova ist keine Option, da der Mittelstürmer noch immer Trainingsrückstand aufzuholen hat.

Urs Fischer muss ebenfalls einige personelle Abstriche machen. Florian Hübner laboriert weiterhin an einer Kapsel-Band-Läsion, Maurice Opfermann Arcones muss wegen muskulärer Probleme, die er sich im Baltic Sea Cup zuzog, pausieren.

Der Cheftrainer des 1. FC Union Berlin sieht im Spiel am kommenden Samstag auch eine Chance:

„Das Spiel am letzten Wochenende war eine Ohrfeige, aber das hat auch sein Positives: man muss aus solchen Spielen lernen. Es wird nicht das letzte Mal sein, dass wir aus schwierigen Situationen unsere Lehre ziehen müssen. Augsburg hatte ebenfalls keinen perfekten Start, für sie ist das kommende Spiel ein Pflichtsieg. Das ist ein Verein, der seit zehn Jahren in der Bundesliga spielt. Es liegt an uns, ihnen das Leben so schwer wie möglich zu machen. Wir müssen den Blick auf uns richten, um dort bestehen zu können“, so Fischer auf der Pressekonferenz vor dem Spiel.

Serviceinfos: Sitzplätze an den Tageskassen erhältlich

2.517 Union-Fans haben sich bereits Tickets für die Partie in Augsburg gesichert, das Stehplatzkontingent im Gästeblock ist damit vergriffen. Sitzplätze sind allerdings noch vorhanden, die Tageskassen werden am Samstag geöffnet sein.

Wer das Spiel nicht vor Ort verfolgen kann, bleibt über den Union-Liveticker auf dem Laufenden.

Informationen zum Rahmenprogramm der Faninitiative Augsburg Calling sowie Anreisetipps sind hier zu finden.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 24/08/2019 20:46

Jubel in Köpenick! Erster Treffer und erster Punkt der Bundesligageschichte

[Linked Image]
Der Joker sticht: Sebastian Andersson (Mitte) ist Union Berlins erster Bundesliga-Torschütze. imago images

Es ist vollbracht, Bundesliga-Neuling Union Berlin hat den ersten Punkt in der Bundesliga-Historie erkämpft, beim FC Augsburg holte man ein 1:1 und konnte die Ernüchterung zum Einstand beim 0:4 gegen Leipzig zumindest etwas korrigieren.

Hier der Spielbericht:
https://www.kicker.de/4588664/spielbericht/fc-augsburg-91/1-fc-union-berlin-62
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 24/08/2019 20:50

Verdienter Punkt in Unterzahl:

UNION SPIELT 1:1 IN AUGSBURG


[Linked Image]

Am 2. Spieltag der Fußball-Bundesliga erkämpft sich der 1. FC Union Berlin beim FC Augsburg den ersten Punkt. Die zu dem Zeitpunkt etwas überraschende Führung der Gastgeber aus der 59. Minute egalisiert der eigewechselte Andersson für die Köpenicker zehn Minuten vor Schluss. Die letzten Minuten überstehen die Eisernen in Unterzahl nachdem Keven Schlotterbeck in der 84. Minute die rote Karte gesehen hatte.

FC Augsburg: Koubek – Lichtsteiner, Jedvaj, Khedira, Max – Baier, Gruezo (74. Oxford) – Vargas (66. Richter), Hahn, Gregoritsch – Niederlechner (88. Finnbogason)

1. FC Union Berlin: Gikiewicz – Trimmel, Subotic, Schlotterbeck, Lenz – Prömel, Andrich – Becker (68. Abdullahi), Ingvartsen (71. Andersson), Bülter – Ujah (71. Polter)

Zuschauer: 27.703

Tore: 1:0 Vargas (59.), 1:1 Andersson (80.)

Urs Fischer wechselte im Vergleich zum 1. Spieltag auf vier Positionen in der Startelf. Neven Subotic rückte für Marvin Friedrich in die Mannschaft, statt Suleiman Abdullahi startete Sheraldo Becker auf der rechten Außenbahn. Auch in der zentralen Offensive gab es Änderungen: statt Sebastian Andersson stürmte Anthony Ujah von Beginn an, hinter ihm verteilte Marcus Ingvartsen die Bälle. Der Cheftrainer der Eisernen sah eine ausgeglichene erste Hälfte, in der die Anfangsphase den Gastgebern gehörte. Erstmals auffällig wurde Augsburg in der 9. Spielminute. André Hahn spielte nach einem Sprint an die Grundlinie einen flachen Pass in den Strafraum, den Union-Keeper Rafal Gikiewicz jedoch abfangen konnte. Union stand in dieser Phase recht kompakt, dem FCA fehlten die Ideen, die Abwehrreihe der Berliner zu umspielen. Offensiv kamen die Köpenicker nach 27 Minuten zum erstem Mal zur Geltung. Nach einem Konter zog Anthony Ujah in den Strafraum und versuchte aus spitzem Winkel sein Glück. Sein Abschluss traf aber nur das Außennetz. Nach diesem Warnschuss fand Union besseren Zug zum gegnerischen Tor, die Abschlüsse mehrten sich. Dem Führungstreffer am nächsten war dabei Marius Bülter mit einem Schuss aus der zweiten Reihe, der nur knapp über den Querbalken flog. Kurz vor der Pause versuchten es sowohl Marcus Ingvartsen als auch Robert Andrich mit Abschlüssen aus dem Rückraum, beide wurden jedoch von der Augsburger Defensive entschärft. Torlos ging es in die Pause.

Nach der Pause startete Union mit viel Tempo in den zweiten Durchgang. Sheraldo Becker wurde auf der rechten Außenbahn angespielt und versuchte den mitgelaufenen Anthony Ujah zu bedienen, die Hereingabe wurde aber von der Augsburger Innenverteidigung pariert, bevor der Stürmer an den Ball kam (48.). Wenige Minuten später eine ähnliche Situation: Ujah kam über die linke Seite, doch auch seinen Passversuch auf die mitgelaufenen Mitspieler konnten die Augsburger entschärfen. In der 59. Minute gingen die Gastgeber nach einer kurzen Phase, in der sie das Spiel zeitweise an sich rissen, schließlich in Führung. Von der Grundlinie spielte Niederlechner einen scharfen Ball in den Strafraum, wo Vargas bereits lauerte und das Leder über die Torlinie schob. Urs Fischer reagierte und brachte in der 68. Minute Abdullahi und in der 71. Minute Polter und Andersson, die von da an als doppelte Sturmspitze fungierten und bereits Sekunden nach ihrer Einwechslung per Kopf für Torgefahr sorgten. Nach einem kurzen Schreck – Niederlechner hatte sich nach einem Konter an den Strafraum gekämpft und den Ball im Fallen nur knapp neben dem Pfosten platziert – fand der Aufsteiger aus Berlin wieder Zugriff. Ein Distanzschuss von Christopher Lenz traf den Pfosten, der Nachschuss von Suleiman Abdullahi wurde aus der Gefahrenzone gegrätscht (76.). Wenig später dann schließlich der verdiente Ausgleich: nach einem groben Schnitzer von Tin Jedvaj kam Sebastian Polter vor dem Strafraum an den Ball, mit dem Leder am Fuß zog er auf der linken Seite in den Sechzehner, der FCA-Schlussmann eilte ihm bereits entgegen. Polter behielt die Übersicht und schob den Ball zu Sebastian Andersson quer, der das Leder konzentriert in den Maschen versenkte. Kurz darauf ein weiterer Schock für Union: Keven Schlotterbeck kam im Zweikampf gegen Niederlechner den entscheidenden Schritt zu spät und traf mit der offenen Sohle die Hacken des Augsburger Stürmers. Robert Schröder, der die Partie gut im Griff hatte, zögerte nicht und verwies den jungen Innenverteidiger per roter Karte des Platzes. In Unterzahl stemmte sich Union erfolgreich gegen alle Angriffe, die in Richtung des Berliner Strafraums rollten und verteidigte das 1:1-Unentschieden bis zum Schluss.

Urs Fischer zeigte sich glücklich über den Punktgewinn seiner Mannschaft:

„Ich freue mich für die Jungs. Über 90 Minuten haben sie vieles richtiggemacht. Wir waren von Beginn an im Spiel, hatten Zugriff, hatten in einigen Phasen auch eine gewisse Kontrolle. Das gab uns das Selbstvertrauen, das man auch braucht, wenn man Punkte mitnehmen will. Das 1:0 ging für mich etwas gegen den Spielverlauf, ich sah uns in den Torchancen vorn, wir haben unsere aber nicht genutzt. Danach hatten wir eine Phase, in der Augsburg die Chance hatte, das zweite Tor zu erzielen, da hatten wir Wettkampfglück. Die Mannschaft hat nie aufgegeben, bis zum Schluss daran geglaubt, etwas zu holen. Ich bin froh, dass sie sich schlussendlich belohnt hat“, so Unions Cheftrainer auf der Pressekonferenz nach dem Spiel.

Für seine Mannschaft geht es in der nächsten Woche mit der Bundesliga weiter. Der 1. FC Union Berlin empfängt am Sonnabend, dem 31.08.2019, Borussia Dortmund im Stadion An der Alten Försterei. Der Anpfiff erfolgt um 18:30 Uhr.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 25/08/2019 10:46

Die Eisernen setzen eine erste Duftmarke im Oberhaus
Andersson beschert Union Berlin zwei Bundesliga-Premieren

[Linked Image]
Die beiden Joker Sebastian Polter und Sebastian Andersson bescherten Union den ersten Bundesliga-Punkt
© Alexander Hassenstein, getty

Der Eintrag in die Geschichtsbücher von Union Berlin machte Sebastian Andersson "sehr stolz". Das Joker-Tor des 28 Jahre alten Schweden bedeutete aber nicht nur Treffer Nummer eins in der Fußball-Bundesliga.

Er bescherte dem Aufsteiger beim 1:1 (0:0) gegen den FC Augsburg auch den heiß ersehnten ersten Punkt im Oberhaus. "Und der ist ganz wichtig für das Selbstbewusstsein", sagte Andersson. Nach dem heftigen 0:4 zum Auftakt gegen RB Leipzig bewiesen die Berliner, dass sie in der Bundesliga punkten können.

Das von den mitgereisten Fans euphorisch bejubelte Tor in der 80. Minute war auch Trainer Urs Fischer zu verdanken, der Andersson und Sebastian Polter nach dem Augsburger 1:0 von Ruben Vargas (59.) gemeinsam eingewechselt hatte. Mit den beiden groß gewachsenen Angreifern kam noch einmal Wucht ins Angriffsspiel der Gäste.

"Die Bank muss bereit sein, wenn sie gefragt ist", bemerkte Fischer zu seinem Schachzug. Die Reaktion seines Teams in Augsburg gefiel ihm außerordentlich. "Die Ohrfeige gegen Leipzig mussten wir erstmal wegstecken. Das war ein gutes Zeichen heute", sagte Fischer.

Andersson schreit sich zum historischen Tor

Andersson schilderte begeistert den bislang schönsten Moment in Unions kurzer Bundesliga-Historie. "Ich dachte zuerst, Polter schießt. Dann habe ich laut geschrien. Ich stand besser." Polter erhörte ihn, passte quer, und dann hatte Andersson "viele Gedanken" im Kopf. Er wählte den richtigen: "Ich wusste, dass ich in die Ecke schießen muss."

Es sei "ein sehr gutes Gefühl", Unions erster Bundesliga-Torschütze zu sein. Zumal das Tor so wichtig war, gerade mit Blick auf den nächsten Gegner: Borussia Dortmund. "Das wird wieder die Kategorie Leipzig", ahnt Kapitän Christopher Trimmel.

Gegen die Kategorie Augsburg demonstrierte der Aufsteiger, dass er nicht chancenlos sein muss im Abstiegskampf. "Ich bin glücklich für die Jungs, weil sie in den 90 Minuten vieles richtig gemacht haben", sagte Coach Fischer. "Wir haben das Gesicht gezeigt, dass wir uns vorgenommen haben", erklärte Kapitän Trimmel.

Es gab noch eine dritte Premiere: Keven Schlotterbeck sah nach einem Tritt gegen das Schienbein von Florian Niederlechner als erster Union-Profi Rot in der Bundesliga. Aus Wut zerriss der Verteidiger sein Trikot.

Aufregendes Bundesliga-Comeback für Neven Subotic

Fischer sprach später auch vom nötigen "Wettkampfglück", weil Augsburgs Niederlechner in der 73. Minute das 2:0 auf dem Fuß hatte. "Wenn Flo das Tor macht, wäre das die Entscheidung gewesen", meinte FCA-Coach Martin Schmidt.

Nicht nur für Andersson, auch für Neuzugang Neven Subotic war es ein aufregender Samstagnachmittag. "Ich fand es geil", sagte der 30 Jahre alte Innenverteidiger, der bei seinem Bundesliga-Comeback Unions Abwehr so gut es ging stabilisierte.

"Ich bin aus Frankreich gekommen, um solche 90 Minuten zu erleben, 90 Minuten zu ackern", sagte Subotic. "Es war ein wichtiges Spiel, um uns zu zeigen, wir können ein richtig ekliger Gegner sein", bemerkte der Routinier. "Enorm" ist nun seine Vorfreude auf das für ihn so besondere Spiel gegen die "alten Kollegen" des BVB: "Ich bin kein Dortmunder in den 90 Minuten, sondern Unioner."

Sein Trainer blickt der großen Herausforderung am kommenden Samstagabend mit schweizerischer Gelassenheit entgegen. "Gibt es denn einen einfachen Gegner für uns in der Bundesliga?", fragte Fischer.

Quelle: www.sport.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 28/08/2019 10:47

Zwei Spiele gesperrt:

UNION MUSS AUF KEVEN SCHLOTTERBECK VERZICHTEN


[Linked Image]

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Keven Schlotterbeck im Einzelrichterverfahren nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss wegen eines rohen Spiels gegen den Gegner mit einer Sperre von zwei Meisterschaftsspielen der Lizenzligen belegt. Darüber hinaus ist Keven Schlotterbeck bis zum Ablauf der Sperre auch für alle anderen Meisterschaftsspiele des 1. FC Union Berlins gesperrt.

Schlotterbeck war in der 83. Minute des Bundesligaspiels beim FC Augsburg am 24. August 2019 von Schiedsrichter Robert Schröder (Hannover) des Feldes verwiesen worden.

Der Spieler, beziehungsweise der Verein, hat dem Urteil zugestimmt, das Urteil ist damit rechtskräftig.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 31/08/2019 10:04

Ins Nationaltrikot gestürmt:

SEBASTIAN ANDERSSON ERNEUT FÜR LANDESAUSWAHL NOMINIERT

Sebastian Andersson wurde zum dritten Mal in Folge für die Nationalmannschaft berufen. Der 28-Jährige erhält somit erneut die Gelegenheit, zur Qualifikation Schwedens für die Europameisterschaft 2020 beizutragen.

Die Mannschaft von Nationaltrainer Janne Andersson spielt am 5. September um 19:45 Uhr gegen die Faröer Inseln, drei Tage später trifft die schwedische Auswahl um 20:45 Uhr auf die Mannschaft Norwegens.

Andersson gab am 08.01.2017 sein Debüt für die Nationalmannschaft. Seitdem sammelte der gebürtige Ängelholmer fünf Einsätze im Trikot der Skandinavier, in denen er zwei Treffer erzielte.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 31/08/2019 10:06

Aufsteiger gegen Meisteranwärter:

UNION MISST SICH MIT DORTMUND


Der 1. FC Union Berlin empfängt am Samstag, dem 31.08.2019, zum dritten Spieltag der laufenden Bundesliga-Saison Borussia Dortmund im Stadion An der Alten Försterei. Der Anpfiff erfolgt um 18:30 Uhr.

Rückblick auf den vergangenen Spieltag: Union mit Premierenpunkt, Dortmund mit Spätstart

Am zweiten Spieltag war Union zu Gast beim FC Augsburg in der WWK-Arena. Die Eisernen erwischten einen besseren Start als zum Bundesliga-Auftakt und begegneten den Gastgebern auf Augenhöhe. In der zweiten Hälfte ging Augsburg dennoch durch ein Tor von Ruben Vargas in Führung (59.). Urs Fischer brachte wenig später Sebastian Andersson und Sebastian Polter ins Spiel, die den Angriff der Eisernen belebten. Nach einer Vorlage Polters gelang Andersson in der 80. Minute schließlich der erste Bundesligatreffer der Vereinsgeschichte. Die druckvolle Schlussphase konnte Urs Fischers Mannschaft nicht in weitere Tore ummünzen. Die Partie endete mit 1:1 und brachte Union den ersten Bundesligapunkt der Vereinsgeschichte ein.

Dortmund spielte am vergangenen Wochenende im RheinEnergieSTADION beim 1. FC Köln. Der Aufsteiger ärgerte die Borussen zu Beginn, ging durch den Abstauber von Dominick Drexler in der 29. Minute sogar in Führung. Der BVB schlug spät, aber hart zu: Jaden Sancho glich nach 70 Minuten aus, durch die Tore von Achraf Hakimi und Paco Alcácer (86., 90.+4) machten die Borussen kurz vor Spielende den Sieg fest.

Gegnercheck: Union hofft auf ersten Sieg gegen Dortmund

Der 1. FC Union Berlin und der BVB trafen bereits viermal aufeinander. Erstmals begegneten sich die Vereine im Rahmen eines Freundschaftsspiels am 23.07.2007. Damals gewann Dortmund mit 6:2. In der Winterpause der Saison 2015/16 spielte man in einem Testspiel zum Vereinsjubiläum gegeneinander, welches die Borussen mit 3:1 für sich entscheiden können. Schließlich gab es zwei Begegnungen im DFB-Pokal: 2016/17 unterlagen die Eisernen dem BVB mit 1:4, 2018/19 erkämpfte man über 90 Minuten ein 2:2-Remis und unterlag wegen eines Elfmeters in der Verlängerung (119.) nur knapp mit 2:3. Am Wochenende bietet sich Union also erneut die Chance, erstmals gegen die Schwarz-Gelben zu punkten.

Personell geht Lucien Favre, Cheftrainer des BVB, geschwächt in die Partie: Mateu Morey fällt wegen einer Schulterverletzung aus, Patrick Osterhage muss wegen eines entzündeten Knies pausieren. Am schmerzlichsten ist wohl der Ausfall des Neuzugang Thorgan Hazard: wegen einer Rippenprellung fehlt der Belgier bis auf Weiteres.

Auch Urs Fischer muss auf einige Akteure verzichten: Florian Hübner laboriert noch immer an seiner Läsion, auch Grischa Prömel muss wegen einer Verletzung am Bein vom Platz fernbleiben. Maurice Opfermann Arcones fällt weiterhin krank aus.

Urs Fischer erwartet von seiner Mannschaft am Sonnabend vor allem, dass die in Augsburg begonnene Entwicklung fortgeführt wird:

„Mit Dortmund kommt ein klarer Mitfavorit für die Meisterschaft zu uns, das ist natürlich ein tolles Spiel. Aber genau das ist es: ein Spiel. Das nächste Spiel. Wir wollen dort anknüpfen, wo wir in Augsburg aufgehört haben. Das wird entscheidend sein, um gegen Dortmund eine Chance zu haben.

Serviceinfos: Stadion restlos ausverkauft

Das Stadion ist bereits seit Tagen ausverkauft. Wer noch keine Karte ergattert hat, kann sein Glück auf dem Ticket-Zweitmarkt versuchen.

Bei der Anreise gilt es zu beachten, dass aufgrund eines geplanten Fanmarsches ab der Altstadt Köpenick sowie einer Veranstaltung auf der Parkbühne Wuhlheide mit erhöhtem Verkehrsaufkommen und Behinderungen zu rechnen ist. Eine frühzeitige Anreise wird daher empfohlen, das Stadion öffnet um 16:30 Uhr.

Weitere Anreiseinfos können dem Fanbrief der Berliner Polizei entnommen werden.

Alle Informationen zur Motto-Shirt-Aktion sind hier zu finden.

Wer nicht live dabei sein kann, bleibt über den Liveticker der Eisernen auf dem Laufenden.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 01/09/2019 11:35

Überragender Abend:

UNION BEZWINGT DORTMUND MIT 3:1

[Linked Image]

Der 1. FC Union Berlin fährt im Top-Spiel des 3. Spieltages der Fußball-Bundesliga den ersten Saisonsieg ein. Zwei Tore zum 3:1-Heimsieg steuert der zum „Man of the match“ gekürte Marius Bülter bei. Sebastian Andersson erzielte sein zweites Saisontor, für den BVB trifft Paco Alcacer zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich.

1. FC Union Berlin: Gikiewicz – Trimmel, Friedrich, Subotic, Lenz – Becker, Andrich, Schmiedebach (62. Gentner), Bülter (76. Mees) – Andersson, Ujah (80. Kroos)

Borussia Dortmund: Bürki – Piszczek, Akanji, Hummels, Hakimi – Weigl (76. Guerreiro), Delaney (46. Dahoud) – Sancho, Reus, Brandt (86. Bruun-Larsen) – Alcácer

Zuschauer: 22.012

Tore: 1:0 Bülter (22.), 1:1 Alcacér (25.), 2:1 Bülter (50.), 3:1 Andersson (75.)

Urs Fischer ließ seine Mannschaft im Gegensatz zu den bisherigen Bundesligapartien mit zwei Sturmspitzen auflaufen. Dem System entsprechend agierten die Eisernen von Beginn an mutig und suchten ein Spiel auf Augenhöhe. Den ersten Paukenschlag ließ aber der BVB vernehmen. Nach fünf Minuten tauchte Lucien Favres Team erstmals vor Unions Tor auf, an der flachen, scharfen Hereingabe von Julian Brandt rutschte Paco Alcácer jedoch vorbei. Im unmittelbar nächsten Spielzug suchte Union eine offensive Antwort und fand sie nach einer Flanke von Kapitän Christopher Trimmel: der Österreicher bediente am zweiten Pfosten Marius Bülter. Sein Kopfball brachte Roman Bürki im Tor des BVB aber nicht in Verlegenheit. Die Unioner fanden nun immer besser ins Spiel. Neven Subotic war nach einer Ecke nur Zentimeter davon entfernt, gegen seinen Ex-Verein zu treffen (09.). Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem Dortmund zwar den Ball, doch nur selten zwingend das Spielgeschehen kontrollierte. Ein Freistoß von Marco Reus landete am Außennetz (13.), ein flacher Schuss von Jadon Sancho rutschte am Pfosten vorbei. Stattdessen die Führung für Union: Nach einer Ecke kam Marius Bülter im Strafraum an den Ball und zögerte keine Sekunde mit dem Abschluss – sein flacher Ball flog in der rechten Torecke in die Maschen und brachte den Eisernen das erste Heimtor der Bundesliga ein (22.). Diesen Weckruf schien die Borussia gebraucht zu haben, denn kaum drei Minuten später war das Spiel bereits wieder ausgeglichen. Nach einer flachen Hereingabe von der Grundlinie schob Alcácer das Leder mit der Fußspitze zum Ausgleich über die Linie. Bis zum Ende der ersten Halbzeit gelang es beiden Mannschaften nicht, das zuvor gespielte Tempo durchzuhalten. Kurz vor dem Pausenpfiff zogen die Teams aber noch einmal an: Beide Seiten erarbeiteten sich Torchancen, konnten diese aber nicht verbuchen – so ging es mit einem 1:1 in die Pause.

[Linked Image]

In der zweiten Hälfte wechselte Lucien Favre im defensiven Mittelfeld, Dahoud kam für den angeschlagenen Delaney. Den besseren Start erwischten jedoch die unverändert aufgelaufenen Unioner: Sebastian Andersson schnappte sich einen Ball von Akanjis Fuß und zog damit in Richtung Strafraum. Kurz vor dem 16er ließ der Schwede Mats Hummels gekonnt aussteigen, scheiterte dann aber an Keeper Roman Bürki – der das Leder direkt vor die Beine Marius Bülters prallen ließ. Der Flügelspieler blieb konzentriert und versenkte den Abpraller schließlich im Dortmunder Tor (50.). Der erneute Gegentreffer nahm der Offensive des BVB sichtlich den Wind aus den Segeln. Der hochkarätige Angriff der Borussen stieß zwar immer wieder bis zum Strafraum der Eisernen vor, konnte sich dort aber selten so richtig gefährlich präsentieren. Dies lag auch an der guten defensiven Organisation von Union: Bei Ballbesitz ließ man sich in dieser Phase häufig sehr tief fallen, stellenweise verteidigten Anthony Ujah und Sebastian Andersson im letzten Drittel vor Gikiewicz‘ Tor. Eine Viertelstunde vor Schluss fiel schließlich der spielentscheidende Treffer für Union, als Sebastian Andersson ein flaches Zuspiel von Sheraldo Becker zum 3:1-Endstand über die Linie drückte (75.). Der BVB bäumte sich erneut auf, wirkte nun jedoch zunehmend resigniert – die Angriffe der Borussen wurden meist überhastet zu Ende geführt, Union verteidigte, frenetisch angepeitscht von 20.000 Fans, die jede erfolgreiche Defensivaktion mit tosendem Applaus quittierten, hochkonzentriert. Auch in den sieben Minuten Nachspielzeit gelang es den Schwarz-Gelben zwar Druck aufzubauen, nicht jedoch, diesen in Tore umzumünzen. Das Spiel endete 3:1.

Urs Fischer ist zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft:
„Wir wussten, dass es sehr harte 90 Minuten werden, du über deine Grenzen gehen musst. Das hat man heute über 90 Minuten gesehen: wir sind bereit zu investieren, hier ist ein Team am Arbeiten. Wir sind heute so mutig aufgetreten, wie wir es uns vorgenommen hatten“, so der Schweizer auf der Pressekonferenz nach dem Spiel.

Für seine Mannschaft geht es nach der Länderspielpause am Samstag, dem 14.09.2019 um 15:30 Uhr mit der Bundesliga weiter. Dann empfangen die Eisernen den SV Werder Bremen im Stadion An der Alten Försterei.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 04/09/2019 10:29

Test gegen Chemnitz

[Linked Image]
Subotic und Union Berlin spielen gegen den Chemnitzer FC / © FIRO/FIRO/SID/

Fußball-Bundesligist Union Berlin nutzt die Länderspielpause zu einem Testspiel. Die Eisernen treffen am Donnerstag im Ludwig-Jahn-Sportpark von Hoyerswerda auf den krisengeschüttelten Drittligisten Chemnitzer FC. Anstoß ist um 17:30 Uhr.

In Sportdirektor Thomas Sobotzik, Co-Trainer Sreto Ristic und Chef-Trainer David Bergner arbeiten einige ehemalige Union-Spieler mittlerweile beim CFC in führender Position.

Die Chemnitzer, derzeit nur Tabellen-19. in der 3. Liga, waren zuletzt wegen rechtsradikaler und antisemitischer Äußerungen einiger Fans gegen Klubverantwortliche in die Negativ-Schlagzeilen geraten. (sport.de)
geschrieben von: Commander

Re: 1.FC Union Berlin - 05/09/2019 18:38

Testspielsieg gegen Chemnitz

[Linked Image]
Gogia steuerte einen Treffer zum 3:1-Sieg bei / © FIRO/FIRO/SID/

Klarer Sieg im Test für die Union gegen den derzeit krisengeschüttelten Chemnitzer FC, der leider seit einiger Zeit für negative Schlagzeilen sorgt.

Der Chemnitzer Trainerkandidat Andre Meyer, zuletzt Co-Trainer beim Zweitligisten Erzgebirge Aue, verfolgte das Spiel auf der Tribüne.

Julius Kade (47.), Akaki Gogia (55.) und Suleiman Abdullahi (75.) trafen für die Eisernen, Rafael Garcia war für Chemnitz erfolgreich (87.).

Chemnitzer FC: Mroß - Hohender, Schoppenhauer (57 Garcia)., Blumberg, Doyle (57. Milde) – Campulka, Langer (57. Itter) – Tuma (46. Bozic), Tallig, Awuku (57. Bohl) – Hosiner (46. Bonga)

1. FC Union Berlin: Busk (71. Oppermann) – Ryerson (61. Maloney), Rapp, Parensen (55. Schlotterbeck), Reichel – Kroos, Kade (71. Dehl) – Gogia, Abdullahi (74. Opfermann Arcones), Mees (55. Flecker) – Polter
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 07/09/2019 10:38

Perspektive Fußballprofi

LEO OPPERMANN ERHÄLT LIZENZSPIELERVERTRAG

[Linked Image]

Der 1. FC Union Berlin bindet einen weiteren Spieler aus dem eigenen Nachwuchsleistungszentrum. Torwart Leo Oppermann wird mit einem Lizenzspielervertrag ausgestattet.

Der jetzt 18-jährige Leo Oppermann kam vom Berliner SC zum 1. FC Union Berlin und hütet das Tor der U19. Das Torwarttalent war bereits im vergangenen Wintertrainingslager der Profis dabei und trainiert seit Saisonbeginn regelmäßig mit der Profimannschaft. Nachdem er den schulischen Teil seines Fachabiturs am Schul- und Leistungssportzentrum Berlin (SLBZ) bereits erfolgreich beendet hat, absolviert er den praktischen Teil im Nachwuchsleistungszentrum von Union.

Oliver Ruhnert, Geschäftsführer Profifußball:
„Leo Oppermann ist ein junger Torwart mit viel Potenzial. Es in unserem Interesse, unseren Nachwuchsspielern eine Chance zu geben, sich auf höchstem Niveau zu präsentieren und im Training mit den Profis weiterzuentwickeln. Diese Chance soll Leo nun erhalten“, so Ruhnert zum Vertrag für Oppermann.

Leo Oppermann erhält einen Lizenzspielervertrag bis zum 30.06.2020 mit einer Option für ein weiteres Jahr, gültig für die Bundesliga, 2. Bundesliga und 3. Liga.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 08/09/2019 10:31

Er zahlt immer noch nicht
Unterhaltsstreit bei Union-Profi Sebastian Polter dauert an

[Linked Image]
@ picture alliance / Matthias Koch

von Oliver Knaack

Im Mai 2019 trafen sich Union-Stürmer Sebastian Polter (28) und seine Ex-Frau Denise (35) vor dem Amtsgericht Wolfsburg.

Es ging um die Scheidung sowie Unterhaltsansprüche, da der Profi die finanzielle Unterstützung für Denise im Jahr zuvor eingestellt hatte. Die Scheidung war schnell erledigt. Die Unterhalts-Ansprüche nicht. B.Z. erfuhr: Denise Polter wartet seit knapp vier Monaten darauf, dass ihr Ex-Mann – wie vereinbart – seine Einkünfte offenlegt.

Damals waren sich beide Parteien grundsätzlich darüber einig, eine außergerichtliche Regelung erzielen zu wollen. „Mir steht die Hälfte aus dem ehelichen Zugewinn zu. Dazu möchte ich einen monatlichen Unterhalt für unsere Kinder haben. Deshalb werde ich zum Amtsgericht gehen und Prozesskostenhilfe beantragen. Damit kann ich dann gerichtlich erreichen, dass er seine Einkünfte offenlegt.“

Quelle: bz-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 10/09/2019 11:09

Wegen Union-Vorfällen: Borussia Dortmund kritisiert Polizei

BVB will keine Toleranz bei Fangewalt zeigen
Verein verurteilt Reizgas-Einsatz gegen Unbeteiligte
Polizei soll BVB-Mitarbeiter angegangen haben

Nach den Vorkommnissen beim Bundesligaspiel bei Union Berlin am letzten Spieltag (31.08.2019) hat Borussia Dortmund in einer Stellungnahme am Montag (09.09.2019) Kritik an der Berliner Polizei geübt und sich eine "klare Analyse" von dieser gewünscht. Allerdings unterstrich der Verein ebenfalls, dass Fangewalt nicht toleriert werde.

Vereinseigene Analyse

Der Verein habe eine eigene Analyse durchgeführt und aus dieser ging hervor, dass "statt durch bloße Präsenz deeskalierend zu wirken, als Union-Fans sich Zugang zum Gäste-Fanblock verschaffen wollten, die Polizei direkt Reizgas einsetzte und panische Reaktionen auslöste."

Der Verein führte weiter aus: "Aus Sicht des BVB erfolgte der Reizgas-Einsatz aus nicht nachvollziehbaren Gründen und zum Teil von Positionen, die es nicht erlaubten, die wenigen gewaltbereiten Fans vom Gros der Unbeteiligten zu separieren."

Drei Festnahmen auf BVB-Seite

Dabei seien laut den Dortmundern viele friedliche Fans verletzt worden. Außerdem warf der Verein den Behörden vor, dass BVB-Fanbeauftragte und Fanprojekt-Mitarbeiter an ihrer Arbeit gehindert und körperlich angegangen wurden.

Die Polizei in Berlin beschrieb den Vorfall damals wie folgt: Rund 100 Union-Fans hatten sich bei der Partie auf den Gästeblock zubewegt. Die Polizei griff ein, um die rivalisierenden Fangruppen getrennt zu halten.

Bei den Auseinandersetzungen wurden drei BVB-Anhänger festgenommen. Nach Polizeiangaben hatten weitere Gästefans eine Befreiung versucht. Deshalb setzte die Polizei Reizgas ein.

Quelle: wdr.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 10/09/2019 11:13

Besuch der Ifa

Fußball-Bundesligist Union besucht die Ifa unter dem Funkturm und beweist dabei nicht nur beim E-Sport erstaunliche Qualitäten.

von Michael Färber

[Linked Image]
Die Union-Profis Neven Subotic, Sebastian Polter, Keven Schlotterbeck und Christopher Lenz (v.l.) auf der Ifa beim E-Sport.
Foto: Michael Färber

Berlin. Willkommene Abwechslung für die Profis des 1. FC Union während der Länderspielpause: Mannschaft und Trainerteam des Fußball-Bundesligisten genossen am Montag einen Nachmittag auf der Ifa, der weltgrößten Technikmesse unter dem Funkturm.

Seit neun Jahren zählt die Ifa zu den Sponsoren der Köpenicker und präsentiert seitdem traditionell das letzte Spiel im Rahmen der Sommervorbereitung. In diesem Jahr war der spanische Erstligist Celta de Vigo zu Gast in der Alten Försterei.

„Es geht um Erfolg, aber auch darum, sich im Stadion wohlzufühlen“, begründete Jens Heithecker, der den Union-Tross begrüßte, das Engagement bei Union. Dabei hob der Ifa-Direktor auch nochmal den Sensationssieg der Berliner gegen Borussia Dortmund (3:1) hervor: „Das zeigt, wozu man in der Lage ist, wenn es gegen übermächtige Gegner geht.“

Lenz zeigt sich als Spiele-Fan

Das Programm der Unioner auf der Ifa umfasste neben den Vorführungen der neuesten Unterhaltungselektronik auch einen Besuch in einem kompletten E-Sport-Studio von „PUBG“. Dort versuchten sich Neven Subotic, Sebastian Polter, Keven Schlotterbeck und Christopher Lenz gegen ein E-Sports-Profiteam und schlugen sich durchaus achtbar.

Ich sitze am Wochenende sicher gern mal vor der Konsole, aber da bin ich nicht der einzige in der Mannschaft“, gestand Polter. Vor allem Lenz probierte viel aus, auch beim E-Sport ließ er sich nicht lange bitten. „Weil ich selten am PC spiele, deswegen wollte ich das mal ausprobieren“, erklärte Lenz. Ein Einstieg in E-Sport ist für Union aber kein Thema.

Großen Applaus gab es für den Aufsteiger beim Besuch der ARD-Bühne. Dort verriet Unions Kapitän Christopher Trimmel: „Wir werden uns immer über harte Arbeit definieren, nie abheben oder arrogant werden.“ Wieder Applaus vor allem von der Handvoll Union-Sympathisanten. Marius Bülter musste dort nochmal seine beiden Tore gegen Dortmund beschreiben: „Das Gefühl ist Wahnsinn, wenn man in diesem Stadion ein Tor schießt.“

Polter und Schlotterbeck als Taktgeber

Den Abschluss bildete ein Besuch bei Yamaha, wo sich Polter und Schlotterbeck an elektronischen Schlagzeugen versuchten. Das Potenzial als Taktgeber war beiden nicht abzusprechen.

Quelle: morgenpost.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 11/09/2019 10:27

1. FC Union Berlin im Blog

Bremens Bittencourt: „Ich freue mich schon lange auf die Partie an der Alten Försterei“

Der Bremer Neuzugang hat Lust auf Köpenick. Eine Chance auf Karten für das dritte Heimspiel des 1. FC Union gibt es nur noch auf dem Zweitmarkt. Mehr im Blog.

Julian Graeber David Joram Christopher Stolz

@ Laurenz Schreiner

Bittencourt freut sich schon auf die Alte Försterei

Für Werder Bremens Neuzugang Leonardo Bittencourt ist gleich das erste Pflichtspiel mit den Norddeutschen beim 1. FC Union Berlin eine ganz besondere Begegnung. „Ich freue mich schon lange auf die Partie an der Alten Försterei“, sagte der 25-Jährige am Mittwoch. „In der Jugend habe ich dort häufig gespielt, als Profi erst zweimal. Über die Atmosphäre brauchen wir ja nicht reden.“ Bittencourt spielte in seiner Jugend für Energie Cottbus, wechselte anschließend zu Borussia Dortmund, bevor er sich Hannover 96, dem 1. FC Köln, 1899 Hoffenheim und vor gut einer Woche dem SV Werder anschloss.

Vor dem Bundesliga-Aufsteiger hat der Offensivspieler großen Respekt. „Es wird kein leichtes Spiel, man hat ja gesehen, dass Union dem BVB direkt mal ein Bein gestellt hat“, sagte Bittencourt mit Blick auf den 3:1-Sieg der Hauptstädter am vergangenen Spieltag gegen den Meisterschaftskandidaten. „Es kribbelt auf jeden Fall schon und ich zähle die Tage, bis es dann am Samstag wirklich losgeht.“ Die Partie findet ab 15.30 Uhr statt. (dpa)

tagesspiegel.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 11/09/2019 10:29

Auswärts in Wolfsburg:

[Linked Image]

Für die Partie des 1. FC Union Berlin gegen den VfL Wolfsburg am Sonntag, dem 06.10.2019 im Rahmen des 7. Spieltags der Bundesliga-Saison 2019/20 sind keine Karten mehr erhältlich. Insgesamt wurden 3.313 Gästetickets verkauft.

fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 12/09/2019 19:13

Neuer Vertrag für Trainer Fischer?

[Linked Image]
© unknown
Coach Urs Fischer beim Training des 1. FC Union Berlin

Trainer Urs Fischer ist wie sein Verein an einer längerfristigen Arbeit beim Bundesliga-Neuling in Berlin-Köpenick interessiert.

"Natürlich. Es war eine gute Zeit bis heute. Man braucht auch immer zwei Seiten, damit es funktionieren kann. Von meiner Seite habe ich beide Ohren offen, um eine Weiterbeschäftigung voranzutreiben", sagte der Chefcoach des 1. FC Union auf der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen Werder Bremen am kommenden Samstag (15:30 Uhr).

Der 53 Jahre alte Fischer ist seit 2018 bei Union und hat die Eisernen gleich in seiner ersten Saison in das deutsche Fußball-Oberhaus geführt. Sein derzeitiger Kontrakt endet nach der laufenden Spielzeit.

Der Verein will die Verlängerung jetzt schnell auf den Weg bringen. Manager Oliver Ruhnert betonte im "Kicker", dass der 1. FC Union an einer weiteren Zusammenarbeit mit Fischer über den Sommer 2020 hinaus interessiert ist. "Es gibt keinen Grund, warum wir das nicht sein sollten", sagt Ruhnert: "Wir hatten in den vergangenen Monaten unglaublich viele Dinge zu organisieren. Ich gehe davon aus, dass wir uns in den nächsten, organisatorisch hoffentlich etwas ruhigeren Wochen bei dem Thema der auslaufenden Verträge bewegen werden."

Fischer betonte, dass er sich täglich mit der Sportlichen Leitung austauschen würde und deshalb das Thema keine aktuelle Bedeutung für ihn habe. "In erster Linie geht es um das Spiel am Sonnabend, nicht um die Personalie des Trainers", sagte Fischer. Mit vier Punkten aus drei Spielen ist Union gut in das Abenteuer 1. Liga gestartet, hat mit dem jüngsten 3:1-Sieg gegen Meisterschafts-Anwärter Borussia Dortmund bereits für Furore gesorgt.

sport.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 12/09/2019 19:18

Sebastian Polter will bei Union Berlin verlängern: "Es gilt, den Verein zu überzeugen"

von Ronny Müller
Märkische Allgemeine Zeitung

[Linked Image]
Union Berlins Sebastian Polter jubelt nach dem 1:1 in Augsburg, das der Stürmer vorbereitete. © imago

In dieser Woche stand Sebastian Polter wieder in der ersten Reihe. Der Stürmer des Fußball-Bundesligisten Union Berlin besuchte mit der Mannschaft die Technikmesse Ifa unter dem Funkturm und gehörte zu den Kickern, die sich einer Computerspiel-Herausforderung stellten. Am Wochenende sitze er auch zuhause gerne mal an der Spielekonsole, sagte der 28-Jährige.

Am Samstag (15.30 Uhr, Alte Försterei) gegen Werder Bremen kann Polter die Startelf nicht selbst bestimmen. Vermutlich wird er sich wieder zunächst mit der Wechselbank anfreunden müssen. Der Publikumsliebling hat seinen Status als Abteilungsleiter Attacke verloren. In den ersten drei Bundesligapartien kam er nur 40 Minuten zum Einsatz. Neuzugang Anthony Ujah kommt immerhin auf 196 Minuten. Sebastian Andersson, der nun auch wieder in der schwedischen Nationalmannschaft zum Zuge kommt, kann immerhin auf 178 Minuten und zwei Tore verweisen. In den Relegationsspielen gegen den VfB Stuttgart hatte Polter schon einen Vorgeschmack bekommen: Trainer Urs Fischer verzichtete komplett auf den wuchtigen Angreifer und vertraute Andersson, der in der vordersten Reihe mehr Abwehrarbeit leistet und deshalb gegen stärkere Gegner den Vorzug erhält.

Keine Gedanken an Vereinswechsel

Durch die Verpflichtungen von Ujah und Marcus Ingvartsen hat Polter weitere Konkurrenz bekommen. Trotzdem habe er „keine Sekunde daran gedacht, den Verein zu verlassen. Nur weil Konkurrenz dazugekommen ist? Ich bin hierhergekommen, um mit Union in der Bundesliga zu spielen. Genau das habe ich jetzt“, unterstreicht Polter. Im Januar 2017 war er von den Queens Park Rangers nach Köpenick zurückgekehrt, um mit Union in die Bundesliga aufzusteigen.

Klar ist aber, dass er sich einen anderen Status erhofft hat. „Damit muss man als Fußballer kurzzeitig umgehen können. Ich versuche, alles daranzusetzen, Stürmer Nummer eins zu sein oder der Stürmer zu sein, der von Anfang an spielt.“ Beim 1:1 in Augsburg hat der gebürtige Wilhelmshavener mit der Vorlage für Anderssons Ausgleich Pluspunkte gesammelt, als er den Ball uneigennützig ablegte. „Ich definiere mich schon über Tore, aber in dem Moment war es richtig, den Ball rüberzuspielen.“ Polters ekstatischer Jubel wirkte, als fiele eine Last von ihm ab. „Ich pushe mich dann gern, um den Schwung für mich mitzunehmen. Deshalb habe ich das gefeiert wie mein Tor.“ Coach Fischer lobte prompt Wucht und Präsenz. Polter: „Ich versuche, die Spielzeit, die ich habe, effizient zu nutzen. Das ist mir in der Vergangenheit bei Union immer wieder gelungen.“ In 88 Zweitligaspielen für die Eisernen traf er 42 Mal.

Aus dieser Erfahrung schöpft Polter, der für Wolfsburg, Nürnberg und Mainz bereits 51 Bundesligaspiele bestritt, Selbstbewusstsein für diese Spielzeit. „Ich weiß, dass ich diese Saison wichtig sein werde. Wenn ich gebraucht werde, dann muss ich auf den Punkt genau da sein.“ Und dann will er sich für eine längere Perspektive bei dem Verein empfehlen, den er ins Herz geschlossen habe. Der Kontrakt läuft bis Ende Juni 2020. „Es ist das letzte Jahr. Es gilt, den Verein zu überzeugen, dass man längerfristig mit mir planen kann“, sagt Polter. „Ich bin im besten Alter mit 28 und würde gerne verlängern. Aber das liegt nicht nur an mir. Was der Verein plant, weiß man nie.“
Anmeldung für Trainerlizenz

Polter plant zumindest mit Union. Für die Zeit nach der aktiven Karriere kann er sich offenbar den Trainerjob vorstellen. Im Mai hatte sich der ehemalige U-Nationalspieler für einen Trainerlizenz-Lehrgang in der Sportschule Malente (Schleswig-Holstein) angemeldet. Doch wegen der Relegation musste er seine Teilnahme absagen. Im kommenden Jahr will er einen neuen Anlauf nehmen. Da der Termin anders liegt, kann ihm auch eine eventuelle Relegation keinen Strich durch die Rechnung machen. Im besten Fall schafft Union den Klassenerhalt direkt. Sebastian Polter will seinen Beitrag leisten – am liebsten sogar in der Startelf.

sportbuzzer.d
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 13/09/2019 10:34

Union empfängt Bremen

Am Sonnabend, dem 14.09.2019, setzen die Profis des 1. FC Union Berlin die laufende Bundesligasaison fort. Dann empfangen die Eisernen den SV Werder Bremen im Stadion An der Alten Försterei. Der Anpfiff der Partie im Rahmen des 4. Spieltags erfolgt um 15:30, das Stadion öffnet um 13:30 Uhr.

[Linked Image]

Rückblick auf den vergangenen Spieltag: Union erkämpft ersten BL-Sieg, Werder siegt in Überzahl

Am 3. Spieltag traf Union erneut auf einen Anwärter für den Meistertitel. Im heimischen Stadion empfingen die Eisernen Borussia Dortmund. Nach 22 Minuten gelang dem Aufsteiger aus Berlin der Führungstreffer durch Marius Bülter, bereits drei Minuten später glich Paco Alcácer jedoch aus. Union kam nach der Pause gut aus der Kabine und belohnte sich doppelt für die mutige Spielweise und die hohe Lauf- und Leidensbereitschaft: Erst schnürte Marius Bülter den ersten Bundesliga-Doppelpack der Vereinsgeschichte (50.), dann spielten Robert Andrich und Sheraldo Becker in der 75. Spielminute eine ansehnliche Vorlage für Sebastian Andersson heraus, die der schwedische Nationalstürmer trocken zum 3:1-Endstand einschob. Für Union war es der erste Sieg der noch jungen Bundesliga-Geschichte des Vereins.

Bremen empfing im Weser-Stadion den FC Augsburg. Der formstarke Osako erzielte bereits nach sechs Minuten den ersten Treffer für die Hanseaten, Augsburg glich jedoch schnell aus: bereits nach zwölf Minuten egalisierte Vargas per Kopfball die Bremer Führung. Zehn Zeigerumdrehungen später folgte die erneute Führung der Gastgeber durch Sargent, der ansehnlich einnetzte. Ab der 34. Minute war Werder in Überzahl, weil Lichtsteiner das Feld nach einer gelb-roten Karte verlassen musste. Kurz nach Beginn der Pause war es wieder Vargas, der den FCA hoffen ließ. In der 46. Minute erzielte er den Ausgleich. Das letzte Wort in diesem Spiel hatten aber die Bremer: Der zweite Treffer Osakos in der 67. Spielminute markierte den 3:2-Endstand aus Bremer Sicht.

Gegnercheck: Union hofft auf ersten Sieg gegen aufsteigeranfälliges Bremen

Bislang trafen die beiden Vereine in drei Partien aufeinander. Im einzigen Pflichtspiel im Rahmen des DFB-Pokals 2009/10 konnte sich Bremen mit 5:0 durchsetzen, im letzten Testspiel im September 2011 trennten sich die Mannschaften 2:2. Die letzte Begegnung liegt also bereits ein gutes Stück zurück.

Werder-Trainer Florian Kohfeldt plagen vor der Partie Verletzungssorgen. Einige Spieler laborieren an diversen Beschwerden, darunter wichtige Akteure wie Ömer Toprak (Muskelfaserriss), Ludwig Augustinsson (Knie-OP) und Milot Rashica (Muskelfaserriss). Auf der Pressekonferenz gab Kohfeldt außerdem den Ausfall seines Kapitäns Niklas Moisander bekannt, der wegen einer Muskelverletzung nicht zur Verfügung steht. Dafür ist Neuzugang Leonardo Bittencourt, der auf Leih-Basis von der TSG aus Hoffenheim zum SV Werder Bremen wechselte, bereit für seinen ersten Pflichtspieleinsatz im Werder-Trikot. Der Trainer der Werderaner zur personellen Lage: "Mir macht die Personalsituation natürlich keinen Spaß, aber es macht mir Spaß, gemeinsam mit den Jungs an Lösungen zu arbeiten. Und wir werden gute Lösungen finden", so Kohfeldt auf der Pressekonferenz.

Auch Urs Fischer muss einige Ausfälle in Kauf nehmen: Während Florian Hübner weiterhin daran arbeitet, ins Mannschaftstraining zurückzukehren, müssen auch Keven Schlotterbeck (Rotsperre), Grischa Prömel und Markus Ingvartsen (Beide Probleme am Bein) in dieser Woche pausieren.

Der Schweizer mahnt, dass man sich nach dem vergangenen Sieg nicht ausruhen darf:
„Es gilt, die Leistung gegen Dortmund zu bestätigen. Da haben wir viele Dinge gut gelöst, die müssen wir auch am Sonnabend wieder gut machen. Das wird ein schwieriges Spiel, aber auch eine interessante Aufgabe, der wir uns stellen müssen. Wir konnten in den vergangenen 14 Tagen gut arbeiten, das Freundschaftsspiel gegen Chemnitz war extrem wichtig, um verschiedenen Spielern Spielpraxis zu bieten. Auch die Trainings waren gut. Ich glaube, dass die Pause zum richtigen Zeitpunkt kam“, so der Cheftrainer der Eisernen auf der Pressekonferenz vor dem Spiel.

Serviceinfos: Tickets restlos verkauft

Für die Partie gegen den SV Werder Bremen sind keine Tickets mehr erhältlich.

Anreiseinformationen können dem Fanbrief der Berliner Polizei entnommen werden.

Wer das Spiel auch aus der Ferne verfolgen möchte, bleibt über den Live-Ticker der Eisernen auf dem Laufenden.


fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 13/09/2019 21:12

10 Spieler nicht fit! Profitiert Union Berlin vom Verletzungspech bei Werder?

Union Berlin will gegen Werder Bremen nachlegen: "Ruhen uns nicht aus"

Berlin - Mit dem verdienten 3:1 über Borussia Dortmund hat Union Berlin nicht nur für den ersten Bundesligasieg, sondern auch für die erste Überraschung der noch jungen Saison gesorgt. Nun wollen die Eisernen gegen Werder Bremen nachlegen.

[Linked Image]
Marius Bülter bejubelt seinen zweiten gegen den BVB.

"Es gilt, die Leistung gegen Dortmund zu bestätigen, weil wir da viele Dinge gut gemacht haben", sagte der Berliner Chefcoach Urs Fischer vor der Partie am Samstag (15.30 Uhr).

Einfach wird das für den Aufsteiger keinesfalls. Zwar haben hat Werder - wie Stadtkonkurrent Hertha BSC - in den ersten drei Spielen bereits acht Gegentore kassiert, gegen Augsburg gelang Kohfeldts Team der erste Sieg. War das der Brustlöser für die ambitionierten Bremer?

"Es wird ein ganz schwieriges Spiel, aber eine interessante Aufgabe", ergänzte Fischer. Union hat mit vier Zählern einen Punkt mehr als Werder auf dem Konto. "Jedes Bundesligaspiel geht von Null los. Werder Bremen wird ein harter Brocken", sagte Mittelfeldspieler Robert Andrich und versprach: "Wir ruhen uns nicht aus."

Dass die Konzentration nach dem Coup gegen den BVB jetzt nicht so hoch sei, weil "nur die Bremer" in die "Alte Försterei" kommen, glaubt Fischer nicht. "Die Angst habe ich auch nicht", sagte der Trainer: "Die Jungs können den Sieg richtig einschätzen, zumindest waren das ihre Äußerungen. Auch diese Woche hat die Mannschaft den Fokus behalten." Und wenn es anders sein sollte, würde er sich "sicher einschalten".

Verzichten muss der Coach, der sich sehr gut vorstellen kann seinen auslaufenden Vertrag zu verlängern, auf die verletzten Florian Hübner, Grischa Prömel und Marcus Ingvartsen sowie der rot-gesperrte Keven Schlotterbeck.

Noch heftiger hat es Gegner Werder Bremen erwischt. Die Hanseaten sind derzeit vom Verletzungspech verfolgt. Florian Kohfeldt muss auf insgesamt zehn Akteure verzichten. Nach der Verletzung von Kapitän Niklas Moisander fehlt der fünfte potenzielle Startelf-Kandidat für die Abwehr. Am Freitag gab der Verein auch noch den Ausfall von U21-Nationalspieler Maximilian Eggestein bekannt.

Quelle: tag24.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 15/09/2019 20:19

Kuriose Partie

Union unterliegt Bremen 1:2

[Linked Image]

Der 1. FC Union Berlin verliert am 4. Spieltag der Bundesliga-Saison 2019/20 gegen den SV Werder Bremen mit 1:2. Davy Klaassen und Sebastian Andersson trafen jeweils früh per Strafstoß (5., 14.), bevor Niclas Füllkrug das Spiel mit seinem Kopfballtor in der 55. Minute entschied.

1. FC Union Berlin: Gikiewicz – Trimmel, Friedrich, Subotic, Lenz – Becker (73. Gogia), Andrich, Gentner (84. Abdullahi), Bülter – Andersson, Ujah (67. Polter)

SV Werder Bremen: Pavlenka – Lang, Selassie, Groß, Friedl – Klaassen, Sahin, Eggestein (84. Pizzarro) – Osako (68. Sargent), Füllkrug, Bittencourt (90. Goller)

Zuschauer: 22.012

Tore: 0:1 Klaassen (5.), 1:1 Andersson (14.), 1:2 Füllkrug (55.)

Im Duell mit dem SV Werder Bremen setzte Urs Fischer in großen Teilen auf die Startelf, die im vergangenen Bundesligaspiel gegen Borussia Dortmund einen Sieg erkämpfte. Einzig im defensiven Mittelfeld rotierte der Schweizer, statt Manuel Schmiedebach stand Christian Gentner von Beginn an auf dem Feld. Die ersten 15 Minuten der Partie verliefen kurios: Schiedsrichter Tobias Welz zeigte bereits nach zwei Minuten auf den Punkt im Strafraum der Eisernen. Nach drei Minuten Rücksprache mit dem Videoassistenten in Köln und einer Überprüfung der Situation am Bildschirm bestätigte der Unparteiische seine Entscheidung. Davy Klaassen verwandelte den Strafstoß souverän (5.). Wenig später wiederholte sich die Situation auf der Gegenseite: Ein vermeintliches Handspiel im eigenen Strafraum von Christian Groß wurde vom Schiedsrichter überprüft und bestätigt. Sebastian Andersson trat den Elfer wuchtig in den linken Winkel und markierte so bereits nach 14 Minuten den Ausgleich. Die Partie verlor im Anschluss an die beiden frühen Tore etwas vom ursprünglichen Tempo, beide Mannschaften agierten nun vorsichtiger. Es dauerte knapp zehn Minuten, bis sich erneut ein offener, leidenschaftlicher Schlagabtausch entwickelte, in dem beide Teams viel Einsatz zeigten, die letzte Konsequenz in der Vorwärtsbewegung aber vermissen ließen. Osaka prüfte Gikiewicz in der 25. Minute aus der zweiten Reihe, Anthony Ujah zog eine Vorlage aus spitzem Winkel nur knapp über den Querbalken (43.). Mit einem gerechten Unentschieden ging es in die Pause.

Personell unverändert ging es für beide Mannschaften in den zweiten Durchgang, den Union temporeich begann. Friedrich setzte einen Kopfball nach einer Flanke Trimmels aus dem rechten Halbfeld in der 48. Minute nur knapp neben den Kasten. Auch die Werderaner bauten in der zweiten Halbzeit früh Druck auf. Füllkrug hatte in der 52. Spielminute eine Großchance auf dem Fuß, verzog das Leder aber deutlich. 120 Sekunden später zeigte der Schiedsrichter wieder auf den Punkt: Ein Textilvergehen von Christopher Trimmel im Strafraum ahndete Tobias Welz nicht nur mit einer Verwarnung für den Kapitän der Berliner, sondern auch mit dem dritten Strafstoß der Partie (54.). Wieder trat Klaassen an, scheiterte diesmal aber an Gikiewicz, der den Schuss in die linke Ecke erahnte und zur Ecke parierte. Ausgerechnet dieser Standard sollte für die Führung der Gäste sorgen: Füllkrug köpfte die Ecke wuchtig und unhaltbar in die Maschen des Union-Tors (55.). In der Folge kamen beide Teams zu guten Möglichkeiten. Christopher Lang zog eine direkt verwandelte Seitenverlagerung nur knapp am Tor vorbei, auf der anderen Seite köpfte Sebastian Andersson einen vielversprechenden Ball in die Arme Jirí Pavlenkas (61., 62.). Joker Sebastian Polter, den Fischer in der 67. Minute einwechselte, sorgte in den letzten 20 Minuten für viel Gefahr, blieb heute aber glücklos: an einer Hereingabe von Christopher Lenz rutschte der Stürmer nur knapp vorbei (77.), ein vielversprechender Abschluss wurde zur Ecke pariert (87.). Die sechs Minuten Nachspielzeit verliefen weitestgehend chaotisch: erst musste Neven Subotic in der 90., dann Nuri Sahin in der 91. Minute jeweils mit Gelb-Rot vom Platz. Trotz intensiver Bemühungen in der Schlussphase wollte den Eisernen der Ausgleich nicht mehr gelingen. Das Spiel endete mit 1:2.

Urs Fischer sieht sowohl Gutes als auch Schlechtes am heutigen Spiel:
"Insgesamt können wir nicht zufrieden sein. Über 90 Minuten betrachtet hätten wir uns heute einen Punkt verdient gehabt. Mit der Einstellung meiner Mannschaft war ich im Großen und Ganzen zufrieden, sie haben Einsatz und Laufbereitschaft gezeigt. Nur in den letzten zehn Minuten möchte ich, dass mehr Fußball gespielt und weniger disskutiert wird", so der Schweizer auf der Pressekonferenz nach dem Spiel.

Für seine Mannschaft geht es am nächsten Wochenende auf fremdem Platz weiter im Kampf um Bundesliga-Punkte. Am Sonnabend, dem 21.09.2019, ist der 1. FC Union Berlin zu Gast bei Bayer 04 Leverkusen.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 15/09/2019 20:26

"Verrücktes Spiel": Werder Bremen siegt bei Union Berlin - Videobeweis im Fokus

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland

[Linked Image]

Schiedsrichter Tobias Welz musste den Videobeweis beim Spiel zwischen Union Berlin und Werder Bremen schon in der Anfangsphase gleich doppelt bemühen © imago images / Jan Huebner

Bundesliga: Werders Notelf trotzt in Berlin allen Widrigkeiten. Neuling Union nervt die Bremer, kann sich anders als zuvor gegen Dortmund aber nicht belohnen. Im Fokus steht einmal mehr der Videobeweis.

Die Emotionen kühlten nur ganz langsam ab, die Diskussionen werden noch längere Zeit anhalten. "So ein Spiel habe ich als Trainer noch nicht erlebt", sagte Gewinner-Trainer Florian Kohfeldt nach einem 2:1 (1:1)-Sieg seines SV Werder beim Neuling 1. FC Union. Drei Elfmeter, zwei Platzverweise, jede Menge strittige Szenen und Schwerstarbeit für den Video-Assistenten - 22 012 Zuschauer im ausverkauften Stadion An der Alten Försterei sahen ein Bundesliga-Duell mit Fußball pur und einer Notelf als Sieger. "Ein verrücktes Spiel, da war alles drin", bemerkte Bremens Davy Klaassen.

Dank eines verwandelten Foulelfmeters des Ersatz-Kapitäns (5. Minute) und eines Kopfball-Treffers von Niclas Füllkrug (55.) sicherte sich Bremen in einer heiß umkämpften Partie am 4. Spieltag der Fußball-Bundesliga den ersten Auswärtssieg der Saison. "Tiefer kann ich mich nicht verneigen", sagte Werder-Coach Kohfeldt zur Moral seiner Profis, nachdem sein Team allen Widrigkeiten getrotzt hatte. "Gegen eine Mannschaft, die immer Stress erzeugt", lobte Kohfeldt auch die aufmüpfigen Eisernen aus Berlin.

Der Berliner Neuling traf durch Sebastian Andersson ebenfalls vom Elfmeterpunkt (14.), konnte sich aber nicht wie beim vorangegangenen 3:1-Heimsieg gegen Borussia Dortmund belohnen. In der hektischen Schlussphase sahen Union-Verteidiger Neven Subotic und Bremens Nuri Sahin Gelb-Rot, Trainer Kohfeldt dazu Gelb. "Was mich am meisten nervt, sind die letzten zehn Minuten, als wir am Drücker waren. Dass da nur noch diskutiert wird und nicht mehr Fußball gespielt", bemerkte Union-Coach Urs Fischer.

Schiedsrichter Tobias Welz, der einen schwachen Tag erwischte, und Videoassistent Bastian Dankert in Köln wurden am Samstag mit zu Hauptdarstellern. "Ich finde es eigentlich eine gute Sache, das aber war heute einfach zu viel", sagte Fischer zu der Fülle von Videobeweisen.

Schon bei der ersten gefährlichen Bremer Offensivaktion war Video-Assistent Bastian Dankert in Köln gefragt. Leonardo Bittencourt, der als Last-Minute-Einkauf zu seiner Werder-Premiere kam, flankte von links. Union-Verteidiger Christopher Lenz wollte den Ball mit der Brust zu Torhüter Rafal Gikiewicz zurückprallen lassen, übersah aber Klaassen, der zwischen Torwart und Verteidiger zu Fall kam. Als der gefoulte Niederländer schon auf die Elfmeter-Ausführung wartete, ließ Welz (Wiesbaden) seine Entscheidung nochmals am Spielfeldrand-Bildschirm bestätigen. Klaassen blieb nervenstark.

Beim Elfmetertor zum Union-Ausgleich mischte ebenfalls der Video-Schiedsrichter mit. Welz hatte zunächst ein Handspiel von Werders Profi-Debütant Christian Groß, der sonst in der U23 spielt, nicht gesehen. Der Schwede Andersson schoss sicher zu seinem dritten Saisontor ein. Nur einmal in der Bundesliga-Historie gab es nach Angaben des Datendienstleisters Opta in einem Spiel zwei frühere Elfmetertore. Eine weitere Aktion, bei der die Bremer vehement Handspiel im Union-Strafraum monierten (22.), blieb unüberprüft.

Angesichts des Ausfalls von gleich zehn Profis, davon fünf Startelfkandidaten, lief bei Werder nicht alles glatt. Und auch bei Union blieb über weite Strecken vieles nur Stückwerk. Es dominierte der Kampf - aber die Spannung steigerte sich trotzdem stetig.

Auch bei der dritten Elfmeter-Entscheidung des Tages brauchte Schiedsrichter Welz die Hilfe seines Assistenten. Diesmal aber blieb Union-Schlussmann Gikiewicz dank einer starken Parade Sieger. Doch die anschließende Ecke von Sahin köpfte Füllkrug scharf zum Bremer 2:1 ein. Es blieb der entscheidende Treffer. Sebastian Polter und Andersson vergaben die besten Ausgleichschancen.

Quelle: sportbuzzer.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 15/09/2019 20:30

Kommentar

Union hat gegen Bremen eine große Chance verpasst, weil sich der Aufsteiger von der Hektik hat anstecken lassen, meint Michael Färber.

Michael Färber

[Linked Image]
Schiedsrichter Tobias Welz (Mitte) zeigt Unions Neven Subotic (l.) Gelb-Rot, dessen Mitspieler Christopher Trimmel, Akaki Gogia und Christopher Lenz (v.l.) beschweren sich.

Berlin. Karl Valentin hätte am Sonnabend in der Alten Försterei sicher seine Freude gehabt. Nicht weil dem einzigartigen Humoristen des 20. Jahrhunderts etwa ein Hang zur fußballspielenden Zunft anzudichten wäre, sondern wegen seiner ebenso einfachen wie entlarvenden Wortspielereien.

„Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen.“ Nie wurden schier endlose Diskussionen und deren Mangel an neuen Erkenntnissen verschmitzter auf den Punkt gebracht als von Karl Valentin. Und selten passten seine Worte besser als zum Auftritt des 1. FC Union gegen Werder Bremen.

Oft, zu oft verstrickten sich die Profis des Aufsteigers gegen Werder in Streitigkeiten mit dem Schiedsrichter. Das kostete nicht nur Kraft, sondern war auch nutzlos. Vor allem die letzten zehn Minuten müssen zum Nachdenken anregen. Kaum eine Entscheidung, die nicht wild und gestenreich auf dem Platz kritisiert wurde.

Union ließ sich von den Emotionen mitreißen

Unions Profis ließen sich in einer Partie, die wegen diverser unglücklicher Entscheidungen ohnehin schon arg rumpelte, von den Emotionen auf den Rängen mitreißen, anstatt sich auf das Wesentliche zu konzentrieren: Fußball spielen. Emotionen gehören ohne Zweifel zum Fußball dazu, durch Rudelbildungen werden sie jedoch nur verschwendet.

Damit verpassten die Köpenicker die große Chance zu zeigen, dass sie nicht nur mit totaler Leidenschaft verteidigen und kontern können wie beim Sensationssieg gegen Dortmund, sondern dass sie auch in der Lage sind, einen stark ersatzgeschwächten und alles andere als übermächtigen Gegner wie Bremen spielerisch mehr als nur in Verlegenheit zu bringen.

Wenn der Klassenerhalt gelingen soll, wird Union sich schnell gewöhnen müssen an all die Nebengeräusche, die die Bundesliga mit sich bringt: an größere Hektik, abgezocktere Gegner, erst recht an den Videoassistenten mit all seinen Begleiterscheinungen.
Chance in Leverkusen, es besser zu machen

Die Begegnung gegen Bremen war somit eine Lehrstunde für Union, wie man es nicht machen sollte. Schon am kommenden Sonnabend in Leverkusen bietet sich die Gelegenheit, es besser zu machen.

Quelle: morgenpost.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 16/09/2019 17:00

Ausverkauft gegen Frankfurt

Ticket-Zweitmarkt ab sofort geöffnet

Für das anstehende Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt am Freitag, dem 27.09.2019 stehen aktuell keine Tickets mehr zur Verfügung.

Alle verfügbaren Tageskarten wurden im Rahmen des Losverfahrens abgerufen, das Stadion An der Alten Försterei ist somit ausverkauft.

Allen Unionern, die bisher keine Karten für die Partie gegen die Adler aus Frankfurt bekommen konnten, bietet sich ab Montag (16.09.2019) um 12 Uhr die Chance auf Tickets auf dem Ticket-Zweitmarkt.

Erstmals können dort nicht nur Dauerkarteninhaber ihren Platz zum Verkauf anbieten. Ab sofort haben auch Inhaber einer Tageskarten die Möglichkeit, ihr Ticket einzustellen, falls sie kurzfristig doch nicht vor Ort im Stadion dabei sein können.

Bitte beachten: Der Erwerb der dort angebotenen Karten ist ausschließlich Vereinsmitgliedern vorbehalten, die bislang für diese Partie noch keinen Platz erworben haben und nicht Inhaber einer Dauerkarte sind. Mit dieser Einschränkung soll möglichst vielen Union-Mitgliedern die Chance gegeben werden, im Stadion An der Alten Försterei dabei sein zu können.

fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 17/09/2019 10:12

Wo es beim Aufsteiger hakt
Hinten nicht dicht! Abwehr-Alarm bei Union Berlin

[Linked Image]
@ Foto: City-Press GmbH

von Sebastian Karkos

Wie die Zeiten sich ändern. Auf die Defensiv war bei Union lange Verlass, nur 33 Gegentore (beste Abwehr der 2. Liga) waren das Fundament für den Bundesliga-Aufstieg.

In dieser Saison bekommt Union-Trainer Urs Fischer (53) seine Elf noch nicht dicht.

? Die Alarm-Zahlen: In den ersten vier Bundesliga-Spielen setzte es schon acht Gegentore. Die Köpenicker spielten noch gar nicht zu Null, echt flau.

In der vergangenen Saison gelang das Torwart Rafal Gikiewicz (31) immerhin 14-mal – Bestwert!

Fischer: „Fußball ist ein Fehlersport. Und vielleicht passiert der eine oder andere Fehler, weil die Erfahrung fehlt.”

Einige Profis müssen sich noch an die neue Spielklasse gewöhnen. So wie die Außenverteidiger Christopher Trimmel (32) rechts oder Christopher Lenz (24) links, die im Spiel nach vorne Akzente setzen, doch – wie Sonnabend gegen Bremen (1:2) – in der Defensive patzen.

? Und: Bei Standards muss Union aufmerksamer werden. Wie beim entscheidenden Gegentreffer gegen Bremen. Ein Trend? Schon in der Zweitliga-Rückrunde kassierten die Eisernen zehn Gegentore nach ruhendem Ball.

? Hinzu kommt: In der vergangenen Saison spielten in der Defensive überwiegend die selben Profis. In dieser Spielzeit muss Fischer oft wechseln. Sei es wegen Sperren (Friedrich, Schlotterbeck, nun Subotic in der Innenverteidigung) oder Verletzungen (Fischers Schlüsselspieler Prömel fehlt wegen Knie-Problemen).

Fischer ist überzeugt: „Natürlich lernen wir dazu.“

Das müssen die Eisernen langsam auch, sonst droht trotz erfreulicher vier Punkte weiterer Abwehr-Alarm …

bz-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 18/09/2019 20:32

Abfahrtszeiten festgelegt

Der Eiserne Virus e.V. hat heute die Abfahrtszeiten für den Sonderzug zum Auswärtsspiel gegen Bayer 04 Leverkusen bekannt gegeben.

[Linked Image]

Der Zugang zum Bahnsteig wird nur in Verbindung mit einer Fahrkarte gewährt. Glasflaschen, Gläser, Fässer oder Paletten sind nicht erlaubt.

Weitere Hinweise mit der Bitte um Beachtung sind hier zu finden.

Nachfolgend die geplanten Abfahrtzeiten des Sonderzugs:

• Abfahrt Berlin Bahnhof Lichtenberg:
Gleis 21 | um 07:18 Uhr | Zugang zum Bahnsteig ab 6:30 Uhr

• Ankunft Leverkusen-Mitte:
um 13:17 Uhr

• Abfahrt Leverkusen-Mitte:
spätestens um 18:30 Uhr | Bereitstellung Zug um 18:00 Uhr

• Ankunft Berlin, Bahnhof Lichtenberg:
um 00:45 Uhr

Der Sonderzug ist noch nicht ausgebucht, es stehen noch Plätze zur Verfügung und können hier gebucht werden.

fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 19/09/2019 16:33

Vorverkaufsinformation

In der zweiten Runde des DFB-Pokals tritt der 1. FC Union Berlin am Dienstag, dem 29.10.2019 beim SC Freiburg an.

Der Vorverkauf für die Pokalpartie im Schwarzwaldstadion startet am kommenden Dienstag (24.09.2019) um 10 Uhr.

An den ersten beiden Verkaufstagen stehen die Karten ausschließlich online zur Verfügung. Am jeweils dritten Verkaufstag können - nach Verfügbarkeit - die Tickets ab 11 Uhr auch im Union-Zeughaus Waldseite erworben werden.

Kaufberechtigt sind an den ersten drei Verkaufstagen nur Mitglieder ohne Auswärtsdauerkarte und der Erwerb ist auf ein Ticket pro Spiel limitiert.

Sollten nach den ersten drei Verkaufstagen noch Karten verfügbar sein, folgt am vierten Tag ab 11 Uhr online und im Union-Zeughaus Waldseite der freie Verkauf mit einer Limitierung von maximal vier Tickets pro Spiel.

Für die Partie in der Allianz-Arena stehen folgende Tickets zur Verfügung:

Sitzplätze

Haupttribüne A Innen 49 Euro
Südtribüne Block K 31 Euro

Stehplätze

Südtribüne (ermäßigt) 12 Euro (10 Euro)
Ermäßigungen gelten für Schüler ab 14 Jahren, Studenten, Auszubildende, Rentner, Menschen mit Behinderung, Bundesfreiwilligendienst (BFD)

Die Öffnungszeiten des Union-Zeughaus Waldseite sind wie folgt:

Montag - Freitag von 11:00 - 18:00 Uhr
Samstag von 11:00 - 16:00 Uhr

*nach Verfügbarkeit

@ fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 21/09/2019 20:54

Gebrauchter Tag

UNION VERLIERT IN LEVERKUSEN


[Linked Image]

Am 5. Spieltag der Bundesliga muss sich der 1. FC Union Berlin mit 0:2 bei Bayer 04 Leverkusen geschlagen geben. Nach einer ruhigen Anfangsphase schoss Kevin Volland die Werkself nach 20 Minuten in Führung, fünf Minuten später erhöhte Lucas Alario auf 2:0 für die Hausherren. Nach dem Seitenwechsel musste der eingewechselte Sebastian Polter nach einem Foulspiel an Julian Baumgartlinger mit Rot vom Platz, Union muss die Partie in Unterzahl zu Ende bringen.

Bayer 04 Leverkusen:
Hradecky – Dragovic, S. Bender, Wendell – Aranguiz, Baumgartlinger (70. Demirbay) – L. Bender (66. Weiser), Havertz, Amiri (83. Paulinho), Volland - Alario

1. FC Union Berlin:
Gikiewicz – Trimmel, Friedrich, Schlotterbeck, Lenz (49. Reichel) – Gentner, Andrich – Becker (46. Gogia), Ingvartsen (61. Polter), Bülter - Andersson

Schiedsrichter: Robert Hartmann, Christian Dietz, Markus Schüller, Nicolas Winter

Zuschauer: 27 430

Tore: 1:0 Volland (20.), 2:0 Alario (25.)

Mit zwei personellen Veränderungen nach der Partie gegen Bremen startete der 1. FC Union Berlin ins Auswärtsspiel bei Bayer 04 Leverkusen. Der gesperrte Neven Subotic wurde in der Innenverteidigung durch Keven Schlotterbeck ersetzt, für Anthony Ujah rückte Marcus Ingvartsen in die erste Elf. Auf dem Rasen übernahmen die Hausherren von Beginn an die Spielkontrolle, ließen den Ball sicher laufen und verwalteten das Geschehen ohne offensiv Akzente zu setzten. Die Eisernen agierten gegen den Ball, eigene Ballbesitzphasen blieben jedoch Mangelware. Nachdem Bayer das spielerische Übergewicht zunächst kaum nutzen konnte, zappelte der Ball gleich beim ersten Abschlussversuch der Werkself im Kasten. Lucas Alario hatte den Ball im Tor der Eisernen untergebracht, Kevin Volland hatte jedoch in Abseitsposition Rafal Gikiewicz die Sicht genommen, sodass das Schiedsrichtergespann den Videobeweis zu Rate zog und dem Treffer zu Recht die Anerkennung verweigerte (16.). Nur wenige Zeigerumdrehungen später jubelte die Werkself erneut, diesmal gab es jedoch keine Zweifel, dass der Treffer zählte. Den ersten Schuss von Kevin Volland hatte Trimmel gerade noch abgeblockt, den Nachschuss nagelte der schnelle Stürmer jedoch zur 1:0-Führung ins Tor. Der Treffer zeigte Wirkung, Union agierte verunsichert und musste in der 25. Spielminute den zweiten Gegentreffer hinnehmen. Nach einem einfachen Ballverlust an der Strafraumgrenze schloss Alario ab, der leicht abgefälschte Schuss schlug im unteren Eck des Tores ein. Mit der klaren Führung im Rücken nahmen die Hausherren etwas den Fuß vom Gas und boten den Köpenickern mehr Räume. Gefährliche Torraumszenen wollten der Union-Elf dennoch nicht gelingen, sodass sie mit dem 0:2-Rückstand in die Pause ging.

Nach dem Seitenwechsel brachte Union-Coach Urs Fischer Akaki Gogia für den glücklosen Sheraldo Becker in die Partie und nur wenige Momente später musste der Schweizer ein zweites Mal wechseln. Christopher Lenz musste den Platz verletzt verlassen, für ihn übernahm Ken Reichel die Position des linken Verteidigers. Union zeigte sich nun etwas offensiver und traute sich im Angriffsspiel mehr zu. Leverkusen verwaltete das Ergebnis und profitierte erneut von einem Fehler der Eisernen. Der nur wenige Minuten zuvor eingewechselte Sebastian Polter traf Julian Baumgartliner im Mittelfeld im Zweikampf von hinten in die Beine. Nach Ansicht der Videobilder änderte Schiedsrichter Hartmann die zuvor gezeigte Karte von Gelb auf Rot und schickte den Stürmer vom Platz (66.). In Überzahl rissen die Hausherren das Geschehen nun wieder an sich, ohne jedoch das Tempo entscheidend zu erhöhen. Der Elf von Peter Bosz waren die schwindenden Kräfte nach dem Spiel in der Champions League am Mittwoch nun anzumerken. Mitchell Weiser verzog einen Schuss deutlich neben den Kasten (73.), Kai Havertz hatte die beste Möglichkeit zum 3:0, nagelte die Kugel jedoch aus 15 Metern an die Querlatte (82.). Union tauchte noch einmal in Person von Sebastian Andersson im Strafraum der Hausherren auf, Weiser verteidigte jedoch sicher gegen den Schweden.

„Glückwunsch an Peter und seine Jungs zum verdienten Sieg, über 90 Minuten war das eine klare Angelegenheit. In den ersten 25 Minuten war ich enttäuscht von unserem Auftritt, wir haben alles vermissen lassen was uns bisher ausgemacht hat. Wir waren schläfrig und nicht wach genug. Aus meiner Sicht legen wir die Bälle bei den Gegentoren auf, Leverkusen hat das eiskalt ausgenutzt. In der zweiten Hälfte haben wir uns mehr ausgerechnet, das 2:0 ist ein gefährliches Ergebnis, ein Anschlusstreffer kann da viel Auslösen. Wir schwächen uns dann aber im fünften Spiel zum dritten Mal mit einer roten Karte. Wenn wir unsere Ziele erreichen wollen, müssen wir aus solchen Situationen lernen. Das war heute ein enttäuschender Auftritt, das müssen wir akzeptieren, den Mund abwischen und gegen Frankfurt versuchen es besser zu machen“, äußerte sich Urs Fischer auf der Pressekonferenz.

Bereits am kommenden Freitag, dem 27.09.2019, steht für den 1. FC Union Berlin die nächste Bundesligapartie auf dem Programm. Im ausverkauften Stadion An der Alten Försterei trifft die Elf von Urs Fischer auf die SG Eintracht Frankfurt. Der Anpfiff gegen die Hessen erfolgt um 20:30 Uhr.

fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 22/09/2019 10:40

Union zahlt Lehrgeld nach "dummen Roten Karten"

Vielleicht ist der 1. FC Union Berlin doch noch ein bisschen zu grün für die Bundesliga - vor allem aber auch ein bisschen zu rot.

Zwar steht der Neuling nach dem 5. Spieltag der Fußball-Bundesliga nicht auf einem Abstiegsplatz und sogar ein Tor vor Stadtrivale Hertha - dennoch zahlten die Eisernen zuletzt kräftig Lehrgeld.

Drei Platzverweise und drei Niederlagen sind bereits verzeichnet - im Moment halten nur die Schwäche der Konkurrenz und das furiose 3:1 gegen Borussia Dortmund die Berliner über Wasser.

Vor allem die ständigen Platzverweise gefährden die ohnehin schwierige Mission Klassenerhalt erheblich. In Leverkusen sah Sebastian Polter nach einem einzigen Ballkontakt und 151 Sekunden Spielzeit inklusive Videobeweis Rot. "Das sind dumme Rote Karten", sagte Trainer Urs Fischer: "Damit schwächst du dich selbst. Und das darf in dieser Häufigkeit nicht passieren. Wenn wir unser Ziel erreichen wollen, müssen wir aus solchen Situationen lernen."

Und Mittelfeldspieler Robert Andrich erklärte: "Keine Mannschaft kann es sich leisten, ständig in Unterzahl zu spielen. Ich weiß nicht, ob das dumm ist oder woran es liegt."
"Mit einer Mentalität wie gegen den BVB verlierst du hier nicht"

Polters Auftritt in der Interview-Zone war sogar noch deutlich kürzer als der auf dem Spielfeld. Ein kurzes Brummeln, ein entschuldigendes Armzucken, dann schlich der Stürmer wortlos und mit gesenktem Kopf davon. Bösartigkeit unterstellte ihm nachher niemand, auch wenn der Tritt auf Julian Baumgartlingers Achillessehne wüst aussah. "Ich unterstelle ihm keine Absicht", versicherte Baumgartlinger, der mit Polter in Mainz zusammenspielte. Auch Fischer bewertete es als "Übereifer".

Doch war der Platzverweis bei weitem nicht der einzige Grund für Unions erste Niederlage im zweiten Bundesliga-Auswärtsspiel. Schließlich hatte Union durch die Tore von Kevin Volland (20.) und Lucas Alario (25.) da schon 0:2 zurückgelegen. Und hatte über 90 Minuten keine wirkliche Torchance. "Das war ein enttäuschender Auftritt von uns", analysierte Fischer: "Das ist schlussendlich nicht ausreichend."

Die schwache Leistung sei Kopfsache, meinte Torhüter Rafal Gikiewicz, der in der Schlussphase mehrfach eine höhere Niederlage verhinderte. "Mit einer Mentalität wie gegen Dortmund verlierst du hier nicht", sagte der Pole: "Aber wir sind keine Maschinen." Um Siege in der Bundesliga zu feiern, wird Union ständig über das Limit gehen müssen. Und das geht nicht von Woche zu Woche.
Aggressivität im falschen Moment

In Leverkusen vermochten nicht einmal die rund 4000 Fans mit ihrem lautstarken Gesang bis deutlich nach Schlusspfiff diese Sonder-Motivation herauszukitzeln. Das Auftreten sei "untypisch für Union", analysierte Routinier Christian Gentner: "Wir haben keinen Zugriff bekommen, die notwendige Aggressivität vermissen lassen und konnten das dann auch nicht mehr korrigieren."

Und als die Aggressivität kam war es ein Stück zu viel im falschen Moment. Diese Balance wird Union finden müssen, sonst wird die Bundesliga am Ende doch zum einjährigen Abenteuer.

Quelle: sport.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 22/09/2019 10:45

Kommentar

UNION BRINGT SICH SELBST IN SCHWIERIGKEITEN

Union braucht mehr Mentalität und weniger Platzverweise, wenn der Klassenerhalt in der Bundesliga gelingen soll, meint Michael Färber.

Michael Färber

[Linked Image]
Leverkusens Lucas Alario (vorn) im Zweikampf mit Unions Marvin Friedrich. Im Hintergrund: Robert Andrich.
Foto: Federico Gambarini / picture alliance/dpa

Der 1. FC Union verliert in der Bundesliga zum dritten Mal in fünf Spielen und zum zweiten Mal hintereinander. Für Pessimisten ist dies ein klares Indiz dafür, dass der Sturz des Aufsteigers in die Zweitklassigkeit nicht mehr aufzuhalten ist. Alle Realisten reagieren mit einem „Das musste ja irgendwann mal so kommen“.

Und doch muss nach dem 0:2 bei Bayer Leverkusen festgehalten werden, was schon in der Woche zuvor beim 1:2 gegen Werder Bremen zu erkennen gewesen ist: Union bringt sich selbst in Schwierigkeiten.

Es liegt in der Natur der Sache, dass die Konkurrenz im Oberhaus des deutschen Fußballs mit mehr Qualität, mit mehr Erfahrung in eine Saison gehen kann. Für einen Aufsteiger kann es zu allererst nur darum gehen, mit der richtigen Haltung in jedes Spiel zu gehen.

Drei Platzverweise in fünf Spielen sind zu viel

Unions Haltung in Leverkusen entsprach keineswegs einer Mannschaft, die mit vollem Einsatz um den Klassenerhalt kämpft. Dies sollte den Köpenickern zu denken geben. Denn vor allem dank ihrer Mentalität konnte Union die Relegation gegen den VfB Stuttgart meistern und ein beachtliches Ausrufezeichen mit dem Sensationssieg gegen Borussia Dortmund setzen.

Dazu gehört auch mehr Disziplin. Drei Platzverweise in fünf Spielen sind schlicht zu viel. Erst recht, wenn sie aus Übermotivation (Polter in Leverkusen, Subotic gegen Bremen) oder Unbeholfenheit (Schlotterbeck in Augsburg) entstehen.

Sie schwächen nicht nur die aktuelle Elf auf dem Platz, sondern sorgen auch dafür, dass die Mannschaft ständig umgebaut werden muss. Konstanz in den Abläufen lässt sich so nur schwer erreichen.
Mit Frankfurt wartet der nächste schwere Gegner

Dass der Kampf gegen den Abstieg nicht leicht werden würde, darin dürften sich alle einig gewesen sein. Union sollte ihn nur nicht schwerer machen, als er ohnehin schon ist. Sonst gibt es schon am Freitag im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt die nächste böse Überraschung.

Quelle: www.morgenpost.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 24/09/2019 10:29

Union Berlin ist Bier- und Wurst-Meister der Bundesliga

[Linked Image]
© PIXATHLON/PIXATHLON/SID/
Union-Fans zahlen 6,50 Euro für Wurst und Bier

Union Berlin ist zumindest beim Preis Bier-und-Bratwurst-Meister. Der Aufsteiger bietet in der Bundesliga laut der jährlichen Erhebung von "SPONSORs" die günstigste Kombination des Stadionklassikers an.

6,50 Euro (Wurst: 2,50/Bier: 4,00) sind an der Alten Försterei dafür zu bezahlen. Im deutschen Profifußball wird dies nur vom Drittligisten Hallescher FC (6,25) unterboten.

Am teuersten sind Bratwurst (4,50) und Bier (4,70 für 0,5 Liter) beim FC Bayern in der Allianz-Arena. Günstigster Zweitligist ist beim Catering der FC St. Pauli (6,50). Größe, Gewicht und Geschmack waren keine Bewertungskriterien.

Quelle: sport.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 24/09/2019 10:34

Union-Theater

Kartenverkauf startet am 01.11.2019

[Linked Image]

Alle Jahre wieder und mittlerweile im 13. Jahr werden im Dezember in der Freiheit 15 im Theaterstück UND NIEMALS VERGESSEN – EISERN UNION! einige Meilensteine der Vereinsgeschichte des 1. FC Union Berlin auf die Bühnenbretter gebracht. Dieser Union-Klassiker wird in diesem Jahr vom 06.12. bis 08.12.2019 (jeweils 20 Uhr) gezeigt.

Zum bereits vierten Mal in Folge wird auch die fiktive Fortsetzung der Union-Historie unter dem Titel "WIR WERDEN EWIG LEBEN!" aufgeführt. Dieses Stück wird vom 10.12. bis 12.12.2019 (jeweils 20 Uhr) gespielt.

Die Karten für beide Stücke können ab dem 01.11.2019 in der Freiheit 15 in Berlin-Köpenick erworben werden (Di., Do., Fr. 10 – 17 Uhr, Telefon: 030.65887825)

Seit diesem Jahr ist der Kartenerwerb auch online über www.freiheit15.com möglich. (Ebenfalls ab 01.11.2019)

Unterstützt wird die Inszenierung durch den Wirtschaftsrat des 1. FC Union Berlin.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 25/09/2019 10:45

Respekt und Vertrauen:

URS FISCHER BLEIBT EISERN

[Linked Image]

Der 1. FC Union Berlin und Cheftrainer Urs Fischer werden ihre Zusammenarbeit über die laufende Saison hinaus fortsetzen. Der zunächst auf zwei Spielzeiten angelegte Vertrag verlängerte sich durch den erreichten Aufstieg um ein weiteres Jahr. Beide Seiten hatten sich im Zuge der Aufstiegsfeierlichkeiten auf eine Bekanntgabe der Verlängerung nach dem Start der Bundesliga-Saison verständigt.

„Unsere Überzeugung, die Position des Cheftrainers im Sommer 2018 mit Urs Fischer zu besetzen, hat sich auch darin ausgedrückt, den Erfolgsfall im Vertrag von vornherein mit zu regeln. Dieser Erfolg ist bereits im ersten Jahr eingetreten und es hat sich schnell eine von gegenseitigem Respekt und Vertrauen geprägte Zusammenarbeit entwickelt“, so Union-Präsident Dirk Zingler. „Urs Fischer hat sich auf Union eingelassen und Unioner spüren so etwas sehr genau. Wir wünschen uns, dass unser gemeinsamer Weg auch weiterhin erfolgreich verlaufen wird.“

Urs Fischer, der zuvor mit dem FC Basel zwei Meistertitel und einen Pokalsieg errang, begann seine Arbeit bei den Eisernen im Sommer 2018 und erreichte gemeinsam mit seinem Team gleich im ersten Anlauf den größten sportlichen Erfolg in der jüngeren Vereinsgeschichte der Köpenicker: Als Drittplatzierter der Zweitliga-Abschlusstabelle der Saison 2018/19 setzte sich Union in der Aufstiegsrelegation gegen den Drittletzten der Bundesliga, den VfB Stuttgart, durch. Erstmals seit dem Abstieg aus der DDR-Oberliga 1989 spielt der 1. FC Union Berlin wieder in der landesweit höchsten Spielklasse.

„Ich bin damals mit einem sehr guten Gefühl zu Union gekommen und meine positiven Erwartungen sind noch deutlich übertroffen worden. Der Zusammenhalt in diesem Verein, die Art und Weise der Zusammenarbeit mit den Gremien und Mitarbeitern und die Unterstützung durch die Fans sind wirklich außergewöhnlich. Es macht großen Spaß, hier zu arbeiten und gemeinsam ambitionierte Ziele zu verfolgen. Ich freue mich sehr darauf, auch weiterhin meinen Beitrag zum sportlichen Erfolg des 1. FC Union Berlin zu leisten“, so Urs Fischer zur Vertragsverlängerung.

Oliver Ruhnert, Geschäftsführer Profifußball: “Unsere Zusammenarbeit hat sich sehr schnell gut eingespielt, sie war zielführend und erfolgreich. Diesen Weg wollen wir natürlich fortsetzen, um auch weiterhin die Ziele des Vereins zu erreichen. Ich freue mich, dass Urs Fischer dem Verein auch über die laufende Saison hinaus erhalten bleibt.“

Der Vertrag von Urs Fischer beim 1. FC Union Berlin ist nun bis zum 30.06.2021 datiert und gilt für die Bundesliga und die 2. Bundesliga.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 26/09/2019 10:12

Flutlicht am Freitagabend:

UNION EMPFÄNGT EINTRACHT FRANKFURT

Am Freitag, dem 27.09.2019, empfängt der 1. FC Union Berlin anlässlich des 6. Spieltags der Fußball-Bundesliga die SG Eintracht Frankfurt. Der Anpfiff der Partie erfolgt um 20:30 Uhr, das Stadion An der Alten Försterei öffnet um 18:30 Uhr.

Rückblick auf den vergangenen Spieltag: Union unterliegt Leverkusen, Frankfurt forciert Remis mit Dortmund

Am 5. Spieltag waren die Eisernen zu Gast bei Bayer 04 Leverkusen. An einem gebrauchten Tag aus Berliner Sicht wollte dem Aufsteiger wenig gelingen. Die Gastgeber trafen innerhalb von fünf Minuten doppelt (20., 25.) und verteidigten im weiteren Verlauf des Spiels unaufgeregt die Führung. Union musste die letzten 25 Minuten nach einem Platzverweis für Sebastian Polter in Unterzahl bestreiten. Mit einem Mann weniger auf dem Platz gelang es der Mannschaft von Urs Fischer nicht, sich gegen den Champions League-Teilnehmer durchzusetzen. Die Partie endete mit 0:2 aus Köpenicker Sicht.

Die Eintracht empfing am letzten Spieltag den BVB. In einer packenden Partie sah es beim Stand von 2:1 aus Borussen-Sicht lange aus, als würde Dortmund die drei Punkte mit nach Hause nehmen. Ein unglückliches Eigentor von Thomas Delaney in der 88. Minute markierte jedoch den Ausgleich des Spiels. Frankfurt verwaltete das Ergebnis geschickt und erzwang so die Punkteteilung.

Gegnercheck: Union will ersten Sieg gegen Frankfurt erkämpfen

Die Eisernen trafen bereits sieben Mal auf die Eintracht aus Frankfurt, zuletzt im Rahmen der Saison 2011/12 in der 2. Bundesliga. Das Hinspiel in Frankfurt endete 1:3 aus Berliner Sicht, im Rückspiel setzte es sogar ein 0:4. Auch in den vorherigen Begegnungen waren drei Unentschieden die besten Ergebnisse, die Union erzielen konnte. Umso höher ist nun die Motivation, den ersten Dreier gegen die Hessen einzufahren.

Der Cheftrainer der SGE, Adi Hütter, kann fast auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Einzig Innenverteidiger Marco Russ fehlt wegen eines Achillessehnenrisses.

Urs Fischer muss im Union-Lager mehrere Angeschlagene vermelden. Grischa Prömel arbeitet weiterhin an seiner Genesung, Florian Hübner hingegen konnte das Mannschaftstraining bereits mehrfach vollständig absolvieren. Ob der Innenverteidiger für seinen ersten Saison-Einsatz bereits zur Verfügung steht, ließ der Trainer der Eisernen genau wie die Verfügbarkeit von Christopher Lenz und Suleiman Abdullahi auf der Pressekonferenz noch offen. Stattdessen gab er seine Einschätzung zum anstehenden Gegner preis:

„Frankfurt wird ein schwieriger Gegner. Sie sind international vertreten und haben eine tolle Saison hinter sich. Auch in den letzten Spielen fand ich die Eintracht stark, auch wenn gegen Arsenal das schlechte Ergebnis über die gute Leistung hinwegtäuscht. Die Mannschaft hat unglaublichen Zug zum Tor, schaltet schnell und verfügt über hohe individuelle Qualität. Das ist eine schwierige Aufgabe, aber einmal mehr gilt es, sich dieser zu stellen.“

Serviceinfos: Stadion An der Alten Försterei ist ausverkauft!!!

Quelle: fc-union-berlin.de

Für die Begegnung zwischen Union und Frankfurt sind keine Karten mehr verfügbar. Wichtige Informationen zur Anreise und dem Ablauf der Veranstaltung können dem Fanbrief der Berliner Polizei entnommen werden.

Wer nicht vor Ort dabei sein kann, bleibt über den Live-Ticker von Union auf dem Laufenden.
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 26/09/2019 10:16

Zwei Spiele gesperrt:

UNION MUSS AUF SEBASTIAN POLTER VERZICHTEN

[Linked Image]

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Sebastian Polter vom Bundesligisten 1. FC Union Berlin im Einzelrichterverfahren nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss wegen eines rohen Spiels gegen den Gegner mit einer Sperre von zwei Meisterschaftsspielen der Lizenzligen belegt.

Darüber hinaus ist der Spieler bis zum Ablauf der Sperre auch für alle anderen Meisterschaftsspiele seines Vereins gesperrt.

Polter war in der 63. Minute des Bundesligaspiels bei Bayer 04 Leverkusen am 21. September 2019 von Schiedsrichter Robert Hartmann (Wangen) des Feldes verwiesen worden.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 26/09/2019 10:45

Hütter freut sich auf "super Typ" Fischer und Union

[Linked Image]
Freut sich auf das Frankfurter Gastspiel in Berlin: Eintracht-Coach Adi Hütter / © Matthias Balk

Auf den Trip in den Osten Berlins freut sich Adi Hütter ganz besonders. Im Bundesliga-Premierenduell mit Aufsteiger 1. FC Union Berlin trifft der Trainer von Eintracht Frankfurt am Freitagabend (20:30 Uhr) an der Alten Försterei auf gute alte Bekannte.

"Urs Fischer kenne ich gut aus der Schweiz. Er ist ein super Typ", sagte der Österreicher über seinen Trainerkollegen. "Und Co-Trainer Markus Hoffmann kenne ich noch viel besser. Er wohnt gefühlt einen Kilometer von meinem Zuhause entfernt. Wir sind befreundet. Deshalb freue ich mich auf das Spiel dort - und natürlich auch auf die besondere Atmosphäre."

An die Duelle mit Fischer, der von 2015 bis 2017 beim FC Basel in der Verantwortung stand als Hütter bei Young Boys Bern arbeitete, kann sich der Eintracht-Coach noch gut erinnern. "Wir sind acht Mal aufeinandergetroffen", berichtete er. "Deswegen weiß ich, wie er ungefähr spielt." Die Bilanz aus Hütters Sicht: Drei Siege, ein Unentschieden, vier Niederlagen. "In Basel war es immer sehr schwierig, zuhause haben wir meistens eine gute Figur gemacht", berichtete der 49-Jährige.

Das erhofft er sich auch am Freitagabend mit der Eintracht. Nach zwei Niederlagen in Leipzig und Augsburg wollen die Hessen ihren ersten Auswärtssieg in dieser Saison landen und sich in der oberen Tabellenhälfte festsetzen. Deshalb muss die Freundschaft mit Fischer für 90 Minuten ruhen. "Es freut mich, dass ihn wiedersehe, aber in erster Linie geht es um unsere beiden Mannschaften. Jeder möchte dieses Spiel gewinnen."

"Wir haben keinen Grund, Union zu unterschätzen"

Wegen des guten privaten Verhältnisses zu Fischer und vor allem dessen Assistenten Hoffmann hatte Hütter bereits in der vergangenen Saison zwei, drei Zweitligaspiele der Berliner besucht. Die Erkenntnisse, die er dabei gewonnen hat, kommen ihm jetzt zugute. "Wir haben keinen Grund, Union zu unterschätzen. Sie können kämpferisch überzeugen und mit der tollen Atmosphäre im Rücken jedem Gegner das Leben schwer machen", warnte der Eintracht-Coach.

Fischer, dessen Vertrag bei den "Eisernen" am Mittwoch bis 2021 verlängert worden war, gibt diese Komplimente gerne zurück. "Die Mannschaft ist unheimlich gut im Umschaltspiel, hat dazu auch individuelle Qualität. Sie arbeitet sehr aggressiv gegen den Ball", lobte der Schweizer die Frankfurter und stellte fest: "Eine sehr schwierige Aufgabe, auf die wir uns einstellen müssen."

Quelle: sport.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 27/09/2019 09:49

Das Wichtigste zu Union
Eintracht Zu Gast bei den bösen Berliner Buben

[Linked Image]
Union Berlin und Maskottchen Ritter Keule empfangen die Eintracht. Bild © Imago Images

Eintracht Frankfurt erwartet bei Union Berlin ein Fußballspiel mit viel Körperkontakt und Grätschen. Blöd für die Hessen: Der beste Kämpfer fällt aus. Blöd für die Eisernen: Ihr Matchplan ist ebenso simpel wie vorhersehbar.

Fünf Tage nach dem Flutlicht-Spektakel gegen Borussia Dortmund tritt Eintracht Frankfurt erneut zur besten Sendezeit an. Die Mannschaft von Trainer Adi Hütter ist am Freitag (20.30 Uhr) bei Aufsteiger Union Berlin gefordert und kämpft an der Alten Försterei um den ersten Auswärtssieg.

Die Ausgangslage

Das Last-Minute-Remis gegen den BVB hat die Gemüter in Frankfurt erst einmal beruhigt. Vor allem in der Offensive läuft es nach dem Abgang des Sturm-Triumvirats Haller-Jovic-Rebic zwar noch nicht rund, Tabellenplatz neun und weitgehend ordentliche Auftritte reichen aber für Zufriedenheit bei der Eintracht. Das Problem: Auswärts setzte es in dieser Bundesliga-Saison zwei Niederlagen in zwei Spielen. Das soll und muss sich gegen Union ändern.

Die Eisernen haben es hingegen geschafft, die Aufstiegs-Euphorie mit in die neue Spielzeit zu retten. Der furiose 3:1-Heimsieg gegen Borussia Dortmund vor der Länderspielpause unterstrich die Bundesliga-Tauglichkeit der Berliner und sollte gleichzeitig eine Warnung für die Hessen sein. Mit Schönspielerei gibt es an der Alten Försterei nichts zu holen.

Das Personal

Umso schwerer wiegt da der Ausfall von Sebastian Rode. Der Mittelfeldmotor muss wegen einer Knieprellung weiter pausieren und wird frühestens beim nächsten Europa-League-Spiel am Donnerstag in Portugal zurückerwartet. Seinen Platz im Maschinenraum übernimmt wohl wieder Gelson Fernandes, etwas weiter vorne könnte Daichi Kamada Abräumer Dominik Kohr zugunsten von mehr Kreativität auf die Bank verdrängen. In der Dreierkette winkt Almamy Touré nach seinem starken Auftritt gegen den BVB erneut ein Platz in der Startelf. Auch Bas Dost ist eine Option von Beginn an.

Bei Union Berlin hat Innenverteidiger und Abwehrchef Neven Subotic seine Gelb-Rot-Sperre abgesessen. Er wird wohl genauso wieder in der Anfangsformation stehen wie Stürmer Anthony Ujah. Angreifer Sebastian Polter fehlt gesperrt. Eine entscheidende Personalie wurde derweil außerhalb des Platzes geklärt: Trainer Urs Fischer hat die Verlängerung seines Vertrag in dieser Woche offiziell gemacht, der Schweizer bleibt mindestens eine weitere Saison in Berlin.

So könnte Union spielen: Gikiewicz - Trimmel, Friedrich, Subotic, C. Lenz - Gentner, Andrich - Abdullahi, Mees - Ujah, Andersson

Quelle: hessenschau.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 27/09/2019 09:50

Das sagen die Trainer

Adi Hütter: "Wir müssen den Kampf sofort annehmen, aggressiv und bissig auftreten. Das Spiel gegen Arsenal hat aber gezeigt, dass wir uns immer auf unsere Mentalität verlassen können und körperlich gut drauf sind. Wir haben Selbstvertrauen mitgenommen."

Urs Fischer (Union Berlin): "Drei Platzverweise in fünf Spielen sind eindeutig zu viel. Das haben wir mit der Mannschaft thematisiert. Aber wir sind definitiv keine Tretertruppe. Die Eintracht ist ein schwieriger Gegner und eine Mannschaft, die international vertreten ist und eine tolle Saison hinter sich hat. Sie haben einen unheimlichen Zug und ein sehr gutes Umschaltspiel."

Auf diese Spieler gilt es zu achten

Der gefährlichste Berliner heißt Sebastian Andersson, ist Schwede, und hat in dieser Saison bereits dreimal genetzt. Der 28-Jährige ist die zentrale Figur im Spiel der Eisernen und hat seine gute Form der vergangenen Saison, als er mit zwölf Toren maßgeblichen Anteil am Aufstieg hatte, bislang bestätigt. Auf ihn muss die Eintracht aufpassen.

Auf Seiten der Hessen wird spannend sein, wie groß die (Rück-)Rotation von Trainer Hütter ausfällt. Innenverteidiger Touré hätte genauso einen weiteren Einsatz verdient wie Außenverteidiger Erik Durm. Da Union vor allem über Härte und Einsatz kommt, wäre zudem der 1,96 Meter große Dost sicher nicht die schlechteste Option im Sturm.

Die Statistik des Spiels

Hoch und weit bringt Sicherheit: Die Spielweise von Union Berlin ist ebenso einfach wie einfallslos. Der Aufsteiger spielte die mit Abstand wenigsten Pässe aller Bundesligisten und produzierte dafür mit 80 langen Bällen überdurchschnittlich viel Langholz. Mit vier Gelben, einer Gelb-Roten und zwei Roten Karten führen die Hauptstädter zudem die Böse-Buben-Tabelle der Liga mit großem Abstand an. An der Alten Försterei wird Fußball gekämpft, nicht gespielt.

In der Defensive klafft dafür allerdings ein großes Loch, das die Eintracht ausnutzen könnte. Die Schwachstelle der Eisernen, das sagen die Statistiker, ist nämlich Linksverteidiger Christopher Lenz, der mit 43 Prozent gewonnen Eins-gegen-eins-Duellen einer der zweikampfschwächsten Verteidiger der Bundesliga ist. Der Rechtsweg sollte bei der Eintracht also nicht ausgeschlossen sein.

Quelle: hessenschau.de/mawe
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 28/09/2019 10:07

Union Berlin kämpft und verliert gegen Frankfurt

[Linked Image]
Gelson Fernandes (M.) von Eintracht Frankfurt jubelt nach dem Abpfiff / Quelle: dpa/Tom Weller

Union Berlin und Eintracht Frankfurt hatten zuletzt zweimal nacheinander nicht gewonnen. Im Stadion An der Alten Försterei kam es nun auch zum Trainer-Duell zweier guter Bekannter. Mit dem besseren Ende für die Gäste aus Hessen.

Nach Pyro-Nebel, Kampf und viel Hektik hat Eintracht Frankfurt dem Aufsteiger Union Berlin deutlich die Grenzen aufgezeigt. In einem Freitagspiel mit bestem Fußball-Flair nutzten die Gäste aus Hessen gegen den Bundesliga-Neuling ihr größeres spielerisches Potenzial und kamen mit einem 2:1-Erfolg (0:0) zu ihrem ersten Auswärtssieg der aktuellen Saison. Der Niederländer Bas Dost bei seinem ersten Startelfeinsatz für den Europa-League-Teilnehmer (48. Minute) und der Portugiese André Silva (62.) machten am sechsten Spieltag den verdienten Sieg für die Eintracht perfekt.

„Den Lauf machst du 100-mal, und 99-mal kommt der Ball nicht“, sagte Dost bei DAZN nach seinem zweiten Saisontor, das er nach einem Abpraller aus kurzer Distanz erzielte. „Das macht einen guten Stürmer aus, der so einen Riecher hat für solche Bälle“, musste auch Berlins Neven Subotic einräumen und analysierte: „Insgesamt war es einfach nicht genug heute.“

Union kämpfte vor 22.012 Zuschauern zwar wieder aufopferungsvoll, hatte auch die erste Chance der Partie, kassierte am Ende aber trotz des späten Anschlusstreffers des eingewechselten Anthony Ujah (86.) die bereits vierte Niederlage im deutschen Fußball-Oberhaus. Die Berliner rutschten mit vier Punkten in der Tabelle auf Rang 15, Frankfurt ist mit zehn Zählern vorerst Siebter.

„In der ersten Halbzeit haben wir sehr gut gespielt und können trotz der Niederlage positiv vorausschauen“, sagte Union-Kapitän Christopher Trimmel. Tatsächlich sorgte die am Mittwoch verkündete Vertragsverlängerung mit Trainer Urs Fischer zunächst für den erhofften Motivationsschub bei Union. Nach einem Eckball von Trimmel hatte Verteidiger Marvin Friedrich die Chance zur Führung, scheiterte aber an Eintracht-Torwart Kevin Trapp, der mit der Hacke abwehrte (6.).

Neben dem gesperrten Sebastian Polter musste Union auf drei weitere Profis verzichten, startete aber engagiert und offensivfreudig in die Partie, die zunächst unter dem Motto Nebel, Chaos, Kampf zu stehen schien. Weil Frankfurter Fans ein paar Feuerwerkskörper abbrannten und die Sicht kurzzeitig eingeschränkt war, pfiff Schiedsrichter Sascha Stegemann (Niederkassel) das Duell einige Minuten später an.

Die Berliner, die schon mit dem 3:1 zu Hause gegen Borussia Dortmund überrascht hatten, beeindruckten auch die Eintracht mit viel Laufaufwand und körperlichem Einsatz. Weil die Hessen sich anfangs spielerisch schwertaten und vor allem kämpferisch dagegenhielten, sahen die Zuschauer An der Alten Försterei ein etwas chaotisch-wildes Spiel mit vielen Balleroberungen, Fehlern und Zweikämpfen.

Erst als die Gäste zur Mitte der ersten Hälfte mehr Räume bekamen, zeigte sich deren spielerisches und kreatives Übergewicht. Der Portugiese André Silva wurde im letzten Moment in einer Co-Produktion von Verteidiger Friedrich und Torhüter Rafal Gikiewicz gestört (16.). Stark reagierte der Berliner Schlussmann bei einem Silva-Kopfball (42.), in der Nachspielzeit schoss Filip Kostic knapp vorbei (45.+1).

Das Chancenplus erspielten sich die Frankfurter schon vor der Pause – belohnt wurden sie kurz danach. Einen Schuss aus der Distanz von Kostic konnte Gikiewicz gerade noch abwehren, doch Dost schob den unglücklich nach vorne abprallenden Ball aus kurzer Distanz zum Führungstor in das Netz. Union musste nun mehr riskieren – und wurde ausgekontert. Den schönsten Spielzug des Abends und eine passgenaue Flanke von Djibril Sow veredelte Silva mit dem Tor zum 0:2.

https://www.welt.de/sport/article20...aempft-und-verliert-gegen-Frankfurt.html
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 28/09/2019 10:12

Trotz Kampf und Leidenschaft:

UNION VERLIERT 1:2 GEGEN FRANKFURT

[Linked Image]

Der 1. FC Union Berlin muss sich am 6. Spieltag der Bundesliga-Saison 2019/20 geschlagen geben. Gegen die SG Eintracht Frankfurt agierten die Eisernen über weite Strecken gut, gerieten durch Treffer von Bas Dost (48.) und André Silva (62.) jedoch ins Hintertreffen. Anthony Ujah markierte in der 86. Minute den Anschluss, ausgleichen konnte Union trotz der druckvollen Schlussoffensive jedoch nicht. So endete die Partie mit 1:2 aus Berliner Sicht.

1. FC Union Berlin: Gikiewicz – Trimmel, Friedrich, Subotic, Reichel – Schmiedebach (65. Ujah) Andrich – Gogia (59. Becker), Gentner, Bülter (65. Mees) – Andersson

SG Eintracht Frankfurt: Trapp – Hasebe, Hinteregger, Touré – Durm (77. Chandler), Kamada (71. Kohr), Sow, Fernandes, Kostic – Dost (83. Paciência), Silva

Zuschauer: 22.012

Tore: 0:1 Dost (48.), 0:2 Silva (62.), 1:2 Ujah (86.)

Urs Fischer wechselte im Vergleich zum Spiel gegen Bayer Leverkusen auf vier Positionen: Neven Subotic, Ken Reichel, Manuel Schmiedebach und Akaki Gogia rückten für Christopher Lenz, Keven Schlotterbeck, Sheraldo Becker und Marcus Ingvartsen in die Mannschaft. Der Schweizer sah eine starke Anfangsphase seiner Mannschaft. Bereits nach sechs Minuten ging ein Raunen durch die Ränge, als Marvin Friedrich nach einer einstudierten flachen Ecke den Ball scharf aufs Tor brachte – doch der Fuß eines Frankfurter Verteidigers verhinderte kurz vor der Torlinie, dass das Leder sein Ziel fand. Dies war der Auftakt einer unterhaltsamen ersten Hälfte: In einem kurzweiligen Duell agierten beide Teams offensiv und weitestgehend auf Augenhöhe. So entwickelte sich schnell ein offener Schlagabtausch. In der zwölften Minute scheiterte Sebastian Andersson nach einem Ballverlust von Hasebe an Eintracht-Schlussmann Kevin Trapp, im unmittelbaren Gegenzug verhinderte geschicktes Stellungsspiel von Marvin Friedrich, dass Erik Durm allein in den Strafraum der Eisernen ziehen konnte. Generell war Unions Vize-Kapitän heute gut aufgelegt: auch die nächste Großchance der Hessen verhinderte Friedrich, indem er Silva mit einer punktgenauen Grätsche vom Ball trennte, der sich vorher im Strafraum freigedribbelt hatte (17.). Zehn Minuten später war es Ken Reichel, der den Gegentreffer verhinderte: mit einem beherzten Flugkopfball beförderte er eine Flanke von Kostic aus dem Strafraum. Wiederum zehn Zeigerumdrehungen später trat Reichel offensiv in Aktion: einen verlängerten Eckball nahm er technisch sauber per Volley aus der Luft. Der Ball schoss zwar vielversprechend in Richtung Tor, wurde aber frühzeitig vom Körper eines Frankfurter Defensivspielers geblockt. Die letzte Chance des ersten Durchgangs gehörte schließlich der Eintracht. Da Rafal Gikiewicz den Kopfball von Silva jedoch mit einem starken Reflex parieren konnte, ging es ohne Tore in die Pause.

In Durchgang zwei erwischten die Adler den besseren Start. Einen Schuss von Filip Kostic konnte Rafal Gikiewicz noch parieren, den Nachschuss staubte Bas Dost jedoch unhaltbar ab (48.). Die Partie verlor im Vergleich zum ersten Durchgang etwas an Tempo – bis Sow und Silva aus dem Nichts den Fuß aufs Gaspedal setzten. Nach einem langen Lauf von Sow und anschließender Flanke stieg der portugiesische Nationalspieler im Strafraum in die Luft und köpfte das Leder gezielt entgegen Rafal Gikiewicz‘ Laufrichtung – 0:2 aus Berliner Sicht. Union kämpfte in der Folge um den Anschlusstreffer, Frankfurt verteidigte aber zumeist geschickt und ließ so wenig Zwingendes zu. Knapp eine Viertelstunde vor Schluss schalteten die Eisernen die Offensive nochmal einen Gang hoch und erhöhte den Druck spürbar. Durch den Druck öffneten sich Lücken in der Eintracht-Abwehr: Trimmel prüfte Trapp aus der Distanz (72.), Ujah mit einem flachen Schuss aus dem Strafraum (74.) und Becker mit einem Schlenzer Richtung Toreck (75.) – der Frankfurter Torhüter konnte aber all diese Chancen vereiteln. Schließlich gelang es Anthony Ujah aber doch, den Schlussmann der Eintracht zu überlisten. Einen flachen Pass von Sheraldo Becker verwandelte er von der Strafraumgrenze trocken zum 1:2. Da Union trotz der ansehnlichen Schlussoffensive der Ausgleich nicht gelingen wollte, endete die Partie auch mit diesem Spielstand.

Urs Fischer sah heute Gutes und Schlechtes:
„Ich habe meine Jungs heute 90 Minuten lang kämpfen sehen, das hat mir gut gefallen. Genau diese Reaktion haben wir von uns selbst auch eingefordert nach dem Spiel gegen Leverkusen. Mit dem Auftritt bin ich deshalb zufrieden. Allerdings waren wir nach der Pause zu unkonzentriert, das darf dir so nicht passieren. Man hat gesehen, dass eine Mannschaft mit der Qualität von Frankfurt das direkt ausnutzt. Daran müssen wir arbeiten“, so der Schweizer auf der Pressekonferenz nach dem Spiel.

Für seine Mannschaft geht es am nächsten Wochenende in der Bundesliga weiter. Am Sonntag, dem 06.10. gastiert Union beim VfL Wolfsburg, die Partie beginnt um 15:30 Uhr.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 28/09/2019 10:39

"Diese Verletzung trifft uns alle hart"
Schock-Diagnose: Unions Gogia erleidet Kreuzbandriss

[Linked Image]
Akaki Gogia hat sich das Kreuzband gerissen / © Tom Weller

Am Tag nach der dritten Bundesliga-Niederlage nacheinander hat Aufsteiger 1. FC Union die nächste bittere Nachricht erhalten. Offensivspieler Akaki Gogia hat sich beim 1:2 der Berliner gegen Eintracht Frankfurt einen Kreuzbandriss zugezogen.

Der 27-Jährige soll in der kommenden Woche operiert werden und fällt für rund ein halbes Jahr aus. Eine MRT-Untersuchung bestätigte "die befürchtet schwere Verletzung: ein Riss des vorderen Kreuzbandes am rechten Knie", teilten die Berliner mit.

"Diese Verletzung trifft uns alle hart. Akaki Gogia hatte sich mit starken Trainingsleistungen in die Startelf gespielt. Umso bitterer ist es, dass er nun lange ausfällt", erklärte Union-Manager Oliver Ruhnert.

Gogia hatte sich die Verletzung gegen Frankfurt nach einer Stunde ohne Einwirkung eines Gegenspielers zugezogen.

Quelle: sport.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 29/09/2019 10:40

Nach Niederlage gegen Frankfurt
Die Eisernen in der ersten Fischer-Krise

[Linked Image]
Foto: dpa

von Sebastian Karkos

Sechs Spieltage sind rum, aber die erste Union-Krise ist da – und das nach sechs Spieltagen! Erstmals unter Trainer Urs Fischer (53) verloren die Köpenicker drei Spiele in Folge.

Bitter: Drei von bislang vier Heimpartien wurden verloren. Freitag gegen Frankfurt (1:2) enttäuschte Union zwar nicht so wie zuvor in Leverkusen (0:2). Richtig überzeugend war der Auftritt aber wieder nicht. Union befindet sich unter Fischer erstmals in der Krise!

Der Schweizer versucht das, was er am besten kann: Ruhe ausstrahlen!

Fischer am Sonnabend: „Wir wussten, dass wir nicht so eine Serie hinlegen wie in der zweiten Liga. Uns war bewusst, dass wir das eine oder andere Spiel verlieren, dass auch mal eine Serie von Niederlagen dabei sein wird.“

Fischers simples Rezept für mehr Tore: „Wir müssen bessere Entscheidungen treffen, weniger Fehler machen.“

Davon machen seine Profis zu viel. Die Gegner kommen mit wenig Aufwand zu Toren und Punkten. In der Defensive führen kleine Patzer wie der Fehlgriff von Torwart Rafal Gikewicz (32) vor dem 0:1 zu Gegentoren.

Ergebnis: in jedem Spiel rappelte es bislang. Union spielte noch kein einziges Mal zu Null! Nach vorne hin fehlt die Durchschlagskraft. Es fehlt der Mut zum Risiko!

Und mit Wolfsburg wartet kommenden Sonntag (15.30 Uhr) die nächste schwere Aufgabe.

Verteidiger Marvin Friedrich (23) sieht (noch) keinen Grund zur Panik: „Wir sind Union Berlin, wir machen immer weiter. Wir wissen, wo wir herkommen und wissen, welche Härte die Bundesliga für uns ist.“

Quelle: bz-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 30/09/2019 10:05

"Wir sind Union, wir machen weiter!"

Gegen Eintracht Frankfurt kassiert der Aufsteiger die dritte Niederlage in Serie und steckt vorerst im Tabellenkeller fest. Die Art und Weise des Auftritts macht den Berlinern aber Mut.

Urs Fischer war enttäuscht und für Adi Hütters warme Worte nur noch bedingt empfänglich. "Es ist immer schön, wenn der gegnerische Trainer dir ein Kompliment macht, wenn er gewonnen hat", sagte der Chefcoach von Aufsteiger Union Berlin nach dem 1:2 (0:0) gegen Eintracht Frankfurt: "Aber das ist das, was dich schlussendlich ein bisschen nervt."

Lob und Anerkennung waren nicht das, was Fischer und Union gebraucht hatten. "Am Schluss geht es um Punkte", sagte Fischer. Und davon könnten die Berliner ein paar mehr gebrauchen. Erst vier Zähler hat der Liganeuling auf dem Konto. Das Frankfurter Sturmduo Bas Dost (48.) und Andre Silva (62.) besiegelte die dritte Niederlage in Folge, der Anschlusstreffer durch Anthony Ujah (86.) kam zu spät. Die erste Ergebniskrise ist da - nach Wochen der Euphorie und Aufbruchstimmung bekommt Union erstmals die harten Seiten des Bundesliga-Alltags zu spüren.

"Wir wussten, dass die Bundesliga etwas ganz Hartes für uns ist", sagte Abwehrspieler Marvin Friedrich schob kämpferisch hinterher: "Wir sind Union Berlin. Wir machen immer weiter." Gründe für die Zuversicht gab es genug. Im Vergleich zur Niederlage bei Bayer Leverkusen (0:2) zeigten sich die Berliner stark verbessert in der Zweikampfführung und dem Umschaltspiel. Union agierte lange auf Augenhöhe mit dem Europa-League-Starter, der am Ende jedoch nicht unverdient das bessere Ende für sich hatte. Abgesehen vom Resultat gab es eine weitere schlechte Nachricht. Akaki Gogia zog sich bei seinem Startelfdebüt in der Bundesliga einen Riss des vorderen Kreuzbandes im rechten Knie zu, der Offensivspieler wird operiert und fällt monatelang aus.

Quelle: sueddeutsche.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 02/10/2019 10:02

Vorverkaufsinformation:

AUSWÄRTS GEGEN MAINZ 05

Für das Auswärtsspiel des 1. FC Union Berlin gegen den FSV Mainz 05 startet am kommenden Dienstag (08.10.2019) der Kartenvorverkauf.

An den ersten beiden Verkaufstagen stehen die Karten ab 10:00 Uhr jeweils ausschließlich online zur Verfügung. Am jeweils dritten Verkaufstag können - nach Verfügbarkeit - die Tickets ab 11 Uhr auch im Union-Zeughaus Waldseite erworben werden.

Kaufberechtigt sind an den ersten drei Verkaufstagen nur Mitglieder ohne Auswärtsdauerkarte und der Erwerb ist auf ein Ticket pro Spiel limitiert.

Sollten nach den ersten drei Verkaufstagen noch Karten verfügbar sein, folgt am vierten Tag ab 11 Uhr online und im Union-Zeughaus Waldseite der freie Verkauf mit einer Limitierung von maximal vier Tickets pro Spiel.

Für die Partie in der OPEL ARENA stehen folgende Tickets zur Verfügung:

Sitzplätze

Vollzahler (Block E): 38,00 €
Vollzahler (Block I): 29,00 €


Rollstuhlfahrer inkl. Begleitung: 8,00 €
Seh-/Gehbehindert inkl. Begleitung: 8,00 €

Stehplätze

Vollzahler (Block J): 13,00 €
Ermäßigt (Block J): 12,00 €

Ermäßigt sind: Schüler, Studenten, Auszubildende, Rentner, Schwerbehinderte ab 50% sowie Bundesfreiwilligendienstleistende.

Die Öffnungszeiten des Union-Zeughaus Waldseite sind wie folgt:

Montag - Freitag von 11:00 - 18:00 Uhr
Samstag von 11:00 - 16:00 Uhr

@ fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 02/10/2019 10:06

Interview | Union-Verteidiger Neven Subotic
"Wir müssen unsere Lektionen sehr schnell lernen"

[Linked Image]
Bild: imago images/Contrast

Neven Subotic und Union Berlin sind nach drei Niederlagen in Folge in der harten Bundesliga-Realität angekommen. Im Interview mit rbb|24 spricht der Innenverteidiger über Wege aus dem Tief, die besondere Stärke der Köpenicker - und das, was er am Fußball liebt.

Was Fußballer ja gar nicht mögen, sind Komplimente nach Niederlagen. Geht es Ihnen momentan so ähnlich?

Ich glaube, ich habe noch kein Kompliment bekommen. Deshalb habe ich da auch keine Schwierigkeiten. Es ist auf jeden Fall immer ärgerlich zu verlieren. In dieser Phase sind wir noch immer. Wir versuchen jetzt, die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen. Wir haben noch eine lange Saison vor uns und müssen sehr schnell unsere Lektionen lernen.

Da kann man raushören, dass man einem Aufsteiger diese Zeit zugestehen sollte, ja muss, um sich in so einer qualitativ hochwertigeren Liga einzugewöhnen ...

Wir haben gar keine andere Wahl. Wir können uns die Haare rausreißen und uns gegenseitig beschuldigen, aber das würde gar keinem helfen. Es ist eine gewisse Stärke von Union, dass wir zusammengeschweißt sind - in den vergangenen Jahren, vor allem aber auch in den letzten Wochen. Da haben wir starke Höhen mit dem Sieg gegen Dortmund, aber auch die erste kleine Negativserie erlebt. Da möchten wir natürlich raus. Wir haben in den letzten beiden Spielen gegen Bremen und Frankfurt gesehen, dass wir sehr nah dran sind. Wir merken natürlich, dass die Bundesliga sehr schwierig ist - der Gegner macht aus keiner Chance ein Tor. Insgesamt müssen wir uns einfach fokussieren und den einen oder anderen Meter in die richtige Richtung machen. Dann werden diese Spiele auch zu unseren Gunsten ausgehen.

Das sieht auch Ihr Trainer Urs Fischer so. Für ihn fehlen nur Kleinigkeiten. Welche sind das aus Ihrer Sicht?

Die Kleinigkeiten findet man überall. In jedem Zweikampf können wir einen Zentimeter oder manchmal auch einen ganzen Meter näher dran sein (schmunzelt). Die Pässe genauer spielen. Wenn es der entscheidende Pass oder der entscheidende Zweikampf ist, kann das spielentscheidend sein. Es ist nicht nur eine Situation. Wir haben noch einen Weg vor uns - das wussten wir schon vor dem ersten Spiel. Es gilt, unsere Lektion zu lernen und die nächsten Spiele so zu gestalten, dass wir Punkte mitnehmen. Wir sind auf dem richtigen Weg.

Sie haben das Spiel gegen Dortmund schon angesprochen. Eine gute Leistung und ein gutes Ergebnis. Es folgte allerdings eine Zäsur, was die anschließenden Ergebnisse betrifft. Was ist Ihre Erklärung?

Die Spiele waren alle sehr knapp. Bremen entscheidet mit einer Ecke das Spiel, wir hatten im Anschluss gute Chancen. Das gleiche können wir über das Spiel gegen Frankfurt sagen. Das ist ein super Gegner, der im Europapokal spielt. Trotzdem hatten sie gegen uns keinen leichten Tag. Die paar Chancen, die sie hatten, haben sie sehr gut genutzt. Sie haben uns aber keinesfalls gegen die Wand gespielt. Wir hatten in beiden Halbzeiten gute Möglichkeiten und waren am Drücker. Es bedarf weiterhin der Ruhe und Fokussierung auf die Arbeit. Wir haben zum Glück vor der Länderspielpause am Sonntag die Möglichkeit, noch einen positiven Punkt zu setzen.

Muss es am Sonntag in Wolfsburg in die andere Richtung gehen?

Darauf arbeiten wir hin und hoffen es. Wenn es nicht so sein sollte, werden wir von neuem analysieren. Wir werden noch bessere Phasen haben als die letzten drei Spiele. Wir werden nicht so viel Pech in den Spielen haben, wie es in der letzten Zeit der Fall war. Wenn ich die letzten Spiele objektiv betrachte und diese fair ausgehen, haben wir - mit ein bisschen Glück - mindestens einen oder sogar zwei Punkte mehr.

Man hört an Ihren Aussagen, dass Ihnen das atmosphärische Umfeld bei Union Berlin gefällt. Für Sie sicher auch ein Grund für den Wechsel nach Berlin ...

Mit Sicherheit. Ich bin Fußballer geworden, um vor den Leuten zu spielen und gemeinsam mit den Fans zu feiern. Sowas hat man in diesem Beruf sehr selten. Das ist ein absoluter Luxus. Ich hatte auch Kollegen, die ins Ausland gegangen sind und die bei Toren nicht die kompletten Emotionen erlebt haben. Für mich als Spieler bleibt das weiterhin ein sehr wichtiger Faktor. Die Fans machen dieses Spiel aus. Ich habe Partien erlebt, bei denen gar keine Fans dabei waren - das verändert das Spiel und dessen Verlauf. Ich bin sehr dankbar, bei Union zu sein. Wir haben auch beim letzten Spiel wieder gemerkt, dass wir die besten Fans haben. Wer die Szenen nach dem Abpfiff erlebt hat, hätte gedacht, dass wir 2:0 gewonnen haben.

Vielen Dank für das Gespräch!

Das Interview führte Torsten Michels für den rbb Sport.

Quelle: rbb24.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 03/10/2019 10:25

Duell mit Lenz: Unions Reichel glaubt nicht an Wachablösung

[Linked Image]
© deutsche presse agentur

Fußball-Bundesligist 1, FC Union Berlin reist erneut als Außenseiter zum nächsten Auswärtsspiel beim VfL Wolfsburg. "Das ist eine sehr gute Mannschaft. Sie spielen bevorzugt in der Dreierkette und sehr offensiv. Sie werden in die Räume gehen und viel laufen. Es wird kein einfaches Auswärtsspiel", sagte Ken Reichel vor der Partie des siebten Spieltages bei den Niedersachsen am kommenden Sonntag (15.30 Uhr/Sky).

Ob der Linksverteidiger selbst mitspielen wird, ist noch offen. Bislang stehen für den Routinier erst zwei Saisoneinsätze zu Buche. In der Partie bei Bayer Leverkusen (0:2) wurde er nach der Verletzung von Christopher Lenz nach der Pause eingewechselt. Weil Lenz seine Hüftbeuger-Oberschenkelverletzung nicht so schnell überwinden konnte, durfte Reichel bei der 1:2-Heim-Niederlage gegen Eintracht Frankfurt erstmals in der Startelf ran. "In Leverkusen reinzukommen, war für mich kein einfaches Spiel. Gegen Frankfurt von Beginn an und 90 Minuten auf dem Platz zu stehen, hat gut getan und hat Spaß gemacht", erklärte Reichel.

Reichel ist inzwischen 32 und damit sieben Jahre älter als Lenz. Sein Vertrag läuft offiziell zum Saisonende aus. Von einer Wachablösung will der frühere Braunschweiger aber noch nichts wissen. "Im Fußball spielt das Alter heutzutage keine Rolle. Der Bessere spielt. Ich muss Leistung bringen, um weiter Chancen zu haben", meinte Reichel. "Der Trainer hat am Anfang Christopher Lenz vor mir gesehen. Das musste ich akzeptieren und es dem Trainer schwer machen."

Eine Prognose für Sonntag wollte Reichel nicht abgeben, weil er nicht weiß wie weit Lenz bis dahin ist. Am Mittwochvormittag absolvierte der Mitspieler gemeinsam mit Grischa Prömel (Knieverletzung) das Training individuell in der Kabine.

Quelle: DPA
geschrieben von: Commander

Re: 1.FC Union Berlin - 03/10/2019 10:33

Berlins Innenverteidiger feilt an seinem Comeback
Unions Aufstiegsheld Hübner und der lange Weg zurück

Florian Hübner gehört jetzt im Training wieder richtig dazu. Endlich, wird sich der Innenverteidiger des 1. FC Union denken. Der 28-Jährige musste sich nach seiner Knieverletzung Anfang Juli im Sommer-Trainingslager in Bad Saarow monatelang durch die Reha und individuelle Einheiten kämpfen - Rückschläge inklusive. Reha-Trainer Christopher Busse war quasi Hübners ständiger Begleiter.

[Linked Image]
Kam im Sommer 2018 von Hannover 96 zu Union Berlin: Innenverteidiger Florian Hübner. imago images

Sein letztes Pflichtspiel absolvierte Hübner im inzwischen fast schon historischen Relegations-Rückspiel gegen den VfB Stuttgart (0:0) am 27. Mai 2019. Danach stand Unions erstmaliger Aufstieg in die 1. Bundesliga fest. Doch vom Ruhm kann sich Hübner aktuell wenig kaufen. Er ist der einzige Unioner im 33-Mann-Kader, der in dieser Spielzeit verletzungsbedingt noch nicht mal ein Vorbereitungsspiel bestritt. Ob es in der nächsten Woche so weit sein wird, wenn die Köpenicker im Rahmen der Länderspielpause ein Freundschaftsspiel planen, ist offen. Aber zumindest feilt der Aufstiegsheld jetzt verstärkt an seinem Comeback. Am Dienstag und Mittwoch mischte Hübner in den Zweikämpfen und Spielformen voll mit.

Hübner hat in Abwesenheit Konkurrenz bekommen

Die Rahmenbedingungen haben sich allerdings verändert. In der vergangenen Saison war Hübner gemeinsam mit Marvin Friedrich in der Innenverteidigung gesetzt. Hübner stand bei seinen 28 Meisterschaftseinsätzen stets in der Startelf. Konkurrenzlos ist Hübner jetzt nicht mehr. Vizekapitän Friedrich kämpft energisch um seinen Platz. Neuzugänge wie Neven Subotic und Keven Schlotterbeck haben die Qualität des Kaders erhöht. Aus dem Trio Friedrich, Subotic und Schlotterbeck rekrutierte Trainer Urs Fischer bisher immer die zwei Vertreter seiner Innenabwehr in der Bundesliga.

Im letzten Spiel gegen Eintracht Frankfurt (1:2) spielten Friedrich und Subotic. Schlotterbeck saß auf der Bank. Dahinter haben Michael Parensen und Nicolai Rapp derzeit keine reale Einsatzchance. Beide standen gegen die Eintracht nicht einmal im Kader. Hübner muss nun beweisen, dass er demnächst mehr Druck auf Friedrich, Subotic und Schlotterbeck ausüben kann.

Der Vertrag läuft offiziell bis zum Saisonende

Im Vorfeld der Saison freute sich Hübner auf zwei familieninterne Duelle. Das gegen Vater Bruno, den Sportdirektor von Eintracht Frankfurt, hat er verpasst. Der Kampf gegen den bei 1899 Hoffenheim spielenden Bruder Benjamin steigt am 17. Dezember an der Alten Försterei. Vielleicht kann sich Hübner bis dahin in den Kader zurückkämpfen.

Sein Vertrag gilt offiziell bis 2020. So wurde es zumindest vom Verein verkündet, als Hübner Mitte Juni 2018 als Neuzugang von Hannover 96 vorgestellt wurde. Dem Vernehmen nach dürfte sich sein Kontrakt durch den Aufstieg aber wohl mindestens bis 2021 verlängert haben.

Matthias Koch

Quelle: kicker.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 04/10/2019 21:34

Testspiel in der Länderspielpause:

UNION EMPFÄNGT DIE SG DYNAMO DRESDEN

Der 1. FC Union Berlin testet in der kommenden Länderspielpause auf heimischem Platz gegen die SG Dynamo Dresden. Am Donnerstag, dem 10.10.2019, gastiert der sächsische Zweitligist im Stadion An der Alten Försterei in Berlin. Der Anstoß erfolgt um 14 Uhr.

Die Karten für die Partie sind ab sofort online sowie in allen Union-Zeughäusern erhältlich. Geöffnet sind die Bereiche Haupttribüne (Sektor 1, Sitzplatz), Waldseite (Sektor 2, Stehplatz) und der Gästebereich (Sektor 5).

Die Tickets für den Gästeblock können ausschließlich am Spieltag an den Tageskassen (13 Uhr geöffnet) erworben werden.

Stehplatztickets sind zum Preis von 5 Euro*, Sitzplatzkarten zum Preis von 10 Euro* zu haben.

Kinder haben freien Eintritt

Kinder bis einschließlich 12 Jahre erhalten freien Eintritt. Für den Sitzplatzbereich können im Union-Zeughaus kostenfrei Kindertickets in Verbindung mit dem Kauf einer Vollzahler-Sitzplatzkarte erworben werden. Nur so kann gewährleistet werden, dass ein Sitzplatz zur Verfügung steht. Diese Kinderkarten sind auch online erhältlich. Bei einem Vollzahlerticket können bis zu drei kostenfreie Kindertickets dazugebucht werden. Für Sektor 2 sind keine gesonderten Kindertickets notwendig.

Das Stadion An der Alten Försterei öffnet um 13 Uhr. Auf dem Parkplatz P1 stehen in begrenzter Anzahl Parkplätze zum Preis von 4 Euro pro Fahrzeug zur Verfügung.

*Alle Preise verstehen sich inkl. MwSt. und zzgl. VVK-Gebühr und ggf. Systemgebühr

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 04/10/2019 21:38

Union reist mit großer Fanunterstützung nach Wolfsburg
Fischers Startelf-Puzzle

Drei Niederlagen am Stück sind die Spieler des 1. FC Union eigentlich nicht gewohnt. In der Aufstiegssaison gab es diese unter Trainer Urs Fischer jedenfalls nicht. Am Sonntag (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de) könnte es beim VfL Wolfsburg sogar das vierte punktlose Spiel in Serie geben. Denn erneut gehen die Köpenicker gegen einen international beschäftigten Kontrahenten nur als Außenseiter an den Start.

[Linked Image]
Darf sich in Wolfsburg über eine große Unterstützung der Fans freuen: Union-Coach Urs Fischer. @ picture alliance

Auch Trainer Urs Fischer weiß, dass da ein ordentliches Kaliber auf seine Fußballer zukommt. "Wolfsburg ist eine Mannschaft, die in dieser Saison noch nicht verloren hat. Sie hinterlässt hinten einen stabilen Eindruck und ist gefährlich nach vorn. Es wird eine schwierige Aufgabe für uns", sagte der Schweizer am Freitag auf der Pressekonferenz vor dem ICE-Ausflug zum VfL.

Becker dürfte über die rechte Außenbahn flitzen

In personeller Hinsicht wird es mindestens eine Änderung in der Startelf geben. Offensivmann Akaki Gogia, der am Montag erfolgreich am gerissenen Kreuzband des rechten Knies operiert wurde, fällt auf jeden Fall aus. Für ihn dürfte Sheraldo Becker über die rechte Außenbahn flitzen. Bei der 1:2-Niederlage gegen Eintracht Frankfurt hatte Becker nach seiner Einwechslung für Schwung gesorgt und auch den 1:2-Anschlusstreffer von Anthony Ujah vorbereitet.

Torschütze Ujah gefiel ebenfalls als Joker. Auch er hätte sich nach seinem ersten Saisontreffer einen Startelfeinsatz verdient. Doch dann müsste Fischer den Schweden Sebastian Andersson opfern, der bislang mit drei Toren die mannschaftsinterne Wertung anführt.

Links hinten duellieren sich zudem Ken Reichel und Christopher Lenz. Reichel durfte wegen der Hüftbeuger-Oberschenkelverletzung von Lenz gegen Frankfurt erstmals in dieser Serie von Beginn an mitwirken. Nun meldet sich Lenz, der im Sommer das Duell mit Reichel für sich entschieden hatte, wieder zurück. "Christopher Lenz hat trainiert, auch heute. Es sieht gut aus", meinte Fischer.

Die Entscheidung steht wohl noch aus. Wenn der Cheftrainer so wie am Mittwochvormittag aufstellt, könnten allerdings sowohl Reichel als auch Lenz außen vor bleiben. Da ließ Fischer die vermeintliche A-Mannschaft im Training mit der Dreierkette Marvin Friedrich, Neven Subotic und Keven Schlotterbeck antreten. Auf den Außenbahnen agierten Christopher Trimmel und Marius Bülter, die defensiv aus der Dreier- eine Fünferkette machten.

Gut möglich, dass über 5000 Union-Fans kommen

Wer auch immer in Wolfsburg für Union aufläuft, die Fanunterstützung dürfte ihm gewiss sein. Das offizielle Gästekontingent mit 3300 Tickets war schnell vergriffen. Etliche Union-Anhänger deckten sich auch in den Heimbereichen der Volkswagen-Arena ein. Es ist gut möglich, dass es am Ende über 5000 Union-Fans sind.

Quelle: kicker.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 05/10/2019 09:48

Leistung bestätigen:

UNION WILL GEGEN DIE WÖLFE PUNKTEN

Der 1. FC Union Berlin misst sich am Sonntag, dem 06.10.2019, in der Volkswagen Arena mit dem VfL Wolfsburg. Die Partie des 7. Spieltages der Bundesliga-Saison 2019/20 wird um 15:30 Uhr angepfiffen.

Rückblick auf den 6. Spieltag: Union unterliegt Eintracht Frankfurt, Wolfsburg mit frühem Siegtreffer gegen Mainz

Am vergangenen Spieltag begegnete Union vor heimischer Kulisse der SG Eintracht Frankfurt. Im Heimspiel bekamen die Zuschauer vor allem während der ersten Halbzeit ein lebhaftes Spiel geboten, das von großer Einsatzbereitschaft beider Teams im Kampf um das runde Leder geprägt war. Im ersten Teil der Partie gelang es der Mannschaft um Kapitän Christopher Trimmel mehrere Torchancen zu erkämpfen und einige heikle Situationen im eigenen Strafraum abzuwenden. Nach dem Seitenwechsel schoss sich die Eintracht bereits in der 48. Minute zum 1:0 durch Bas Dost. Später setzte André Silva noch einmal nach und baute die Führung der Adler nach einem Konter zum 2:0 aus. Gegen Ende der Partie gelang Anthony Ujah dann der Treffer zum 1:2 (86.) Endstand aus Unioner Sicht.

Der VfL Wolfsburg war am vergangenen Sonnabend zu Gast beim 1. FSV Mainz 05. Bereits nach neun Spielminuten schoss Marcel Tisserand die Wolfsburger per Kopfball ins lange Eck in Führung. Auch im Anschluss schafften es die Wölfe, sich Torchancen zu erarbeiten, ausbauen konnten sie ihren Vorsprung jedoch nicht. Im weiteren Verlauf des Spiels wurde es noch einmal spannend: Die Grün-Weißen kämpften bis zum Schlusspfiff gegen die immer stärker werdenden Mainzer an und sicherten sich am Ende den Sieg. Nach einem erfolgreichen Auftakt der Wolfsburger in der Europa League gelang ihnen am Donnerstag gegen den französischen Vertreter St.-Étienne ein 1:1-Unentschieden. Damit bleiben sie in dieser Saison, unter Neu-Trainer Oliver Glasner, bisher ungeschlagen.

Gegnercheck: Union hofft auf ersten Sieg gegen den Europa League-Teilnehmer

Union und Wolfsburg trafen zuvor in nur zwei Pflichtspielen der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga im Jahr 1992 aufeinander. Beide Partien konnte der VfL Wolfsburg damals für sich entscheiden. Nun begegnen sich die Mannschaften in dieser Saison auch erstmalig in der höchsten deutschen Spielklasse.
Daneben spielten die Eisernen und die Wölfe bereits in fünf Testspielen gegeneinander. Davon konnte Union zwei Spiele für sich entscheiden, einer geht auf das Konto der Grün-Weißen. Zuletzt trennten sich beide Teams im Rahmen der Saisonvorbereitung mit einem 1:1-Unentschieden.

Wolfsburg-Trainer Oliver Glasner plagen derzeit fünf verletzungsbedingte Ausfälle, darunter Xaver Schlager (Knöchelverletzung) sowie Torwart und Vize-Kapitän Koen Casteels (Haarriss im Wadenbein). Derweil kann auch Urs Fischer im kommenden Spiel nicht auf seinen kompletten Kader zurückgreifen: Während der noch angeschlagene Grischa Prömel weiterhin separate Trainingseinheiten absolviert, muss die Mannschaft langfristig auf Akaki Gogia verzichten, der sich während des Spiels am vergangenen Freitag einen Kreuzbandriss zuzog und inzwischen erfolgreich operiert wurde. Auch Sebastian Polter (Rotsperre) kann am kommenden Spieltag noch nicht in das Geschehen auf dem Rasen eingreifen. Fragezeichen stehen zudem hoch hinter Suleiman Abdullahi, der ebenfalls zuletzt angeschlagen war.

Nach dem Auftritt seiner Jungs gegen Eintracht Frankfurt in der letzten Woche zeigt sich Urs Fischer bezüglich der Auswärtspartie gegen Wolfsburg zuversichtlich und weiß gleichzeitig um die Stärke des Gegners, der „eine Stabilität hat, die nicht viel zulässt und sehr gefährlich nach vorne ist. Wir müssen wiederum 90 Minuten viel aufwenden, um das Spiel mitgestalten zu können und uns Tormöglichkeiten erarbeiten. In erster Linie gilt es, die gute Leistung gegen Frankfurt zu bestätigen, so der Cheftrainer der Eisernen auf der heutigen Pressekonferenz

Serviceinfos: Die Tickets für den Gästeblock sind restlos ausverkauft

Alle Fußballfans, die das Spiel nicht in der Volkswagen Arena mitverfolgen können, werden über den Live-Ticker und die Social-Media-Kanäle von Union am Sonntag auf dem Laufenden gehalten.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 07/10/2019 10:12

Keine Punkte in Wolfsburg:

UNION KANN SICH NICHT BELOHNEN

Der 1. FC Union Berlin unterliegt am 7. Spieltag der Bundesliga mit 0:1 beim VfL Wolfsburg. Mit einer engagierten Leistung sorgten die Köpenicker gegen den Europa-League-Teilnehmer immer wieder für gefährliche Situationen, ein Treffer wollte jedoch nicht gelingen. Wout Weghorst besorgte in der 69. Spielminute das Tor des Tages für den VfL, der nun Tabellenzweiter ist.

[Linked Image]

VfL Wolfsburg:
Pervan – Knoche, Bruma, Tisserand – William, Guilavogui, Arnold, Steffen (90.+2 Gerhardt) – Mehmedi (66. Brekalo), Victor (82. Klaus) - Weghorst

1. FC Union Berlin:
Gikiewicz – Friedrich, Subotic (86. Mees), ASchlotterbeck – Trimmel, Gentner (77. Ujah), Andrich, Lenz – Becker (72. Ingvartsen), Andersson, Bülter

Schiedsrichter: Bastian Dankert, Rene Rohde, Markus Häcker, Eduard Beitinger

Zuschauer: 27.012

Tor: 1:0 Weghorst (69.)

Der 1. FC Union Berlin startete mit einer neuen taktischen Formation ins Auswärtsspiel beim VfL Wolfsburg. Trainer Urs Fischer setzte im Spiel gegen die Wölfe auf die Dreier-Abwehrkette Schlotterbeck, Subotic und Friedrich, im Mittelfeld startete die Viererreihe Trimmel, Gentner, Andrich, Lenz. Offensiv ersetzte Sheraldo Becker den verletzten Akaki Gogia, Sebastian Andersson und Marius Bülter besetzten wie zuletzt gegen Frankfurt die übrigen Positionen in der Spitze. Beide Teams starten mit hohem Tempo ins Spiel, die erste Chance der Partie gehörte den Hausherren. Arnold setzte Weghorst im Strafraum in Szene, Rafal Gikiewicz hatte die Situation jedoch gut antizipiert und parierte stark gegen den anstürmenden Niederländer (7.). Beiden Teams unterliefen im Spielaufbau immer wieder Fehlpässe, was für viel Bewegung und Tempo im Spiel sorgte. Bedient von Robert Andrich sorgte Sheraldo Becker für den ersten Abschluss der Köpenicker, der Schuss des Flügelspielers verfehlte den Kasten jedoch deutlich (15.). Marius Bülter sorgte zehn Minuten später das nächste Mal für Gefahr, seinen frechen Abschluss auf die kurze Ecke parierte Pervan im Kasten der Wölfe jedoch sicher (25.). Union wurde vor der Pause noch einmal nach einer Ecke gefährlich, Subotic verpasste jedoch knapp. Auch den Wolfsburgern bot sich vor dem Seitenwechsel die große Möglichkeit zur Führung. Nach einem Querschläger von Keven Schlotterbeck im eigenen Strafraum versuchte Joao Victor sein Glück per Flugkopfball, setzte die Kugel aus Nahdistanz aber über den leeren Kasten.

Beide Teams starteten ohne personelle Veränderungen in die zweite Halbzeit. Nach einem Zweikampf im Strafraum zwischen Marvin Friedrich und Wout Weghorst entschied Schiedsrichter Bastian Dankert auf Strafstoß für die Hausherren (53.). Vor der Ausführung durch den Gefoulten schaltete sich jedoch der Videoassistent ein und wies den Unparteiischen auf ein Handspiel von Weghorst hin. Die Partie wurde mit Freistoß für Union fortgesetzt. Union wurde offensiv nun noch mutiger, Gentner scheiterte jedoch am gut aufgelegten Pervan (61.). Auf der Gegenseite machten es die Hausherren besser. Der eingewechselte Brekalo steckte den Ball an der Strafraumgrenze zu Weghorst durch, diesmal blieb der Stürmer eiskalt und vollstreckte zur Führung der Wölfe (69.). Urs Fischer brachte mit Marcus Ingvartsen, Anthony Ujah und später Joshua Mees frische Offensivkräfte ins Spiel, trotzdem gelang es den Eisernen nicht, den Ball im Tor unterzubringen. In der letzten Minute der Nachspielzeit suchte Robert Andrich noch ein letztes Mal den Abschluss aus der Distanz, sein Ball landete jedoch denkbar knapp neben dem Kasten (90.+5).

„Glückwunsch an Oliver Glasner und seine Mannschaft zum Sieg. Wenn man sich die 90 Minuten komplett anschaut, ist es am Schluss aus meiner Sicht am Ende ein glücklicher Sieg. Wir haben heute ein gutes Spiel gemacht und waren von der ersten Sekunde an ebenbürtig. Wir haben viel versucht, für mich war es ein ausgeglichenes Spiel. Der Vorwurf, den wir uns machen müssen, ist, dass wir aus unseren Möglichkeiten Kapital schlagen müssen. Wenn man keine Tore schießt, wird es schwierig. Dass heute am Ende nicht mehr rauskommt, ist enttäuschend“, lautete das Fazit von Urs Fischer nach der Partie.

Die anstehende Länderspielpause nutzt der 1. FC Union Berlin zum Test gegen den Zweitligisten SG Dynamo Dresden. Das Spiel gegen die Sachsen findet am kommenden Donnerstag, dem 10.10.2019 im Stadion An der Alten Försterei statt. Der Anpfiff erfolgt um 14:00 Uhr. Im nächsten Bundesligaspiel treten die Eisernen zu Hause gegen den SC Freiburg an. Die Breisgauer sind am Sonnabend, dem 19.10.2019, zu Gast An der Alten Försterei.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 07/10/2019 10:16

Wolfsburg bleibt ungeschlagen - Unions Auswärtsfluch hält an
Brekalo löst den gordischen Knoten

Der VfL Wolfsburg wurde gegen Aufsteiger Union Berlin seiner Favoritenrolle gerecht, kam auch dank eines Einwechselspielers zu einem verdienten 1:0-Arbeitssieg und schob sich auf Platz zwei der Tabelle vor. Die Wölfe bleiben damit in der Saison ungeschlagen (4/3/0), dagegen müssen die Köpenicker weiter auf ihren ersten Auswärtssieg warten.

[Linked Image]
Tanz um den Ball: Wolfsburgs Maximilian Arnold im Duell mit Christian Gentner (r.). @ imago images

Wolfsburgs Coach Oliver Glasner musste in der Europa League beim 1:1 in St. Etienne auf Angreifer Mehmedi verzichten. Nun aber stand der Eidgenosse ebenso wieder in der Startelf wie Steffen und Joao Victor. Das Trio spielte anstelle von Roussillon (Wadenprobleme), Klaus und Brekalo.

Unions Trainer Urs Fischer konnte wieder auf Lenz bauen. Der Linksverteidiger war im Vergleich zum 1:2 gegen Frankfurt einer von drei Neuen in der Anfangsformation der Gäste: Schlotterbeck, Lenz und Becker ersetzten Reichel, Schmiedebach sowie den langzeitverletzten Gogia (Kreuzbandriss). Das bedeutete zugleich, dass der Aufsteiger im 3-4-3 agierte und nicht wie zuletzt im 4-5-1.

Wolfsburg beginnt forsch - Berlin steigert sich

Von einer etwaigen Müdigkeit ob der Europapokalbelastung war bei den Wolfsburgern nichts zu sehen, vielmehr legten die Niedersachsen sogleich ein hohes Tempo vor und übten rasch Druck auf die Berliner aus. Weghorst wäre dann auch beinahe die frühe Führung gelungen, der Niederländer scheiterte jedoch freistehend an Torhüter Gikiewicz (7.).

Der VfL war überlegen, hatte Feldvorteile, kam im weiteren Verlauf aber nicht mehr zu klaren Chancen. Und das obwohl die Köpenicker eine miserable Passquote hatten, die nach 20 Minuten gerade mal bei knapp über 50 Prozent lag. Bis zur Halbzeit steigerten sich die Gäste zwar in diesem Punkt, gefährlich wurden sie allerdings nicht wirklich. Bis auf eine Halbchance von Bülter (25.) und einen Freistoß von Andrich, der knapp danebenging (38.), brachte der Aufsteiger nicht viel zustande.

Wölfe lassen Chancen liegen

Hinten musste sich der VfL keine großen Sorgen machen, vorne schon eher. Denn: Den Wölfen fehlten die zündenden Ideen gegen einen leidenschaftlichen und kompakten Gegner, der nach wackeligem Beginn zusehends besser ins Spiel gefunden hatte. Folglich ging es dann doch torlos in die Pause, auch weil die Wölfe die paar sich bietenden Möglichkeiten ungenutzt ließen - William (35.) und Joao Victor (43.).

Nach dem Seitenwechsel hatten die Niedersachsen kurzzeitig die Hoffnung, per Strafstoß in Führung zu gehen. Schiedsrichter Bastian Dankert hatte nach einem kniffligen Zweikampf (Friedrich hatte beherzt gegen Weghorst zugelangt) Elfmeter gegeben, nahm seine Entscheidung nach Intervention des VAR dann aber doch zurück - und zwar aufgrund eines strafbaren Handspiels von Weghorst während des besagten Zweikampfs (56.).

Glasner beweist ein goldenes Händchen

Spielerisch war Durchgang zwei kein Leckerbissen. Beide Mannschaften offenbarten offensiv Schwächen, erlaubten sich defensiv dafür aber kaum welche. Das führte dazu, dass sie die Kontrahenten weitgehend neutralisierten und es vor den Toren folglich ruhig blieb. Glasner reagierte und brachte Brekalo für Mehmedi (66.). Das machte sich bezahlt, denn der der Kroate löste sogleich mit einem prima Pass in Gasse auf Weghorst den gordischen Knoten. Der Niederländer bedankte sich und schoss aus zentraler Lage locker zum 1:0 ein (69.).

Der Bann war gebrochen - und die Wölfe auf Kurs, allerdings galt es noch, die Schlussphase zu überstehen. In dieser stemmten sich die Gäste, bei denen mit Ingvartsen (72.) und Ujah (77.) zwei Stürmer eingewechselt wurden, noch einmal vehement gegen die drohende Niederlage. Nennenswerte Abschlüsse sprangen mit einer Ausnahme (Andrich, 90.+5) für die Köpenicker gegen clevere Wolfsburger allerdings nicht heraus. So reichte es zum Dreier für den VfL, der sogar noch höher hätte gewinnen können, hätte Gikiewicz nicht bärenstark bei Arnolds direkter Ecke pariert (79.).

Quelle: kicker.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 07/10/2019 10:23

VfL Wolfsburg - Union Berlin 1:0
Wolfsburg bezwingt Union und ist Zweiter

[Linked Image]

Der VfL Wolfsburg geht in der Bundesliga als Tabellenzweiter in die Länderspielpause. Der Europa-League-Teilnehmer gewann am Sonntag (06.10.2019) mit 1:0 gegen den Aufsteiger 1. FC Union Berlin. Den Siegtreffer für die "Wölfe" schoss Torjäger Wout Weghorst erst in der 69. Minute.

Vor 27.012 Zuschauern hätte Wolfsburg dieses Spiel schon in den ersten zehn Minuten entscheiden können. Doch Verteidiger Robin Knoche (6. Minute) und Weghorst (7.) vergaben gleich zu Beginn zwei große Chancen.

Die Berliner machten dem VfL das Leben mit einer Fünferabwehrkette schwer. Nach einer Viertelstunde schafften sie es sogar, das Spiel immer weiter von ihrem eigenen Tor weg zu verlagern. Die erste Chance vergab Sheraldo Becker nach einem tollen Pass von Robert Andrich (15.). Nach einem Eckball für Union verpasste Neven Subotic den Ball im Fünfmeterraum nur um eine Fußspitze (31.).

Weghorsts Ärger, Weghorsts Freude

Die Wolfsburger versuchten nach der Pause noch einmal alles und gerieten nach einem wieder zurückgenommenen Foulelfmeter zu Beginn der zweiten Halbzeit in Verzweiflung (53.). Weghorst stand schon zur Ausführung bereit, als sich Schiedsrichter Bastian Dankert die Szene nach einem Hinweis seines Videoassistenten noch einmal am Spielfeldrand auf seinem Bildschirm ansah. Dort erkannte er dann: Weghorst hatte den Ball mit dem Ellbogen berührt, bevor er von Marvin Friedrich gefoult wurde.

Gerade als Wolfsburg selbst den Glauben an einen Sieg zu verlieren schien, traf Weghorst zum erlösenden 1:0. Der eingewechselte Josip Brekalo bereitete den Treffer nach einem Solo mit einem starken Pass vor. Die bis dahin so schwache Partie nahm danach noch einmal Fahrt auf, weil Union durch Marius Bülter zwei gute Chancen zum Ausgleich hatte (71./80.) und Wolfsburg immer mehr Raum zum Kontern bekam. Am Ende war der Aufsteiger zu schwach, um den Wolfsburger Kräfteverschleiß zu mindestens einem Punkt zu nutzen.

"Ein schönes Gefühl"

"Wir haben das gut gemacht und waren über 90 Minuten mehr als ebenbürtig", lobte Unions Trainer Urs Fischer seine Spieler im Sportschau-Interview. "Einmal passt du nicht auf und wir kriegen einen. Und vorne machen wir aus unseren Möglichkeiten zu wenig", analysierte der Schweizer. Der Aufsteiger ist nach der vierten Niederlage in Serie nur aufgrund des besseren Torverhältnisses noch nicht auf einen direkten Abstiegsplatz zurückgefallen.

Der VfL dagegen nutzte diesmal die große Chance und verbesserte sich auf einen Champions-League-Platz. Auch nach dem zehnten Pflichtspiel unter Trainer Oliver Glasner ist Wolfsburg weiter ungeschlagen. "Wir haben verdient gewonnen. Auch wenn Union manches Mal gefährlich wurde", urteilte VfL-Sportdirektor Marcel Schäfer, kritisierte aber die Chancenverwertung seines Teams. "Es wäre schön gewesen, wenn wir gleich in der Startphase unsere Möglichkeiten genutzt hätten."

"Die Stimmung und Mentalität bei uns sind einfach Wahnsinn. Es ist ein schönes Gefühl, auf Platz zwei zu stehen. Wir wollen das nicht überbewerten, dürfen es aber genießen", sagte VfL-Kapitän Josuha Guilavogui.

Nach der Länderspielpause tritt Wolfsburg am Samstag (19.10.2019) bei RB Leipzig an. Union empfängt zur gleichen Zeit den SC Freiburg.

Statistik

Fußball · Bundesliga · 7. Spieltag 2019/2020
Sonntag, 06.10.2019 | 15.30 Uhr

VfL Wolfsburg

Pervan – Knoche, Bruma, Tisserand – William, Arnold, Guilavogui, Steffen (90.+2 Gerhardt) – Victor (83. Klaus), Mehmedi (66. Brekalo) – Weghorst

1. FC Union Berlin

Gikiewicz – M. Friedrich, Subotic (86. Mees), K. Schlotterbeck – Trimmel, Gentner (77. Ujah), Andrich, C. Lenz – Becker (72. Ingvartsen), Bülter – Andersson

Fakten und Zahlen zum Spiel

Tore:

1:0 Weghorst (69.)

Strafen:

gelbe Karte Andrich (2. Karte in Saison )
gelbe Karte Guilavogui (1. Karte in Saison )
gelbe Karte Bruma (1. Karte in Saison )
gelbe Karte M. Friedrich (1. Karte in Saison )

Zuschauer:

27.012

Schiedsrichter:

Bastian Dankert (Rostock)

Vorkommnisse:

Foulelfmeter (VfL Wolfsburg) nach Videobeweis (Handspiel) zurückgenommen (56.).

Quelle: sportschau.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 08/10/2019 10:44

Schwierige Fansituation Der 1. FC Union spürt die Nebenwirkungen des Aufstiegs

Die Fanszene des 1. FC Union gilt als cool und vorbildlich. Doch der Aufstieg in die Bundesliga und die vielen neuen Fans führen auch zu Problemen.

von Matthias Koch

[Linked Image]
Ganz schön voll hier. Auch auswärts ist im Block des 1. FC Union in der Bundesliga kaum noch Platz.Foto: Federico Gambarini/dpa

Seitdem der 1. FC Union in der Bundesliga mitmischt, ist das Interesse am Verein riesig. Für die vielen alten Fans des Klubs gilt das ohnehin, auch für viele andere Berliner, die nun schauen, was so alles passiert in Köpenick. Aber auch außerhalb der Hauptstadt wird auf Union geschaut – weil es eben doch kein so gewöhnlicher Erstligist ist.

Die Atmosphäre im Stadion an der Alten Försterei wird allerorts gelobt, auch die Fannähe des Klubs, die vor allem von Präsident Dirk Zingler gelebt wird. Und die Fans selbst gelten in ganz Fußball-Deutschland als cool oder sogar vorbildlich. Aber sind sie das wirklich? Und wie sieht sie überhaupt genau aus, die Fanszene des neuen Bundesligisten?

Viele haben an der Coolheit der Fanszene durch verschiedene Vorfälle in dieser Saison so ihre Zweifel bekommen, auch wenn die Fälle bislang noch nicht vollständig öffentlich aufgeklärt worden sind. Vor dem Heimspiel gegen RB Leipzig soll ein Reporter des RBB mehrmals von Unioner Fans angegriffen worden sein. So soll eine Person dem Reporter das Handy entrissen und gemachte Videoaufnahmen gelöscht haben, berichtete der RBB. Eine andere Person soll dem Reporter ins Gesicht geschlagen haben.

Beim 3:1-Heimsieg gegen Borussia Dortmund sorgten dann Ultras des 1. FC Union für Unruhe, weil sie sich nach einer Choreografie auf dem Dach des Stadions befanden – und zwar über dem Gästefanblock. Dortmunder Anhänger berichteten von Panik in ihrem Bereich, es kam zu Ausschreitungen im Gästeblock. Und auch beim Drachenbootrennen der Fans leisteten sich einzelne Anhänger Verfehlungen. So sollen Helfer und Rettungsschwimmer durch Pyrotechnik an ihrer Arbeit gehindert worden sein. Die Polizei hat Ermittlungen wegen schweren Landfriedensbruchs und gefährlicher Körperverletzung aufgenommen.

Das Interesse an Union haben diese Vorfälle bisher nicht gemindert. Klar ist, dass durch den Aufstieg die Nachfrage nach Karten für ein Spiel in der Alten Försterei massiv gestiegen ist. Für Union interessieren sich jetzt eben nicht nur die, die schon seit Jahrzehnten in die Wuhlheide pilgern, in der Saison 2008/09 am Stadion mitgebaut und Ende 2011 eine Stadionaktie im Wert von 500 Euro erworben haben. Die Bundesligazugehörigkeit hat den Verein enorm wachsen lassen.
9000 Neueintritte seit dem Bundesliga-Aufstieg

Seit dem entscheidenden Relegationsrückspiel gegen den VfB Stuttgart am 27. Mai 2019 gab es mehr als 9000 Neueintritte. Zum 30. September ist die Mitgliederzahl auf 32.374 angestiegen. Damit hat Union fast schon Hertha BSC eingeholt. Der Lokalrivale aus dem Westen hatte Mitte August 36.900 Mitglieder.

Für die Anhänger führt es allerdings auch zu Problemen. Man muss Mitglied sein, um überhaupt ein Ticket zu bekommen, und selbst das ist dann noch nicht garantiert. Denn seit dieser Saison werden die Karten für die Heimspiele verlost. Sicher haben ihre Eintrittskarte nur die 11.500 Dauerkarteninhaber. Die anderen müssen darauf hoffen, zu den 5500 glücklichen zu gehören, die gewinnen. Die restlichen 3000 Heimtickets sind für Vips, Sponsoren, Mitarbeiter oder Beobachter reserviert.

Wer neu ins Stadion kommt, darf sich auf etwas gefasst machen. Egal, wann und wie der Neu-Unioner an sein Ticket gekommen ist, beginnt für ihn gleich eine Art Benimmschule. Es sind nicht nur ungeschriebene Gesetze, an die sich die Zuschauer halten müssen, wenn sie sich nicht von erfahrenen Nebenmännern und -frauen einen verbalen Rüffel einfangen wollen. Wer bei Union dazugehören will, pfeift die Mannschaft nicht aus, macht keinen einzelnen Spieler zum Sündenbock und verlässt auch nie das Stadion vor dem Abpfiff. So jedenfalls stellen sich die alteingesessenen Fans das vor. Geprägt wurden die Grundsätze von Daniel „Boone“ Blauschmidt Anfang der 2000er Jahre. Sie werden deshalb auch als „Boone’sche Gesetze“ bezeichnet.

Dass ein Spieler verbal angegangen wird, ist eine Ausnahme beim 1. FC Union. „Als ich zu Union gekommen bin, habe ich gehört, dass unsere Fans nie pfeifen – selbst bei einem 0:7 nicht. Voraussetzung ist aber, dass wir Spieler die Grundtugenden zeigen“, sagt Kapitän Christopher Trimmel. „Es muss zu sehen sein, dass wir laufen und beißen, dass wir wollen, auch wenn es nicht funktioniert. Es gab auch Spiele, in denen wir einfach schlecht waren. Dann haben die Fans schon gefragt, was los war.“

Die Einstellung der Unioner beeindruckt auch gegnerische Trainer, Spieler und Anhänger. Für die Stimmung im Stadion ist nicht nur die führende Ultra- Gruppierung Wuhlesyndikat verantwortlich, die 2002 gegründet wurde. Auch HammerHearts (2004) und Teen Spirit Köpenick (seit 2006 Nachwuchsabteilung des Wuhlesyndikats) gelten als Anheizer. Trotzdem gerät manches durcheinander, bei Heimspielen verwischen die Grenzen, weil auf drei Stehplatztribünen gesungen wird. Dass die Capos, die Vorsänger, seit dieser Saison durch eine neue Lautsprecheranlage in vielen Bereichen des Stadions zu hören sind, soll die Anfeuerungen vereinheitlichen, gefällt aber längst nicht allen.

So ist es auch mit einigen anderen gravierenden Entscheidungen. Zum 15-minütigen Schweigeprotest gegen Rasenballsport Leipzig am ersten Spieltag wollten sich nicht alle durchringen. Das wird auf Fanklubtagungen besprochen, an denen führende Vertreter der mehr als 60 eingetragenen Fanklubs teilnehmen. Insgesamt sind rund 2800 Anhänger so organisiert. Auch Präsident Dirk Zingler soll sich regelmäßig blicken lassen.
Rechtes Problem wird selten thematisiert

Das Problem rechter Gesinnung wird dort in der Regel selten thematisiert, obwohl es sie gibt. In sozialen Netzwerken wird von Einzelpersonen berichtet, die diesbezüglich wegen ihrer Kleidung auffallen. Die regelmäßigen Strafen für das Abbrennen von Pyrotechnik wird der Klub sicher nicht gern zahlen, aber seit Jahren gehört der Verein zu den Befürwortern einer Legalisierung von Pyrotechnik.

Die Beziehung zwischen Vereinsspitze und aktiver Fanszene ist vermutlich ohnehin enger als bei anderen Vereinen. Denn im Prinzip sitzen auch in Führungsgremien etliche Fans, selbst wenn diese Anzüge tragen. Im Präsidium sind das neben Zingler die Vorstandmitglieder Jörg Hinze und Stadionarchitekt Dirk Thieme, der als Fanvertreter bis nach oben aufgestiegen ist. Mit Holger Keye gehört sogar ein Alt-Ultra zum Aufsichtsrat der Stadion-Betriebs AG. Dort hat auch Anhängerin Dagmar Wildebrandt einen Sitz.

Der Verein ist in der glücklichen Lage, die Verantwortung auf viele Schultern außerhalb der Fanbetreuung verteilen zu können. Damit werden aktive Unioner in die Arbeit eingebunden. Die Fan- und Mitgliederabteilung kümmert sich seit ihrer Gründung 2004 um Faninteressen innerhalb des Vereins. Ehrenamtlich organisiert der Supporter-Club „Eiserner V.I.R.U.S.“ seit Jahren Sonderzüge. Der Fanclub Alt-Unioner organisiert beispielsweise schon immer das Weihnachtssingen, auch wenn der Verein bei inzwischen 28 500 Besuchern die Planung professionell begleitet.

Quelle: tagesspiegel.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 08/10/2019 10:48

Vorverkaufsinformation:

AUSWÄRTS GEGEN MAINZ 05

[Linked Image]

Für das Auswärtsspiel des 1. FC Union Berlin gegen den FSV Mainz 05 startet am heutigen Dienstag (08.10.2019) der Kartenvorverkauf.

An den ersten beiden Verkaufstagen stehen die Karten ab 10:00 Uhr jeweils ausschließlich online zur Verfügung. Am jeweils dritten Verkaufstag können - nach Verfügbarkeit - die Tickets ab 11 Uhr auch im Union-Zeughaus Waldseite erworben werden.

Kaufberechtigt sind an den ersten drei Verkaufstagen nur Mitglieder ohne Auswärtsdauerkarte und der Erwerb ist auf ein Ticket pro Spiel limitiert.

Sollten nach den ersten drei Verkaufstagen noch Karten verfügbar sein, folgt am vierten Tag ab 11 Uhr online und im Union-Zeughaus Waldseite der freie Verkauf mit einer Limitierung von maximal vier Tickets pro Spiel.

Für die Partie in der OPEL ARENA stehen folgende Tickets zur Verfügung:

Sitzplätze

Vollzahler (Block E): 38,00 €
Vollzahler (Block I): 29,00 €


Rollstuhlfahrer inkl. Begleitung: 8,00 €
Seh-/Gehbehindert inkl. Begleitung: 8,00 €

Stehplätze

Vollzahler (Block J): 13,00 €
Ermäßigt (Block J): 12,00 €

Ermäßigt sind: Schüler, Studenten, Auszubildende, Rentner, Schwerbehinderte ab 50% sowie Bundesfreiwilligendienstleistende.

Die Öffnungszeiten des Union-Zeughaus Waldseite sind wie folgt:

Montag - Freitag von 11:00 - 18:00 Uhr
Samstag von 11:00 - 16:00 Uhr

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 09/10/2019 09:59

Union-Kolumne

Union ist gar nicht so anders als die anderen

Von Andreas Baingo

[Linked Image]
Robert Andrich (r.), im Kopfballduell mit dem Wolfsburg-Schweizer Renato Steffen, ist Unions einziger Stammspieler mit Ost-Wurzeln. Foto: imago images/osnapix

Länderspielpause, das heißt nach den vergangenen Wochen gerade für den 1. FC Union vor allem: durchpusten! Während andere Trainer lediglich mit einem Häuflein an Spielern üben, ändert sich für Urs Fischer jedoch nicht viel. Na gut, Sebastian Andersson und Christopher Trimmel sind nicht da, aber sonst? Wer weiß, vielleicht ist das sogar ein Vorteil. Sogar gegenüber Christian Streich und dem nächsten eisernen Gegner SC Freiburg, gegen den es schon in zwei Wochen im Pokal ein Wiedersehen gibt, denn auch die Breisgauer stellen inzwischen tatsächlich elf Mann für diverse Auswahlteams ab.

Bei manchem Länderspiel, gerade wieder beim heutigen gegen Argentinien und dem am Sonntag in Estland, kommt mir, weil beide kurz nach dem Tag der deutschen Einheit stattfinden und weil mit Union mal wieder eine echte Mannschaft aus dem Osten im Oberhaus spielt, etwas anderes in den Sinn: Wie viel Osten steckt eigentlich im DFB-Team und wie viel Osten in der Bundesliga?

Kroos als letzer Mohikaner

Es hat Zeiten gegeben, 1996 war das, da hätte es ohne einen Leader aus Dresden, Matthias Sammer nämlich, keinen EM-Titel gegeben und da reichten die Finger einer Hand nicht aus, um die DFB-Stars mit Wurzeln zwischen Rostock und Aue, Magdeburg und Frankfurt (Oder) zu zählen. Bei der WM 2002 in Japan und Südkorea jedenfalls stammten sieben der 23 Spieler – Michael Ballack, Jörg Böhme, Carsten Jancker, Jens Jeremies, Thomas Linke, Marko Rehmer und Bernd Schneider – aus dem Osten. Fast ein Drittel also. Aktuell, und das seit Jahren, ist Toni Kroos der letzte der Mohikaner.

Ausgebildet in der KJS

Die Bundesliga ihrerseits wurde nach dem Fall der Mauer geradezu überschwemmt mit klasse Spielern aus der DDR-Oberliga. Ihre Zahl ist locker dreistellig und es fällt mir verdammt schwer, in den zehn Jahren nach der politischen Wende überhaupt einen Bundesligisten zu finden, bei dem kein Ossi-Spieler unter Vertrag stand. Natürlich hat es auch daran gelegen, dass die Plätze für ausländische Spieler damals arg limitiert waren. In erster Linie aber waren die Jungs, die nahezu ausnahmslos ihre Entwicklung in den Kinder- und Jugendsportschulen (KJS) erfahren hatten, grandios ausgebildet.

Ossis prägten Herthas beste Zeit

Selbst bei Hertha BSC, der kurze Schwenk westwärts sei erlaubt, standen während der besten Zeit, in der Champions-League-Saison 1999/2000, sieben Spieler unter Vertrag, die ihr Fußball-Abc im Osten gelernt hatten: mit Marko Rehmer sogar ein ehemaliger Unioner, dazu Andreas Thom, Michael Hartmann, Hendrik Herzog, René Tretschok, Sixten Veit und Dariusz Wosz, die Zaubermaus. Da waren Axel Kruse, Steffen Karl, Uwe Weidemann und Falko Götz schon gar nicht mehr dabei und Stefan Beinlich noch gar nicht da. Noch Fragen?

Eine natürlich schon, und zwar die: Wie sieht es heute, exakt 20 Jahre später, aus?
Aussterbende Spezies

Von „nicht so gut“ bis „könnte besser sein“ ist alles dabei. Aber das grenzt an Schönfärberei, denn ein Wort, ein einziges, trifft es am besten: katastrophal! Und zwar Liga-weit. Die Bundesligaspieler „von hier“ sind eine aussterbende Spezies.
Weil Steven Skrzybski, der Ex-Unioner aus Kaulsdorf, auf Schalke in dieser Saison noch nicht zum Zuge gekommen ist, Ralf Fährmann, in Chemnitz geboren, als das noch Karl-Marx-Stadt hieß, die Knappen im Sommer verlassen hat, Marcel Schmelzer, der aus Magdeburg stammt, aber in Dortmund keine Rolle mehr spielt, haben Experten in den 18 Bundesligateams gerade mal vier – tatsächlich nur v-i-e-r! – Stammspieler ausgemacht, die aus einem der fünf neuen Bundesländer kommen.

Andrich ist einer von vieren

Ihre handverlesenen Namen: Maximilian Arnold (Wolfsburg) aus Riesa, Nils Petersen (Freiburg) aus Halberstadt, Felix Uduokhai (Augsburg) aus Annaberg-Buchholz und – auch der 1. FC Union ist dabei und könnte mit seinem Ballhaus des Ostens so etwas wie eine Festung werden – der Potsdamer Robert Andrich.

Natürlich könnte ihre Zahl steigen, wenn Leonardo Bittencourt – sein Vater Franklin ist Brasilianer, aber Leo ist in Leipzig zur Welt gekommen und spielt in Bremen –, sein in Erfurt aufgewachsener Werder-Kollege Kevin Möhwald, Markus Schubert, der aus Freiberg stammende zweite Keeper des FC Schalke, den Durchbruch schaffen und Tony Jantschke, der „Oberlausitz-Botschafter“ aus Hoyerswerda, in Mönchengladbachs Stammelf zurückkehrt, sieht die Sache zwar noch immer schlimm, aber nicht mehr ganz so belämmert aus.

Kriegt Felix noch die Kurve?

Auch in Köpenick gibt es Luft nach oben. Felix Kroos, wie sein Weltmeister-Bruder Toni in Greifswald zur Welt gekommen, sollte es draufhaben.
Nicht falsch verstehen, das ist kein Ruf und noch weniger ein Schrei nach einer Ost-Quote im Fußball. Bloß nicht! Aber sich Gedanken darüber zu machen, dass es so gekommen ist wie es gekommen ist, sollte man durchaus.

Quelle: berliner-kurier.d
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 09/10/2019 22:33

International:

Andersson und Trimmel zur Nationalmannschaft berufen

[Linked Image]

In der anstehenden Länderspielpause reisten zwei Mann aus dem Kader von Chef-Trainer Urs Fischer am Montag zur Nationalmannschaft.

Wie schon in der letzten Länderspielpause berief der schwedische Nationaltrainer Janne Andersson Sebastian Andersson ins Nationalteam der Skandinavier. In der Qualifikationsrunde zur Europameisterschaft 2020 tritt Andersson am Sonntag, dem 12.10.2019 in Malta an, drei Tage später spielen die Schweden in der „Friends Arena“ in Solna gegen den Tabellenführer der Gruppe F aus Spanien.

Auch Union-Kapitän Christopher Trimmel wird sein Heimatland auf internationaler Bühne vertreten. Nachdem der Rechtsverteidiger sich zuletzt immer wieder auf Abruf bereithalten sollte, berief ÖFB-Coach Franco Foda den 32-Jährigen nun ins Aufgebot für die beiden anstehenden Partien. Damit kehrt Christopher Trimmel erstmals seit neuneinhalb Jahren in die Nationalmannschaft zurück. Im Wiener Ernst-Happel-Stadion trifft Österreich in der EM-Qualifikation am Donnerstag, dem 10.10.2019 auf Israel. Am Sonntag, dem 13.10.2019 tritt die Foda-Elf in Ljubljana im Stadion Stozice gegen Slowenien an.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 10/10/2019 10:30

An der Alten Försterei:

Union im Test gegen Dynamo Dresden

[Linked Image]

Der 1. FC Union Berlin nutzt auch die zweite Länderspielpause der Saison um ein Testspiel zu bestreiten. Am morgigen Donnerstag, dem 10.10.2019, messen sich die Eisernen mit dem Zweitligisten Dynamo Dresden im heimischen Stadion An der Alten Försterei. Der Anpfiff der Partie erfolgt um 14 Uhr.

Gegnercheck:

Zuletzt trafen beide Mannschaften in der vergangenen Saison der zweiten Bundesliga aufeinander und trennten sich sowohl in der Hin- als auch in der Rückrunde mit einem 0:0-Unentschieden. Seit dem Aufstieg der Mannschaft von Urs Fischer begegnen sich die Teams nun erstmalig in einem Testspiel vor heimischer Kulisse. Auch der gerademal ein Jahr zurückliegende Test gegen die Sachsen wurde zuhause bei den Eisernen ausgetragen und endete im Remis (1:1).

In dieser Saison blieben die Schwarz-Gelben bisher in fünf Spielen ungeschlagen (2 Siege, 3 Remis) mussten aber auch vier Niederlagen hinnehmen. Damit liegt die SGD derzeit auf dem 14. Platz in der Tabelle der zweiten Bundesliga.

Die anstehende Begegnung ist auch ein Wiedersehen mit alten Bekannten: Der derzeitige Dynamo-Trainer Christian Fiél spielte von 2001 bis 2003 selbst bei den Profis der Eisernen und verschaffte den Rot-Weißen in 56 Einsätzen insgesamt zehn Tore und drei Vorlagen. Auch Union-Neuzugang Robert Andrich kennt die Gäste des anstehenden Testspiels nur zu gut. Der Mittelfeldspieler trug von 2015 bis 2016 das Schwarz-Gelbe Trikot.

Serviceinfos:

Die Karten für die Partie sind online sowie in allen Union-Zeughäusern erhältlich. Geöffnet sind die Bereiche Haupttribüne (Sektor 1, Sitzplatz), Waldseite (Sektor 2, Stehplatz) und der Gästebereich (Sektor 5).

Die Tickets für den Gästeblock können ausschließlich am Spieltag an den Tageskassen (13 Uhr geöffnet) erworben werden.

Stehplatztickets sind zum Preis von 5 Euro*, Sitzplatzkarten zum Preis von 10 Euro* zu haben.

Kinder haben freien Eintritt

Kinder bis einschließlich 12 Jahre erhalten freien Eintritt. Für den Sitzplatzbereich können im Union-Zeughaus kostenfrei Kindertickets in Verbindung mit dem Kauf einer Vollzahler-Sitzplatzkarte erworben werden. Nur so kann gewährleistet werden, dass ein Sitzplatz zur Verfügung steht. Diese Kinderkarten sind auch online erhältlich. Bei einem Vollzahlerticket können bis zu drei kostenfreie Kindertickets dazugebucht werden. Für Sektor 2 sind keine gesonderten Kindertickets notwendig.

Das Stadion An der Alten Försterei öffnet um 13 Uhr. Auf dem Parkplatz P1 stehen in begrenzter Anzahl Parkplätze zum Preis von 4 Euro pro Fahrzeug zur Verfügung.

*Alle Preise verstehen sich inkl. MwSt. und zzgl. VVK-Gebühr und ggf. Systemgebühr

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 10/10/2019 21:41

Gerechtes Remis:

Union und Dresden trennen sich torlos

Der 1. FC Union Berlin und die SG Dynamo Dresden trennen sich im Testspiel im Stadion An der Alten Försterei mit 0:0-Unentschieden. Beide Mannschaften boten den 2 300 anwesenden Zuschauern im Stadion eine unterhaltsame Partie, bei der lediglich die Treffer fehlten.

[Linked Image]

1. FC Union Berlin:
Nicolas – Rapp, Hübner (46. Schlotterbeck) – Parensen – Ryerson, Kroos, Schmiedebach (61. Kade), Reichel – Abdullahi (37. Flecker), Polter, Ingvartsen (46. Mees)

SG Dynamo Dresden:
Broll (46. Wiegers) – Müller (46. Kreuzer), Ballas, Hamalainen, C. Löwe – Kulke - J. Löwe (86. Alagic), Horvath (86. Kubitz), Klingenburg, Möschl - Koné (46. Atik)

Schiedsrichter: Lasse Koslowski, Philipp Kutscher, Pascal Wien

Zuschauer: 2 300

Im Test gegen die SG Dynamo Dresden führte Michael Parensen die ganz in Rot gekleideten Köpenicker als Kapitän aufs Feld. Nach sechs Minuten zappelte der Ball bereits im Netz der Gäste, Schiedsrichter Lasse Koslowski verweigerte dem Treffer jedoch die Anerkennung. Der Unparteiische ahndete ein vermeintliches Foulspiel von Torschütze Florian Hübner vor dessen Kopfball. Dresden trat mutig auf, blieb vor dem Tor der Köpenicker im ersten Abschnitt jedoch weitestgehend ungefährlich. Lediglich René Klingenburg suchte nach einer Hereingabe von der linken Seite den Abschluss, sein Volley-Schuss verpasste den Kasten von Keeper Moritz Nicolas jedoch deutlich (21.). Mit zunehmender Spielzeit erarbeitete sich die Elf von Urs Fischer ein deutliches Chancenplus, scheiterte jedoch an der Verwertung der eigenen Möglichkeiten. Felix Kroos fasste sich ein Herz und versuchte sein Glück mit einem Schuss von der Strafraumkante, SGD-Keeper Broll bereitete der Schuss zwar Probleme, beim Nachsetzten stand Sebastian Polter jedoch im Abseits (30.). Kurz vor dem Seitenwechsel erhöhten die Eisernen die Schlagzahl. Nach einem feinen Doppelpass mit Sebastian Polter machte sich Marcus Ingvartsen allein auf den Weg in Richtung Gästetor, mit vereinten Kräften klärte die Hintermannschaft der Sachsen jedoch im letzten Moment zur Ecke (41.). Beim Anschließenden Eckstoß bediente der junge Däne Sebastian Polter, den Schuss des Stürmers leitete Michael Parensen per Kopf in Richtung Tor, scheiterte jedoch an der Querlatte (42.).

Beide Trainer nutzten die Pause für personelle Veränderungen. Auf Seiten der Eisernen ersetzten Keven Schlotterbeck und Joshua Mees Florian Hübner und Marcus Ingvartsen. SGD-Coach Christian Fiel brachte mit Torhüter Patrick Wiegers, Niklas Kreuzer und Baris Atik gleich drei neue Akteure auf den Rasen. Die erste Chance der zweiten Halbzeit bot sich dem neu ins Spiel gekommenen Mees. Am Strafraum freigespielt von Julian Ryerson, verpasste es der Offensivmann jedoch die Kugel gefährlich zu platzieren, sein zentraler Schuss bereitete Patrick Wiegers keine Probleme (54.). Im Gegenzug versuchte Baris Atik sein Glück im Strafraum der Köpenicker, doch auch der eingewechselte Dresdner zielte zu ungenau. Die Gäste wurden nun gefährlicher, vor allem der umtriebige Baris Atik stellte die Defensive der Köpenicker immer wieder vor Probleme, Michael Parensen rettete mit einer beherzten Grätsche im Strafraum gegen den Dresdner (67.). Zehn Minuten später sorgte Löwe für die nächste Möglichkeit der Sachsen, sein Schuss aus spitzem Winkel rauschte jedoch am langen Pfosten vorbei (77.). Obwohl beide Teams sich um den Lucky-Punch bemühten, wollte keiner der Mannschaften der entscheidende Treffer gelingen. Schiedsrichter Koslowski beendete die Partie schließlich pünktlich beim gerechten Stand von 0:0.

Nach der Länderspielpause bestreitet der 1. FC Union Berlin das nächste Pflichtspiel in der Bundesliga zu Hause im Stadion An der Alten Försterei. Zu Gast ist dabei der SC Freiburg. Der Anpfiff gegen die Gäste aus dem Breisgau erfolgt am Sonnabend, dem 19.10.2019 um 15:30 Uhr. Das Spiel ist bereits restlos ausverkauft.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 11/10/2019 11:06

2010 zuletzt eingewechselt

Österreich-Comeback nach 9 Jahren: Union Berlins Trimmel zurück im Nationalteam

Es ist einige Zeit vergangenen seit dem letzten Länderspiel von Christopher Trimmel. Über neun Jahre nachdem der Union Berlin-Profi für Österreich auf dem Platz stand – damals sogar nur als Last-Minute-Einwechslung – absolvierte der 32-jährige Rechtsverteidiger erstmals wieder eine halbe EM-Quali-Stunde beim 3:1 gegen Israel.

Seither hatte die ÖFB-Auswahl ganze 88 Spiele ohne den Oberpfullendorfer, dessen letzter ernstzunehmender Einsatz für Österreich gar schon zehn Jahre zurückliegt: 28 Einsatzminuten beim 1:1 gegen Rumänien im September 2009.

Quelle: transfermarkt.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 13/10/2019 10:49

Verletzt! Jetzt nur noch Verteidiger Nummer 4 Hübner ackert sich zurück

[Linked Image]
Florian Hübner war lange verletzt. Nun kämpft er um den Anschluss an die StartelfFoto: picture alliance / Matthias Koch

von: Sebastian Karkos

Es waren nur 45 Minuten, aber sie sind ein Anfang für Florian Hübner (28).

Der Verteidiger ist nach Knieproblemen zurück. Sein Startelf-Einsatz Donnerstag im Test gegen Dresden (0:0) war der erste überhaupt in dieser Saison für ihn!

Trainer Urs Fischer (53): „45 Minuten waren abgesprochen, nach fast vier Monaten Pause und länger.“ Sein bislang letztes Pflichtspiel absolvierte Hübner im Relegations-Rückspiel Ende Mai gegen Stuttgart (0:0). Am 1. Juli in der Sommervorbereitung zog sich Hübner nach einem Zweikampf mit Grischa Prömel (24) seine Knieverletzung zu.

Im Trainingslager in Österreich sagte der Aufstiegsheld: „Es gibt für mich nichts Schlimmeres, als im Kraftraum zu stehen und die Jungs trainieren zu sehen.“

In der vergangenen Saison war Hübner (Vertrag bis 2021) unumstritten. Nun muss er sich hinten anstellen. Er ist nur noch Innenverteidiger Nummer vier. Vor ihm stehen Marvin Friedrich (23), Neven Subotic (30, St. Etienne) und Keven Schlotterbeck (22, Freiburg).

Trainer Fischer macht Hübner Mut: „In den ersten Spielen hat man gesehen: Es kann schnell gehen, wenn Spieler ausfallen. Es geht darum zu arbeiten, Hübi dahin zu bringen, wo er an seinem letzten Spiel war.“

Quelle: bild.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 14/10/2019 11:10

1. FC Union Berlin: Marius Bülter fährt mit Electro-Scooter zum Training

[Linked Image]
Foto: fc-union-berlin.de

Darum kommt Union-Profi Bülter mit dem E-Scooter zum Training

Berlin - Vor drei Jahren kickte Marius Bülter noch beim SV Rödinghausen in der Regionalliga West, mittlerweile ist der 26-Jährige in der Bundesliga angekommen. Bei allen sieben Ligaspielen stand der Flügelflitzer des 1. FC Union Berlin in der Startelf.

Unvergessen: sein Auftritt gegen Borussia Dortmund, als der Neuzugang mit seinem Doppelpack großen Anteil am ersten Bundesliga-Sieg der Vereinsgeschichte hatte.

Erst vergangenes Jahr gelang mit dem Wechsel zum 1. FC Magdeburg der Sprung in den Profifußball. Nach einer Saison im Abstiegskampf der zweiten Bundesliga ging der steile Karriereweg für Bülter weiter hoch hinaus. Statt Abstieg in Liga drei folgte der Aufstieg in die Bundesliga.

"Ich bin froh, so wie es jetzt gekommen ist. Die Zeit, die ich in der Regionalliga hatte, will ich auch nicht missen. Ich weiß jetzt noch mehr zu schätzen, was es heißt, diese Chance zu haben", erklärt Unions Nummer 15 seinen ungewöhnlichen Karriereweg im Interview mit dem RBB.

So ungewöhnlich sein Karriereweg im Gegensatz zu den meisten Bundesliga-Profis verlaufen ist, so ungewöhnlich ist auch das Transportmittel, mit dem der BVB-Schreck zum Training kommt. Während Neven Subotic die S-Bahn nutzt, greift Bülter auf einen E-Scooter zurück. "Da bin ich in fünf Minuten da und versuche den Verkehr zu umgehen."

Sportlich ging es für den Aufsteiger zuletzt abwärts. Die Eisernen kassierten nach dem Triumph über den BVB vier Pleiten in Serie. Dennoch glaubt auch Bülter fest an das große Ziel Klassenerhalt. "In den letzten Spielen hat uns das nötige Glück gefehlt. Uns muss klar sein, dass wir uns das Glück - das wir gegen Dortmund hatten – wieder erarbeiten müssen."

Quelle: tag24.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 14/10/2019 21:41

Boubacar Sanogo mit neuem Job bei Union Berlin

Mirko Jablonowski
Märkische Allgemeine Zeitung

[Linked Image]
Beendete 2018 nach wenigen Monaten bei der VSG Altglienicke seine aktive Laufbahn: Boubacar Sanogo. © imago

Der ehemalige Bundesliga-Profi wird zukünftig als Individualtrainer für die Stürmer im Nachwuchsbereich der Eisernen tätig sein.
Neue Aufgabe für Boubacar Sanogo: Der ehemalige Bundesliga-Profi arbeitet ab sofort als Individualtrainer für die Stürmer im Nachwuchsbereich des Bundesliga-Aufsteigers 1. FC Union Berlin. Das vermeldete der 36-Jährige am Montag auf seiner Instagram-Seite: "Ich freue mich sehr, euch mitzuteilen, dass ich heute meinen Vertrag bei Union Berlin unterschrieben habe und ab jetzt als Individualtrainer für die Stürmer im Nachwuchsbereich arbeiten darf. Danke an alle, die mich unterstützt und mir das Vertrauen geschenkt haben. Nur das beste für euch", lässt der ehemalige Angreifer, der seine aktive Laufbahn im Sommer 2018 beim Regionalligisten VSG Altglienicke beendete, seine Follower wissen. Unter anderem ist er damit auch für seinen Sohn Malick Sanogo verantwortlich. Der 15-Jährige ist Mittelstürmer und spielt aktuell in der U17-Mannschaft der Eisernen in der Bundesliga Nord/Nordost.

Vor seinem Engagement beim Hauptstadtclub Altglienicke, dem sich der Ivorer im Oktober 2017 anschloss, kickte Sanogo in der 1. Liga Indonesiens bei Madura United. Zwischen 2005 und 2009 absolvierte er für den 1. FC Kaiserslautern, den Hamburger SV, den SV Werder Bremen und die TSG Hoffenheim 101 Bundesligaspiele (26 Tore, 15 Vorlagen) und hatte anschließend vier weitere Vereine. Unter anderem ging er von 2012 bis 2014 auch für den FC Energie Cottbus auf Torejagd und erzielte in 61 Zweitligaspielen für die Lausitzer immer hin 25 Tore.

Quelle: sportbuzzer.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 15/10/2019 21:28

Tim Bendzko freut sich mit Union Berlin: „Wie eine Familie“

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland

[Linked Image]
Zeigt sich sehr mit seinem Jugendverein verbunden: Musiker Tim Bendzko. © SPORTBUZZER-Grafik

Bundesliga: Der Musiker spielte in der Jugend bei den Köpenickern.

Popsänger Tim Bendzko (34) fiebert mit seinem früheren Fußballverein Union Berlin in der ersten Bundesliga-Saison der Clubgeschichte mit. „Der Tag, an dem Union Berlin aufgestiegen ist, war absurd. Ich habe dort meine ganze Jugend verbracht, und das sehr gerne. Es ist wie eine Familie für mich“, sagte Bendzko der Deutschen Presse-Agentur.

Der in Berlin-Köpenick aufgewachsene Musiker spielte bis zu seiner Jugend bei dem Ost-Berliner Club und trainierte später eine Nachwuchsmannschaft. „Man merkt einfach, dass es für die ganze Region etwas Besonderes ist. Weil das halt ein echter Traditionsverein ist, der anders denkt und versucht, das Besondere zu erhalten. Ich finde es abgefahren, dass es so ein Verein heute noch schaffen kann - wo wir doch alle der Meinung sind, dass alles nur noch mit finanziellen Mitteln zu lösen ist.“

Quelle: sportbuzzer.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 16/10/2019 10:51

Einladung:

Ordentliche Mitgliederversammlung am 27.11.2019

[Linked Image]

Der 1. FC Union Berlin e.V. lädt zur ordentlichen Mitgliederversammlung am Mittwoch, dem 27.11.2019 um 19 Uhr ein.

Mit inzwischen mehr als 32.000 Mitgliedern ist die Union-Familie so groß wie nie zuvor. Daher findet die Mitgliederversammlung in diesem Jahr in der Verti Music Hall direkt gegenüber der Mercedes Benz Arena (Mercedes-Platz 2, 10243 Berlin) statt. Der Einlass erfolgt ab 17 Uhr.

Union-Mitglieder mit einer hinterlegten und gültigen E-Mail Adresse haben ihre persönliche Einladung und die Tagesordnung heute erhalten. Für den Postversand wurden die Unterlagen fristgerecht an das beauftragte Versandunternehmen übergeben und werden in den nächsten Tagen in den Briefkästen eintreffen.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 16/10/2019 11:02

Union-Kapitän hat plötzlich eine internationale Perspektive
Trimmel: Vom "Rekord-Abruf-Spieler" zum EM-Kandidaten?

Christopher Trimmel kehrte frohen Mutes von seinem Ausflug mit der österreichischen Nationalelf nach Berlin zurück. Der Verteidiger des 1. FC Union erlebte nach über neun Jahren Abstinenz tatsächlich sein Comeback im Trikot der Auswahl des Österreichischen Fußball-Bundes (ÖFB).

[Linked Image]
Spaß beim ÖFB: Christopher Trimmel. imago images

Trimmel wurde in den beiden EM-Qualifikations-Begegnungen in Wien gegen Israel (3:1) und in Ljubljana gegen Slowenien (1:0) jeweils eingewechselt. "Meine Erwartungen wurden natürlich übererfüllt. Ich freue mich, dass ich dabei gewesen bin", sagte Trimmel nach einer Rückkehr nach Berlin. Damit kommt der 32-Jährige auf nun insgesamt fünf Länderspiel-Einsätze.

In den letzten Jahren war Trimmel schon regelmäßig vom früheren Teamchef Marcel Koller und jetzigen Nationaltrainer Franco Foda nominiert worden - aber immer nur auf Abruf. Zum Ernstfall kam es erst in der jüngsten Länderspielperiode. "Wahrscheinlich bin ich der Rekord-Abruf-Spieler", meinte Trimmel. Nur wegen der Verletzung von Stefan Lainer (Borussia Mönchengladbach) rutschte er in den Kader. Nun darf sich Trimmel, der zuletzt im März 2010 in einem Freundschaftsspiel gegen Dänemark (2:1) mitgewirkt hatte, vielleicht sogar Chancen auf eine EM-Teilnahme machen.

Realistisch, aber selbstbewusst: "Ich habe einen guten Eindruck hinterlassen"

Trimmel hat zumindest plötzlich eine internationale Perspektive. "Ich bin Realist, aber auch neugierig. Ich habe einen guten Eindruck hinterlassen. Die Leute beim ÖFB wissen jetzt, dass sie mich jederzeit holen können", erklärte Trimmel. "Es wird interessant sein, wie der Kader zusammengestellt wird, wenn alle fit sind. Wir hatten schon ein paar Ausfälle."

Österreich steht kurz davor, als Tabellenzweiter in der Gruppe F hinten Polen die Qualifikation perfekt zu machen. Bei fünf Punkten Vorsprung dürfte dies in den verbleibenden Spielen daheim gegen Nordmazedonien (16.11.) und in Lettland (19.11.) nur noch eine Formsache sein.

Bis nächsten Nominierung muss Trimmel aber erst einmal seine Hausaufgaben bei Union erledigen. Am Sonnabend (15.30 Uhr) sind im Heimduell gegen den starken SC Freiburg Punkte fast schon Pflicht. "Es wird ganz schwierig. Wir müssen unsere Leistung über 90 Minuten abrufen", sagte Trimmel.

Matthias Koch

@ kicker.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 17/10/2019 11:18

"Ich habe nur noch Kontra gegeben"
Union-Star warnt: "Sonst wirst du angreifbar"

[Linked Image]
© Matthias Kern, getty
Robert Andrich ist Stammspieler bei Union Berlin

Im Sommer wechselte Robert Andrich vom 1. FC Heidenheim zu Union Berlin und schnupperte seine ersten Minuten Bundesligaluft. Der Weg ins deutsche Oberhaus war jedoch mühevoll und auch von unsicheren Phasen begleitet. Den Grund dafür sieht der gebürtige Potsdamer auch bei sich selbst, wie er in einem Interview verriet.

"Ich wollte ein Typ sein, habe aber zu sehr versucht, eine andere Meinung als der Trainer zu haben, habe nur Kontra gegeben", reflektiert der Union-Star gegenüber dem "kicker" die frühen Jahre seiner Profikarriere. Andrich spricht dabei von einem Reifeprozess, den er mehrere Jahre durchschritten hat: "Ich glaube, dass ich ein Typ bin, aber ab und zu muss ich den Mund halten".

Obwohl der Mittelfeldspieler auf dem Platz mit breiter Brust vorangeht und selbstbewusst wirkt, gibt er zu, dass auch nicht alles an ihm abprallt: "Es gibt schon Situationen, in denen ich mir vieles zu Herzen nehme. Aber, auch das habe ich gelernt: Man darf nicht alles zeigen. Sonst wirst du angreifbar."

Um sich den Traum von der Bundesliga erfüllen zu können, nahm der 25-Jährige einige Umwege in Kauf. Mit 18 Jahren hielt er seinen ersten Profivertrag bei Hertha BSC in der Hand, konnte sich aber nicht durchsetzen. Auch nach einem Wechsel zu Dynamo Dresden im Frühjahr 2015 lief es für Andrich nicht rund, so dass er nach Wiesbaden wechselte: "Ich wollte spielen und mich weiterentwickeln. Der Schritt dann wieder in die 3.Liga nach Wiesbaden war eine der besten Entscheidungen, die ich treffen konnte. In den beiden Spielzeiten dort bin ich als Person sehr gereift."

"Riesenunterschiede" zu den Stars existieren nicht

Über eine Zwischenstation bei Heidenheim fand sich Andrich schließlich früher als erwartet in der höchsten deutschen Spielklasse wieder. Obwohl das Bundesligadebüt mit Union Berlin gründlich in die Hose ging (0:4 gegen Leipzig), kommen Andrich keine Zweifel an seiner Erstligatauglichkeit: "Ich wollte ja in die Bundesliga und mich mit den Besten messen. Für mich war es extrem wichtig zu sehen, dass es keine Riesenunterschiede zwischen mir und - etwas übertrieben formuliert - den Stars der Liga gibt. Ich kann mithalten."

Über das anstehende Stadtderby gegen Hertha BSC äußert sich Andrich zuversichtlich, kann sich einen kleinen Seitenhieb auf den Klub, bei dem er elfeinhalb aktiv war, aber nicht verkneifen: "Ich bin Hertha sehr dankbar für die Ausbildung. Aber gewisse Situationen sind von beiden Seiten damals auch nicht so gut gelaufen."

Ein Derbysieg gegen die Alte Dame würde seinen Aufwärtstrend der letzten Jahren bestätigen und seiner Mannschaft Rückenwind für die restliche Hinrunde geben. Dass der Mittelfeldspieler dabei eine tragende Rolle spielt, hat er als unangefochtener Stammspieler in der bisherigen sieben Saisonspielen bereits unter Beweis gestellt. Auch wenn der Weg dahin steinig war.

Quelle: sport.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 17/10/2019 11:24

Vorverkaufsinformation:

Auswärts auf Schalke

[Linked Image]

Am 13. Spieltag tritt der 1. FC Union Berlin am Freitag, dem 29.11.2019 beim FC Schalke 04 an.

Der Vorverkauf für die Bundesligapartie in Gelsenkirchen startet am kommenden Dienstag (22.10.2019) um 10 Uhr.

An den ersten beiden Verkaufstagen stehen die Karten ausschließlich online zur Verfügung. Am dritten Verkaufstag können - nach Verfügbarkeit - die Tickets ab 11 Uhr auch im Union-Zeughaus Waldseite erworben werden.

Kaufberechtigt sind an den ersten drei Verkaufstagen nur Mitglieder ohne Auswärtsdauerkarte und der Erwerb ist auf ein Ticket pro Spiel limitiert.

Sollten nach den ersten drei Verkaufstagen noch Karten verfügbar sein, folgt am vierten Tag (25.10.2019) ab 11 Uhr online und im Union-Zeughaus Waldseite der freie Verkauf mit einer Limitierung von maximal vier Tickets pro Spiel.

Für die Partie in der VELTINS-Arena stehen folgende Tickets zur Verfügung:

Stehplatz

Vollzahler Block V/W (PK 5) : 15,50 Euro

Sitzplatz

Block 65 (PK 4): 26 Euro
Block 66 (PK 3): 31 Euro
Südkurve Block S1 (PK2): 41,50 Euro
Gazpromtribüne Block U (PK2): 41,50 Euro

Alle Preise verstehen sich inkl. MwSt. und zzgl. Vorverkaufs-, Online-und Portogebühren.

Besonderheit:
Selbstverständlich sind auch Gästefans mit Kindern auf Schalke herzlich willkommen. Allerdings sollten diese beim Ticketkauf beachten, dass Kindern unter sieben Jahren der Zutritt zum Stehplatzbereich (V/W) gemäß der AGB des FC Schalke 04 (Kapitel C, Ziffer 4.2) nicht gestattet ist und dementsprechend ggf. Sitzplatzkarten im Gästebereich erwerben.

Die Öffnungszeiten des Union-Zeughaus Waldseite sind wie folgt:

Montag - Freitag von 11:00 - 18:00 Uhr
Samstag von 11:00 - 16:00 Uhr

@ fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 18/10/2019 10:11

Aufwärtstrend einleiten:

Union will gegen Freiburg punkten


[Linked Image]

Der 1. FC Union Berlin empfängt anlässlich des 8. Bundesliga-Spieltags den SC Freiburg im Stadion An der Alten Försterei. Die Partie findet am Sonnabend, dem 19.10.2019 statt, der Anpfiff erfolgt um 15:30 Uhr.

Rückblick auf den vergangenen Spieltag: Union verliert trotz guter Leistung in Wolfsburg, Freiburg erzwingt spätes Remis gegen BVB

Am 7. Spieltag waren die Eisernen zu Gast in der Volkswagen Arena beim VfL Wolfsburg. Nach einer brisanten Anfangsphase fand die Mannschaft von Cheftrainer Urs Fischer gut ins Spiel und neutralisierte alle Vorstöße der Wölfe aufs Berliner Tor. In Durchgang zwei sahen die Zuschauer eine Partie auf Augenhöhe, in der Oliver Glasner den richtigen Riecher hatte und Josip Brekalo einwechselte. Kaum drei Minuten im Spiel, bediente der junge Kroate Wout Weghorst mit einem präzisen Pass, den der Wolfsburger Stürmer zum 1:0-Endstand verwandelte.

Der Sportclub aus Freiburg empfing vor der Länderspielpause den BVB. In einer packenden Partie gerieten die Gastgeber nach 20 Minuten ins Hintertreffen, als Axel Witsel eine Flanke per Volley sehenswert verwandelte. Luca Waldschmidt erzielte in der zweiten Hälfte den Ausgleich (50.), bevor Hakimi die Borussen erneut in Führung brachte (63.). Direkt vor dem Schlusspfiff sorgte Vincenzo Grifo schließlich für großen Jubel im Schwarzwald-Stadion: Sein Schuss, von Akanji noch entscheidend abgefälscht, markierte den Ausgleich in der 90. Minute.

Gegnercheck: Freiburg mit Bundesliga-Rekordstart, Union will letzten Sieg zur Serie ausbauen

Für den SC Freiburg läuft die Saison bisher hervorragend. Aus sieben Spielen konnten die Breisgauer 14 Punkte mitnehmen – Vereinsrekord. Als besonders stark haben sich die Badener in der Schlussviertelstunde bewiesen: bereits sechs Treffer konnte der SCF ab der 76. Minute erzielen. Auch defensiv stehen die Schwarzwälder in den letzten 15 Minuten des Spiels gut: Einzig der 1. FC Köln konnte in dieser Phase ein Tor gegen die Freiburger erzwingen.

Union traf bisher fünfmal in Pflichtspielen auf den SC Freiburg, konnte im letzten Duell am 34. Spieltag der Zweitliga-Saison 2015/16 den ersten Sieg erringen. Vor heimischer Kulisse bezwangen die Eisernen die Breisgauer mit 2:1. Auch das einzige Testspiel zwischen den beiden Vereinen endete mit einem deutlichen Sieg für die Rot-Weißen: Im Januar 2014 gelang Union ein 5:0 im spanischen Rota.

Christian Streich, Cheftrainer der Freiburger, muss den Verlust von Rechtsverteidiger Lukas Kübler verzeichnen, der nach einer Knie-OP noch an seiner Rückkehr arbeitet. Auch Urs Fischer muss auf Spieler verzichten: Grischa Prömel laboriert weiterhin an seinen Knie-Problemen, Akaki Gogia fällt wegen seines Kreuzbandrisses aus und auch Suleiman Abdullahi und Sheraldo Becker plagten sich zuletzt mit Blessuren.

Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel forderte Urs Fischer realistische Erwartungen:

„Es gibt keine leichten Spiele. Wir wissen genau, was uns erwartet - eine schwierige Aufgabe. Wir wollen die Sache mit der nötigen Konsequenz angehen und bestätigen, was wir gegen Wolfsburg und Frankfurt gezeigt haben. Jetzt wollen wir uns endlich für die Leistungen belohen - und das heißt zu punkten“, so der Schweizer.

Service-Infos: Keine Tickets mehr verfügar

Das Stadion An der Alten Försterei ist restlos ausverkauft.

Wer das Spiel nicht live verfolgen kann, bleibt über die Social-Media-Kanäle oder den Live-Ticker der Eisernen auf dem aktuellen Stand.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

Re: 1.FC Union Berlin - 18/10/2019 10:14

Fischer hält Dreierkette für "eine gute Lösung"

Autor: Kristian Dordevic

Am siebten Bundesligaspieltag (0:1 gegen Wolfsburg) hat Urs Fischer, Trainer von Aufsteiger 1. FC Union Berlin, erstmals in dieser Saison auf eine Dreierabwehrkette gesetzt. Nun lässt er anklingen, dass er an dieser Variante zunächst durchaus festhalten könnte.

"Es ist möglich", so der Schweizer auf der Pressekonferenz am Donnerstag auf die Frage, ob man diese Anordnung in der Abwehr vielleicht noch länger sieht, "ich habe nie einen Hehl daraus gemacht, dass wir versuchen, ein bisschen variabler zu werden." Der Eidgenosse konstatiert: "Ich glaube schon, dass die Dreierkette für uns eine gute Lösung ist."

Und es geht dabei auch nicht zwingend darum, auf Gegner wie die Wölfe zu reagieren, die hinten ebenfalls mit drei Mann spielen lassen. "Es ist dann schon auch wichtig, auf dich selbst zu schauen: Gibt dir ein System ein gutes Gefühl? Fühlt sich die Mannschaft darin wohl?"

In der Vorbereitung habe man diese Grundordnung hier und da schon getestet, immer wieder auch in den Trainingseinheiten eingeübt. Fischers Fazit:

"Ich glaube schon, das hat nicht so schlecht ausgesehen gegen Wolfsburg, dass die Dreierkette – oder schlussendlich Fünferkette, wie auch immer man es nehmen will – eine Möglichkeit für uns ist, ein Spiel anzugehen."

Morgen messen sich die Eisernen mit den Profis des SC Freiburg, die in dieser Saison ebenfalls vornehmlich mit einer Dreierreihe in der Abwehr agieren.

Quelle: ligainsider.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 18/10/2019 10:18

Union gegen Freiburg
Erstes Schlotterbeck-Bruderduell in der Bundesliga
[Linked Image]
Keven (l) trifft auf seinen Bruder Nico Schlotterbeck. Foto: Patrick Seeger/dpa. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Die bislang letzten Bruderduelle zwischen Keven und Nico Schlotterbeck fanden noch im heimischen Garten statt.

Viel gegrätscht wurde damals in der Jugend, und Mutter Susanne musste schlichten, erzählte Nico im Vorfeld des ersten Aufeinandertreffens im Profi-Fußball. Mit dem SC Freiburg tritt der 19-Jährige am Samstag (15.30 Uhr/Sky) in der Bundesliga beim 1. FC Union Berlin auch gegen seinen drei Jahre älteren Bruder Keven an. "Ich bin mal gespannt, für wen die ganze Familie ist", sagte Nico dem Fachmagazin "Kicker".

Bis zum Sommer waren beide Abwehrspieler noch gemeinsam in Freiburg aktiv, doch Keven wurde für die laufende Spielzeit an den Aufsteiger in die Hauptstadt ausgeliehen. "Wir sind uns ein bisschen aus dem Weg gegangen", sagte Keven, der einen Konkurrenzkampf im Kader der Breisgauer von Trainer Christian Streich vermeiden wollte: "Ich möchte meinem Bruder die Chance geben, so viele Spiele wie möglich zu machen. Wir haben gesagt, wir wollen kein Bruderduell." Das führte nun aber dazu, dass sie sich in verschiedenen Teams gegenüberstehen.

Das Verhältnis der Schlotterbecks sei "sehr gut", sagte Keven. Früher war das durchaus anders. "In den vergangenen Jahren hat er sich stetig gesteigert und ist immer netter zu mir geworden. Früher war er eine kleine Bazille, kann man sagen", sagte der 22-Jährige über U21-Nationalspieler Nico: "Aber er ist erwachsen geworden."

Den Fußball hätte die Familie "im Blut", sagte Keven, der es nur über Umwege und einer Station vor zweieinhalb Jahren in der sechsten Liga noch in die Bundesliga schaffte. Nicos Weg verlief geradliniger, seine Ausbildung ist die eines klassischen Jungprofis. Die ersten drei Saisonspiele spielte der Innenverteidiger bei Freiburg durch, kam danach aber in den vergangenen vier Begegnungen nicht zum Einsatz. Im Spiel gegen den 1. FC Köln (1:2) leistete er sich einen groben Fehler. Keven gilt bei Union in der Dreier-Abwehrkette als gesetzt, wegen einer Rotsperre verpasste er allerdings auch schon zwei Matches.

"Es ist gut, dass er spielen kann, und er macht es bisher gut", sagte Streich über den älteren der Bruder. Auch mit Nico sei er "zufrieden, aber er muss auch noch lernen", betonte der 54-Jährige: "Wenn wir so weiterarbeiten und er so klar im Kopf bleibt, dann wird es eine schöne Entwicklung." Ob Nico im erneut ausverkauften Stadion An der Alten Försterei zum Einsatz kommt, ist aber noch offen.

Freiburg kann seinen Höhenflug nach dem besten Saisonstart in der Vereinsgeschichte in Berlin fortsetzen. Die Gäste sind gegen den 16. Union der klare Favorit. Die Berliner von Coach Urs Fischer stehen nach zuletzt vier Niederlagen nacheinander schon unter Druck und brauchen in ihrem Bundesliga-Premierenjahr dringend Punkte.

Damit es schon am Samstag damit klappt, hat sich der Schweizer Fischer auch ein paar Tipps von Keven Schlotterbeck geholt. "Natürlich unterhält man sich. Mit Keven haben wir einen, der schon unter Christian Streich gearbeitet hat", sagte Fischer: "Das könnte schlussendlich wichtig für uns sein."

Quelle: dpa / t-online.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 19/10/2019 21:33

Nach vier Niederlagen jubelt der Aufsteiger erneut zuhause
Zweiter Saisonsieg für Union: Bülter benötigt keine 60 Sekunden

Union Berlin erwischte im Heimspiel gegen den SC Freiburg einen Traumstart und brachte die frühe Führung in einer kurzweiligen Partie über die Zeit. In der offenen Schlussphase erzielte Ingvartsen mit dem zweiten Traumtor des Nachmittags den 2:0-Endstand.

[Linked Image]
Die Euphorie aufgesogen: Marius Bülter traf an der Alten Försterei in der ersten Minute. Getty Images

Union Berlins Coach Urs Fischer nahm nach dem 0:1 in Wolfsburg zwei Änderungen an seiner Anfangsformation vor: Subotic (muskuläre Probleme) und Becker (im Training verletzt) wurden von Parensen und Ingvartsen vertreten.

Freiburgs Trainer Christian Streich tauschte nach dem 2:2 gegen Dortmund einmal Personal: In der Dreierkette ersetzte Lienhart den angeschlagenen Kübler.

Die Alte Försterei präsentierte sich vom Anpfiff weg von ihrer stimmungsvollsten Seite, Union ließ sich umgehend anstecken: Bülter fasste sich nach einer knappen Minute aus 25 Metern ein Herz und traf sehenswert halbhoch ins lange Eck - 1:0. Auch der spielstarke SCF war gezwungen, das hohe Tempo zeitig mitzugehen. Doch den Ton gaben die dynamischen Eisernen an, die durch Ingvartsens Schlenzer beinahe auf 2:0 gestellt hätten - der Pfosten war im Weg (10.).

Schwolow verletzt sich beim Abstoß

Nach einer knappen Viertelstunde meldete sich auch der Sport-Club offensiv an, Union-Keeper Gikiewicz wurde gleich dreifach geprüft: Zunächst parierte er Lienharts abgefälschten Distanzschuss (13.), dann sicherte er Hölers wuchtigen Abschluss im Nachfassen vor Waldschmidt (14.). Günters Versuch von halblinks lenkte der Schlussmann um den Pfosten ans Außennetz (15.). Die Partie blieb weiterhin intensiv, die Chancenfrequenz der Anfangsphase ließ etwas nach.

[Linked Image]

Bitter für die Gäste: Torhüter Schwolow verletzte sich beim Abstoß ohne Fremdeinwirkung, Ersatzmann Thiede kam für ihn ins Spiel (22.). Sechs Minuten später wurde er am Fünfer vom einköpfenden Andersson klar gefoult, das vermeintliche 2:0 zählte nicht. In der Folge hatten die Breisgauer erstmals wirklich mehr vom Spiel, doch nur Schmid konnte wirklich anklopfen - Gikiewicz war als Teil einer starken Berliner Defensive zur Stelle (39.). Selbiges galt auf der Gegenseite für Thiede, der Ingvartsens platzierten Kopfball aus dem Eck kratzte (45.). Die erste Unioner Halbzeitführung in ihrer noch jungen Bundesliga-Geschichte.

Nach Wiederbeginn kam Petersen für Abrashi, Streich wollte mehr von seiner Offensive sehen. Doch die Freiburger sahen erst einmal Eiserne, die nun mehr Wert auf geduldigere Spielkontrolle legten - und die gefährlichere Mannschaft blieben. Gute Zuspiele von Ingvartsen (53.) und Andrich (57.) kamen gerade so nicht an, Bülters Schuss aus Strafraumposition wurde abgeblockt (57.).

Das zweite Traumtor macht alles klar

Als bessere Mannschaft entwickelte Union immer wieder Druck, hielt den Sport-Club gleichzeitig vom eigenen Tor fern. Ab Minute 70 wurden die Gäste zumindest etwas zwingender, nach einer feinen Kombination am und im Sechzehner schoss Petersen in den Beinewald der Berliner Verteidiger (75.).

Gleichzeitig schnupperte Berlin an der Entscheidung: Andersson scheiterte aus wenigen Metern am glänzend parierenden Thiede (81.), der drei Minuten später keine gute Figur machte, als Ingvartsen aus 18 Metern mit Hilfe der Latte die sehenswerte Entscheidung besorgte (84.). Nach vier Niederlagen in Serie feiert Union, wieder an der Alten Försterei, seinen zweiten Saisonsieg. Überraschungsteam SCF muss im Rennen um die vorderen Plätze etwas federn lassen.

Quelle: https://www.kicker.de/4588729/spielbericht/1-fc-union-berlin-62/sc-freiburg-7
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 20/10/2019 20:57

Für gute Leistung belohnt:

Union fährt gegen Freiburg zweiten Saisonsieg ein

[Linked Image]

Der 1. FC Union gewinnt das Duell mit dem SC Freiburg am 8. Spieltag der Bundesliga-Saison 2019/20. Ein Blitz-Tor von Marius Bülter brachte die Eisernen früh auf Kurs, der Treffer von Marcus Ingvartsen in der 84. Minute entschied die Partie schließlich.

1. FC Union: Gikiewicz – Friedrich, Schlotterbeck, Parensen – Trimmel, Gentner (77. Kroos), Andrich, Lenz – Ingvartsen, Andersson (82. Ujah), Bülter (89. Mees)

SC Freiburg: Schwolow (23. Thiede) – Schmid, Heintz, Koch, Lienhart, Günter – Haberer, Abrashi (46. Petersen), Höfler, Höler (58. Grifo) – Waldschmidt

Schiedsrichter: Benjamin Cortus, Florian Heft, Christian Bandurski, Marcel Unger

Zuschauer: 22.012

Tore: 1:0 Bülter (1.), 2:0 Ingvartsen (84.)

Wie bereits im Spiel gegen den VfL Wolfsburg setzte Union-Trainer Urs Fischer auch heute auf eine Dreierkette in der Abwehr. Seine Mannschaft erwischte einen hervorragenden Start in die Partie – nach kaum einer gespielten Minute musste der Freiburger Torhüter Alexander Schwolow bereits hinter sich fassen. Marius Bülter setzte um, was sein Cheftrainer in der Pressekonferenz vor dem Spiel von der Mannschaft gefordert hatte. Er fasste sich ein Herz und suchte aus etwa 20 Metern den Abschluss – mit Erfolg: Der Ball schlug wuchtig im rechten Toreck ein. Union hielt den Druck daraufhin hoch, doch auch der SC Freiburg kam zur Geltung: Waldschmidt kombinierte sich über zwei Anspielstationen in den Strafraum, wo Keven Schlotterbeck ihn geschickt vom Ball trennen konnte (6.). Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit entwickelte sich nach und nach ein offener Schlagabtausch, in dem die Breisgauer mehr Ballbesitz, Union aber die besseren Chancen hatte. Marcus Ingvartsen suchte sein Glück aus der zweiten Reihe, fand aber nur den Pfosten (10.), auf der Gegenseite vereitelte Rafal Gikiewicz den Ausgleich nach einem kräftigen Abschluss von Philipp Lienhart (13.). Nach 23 Minuten der Schock für die Gäste: Keeper Alexander Schwolow musste angeschlagen vom Platz und wurde durch Niclas Thiede ersetzt. Wenig später jubelte das Stadion An der Alten Försterei bereits lautstark, die Freude war jedoch nur von kurzer Dauer: Der Kopfballtreffer von Sebastian Andersson wurde aberkannt – Stürmerfoul lautete die Entscheidung des Unparteiischen. Freiburg kam in der Schlussphase des ersten Durchgangs besser ins Spiel, wurde aber nur selten zwingend. Anders die Köpenicker: erst ging ein strammer Schuss von Christopher Lenz nur knapp übers Tor (41.), vier Zeigerumdrehungen später rettete Niclas Thiede den Spielstand für die Freiburger mit einem beherzten Sprung, der Marcus Ingvartsens Kopfball ins Aus beförderte. So ging es mit der 1:0-Führung in die Pause.

Christian Streich reagierte auf den Rückstand seiner Mannschaft und brachte zum zweiten Durchgang Petersen für Abrashi, Union spielte unverändert weiter. Es dauerte etwa zehn Minuten, bis die Union erneut den Druck des ersten Durchgangs aufbauen konnte, dann ging es aber Schlag auf Schlag: ein Volleyschuss von Marcus Ingvartsen landete knapp neben dem Winkel, ein Abschluss von Michael Parensen aus der zweiten Reihe flog übers Tor. An einer Hereingabe von Robert Andrich rutschte Sebastian Andersson nur knapp vorbei und der darauffolgende Schuss von Marius Bülter landete in den Beinen der Freiburger Abwehr. (54., 55., 57.). Die Eisernen blieben spielbestimmend und sorgten auch über Standards für Gefahr – nach einer Ecke von Christopher Trimmel vereitelte nur der Querbalken einen Doppelpack von Marius Bülter, der einen Kopfball per Bogenlampe aufs Tor brachte. Dies war der Weckruf für die Schwarzwälder, die daraufhin mutiger wurden und sich bessere Chancen erarbeiteten. Nils Petersen scheiterte jedoch erst alleinstehend an Rafal Gikiewicz (69.), und kurz darauf doppelt an der roten Wand aus Abwehrspielern, die sich im Strafraum aufgestellt hatte (74., 75.). Unmittelbar darauf rissen die Rot-Weißen das Spielgeschehen erneut an sich. Der eingewechselte Felix Kroos spielte einen sehenswerten Pass in den Lauf von Christopher Lenz, der von der Grundlinie aus Sebastian Andersson bediente – doch wieder fand der Schwede seinen Meister im gut aufgelegten Niclas Thiede (80.). Vier Minuten später hatte Freiburgs Nummer zwei im Tor jedoch das Nachsehen: Marcus Ingvartsen zog den Ball aus 20 Metern genau unter die Latte – keine Chance für Thiede. Der Treffer des Dänen markierte den Schlusspunkt einer unterhaltsamen Partie.

Urs Fischer war mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden:

„Die erste Aktion, diese Entschlossenheit von Marius, zeigte Signalwirkung. Wir konnten endlich mal in Führung gehen, das gab uns Ruhe und Selbstvertrauen. Die Mannschaft hat gut umgesetzt, was wir geplant hatten. Ich freue mich, dass die Jungs sich endlich belohnen konnten.“

Für Union geht es in der Bundesliga am nächsten Sonnabend, dem 26.10.2019, beim FC Bayern München weiter. Der Anstoß in der Allianz-Arena erfolgt um 15:30 Uhr.

fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 20/10/2019 21:02

Schweizer wollen Fischer als neuen Nationalcoach

Laut einer Umfrage wünschen sich die Fans Union-Coach Fischer als neuen Nationaltrainer. Der Schweizer hat dazu eine klare Meinung.

Michael Färber

[Linked Image]
Der Schweizer Urs Fischer ist seit Sommer 2018 Trainer des 1. FC Union. Foto: Andreas Gora / dpa

Berlin. Urs Fischer steht hoch im Kurs. Nicht nur beim 1. FC Union, sondern auch in seiner Heimat. Laut einer Umfrage der Schweizer Zeitung „Blick“ wünschen sich 35 Prozent der Teilnehmer den Coach des Fußball-Bundesligisten als neuen Nationaltrainer und damit als Nachfolger von Vladimir Petkovic.

„Vorstellen kann ich mir einiges, aber ob es zu mir passen würde, weiß ich nicht“, sagte der 53-Jährige: „Mir macht die tägliche Arbeit unglaublich Spaß, immer am Puls zu sein. Im Moment würde ich es so sehen, dass mir das fehlen würde.“ Soll heißen: Fischer will seinen bis 2021 laufenden Vertrag bei Union erfüllen.

Gleichzeitig zeigte Fischer Unverständnis für die Umfrage: „Ich kann es nicht verstehen, wie man so etwas machen kann. Du hast einen Trainer, der sehr erfolgreich ist und den die Mannschaft respektiert.“

Ex-Hertha-Coach Favre abgeschlagen

Hintergrund ist die zunehmende Kritik an Petkovic, der mit der Schweiz um die Teilnahme an der Europameisterschaft bangen muss. Die Eidgenossen liegen derzeit hinter Irland und Dänemark nur auf Rang drei, haben mit Georgien und Gibraltar jedoch noch zwei Gegner, „die du schlagen kannst und Irland und Dänemark spielen auch noch gegeneinander“, sagte Fischer.

Petkovic sei, so der Union-Coach, „auf dem besten Weg, die direkte Qualifikation zu schaffen, und er wird in Frage gestellt. Da fehlt mir der Respekt vor dem Trainer, er macht eine tolle Arbeit. Die Schweiz wird mit diesem Trainer die Europameisterschaft bestreiten.“

Hinter Fischer und Petkovic, der 23 Prozent der Stimmen erhielt, liegen in der Umfrage mit jeweils neun Prozent Lucien Favre (von 2007 bis 2009 Trainer bei Hertha BSC, derzeit Borussia Dortmund) sowie Marcel Koller (früher 1. FC Köln, jetzt FC Basel).

Quelle: morgenpost.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 22/10/2019 21:10

Vorverkaufsinformationen:

Auswärtsspiele in Paderborn, Düsseldorf und Leipzig

Der 1. FC Union Berlin tritt im Dezember und Januar zu insgesamt drei Auswärtspartien an. Für die Liga-Spiele auf fremdem Platz gegen Paderborn, Düsseldorf und Leipzig sind folgende Vorverkaufstermine geplant:

Dienstag | 05.11.2019 | SC Paderborn 07
Dienstag | 12.11.2019 | Fortuna Düsseldorf
Dienstag | 10.12.2019 | RB Leipzig

An den ersten beiden Verkaufstagen stehen die Karten ab 10:00 Uhr jeweils ausschließlich online zur Verfügung. Am jeweils dritten Verkaufstag können - nach Verfügbarkeit - die Tickets ab 11 Uhr auch im Union-Zeughaus Waldseite erworben werden.

Kaufberechtigt sind an den ersten drei Verkaufstagen nur Mitglieder ohne Auswärtsdauerkarte und der Erwerb ist auf ein Ticket pro Spiel limitiert.

Sollten nach den ersten drei Verkaufstagen noch Karten verfügbar sein, folgt am vierten Tag ab 11 Uhr online und im Union-Zeughaus Waldseite der freie Verkauf mit einer Limitierung von maximal vier Tickets pro Spiel.

Die weiteren Informationen zu den verfügbaren Gästekarten (Preise, Blöcke) folgen kurz vor dem jeweiligen Verkaufstermin.

Die Öffnungszeiten des Union-Zeughaus Waldseite sind wie folgt:

Montag - Freitag von 11:00 - 18:00 Uhr
Samstag von 11:00 - 16:00 Uhr

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 22/10/2019 21:15

Union Berlin reist von München aus direkt weiter nach Freiburg
Subotic macht Fortschritte, Becker zurück

[Linked Image]
Union-Verteidiger Neven Subotic hat am Dienstag wieder das Training aufgenommen, absolvierte aber nur eine individuelle Einheit. imago images

Den zweiten Saisonsieg des 1. FC Union Berlin hatten sowohl Neven Subotic als auch Sheraldo Becker am Samstag verpasst. Drei Tage nach dem 2:0 der Eisernen über den SC Freiburg kehrte das Duo nun auf den Trainingsplatz zurück. Für den anstehenden Doppelschlag in der Liga beim FC Bayern und im Pokal in Freiburg dürfte Trainer Urs Fischer somit wieder auf beide zurückgreifen können.

Abwehrspieler Subotic hatte laut Klubangaben aufgrund muskulärer Beschwerden am Samstag ausgesetzt. Der 30-Jährige war durch Michael Parensen in der Startelf ersetzt worden, der so zu seinem Bundesliga-Debüt kam. Nach dem trainingsfreien Montag absolvierte Subotic am Dienstagvormittag eine individuelle Einheit auf dem Platz.

Becker: "Das Ganze war kein großes Problem"

Bereits einen Schritt weiter ist Sheraldo Becker. Der Niederländer nahm am Dienstag am regulären Trainingsbetrieb teil. Der schnelle Flügelspieler hatte ebenfalls gegen Freiburg pausieren müssen. "Mein Oberschenkel war verhärtet. Die Frage war dann, ob es klug ist, zu spielen, oder ob es besser ist, zu pausieren. Ich habe mit dem Trainer gesprochen, dann haben wir entschieden, dass ich nicht spiele. Aber das Ganze war kein großes Problem", sagte Becker am Dienstag.

Den zweiten Saisonsieg des 1. FC Union Berlin hatten sowohl Neven Subotic als auch Sheraldo Becker am Samstag verpasst. Drei Tage nach dem 2:0 der Eisernen über den SC Freiburg kehrte das Duo nun auf den Trainingsplatz zurück. Für den anstehenden Doppelschlag in der Liga beim FC Bayern und im Pokal in Freiburg dürfte Trainer Urs Fischer somit wieder auf beide zurückgreifen können.
Union-Verteidiger Neven Subotic hat am Dienstag wieder das Training aufgenommen, absolvierte aber nur eine individuelle Einheit

Union-Verteidiger Neven Subotic hat am Dienstag wieder das Training aufgenommen, absolvierte aber nur eine individuelle Einheit. imago images

Abwehrspieler Subotic hatte laut Klubangaben aufgrund muskulärer Beschwerden am Samstag ausgesetzt. Der 30-Jährige war durch Michael Parensen in der Startelf ersetzt worden, der so zu seinem Bundesliga-Debüt kam. Nach dem trainingsfreien Montag absolvierte Subotic am Dienstagvormittag eine individuelle Einheit auf dem Platz.

Becker: "Das Ganze war kein großes Problem"

Bereits einen Schritt weiter ist Sheraldo Becker. Der Niederländer nahm am Dienstag am regulären Trainingsbetrieb teil. Der schnelle Flügelspieler hatte ebenfalls gegen Freiburg pausieren müssen. "Mein Oberschenkel war verhärtet. Die Frage war dann, ob es klug ist, zu spielen, oder ob es besser ist, zu pausieren. Ich habe mit dem Trainer gesprochen, dann haben wir entschieden, dass ich nicht spiele. Aber das Ganze war kein großes Problem", sagte Becker am Dienstag.

Im Auswärtsspiel beim FC Bayern in vier Tagen will er wieder dabei sein. "Wenn alles gut läuft, kann ich spielen", sagte der Sommerneuzugang aus Den Haag, der mit seiner Schnelligkeit eine ideale Konterwaffe in der Partie am Samstag beim Rekordmeister sein könnte.

Von München direkt weiter nach Freiburg

Union kehrt nach dem Spiel in München nicht nach Berlin zurück, sondern reist weiter nach Freiburg, wo es am Dienstag (18.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de) zum zweiten Duell binnen zehn Tagen mit dem SC kommt, diesmal im Pokal. Unions Coach Urs Fischer hat angekündigt, 20 bis 22 Spieler zu nominieren, die auf der Tour zum Doppelschlag im Süden dabei sein werden. Zur Reisegruppe dürften allerdings weder Grischa Prömel noch Suleiman Abdullahi gehören. Prömel fällt seit zwei Monaten aufgrund einer Patella-Sehnenreizung aus, Rückkehr ungewiss. Auch Abdullahi wird seit längerer Zeit von wiederkehrenden Kniebeschwerden geplagt.

Der nigerianische Angreifer hatte in der Länderspielpause im Test gegen Dynamo Dresden ein 35-minütiges Comeback gefeiert. Wie Fischer zuletzt erklärte, sei Abdullahis Verletzung schwerwiegender als die Blessuren von Subotic und Becker. "Er braucht wahrscheinlich ein bisschen mehr Zeit. Ich hoffe aber trotzdem, dass er in dieser Woche gewisse Dinge schon wieder machen kann, und dass er zeitnah wieder im Mannschaftstraining ist."

Jan Reinold


Quelle: kicker.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 24/10/2019 20:57

So will Union Bayern-Torjäger Lewandowski stoppen

Union muss beim FC Bayern vor allem Torjäger Lewandowski ausschalten, wenn der Aufsteiger in München punkten will. So soll es gelingen.

Michael Färber

[Linked Image]
Bayerns Topstürmer Robert Lewandowski (Mitte) ist auch von zwei Gegenspielern – hier die Augsburger Felix Uduokhai (l.) und Tin Jedvaj – nicht aufzuhalten. Foto: Matthias Balk / dpa

Berlin. Auf den 1. FC Union wartet am Sonnabend mit dem Gastspiel beim FC Bayern (15.30 Uhr, Sky) eine Herkulesaufgabe. Vor allem aus einem Grund: Stürmer Robert Lewandowski.

Der polnische Nationalspieler spielt 2019/20 die Saison seines Lebens. In acht Bundesligapartien traf der Angreifer zwölf Mal, in zwölf Pflichtspielen sogar 18 Mal. Das wirft natürlich die Frage auf: Wie will Union den Torjäger stoppen?

„Er ist ein absoluter Top-Stürmer“, lobte Union-Trainer Fischer Lewandowski: „Auf der einen Seite gilt es, nicht den Mut zu verlieren, wenn du in Eins-gegen-eins-Situationen bist und diese Situationen auch anzunehmen.“

Union-Trainer Fischer fordert Robustheit

Gleichwohl ist sich Fischer sicher, dass ein Spieler nicht ausreichen wird, um den Ausnahmestürmer aufzuhalten. Schon gar nicht über die komplette Spielzeit.

„Es braucht auch eine Teamleistung, damit er gar nicht erst in gute Situationen kommt. Das wird dir sicherlich nicht über 90 Minuten gelingen. Es gilt, sich richtig zu verhalten und die richtigen Entscheidungen zu treffen“, sagte Fischer.

Was er von seinen Abwehrspielern in den direkten Duellen nicht nur gegen Lewandowski erwartet, umschrieb Fischer wie folgt: „Eine gewisse Robustheit ist gefragt, auch Antizipation, dass du vorausschauend bist, sicher auch eine gewisse Schnelligkeit – Lewandowski ist ja nicht der langsamste.“

Quelle: morgenpost.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 25/10/2019 09:52

Mit Mut zum Meister:

Union trifft auf Bayern München

[Linked Image]

Zum 9. Spieltag der Bundesliga-Saison 2019/20 reist der 1. FC Union Berlin in den Süden Deutschlands. Am Sonnabend, dem 26.10.2019 messen sich die Eisernen mit dem FC Bayern München. Der Anstoß in der Allianz Arena erfolgt um 15:30.

Rückblick auf den 8. Spieltag: Union feiert zweiten Sieg, Bayern lässt Punkte in Augsburg liegen

Am 8. Spieltag der Saison empfing der 1. FC Union Berlin den SC Freiburg. In einer durchweg unterhaltsamen Partie erwischten die Gastgeber einen hervorragenden Start. Bereits nach 56 Sekunden bejubelte das Stadion An der Alten Försterei die rot-weiße Führung, nachdem Marius Bülter den Ball aus 25 Metern mit einem wuchtigen Schuss im Tor versenkte. Marcus Ingvartsen entschied die Partie in der 84. Minute mit einem ansehnlichen Treffer aus dem Rückraum, bei dem er den Ball präzise unter dem Querbalken platzierte. Union konnte damit zum zweiten Mal in der laufenden Saison drei Punkte einheimsen.

Der FC Bayern München gastierte hingegen beim FC Augsburg. Wie Union starteten auch die Augsburger druckvoll in die Partie und gingen bereits in der ersten Spielminute durch einen Treffer von Marco Richter in Führung – zumindest für kurze Zeit. Bereits nach 14 Minuten war das Spiel wieder ausgeglichen: Robert Lewandowski nickte eine Flanke zum 1:1 ein. Bayern blieb engagiert und belohnte sich kurz nach der Pause für den Kraftaufwand. Serge Gnabry verwandelte eine Vorlage von Philippe Coutinho zur Führung für den FCB (49.). Augsburg kämpfte weiterhin tapfer um den Ausgleich und konnte sich in der Nachspielzeit für die Bemühungen belohnen: Alfred Finnbogason markierte in der Nachspielzeit mit einem abgeklärten Abschluss den 2:2-Endstand.

Gegnercheck: Verletzungsgebeutelter Rekordmeister

Es ist nicht das erste Aufeinandertreffen von Union und den Bayern. Die Testspiele konnte bisher jedoch immer der Rekordmeister aus München für sich entscheiden. Positiv: Die Unioner konnten in den Duellen jeweils mindestens einen Treffer erzielen.

Der Cheftrainer des FC Bayern München, Nico Kovac, hat eine anstrengende Woche hinter sich. Bei Abwehrchef Niklas Süle, der das Spiel gegen den FC Augsburg verletzungsbedingt frühzeitig beenden musste, wurde ein Kreuzbandriss diagnostiziert. Für den jungen Innenverteidiger ist die Saison damit gelaufen. Auch Neuzugang Lucas Hernández, der vor der Saison für 80 Millionen Euro an die Säbener Straße wechselte, fällt mit einer Teilruptur des Innenbands am rechten Sprunggelenk aus. Mickael Cuisance steht Kovac wegen einer Leistenverletzung nicht zur Verfügung.

Urs Fischer hat ebenfalls den Ausfall einiger Akteure zu verkraften: Akaki Gogia, Grischa Prömel und Suleiman Abdullahi stehen ihm nicht zur Verfügung.

Der Cheftrainer der Eisernen schätzt die Partie gegen die Bayern gewohnt realistisch ein:
„Es besteht immer eine Chance. Dafür müssen wir unser Potenzial abrufen, bis ans Limit und darüber hinausgehen – und natürlich muss auch der Gegner mitspielen. Wenn die Bayern ihren besten Tag erwischen, wird es ganz schwierig. Aber das hat auch damit zu tun, wie wir auftreten: Wir wollen ihnen das Leben so schwer wie möglich machen“, so der Schweizer auf der Pressekonferenz vor dem Spiel.

Serviceinfos: 7.500 Unioner reisen nach München

Wie gewohnt können sich die Eisernen auf lautstarke Unterstützung der mitgereisten Fans verlassen – der Gästeblock ist ausverkauft. 7.500 Unioner treten die Reise in den Süden an, um ihre Mannschaft anzufeuern.

Wer den weiten Weg nicht auf sich nehmen kann, bleibt über die Social-Media-Kanäle oder den Union-Liveticker auf dem neuesten Stand.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 27/10/2019 11:01

Union erhält zwei Elfmeter - Polter sorgt kurz für Spannung
Lewandowskis Rekordtor bringt Bayern auf Kurs

Dank eines 2:1-Erfolgs gegen Aufsteiger Union Berlin übernahm der FC Bayern zumindest kurzfristig wieder die Tabellenführung in der Bundesliga. Nach einseitiger, aber chancenarmer erster Hälfte entwickelte sich eine turbulente zweite Hälfte, in der Union am Ende noch einmal für Spannung sorgte.

[Linked Image]
Eilt von Rekord zu Rekord: Robert Lewandowski (li.). imago images

Bayerns Coach Niko Kovac nahm nach dem 3:2 bei Piräus in der Champions-League vier Änderungen vor, zum Teil zwangsweise: Statt Hernandez (Innenbandteilanriss im Sprunggelenk), Javi Martinez (angeschlagen nicht im Kader), Alaba und Gnabry (beide Bank) begannen Boateng, Davies, Perisic und Coman.

Unions Trainer Urs Fischer tauschte derweil nach dem 2:0 gegen Freiburg auf zwei Positionen. In der Defensive wurden Parensen und Keven Schlotterbeck (beide Bank) durch den wieder fitten Subotic und Felix Kroos ersetzt.

Pavard trifft sehenswert per Dropkick

Die Köpenicker präsentierten sich von Beginn an präsent in den Zweikämpfen und gewährten dem Münchner Kombinationsspiel nur wenig Räume. Auch eigene Offensivaktionen versuchten die Eisernen zu initiieren, blieben dabei indes weitgehend harmlos. So entwickelte sich ein im Vorfeld zu erwartender Spielverlauf mit viel Ballbesitz der Bayern, denen in der Offensive allerdings über weite Strecken der ersten Hälfte Esprit und Genauigkeit fehlten. Nichtsdestotrotz ging der FCB noch in der Anfangsviertelstunde in Führung: Nach einer Standardsituation faustete Gikiewicz den Ball an den Strafraumrand genau vor die Füße von Pavard, der per Dropkick aus rund 16 Metern durchaus sehenswert wuchtig in die Tormitte vollstreckte (13.).

Einzig in den Minuten nach dem 1:0 entwickelten die Hausherren im Spiel nach vorne etwas mehr Druck; vor allem, weil in dieser Phase mit mehr Tempo und Spielfreude agiert wurde. Gute Torchancen blieben jedoch Mangelware. Für Union näherte sich Ingvartsen mit einem Distanzschuss ein einziges Mal dem Münchner Tor recht nahe an (29.). Auf der Gegenseite stellten Müller und Coutinho mit ihren Schüssen vom Strafraumrand Gikiewicz vor keine großen Probleme (21., 42.). Ansonsten hatte die aufmerksame Union-Abwehr immer wieder noch ein Bein dazwischen. So ging es mit der knappen FCB-Führung in die Halbzeit.

Lewandowskis Rekord - Polter macht es spannend

Nach dem Seitenwechsel nahm das Geschehen deutlich an Fahrt auf, was insbesondere an nun konsequent offensiver agierenden Köpenickern lag. Die Münchner agierten nach der Pause zunächst recht passiv, erzielten indes erneut ein frühes Tor: Lewandowski hatte in der 53. Minute Glück, das ein Querpassversuch vor dem Strafraum von Kroos zurück genau in seinen Lauf zurück zu ihm prallte. Allein vor Gikiewicz schloss Lewandowski eiskalt ab. Damit stellte der Pole einen neunen Bundesliga-Rekord auf, denn noch nie zuvor hatte ein Spieler an jedem der ersten neun Spieltage mindestens je einmal getroffen (insgesamt 13 Tore).

Weil Union nun immer offensiver wurde und sich die Münchner defensiv keinesfalls sicher präsentierten, wurde es nun turbulent. Neuer parierte zunächst einen Handelfmeter von Andersson (58.; nach Perisics Handspiel). Weil Union die Defensive entblößte, boten sich dem FCB immer wieder Räume und auch zahlreiche Chancen. Allein Joker Gnabry hätte mehrfach erhöhen können (70., 82.), auch Müller (79.), Lewandowski (65., 90.+3) und Goretzka (90.+1 - Gikiewicz parierte stark) kamen weiteren Treffern sehr nahe. Dass es am Ende dennoch noch einmal spannend wurde, lag ein einem weiteren Elfmeterpfiff in der 85. Minute. Pavard hatte Polter nach langem Ball im Strafraum unnötig zu Fall gebracht. Und der Gefoulte machte es besser als zuvor Andersson und verlud Neuer (86.). Dem Ausgleich kam Union danach aber nicht mehr nahe.

Bayern München gastiert am Dienstag (20 Uhr) im DFB-Pokal bei Zweitligist Bochum. Für Union Berlin geht es im selben Wettbewerb am Dienstag (18.30 Uhr) in Freiburg weiter. In der kommenden Woche gastiert der FCB in der Bundesliga in Frankfurt (Samstag, 15.30 Uhr). Union empfängt am Samstagabend (18.30 Uhr) Hertha BSC im Stadtduell.

Quelle: kicker.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 27/10/2019 11:04

Guter Auftritt bleibt unbelohnt:

Union unterliegt Bayern München 1:2

[Linked Image]

Der 1. FC Union Berlin muss sich am 9. Spieltag beim FC Bayern München nach ordentlicher Leistung geschlagen geben. Benjamin Pavard brachte den Rekordmeister früh in Führung (13.), Robert Lewandowski erhöhte kurz nach der Pause auf 2:0 (53.). Die Eisernen hielten gut mit, erzielten aber per Elfmeter nur den Anschlusstreffer (Polter, 86.). So endete das Spiel 1:2 aus Berliner Sicht.

1. FC Union Berlin: Gikiewicz – Trimmel, Friedrich, Subotic, Lenz – Kroos (60. Becker), Andrich – Ingvartsen (67. Ujah), Bülter – Andersson (67. Polter)

FC Bayern München: Neuer – Kimmich, Pavard, Boateng, Davies – Thiago, Coutinho (86. Goretzka) – Coman (65. Gnabry), Müller, Perisic (76. Tolisso) – Lewandowski

Zuschauer: 75.000

Tore: 1:0 Pavard (13.), 2:0 Lewandowski (53.), 2:1 Polter (86.)

Urs Fischer kehrte nach zwei Spielen mit Dreierkette zum 4-2-3-1-System zurück und beorderte Felix Kroos zu seinem ersten Startelf-Einsatz in der Bundesliga für den 1. FC Union Berlin auf das Feld. Die Eisernen verdichteten das Zentrum von Beginn an gut, offensive Momente der Bayern wurden deshalb häufig über die Außenbahnen eingeleitet. Und das bedeutete oft Gefahr: Nach einem Freistoß nahe der Eckfahne in der 13. Minute konnte Rafal Gikiewicz den Ball in Bedrängnis nur mit Mühe aus dem Fünfmeterraum befördern und faustete das Leder direkt vor die Beine Benjamin Pavards. Der junge Weltmeister ließ sich nicht zweimal bitten und schoss die Kugel per Dropkick in die Maschen – unhaltbar für Gikiewicz. Daraufhin erhöhten die Gastgeber den Druck, wurden aber nur selten zwingend. Die beste Chance für Union in Durchgang eins gehörte Marcus Ingvartsen, der sich mangels Anspielstationen ein Herz fasste und aus gut dreißig Metern einen Ball in den Winkel zu zirkeln versuchte – das Leder flog nur knapp am Tor vorbei (29.). Gegen Ende der ersten Hälfte hatte Philippe Coutinho noch einige gute Chancen, fand seinen Meister aber im gut aufgelegten Rafal Gikiewicz. Mit einem 0:1-Rückstand für Union ging es in die Pause.

Mit dem Anpfiff der zweiten Hälfte begann die unterhaltsamste Phase des Spiels. In der 49. Minute beendete Christopher Lenz einen Konter mit einem Schuss aus spitzem Winkel, scheiterte aber an Manuel Neuer. Eine halbe Zeigerumdrehung später zirkelte Kingsley Coman einen ansehnlichen Schuss in Richtung Union-Tor, der Ball landete jedoch knapp neben dem Pfosten. Nicht jedoch der nächste Abschluss des Rekordmeisters: Neven Subotic schoss bei einem Klärungsversuch seinen Teamkollegen Marvin Friedrich unglücklich an. Der Ball landete genau vor den Füßen Lewandowskis, der diese Einladung dankend annahm und trocken zum 2:0 einschob (53.). Nur zwei Minuten später die beste Chance Unions bis zu diesem Zeitpunkt: Nach einer Ecke köpfte Christian Gentner den Ball wuchtig aufs Tor, doch wieder verhinderte ein glänzend reagierender Manuel Neuer den Anschlusstreffer für die Eisernen. Unmittelbar danach Griff der Videoassistent in Köln ein. Nach Überprüfung der Szene entschied der Unparteiische auf Handelfmeter, weil Perisic einen Ball mit der Hand auf den Boden geschlagen hatte. Sebastian Andersson trat an, doch wieder machte Neuer dem Berliner Aufsteiger einen Strich durch die Rechnung: Er ahnte die linke Ecke und kratzte den platziert geschossenen Ball von der Linie (65.). Urs Fischer reagierte sofort und wechselte mit Sebastian Polter und Anthony Ujah frische Offensivkräfte ein. Union gab sich nicht auf, lauerte immer wieder auf Umschaltmomente. Den besten davon erwischte Sheraldo Becker in der 70. Minute, nachdem er, von Anthony Ujah ansehnlich bedient, das Laufduell mit Alphonso Davies gewann, den Abschluss aber neben dem Tor platzierte. Auch Kovac reagierte nun, brachte Serge Gnabry für Kingsley Coman. Gnabry sorgte sofort für Druck, hatte zwischen der 70. und 80. Minute mehrere hochkarätige Chancen, die Rafal Gikiewicz jedoch allesamt zu vereiteln wusste. In der 84. Minute jubelte die Allianz Arena lautstark nach einem vermeintlichen weiteren Treffer von Robert Lewandowski. Wieder griff der Videoassistent ein, der das Tor wegen deutlicher Abseitsstellung Gnabrys aberkannte. Kaum zwei Zeigerumdrehungen später brachte Benjamin Pavard Sebastian Polter im Strafraum zu Fall – es gab den zweiten Elfmeter für Union. Der gefoulte Polter trat selbst an und verwandelte den Strafstoß souverän. In der Nachspielzeit hatte der FCB eine weitere Großchance durch einen Kopfball des eingewechselten Leon Goretzka, die Rafal Gikiewicz aber mit einem hervorragenden Reflex parierte. So endete die Partie mit 1:2 aus Union-Sicht.

Urs Fischer zeigte sich mit der Leistung seiner Mannschaft einverstanden:

„Ich fand den 2:0-Rückstand nicht zwingend. Beim ersten Tor konnte Bayern ausnutzen, dass wir nicht gut genug aufgepasst haben, beim 2:0 kommt Lewandowski eher zufällig an den Ball. Bayern war die spielbestimmende Mannschaft, hatte mehr Ballbesitz, aber wir haben gut verteidigt. Wir haben einen Elfmeter verschossen, eine riesige Konterchance nicht genutzt, dafür auch auf der anderen Seite bei der einen oder anderen Situation Glück gehabt. Am Ende war es eine tolle Leistung meiner Mannschaft, wir haben alles reingeworfen und es Bayern möglichst schwergemacht“, so der Schweizer auf der Pressekonferenz nach dem Spiel.

Seine Mannschaft fliegt nun nicht zurück nach Berlin, sondern reist am Sonntag weiter in Richtung Freiburg. Dort spielen die Eisernen am Dienstag, dem 29.10.2019, um 18:30 Uhr gegen den SC Freiburg um den Einzug in die dritte Runde des DFB-Pokals. Mit dem Bundesliga-Betrieb geht es am Sonnabend, dem 02.11.2019, weiter – dann empfängt Union den Stadtrivalen Hertha BSC zum ersten Hauptstadtderby im Oberhaus.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 29/10/2019 11:57

Kampf um den Einzug in die dritte Runde:

Union trifft im Pokal auf Freiburg

[Linked Image]

Der 1. FC Union Berlin trifft am Dienstag, dem 29.10.2019, im Rahmen des DFB-Pokals auf den Sportclub Freiburg. Der Anpfiff im Schwarzwald-Stadion erfolgt um 18:30 Uhr.

Der Weg in die 2. Pokalrunde: Union dominiert Halberstadt, Freiburg gewinnt in der Verlängerung gegen Magdeburg

In der 1. Pokalrunde traten die Eisernen beim VfB Germania Halberstadt an. In einer überzeugenden Partie ließ Union keine Zweifel am Willen, die zweite Runde zu erreichen: Mit insgesamt sechs Treffern präsentierte sich der Aufsteiger aus Berlin im ersten Pflichtspiel der Saison als souveräner Sieger. Die Partie endete 6:0 für die Köpenicker.

Der SC Freiburg hatte einen steinigeren Pfad zum Erreichen der zweiten Runde. Beim Zweitliga-Absteiger 1. FC Magdeburg fielen nach 90 Minuten keine Tore, erst in der 3. Minute der Verlängerung erlöste Luca Waldschmidt die Breisgauer mit seinem Treffer zum 1:0-Auswärtssieg.

Rückblick auf den neunten Spieltag: Union schlägt sich wacker in München, Freiburg siegt gegen Leipzig

Die Eisernen waren am vergangenen Spieltag zu Gast beim amtierenden Meister Bayern München. Vor 75.000 Zuschauern trat die Mannschaft von Cheftrainer Urs Fischer von Beginn an mutig auf, musste aber einen frühen Gegentreffer hinnehmen, nachdem Pavard einen Klärungsversuch Gikiewicz‘ per Volley einnetzte (13.). Union verteidigte weiterhin gut und ließ wenig zu – bis Robert Lewandowski kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit etwas glücklich an den Ball kam und trocken zum 2:0 einschob (53.). In der 86. Minute gelang den Eisernen der Anschlusstreffer per Foulelfmeter durch Sebastian Polter, alle weiteren Bemühungen blieben allerdings ohne Erfolg – so endete die Partie mit 1:2 aus Berliner Sicht.

Der SC Freiburg empfing am 9. Spieltag RB Leipzig. Die Breisgauer erzielten in der Nachspielzeit der weitestgehend von Leipzig dominierten ersten Halbzeit die Führung durch Nicolas Höfler. Leipzig versuchte den Spielverlauf in der zweiten Halbzeit durch drei offensive Wechsel zu drehen, scheiterte aber wiederholt an defensiv gut eingestellten Freiburgern. Explosiv dann die Schlussphase der Partie: Nils Petersen erhöhte in der 90. Minute auf 2:0, Lukas Klostermann gelang zwei Zeigerumdrehungen zwar noch das 2:1, ein weiterer Treffer wollte RB Leipzig aber nicht gelingen. Die Badener fuhren damit den fünften Sieg der laufenden Saison ein.

Gegnercheck: Union siegte zuletzt gegen den aktuellen Tabellendritten

Für Freiburg ist es weiterhin ein höchst erfolgreicher Saisonstart. Mit 17 Punkten nach neun Spielen befinden sich die Breisgauer aktuell auf dem dritten Platz in der Tabelle. Den Höhenflug konnten zuletzt nur die Eisernen trüben: Am 8. Spieltag siegte Union vor heimischer Kulisse in einem überzeugenden Auftritt mit 2:0.

Zur Wiederholung des Duells muss Christian Streich, Cheftrainer des SC Freiburg, auf seinen Stammtorwart Alexander Schwolow verzichten. Der Schlussmann zog sich in der Partie gegen den 1. FC Union Berlin ohne gegnerische Einwirkung einen Muskelfaserriss zu und fällt auf unbestimmte Zeit aus. Auch Luca Waldschmidt, der das Spiel gegen Leipzig frühzeitig wegen einer Verletzung am rechten Mittelfuß verlassen musste, ist nicht einsatzbereit. Außerdem fehlen Nicolas Höfler, der sich am 9. Spieltag eine Gehirnerschütterung zuzog, sowie Lukas Kübler, dessen Rückkehr nach einer Knie-OP noch unklar ist.

Urs Fischer, Cheftrainer der Eisernen, hat ebenfalls Verletzte im Kader: Akaki Gogia, Grischa Prömel und Suleiman Abdullahi stehen dem Schweizer für das Pokal-Duell nicht zur Verfügung.

Serviceinfos: Knapp 1.500 Unioner reisen nach Freiburg

Trotz der langen Reise und der Ansetzung unter der Woche werden rund 1.500 Unioner ihre Mannschaft am Dienstagabend anfeuern. Wer die Reise in den Schwarzwald spontan absolvieren möchte, hat Glück: An den Tageskassen werden Tickets für den Gästeblock verfügbar sein.

Alle anderen können wie gewohnt über die Social-Media-Kanäle oder den Liveticker der Eisernen auf dem Laufenden bleiben.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 30/10/2019 10:36

SCF nur bei Standards gefährlich - Schmid patzt spät
Andrich schießt Union ins Achtelfinale

Dank des zweiten Erfolgs binnen zehn Tagen gegen den SC Freiburg steht Union Berlin im Achtelfinale des DFB-Pokals. Die Eisernen gewannen mit 3:1 im Breisgau - dank Cleverness und Kampfkraft in der Defensive sowie effektiver Chancenverwertung.

[Linked Image]
Jubelten beim 3:1 in Freiburg: Die Spieler des 1. FC Union. imago images

Trainer Christian Streich rotierte nach dem 2:1-Heimerfolg über RB Leipzig auf fünf Positionen: Statt Lienhart, Tempelmann, Höler (alle Bank) sowie Höfler (Gehirnerschütterung) und Waldschmidt (Mittelfußverletzung) begannen Nico Schlotterbeck, Frantz, Grifo, Sallai und Petersen.

Unions Coach Urs Fischer setzte im Vergleich zum 1:2 bei Bayern München sogar auf einer Position mehr auf Rotation: So wurden Subotic (nicht im Kader), Trimmel, Kroos, Gentner, Bülter und Andersson (alle Bank) durch Keven Schlotterbeck, Parensen, Ryerson, Schmiedebach, Mees und Ujah ersetzt.

SCF stark nur bei Standards - Koch kontert Mees

Freiburg tat sich gegen die defensiv gut verschiebenden Köpenicker schwer, zu Abschlüssen aus dem Spiel heraus zu kommen. Eigene Offensivaktionen der Eisernen blieben derweil zunächst selten. Gefährlich wurde es in der ersten halben Stunde einzig nach Standardsituationen der Breisgauer: Nico Schlotterbeck - jüngerer Bruder des vom SCF an Union ausgeliehenen Keven Schlotterbeck - scheiterte mit einem Kopfball am Außenpfosten (9.). Petersen setzte einen Schuss aus zehn Metern nur knapp über das Tor (20.). Zu diesem Zeitpunkt hatte Fischer bereits einmal tauschen müssen: Parensen, der sich bereits in den Anfangsminuten bei einem Zweikampf wehgetan hatte, wurde in der 14. Minute schließlich ausgewechselt. Rapp kam in die Partie.

Nach einer halben Stunde wurde auch Union ein wenig risikofreudiger. Andrich zwang Flekken aus der Distanz zu einer Parade (33.). Wenig später stand es plötzlich 0:1: Ujah flankte von rechts nach innen, wo Mees fast am Elfmeterpunkt per Kopf freistehend vollstreckte (36.). Freiburg versuchte zu antworten und tat dies in der Nachspielzeit der ersten Hälfte - natürlich nach einem ruhenden Ball. Koch köpfte nach Eckball von links aus vier Metern per Aufsetzer zum leistungsgerechten 1:1-Pausenstand ein (45.+2).

Schmid patzt, Andrich sagt Danke

Nach dem Seitenwechsel agierte der SCF zunächst mit mehr Tempo und drängte Union verstärkt in die eigene Hälfte. Klare Torabschlüsse kamen indes nicht zustande. Nach einer knappen Viertelstunde verebbte der Druck der Breisgauer jedoch wieder. Es entwickelte sich eine Partie mit einigen umkämpften und robusten Zweikämpfen. Allein zwischen der 67. und 76. Minute gab es die Gelbe Karte für Ingvartsen, Friedrich und Heintz.

Als vieles in der Schlussphase schon auf ein Remis nach 90 Minuten und damit eine Verlängerung hindeutete, unterlief Schmid in der eigenen Hälfte ein folgenschwerer Fehler im Aufbau. Union nutzte die sich bietende Gelegenheit mit viel Raum vor dem Strafraum. Andrich zog nach Ujah-Ablage schließlich ab und schlenzte den Ball ins rechte Toreck (87.). Freiburg versuchte noch zu antworten, doch es fehlte weiter die letzte Durchschlagskraft. Stattdessen gelang Gentner nach Koproduktion zweier Joker (dank Bülters Balleroberung) mit dem 3:1 die Entscheidung (90.+2).

Für Freiburg geht es am Samstag (15.30 Uhr) in der Liga in Bremen weiter. Union Berlin empfängt wenig später am Samstagabend (18.30 Uhr) zum ersten Mal in der Bundesliga den Stadtrivalen Hertha BSC.

Quelle: kicker.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 30/10/2019 10:38

In die 3. Pokalrunde gekämpft:

Union siegt in Freiburg mit 3:1

[Linked Image]

Der 1. FC Union Berlin besiegt den SC Freiburg in der 2. Runde des DFB-Pokals mit 3:1. Joshua Mees köpft dabei eine Flanke von Anthony Ujah in der 36. Minute zur Führung für die Eisernen ein, Robin Koch stellt in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit ebenfalls per Kopf auf 1:1. Die Tore von Robert Andrich (87.) und Christian Gentner (90.+2) entscheiden die Partie schließlich in der Schlussphase.

SC Freiburg: Flekken – Schmid, Heintz, Koch, Schlotterbeck, Günter – Haberer, Frantz (79. Lienhart), Grifo, Sallai (62. Höler) – Petersen

1. FC Union Berlin: Gikiewicz – Friedrich, Schlotterbeck, Parensen (14. Rapp) – Ryerson, Schmiedebach (77. Gentner), Andrich, Lenz – Ingvartsen, Ujah, Mees (88. Bülter)

Zuschauer: 24.000

Tore: 0:1 Mees (36.), 1:1 Koch (45.+2), 1:2 Andrich (87.), 1:3 Gentner (90.+2)

Wie bereits im Bundesliga-Duell mit dem SC Freiburg vor 10 Tagen setzte Urs Fischer auf ein 3-4-3-System mit dem Ball, bei dem Julian Ryerson und Christopher Lenz beim Spiel gegen den Ball die Abwehrlinie zu einer 5er-Kette erweiterten. Es dauerte nicht lange, bis Union den ersten Torschuss verbuchen konnte: Nach zwei Minuten zog Marcus Ingvartsen aus der zweiten Reihe ab und verfehlte das Tor nur knapp. Auch die Breisgauer setzten früh offensive Akzente, nach einem Freistoß platzierte Nico Schlotterbeck einen Kopfball an den Pfosten (9.). Joshua Mees versuchte es kurz darauf ebenfalls mit einem Schuss aus der Distanz, Flekken stand aber goldrichtig, um das Leder festzuhalten. Stimmungsdämpfer bei Union: Michael Parensen musste das Spiel nach 14 Minuten verletzt verlassen und wurde durch Nicolai Rapp ersetzt. Beide Mannschaften agierten in der Folge vorsichtiger, lauerten auf sich bietende Gelegenheiten. Die nächste davon bot sich dem Gastgeber: Nils Petersen bekam im Strafraum einen Ball abgelegt und setzte das Leder nur knapp über den Querbalken (21.). Eine Viertelstunde später dann schließlich die Führung für Union: Anthony Ujah behauptete sich nach Vorarbeit von Joshua Mees und zog nach außen. Von der Strafraumkante platzierte er eine punktgenaue Flanke in die Mitte, wo Mees den perfekten Laufweg wählte und die Vorlage zum 1:0 aus Köpenicker Sicht einnetzte (36.). Drei Zeigerumdrehungen später war Rafal Gikiewicz gefordert. Ein scharfer Pass innerhalb des Strafraums flog abgefälscht auf den Union-Torhüter zu, der die Aufgabe souverän löste und den Ball aus der Luft fing. Kurz vor der Pause dann der Schock für die Eisernen: Nach einer Ecke kam Robin Koch innerhalb des 5-Meter-Raums frei zum Kopfball und markierte so in der zweiten Minute der Nachspielzeit den Ausgleich für Freiburg. Mit dem Unentschieden ging es in die Katakomben.

Nach Wiederaufnahme der Partie entwickelte sich ein zunehmend galliges Spiel, in dem beide Mannschaft hart geführte Zweikämpfe nicht scheuten. Freiburg hatte mehr Ballbesitz und guten Zug zum Tor, Union verteidigte aber diszipliniert und ließ wenig zu. Höler kam nach einer Ecke am zweiten Pfosten an den Ball, schob den Ball aber knapp neben das Aluminium (81.). Die beste Gelegenheit der Eisernen im zweiten Durchgang hatte Keven Schlotterbeck eine Zeigerumdrehung später. Sein Kopfball nach einem Eckball war wuchtig, landete jedoch in den Armen Mark Flekkens. Der Schlüsselmoment der zweiten Halbzeit war schließlich die 87. Minute: Christopher Lenz eroberte den Ball an der Mittellinie, legte vor dem Strafraum auf Anthony Ujah quer, dieser wiederum auf Robert Andrich ab – und der zirkelte das Leder aus 20 Metern präzise ins rechte Toreck. Danach warf der Sportclub alles nach vorn, so entstanden Räume. Union wusste diese zu nutzen: Marius Bülter fing einen Ball im Mittelfeld ab, startete einen ansehnlichen Lauf und behielt dann die Übersicht. Er bediente den links mitgelaufenen Christian Gentner, der mit einem gefühlvollen Heber Flekken aussteigen ließ und so den 3:1-Endstand aus Union-Sicht markierte. Der letzte Treffer bewies das gute Händchen der Eisernen: Sowohl Bülter als auch Gentner waren wenige Minuten zuvor von Urs Fischer eingewechselt worden.

Fischer sah ein ausgeglichenes Spiel:
„Es ist schön, dass wir uns heute belohnen konnten. Wir haben heute die wenigen Fehler, die Freiburg gemacht hat, sehr effizient genutzt. Es war heute ein Spiel auf Augenhöhe, am Ende konnten wir Profit daraus ziehen, wie intensiv wir gegen den Ball gearbeitet haben und wieviel wir gekämpft haben“, so der Schweizer auf der Pressekonferenz nach dem Spiel.

Für seine Mannschaft geht es am Sonnabend, dem 02.11.2019 mit dem Bundesliga-Betrieb weiter. Dann empfangen die Eisernen Hertha BSC um 18:30 Uhr zum ersten Bundesliga-Stadtderby der Vereinsgeschichte.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 01/11/2019 11:45

Erstklassiges Derby:

Union empfängt Hertha

Am Sonnabend, dem 02.11.2019, empfängt der 1. FC Union Berlin den Stadtrivalen Hertha BSC zum ersten Hauptstadt-Derby in der Bundesliga. Der Anpfiff erfolgt um 18:30 Uhr, das Stadion An der Alten Försterei öffnet zwei Stunden vor Spielbeginn seine Pforten.

[Linked Image]

Rückblick auf den 9. Spieltag: Union mit breiter Brust in Bayern, Hertha verliert zu Hause gegen Hoffenheim

Die Eisernen waren am vergangenen Wochenende zu Gast beim FC Bayern München. Der Aufsteiger aus Berlin-Köpenick trat gegen den Rekordmeister mutig auf und stellte der individuellen Klasse der Münchner Einsatz und Leidenschaft entgegen. Dennoch ging Bayern in der 15. Minute durch einen Volley-Abschluss Benjamin Pavards in Führung. Robert Lewandowski erhöhte nach 53 Minuten auf 2:0. Union kämpfte, vom Rückstand unbeeindruckt, weiter und belohnte sich kurz vor Ende der Partie mit dem Anschlusstreffer: Sebastian Polter verwandelte einen Strafstoß souverän (86.). Der leidenschaftliche Einsatz der Eisernen wurde letztlich aber nicht mit einem Punkt gekrönt – die Partie endete 1:2 aus Berliner Sicht.

Hertha empfing am letzten Spieltag die TSG Hoffenheim. Die Gäste konnten sich in den letzten 15 Minuten des ersten Durchgangs doppelt absetzen: Die Tore von Locadia (33.) und Kramaric (38.) sorgten dafür, dass die TSG mit einem komfortablen Vorsprung in die Pause gehen konnte. Lukebakio und Kalou besorgten den temporären Ausgleich, der Schlusspunkt der Partie gehörte jedoch den Hoffenheimern: Benjamin Hübner traf in der 79. Minute zum 3:2-Endstand für Hoffenheim.

Derbycheck: Union kann sich mit einem Sieg absetzen

In Pflichtspielen sind die Köpenicker und die Charlottenburger viermal aufeinandergetroffen. Die Begegnungen fanden alle in der 2. Bundesliga statt. Mit je einem Sieg, zwei Remis und einem Torverhältnis von 6:6 ist die Bilanz bislang komplett ausgeglichen. Für die Eisernen, die nach dem starken Auftritt in München und dem Pokal-Sieg in Freiburg mit viel Selbstvertrauen und Rückenwind in die Partie blicken, bietet sich damit die Möglichkeit, das Verhältnis zu ihren Gunsten zu kippen. Spannend: bislang konnte keiner der beiden Klubs in diesem Duell vor heimischer Kulisse siegen. Doppelter Anreiz für die heimstarken Köpenicker, die heißersehnte Partie am Sonnabend für sich zu entscheiden.

Ante Covic muss im Duell der Berliner Bundesligisten auf Arne Maier verzichten. Der Mittelfeldspieler laboriert an einer Knieverletzung. Auch der Einsatz von Eduard Löwen, der im Pokal-Spiel gegen die SG Dynamo Dresden auf der Bank saß, ist wegen Knieproblemen fraglich. Darüber hinaus fehlt Vladimir Darida, für den die Partie gegen Hoffenheim mit Gelb-Rot vorzeitig endete.

Urs Fischer, Cheftrainer des 1. FC Union Berlin, hat ebenfalls Ausfälle zu verzeichnen: Akaki Gogia, Grischa Prömel, Suleiman Abdullahi und Michael Parensen stehen voraussichtlich allesamt nicht zur Verfügung.

Der Schweizer freut sich auf sein erstes Derby in Deutschland:
„Ich erwarte ein tolles Spiel! Ein Derby ist ein Derby, ein Stadtderby sogar noch spezieller. Es wird wichtig sein, eine gute Mischung aus Aggressivität und Coolness zu finden. Wir müssen daran anknüpfen, was wir in den vorangegangenen Spielen sehr gut gemacht haben“, so Fischer auf der Pressekonferenz vor dem Spiel.

Serviceinfos: Frühzeitiges Anreisen empfohlen

Das Stadion An der Alten Försterei ist restlos ausverkauft.

Allen Stadionbesuchern wird empfohlen, frühzeitig anzureisen. Rund um das Stadion An der Alten Försterei ist mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen. Zudem kann es zu temporären Sperrungen der Straßen An der Wuhlheide und Rudolf-Rühl-Allee kommen.

Eine Anreise mit Öffentlichen Verkehrsmittel wird daher empfohlen. Die S-3 fährt zwischen 15 Uhr und 21 Uhr im 5-Minuten-Takt, während bei einigen TRAM-Linien Schienenersatzverkehr gilt.

Im Stadion wird es ausschließlich alkoholfreie Getränke geben.

Wer das Derby nicht live verfolgen kann, bleibt über die Social-Media-Kanäle der Eisernen oder den Union-Liveticker auf dem Laufenden.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 01/11/2019 11:50

Stadt-Derby Union Berlin gegen Hertha BSC: Früher Freunde, heute erbitterte Rivalen

Ronny Müller
Märkische Allgemeine Zeitung

[Linked Image]
Dieses Duell elektrisiert: Zuschauer aus beiden Teilen Berlins sind am 27. Januar 1990 ins Berliner Olympiastadion zum Freundschaftsspiel zwischen Hertha BSC und dem 1. FC Union Berlin gekommen. © imago images/Mausolf

In den 70er und 80er Jahren gab es viele Freundschaften zwischen Union Berlin und Hertha BSC. Die meisten davon sind eingeschlafen. Heute dominiert Brisanz. Beim Derby am Samstagabend werden sogar Ausschreitungen befürchtet.

Dirk Zingler musste zum Schul-Direktor und bekam einen Tadel. Als Neuntklässler hatte der heutige Präsident des 1. FC Union Berlin mit weißer Farbe einen Spruch auf die Klinker-Fassade der Schule geschrieben, der heute wie aus einer anderen Zeit klingt. „Hertha und Union – eine Nation“ hatte Zingler neben den Schuleingang gepinselt. Die Losung stand in den 70er und 80er Jahren für die Freundschaft der beiden Berliner Vereine, die zwar nur 30 Kilometer voneinander entfernt, aber durch die Mauer getrennt waren.

Erstes Duell in der Bundesliga

Am Samstagabend (18.30 Uhr, Sky) beim ersten Bundesliga-Derby zwischen Union und Hertha wird von der einstigen Harmonie kaum noch etwas zu spüren sein. Der 55-jährige Zingler feuerte das Spiel nach dem Aufstieg in die Bundesliga noch an. „Für mich ist das ein Derby, das steht für Rivalität, für Abgrenzung. Und für Fußball-Klassenkampf in der Stadt“, sagte Zingler. Worte, die seinem damaligen Lausbubenstreich widersprechen. Worte, die die einstmals engen Beziehungen der Fans überlagern. Herthas Manager Michael Preetz nahm den Fehdehandschuh nicht auf und antwortete cool: „Unser aller Auftrag auf beiden Seiten wird es sein, den Beitrag zu leisten, dass es friedliche Fußballfeste werden, wo die sportliche Rivalität im Mittelpunkt steht. Alles andere hat in diesem Zusammenhang nichts zu suchen.“ Der Diskussion, das Derby zum Mauerfall-Jubiläum am 9. November auszutragen, erteilte Zingler eine Absage. „Diesem Spiel eine Art Freundschaftsspielcharakter zu geben, nach dem Motto: Wir spielen jetzt hier einen auf deutsche Einheit, das finde ich absurd.“

Quelle: sportbuzzer.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 02/11/2019 11:10

1.FC Union Berlin gegen Hertha BSC It's Derby-Time!

[Linked Image]
@ imago images

Der 10. Spieltag in der Fußball-Bundesliga steht ganz im Zeichen des Hauptstadtderbys. Zum ersten Mal treffen im Oberhaus der 1. FC Union Berlin und Hertha BSC aufeinander. Eine Partie, die mehr zu sein scheint, als ein normales Punktspiel.

Kühler Kopf und heißes Herz - so möchte Hertha-Trainer Ante Covic ins Spiel Berlin gegen Berlin gehen. So ähnlich hat es auch Unions Trainer Urs Fischer formuliert: "Wir brauchen eine gute Mischung aus Aggressivität und Coolness." Der objektive Betrachter mag das Stadtduell als ein normales Punktspiel zweier Fußballvereine aus der unteren Tabellenhälfte ansehen. Für die Vereine Hertha BSC und 1. FC Union Berlin und deren Fans geht es um die Vorherrschaft in der Hauptstadt.

1.000 Euro für Schwarzmarkt-Tickets

Das Stadion An der Alten Försterei ist längst ausverkauft - wie bei bisher jeder Bundesligapartie. Im Internet oder auf dem Schwarzmarkt kosten normale Tickets über 1.000 Euro. Im Normalfall beginnt die Preisspanne bei acht Euro. Der Aufsteiger hat "Berlin sieht Rot" als Spieltagsmotto ausgegeben. Die circa 2.500 Herthafans werden es schwer haben, sich im Köpenicker Stadion zu behaupten. Da hilft es eventuell, dass die Blauweißen sich am Boxhagener Platz in Friedrichshain sammeln wollen , um dann organisiert ein kompaktes Erscheinungsbild schon bei der Anreise abzugeben.

Vor dem Derby fuhr schon mal eine Ringbahn mit Hertha-BSC-Schrift durch Berlin - auf den Wänden der Hauptstadt tobt schon längst das Derby. Immer wieder wechselten sich Union- und Hertha-Schriftzüge ab, auch unschöne Worte über den Gegner prangen an den Fassaden.

Alkoholverbot und erhöhtes Risiko

Die Spieler beider Mannschaften lässt das Stadtduell natürlich keineswegs kalt, bei aller Professionalität kribbelt es bestimmt schon bei den Akteuren, der eine oder andere wird die Nacht garantiert nicht ruhig geschlafen haben. "Das wird ein richtiger Hexenkessel!", prophezeit Unions Abwehrspieler Christopher Trimmel. "Wir wollen zeigen, dass wir die Nummer Eins in der Stadt sind!", tönt Herthas Maximilian Mittelstädt.

Die Polizei wird mit 1.500 Kräften in der Hauptstadt für Sicherheit sorgen und ist heute nicht nur in Köpenick gefordert. Es haben sich auch mehrere Demonstrationen für den Derby-Tag angekündigt. Nichtsdestotrotz werde man laut einer Polizeisprecherin darauf achten, die Fanlager strikt zu trennen. Im Stadion An der Alten Försterei herrscht heute auch ein Alkoholverbot, da das Stadtduell als Veranstaltung mit erhöhtem Risiko eingestuft worden ist.

Quelle: rbb24.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 03/11/2019 11:23

Union startet Heimserie - Spielunterbrechung nach Wiederanpfiff
Polter sticht als Joker: Union gewinnt Berliner Derby

Union Berlin hat das erste Derby gegen Hertha BSC gewonnen. Lange Zeit neutralisierten sich die beiden Stadtrivalen in einem umkämpften, aber chancenarmen Spiel, ehe eine ungestüme Abwehraktion letztlich spielentscheidend wurde.

[Linked Image]
Voller Einsatz: Unions Marvin Friedrich im Zweikampf mit Maximilian Mittelstädt (r.). @ imago images

Unions Coach Urs Fischer mischte seine Startelf nach dem 3:1-Pokalsieg in Freiburg kräftig durch und schickte mit Subotic, Trimmel, Gentner, Bülter und Andersson fünf Neue ins Rennen. Parensen (Probleme im Brustbereich), Ryerson, Schmiedebach, Mees und Ujah (alle Bank) rotierten raus.

Herthas Trainer Ante Covic tauschte im Vergleich zum 5:4 nach Elfmeterschießen im Pokal gegen Dresden sogar sechsmal: Jarstein (Tor), Klünter, Boyata, Mittelstädt, Skjelbred und Ibisevic ersetzten Kraft (Tor), Rekik, Plattenhardt, Duda, Kalou (alle Bank) und Darida (Gelb-Rot-Sperre).

Beinah-Paukenschlag von Lenz

Spielerisch war das Berliner Derby kein Zuckerschmaus, allerdings durchaus etwas für Taktikliebhaber. Die Hertha war vor allem darauf bedacht, hinten gut zu stehen, tat dies aber zunächst nicht sonderlich gut: Lenz köpfte schon nach drei Minuten an den Pfosten, ehe Gentners Kopfball in den Armen von BSC-Schlussmann Jarstein landete (6.).

Die Eisernen waren einen Tick aggressiver, störten früher und probierten es immer wieder über die Außen. Allerdings stellte sich die Hertha mit zunehmender Spieldauer darauf ein, machte die Räume eng und ließ im Grunde kaum noch etwas zu. Nach vorne fiel den Gästen aber herzlich wenig gegen die lauffreudigen Gastgeber ein.

Die Herthaner sahen sich im Mittelfeld meist mit zwei Gegenspielern konfrontiert, konnten so ihr Spiel kaum einmal strukturiert aufziehen und griffen auch deshalb immer wieder auf das Mittel des langen Balles zurück - damit hatten Friedrich, Schlotterbeck und Subotic aber wenig Mühe. So entwickelte sich ein interessantes, aber recht ereignisarmes Spiel. Das Hauptproblem war, dass hüben wie drüben zu selten das Tempo wirklich verschärft wurde. So verwunderte es wenig, dass es mit 0:0 in die Pause ging.

Spielunterbrechung nach dem Seitenwechsel - Strafstoß entscheidet das Derby

Durchgang zwei startete mit Szenen, die man in Fußballstadien nicht sehen möchte: Fans beider Lager zündeten Pyrotechnik, aus dem Hertha-Block flogen dann aber Raketen auf den Rasen, eine schlug in unmittelbarer Nähe von Union Berlins Co-Trainer Markus Hoffmann ein (48.). Schiedsrichter Deniz Aytekin unterbrach die Begegnung für knapp sechs Minuten.

Anschließend wurde wieder Fußball gespielt - das aber nicht unbedingt auf besonders hohem Niveau. Hüben wie drüben fehlte es den Akteuren an zündenden Ideen. Viel Kampf, aber auch viel Krampf wurde geboten, sodass die Partie weitgehend chancenlos vor sich hinplätscherte.

In der Schlussphase wurde es dann aber noch einmal turbulent, weil Boyata viel zu ungestüm Gentner im eigenen Sechzehner zu Fall brachte und so einen unnötigen Elfmeter verursachte. Der eingewechselte Polter übernahm die Verantwortung, traf wuchtig ins linke Eck (90.) und bescherte Eisern Union damit den ersten Derbysieg der Bundesliga-Geschichte. Die Köpenicker feierten zugleich den zweiten Heimsieg in Serie.

Unschönes Nachspiel nach Abpfiff

Es gab allerdings noch ein unschönes Nachspiel, denn nach Abpfiff benahmen sich wieder Fans daneben. Aus dem Hertha-Block wurden abermals Raketen auf den Rasen geschossen - und wieder wurden Menschen nur knapp verfehlt. Auf der anderen Seite hatten einige vermummte Union-Anhänger den Zaun überwunden und waren schon auf dem Rasen. Dort wurden sie jedoch von Spielern der Eisernen aufgehalten und überredet, zurück in den Block zu gehen. So wurde wohl Schlimmeres verhindert.

Quelle: kicker.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 03/11/2019 11:26

Hochverdienter Derbysieg:

Union bezwingt Hertha mit 1:0

[Linked Image]

Der 1. FC Union Berlin geht als Sieger aus seinem ersten Bundesliga-Derby hervor. In einem starken Auftritt der Eisernen erzielt Sebastian Polter in der 90. Minute die verdiente Führung per Strafstoß (90.). In der aufgrund zahlreicher Unterbrechungen gerechtfertigten Nachspielzeit von 10 Minuten fallen keine Tore mehr, das Derby geht mit 1:0 an Union.

1. FC Union Berlin: Gikiewicz – Friedrich, Schlotterbeck, Subotic – Trimmel, Gentner, Andrich, Lenz – Ingvartsen (90.+5 Ryerson), Andersson (80. Polter), Bülter (46. Mees)

Hertha BSC: Jarstein –Klünter, Boyata, Stark, Mittelstädt (90.+1 Selke) – Wolf, Grujic, Skjelbred (46. Löwen), Dilrosun – Ibisevic (82. Kalou), Lukebakio

Zuschauer: 22.012

Tore: 1:0 Polter (90.)

Urs Fischer ließ seine Mannschaft im Hauptstadtderby, wie zuvor auch im Pokalspiel gegen den SC Freiburg, im 3-4-3-System auflaufen. Die offensiv ausgerichteten Köpenicker waren von Beginn an präsent und sorgten für Unruhe im Strafraum der Gäste. Bereits nach drei Minuten die erste gefährliche Szene der Gastgeber: Christopher Trimmel flankte von rechts auf den zweiten Pfosten, wo Christoper Lenz den Ball per Kopf aufs Tor brachte – und den Innenpfosten traf. Union gab, von der ersten Chance beflügelt, weiter den Ton an. Nur drei Minuten nach der ersten Großchance war Hertha-Torwart Rune Jarstein erneut gefordert. Den Kopfball von Marcus Ingvartsen aus etwa 12 Metern entschärfte der Schlussmann der Blau-Weißen jedoch sicher. In der 14. Minute zeigten sich auch die bis dahin blass gebliebenen Gäste erstmals vor dem Tor der Eisernen. Der Kopfball von Lukebakio stellte jedoch keine große Herausforderung für Rafal Gikiewicz dar. Von der Dominanz der Hausherren in die eigene Hälfte gedrängt, verdichtete Hertha nun zunehmend die Räume. Union ließ einen Angriff nach dem nächsten auf die Hälfte der Gäste rollen. Wirklich zwingende Aktionen kamen dabei aber nur selten zustande. Die Charlottenburger lauerten auf Konter, wurden aber immer wieder von der gut agierenden Union-Abwehr gestoppt. Der zweite Torschuss Herthas in Halbzeit eins gehörte Grujic, der einen Kopfball von der Strafraumkante allerdings deutlich über den Querbalken platzierte. Kurz vor dem Pausenpfiff prüfte Marcus Ingvartsen Hertha-Schlussmann Jarstein aus der zweiten Reihe, doch der Schuss des Dänen war nicht platziert genug, um den Torhüter der „Alten Dame“ ernsthaft in Bredouille zu bringen. Mit einem 0:0 ging es in die Pause.

Nach Wiederanpfiff der Partie dauerte es nicht lange, bis Schiedsrichter Deniz Aytekin die Partie unterbrechen musste. Grund dafür waren pyrotechnische Erzeugnisse, die wiederholt aus dem Gästeblock auf das Spielfeld und in Richtung der Trainerbank flogen. Nach zwei Minuten schickte der Unparteiische beide Mannschaften zurück in die Kabinen. Nach Wiederaufnahme des Spiels hatte die Partie nicht mehr das Tempo der ersten Halbzeit, dafür nahm es deutlich an körperlicher Intensität zu. Die erste wirklich gefährliche Szene des zweiten Durchgangs gehörte Hertha in der 66. Minute. Ein Freistoß von Eduard Löwen flog aus gut 25 Metern aber knapp am Winkel vorbei. Vier Zeigerumdrehungen später versuchte Löwen es aus dem laufenden Spiel mit einem ähnlichen Abschluss, setzte den Ball aber wieder neben das Tor. Auch Union prüfte den gegnerischen Torhüter immer wieder aus der zweiten Reihe. Jarstein, der dabei nicht immer eine gute Figur machte, konnte einen Abschluss von Marcus Ingvartsen aber im Nachfassen unter Kontrolle bringen (77.). In der 88. Minute dann die Schlüsselszene der Partie: Joshua Mees behielt im Strafraum die Übersicht und bediente Christian Gentner mit einem eleganten Pass. Beim Versuch, den Bundesliga-Routinier am Abschluss zu hindern, kam Boyata einige Schritte zu spät (88.). Aytekin entschied auf Strafstoß und bestätigte seinen Entschluss auch nach der Überprüfung der Szene am Monitor. Sebastian Polter, der bereits in München einen Elfmeter souverän verwandelte, trat an und brachte das Stadion An der Alten Försterei zum Explodieren. Seinen wuchtigen Schuss in die linke Ecke bekam Jarstein zwar noch an die Finger, konnte den Treffer jedoch nicht verhindern (90.). In den zehn Minuten der Nachspielzeit verwalteten die Eisernen ihre Führung äußerst geschickt und ließen keinen Gegentreffer zu. Somit gewannen die Köpenicker ihr erstes Hauptstadt-Derby in der Bundesliga mit 1:0.

Urs Fischer zeigte sich mit der Leistung seiner Mannschaft hochzufrieden:

„Besonders die erste Hälfte hat mir heute sehr gut gefallen. Es war ein überzeugender Auftritt. Ich hatte zu keinem Punkt das Gefühl, dass wir das Spiel aus der Hand geben würden. Am Schluss waren wir auch ein bisschen glücklich mit dem Elfmeter, aber wir haben über 90 Minuten sehr viel aufgewendet, um als Sieger vom Platz zu gehen. Deshalb ist es für mich insgesamt ein hochverdienter Sieg“, so der Cheftrainer der Eisernen auf der Pressekonferenz nach dem Spiel.

Für seine Mannschaft geht es am kommenden Samstag, dem 09.11.2019 um 15:30 Uhr mit der Bundesliga weiter. Dann spielt Union in der OPEL ARENA beim 1. FSV Mainz.

fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 05/11/2019 11:18

Dritte Runde im DFB-Pokal:

Union trifft auf den SC Verl

[Linked Image]

Am Sonntagabend (03.11.2019) wurden in der Sportschau die Begegnungen des DFB-Pokal-Achtelfinales ausgelost.

Nachdem sich die Eisernen erfolgreich gegen den VfB Germania Halberstadt und am vergangenen Dienstag gegen den SC Freiburg durchgesetzt haben, wartet in Runde 3 nun Regionalligist SC Verl.

„Verl hat in den ersten beiden Runden Erst- und Zweitligisten geschlagen. Natürlich hätten wir uns im Pokal endlich wieder ein Heimspiel gewünscht, trotzdem freuen wir uns auf die Partie“, so Oliver Ruhnert, Geschäftsführer Profifußball des 1. FC Union Berlin.

„In einer für uns sehr schwierigen Woche mit drei Auswärtsspielen hintereinander müssen wir das Spiel konzentriert angehen, um unser klares Ziel, die nächste Runde des DFB-Pokals, zu erreichen.“

Ausgetragen wird das Achtelfinale am Dienstag, dem 04.02.2020 und Mittwoch, dem 05.02.2020. Die Anstoßzeiten stehen noch nicht fest.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 07/11/2019 11:08

Achtelfinale im DFB-Pokal terminiert:

Union spielt an einem Mittwoch in Verl

Der DFB hat soeben die genaue Terminierung der Begegnungen des Achtelfinals bekanntgegeben.

Der 1. FC Union Berlin trifft am Mittwoch, dem 05.02.2020 auf den SC Verl.

Die Partie findet in der Sportclub Arena, der Spielstätte des SC Verl, statt. Der Anpfiff der Partie gegen den Regionalligisten erfolgt um 18:30 Uhr.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 07/11/2019 11:10

Testspiel in der Länderspielpause:

[Linked Image]

Der 1. FC Union Berlin nutzt die kommende Länderspielpause für ein Testspiel gegen die KSV Holstein. Am Mittwoch, dem 13.11.2019 treten die Eisernen gegen die Störche im Stadion An der Alten Försterei an. Anpfiff der Partie ist um 17:30 Uhr.

Die Karten für die Partie sind ab sofort online sowie in allen Union-Zeughäusern erhältlich. Geöffnet sind die Bereiche Haupttribüne (Sektor 1, Sitzplatz) und Waldseite (Sektor 2, Stehplatz).

Die Tickets für Gäste von Holstein Kiel können ausschließlich am Spieltag an den Tageskassen (16:30 Uhr geöffnet) erworben werden.

Stehplatztickets sind zum Preis von 5 Euro*, Sitzplatzkarten zum Preis von 10 Euro* zu haben.

Kinder haben freien Eintritt

Kinder bis einschließlich 12 Jahre erhalten freien Eintritt. Für den Sitzplatzbereich können im Union-Zeughaus kostenfrei Kindertickets in Verbindung mit dem Kauf einer Vollzahler-Sitzplatzkarte erworben werden. Nur so kann gewährleistet werden, dass ein Sitzplatz zur Verfügung steht. Diese Kinderkarten sind auch online erhältlich. Bei einem Vollzahlerticket können bis zu drei kostenfreie Kindertickets dazugebucht werden. Für Sektor 2 sind keine gesonderten Kindertickets notwendig.

Das Stadion An der Alten Försterei öffnet um 16:30 Uhr. Auf dem Parkplatz P1 stehen in begrenzter Anzahl Parkplätze zum Preis von 4 Euro pro Fahrzeug zur Verfügung.

*Alle Preise verstehen sich inkl. MwSt. und zzgl. VVK-Gebühr und ggf. Systemgebühr

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 07/11/2019 11:17

Zeitgenaue Ansetzungen:

[Linked Image]

Die DFL hat soeben die zeitgenauen Ansetzungen der Spieltage 18 bis 21 für die Bundesligasaison 2019/20 bekanntgegeben.

Nachfolgend die Partien im Überblick:

Samstag | 18.01.2020 | 18:30 Uhr

RB Leipzig : 1. FC Union Berlin

Samstag | 25.01.2020 | 15:30 Uhr

1. FC Union Berlin : FC Augsburg

Samstag | 01.02.2020 | 15:30 Uhr

Borussia Dortmund : 1. FC Union Berlin

Samstag | 08.02.2020 | 15:30 Uhr

SV Werder Bremen : 1. FC Union Berlin

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 08/11/2019 13:34

Mit Mut und Selbstvertrauen:

Union trifft auf Mainz

Am Sonnabend, dem 09.11.2019, trifft der 1. FC Union Berlin auf den 1. FSV Mainz 05. Die Partie im Rahmen des 11. Bundesliga-Spieltags findet in der Mainzer OPEL ARENA statt, der Anpfiff erfolgt um 15:30 Uhr.

Rückblick auf den letzten Spieltag: Union siegt im Hauptstadtderby, Mainz kassiert historische Niederlage

Am 10. Spieltag trafen die Eisernen erstmals in ihrer noch jungen Bundesliga-Geschichte im Oberhaus auf den Stadtrivalen Hertha BSC. In einem umkämpften Spiel etablierte sich das Team aus Köpenick als die bissigere Mannschaft, konnte die Dominanz auf dem Platz aber lange nicht in Tore umwandeln. Erst kurz vor Schluss stellte der eingewechselte Sebastian Polter per Strafstoß auf 1:0 für die Hausherren (90.). Da Union die Führung auch über die lange Nachspielzeit geschickt verteidigte, endete das erste Berlin-Derby der Bundesliga seit 42 Jahren mit einem verdienten Sieg für die Eisernen.

Für den 1. FSV Mainz war der zehnte Spieltag ein gebrauchter. Gegen ein überragend aufgelegtes RB Leipzig stand es bereits zur Pause 0:5 aus Mainzer Sicht. Auch die zweite Hälfte verlief nicht gut für die Pfälzer. Statt sich auszuruhen, legte Leipzig noch einen Gang zu und erzielte drei weitere Tore. Besonders herausstechen konnte dabei Timo Werner, der mit drei Toren und zwei Torvorlagen etliche Scorerpunkte aus der Partie mitnahm. Für den 1. FSV Mainz war es die höchste Niederlage in seiner Bundesliga-Geschichte.

Gegnercheck: Union will Bilanz gegen Mainz aufbessern

Bislang trafen die Eisernen und Mainz in sechs Spielen aufeinander. Dabei konnte Union nur einmal drei Punkte erkämpfen. Eine weitere Partie endete unentschieden, vier Spiele entschieden die Mainzer für sich. Die derzeitige Leistungskurve spricht allerdings durchaus für die Köpenicker: Drei der vier letzten Pflichtspiele endeten mit einem Sieg für Union, auch bei der Niederlage beim Rekordmeister FC Bayern München machte der Aufsteiger eine gute Figur. Der FSV hingegen tat sich zuletzt schwer. Zuvor konnte die Mannschaft von Cheftrainer Sandro Schwarz jedoch die Spiele gegen Köln und Paderborn gewinnen.

Sandro Schwarz muss auf einige Akteure seines Kaders verzichten: Philipp Mwene fällt wegen Trainingsrückstandes aus, Dong-Won Ji laboriert noch an einem Knorpelschaden. Auch Stefan Bell (Sprunggelenksverletzung) und Jean-Philippe Mateta (Meniskusriss) stehen nicht zur Verfügung.

Der Trainer von Mainz will das Debakel vom letzten Wochenende um jeden Preis vermeiden: „Wir wollen am Samstag natürlich ein anderes Gesicht zeigen. Wir haben schon viele schwierige Situationen gemeinsam gemeistert. Das Grundvertrauen ist da“, so Schwarz auf der Pressekonferenz vor dem Spiel.

Auch Union-Trainer Urs Fischer hat einige Ausfälle zu verzeichnen: Akaki Gogia und Grischa Prömel stehen nicht zur Verfügung, auch Laurenz Dehl fehlt verletzt.

„Ich gehe davon aus, dass Mainz das Ergebnis vom letzten Wochenende gutmachen will. Sie werden mehr als bereit sein. Für mich ist entscheidend, dass wir es auch sind und an die Leistungen unserer letzten Spiele anknüpfen. Wenn wir diese Leistungen wieder abrufen können, ist alles möglich“, so der Schweizer vor dem Spiel.

Serviceinfos: Tickets noch vorhanden

Für die Partie am Samstag sind weiterhin Karten vorhanden. Die Tageskassen der OPEL ARENA werden zusammen mit dem Stadion geöffnet. Spontane anreisende Union-Fans haben also ebenfalls noch die Chance, die Eisernen in Rheinland-Pfalz zu unterstützen.

Wer nicht vor Ort dabei sein kann, bleibt wie immer über die Social Media-Kanäle oder den Union-Liveticker auf dem Laufenden.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 10/11/2019 11:12

Mainzer Aufholjagd kommt zu spät
Andersson köpft Union zum ersten Auswärtssieg

Union Berlin hat erstmals in seiner noch jungen Bundesliga-Geschichte ein Auswärtsspiel gewonnen. Beim 1. FSV Mainz 05 mussten die Köpenicker trotz zwischenzeitlicher 3:0-Führung in der Schlussphase noch einmal zittern, siegten letztlich aber mit 3:2. Die Hausherren ereilte nach dem 0:8 in Leipzig der nächste Rückschlag, die Mainzer rutschten auf den Relegationsplatz ab.

[Linked Image]
Jubel über den ersten Auswärtssieg: Union Berlin gelang in Mainz Historisches. imago images

Mainz-Coach Sandro Schwarz nahm nach der 0:8-Abreibung in Leipzig drei Veränderungen in seiner Defensive vor. Auf der Sechs durfte Fernandes anstelle von Kunde ran, rechts erhielt Brosinski den Vorzug vor Pierre-Gabriel. Außerdem kam Niakhaté nach abgesessener Gelbsperre zurück in die Formation und verdrängte Hack.

Union-Trainer Urs Fischer belohnte seinen Derbyhelden: Polter, der als Joker das entscheidende 1:0 gegen Hertha erzielt hatte, durfte erstmals in dieser Saison von Beginn an ran, Bülter musste dafür mit der Bank Vorlieb nehmen.

Viel rauf und runter - doch die Tore fallen nur auf einer Seite

Die Partie brauchte rund eine Viertelstunde Anlaufzeit, entwickelte sich dann aber zu einer recht munteren Angelegenheit mit Chancen hüben wie drüben: Für Union vergaben Gentner (15.) und Lenz (19.) gute Schusspositionen leichtfertig. Noch näher am Führungstreffer waren jedoch im Anschluss die Hausherren: Gikiewicz zeigte gegen einen Drehschuss von Szalai eine Glanzparade (20.), Baku setzte einen Schlenzer freistehend rechts vorbei (28.). Die beiden vergebenen Großchancen sollten sich rächen: Trimmel flankte von rechts, in der Mitte gingen Ingvartsen und Brosinski zum Ball. Wer von beiden zuletzt die Kugel berührte, war kaum auszumachen, letztlich war es wohl der Mainzer Kapitän. Union war das egal - das Spielgerät schlug links unten ein (30.).

In einer insgesamt ausgeglichenen Partie besaß Quaison die Großchance zum Ausgleich, kam aber frei vor Gikiewicz nicht am weit herausgeeilten Schlussmann vorbei (37.). So hieß es noch vor dem Pausenpfiff 0:2 statt 1:1: Zunächst scheiterte Ingvartsen mit einem wuchtigen Abschluss an Zentner (39.), doch mit der letzten Aktion der ersten Hälfte erhöhte Andersson, der nach einer Ecke von Trimmel mit viel Anlauf ins Kopfballduell mit Öztunali kam, den Mainzer deutlich übersprang und wuchtig unter die Latte köpfte (45.+3).

Wieder Ecke Trimmel, wieder Kopfball Andersson, wieder Tor

Die Mainzer wurden mit reichlich Pfiffen in die Kabine begleitet - doch nach dem Seitenwechsel fiel die Leistung der Heimmannschaft weiter ab. Die Rheinhessen wirkten defensiv unsortiert, Ingvartsen vergab früh eine Kopfballchance (46.), Anderssons Schuss wurde von St. Juste abgefälscht (51.). Nach der folgenden Ecke griff wieder die Erfolgsformel vom 0:2: Trimmel servierte diesmal an den ersten Pfosten, wo der eingelaufene Andersson handlungsschneller als alle Mainzer war und aus kurzer Distanz zum dritten Union-Treffer einnickte (51.).

Mainz zeigt Moral, doch trifft zu spät

Mainz schien zunächst völlig gebrochen, rappelte sich aber nach den Einwechslungen von Maxim und Onisiwo zumindest noch einmal etwas auf: Letzterer scheiterte frei vor Gikiewicz an einer weiteren Glanztat des Berliner Schlussmanns (64.). Als auch Schwarz' dritter Einwechelspieler, Youngster Burkardt, einen Kopfball nur Zentimeter neben das Gehäuse setzte (80.), schien es so, als können die Mainzer an diesem Tag noch stundenlang weiterspielen, ohne zu treffen. Aber: Nur kurz darauf gelang den Rheinhessen der verdiente eigene Treffer. Niakhaté schaltete sich mit einem entschlossenen Antritt in die Offensive ein, bediente Onisiwo - und diesmal war auch Gikiewicz geschlagen (81.).

Mainz witterte nun noch einmal Morgenluft. Maxim vergab die Riesenchance auf den Anschlusstreffer (90.), den Brosinski dann auf Zuspiel von Onisiwo doch noch erzielte (90.+4) - aber zu spät, zu einer Chance zum Ausgleich kamen die Hausherren nicht mehr. Union Berlin musste am Ende zwar noch einmal mächtig zittern, brachte den ersten Auswärtserfolg seiner Bundesliga-Geschichte aber ins Ziel.

Quelle: kicker.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 10/11/2019 11:15

Auswärtsdreier:

Union gewinnt 3:2 in Mainz

[Linked Image]

Der 1. FC Union Berlin fährt den ersten Auswärtssieg in seiner noch jungen Bundesliga-Geschichte ein. Ein Eigentor von Mainz-Kapitän Brosinski (30.) bringt die Eisernen früh auf Kurs, ein Kopfball-Doppelpack von Sebastian Andersson (45.+2, 51.) sorgt für den Zwischenstand von 3:0. Mainz bäumt sich zum Schluss nochmals auf, die späten Tore von Onisiwo (81.) und Brosinski (90.+4) reichen aber nicht, um Union die drei Punkte noch streitig zu machen.

1. FSV Mainz 05: Zentner - Brosinski, St. Juste, Niakhaté, Martín (77. Burkhardt) – Öztunali (52. Maxim), Baku, Fernandes, Boetius (61. Onisiwo) – Quaison, Szalai

1. FC Union Berlin: Gikiewicz – Friedrich, Schlotterbeck (32. Parensen), Subotic – Trimmel, Gentner, Andrich, Lenz – Ingvartsen - Andersson (88. Ujah), Polter (76. Kroos)

Zuschauer: 24.349

Tore: 0:1 Brosinski (ET, 30.), 0:2 Andersson (45.+2), 0:3 Andersson (51.), 1:3 Onisiwo, 2:3 Brosinski (90. + 4)

Urs Fischer ließ seine Mannschaft in der OPEL ARENA in einem 3-5-2-System auflaufen und veränderte dabei die offensive Ausrichtung: Sebastian Polter, der sich durch gute Auftritte in die Startelf gespielt hatte, bildete zusammen mit Sebastian Andersson eine Doppelspitze, hinter den beiden agierte Marcus Ingvartsen zentral. In der ersten Viertelstunde des Spiels hatten die Gastgeber mehr Spielanteile, konnten diese aber nicht in gefährliche Situationen ummünzen. Union wurde erstmals nach genau 15 Minuten vor dem Tor auffällig. Sebastian Andersson legte einen langen Ball in den Strafraum technisch stark auf Christian Gentner ab, dessen Schuss aus zentraler Lage jedoch über den Querbalken strich. Nur vier Zeigerumdrehungen später nahm Christopher Lenz eine mittelhohe Hereingabe aus ähnlicher Position per Volley, doch auch dieser Ball flog übers Tor. Die erste zwingende Situation der Gastgeber gehörte Adam Szalai, der in der 21. Minute aus spitzem Winkel am gut aufgelegten Rafal Gikiewicz im Union-Tor scheiterte. Sieben Minuten später zirkelte Ridle Baku den Ball aus 20 Metern Distanz einen halben Meter neben den rechten Pfosten. Das Spiel blieb in der Folge ein offener Schlagabtausch, in dem die Eisernen gegen Ende der ersten Halbzeit das Spielgeschehen zunehmend an sich rissen. Nach genau einer halben Stunde konnte sich Union schließlich für die Mühen belohnen: Christopher Trimmel flankte von rechts in den Strafraum, dort schob Daniel Brosinski die Kugel bei seinem Klärungsversuch anstelle des mitgelaufenen Marcus Ingvartsen in die Maschen – 1:0 für Union. Kurz vor der Pause erhöhten die Köpenicker auf 2:0, wieder war der Vorlagengeber Christopher Trimmel. Seine Ecke flog zentral vor den Strafraum, wo Sebastian Andersson seine Kopfballstärke unter Beweis stellte und den Ball wuchtig in die Maschen nickte.

Nach der Pause waren es erneut die Eisernen, die das Spielgeschehen kontrollierten. Die Unordnung in den Mainzer Reihen nutzte Sebastian Andersson, um nach 51 Minuten auf 3:0 zu stellen. Union-Kapitän Trimmel schlug eine Flanke an den kurzen Pfosten, die der schwedische Stürmer gekonnt verwandelte. Die Eisernen drosselten das Tempo ab diesem Punkt etwas, verwalteten die Führung. Mainz hatte nun mehr Ballbesitz, wurde aber nur selten gefährlich. Erst 15 Minuten nach dem Union-Treffer gelang den Gastgebern die nächste gute Aktion: Onisiwo spielte sich etwas glücklich durch die Abwehrreihe Unions und schoss aus kurzer Distanz. Rafal Gikiewicz reagierte mit einem überragenden Reflex und lenkte den Schuss mit einer Hand aus der Gefahrenzone (64.). Wenige Sekunden später kam Maxim aus spitzem Winkel zum Schuss, doch der Abschluss landete am Außennetz. Die Partie war nun etwas zerfahren, immer wieder unterbrach die Pfeife des Unparteiischen den Spielfluss, um Fouls zu ahnden. Zehn Minuten vor Schluss dann das Aufbäumen des 1. FSV Mainz: Onisiwo, von Niakhaté im Strafraum bedient, gelang nach 81 Minuten der Anschlusstreffer. Nun warf Mainz alles nach vorn, scheiterte aber immer wieder an der gut sortierten Abwehr oder dem stark reagierenden Rafal Gikiewicz – bis zur 4. Minute der Nachspielzeit. Wieder war es Onisiwo, der die Situation einleitete und mit einem spitzen Pass Daniel Brosinski bediente. Der Kapitän der Mainzer schob aus spitzem Winkel mit Hilfe des Innenpfostens zum 3:2-Anschlusstreffer ein. Weil Union in den Restminuten keine gefährliche Aktion mehr zuließ, verließ der Aufsteiger die OPEL ARENA mit seinem ersten Bundesliga-Auswärtssieg und drei wichtigen Punkten für den Klassenerhalt.

Urs Fischer ist über weite Strecken zufrieden mit dem Spiel seiner Mannschaft:

„Wir hatten 60 sehr gute Minuten in denen wir alles richtiggemacht haben, verdient in Führung lagen. Dann folgten 30 Minuten, in denen wir das, was gut lief, nicht mehr funktioniert hat. Man hat gesehen, wie schnell es im Fußball gehen kann. Wir waren passiv, haben nicht mehr nach vorn verteidigt, auch mit dem Ball Fehler gemacht. Am Ende hatten wir das nötige Wettkampfglück“, so der Schweizer auf der Pressekonferenz nach dem Spiel.

Mit der Bundesliga geht es für den 1. FC Union Berlin am Sonnabend, dem 23.11.2019 weiter. Dann empfängt Union Borussia Mönchengladbach im Stadion An der Alten Försterei. Der Anpfiff erfolgt um 15:30 Uhr.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 12/11/2019 21:56

Union International:

Andersson und Trimmel erneut im Nationalmannschaftskader

[Linked Image]

In der aktuellen Länderspielpause reisen erneut zwei Spieler aus dem Profikader der Eisernen zur Nationalmannschaft.

Sebastian Andersson wurde, wie bereits zuvor, von Janne Andersson ins Nationalteam Schwedens berufen. Im Rahmen der Qualifikation zur Europameisterschaft 2020 trifft der Tabellenzweite der Gruppe F am Freitag, dem 15.11.2020 um 20:45 Uhr auswärts auf den Tabellendritten, Rumänien. Für die schwedische Auswahl ist es vielleicht das wichtigste Spiel der Qualifikation: Mit einem Sieg über Rumänien wäre ihnen der zweite Platz in der Tabelle sicher. Drei Tage später empfangen die Skandinavier die faröische Fußballnationalmannschaft in der Friends Arena von Stockholm, der Anpfiff erfolgt erneut um 20:45 Uhr.

Auch Christopher Trimmel wurde von ÖFB-Trainer Franco Foda erneut ins Aufgebot der österreichischen Nationalmannschaft berufen. Der Kapitän Unions, der zuvor neuneinhalb Jahre auf seinen nächsten Länderspieleinsatz wartete, war in der vergangenen Länderspielpause in den Kader gerückt und kam sowohl gegen Israel, als auch Slowenien zum Einsatz. Nun schenkt Foda dem 32-Jährigen Rechtsverteidiger erneut das Vertrauen. Österreich steht derzeit auf einem komfortablen zweiten Tabellenrang in Gruppe G und trifft am Sonnabend, dem 16.11.2020 um 20:45 Uhr, im österreichischen Ernst-Happel-Stadion auf Nordmazedonien. Am folgenden Dienstag reist die ÖFB-Auswahl zum bisher sieg- und punktlosen Tabellenschlusslicht Lettland, der Anpfiff erfolgt um 20:45 Uhr. Die Ausgangslage für die erfolgreiche Qualifikation zur EM 2020 ist gut: Ein Punkt aus zwei Spielen würde Österreich höchstwahrscheinlich reichen.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 13/11/2019 22:18

Erfolgreiches Testspiel:

Union besiegt Kiel mit 3:0

[Linked Image]

Der 1. FC Union Berlin absolviert einen erfolgreichen Test gegen die Kieler SV Holstein. Sheraldo Becker bringt die Eisernen in der ersten Halbzeit auf Kurs (27.), die Tore von Ken Reichel (67.) und Julius Kade (80.) besiegeln die Partie.

1.FC Union Berlin: Nicolas – Hübner, Maloney (46. Schlotterbeck), Rapp – Ryerson, Schmiedebach (82. Opfermann Arcones), Kroos (72. Kade), Reichel – Abdullahi (16. Flecker), Ujah, Becker (65. Bülter)

Kieler SV Holstein: Reimann – Todorovic (46. Fleckstein), Schmidt (46. Wahl), Thesker (46. Neumann), Seo – Ignjovski (64. Meffert) – Khelifi (64. Iyoha), Mühling (46. Eberwein), Porath (19. Sander), Baku – Lauerbach (46. Hanslik)

Tore: 1:0 Becker (27.), 2:0 Reichel (67.), 3:0 Kade (80.)

Zuschauer: 2.541

Urs Fischer setzte im Testspiel gegen die Kieler SV Holstein auf die gleiche Formation, die sich zuletzt in der Bundesliga bewährt hatte: ein 3-4-3, welches im Spiel gegen den Ball flexibel zum 5-2-3 umgewandelt werden konnte. Die erste gute Aktion des Spiels gehörte den Eisernen: Nach einem Pass mit dem Außenriss von Manuel Schmiedebach prüfte Ken Reichel aus spitzem Winkel Dominik Reimann im Tor der Störche (6.). Den ersten Torschuss konnten die Gäste zwei Zeigerumdrehungen später verzeichnen - einen Freistoß aus 30 Metern Tordistanz und zentraler Position platzierte Finn Porath jedoch direkt in die Arme Moritz Nicolas. Nach einer knappen Viertelstunde rauschten Suleiman Abdullahi und Finn Porath in der Luft aneinander und mussten danach behandelt werden. Beide Spieler wurden wenige Minuten später ausgewechselt. Danach bestimmten die Eisernen weiter das Spielgeschehen. Ein ansehnlicher Lauf von Julian Ryerson endete mit einem Distanzschuss, der nur den Querbalken fand (22.), wenige Minuten später gelang Union schließlich der Führungstreffer. Florian Hübner gewann nach starkem Pressing im Mittelfeld den Ball und legte technisch sauber auf den im Strafraum lauernden Sheraldo Becker ab – der die Kugel gekonnt in der rechten Torecke platzierte. Vier Minuten später traf Florian Flecker fast zum 2:0, seinen Abschluss aus spitzem Winkel konnte der Torhüter der Störche aber im Nachfassen kontrollieren. So ging es mit einem 1:0 in die Pause.

Urs Fischer wechselte zu Beginn der zweiten Hälfte nur Keven Schlotterbeck für Lennard Maloney ein, Ole Werner hingegen tauschte die Hälfte seiner Feldspieler aus. Wieder hatte Union mehr Zug zum Tor. Diesen konnten die Köpenicker in der 67. Minute in ein weiteres Tor ummünzen: Ken Reichels trockener Schuss von der Strafraumkante schlug unhaltbar im rechten Toreck ein. Die Eisernen erarbeiteten weitere gute Chancen, wie etwa den wuchtigen Volleyschuss von Keven Schlotterbeck nach einer Ecke, der nur wenige Zentimeter neben dem Tor einschlug. Wieder bewies das Trainerteam des Aufsteigers Geschick bei den Wechseln: nach 80 Minuten stand es 3:0, das Tor entstand in Zusammenarbeit zwischen Marius Bülter und Julius Kade. Kade schaltete nach Ballgewinn im Mittelfeld schnell und bediente selbstlos den mitgelaufenen Marius Bülter zu seiner Linken. Bülter behielt auf Höhe des 5-Meter-Raums die Übersicht, schob den Ball quer zurück zu Kade, der nur noch einschieben musste. Nur drei Minuten später erzielte der gebürtige Berliner fast einen Doppelpack, sein Schuss aus 20 Metern flog aber knapp übers Tor. So endete das Testspiel gegen die KSV Holstein mit 3:0 aus Berliner Sicht.

Für Union geht es am Sonnabend, dem 23.11.2019, mit der Bundesliga weiter. Dann empfangen die Eisernen im Rahmen des 12. Spieltags um 15:30 Uhr Borussia Mönchengladbach im Stadion An der Alten Försterei.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 14/11/2019 11:48

Nach Zusammenstoß im Testspiel
Gehirnerschütterung – schon wieder Zwangspause für Unions Abdullahi

[Linked Image]
Foto: City-Press GmbH

Kurz nach seinem Comeback muss Union-Angreifer Suleiman Abdullahi schon wieder pausieren.

Der 22 Jahre alte Offensivspieler war beim 3:0-Testspielsieg gegen Holstein Kiel am Mittwoch mit Gegenspieler Porath zusammengestoßen und ins Krankenhaus gekommen. Trainer Urs Fischer hoffte da noch auf eine schnelle Genesung.

Jetzt die Ernüchterung: Wie der Club am Donnerstag mitteilte, hat sich Abullahi eine Gehirnerschütterung zugezogen und wird zehn bis 14 Tage ausfallen. Beim nächsten Bundesligaspiel am 23. November gegen Tabellenführer Borussia Mönchengladbach wird er damit nicht dabei sein.

Dabei war der Offensivspieler nach Knieproblemen gerade erst wieder genesen. Seit letztes Pflichtspiel hatte er zuvor Mitte September absolviert.

Quelle: bz-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 16/11/2019 11:36

Verletzung im Testspiel:

Suleiman Abdullahi fehlt Union erneut

[Linked Image]

Der 1. FC Union Berlin muss erneut auf Suleiman Abdullahi verzichten. Der 22-jährige Stürmer war nach gerade erst auskurierter Verletzung am vergangenen Mittwoch (13.11.19) im Testspiel gegen Holstein Kiel mit seinem Gegenspieler zusammengeprallt und musste, ebenso wie sein Kontrahent, mit einer Kopfverletzung ausgewechselt werden.

Aufgrund der erlittenen Gehirnerschütterung sowie einer tiefen Platzwunde muss Abdullahi erneut pausieren und steht Trainer Urs Fischer vorläufig nicht zur Verfügung.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 19/11/2019 22:54

An neuem Schauplatz:

Union-Mitgliederversammlung am 27.11.2019

[Linked Image]

Die ordentliche Mitgliederversammlung des 1. FC Union Berlin findet in diesem Jahr außerhalb von Köpenick statt.

Am Mittwoch, dem 27.11.2019 laden die Eisernen ihre Vereinsmitglieder in die Verti Music Hall, die neue Veranstaltungsstätte am Mercedes-Platz ein. Der Einlass erfolgt ab 17 Uhr, Beginn ist 19 Uhr.

Mit inzwischen mehr als 32.000 Mitgliedern ist die Union-Familie so groß wie nie zuvor, daher findet die Mitgliederversammlung nicht wie in den vergangenen Jahren in der Ballsporthalle in der Hämmerlingstraße statt.

Alle Union-Mitglieder werden gebeten, am Einlass ihre Mitgliedsausweise griffbereit zu haben. Die Registrierung erfolgt mit Hilfe der Barcodes auf den Ausweisen. In der Halle steht ein Speise -und Getränkeangebot zur Verfügung.

Gemäß der Sicherheits- und Einlassbestimmungen der Verti Musi Hall sind Taschen größer als DIN-A4 nicht erlaubt. Weitere Informationen sind hier zu finden.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 20/11/2019 18:51

Budenzauber 2020:

Union-Legenden wieder beim Traditionsmasters

Anfang des nächsten Jahres findet in der Max-Schmeling-Halle zum elften Mal das AOK-Traditionsmasters statt. Seit Beginn an dabei ist auch der 1. FC Union Berlin, der in der diesjährigen Jubiläumsausgabe des Turniers einen guten dritten Platz nach Neunmeterschießen gegen den Karlsruher SC belegte.

Dieses Mal wollen die Eisernen Legenden wieder voll angreifen und sich den Titel von 2018 zurückerobern.

Das Traditionsturnier startet am Sonnabend, dem 11.01.2020 um 16:30 Uhr, mit dem „Derbyday“. Die Zuschauer dürfen sich zum Auftakt sowohl auf das beliebte Berliner Stadtderby zwischen Hertha und Union als auch auf das rassige Revierderby zwischen Dortmund und Schalke freuen.

Geschlossen wird das AOK-Masters mit dem „Tag der Entscheidungen“ am Sonntag, dem 12.01.2020 ab 13 Uhr, an dem die Finalrunde des Turniers ausgetragen wird.

Die weiteren Kontrahenten der Rot-Weißen um den Titel werden Tennis Borussia Berlin, Dinamo Tiflis, Werder Bremen und Vorjahressieger Bayer Leverkusen sein.

Tickets für das AOK-Traditionsmasters sind ausschließlich online im Union-Zeughaus erhältlich.

Es gilt zu beachten, dass es sich bei den Eintrittskarten um sogenannte KOMBI-Tickets handelt, die für beide Veranstaltungstage (11.01. und 12.01.2020) gültig sind. Separate Tageskarten werden - sofern verfügbar - nur über den Veranstalter vertrieben.

Preiskategorie 4 (Stehplatz | Umgang ): 20,50 Euro*
Preiskategorie 3 (Sitzplatz Oberrang | Block R/S ): 30 Euro *

*Preise inkl. VVK- sowie Onlinegebühren. Ggf. fallen zusätzliche Versandkosten an.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 20/11/2019 18:53

Letztes Heimspiel des Jahres:

[Linked Image]

Der 1. FC Union Berlin empfängt am Dienstag, dem 17.12.2019 die TSG Hoffenheim im Stadion An der Alten Försterei. Auch für diese Partie wird der Kartenverkauf mittels eines Losverfahrens abgewickelt.

Ab Freitag, den 22.11.2019 stehen die Lose für das letzte Heimspiel des Jahres zur Verfügung.

Dabei sind ausschließlich Vereinsmitglieder ohne Dauerkarte berechtigt, am viertägigen Losverfahren teilzunehmen. Die kostenfreien Lose (Steh- oder Sitzplatz) können zum Verkaufsstart ab 10 Uhr online im Union-Zeughaus gebucht werden. Die Benachrichtigung der Gewinner und der Kartenerwerb erfolgt am kommenden Donnerstag.

Nachfolgend die Informationen zum Losverfahren:

Heimspiel vs TSG Hoffenheim

Fr 22.11.2019 | 10 Uhr bis Mo 25.11.2019 | 24 Uhr

Möglichkeit zur Teilnahme am Losverfahren TSG Hoffenheim

Berechtigt: Mitglieder ohne Dauerkarte
Limitierung: Wahlweise ein Steh- oder ein Sitzplatzlos
Loserwerb: kostenfrei online unter www.union-zeughaus.de

Do 28.11.2019 | 10 Uhr bis Fr 29.11.2019 | 24 Uhr

Einlösung Gewinnlos zum Erwerb eines Tickets TSG Hoffenheim

Berechtigt: Gewinner
Limitierung: 1 Ticket (Steh –oder Sitzplatz je nach Losgewinn)
Einlösung/Ticketbuchung: online unter www.union-zeughaus.de

Quelle: fc-union-berlin.d
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 22/11/2019 10:50

Union: Erinnerungen an 2001 interessieren nur die Fans
Alte Försterei soll auch für Gladbach uneinnehmbar werden

Union Berlins Trainer Urs Fischer interessiert sich nicht für Geschichten aus der Vergangenheit. Vielmehr soll in der Gegenwart Spitzenreiter Mönchengladbach auch ohne den gesperrten Robert Andrich geärgert werden.

[Linked Image]
Union-Coach Urs Fischer hütet sich "davor, aus der Vergangenheit Geschichten zu erzählen". imago images

In den sozialen Netzwerken mit Bezug zum 1. FC Union Berlin läuft ein Video aus dem Frühjahr 2001 seit Tagen rauf und runter. Es zeigt Ausschnitte aus dem inzwischen längst legendären DFB-Pokal-Halbfinale zwischen Union und Borussia Mönchengladbach, das der damalige Drittligist Union gegen die seinerzeit in der 2. Bundesliga spielende Borussia bei eigentlich unmöglichen Platzverhältnissen im Elfmeterschießen (4:2, 2:2 nach Verlängerung) gewann. Bei Union verwandelte Ronny Nikol den entscheidenden Strafstoß, bei den Gladbachern versagten u.a. dem heutigen Sportchef Max Eberl vom Punkt die Nerven.

Das war vor fast 19 Jahren eine Riesensensation. Wenn Union am Sonnabend im ersten Aufeinandertreffen in der 1. Bundesliga erneut triumphieren könnte, wäre das zumindest eine große Überraschung.

Trainer Urs Fischer will das historische Pokalvideo aber nicht als Motivationshilfe verwenden. "Wenn ich über etwas von vor fast 20 Jahren spreche, kommt das nicht gut an. Die Jungs wollen das nicht hören. Es ist viel Zeit vergangen", sagte Fischer. "Ich hüte mich eigentlich davor, aus der Vergangenheit Geschichten zu erzählen. Ich lebe lieber in der Gegenwart. Es gibt genügend Argumente, trotzdem ein erfolgreiches Spiel zu bestreiten."

Die Alte Försterei als Festung

Dazu zählt sicher die jüngste Erfolgsserie der Eisernen. Von den letzten fünf Pflichtspielen konnte der Aufsteiger vier gewinnen. In der Bundesliga erwies sich das Stadion An der Alten Försterei, das am Samstag erneut mit 22.012 Besuchern ausverkauft sein wird, im Herbst durchaus als Festung. Der SC Freiburg (2:0) und Hertha BSC (1:0) konnten jeweils ohne Gegentreffer niedergerungen werden.

Die neue alte Heimstärke soll auch Mönchengladbach zu spüren bekommen. Allerding stehen nicht alle Kaderkandidaten zur Verfügung. Der defensive Mittelfeldmann Robert Andrich sah vor der Länderspielpause in der Begegnung beim 1. FSV Mainz 05 (3:2) die 5. Verwarnung. Kandidaten, ihn zu ersetzen, seien Fischer zufolge Felix Kroos und Manuel Schmiedebach.

Passen müssen auch die Offensivspieler Suleiman Abdullahi und Joshua Mees. Abdullahi konnte nach seiner Kopfverletzung im Freundschaftsspiel gegen den Zweitligisten Holstein Kiel (3:0) noch nicht mit der Mannschaft trainieren. Mees ist nach Adduktorenproblemen, die ihn vor der Partie in Mainz ereilten, noch nicht voll belastbar. Die Langzeitverletzten Grischa Prömel (Knieverletzung) und Akaki Gogia (Kreuzbandriss) sind weiterhin in der Reha.

Die EM-Fahrer Christopher Trimmel und Sebastian Andersson kehrten dagegen gesund von ihren Länderspielreisen mit Österreich beziehungsweise Schweden nach Köpenick zurück.

Matthias Koch

Quelle: kicker.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 22/11/2019 10:53

Heimspiel gegen den Tabellenführer:

Union empfängt Borussia Mönchengladbach

[Linked Image]

Am Sonnabend, dem 23.11.2019, empfängt der 1. FC Union Berlin am 12. Spieltag der Bundesliga den Tabellenersten Borussia Mönchengladbach. Der Anpfiff erfolgt um 15.30 Uhr im Stadion An der Alten Försterei.

Rückblick auf den vergangenen Spieltag: Union besiegt Mainz 05, Gladbach gewinnt zuhause

Am 11. Spieltag waren die Unioner zu Gast beim 1. FSV Mainz 05 in Rheinland-Pfalz. Die von der historischen 0:8-Niederlage gegen RB Leipzig angeschlagenen Mainzer taten sich gegen den Aufsteiger aus der Hauptstadt schwer. Ein Eigentor des Mainzer Kapitäns Brosinski in der 30. Minute brachte Union in Führung und gab den Takt für die weitere Spielzeit vor. Stürmer Sebastian Andersson legte mit einem Doppelpack nach, sodass auch die beiden späten Anschlusstreffer der Mainzer in der 81. und 94. Minute keinen Einfluss auf den Ausgang des Spiels hatten. Union fuhr mit drei Punkten und dem 11. Tabellenrang nach Hause.

Borussia Mönchengladbach konnte durch einen Sieg vor heimischer Kulisse gegen Werder Bremen den Vorsprung an der Tabellenspitze weiter ausbauen. Bis zur 90. Minute stand es 3:0, der Ehrentreffer durch Bittencourt in der Nachspielzeit diente den Bremern lediglich als Ergebniskosmetik.

Nach einem ereignisreichen Spieltag ging es für die Bundesliga in die Länderspielpause. Für Christopher Trimmel und Sebastian Andersson bedeutete das den zwischenzeitlichen Abschied von ihren Teamkollegen – beide Spieler waren in den Kader ihrer Nationalmannschaften berufen worden. Sowohl Österreich als auch Schweden qualifizierten sich für die EM-Endrunde 2020, Sebastian Andersson gelang im Spiel gegen die Faröer Inseln sogar sein erster Treffer im Nationaltrikot. Das Gros des Union-Profikaders nutzte die spielfreie Zeit zunächst zur Regeneration und zu einem Testspiel gegen Holstein Kiel. Der Test verlief aus Berliner Sicht positiv: Union gewann das Duell mit 3:0. Beste Voraussetzungen für einen erfolgreichen 12. Spieltag.

Gegnercheck: Selbstbewusste Unioner gegen den Tabellenführer

Es ist das erste Mal, dass der 1. FC Union Berlin und Borussia Mönchengladbach in einem Punktspiel aufeinandertreffen. Lediglich im DFB-Pokal der Saison 2000/2001 gab es ein Pflichtspiel, damals konnte sich Union im Halbfinale mit 6:4 nach Elfmeterschießen gegen die Fohlen durchsetzen und sensationell ins Pokalfinale einziehen.

Die Mönchengladbacher müssen ohne den gelb-rot gesperrten Ramy Bensebaini auskommen, außerdem fehlen Tony Jantschke, Tobias Sippel und Andreas Poulsen verletzungsbedingt.

Gladbach-Trainer Marco Rose: „Der 1. FC Union Berlin ist gut drauf. Die Mannschaft hat sich in die Bundesliga reingearbeitet. Das Team legt eine hohe Bereitschaft an den Tag und arbeitet sehr intensiv. Vorne drin hat Union Berlin zudem große, kopfballstarke Spieler. Wir wissen, was auf uns zukommt“, so der 43-Jährige auf der Pressekonferenz vor dem Spiel.

Union-Trainer Urs Fischer steht ebenfalls nicht sein gesamter Kader zur Verfügung: Robert Andrich fällt aufgrund einer Gelbsperre aus, außerdem fehlen die angeschlagenen Suleiman Abdullahi und Joshua Mees. Grischa Prömel, Akaki Gogia und Laurenz Dehl arbeiten nach ihren Verletzungen in der Reha an ihrer Rückkehr.

Der Cheftrainer der Eisernen ist sich der Schwere der anstehenden Aufgabe bewusst: „Der Respekt ist vor jedem Gegner gleich groß und jeder hat seine Stärken. Wir müssen uns jetzt auf Gladbachs Qualitäten konzentrieren. Das sind besonders die Zweikampfstärke, das schnelle Umschaltspiel und die Gefahr nach Standards. Schlussendlich ist es aber ein Heimspiel. Wir versuchen natürlich dem Gegner auch unsere Stärken zu zeigen und unser Spiel daraus zu machen“, so Urs Fischer auf der Pressekonferenz vor der Partie.

Serviceinfo: Heimspiel vor ausverkauftem Stadion & Kleiderspende

Das Stadion An der Alten Försterei ist vor dem Spiel gegen Borussia Mönchengladbach restlos ausverkauft. Für Union-Mitglieder besteht die letzte Möglichkeit Rest-Tickets zu erwerben auf dem offiziellen Ticket-Zweitmarkt. Natürlich lässt sich das Spiel auch über den Live-Ticker oder die Social-Media-Kanäle des 1. FC Union Berlin verfolgen.

Das Stadion An der Alten Försterei öffnet 120 Minuten vor Spielbeginn um 13:30 Uhr.

Wer am Spieltag seine Kleiderspende im Rahmen der Aktion „Winter, mollig warm“ abgeben möchte, hat dazu vor Anpfiff sowohl auf dem Parkplatz an der Hämmerlinghalle als auch auf dem Parkplatz vor der Haupttribüne Gelegenheit.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 22/11/2019 22:26

Union Berlin vs Borussia Mönchengladbach

Die Eisernen

Voraussichtliche Aufstellung
Gikiewicz - Trimmel, Friedrich, Subotic, C. Lenz - Schmiedebach - Kroos, Gentner - Ingvartsen, Bülter - Andersson

Reservebank
Busk, Nicolas, Oppermann, F. Hübner, Maloney, Parensen, Rapp, Reichel, K. Schlotterbeck, Arcones, Flecker, Kade, Mees, Ryerson, Becker, Polter, Ujah

Es fehlen
Abdullahi (Kopfverletzung), Andrich (5. Gelbe Karte), Dehl (Knieverletzung), Gogia (Kreuzbandriss), Prömel (Reizung der Patellasehne)

Das Duo Kroos/Schmiedebach könnte durch die Sperre von Andrich in die Startelf rücken. Die offensivere Variante wäre das Modell mit Ingvartsen auf der Zehn und z.B. Becker auf dem Flügel. Auch ein 4-4-2 oder ein System mit Dreierkette ist denkbar.


Gladbach

Voraussichtliche Aufstellung
Sommer - Lainer, Ginter, Elvedi, Wendt - Kramer, Zakaria - Benes - Herrmann, Plea, Thuram

Reservebank
Grün, Beyer, Hofmann, Johnson, Neuhaus, Stindl, Strobl, Embolo, Raffael, Traoré

Es fehlen
Bennetts (Trainingsrückstand), Bensebaini (Gelb-Rot-Sperre), Doucouré (Trainingsrückstand), Jantschke (Muskelfaserriss im Oberschenkel), Müsel (Eingriff am Knie), Poulsen (Bänderriss im Sprunggelenk), Sippel (Innenbandanriss im Knie), Villalba (Trainingsrückstand)

Sperren drohen
Lainer (4 Gelbe Karten), Zakaria (4 Gelbe Karten)

Kramer (Innenbandzerrung im Knie) und Benes (Prellung des Sprunggelenks), die beim 3:1 gegen Bremen verletzt vom Platz mussten, sind einsatzfähig. Embolo könnte nach der Oberschenkelverletzung in den Kader zurückkehren.
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 23/11/2019 10:46

Der Tabellenführer kommt:

Das Programmheft zum Gladbach-Spiel

[Linked Image]

Am 12. Spieltag der aktuellen Bundesligasaison empfängt der 1. FC Union Berlin den Tabellenführer aus Mönchengladbach im heimischen Stadion an der Alten Försterei.

Im Stadionmagazin zu diesem Heimspiel wird ein Ausblick auf das Spiel gegen den Ligaprimus geworfen. Natürlich ist aber auch das DFB-Pokal Halbfinale von 2001 gegen die Fohlen ein Thema, das die Eisernen mit 6:4 nach Elfmeterschießen für sich entscheiden konnten.

Das Vorwort gehört diesmal Ronny Nikol, der im besagten Elfmeterschießen den entscheidenden Elfer für die Köpenicker versenkte. Außerdem: Fragen und Antworten der AG Faninteressen der FuMA zum Stadionbesuch An der Alten Försterei.

Im Programmheft-Interview kommt Unions scheidender Vorsänger Fabian Voss zu Wort. Er spricht unter anderem darüber, wie er zu den Eisernen und letztlich aufs Capo-Podest kam und über seine besondere Freundschaft zu Unions Ex-Kapitän Damir Kreilach.

Das Programmheft ist im Union-Zeughaus, an der Zapfstelle, in der Eisernen Waschmaschine und rund um das Stadion An der Alten Försterei erhältlich.

Wer keine Gelegenheit hat, sich das aktuelle Programmheft zu besorgen, kann alle Infos digital in der Programmheft-App nachlesen. Diese ist kostenlos über den Apple App Store, den Google Play Store, bei Amazon und als Browserversion erhältlich. Das Einzelheft kostet 1,99 €, ein Jahresabo gibt's zum Preis von 31,99 €. Darin enthalten sind alle Hefte, die innerhalb der 12 Monate nach Abschluss des Abos erscheinen, also das Saisoneröffnungsheft, alle Heimspielprogramme in der Liga und gegebenenfalls im DFB-Pokal.

Unter unionprogramm@gmail.com kann das Heft zudem per Mail bestellt werden.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 23/11/2019 22:03

Tabellenführer Gladbach unterliegt an der Alten Försterei
Dank Ujah und Andersson! Union feiert das nächste Highlight

Eisern Union hat sein nächstes Kapitel im Märchen Bundesliga geschrieben! Die Mannschaft von Trainer Urs Fischer besiegte Tabellenführer Borussia Mönchengladbach mit 2:0 und feierte damit schon den vierten Pflichtspielsieg in Serie. Zwar hatten die Hauptstädter in der Anfangsphase noch Probleme mit dem Gladbacher Druck, nach Ujahs Treffer kippten die Spielanteile aber komplett.

[Linked Image]
Dem Führungstreffer folgt der Kuss auf den Unterarm: Anthony Ujah nach Saisontor Nummer zwei. imago images

Union Berlins Coach Urs Fischer nahm gegenüber dem 3:2-Erfolg in Mainz zwei Veränderungen vor: Kroos und Ujah ersetzten Polter (Bank) und Andrich, der an den ersten elf Spieltagen vor seiner Gelb-Sperre keine Bundesliga-Spielminute verpasst hatte.

Auf der anderen Seite tauschte Mönchengladbachs Trainer Marco Rose im Vergleich zum 3:1-Sieg gegen Bremen ebenfalls zweimal Personal: Wendt und Neuhaus, der während der Länderspielpause seinen Vertrag verlängert hatte, kamen für Benes und Bensebaini (Gelb-Rot-Sperre) neu ins Spiel.

Offensive Gladbacher: Herrmann an den Pfosten

Die Borussia kam als Tabellenführer mit breiter Brust an die Alte Försterei. Schon nach wenigen Minuten übernahm die Rose-Elf das Kommando. Zweimal leitete Plea individuell mit guten Zuspielen auf Herrmann ein, doch erst verpasste dieser den richtigen Moment zum Abschluss (9.), ehe er kurz darauf per Kopf den Pfosten traf (12.). Die Hausherren überließen Gladbach das Spiel, trafen dann aber selbst: Gegen aufgerückte Borussen flankte Ingvartsen in den Strafraum, wo Ujah freistehend zum 1:0 einnickte (15.).

Eisern Union hatte fortan Rückenwind und spielte beherzt nach vorne, während die Borussia immer wieder kleinere Fehler in der Defensive einbaute. Eine unzureichend geklärte Flanke führte beispielsweise zu einem 18-Meter-Pfostenschuss von Ingvertsen (21.). Der Däne gab auch den nächsten Distanzschuss der Berliner ab, verfehlte sein Ziel aber klar (27.).

Plea scheitert im Eins-gegen-Eins

Gladbach hatte mit Unions aggressiver und einsatzbereiter Spielweise große Probleme. Die Borussen-Offensive fand seit Herrmanns Pfostentreffer nicht mehr statt, ehe in der 38. Minute Plea allein auf Gikiewicz zulief. Der polnische Schlussmann machte sich gegen den Franzosen groß und entschied das Eins-gegen-eins für sich. Mehr kam von der Borussia nicht mehr, sodass die Hausherren mit einem knappen Vorsprung in die Kabine gingen.

Auch nach dem Seitenwechsel kam die erwartete Leistungssteigerung der Gladbacher nicht. Stattdessen ließ der Tabellenführer weiterhin jede Durchschlagskraft vermissen und Union Berlin spielte den attraktiveren und stringenteren Fußball. Beleg hierfür war auch ein zielstrebiger Angriff aus Minute 50, an dessen Ende Andersson zum Abschluss kam, Sommer aber parierte.

Eine Einzelaktion Thurams, der vom linken Strafraumeck aus deutlich über das Unioner Tor hämmerte (58.) blieb für längere Zeit der einzig nennenswerte Abschluss im Spiel. Auch die Einwechselung von Offensivgeist Stindl brachte da keine Besserung im Spiel der Fohlen-Elf.

Nicht die Borussia, sondern Union setzt den Schlusspunkt

Mit dem Beginn der Schlussviertelstunde zog Gladbach-Coach Rose seinen letzten Joker, brachte Angreifer Embolo für den glücklosen Thuram (78.). Und auch weil sich Union in den letzten Minuten immer weiter zurückzog, wuchs der Druck auf Unions Defensive noch einmal. Doch statt der Borussia trafen tatsächlich die Berliner noch einmal: Ryerson legte nach Gentners Zauberpass für Andersson auf, der per Kopf den 2:0-Endstand besorgte (90.+1).

Für Union Berlin geht es am Freitag (20.30 Uhr) auf Schalke weiter. Mönchengladbach ist schon am Donnerstag (18.55 Uhr) beim Wolfsberger AC in der Europa League gefordert. Die nächste Aufgabe in der Bundesliga heißt SC Freiburg (Sonntag, 15.30 Uhr).

Quelle: kicker.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 24/11/2019 11:07

Stark gegen den Tabellenführer:

Union besiegt Gladbach mit 2:0

[Linked Image]

Der 1. FC Union Berlin besiegt am 12. Spieltag der laufenden Bundesligasaison Borussia Mönchengladbach mit 2:0. Der frühe Treffer von Anthony Ujah bringt den Aufsteiger aus Berlin früh auf Kurs, Sebastian Andersson entscheidet die Partie in der Nachspielzeit.

1.FC Union Berlin: Gikiewicz – Friedrich, Schlotterbeck, Subotic – Trimmel, Kroos (71. Schmiedebach), Ingvartsen (87. Ryerson), Gentner, Lenz – Ujah (77. Bülter), Andersson

Borussia Mönchengladbach: Sommer – Lainer, Ginter, Elvedi (61. Strobl), Wendt – Neuhaus (58. Stindl), Kramer, Zakaria – Hermann, Plea, Thuram (77. Embolo)

Tore: 1:0 Ujah (15.), 2:0 Andersson (90.+1)

Zuschauer: 22.012

Im Spiel gegen den Tabellenführer setzte Urs Fischer auf eine 3-5-2-Formation. Felix Kroos ersetzte dabei im defensiven Mittelfeld den gelbgesperrten Robert Andrich, statt Sebastian Polter stürmte außerdem Anthony Ujah an der Seite Sebastian Anderssons. Die Anfangsphase der Partie gehörte den Gästen aus Mönchengladbach, die bereits nach sechs Minuten ein Ausrufezeichen setzten: Ein flacher Schuss von Zakaria aus 18 Metern Distanz landete nur knapp neben dem Pfosten. Drei Minuten später verhinderte Neven Subotic den Rückstand für die Eisernen, indem er einen Heber Pleas über Gikiewicz mit einer beherzten Grätsche ins Toraus beförderte. Wiederum drei Zeigerumdrehungen später war es Herrmann, der den Ball per Kopf gefährlich aufs Tor brachte. Wieder war Gikiewicz zur Stelle und hielt seinen Kasten sauber. Nach einer Viertelstunde waren es dann aber die Hausherren, die jubeln durften. Christopher Lenz leitete einen Angriff mit einem Ballgewinn im Mittelfeld mit anschließendem Pass in den Lauf von Marcus Ingvartsen ein, dieser bediente von der Strafraumkante Anthony Ujah. Der nigerianische Stürmer nickte den Ball völlig freistehend zum 1:0 für Union ein. Der Berliner Aufsteiger nahm den Rückenwind durch die Führung dankend mit und spielte von dort an noch mutiger. Marcus Ingvartssen war mit seinem Abschluss aus 18 Metern nur Zentimeter von seinem zweiten Saisontreffer entfernt, er traf jedoch Aluminium (27.) Yann Sommer im Tor der Borussen war nun mehr gefragt: Sebastian Andersson versuchte erst per Kopf, dann per Fuß den Schweizer Schlussmann zu überlisten, Sommer stand jedoch gut und hielt beide Abschlüsse (31., 33). Gladbach konzentrierte sich zu dieser Phase auf schnelles Umschaltspiel. In der 38. Minute gelang dies mit einem langen Ball auf Plea, der daraufhin allein vor Rafal Gikiewicz stand. Der Torwart der Eisernen verkürzte den Winkel geschickt, hob im entscheidenden Moment den Arm und verhinderte so den Ausgleich. Mit einem 1:0 ging es in die Pause.

Die zweite Halbzeit begann, wie die erste endete: Union spielte von Beginn an mutig, Gladbach war um Chancenerarbeitung bemüht, blieb dabei aber oft ineffektiv. Anders die Gastgeber, die ansehnlichen Offensivfußball präsentierten. Eine Hereingabe von Anthony Ujah auf Christopher Lenz ließ dieser selbstlos abklatschen und bediente damit Sebastian Andersson. Der Schwede fand erneut seinen Meister im gut aufgelegten Yann Sommer (50.). Gladbach wurde im weiteren Spielverlauf bestimmender, aber nur selten wirklich gefährlich. Bis auf Distanzschüsse von Thuram (58.) und einen Abschluss von Herrmann aus spitzem Winkel (74.) konnten die Fohlen keine nennenswerten Torschüsse im zweiten Durchgang erzielen. Anders die Hausherren: In der Nachspielzeit flog eine Hereingabe von Julian Ryerson scharf in den Strafraum, diese fand, leicht abgefälscht, den Weg zu Sebastian Andersson, der den Ball gnadenlos zum 2:0-Endstand einnickte (90.+1).

Urs Fischer ist mit dem Spiel seiner Mannschaft heute zufrieden:
„Ich denke dass die Leidenschaft, heute über 90 Minuten alles zu geben, mitentscheidend war. Wir waren etwas glücklich, kein frühes Gegentor kassiert zu haben, unser eigener Treffer hat dann beim Gegner auch etwas ausgelöst. Auch in der zweiten Hälfte waren wir kontrolliert. Insgesamt ist unser Plan gut aufgegangen“, so der Schweizer auf der Pressekonferenz nach dem Spiel.

Für Union geht es am folgenden Freitag, dem 29.11.2019, mit der Bundesliga weiter. Dann kämpfen die Eisernen auf Schalke um die nächsten Auswärtspunkte.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 25/11/2019 11:37

Ausverkauft:

Auswärts auf Schalke und in Paderborn

[Linked Image]

Für die beiden anstehenden Auswärtspartien des 1. FC Union Berlin gegen den FC Schalke 04 (29.11.2019) und den SC Paderborn 07 (14.12.2019) stehen keine Tickets mehr zur Verfügung.

Das Kontigent an Gästekarten ist damit sowohl in der Arena auf Schalke als auch in der Benteler-Arena bis auf den letzten Platz ausgeschöpft.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 25/11/2019 11:39

Organisatorische Hinweise:

Sonderzug nach Gelsenkirchen

[Linked Image]

Der Eiserne V.I.R.U.S. e.V. setzt für die Auswärtspartie des 1. FC Union Berlin gegen den FC Schalke 04 am Freitag, dem 29.11.2019 einen Sonderzug ein.

Der Gästeblock auf Schalke ist ausverkauft, nachfolgend die geplanten Abahrtszeiten des Sonderzugs (Achtung: Gleise können sich am Tag selbst noch ändern):

Sonderzug nach Schalke:

Hinfahrt am 29.11.2019

Berlin-Lichtenberg: Abfahrt um 11.16 Uhr Gleis 20

Gelsenkirchen Hbf: Ankunft um 18.35 Uhr Gleis 25

Rückfahrt am 29./30.11.2019

Gelsenkirchen Hbf: Abfahrt um 23.40 Uhr Gleis 17

Berlin-Lichtenberg: Ankunft um 06.29 Uhr am 30.11.2019 Gleis 16

Der Zugang zum Bahnsteig wird nur in Verbindung mit einer Fahrkarte gewährt. Glasflaschen, Gläser, Fässer oder Paletten sind nicht erlaubt.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 26/11/2019 11:47

Die Zeit ist nun gekommen:

Der Film zum Ziel

[Linked Image]

Der 1. FC Union Berlin ist angekommen in der Bundesliga. Nach 12 Spieltagen belegen die Eisernen mit 16 Punkten den 11. Tabellenplatz im Fußballoberhaus und haben schon zahlreiche einzigartige Momente erleben dürfen.

Egal was noch kommen wird, die Bilder des Aufstiegs sind einmalig und werden unvergessen bleiben. Der Moment des Abpfiffs am 27.05.2019 und die Gewissheit: Union ist endlich erstklassig!

Die emotionalsten Augenblicke der vergangenen Saison, das Drama in Bochum, die Euphorie in Stuttgart, die Party zuhause und der Blick hinter die Kulissen... Das vereinseigene Fernsehteam (AFTV) hat alle diese Bilder eingefangen und daraus einen 75-minütigen Film produziert.

Der Aufstiegsfilm ist ab sofort wieder in allen Union-Zeughäusern sowie online als DVD oder BlueRay erhältlich.

Den Schlussakkord setzen schließlich Die U.N.V.ergesslichen aus Berlin, deren fulminanter Auftritt mit illustren Gästen wie Romano und SDP bei der offiziellen Aufstiegsfeier im Stadion An der Alten Försterei noch in guter Erinnerung ist. Die Single „Wir sind dabei!“ ist ab sofort auf YouTube und diversen Streaming-Plattformen zu sehen und zu hören.

Für alle, die noch mehr in Nostalgie schwelgen möchten: Original-Aufstiegsrasen eingefasst in Acryl gibt es ebenfalls in allen Zeughäusern.

Die Öffnungszeiten der Union-Zeughäuser im Überblick:

Union-Zeughaus Waldseite

Mo - Fr 10:00 - 19:00 Uhr
Sa 10:00 - 16:00 Uhr

Union-Zeughaus Ring-Center
Frankfurter Allee 111
10247 Berlin

Mo - Sa 10:00 - 21:00 Uhr

Union-Zeughaus Bahnhofstraße
Bahnhofstraße 23-25
12555 Berlin

Mo - Sa 10:00 - 20:00 Uhr

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 26/11/2019 11:50

Ausverkauft gegen Köln:

Ticket-Zweitmarkt geöffnet

[Linked Image]

Am Sonntag, dem 08.12.2019 empfängt der 1. FC Union Berlin den 1. FC Köln zuhause in Berlin-Köpenick.

Alle verfügbaren Tageskarten wurden im Rahmen des Losverfahrens abgerufen, das Stadion An der Alten Försterei ist somit ausverkauft.

Allen Unionern, die bisher keine Karten für die Partie gegen Köln bekommen konnten, bietet sich ab sofort die Chance auf Tickets auf dem Ticket-Zweitmarkt.

Dort können sowohl Dauerkarteninhaber als auch Tageskartenbucher ihren Platz zum Verkauf anbieten.

Bitte beachten: Der Erwerb der dort angebotenen Karten ist ausschließlich Vereinsmitgliedern vorbehalten, die bislang für diese Partie noch keinen Platz erworben haben und nicht Inhaber einer Dauerkarte sind. Mit dieser Einschränkung soll möglichst vielen Union-Mitgliedern die Chance gegeben werden, im Stadion An der Alten Försterei dabei sein zu können.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 28/11/2019 11:23

Nichts geht mehr verloren:

Union teilt Lebensmittel

[Linked Image]

Der 1. FC Union Berlin engagiert sich gegen Lebensmittelverschwendung und unterstützt den Foodsharing e.V.

Der 2012 in Berlin gegründete Verein setzt sich dafür ein, nicht verbrauchte Lebensmittel in privaten Haushalten sowie von kleinen und großen Betrieben zu retten und bedürftigen Menschen zukommen zu lassen. Mittlerweile ist die foodsharing-Initiative zu einer internationalen Bewegung mit mehr als 200.000 registrierten Nutzern geworden.

Seit kurzem zählt auch der 1. FC Union Berlin dazu. Wie am Sonnabend anlässlich der Partie gegen Borussia Mönchengladbach, treffen sich nun nach jedem Heimspiel des Bundesligisten aus Berlin-Köpenick ehrenamtliche Lebensmittelretter (auch Foodsharer oder Foodsaver), um übrig gebliebene Nahrungsmittel abzuholen.

Am Stadion An der Alten Försterei werden vorrangig Brötchen und andere Backwaren von den Lebensmittelrettern in Taschen gepackt und im umweltfreundlichen Lastenfahrrad zum Foodsharing-Standort Treptow-Köpenick nach Schöneweide gebracht. Aktuell ist man dabei, sonntags um 10 Uhr eine regelmäßige „Fair-Teilung“ am S-Bahnhof Schöneweide zu etablieren, bei der sich vor allem Bedürftige, aber auch alle anderen, die nichts verkommen lassen wollen, kostenlos mit Lebensmitteln versorgen können.

„Die Aktion wird von den Menschen sehr positiv aufgenommen,“ freut sich Paula Gründler, Foodsaverin aus Schöneweide. „Unser Engagement und unsere Idee soll den Menschen aber noch weiter ins Bewusstsein gerückt werden“, so die Ehrenamtlerin weiter, die als Catering-Mitarbeiterin im Stadion An der Alten Försterei den Kontakt zu Union herstellte.

„Bereits seit dem 8. Spieltag holt die foodsharing-Initiative zu jedem Heimspiel übrig gebliebene Backwaren bei uns ab,“ berichtet Katharina Kienemann, Prokuristin der Union-Tochtergesellschaft „Alte Försterei Veranstaltungs GmbH & Co. KG“. „Die Lebensmittel sind auch nach unseren Spielen noch einwandfrei. Wir sind froh, dass sie gut genutzt werden können.“

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 28/11/2019 11:26

Vorverkaufsinformationen:

Auswärtsspiele in Leipzig und Dortmund

Der 1. FC Union Berlin tritt nach der Winterpause am 18.01.2020 in Leipzig und am 01.02.2020 in Dortmund an. Für die Liga-Spiele auf fremdem Platz sind folgende Vorverkaufstermine geplant:

Dienstag | 03.12.2019 | RB Leipzig
Dienstag | 10.12.2019 | Borussia Dortmund

An den ersten beiden Verkaufstagen stehen die Karten ab 10:00 Uhr jeweils ausschließlich online zur Verfügung. Am jeweils dritten Verkaufstag können - nach Verfügbarkeit - die Tickets ab 11 Uhr auch im Union-Zeughaus Waldseite erworben werden.

Kaufberechtigt sind an den ersten drei Verkaufstagen nur Mitglieder ohne Auswärtsdauerkarte und der Erwerb ist auf ein Ticket pro Spiel limitiert.

Sollten nach den ersten drei Verkaufstagen noch Karten verfügbar sein, folgt am vierten Tag ab 11 Uhr online und im Union-Zeughaus Waldseite der freie Verkauf mit einer Limitierung von maximal vier Tickets pro Spiel.

Die weiteren Informationen zu den verfügbaren Gästekarten (Preise, Blöcke) folgen kurz vor dem jeweiligen Verkaufstermin.

Die Öffnungszeiten des Union-Zeughaus Waldseite sind wie folgt:

Montag - Freitag von 10:00 - 19:00 Uhr
Samstag von 10:00 - 16:00 Uhr

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 28/11/2019 11:29

Ordentliche Mitgliederversammlung:

Union stark wie nie zuvor

[Linked Image]

Am heutigen Mittwochabend (27.11.2019) fand die Ordentliche Mitgliederversammlung des 1. FC Union Berlin e.V. statt.

Im Bericht des Präsidiums verwies Union-Präsident Dirk Zingler auf die Stärke des Vereins: „Mit dem heutigen Datum sind wir 34.681 Mitglieder. Wir haben in den letzten Jahren immer betont, wie wichtig es für uns ist, dass unser eigenständiger und selbstbestimmter Weg im Profifußball von vielen Menschen getragen wird. Deshalb freuen wir uns sehr über diese Entwicklung und heißen jedes neue Mitglied herzlich willkommen in der Unionfamilie.“

Vor 2.229 anwesenden Mitgliedern berichtete Dirk Zingler über die erneut positive Entwicklung in allen relevanten Geschäftsbereichen. In der abgelaufenen Saison 2018/19 erwirtschaftete der Verein Einnahmen in Höhe von 54,687 Mio. Euro, dem standen Ausgaben in Höhe von 54,439 Mio. Euro gegenüber, sodass in der Aufstiegssaison ein Überschuss in Höhe von 0,248 Mio. Euro erzielt werden konnte.

Der Zuschauerschnitt der abgelaufenen Saison belief sich auf 21.207 und liegt in der laufenden Spielzeit aktuell bei maximal möglichen 22.012. Mit dem heutigen Datum zählt der 1. FC Union Berlin 306 Mitarbeiter und 452 Partner und Sponsoren.

Für die laufende Saison 2019/20 plant Union mit weiteren Steigerungen. Erträgen von voraussichtlich 74,481 Mio. Euro sollen Ausgaben in Höhe von 74,356 Mio. Euro gegenüberstehen und für einen Gewinn von 0,125 Mio. Euro sorgen.

Das sportliche Ergebnis würdigte Dirk Zingler noch einmal ausdrücklich: „Tatsächlich haben wir in der hinter uns liegenden Saison das größte Ziel erreicht, dass sich der 1. FC Union Berlin je gesetzt hat: Den Aufstieg in die Bundesliga“, so Zingler in seiner Rede. „Mit Selbstvertrauen und Mut haben wir es in die Bundesliga geschafft, und genau so wollen wir sie auch angehen. Das Handeln aller Menschen im Verein war in den letzten Jahren darauf ausgerichtet, in die Bundesliga zu kommen. Nun ist alles darauf ausgerichtet, in der Bundesliga zu bleiben. Wir tun die Dinge, die uns wirtschaftlich möglich sind, um dieses anspruchsvolle Ziel zu erreichen“, erläuterte der Präsident die Herangehensweise in der laufenden Saison und ordnete den Saisonstart realistisch ein: „Natürlich freuen wir uns über die erreichten 16 Punkte, wir genießen jedes Spiel, jeden Sieg, aber wir müssen konzentriert bleiben, dürfen uns nicht anstecken lassen, von den öffentlichen Überhöhungen und Lobeshymnen. Denn erreicht haben wir in dieser Meisterschaft noch gar nichts. Unser Ziel ist und bleibt der Klassenerhalt.“

Stadionausbau und Neubau des Nachwuchsleistungszentrums

Das im September 2017 beantragte vorhabenbezogene Bebauungsplanverfahren zur Erweiterung des Stadions An der Alten Försterei dauert deutlich länger als ursprünglich erwartet. Schwerpunkt dabei ist die zukünftige verkehrliche Erschließung insbesondere im Bereich des ÖPNV. Ziel ist es, das komplexe Verfahren im Jahr 2020 abzuschließen und das angestrebte Planungsrecht zu erhalten.

Deutlich weiter ist man bei der Errichtung des Nachwuchsleistungszentrums. Hier soll im Jahr 2020 der Baubeginn am Bruno-Bürgel-Weg erfolgen.

Präsidium, Aufsichtsrat und Ehrenrat entlastet

Der Aufsichtsrat hat entsprechend seiner satzungsgemäßen Verantwortung den Jahresabschluss verabschiedet und das Präsidium für das Geschäftsjahr 2018/2019 entlastet. Mehrheitlich beschloss die Mitgliederversammlung die Entlastung des Aufsichtsrates und des Ehrenrates. Anschließend stand turnusmäßig die Wahl des Ehrenrates auf der Tagesordnung der Mitgliederversammlung.

Neuer Ehrenrat gewählt

Mit großer Mehrheit wurden die bisherigen Ehrenratsmitglieder Wolfgang Vallentin, Hartmut Felsch und Jörg Helmer für eine weitere Amtszeit von vier Jahren in das Gremium gewählt. In ihrer konstituierenden Sitzung am Rande der Mitgliederversammlung wurde erneut Wolfgang Vallentin zum Vorsitzenden bestimmt.

Dank an langjährige Mitarbeiter und erste Spielerinnen

Unmittelbar zu Beginn der Mitgliederversammlung wurden langjährige Vereinsmitarbeiter gewürdigt, die Unions Weg aus der Oberliga bis in die Bundesliga mitgeprägt haben.

Sie betraten unter ebenso großem Beifall die Bühne wie zu Beginn des Abends die ersten Spielerinnen, die im Herbst 1969 erstmals eine Frauenmannschaft beim 1. FC Union Berlin etablierten.

Besondere Ehre zuteil wurde Union-Legende Torsten Mattuschka, der zukünftig als Offizieller Botschafter des Vereins repräsentative Aufgaben übernehmen wird.

Ehrung verdienter Unioner

Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurden traditionell verdiente Unioner für ihr Engagement geehrt.

Die Ehrennadel in Bronze erhielten:
Klaus Petke
Holger Grond

Die Ehrennadel in Silber erhielten:
Carsten Baum
Fabian Voss

Die Ehrennadel in Gold erhielten:
Die Programmierer / Götz Geserick, Bernd Krüger, Stefan Hupe, Michael Schmidt und posthum Andreas Freese

Zum Ehrenmitglied ernannt wurde:
Prof. Dr. Michael Kölmel

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 29/11/2019 11:21

Sportgerichtsurteil:

GELDSTRAFE FÜR UNION

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Bundesligist 1. FC Union Berlin im Einzelrichterverfahren nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss wegen eines unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger mit einer Geldstrafe in Höhe von 10.000 Euro belegt.

In der 47. Minute des Bundesligaspiels gegen Borussia Dortmund am 31.08.2019 brannten Berliner Zuschauer mindestens acht Bengalische Feuer ab. Die Partie musste wegen der Pyrotechnik – auch im Dortmunder Zuschauerbereich für etwa eine Minute und 40 Sekunden unterbrochen werden.

Der Verein hat dem Urteil zugestimmt, das Urteil ist damit rechtskräftig.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 29/11/2019 11:24

Mit Selbstvertrauen in den Ruhrpott:

Union zu Gast auf Schalke

Am kommenden Freitag, dem 29.11.2019, wird der 13. Spieltag der Fußball-Bundesliga mit der Partie des 1. FC Union Berlin gegen den FC Schalke 04 eingeläutet. Der Anstoß erfolgt um 20:30 Uhr in der VELTINS-Arena.

Rückblick auf den letzten Spieltag: Union besiegt Spitzenreiter, Schalke gewinnt in Bremen

Der vergangene Spieltag verlief für beide Mannschaften positiv. Der 1. FC Union Berlin besiegte den Tabellenführer Borussia Mönchengladbach an der Alten Försterei mit 2:0. Die frühe Führung durch Anthony Ujah in der 15. Minute überraschte die Fohlen, die nur schwer ins Spiel zurückfanden. In der Nachspielzeit konnte Sebastian Andersson die Führung auf 2:0 ausbauen (91.) und damit Union drei wichtige Punkte sichern.

Auch für den FC Schalke 04 war es ein erfolgreicher Spieltag. Die Knappen setzten ihren Auswärtstrend fort und siegten in Bremen mit 2:1. Amine Harit (43.) und Benito Raman (54.) verhalfen ihrem Verein damit zum 5. Platz in der aktuellen Bundesligatabelle.

Gegnercheck: Bundesligagröße gegen Aufsteiger

Der 1. FC Union Berlin traf bereits vier Mal auf Schalke, dreimal davon im Rahmen von Test- beziehungsweise Benefizspielen, einmal im DFB-Pokalfinale der Saison 2000/2001. Dort unterlagen die Köpenicker den Knappen mit 0:2.

Die Bundeligagröße aus Gelsenkirchen hatte turbulente letzte Jahre. Während ihnen in der Saison 2017/18 noch die Vizemeisterschaft gelang, kämpften sie nur knapp ein Jahr später gegen den Abstieg. Seit David Wagner im Sommer 2019 die Mannschaft übernommen hat, findet sich der mehrfache Europa- und Champions League-Teilnehmer in der oberen Tabellenhälfte wieder.

Im Team des Aufsteigers weiß man um das Standing des etablierten Gegners, ist sich aber auch der eigenen Stärken bewusst: „Das wird eine schwere Aufgabe. Die Mannschaft ist sehr organisiert, steht kompakt – mit und ohne Ball. Sie versuchen immer wieder ins Gegenpressing zu gehen und setzen den Gegner unter Druck. Nach Balleroberungen gelingt ihnen ein schnelles, direktes Umschaltspiel. Wir wissen, was uns erwartet und es gilt dagegen zu halten, damit sie ihre Stärke nicht auf den Platz bringen. Wir brauchen einen optimalen Tag, müssen eine sehr gute Leistung abrufen und ich glaube, das Wettkampfglück muss auch auf unserer Seite sein. Aber auch auf Schalke besteht für uns die Möglichkeit zu gewinnen, wir haben ja 90 Minuten Zeit“, so Union-Trainer Urs Fischer auf der Pressekonferenz vor dem Spiel.

Die Eiserenen müssen ohne Suleiman Abdullahi sowie Joshua Mees auskommen, die nach ihren Verletzungen noch nicht wieder ganz einsatzbereit sind. Außerdem fehlen die Langzeitverletzen Grischa Prömel, Laurenz Dehl und Akaki Gogia, die weiterhin an ihrer Rückkehr arbeiten.

Serviceinfos

Der Gästesektor ist ausverkauft. Gut 5.000 Unioner werden ihre Mannschaft auf Schalke unterstützen, einige nutzen zur Anreise den Sonderzug des Eisernen V.I.R.U.S. e.V.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 29/11/2019 23:04

S04 seit sechs Spielen ungeschlagen - Schlotterbeck verletzt raus
Serdar sticht spät: Schalke bezwingt Eisern Union

Schalke 04 kam in einem umkämpfen Spiel gegen einen unangenehmen Gegner aus Berlin zu einem 2:1-Sieg und schob sich vorerst auf Platz zwei der Tabelle vor. Weil ein Berliner in der Schlussphase patzte, fiel ein zu Unrecht gegebener Strafstoß aus Schalker Sicht nicht mehr ins Gewicht. S04 ist damit seit sechs Spielen ungeschlagen (4/2/0), Berlins Serie von zuvor vier Siegen in Folge endete indes.

[Linked Image]
Große Freude: Amine Harit, Ahmed Kutucu und Suat Serdar (v.l.) beim Torjubel. imago images

Schalkes Coach David Wagner musste nach dem 2:1 in Bremen einen Wechsel vornehmen: McKennie ersetzte den angeschlagenen Uth (Adduktorenprobleme).

Auf der anderen Seite tauschte Union Berlins Trainer Urs Fischer im Vergleich zum überraschenden 2:0 gegen Mönchengladbach zweimal: Andrich kehrte nach Gelb-Sperre zurück und verdrängte Kroos aus dem Mittelfeld, während Bülter anstelle von Ujah stürmte.

Union Berlin erwies sich auf Schalke als der erwartet schwere Gegner für Königsblau. Die Eisernen begannen forsch, waren vor allem kämpferisch und läuferisch voll da und stellten S04 vor Probleme. Unterstützt von Schalker Unzulänglichkeiten kam der Aufsteiger über Ingvartsen (4., Fehler Nübel) und Bülter (6., Fehler Mascarell) sogar zu ersten vielversprechenden Chancen, ließ diese aber liegen.

Raman hat zu viel Raum - Schlotterbeck im Pech

Es war ein ordentliches Auswärtsspiel der Berliner, die besonders durch ihre Raumaufteilung glänzten. Union verschob stark und schaffte es so, gegnerische Überzahlsituationen nicht zuzulassen. Und dennoch geriet die Fischer-Elf in dieser umkämpften Partie in Rückstand, weil die Abwehr einmal nicht aufpasste - und bei Kabaks Kopfball Raman an der Strafraumlinie zu viel Raum ließ. Diesen nutzte der Belgier, um sehenswert aus 16 Metern per Volley unter die Latte zu treffen (23.).

Kurz danach musste Union den nächsten schweren Treffer einstecken: Schlotterbeck hatte sich kurz vor dem Treffer bei einem eigenen Foul an Kenny am rechten Knie verletzt und musste nun raus. Hübner kam rein (26.).

Andrich holt einen Elfmeter heraus

Die Eisernen ließen sich weder vom Rückstand noch von Schlotterbecks Ausfall aus der Bahn werfen und spielten weiter mutig mit - und rissen durch konsequentes Flügelspiel immer wieder Lücken in die gegnerische Deckung. Andersson scheiterte noch an Nübel (29.), ehe Andrich im Zweikampf mit Nastasic sehr früh abhob und einen Elfmeter herausholte. Eine Fehlentscheidung, da es zwar einen minimalen Kontakt zwischen Andrich und Nastasic gab, der Berliner allerdings da schon längst im Fallen war. Ingvartsen war es egal, er schnappt sich das Leder und jagte es wuchtig ins linke Kreuzeck (36.).

So unberechtigt der Treffer auch war, sportlich verdient war der Ausgleich allemal. Beim 1:1 blieb es auch zur Pause, auch weil Andersson (45.) und auf der Gegenseite Caligiuri per direktem Freistoß (45.+2) sowie Kabak nach Ecke (45.+3) das nötige Abschlussglück fehlte.

Schalke erhöht den Druck - Subotics teurer Patzer

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich ein etwas anderes Bild, was auch an einer veränderten Herangehensweise der Köpenicker lag. Union zog sich stärker zurück, lauerte auf Konter und überließ den Schalkern mehr Räume. Und die Knappen nutzten diese, erhöhten den Druck und kamen über Raman (51., 59.), Serdar (63.) und Harit (73.) zu erstklassigen Gelegenheiten, ließen aber diese ebenso ungenutzt wie die Berliner ihre nach sporadischen Entlastungsangriffen (Bülter, 61., Andersson, 77.).

Ein Treffer lag dennoch in der Luft - und fiel dann auch in der 86. Minute. Subotic patzte bei der Ballannahme und verlor den Ball. Die Schalker spielten es dann schnell: Über den kurz zuvor eingewechselten Kutucu und Harit kam das Leder zu Serdar, der aus 15 Metern gekonnt ins rechte Eck vollendete und so doch noch den vielumjubelten 2:1-Siegtreffer markierte.

Schalke ist wieder am Samstag, den 7. Dezember, gefordert, dann im Topspiel bei Bayer Leverkusen (18.30 Uhr). Eisern Union ist tags darauf daheim gegen den 1. FC Köln an der Reihe (15.30 Uhr).

Quelle: kicker.de
geschrieben von: Commander

Re: 1.FC Union Berlin - 30/11/2019 11:12

Knappe Niederlage in Gelsenkirchen:

Union verliert auf Schalke 1:2

[Linked Image]

Der 1. FC Union Berlin verliert am 13. Spieltag der laufenden Bundesligasaison mit 1:2 gegen den FC Schalke 04. In einer unterhaltsamen und spannenden Partie geht der Gastgeber durch Benito Raman früh in Führung (23.), muss aber kurz darauf den Ausgleich per Strafstoß von Marcus Ingvartsen hinnehmen (36.). In der zweiten Halbzeit gelingt Schalke durch Suat Serdar der späte Treffer zur Führung, der die Partie besiegelt (86.).

FC Schalke 04: Nübel – Kenny, Kabak, Nastasic, Oczipka – McKennie, Mascarell, Serdar – Caligiuri, Harit (90. Becker) – Raman (84. Kutucu)

1.FC Union Berlin: Gikiewicz – Friedrich, Schlotterbeck (26. Hübner), Subotic – Trimmel, Andrich, Gentner, Lenz – Ingvartsen, Andersson (86. Ujah), Bülter (70. Becker)

Tore: 1:0 Raman (23.), 1:1 Ingvartsen (36.), 2:1 Suat Serdar (87.)

Zuschauer: 61.837

Urs Fischer setzte im Spiel auf Schalke auf ein 3-4-3-System und stellte im Vergleich zum 2:0-Heimsieg gegen Borussia Mönchengladbach in der Offensive um: Für Anthony Ujah rotierte Marius Bülter zurück in die erste Elf, Robert Andrich kehrte nach seiner Gelbsperre ebenfalls zurück in die Startelf und ersetzte Felix Kroos. Union startete mutig in die Partie und brachte Nübel im Schalker Tor früh in Gefahr. Marcus Ingvartsen nutzte einen Abspielfehler des königsblauen Schlussmanns zu einem frechen Schlenzer aus etwa 15 Metern, dieser wurde aber zur Ecke abgefälscht (4.). Nur zwei Zeigerumdrehungen später scheiterte Marius Bülter aus ähnlich vielversprechender Position am gut reagierenden Nübel. Mit frisch gestärktem Selbstbewusstsein aus den guten Chancen spielte der Aufsteiger nun frech auf und riss das Spielgeschehen an sich – bis zur 23. Minute. Nach einer Flanke köpfte Kabak den Ball an die Strafraumkante, wo Raman lauerte und das Leder trocken per Volley im rechten Winkel versenkte. Union musste sich daraufhin sammeln, kämpfte aber weiter um jeden Ball – und konnten sich schließlich belohnen. Nach einem Zweikampf im Schalker Strafraum ging Robert Andrich zu Boden, Schiedsrichter Daniel Schlager zeigte ohne zu zögern auf den Punkt. Marcus Ingvartsen trat an und versenkte das Spielgerät nach kurzem Anlauf mit viel Wucht im linken Winkel – keine Chance für Nübel (36.). Andersson kam wenige Sekunden vor dem Pausenpfiff noch im Strafraum zum Kopfball, konnte den Ball aber nicht exakt genug platzieren, um die Führung zu erzwingen – so ging es mit einem Unentschieden in die Kabine.

Die zweite Hälfte der Partie begann von beiden Mannschaften vorsichtig in der Offensive und gallig in der Defensive. Weil sich nun auch die Fehlpässe im Mittelfeld auf beiden Seiten häuften, waren die Abwehrreihen häufiger in Bedrängnis. Raman wurde nach so einer Szene in der 51. Minute noch wegen Abseitsstellung zurückgepfiffen, acht Minuten später scheiterte er schließlich aus guter Position am überragend reagierenden Rafal Gikiewicz. Auch die Eisernen konnten auf der Gegenseite für Aufregung sorgen: Einen langen Ball verlängerte Sebastian Andersson im Strafraum sehenswert per Kopf in den Lauf von Marius Bülter, der aus spitzem Winkel nur von Kabak am 2:1 aus Berliner Sicht gehindert werden konnte (61.). Knapp zehn Minuten später war erneut Gikiewicz gefragt, der im Eins-gegen-Eins gegen Harit glänzte und die Aussicht auf Punkte festhielt (73.). Bei Angriffen der Gäste war, besonders in Hälfte zwei, fast immer Sebastian Andersson involviert – so auch in der 77. Minute, als er eine Flanke von Christopher Lenz aufs Tor köpfte und erneut seinen Meister in Nübel fand. Gikiewicz parierte in den letzten zehn Minuten mehrfach gut, musste in der 86. Minute dennoch hinter sich greifen: Nach einem Ballverlust im Mittelfeld gelangte der Ball von Kutucu über Harit zu Serdar, der das Leder aus linker Position humorlos ins rechte Toreck einschob. Union bäumte sich auch in den fünf Minuten Nachspielzeit auf, konnte aber trotz großen Einsatzes keinen weiteren Treffer erzielen. So endete die Partie auf Schalke mit einem 1:2 aus Berliner Sicht.

Urs Fischer sah heute ein gemischtes Spiel seiner Mannschaft:
„Ich habe eine tolle erste Hälfte meiner Mannschaft gesehen. Da haben wir alles richtiggemacht, Schalke konnte sich nicht entfalten. Wir hatten genügend Möglichkeiten, um in Führung zu gehen. Nach der Pause war es umgedreht: da kam Schalke besser aus der Kabine, hat uns unter Druck gesetzt und so auch individuelle Fehler provoziert. Man hat gesehen, dass uns das Probleme bereitet hat. Über 90 Minuten hätten wir uns einen Punkt verdient, wegen der vielen Fehler in der zweiten Hälfte ist uns dies aber nicht gelungen“, so der Schweizer auf der Pressekonferenz nach dem Spiel.

Für seine Mannschaft geht es am kommenden Wochenende mit der Bundesliga weiter. Am Sonntag, dem 08.12.2019, empfängt der 1. FC Union Berlin den 1. FC Köln im Stadion An der Alten Försterei. Der Anpfiff erfolgt um 15:30 Uhr.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 03/12/2019 10:57

Vertreten den Nikolaus:

Pittiplatsch trifft Ritter Keule

[Linked Image]

Der 1. FC Union Berlin und der Rundfunk Berlin Brandenburg (RBB) feiern am Freitag, dem 06.12.2019 gemeinsam den Nikolaustag im Union-Zeughaus in der Bahnhofstraße in Berlin-Köpenick.

Von 16 Uhr bis 18 Uhr werden Ritter Keule und Pittiplatsch, der kleine Kobold aus dem "Sandmännchen", sich im Zeughaus tummeln und für die ein oder andere Überraschung sorgen.

Neben der Möglichkeit, Fotos mit den beiden Kinderlieblingen zu machen, wird es eine Malecke für die Kleinsten geben. Außerdem lädt der RBB ein, sich am Glücksrad zu versuchen und tolle Preise zu gewinnen.

Anlässlich des Besuches von Pitti im Union-Land haben die Eisernen dem kleinen Kobold eine eigene Kollektion gewidmet, die natürlich in allen Zeughäusern sowie online erhältlich ist.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 03/12/2019 10:59

Ausverkauft gegen Hoffenheim:

Ticket-Zweitmarkt geöffnet

[Linked Image]

Am Dienstag, dem 17.12.2019 empfängt der 1. FC Union Berlin die TSG Hoffenheim zum Flutlichtspiel auf heimischem Platz.

Alle verfügbaren Tageskarten wurden im Rahmen des Losverfahrens abgerufen, das Stadion An der Alten Försterei ist somit ausverkauft.

Allen Unionern, die bisher keine Karten für die Partie gegen Hoffenheim bekommen konnten, bietet sich ab sofort die Chance auf Tickets auf dem Ticket-Zweitmarkt.

Dort können sowohl Dauerkarteninhaber als auch Tageskartenbucher ihren Platz zum Verkauf anbieten.

Bitte beachten: Der Erwerb der dort angebotenen Karten ist ausschließlich Vereinsmitgliedern vorbehalten, die bislang für diese Partie noch keinen Platz erworben haben und nicht Inhaber einer Dauerkarte sind. Mit dieser Einschränkung soll möglichst vielen Union-Mitgliedern die Chance gegeben werden, im Stadion An der Alten Försterei dabei sein zu können.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 04/12/2019 10:44

Vorverkaufsinformation:

Auswärts in Leipzig

Das erste Auswärtsspiel des neuen Jahres bestreitet der 1. FC Union Berlin am Sonnabend, dem 18.01.2020 gegen RB Leipzig.

Die Tickets für die Partie in der Red Bull Arena sind ab sofort erhältlich.

An den ersten beiden Verkaufstagen stehen die Karten ausschließlich online zur Verfügung. Am dritten Verkaufstag können - nach Verfügbarkeit - die Tickets ab 11 Uhr auch im Union-Zeughaus Waldseite erworben werden.

Kaufberechtigt sind an den ersten drei Verkaufstagen nur Mitglieder ohne Auswärtsdauerkarte und der Erwerb ist auf ein Ticket pro Spiel limitiert.

Sollten nach den ersten drei Verkaufstagen noch Karten verfügbar sein, folgt am vierten Tag (06.12.2019) ab 11 Uhr online und im Union-Zeughaus Waldseite der freie Verkauf mit einer Limitierung von maximal vier Tickets pro Spiel.

Für die Partie stehen folgende Tickets zur Verfügung:

Gästestehplatzbereich (Oberrang | Blöcke 50.2; 51; 52; 53)

Vollzahler: 15,00 Euro*

Ermäßigt: 10,00 Euro*

Gästesitzplatzbereich (Unterrang | Blöcke 39.2; 40; 41; 42)

Vollzahler PK 3: 28,00 Euro*

Alle Preise verstehen sich inkl. MwSt. und zzgl. Vorverkaufs-, Online-und Portogebühren.

Die Öffnungszeiten des Union-Zeughaus Waldseite sind wie folgt:

Montag - Freitag von 10:00 - 19:00 Uhr
Samstag von 10:00 - 16:00 Uhr

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 04/12/2019 10:47

Budenzauber:

Eiserne Legenden starten in Hallensaison

[Linked Image]

Für die Traditionsmannschaft des 1. FC Union Berlin beginnt am 21.12.2019 die diesjährige Hallensaison. Über den Jahreswechsel 2019/2020 sind die Eisernen Legenden zu fünf Hallenturnieren eingeladen.

Das Team von Dr. Detlef Schwarz startet mit der Teilnahme bei einer Hallenturnier-Premiere, dem „Autohaus Faust GmbH Cup“ in Wittenberg. Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Fußballsports in Piesteritz lädt der FC Grün-Weiß Piesteritz e. V. zum regionalen Hallenturnier mit sieben Mannschaften ein. Neben den Eisernen treten ein Moderatoren-Team des MDR von „Sport im Osten“, der 1. FC Lok Leipzig, eine Stadtauswahl Wittenberg, der FC Grün-Weiß Piesteritz, der Hallesche FC und als internationaler Gast der FK Teplice an.

Eine Woche später, noch vor dem Jahreswechsel, sind die Oldies zum „Walter-Fritzsch-Turnier“ in Dresden unterwegs. In der Vorrunde wird wieder der 1. FC Lok Leipzig sowie die Borussia aus Dortmund unter den Gegnern der Eisernen sein.

Beide Hallenturniere nutzt Coach Detlef Schwarz für die Vorbereitung des Höhepunktes im Winter 2019/2020: dem AOK-Traditionsmasters in Berlin. Auch in diesem Jahr findet das Turnier wieder über zwei Tage statt. Den Auftakt in Ihrer Gruppe bestreiten die Rot-Weißen gegen Werder Bremen, am Abend des ersten Turniertags folgt das stets stimmungsvolle Stadtderby gegen Hertha BSC. Den zweiten Turnier-Tag eröffnet der 1. FC Union Berlin gegen Tennis Borussia.

Am Sonnabend des gleichen Wochenendes, dem 11.01.2020, vertritt ein zweites Team der Eisernen Legenden den Verein beim „Sparkasse Niederlausitz Traditionsturnier“ in Senftenberg. Union wird auch dort gut besetzt sein, da für das Traditionsteam aktuell etwa 40 ehemalige Kicker des Vereins im Kader stehen.

Nach aktueller Planung beschließt die Traditionsmannschaft ihre Budenzaubersaison am 17.01.2020 in Gera. Bereits zum 22. Geraer Oldie-Turnier treffen sich in der Panndorfhalle vor stimmungsvoller Kulisse acht Teams zum Wettbewerb um die „Ur-Krostitzer-Pokale“. In Ostthüringen sind die Stadtauswahl Gera, der HSV, der FC Carl-Zeiss-Jena, der 1. FC Köln, ein Team „Bundesligaauswahl“ mit Spielern aus den neuen Bundesländern, der 1. FSV Mainz 05, Eintracht Frankfurt und die Eisernen Legenden am Start. Seit Jahren ist in Gera der Förderverein Kinder- und Jugendfußball e. V. der Veranstalter des Turniers, alle Erlöse des Abends kommen der Nachwuchsarbeit zugute, weshalb die Teilnahme an diesem Turnier den Oldies stets eine Herzensangelegenheit ist.

Mannschaftsleiter Dirk Jürschik freut sich über die Entwicklung der Turniere und auf eine immer höher werdende sportliche Qualität sowie die vollen Ränge in den jeweiligen Hallen. Ein Großteil der Plätze wird von der treuen Fangemeinde Unions besetzt. Die Nähe zu den Fans ist ein zusätzlicher Ansporn für die Legenden, auf dem Platz attraktiven und erfolgreichen Fußball zu zeigen und den ein oder anderen Titel nach Köpenick zu holen.

Die Hallenturniere in der Übersicht:

21.12.2019 | ab 15:30 Uhr | Autohaus Faust GmbH Cup, Stadthalle Wittenberg
28.12.2019 | ab 14:00 Uhr | Walter-Fritzsch-Turnier, BallsportARENA Dresden
11.01.2020 | ab 13:00 Uhr | Sparkasse Niederlausitz Traditionsturnier, Niederlausitzhalle Senftenberg
11.01.2020 | ab 16:30 Uhr | AOK Traditionsmasters, Max-Schmeling-Halle Berlin
12.01.2020 | ab 13:00 Uhr | AOK Traditionsmasters, Max-Schmeling-Halle Berlin
17.01.2020 | ab 18:00 Uhr | Ur-Krostitzer Oldie-Pokal, Panndorfhalle Gera

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 04/12/2019 21:32

Berlins Angreifer warnt vor dem angeschlagenen Rivalen
Unions Bülter weiß: "Köln steht unter Druck

Als sich der 1. FC Union Berlin und der 1. FC Köln Ende Januar im Zweitliga-Spitzenspiel (2:0) gegenüberstanden, waren die Gäste aus der Domstadt Favorit - und Marius Bülter noch beim 1. FC Magdeburg unter Vertrag. Dinge ändern sich. Deshalb spielt Bülter beim Wiedersehen der beiden Aufsteiger am Sonntag auch aufseiten der diesmal favorisierten Köpenicker, Köln ist Außenseiter - und "steht unter Druck", wie Bülter sagt.

[Linked Image]
Gelingt ihm mit Union der nächste Sieg? Union-Angreifer Marius Bülter hofft darauf. @ imago images

Während Union mit Bülter, der im Sommer aus Magdeburg ausgeliehen wurde, bislang 16 Punkte einfuhr, erlebte der Tabellen-Vorletzte aus Köln (acht Punkte) turbulente Zeiten. In Horst Heldt kam ein neuer Manager, in Markus Gisdol ein neuer Trainer - unter dem in Leipzig (1:4) und gegen Augsburg (1:1) noch nicht der Befreiungsschlag gelang. Trotzdem warnt Bülter vor dem Duell mit dem FC (Sonntag, 15.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de) vor dem angeschlagenen Rivalen. "Es erwartet uns eine richtig gute Mannschaft. Vor allem jetzt mit einem neuen Trainer, das ist immer schwierig", sagt der Außenbahnspieler.

Die Geißböcke wollen im dritten Spiel unter Gisdol den ersten Sieg einfahren. Union bietet sich hingegen nach der Niederlage auf Schalke (1:2) die Gelegenheit, in den anstehenden Partien gegen die Mitaufsteiger Köln und Paderborn sowie im Hinrunden-Finale in Düsseldorf (dazwischen liegt noch das Heimspiel gegen Hoffenheim) direkte Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt zu distanzieren. "Das sind die wichtigsten Spiele, das haben wir uns vor der Saison gesagt. Da müssen wir unsere Punkte holen", sagt Bülter und erklärt zur anstehenden Aufgabe: "Wenn wir gewinnen, haben wir einen guten Punkte-Vorsprung auf Köln. Das ist für uns ein Riesenanreiz, sie aber stehen unter Druck."

Wo sich Chancen bieten, lauern wie so oft jedoch auch Risiken. Ist Union in diesen gerne zu Sechs-Punkte-Spielen erklärten Vergleichen erfolgreich, wäre den Eisernen bis Weihnachten ein großer Schritt in Richtung Klassenerhalt gelungen. "25 Punkte", sagt Bülter über eine mögliche Hinrunden-Bilanz, "wären ein Traum." Der 26-Jährige betont aber auch: "Wichtig ist, dass wir die Spiele nicht verlieren." Denn dann hätte Union ausgerechnet den direkten Konkurrenten neues Leben eingehaucht.

Jan Reinold

Quelle: kicker.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 06/12/2019 11:09

SEV zwischen Warschauer Str. und Alexanderplatz:

Verkehrsbeeinträchtigungen zum Köln-Spiel

Am kommenden Sonntag (08.12.2019) empfängt der 1. FC Union Berlin den 1. FC Köln und nicht nur wegen des ausverkauften Stadions sollten sich alle Besucher frühzeitig auf den Weg nach Köpenick machen.

Wie die S-Bahn Berlin GmbH mitteilt, findet kein S-Bahnverkehr zwischen Warschauer Straße und Alexanderplatz statt. Ein Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen wird eingerichtet. Betroffen sind die S-Bahnlinien S3, S5, S7, S75, S9.

Während der An- und Abreise zum Spiel sollten Besucher des Spiels die begrenzten Kapazitäten des SEV beachten und alternative Verkehrsverbindungen nutzen.

Weitere Informationen hierzu gibt es auf der Homepage der S-Bahn Berlin GmbH.

Zur Umfahrung der gesperrten Strecke bieten sich folgende Möglichkeiten an:

Ab Alexanderplatz fahren die Regionalbahnen 1 und 2 bis Ostkreuz, von dort fährt die S-Bahn-Linie 3 regulär bis zum S-Bhf. Köpenick. Des Weiteren ist es möglich, die U-Bahn-Linie 5 bis zum Elsterwerdaer Platz zu nutzen, um von dort mit den Bussen der Linie 169 und X69 bis zum S-Bhf. Köpenick zu gelangen.

Der 1. FC Union Berlin weist darauf hin, dass rund um das Stadion An der Alten Försterei nur sehr begrenzt Stellflächen zum Abstellen von Fahrzeug zur Verfügung stehen.

Ob mit dem Auto, der S-Bahn, dem Bus, der Tram oder dem Schienenersatzverkehr - allen Besuchern des Spiels wird empfohlen, deutlich mehr Zeit für die Anreise einzuplanen, um möglichst stressfrei und pünktlich zum Stadion zu gelangen.

Auch der berlinweite verkaufsoffene Sonntag dürfte für volle Straßen und Bahnen sorgen.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 07/12/2019 10:38

Das Duell der Aufsteiger

Union empfängt den 1. FC Köln

[Linked Image]

Am Sonntag, dem 08.12.2019, begrüßt der 1. FC Union Berlin den 1. FC Köln zum 14. Spieltag der Bundesliga-Saison an der Alten Försterei. Der Anpfiff erfolgt um 15:30 Uhr.

Rückblick auf den vergangenen Spieltag:

Die Unioner waren am 13. Spieltag zu Gast auf Schalke, wo sie sich eine kämpferische Partie mit dem derzeitigen Tabellendritten lieferten. Bereits in den ersten 10 Minuten erspielten sich die Eisernen gute Chance und behaupteten sich im Spiel. Aber die Gelsenkirchener hielten dagegen und erzielten durch Benito Raman in der 23. Minute den Führungstreffer. Keine Viertelstunde später bekamen die Köpenicker einen Foul-Elfmeter zugesprochen, den Marcus Ingvartsen gekonnt verwandelte (36.).

In der zweiten Hälfte zeigten sich die Aufsteiger deutlich defensiver, was sie kurz vor Schluss jedoch den verdienten Punkt kostete, als Schalke in der 87. Minute der Siegtreffer gelang.

Der 1. FC Köln hatte zuletzt den FC Augsburg zu Gast, der es den Hausherren nicht einfach machte. Insgesamt acht gelbe Karten brachte die Partie für beide Seiten, außerdem jeweils eine Gelb-Rote für jede Mannschaft. Tore gab es hingegen deutlich weniger – Augsburg ging in der 39. Minute durch Florian Niederlechner zwar in Führung, Jhon Cordoba schoss Köln kurz vor Abpfiff (86.) jedoch zum Ausgleich und bescherte den Rheinländern so den ersten Punkt nach vier Niederlagen. Damit befinden sich die Kölner momentan auf dem vorletzten Tabellenplatz.

Gegnercheck:

Der 1. FC Union Berlin und der 1. FC Köln trafen bereits acht Mal im Rahmen der 2. Bundesliga aufeinander. Im ersten Duell im Jahr 2002 gelang den Kölnern ein 7:0 Kantersieg, das letzte Duell im Januar 2019 konnten hingegen die Unioner mit 2:0 für sich entscheiden.

Beim ersten Aufeinandertreffen der beiden Vereine in der Bundesliga steht Union punktetechnisch vor dem 1. FC Köln, die heimstarken Köpenicker holten 12 ihrer 16 Punkte zuhause an der Alten Försterei.

Die Geißböcke haben mit einer weniger erfolgreichen Aufstiegssaison zu kämpfen, mit momentan nur 8 Punkten aus 13 Spielen stehen sie in der Tabelle auf dem 17. Platz. Den Befreiungsschlag soll Markus Gisdol bringen, der seit Mitte November als neuer Cheftrainer in der Domstadt angestellt ist und weiß, was ihn erwartet: „Union lässt einem keine Minute Luft. Sie setzen den Gegner immer unter Druck. Das haben Gladbach und Dortmund erlebt, die dort verloren haben. Man hat nur eine Chance, wenn man sich dagegen wehrt“, so Markus Gisdol auf der Pressekonferenz in Köln.

Der FC muss auf Jonas Hector und Rafael Czichos verzichten, die beiden Spieler sind für das kommende Spiel gesperrt.

Auch in Köpenick weiß man um die Bedeutung des Aufsteigerduells: „Die Kölner Mannschaft hat Qualität, die Spiele entscheiden kann. Das wird ein ganz schwieriges Spiel und sie werden versuchen, uns das Leben so schwer wie möglich machen. Für mich zählt aber unsere Einstellung und unser Verhalten zum Spiel, wir werden unermüdlich sein und es mit Leidenschaft angehen“, erklärt Union-Trainer Urs Fischer. Als Favorit sehe er keinen, schließlich würden beide Mannschaften in dieser Saison um den Liga-Erhalt kämpfen.

Bis auf die längerfristig verletzten Grischa Prömel, Akaki Gogia und Keven Schlotterbeck sowie den noch angeschlagenen Joshua Mees, steht den Eisernen am Sonntag der gesamte Kader zur Verfügung.

Serviceinfos:

Das Stadion An der Alten Försterei ist ausverkauft, Karten können mit etwas Glück noch auf dem Ticket-Zweitmarkt erworben werden.

Aufgrund von Schienenersatzverkehr der S-Bahn ist mit Verkehrsbeeinträchtigungen zu rechnen, einezeitige Anreise wird daher empfohlen. Weitere Anreiseinfos können außerdem dem Fanbrief der Berliner Polizei entnommen werden.

Im Stadion wird es am Spieltag ausschließlich alkoholfreie Getränke geben.

Wer beim Spiel der beiden Aufsteiger nicht dabei sein kann, bleibt über die Social-Media-Kanäle der Eisernen oder den Liveticker auf dem Laufenden.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 07/12/2019 11:55

Die Geißböcke zu Gast:

Das Programmheft zum Spiel gegen Köln

[Linked Image]

Am 14. Spieltag der aktuellen Bundesligasaison begrüßt der 1. FC Union Berlin den Tabellen-17. aus der Domstadt im heimischen Stadion an der Alten Försterei.

Im Stadionmagazin zum Heimspiel gegen den 1. FC Köln wird wie gewohnt der Gastverein vorgestellt und ein Ausblick auf die Partie geworfen.

Die wichtigsten Informationen zur zurückliegenden Mitgliederversammlung sind ebenso im Programmheft zu finden, wie ein Rückblick auf die Reise von Unions erster Damenmannschaft in die Vergangenheit.

Gesprächsgast im Programmheft-Interview ist diesmal Mittelfeld-Neuzugang Robert Andrich. Er spricht darüber, wie er zum Fußball kam und wie er sich von seinem Jugendverein FV Turbine Potsdam stetig bis hin in die Bundesliga hochgearbeitet hat.

Das Programmheft ist im Union-Zeughaus, an der Zapfstelle, in der Eisernen Waschmaschine und rund um das Stadion An der Alten Försterei erhältlich.

Wer keine Gelegenheit hat, sich das aktuelle Programmheft zu besorgen, kann alle Infos digital in der Programmheft-App nachlesen. Diese ist kostenlos über den Apple App Store, den Google Play Store, bei Amazon und als Browserversion erhältlich. Das Einzelheft kostet 1,99 €, ein Jahresabo gibt's zum Preis von 31,99 €. Darin enthalten sind alle Hefte, die innerhalb der 12 Monate nach Abschluss des Abos erscheinen, also das Saisoneröffnungsheft, alle Heimspielprogramme in der Liga und gegebenenfalls im DFB-Pokal.

Unter unionprogramm@gmail.com kann das Heft zudem per Mail bestellt werden.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 08/12/2019 21:44

Union baut Heimserie aus - Köln seit sechs Spielen sieglos
Andersson: erst mit Köpfchen, dann ganz klug

Union Berlin hat das Duell der Aufsteiger gegen den 1. FC Köln letztlich souverän mit 2:0 gewonnen und setzte sich nach dem vierten Heimsieg in Serie im Mittelfeld der Tabelle allmählich fest. Ein Standard und ein guter Spielzug reichten den Eisernen, um bemühte, aber harmlose Kölner niederzuringen. Beim Effzeh wird die Lage immer prekärer: sechs Spiele sieglos, Tabellenplatz 17 und vier Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz.

[Linked Image]
Mit Köpfchen: Sebastian Andersson (2.v.r.) trifft zum 1:0. @ imago images

Union-Coach Urs Fischer musste nach dem 1:2 auf Schalke hinten umstellen, da mit Schlotterbeck (Bänderverletzung im Knie) und Subotic (muskuläre Probleme) gleich zwei Abwehrspezialisten ausfielen. Für das Duo rückten Hübner und Parensen in die Startelf, in der sich auch Polter wiederfand. Der stürmte anstelle von Bülter (Bank).

Personalsorgen plagten auch Kölns neuen Trainer Markus Gisdol. Beim 1:1 gegen Augsburg hatte Hector seine fünfte Gelbe und Czichos Gelb-Rot gesehen - beide fehlten daher gesperrt. Außerdem rotierten Jacobs und Modeste aus der Anfangsformation. Neu dabei: Sobiech, Katterbach, Ehizibue und Cordoba.

Verstraetes Ausrutscher als Knackpunkt

Die Kölner, diesmal im 4-4-2 mit einer Doppelsechs (Verstraete/Höger) und Terodde als hängender Spitze unterwegs, zeigten sich in Berlin von Beginn an bemüht. Die Gäste agierten aus einer massierten Deckung heraus, verdichteten die Räume und hofften auf Konter. Das führte zu der Situation, dass die Köpenicker zu sehr viel Ballbesitz kamen - phasenweise lag dieser bei über 75 Prozent.

Weil die Eisernen mit diesem aber nicht sonderlich viel anzufangen wussten, sprang zunächst nichts Zwingendes heraus. Auf der Gegenseite sah es offensiv nicht besser aus: Dem Effzeh fehlten schlicht die Ideen, sodass die Gäste mit Ausnahme zweier ordentlich getretener Freistöße (Verstraete, 24., 29.) keinen Torschuss zu Stande brachten.

Ein Ausrutscher von Verstraete führte den FC dann aber ins Verderben. Weil der Belgier nach 32 Minuten ausrutschte, kam der Ball zu Andersson, der anschließend mit seinem tückischen Schuss an Horn scheiterte. Die folgende Ecke bescherte den Berlinern dann aber die Führung: Trimmel fand Andersson, der mit viel Wucht zum 1:0 traf (33.).

Berlin legt nach Wiederanpfiff nach

Die Führung war nicht unverdient, immerhin hatten die Köpenicker mehr investiert und konnten in allen relevanten Punkten die besseren Werte aufweisen - mehr Torschüsse, mehr Laufleistung, eine bessere Passquote, mehr gewonnene Zweikämpfe und mehr Ballbesitz. Zur Pause hätte die Gastgeber sogar noch mit 2:0 führen können, wäre Polter bei einem Vier-gegen-zwei-Konter nicht hauchzart im Abseits gestanden (39.).

Zum Seitenwechsel reagierte Gisdol, Schaub kam für Ehizibue. Die bessere Mannschaft blieb jedoch Union, das auch rasch zuschlug: Gentner bediente Andersson, der Horn umkurvte, Sobiech ins Leere rutschen ließ und klug mit wenig Tempo, dafür präzise zum 2:0 einschob (50.). Das war ein echter Wirkungstreffer.

Im weiteren Verlauf reagierten die Kölner im Grunde nur noch, während die Eisernen clever den Vorsprung verwalteten. So plätscherte die Partie mit einer Ausnahme (Cordoba, 60.) weitgehend ereignislos vor sich hin. Daran änderten auch die Einwechslungen von Kainz (für Höger, 69.) und Modeste (für Terodde, 72.) nichts. Unter dem Strich brachten die Berliner den verdienten Heimsieg relativ locker über die Runden.

Für beide Mannschaften geht es am kommenden Samstag weiter: Eisern Union gastiert dann beim SC Paderborn, dem Effzeh steht vor heimischen Publikum das Nachbarschaftsduell gegen Bayer Leverkusen bevor - Anpfiff ist jeweils um 15.30 Uhr.

Quelle: kicker.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 08/12/2019 21:54

Heimsieg im Aufsteigerduell:

Union besiegt den 1. FC Köln mit 2:0

[Linked Image]

Der 1. FC Union Berlin besiegt Mitaufsteiger Köln im Stadion An der Alten Försterei mit 2:0. Die Eisernen bringen das Spiel nach einer guten halben Stunde unter Kontrolle, Sebastian Andersson sichert Union mit seinem Doppelpack (33.,51.) den nächsten Heimsieg.

1. FC Union Berlin: Gikiewicz – Friedrich, Hübner, Parensen – Trimmel, Gentner, Andrich (87. Kroos), Lenz – Ingvartsen (77. Ryerson) – Polter (63. Bülter), Andersson

1. FC Köln: Horn – Schmitz, Bornauw, Sobiech, Katterbach – Höger (68. Kainz), Ehizibue (46. Schaub), Verstraete, Drexler – Terodde (72. Modeste), Córdoba

Tore: 1:0 Andersson (33.), 2:0 Andersson (51.)

Zuschauer: 22.012

Im Spiel gegen den 1. FC Köln setzte Urs Fischer auf eine 3-4-1-2 Formation. Florian Hübner ersetzte den verletzten Keven Schlotterbeck, Michael Parensen kam für Neven Subotic. Im Gegensatz zum letzten Heimspiel startete Sebastian Polter anstelle von Anthony Ujah als Sturmpartner von Sebastian Andersson.

Zu Beginn der Partie hatte Union weniger Zugriff aufs Spiel. Nach einer guten Viertelstunde gelang dann allerdings durch Christopher Trimmel die erste Chance. Der Österreicher flankte von links auf das Tor, wo der Kölner Torwart Timo Horn das Leder aber sicher hielt. Auch den defensiveren Gästen gelangen einige Chancen. Ein Freistoß in der 24. Minute von Verstraete aus kurzer Distanz zum Tor war gefährlich. Rafal Gikiewicz schätzte die Situation jedoch genau richtig ein, sprang in die richtige Ecke und wehrte den Ball gekonnt ab.

Acht Zeigerumdrehungen später hatten die Eisernen wieder die Überhand. Sebastian Andersson spielte seine Gegner aus und schoss direkt auf das Kölner Tor. Timo Horn reagierte aber richtig, der Ball landete im Aus – Ecke für Union. Christopher Trimmel führte die Ecke von der rechten Seite aus, Sebastian Andersson nickte den Ball aus kurzer Distanz wuchtig ins Netz (33.) Die Köpenicker nutzten den Schock der Kölner aus und gingen direkt in den nächsten Angriff über. Ohne große Gegenwehr gelang Sebastian Polter der Durchlauf zum gegnerischen Tor. Kurz vor dem Kasten versuchte er einen Pass nach links zu seinem Mitspieler Markus Ingvartsen und verpasste damit die Chance auf einen weiteren Treffer vor der Pause. Mit einem 1:0 ging es kurz darauf in die Kabine.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit schien die Kölner Abwehr noch nicht ganz bereit zu sein, sodass Sebastian Andersson mit dem Ball frei auf das Tor zulaufen konnte. Aus spitzem Winkel legte er den Ball über die Linie, wo ihn Sebastian Bornauw noch zu retten versuchte. Vergeblich: 2:0 für den 1. FC Union Berlin (51.). In der 60. Minute bekamen auch die Geißböcke eine Torchance. Dominik Drexler zog mit dem Ball auf den Kasten zu, Rafal Gikiewicz bewahrte Union jedoch vor dem Gegentreffer. Trotz vieler Freistöße gelang es den Kölnern nicht, den Anschlusstreffer zu erzielen.

Gut zehn Minuten vor Ende noch einmal eine Chance für die Eisernen: In einer Kontersituation konnte Marius Bülter von links auf das Tor zulaufen, Julian Ryerson verfehlte seinen Pass aber knapp.

Nach drei Minuten Nachspielzeit erfolgte der Abpfiff der Partie. Union behält drei wohlverdiente Punkte zuhause.

Urs Fischer zeigte sich nach Abpfiff zurückhaltend: „Die ersten dreißig Minuten war Köln die bessere Mannschaft. Das 1:0 spielte uns dann aber in die Karten und gab uns zusätzlich Selbstvertrauen. In der zweiten Hälfte war unser Auftritt so, wie wir es von Beginn an zeigen wollten. Es war nicht unverdient, dass wir gewonnen haben, aber es gibt noch jede Menge, woran wir arbeiten müssen“, so Unions Cheftrainer auf der Pressekonferenz nach dem Spiel.

Für Union geht es am nächsten Sonnabend, dem 14.12.2019, weiter gegen den nächsten Aufsteiger. In Paderborn kämpfen die Eisernen um die nächsten drei Punkte.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 09/12/2019 21:34

In Paderborn:

Restkarten verfügbar

[Linked Image]

Für das Auswärtsspiel des 1. FC Union Berlin am kommenden Sonnabend (15.12.2019) sind aktuell noch einige Restkarten zu haben.

Die Tickets für den Gästeblock in der Benteler-Arena stehen Union-Mitgliedern ab sofort im Union-Zeughaus Waldseite zur Verfügung:

Sitzplatz

Vollzahler Block G/H: 39,00 Euro

Bitte beachten: Die Karten können ausschließlich im Union-Zeughaus Waldseite erworben werden und stehen (nach Verfügbarkeit) bis spätestens Donnerstag um 15 Uhr zur Verfügung.

Öffnungszeiten Union-Zeughaus Waldseite:

Montag bis Freitag: 10 Uhr bis 19 Uhr
Samstag: 10 Uhr bis 16 Uhr

Alle Preise verstehen sich inkl. MwSt. und zzgl. Vorverkaufsgebühren

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 09/12/2019 21:37

Vorverkaufsinformation:

Auswärts in Dortmund

[Linked Image]

Am Sonnabend, dem 01.02.2020 um 15:30 Uhr spielt der 1. FC Union Berlin auswärts gegen Borussia Dortmund.

Die Tickets für die Partie im Signal Iduna Park sind ab dem 10.12.2019 erhältlich. Der vom Eisernen V.I.R.U.S. eingesetzte Sonderzug kann bereits online gebucht werden.

An den ersten beiden Verkaufstagen stehen die Karten ausschließlich online zur Verfügung. Am dritten Verkaufstag können - nach Verfügbarkeit - die Tickets ab 11 Uhr auch im Union-Zeughaus Waldseite erworben werden.

Kaufberechtigt sind an den ersten drei Verkaufstagen nur Mitglieder ohne Auswärtsdauerkarte und der Erwerb ist auf ein Ticket pro Spiel limitiert.

Sollten nach den ersten drei Verkaufstagen noch Karten verfügbar sein, folgt am vierten Tag (13.12.2019) ab 11 Uhr online und im Union-Zeughaus Waldseite der freie Verkauf mit einer Limitierung von maximal vier Tickets pro Spiel.

Für die Partie stehen folgende Tickets zur Verfügung:

Gästestehplatzbereich (Unterrang Nordtribüne | Blöcke 8; 60; 61)

Vollzahler: 19,00 Euro*

Ermäßigt: 12,50 Euro*

Gästesitzplatzbereich (Nordosttribüne | Blöcke 55; 56; 57; 58; 59)

Vollzahler PK 4: 48,50 Euro*

Vollzahler PK 5: 41,00 Euro*

Vollzahler PK 6: 34,50 Euro*

*Preise inkl. VVK- sowie Onlinegebühren. Ggf. fallen zusätzliche Versandkosten an.

Die Öffnungszeiten des Union-Zeughaus Waldseite sind wie folgt:

Montag - Freitag von 10:00 - 19:00 Uhr
Samstag von 10:00 - 16:00 Uhr

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 12/12/2019 12:01

Erstes Heimspiel des neuen Jahres:

Losverfahren für Augsburg startet Freitag

Der 1. FC Union Berlin empfängt am Sonnabend, dem 25.01.2020 den FC Ausburg zum ersten Heimspiel des neuen Jahres im Stadion An der Alten Försterei. Auch für diese Partie wird der Kartenverkauf mittels eines Losverfahrens abgewickelt.

Ab Freitag, den 13.12.2019 stehen die Lose für das Heimspiel gegen die Fuggerstädter zur Verfügung.

Dabei sind ausschließlich Vereinsmitglieder ohne Dauerkarte berechtigt, am viertägigen Losverfahren teilzunehmen. Die kostenfreien Lose (Steh- oder Sitzplatz) können zum Verkaufsstart ab 10 Uhr online im Union-Zeughaus gebucht werden. Die Benachrichtigung der Gewinner und der Kartenerwerb erfolgt am kommenden Donnerstag.

Nachfolgend die Informationen zum Losverfahren:

Heimspiel vs FC Augsburg

Fr 13.12.2019 | 10 Uhr bis Mo 16.12.2019 | 24 Uhr

Möglichkeit zur Teilnahme am Losverfahren FC Augsburg

Berechtigt: Mitglieder ohne Dauerkarte
Limitierung: Wahlweise ein Steh- oder ein Sitzplatzlos
Loserwerb: kostenfrei online unter www.union-zeughaus.de

Do 19.12.2019 | 10 Uhr bis Fr 20.12.2019 | 24 Uhr

Einlösung Gewinnlos zum Erwerb eines Tickets FC Augsburg

Berechtigt: Gewinner
Limitierung: 1 Ticket (Steh –oder Sitzplatz je nach Losgewinn)
Einlösung/Ticketbuchung: online unter www.union-zeughaus.de

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 12/12/2019 12:03

Union gratuliert ehemaligem Spieler:

[Linked Image]

Der frühere Union-Spieler Henry Treppschuh feiert am heutigen Donnerstag seinen 60. Geburtstag.

Henry hatte sich 1973 für den Nachwuchsbereich des 1. FC Union Berlin empfohlen. Fünf Jahre später wurde er erstmals in einer DDR-Oberliga-Begegnung aufgeboten, und er entwickelte sich stetig zum Stammspieler. Bis zum Winter 1985 lief er mit der 1. Mannschaft der Rot-Weißen in 126 Pflichtspielen auf, in denen er als defensiver Mittelfeldspieler zwei Tore erzielte. Nach seinem Militärdienst und späteren Einsätzen in der 2. Union-Mannschaft setzte „Treppe“ 1988 seine Laufbahn bei Rotation Berlin und später bei Stahl Hennigsdorf fort. In den vergangenen Jahren war er auch für die Union-Traditionsmannschaft aktiv.

Alles Gute, Henry! Herzliche Glückwünsche – Eisern Union!

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 13/12/2019 16:16

Mit gutem Gefühl zum Mitaufsteiger:

Union zu Gast beim SC Paderborn 07

[Linked Image]

Am Sonnabend, dem 14.12.2019, ist der 1. FC Union Berlin zu Gast in Paderborn. Die Partie am 15. Spieltag der aktuellen Bundesligasaison wird um 15:30 Uhr in der Benteler-Arena angepfiffen.

Rückblick auf den vergangenen Spieltag:

Union siegte am letzten Spieltag gegen Mitaufsteiger Köln. In einem umkämpften Spiel waren die Eisernen die überlegene Mannschaft, spielten sich gute Chancen heraus und ließen hinten wenig zu. So gelang ihnen dank eines Doppelpacks von Sebastian Andersson am Ender der verdiente 2:0-Heimsieg. Die Köpenicker stehen damit momentan auf dem 10. Tabellenplatz.

Der SC Paderborn 07 spielte zuletzt beim SV Werder Bremen. Dominante Bremer setzten den Aufsteiger unter Druck, kamen aber trotzdem nicht zum erfolgreichen Abschluss. In der Schlussphase gelang es den kämpferischen Paderbornern jedoch, sich mit dem langersehnten Siegtreffer in der 90. Minute für die hartnäckige Gegenwehr zu belohnen.

Gegnercheck:

Der SC Paderborn 07 und der 1. FC Union Berlin treten das erste Mal in der Bundesliga gegeneinander an, beide stiegen im Sommer 2019 aus der 2. Liga auf. Die Köpenicker kennen ihren Mitaufsteiger noch aus früheren Zeiten, die Vereine treffen bereits seit der Regionalliga immer wieder aufeinander. Die heimstarken Unioner rechnen sich auch auswärts in Paderborn gute Chancen aus: Die Ostwestfalen konnten keines ihrer letzten vier Heimspiele gegen die Eisernen gewinnen.

Der SC Paderborn 07 liefert in der Bundesliga einen nimmermüden Kampf um den Klassenerhalt. Mit acht Punkten aus 14 Spielen haben sie am letzten Spieltag die rote Laterne nach Köln weitergereicht und stehen aktuell auf dem vorletzten Tabellenplatz. Paderborns Trainer weiß um die bevorstehende Aufgabe: „Die Unioner verfügen über eine hohe Mentalität und spielen den Fußball, der Erfolg bringt. Das heißt nicht, dass sie nur lange Bälle spielen. Wir müssen deren Kompaktheit auflösen“, so Steffen Baumgart auf der Pressekonferenz zum Spiel. Dafür stehen den Ostwestfalen am Sonnabend alle Spieler zur Verfügung.

Auch Urs Fischer kennt die Stärken des kommenden Gegners genau: „Ich glaube, Paderborn wird sehr selbstbewusst auftreten, das zeigen sie selbst in Phasen, in denen die Resultate nicht stimmen. Sie haben ihren Plan und setzen diesen konsequent um. Es gibt genügend Argumente für uns, sehr wachsam zu sein“, teilte Unions Cheftrainer auf der Pressekonferenz vor dem Spiel mit.

Bis auf die länger ausfallenden Union-Profis Grischa Prömel, Akaki Gogia, Keven Schlotterbeck und Laurenz Dehl sind alle Spieler einsatzbereit.

Serviceinfos:

Der Gästeblock in der Benteler-Arena ist ausverkauft. Es gibt aber noch Karten für den Heimbereich.

Wer nicht vor Ort dabei sein wird, kann das Spiel wie immer über die Social Media-Kanäle des 1. FC Union Berlin oder den Union-Liveticker verfolgen.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 14/12/2019 22:49

Hübner trifft in der Schlussphase den Pfosten
Paderborn holt Unentschieden gegen Baumgarts alte Liebe Union

In der Anfangsphase schienen spielbestimmende Unioner alles im Griff zu haben und führten völlig verdient 1:0. Paderborn schlug bereits vor dem Seitenwechsel zurück. Im zweiten Abschnitt war das Duell der beiden Aufsteiger, trotz eines Pfostentreffers der Gäste, eines auf Augenhöhe und endete verdient 1:1.

[Linked Image]
Jubelten nur kurz: Die Unioner Spieler um Torschütze Ingvartsen (Mitte). imago images

Paderborns Coach Steffen Baumgart nahm nach dem zweiten Saisonsieg (1:0 in Bremen) keine Änderung in der Startformation vor. Für den ehemaligen Union-Spieler war es ein besonderes Spiel, bei dem trotzdem nur ein Sieg zählte.

Union-Trainer Urs Fischer wechselte im Vergleich zum 2:0 gegen den Effzeh nur einmal: Bülter begann im Dreier-Angriff für Polter (Bank).

Union presst und geht in Führung

Die Gäste aus Berlin machten von Beginn an klar, was ihr Spielplan war: Sie setzten Paderborn früh unter Druck und ließen den Gegner nicht in die typischen schnellen Umschaltsituationen kommen. Gerade als es so schien, als ob sich der SCP etwas befreien konnte, schlugen die Eisernen zu: Über Gentner kam der Ball in die Mitte, Gjasula versuchte noch zu klären, doch Ingvartsen kam 20 Meter vor dem Tor trotzdem an den Ball und schlenzte ihn herrlich in den linken Winkel zum 1:0 (7.).

Union hat eigentlich alles im Griff - trotzdem trifft Paderborn

Mit der Führung im Rücken wurde Union noch sicherer und hatte kurz danach die nächste Chance durch Gentner, der aufgrund einer Abseitsposition zurückgepfiffen wurde (12.). Vom SCP kam offensiv weiterhin nichts. Auf der Gegenseite musste Collins nach einer Ecke gegen Bülters Versuch auf der Linie per Kopf klären (20.). Nach einer halben Stunde zogen sich die Eisernen etwas zurück und überließen den Ostwestfalen mehr vom Spielfeld - und die Elf von Steffen Baumgart nutzte dies sofort: Geburtstagskind Gjasula verlängerte per Kopf eine Flanke von Antwi-Adjei. Am zweiten Pfosten rauschte Pröger heran und traf ins kurze Eck zum 1:1 (33.).

Die Gäste aus Berlin versuchten nach dem Gegentreffer das Tempo wieder anzuziehen: Hübner brachte nach einem langen Trimmel-Freistoß aus kurzer Distanz den Ball nicht richtig unter Kontrolle (36.). Auch Anderssons Kopfball kurz darauf kam nicht aufs Tor (38.). Der SCP war nun besser in der Partie, erspielte sich aber weiterhin wenige Chancen. Trotzdem hätte Zolinski kurz vor dem Seitenwechsel aus dem Gewühl heraus treffen können (44.).

Viel Leerlauf und wenige Chancen

Der zweite Abschnitt begann sehr träge, es spielte sich viel zwischen den beiden Strafräumen ab. Passend zum Nieselregen in Paderborn, war auch das Spiel lange nicht mehr so unterhaltsam wie in der Anfangsphase. Union verdichtete die Räume gut und auch die Ostwestfalen standen jetzt besser in der Defensive. Es dauerte bis zur 64. Minute, bis es wieder Nennenswertes aus den Sechzehnmeterräumen zu berichten gab: Ingvartsen traf eine Trimmel-Hereingabe aus acht Metern nicht richtig.

Hübner an den Pfosten

Nach der Hereinnahme von Michel und Holtmann kam Paderborn öfter in Situationen, die ihnen liegen - das schnelle Umschaltspiel. Es fehlte aber die Genauigkeit, Lenz klärte in höchster Not vor Antwi-Adjei (76.). Kurz zuvor hatte erneut Ingvartsen aus elf Metern über den Ball geschlagen und den Konter erst ermöglicht. Beide Teams wollten sich nicht mit der Punkteteilung zufrieden geben, weil aber die letzte Konsequenz fehlte und Hübner kurz vor dem Ende nur den Pfosten traf (83.), blieb es beim 1:1.

Es steht eine englische Woche an. Paderborn gastiert am Mittwoch (20.30 Uhr) in Gladbach. Für Union Berlin geht es bereits am Dienstag (20.30 Uhr) gegen Hoffenheim weiter.

Quelle: kicker.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 15/12/2019 11:26

Remis gegen Mitaufsteiger:

Union holt einen Punkt in Paderborn

[Linked Image]

Der 1. FC Union Berlin verabschiedet sich mit einem 1:1-Unentschieden aus Paderborn. In einem hart umkämpften Spiel gelang es keinem der beiden Bundesligaaufsteiger das Spiel für sich zu entscheiden.

SC Paderborn 07: Zingerele – Jans, Kilian, Schonlau, Collins – Pröger (74. Holtmann), Gjasula, Vasiliadis, Antwi-Adjej – Mamba (68. Michel), Zolinski (85. Cauly)

1. FC Union Berlin: Gikiewicz - Friedrich, Hübner, Parensen – Trimmel, Andrich, Gentner, Lenz – Ingvartsen (77. Becker), Bülter (68. Mees) – Andersson (89. Ujah)

Tore: 0:1 Ingvartsen (7.), 1:1 Pröger (33.)

Zuschauer: 14.414

Das Spiel gegen Mitaufsteiger SC Paderborn 07 bestritt das Team von Union-Trainer Urs Fischer in bewährter 3-4-3 Formation. Im Vergleich zum letzten Spieltag, setzte er im heutigen Spiel auf Sebastian Andersson als alleinige Spitze, auf den Außenbahnen wurde der schwedische Stürmer von Marius Bülter und Marcus Ingvartsen flankiert.

Direkt zu Beginn der Partie gelang es dem 1. FC Union Berlin, die Hausherren unter Druck zu setzen. Dieser Ehrgeiz wurde mit einem frühen Tor in der 7. Minute durch Marcus Ingvartsen belohnt. Nach einer Vorlage von der linken Außenbahn schoss der Däne den Ball von der Strafraumkante sehenswert in den Winkel – unhaltbar für Paderborns Keeper Leopold Zingerle. Durch den Führungstreffer wachgerüttelt, probierte das bis dahin defensive Paderborn sein Glück vor allem über die Außenbahnen. Die Angriffsversuche konnten jedoch von der gut sortieren Abwehr der Eisernen unterbunden werden.

Knapp 15 Minuten später folgte die nächste Chance für Union: Nach einer Ecke von links durch Christopher Trimmel, landete der Ball vor den Füßen von Marius Bülter, der aus der Drehung vor dem Tor zum Abschluss kam. Paderborns Spieler Jamilu Collins rette das Leder jedoch in letzter Sekunde von der Linie.

Die Ostwestfalen erhöhten daraufhin den Druck auf ihre Gäste. Nach 33. Spielminuten schafften sie es, sich durch die Abwehr durchzukämpfen und erzielten durch einen Überraschungsangriff den Ausgleichstreffer: Christopher Antwi-Adjei flankte den Ball von links in den Strafraum, wo er von Jürgen Gjasula verlängert und von Kai Pröger letztendlich aus spitzem Winkel in der unteren rechten Ecke versenkt wurde.

Mit einem Remis verabschiedeten sich beide Teams nach 45 Minuten in die Kabinen. Die zweite Hälfte verlief deutlich ruhiger als die erste. Die Köpenicker kontrollierten das Geschehen auf dem Rasen, Paderborn verlegte sich aufs Kontern. Immer wieder erarbeitete sich Union gute Möglichkeiten, ließ die letzte Konsequenz im Abschluss jedoch vermissen. Nach feiner Hereingabe von Kapitän Trimmel scheiterte Ingvartsen zentral vor dem Tor, der besser postierte Marius Bülter hätte dabei ebenfalls zum Abschluss kommen können (64.).

Beide Teams lieferten sich auf dem durchnässten Rasen ein packendes Duell, was Schiedsrichter Sven Jablonski immer wieder mit gelben Karten quittierte. Eine Viertelstunde vor Schluss wurden auch die Ostwestfalen noch einmal gefährlich, nach einer schnellen Umschaltsituation schoss der mittlerweile eingewechselte Sven Michel jedoch über den Kasten von Rafal Gikiewicz (76.). In der Schlussphase drückte Union weiter auf den Sieg, nach Kopfballhereingabe von Michael Parensen scheiterte Innenverteidiger Florian Hübner jedoch um Zentimeter am Paderborner Gehäuse. Die Kugel landete nur am linken Pfosten. Nach nur einer Minute Nachspielzeit beendete Jablonski die Partie schließlich beim Stande von 1:1.

Union-Trainer Urs Fischer nach dem Spiel: „Ich bin zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft. Wir hatten den Gegner über 90 Minuten im Griff. Es war ein zweikampfbetontes Spiel mit den klareren Chancen auf unserer Seite. 20 Punkte in der Tabelle sehen nicht schlecht aus, sind aber eine Momentaufnahme. Jetzt heißt es dranbleiben und weitere Punkte holen“, so der Cheftrainer auf der Pressekonferenz.

Für Union geht es bereits am Dienstag, dem 17.12.2019, mit dem nächsten Spiel weiter. In der englischen Woche ist die TSG Hoffenheim zu Gast im Stadion An der Alten Försterei.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 16/12/2019 11:01

Sportler des Jahres:

Mannschaft und Trainer ausgezeichnet

[Linked Image]

Am heutigen Abend (14.12.2019) fand im Hotel Estrel die traditionelle CHAMPIONS-Gala statt, bei der seit 1979 jährlich Berlins Sportler des Jahres gekürt werden.

Der 1. FC Union Berlin hatte doppelten Grund zur Freude: Die Union-Profis wurden als Mannschaft des Jahres ausgezeichnet, Cheftrainer Urs Fischer durfte sich über den Titel "Trainer des Jahres" freuen.

Da die Eisernen am Nachmittag in der Benteler-Arena in Paderborn ihr vorletztes Auswärtsspiel des Jahres bestreiten mussten, konnten weder Kapitän Christopher Trimmel noch Unions Übungsleiter die Preise persönlich entgegennehmen.

Für die Gäste der Champions-Gala gab es allerdings von beiden eine kurze Grußbotschaft verbunden mit dem herzlichen Dank an alle, die für die Eisernen gestimmt haben.

Als "Mannschaft des Jahres" konnten die Köpenicker bislang vier Mal den Titel mit nach Hause nehmen, als "Trainer des Jahres" wurden mit Uwe Neuhaus und Georgi Wassilev bislang zwei Union-Trainer ausgezeichnet.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 16/12/2019 22:52

Letztes Heimspiel des Jahres:

Union empfängt Hoffenheim an der Alten Försterei

[Linked Image]

Im Rahmen der Englischen Woche empfängt der 1. FC Union bereits am Dienstag, dem 17.12.2019, die TSG 1899 Hoffenheim im Stadion An der Alten Försterei. Der Anpfiff erfolgt um 20:30 Uhr.

Rückblick auf den vergangenen Spieltag:

Am letzten Wochenende war Union zu Gast beim SC Paderborn 07. Der frühe Führungstreffer der Unioner in der 7. Minute durch Marcus Ingvartsen rüttelte die defensiveren Paderborner wach. Sie erhöhten den Druck und schafften es in der 33. Minute, sich durch die sonst sichere Union-Abwehr hindurchzukämpfen. Diese Aktion führte zum Ausgleichstreffer für den SC Paderborn 07. Die Eisernen kontrollierten das Spiel weitgehend, am Ende stand ein 1:1-Unentschieden gegen den Mitaufsteiger.

Für die TSG 1899 Hoffenheim war der vergangene Spieltag ein gebrauchter. Zuhause gegen den FC Augsburg mussten die Hoffenheimer bereits in der 11. Minute das erste Gegentor hinnehmen. Zwar gelang ihnen drei Minuten später der Ausgleich, das hielt die treffsicheren Augsburger jedoch nicht davon ab, in der zweiten Halbzeit noch drei weitere Tore zu erzielen. Das Aufbäumen der Gastgeber kam am Ende zu spät – Hoffenheim verlor zuhause 2:4 gegen den FC Augsburg.

Gegnercheck:

Der 1. FC Union Berlin und die TSG Hoffenheim treffen das erste Mal aufeinander. In der Tabelle sind sie momentan Nachbarn, lediglich ein Punkt trennt die beiden Mannschaften voneinander. Beide Teams konnten in der Hinrunde bisher sechs Siege erzielen, am Dienstag findet demnach ein Kopf-an-Kopf Rennen um den siebenten Sieg statt.

Der Cheftrainer der TSG Hoffenheim weiß, was ihn in der Hauptstadt erwartet: „Das Stadion und die Fans helfen den Berlinern sehr. Auf dem Platz ist Union physisch stark, sie machen bisher einen guten Job“, stellte Alfred Schreuder auf der Pressekonferenz vor dem Spiel fest.

Für das Spiel an der Alten Försterei steht der TSG der gesamte Kader zur Verfügung.

Auch Urs Fischer ist sich der Schwere der bevorstehenden Aufgabe bewusst: „Hoffenheim hat zwei Gesichter. Sie können abwartend spielen, aber auch pressen. Wir werden sehen, welches Gesicht sie uns morgen zeigen, aber wir sind auf beide vorbereitet. Die Mischung zwischen Ballbesitz und schnellem Spiel bekommen sie sehr gut hin, die Mannschaft ist sehr variabel. Für mich ist entscheidend, dass wir unsere Leistung wieder auf den Platz bekommen. Wir sind gut organisiert auf dem Feld, haben die Fans im Rücken, brauchen aber auch – wie in jedem Spiel – das nötige Wettkampfglück“, so der Union-Trainer.

Nicht zur Verfügung stehen die Langzeitverletzen Grischa Prömel, Akaki Gogia, Keven Schlotterbeck und Laurenz Dehl. Felix Kroos sowie Christopher Lenz sind angeschlagen, ihr Einsatz am Dienstag ist bisher noch fraglich.

Serviceinfos:

Das Stadion An der Alten Försterei ist – bis auf den Gästeblock – ausverkauft. Karten für den Heimbereich können mit etwas Glück noch auf dem Ticket-Zweitmarkt erworben werden. Am Spieltag wird es auch für den Gästeblock keine Tageskassen geben.

Wer keine Karte mehr bekommen hat, kann das Spiel über die Social-Media-Kanäle der Eisernen oder im Liveticker verfolgen.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 17/12/2019 22:55

Referee Storks zückt acht Gelbe Karten
Bebou und Baumgartner beenden Hoffenheims Durststrecke

In einer kampfbetonten Partie sicherte sich Hoffenheim bei Union Berlin einen 2:0-Auswärtserfolg. Wenig spielerische Elemente und je eine Chance auf beiden Seiten markierten den torlosen Durchgang eins. Ein abgefälschter Fernschuss vorentschied das Duell kurz nach Wiederanpfiff zugunsten der TSG, die sich in der Defensive auch dank Baumann fast unantastbar zeigte.

[Linked Image]
Die Führung für Hoffenheim: Ihlas Bebou erzielt das 1:0. imago images

Union Berlins Trainer Urs Fischer stellte im Vergleich zum 1:1 in Paderborn zweimal um: Für Parensen und Bülter kamen Subotic und Ujah zum Zug.

Auch Hoffenheims Coach Alfred Schreuder setzte gegenüber der 2:4-Niederlage gegen Augsburg zweimal auf neues Personal: Posch und Hübner spielten für Akpoguma und Bicakcic.

Mit mehr Ballbesitz für die TSG startete die Partie in Köpenick, ins letzte Drittel konnten die Gäste in einem intensiv geführten Duell aber nicht vielversprechend vordringen. Gefährlicher war Union, zunächst nach zwei Eckbällen (8., 12.).

Ujah verpasst das 1:0

Und dann auch aus dem Spiel, als Ingvartsens Flanke den im Zentrum mitgelaufenen Ujah fand, doch der Nigerianer frei vor dem schnell herausgekommenen Baumann etwas zu spät an den Ball kam und verzog (13.).

Spielerischer Glanz war an der Alten Försterei kaum zu sehen, viele Zweikämpfe und immer wieder Unterbrechungen aufgrund von etlichen Freistößen hemmten den Spielfluss doch sehr. Hoffenheim wurde phasenweise zurückgedrängt, fing sich im Laufe des ersten Durchgangs aufgrund der strengen Linie von Referee Sören Storks drei Gelbe Karten ein - und etliche Standardsituationen, die sie gegen die Berliner Spezialisten wiederum gut verteidigten.

Kramaric vergibt die beste Chance

Nennenswerte Chancen gab es bis auf einen Freistoß-Aufsetzer des aktiven Skov aus großer Distanz (35.) so schlichtweg nicht - bis die Kraichgauer mustergültig konterten, aber Kramaric nach Bebous Zuspiel frei vor Gikiewicz knapp über den Balken schoss (40.).

Lenz fälscht Bebous Fernschuss unglücklich ab

Nach Wiederanpfiff Glück für den Aufsteiger, dass Storks Subotics Foul an Bebou kurz vor der Strafraumgrenze nicht ahndete (49.). Bebou "rächte" sich auf seine Weise: Nach einem hohen Pass aus dem Mittelfeld gewann zwar Friedrich das Luftduell gegen Kramaric, aber der Ball kam zu Bebou. Der Togolese bewegte sich nach rechts weg und zog aus 20 Metern ab - Lenz fälschte noch ab, über Gikiewicz hinweg senkte sich das Leder unter die Latte (56.).

Die Eisernen intensivierten ihre Angriffsbemühungen umgehend, bissen sich jedoch immer wieder an der nach wie vor sattelfesten Abwehr der Kraichgauer fest. Fischer schöpfte nach und nach sein Auswechselkontingent aus, doch nur Gentners Abschluss verdiente die Bezeichnung Chance (74.).

Baumann pariert famos

Union ließ die Gäste nicht mehr aus dem Klammergriff - und hätte sich für sein unermüdliches Anrennen fast belohnt, als Bülters Querpass Andersson fand. Doch Baumann entschärfte den Schuss des Torjägers aus elf Metern mit einer Weltklasse-Parade (83.) und bewahrte sein Team vor dem Ausgleich.

Joker-Kombination zum 2:0

Hinten rettete Baumann - und vorne besiegelte eine Joker-Kombination die Berliner Niederlage endgültig: Nordtveit war vor Bülter am Ball und setzte zum Solo in den Strafraum an, Baumgartner übernahm und traf per Außenrist an Gikiewicz vorbei zur Entscheidung (90.+1).

Union tritt zum Jahresabschluss am Sonntag (15.30 Uhr) in Düsseldorf an. Hoffenheim, das nach zuletzt nur einem Punkt aus vier Spielen wieder dreifach punktete, empfängt am Freitag (20.30 Uhr) Borussia Dortmund.

Quelle: kicker.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 18/12/2019 11:18

Niederlage an der Alten Försterei:

Union unterliegt Hoffenheim mit 0:2

[Linked Image]

Im letzten Heimspiel des Jahres unterliegt der 1. FC Union Berlin der TSG 1899 Hoffenheim mit 0:2.
Die erste Halbzeit gehört klar den Eisernen, die den Ball gut unter Kontrolle haben und das Spiel dominieren. Nach der Pause gehen die Hoffenheimer durch einen abgefälschten Schuss etwas glücklich in Führung und sichern sich mit dem zweiten Treffer in der Nachspielzeit den Auswärtssieg.

1.FC Union Berlin: Gikiewicz – Friedrich, Hübner, Subotic (80. Abdullahi) – Trimmel, Andrich, Ingvartsen (68. Polter), Gentner, Lenz – Andersson, Ujah (68. Bülter)

TSG 1899 Hoffenheim: Baumann – Kaderabek (64. Bicakcic), Posch, Hübner, Skov – Samassekou (60. Nordtveit), Grillitsch – Bebou, Rudy, Adamyan (85. Baumgartner) – Kramaric

Tore: 0:1 Bebou (56.), 0:2 Baumgartner (90. + 1)

Zuschauer: 20.350

Im letzten Heimspiel des Jahres setzte Urs Fischer auf eine 3-5-2 Formation mit Sebastian Andersson und Anthony Ujah als Doppelspitze. Im Vergleich zum Spiel in Paderborn stand Neven Subotic für Michael Parensen in der Abwehr.

Union schaffte es, die sonst spielstarken Hoffenheimer bereits innerhalb der ersten Minuten zu kontrollieren. In der 13. Minute landete ein hoher Ball von Marcus Ingvarsten bei Anthony Ujah, der frei vorm gegnerischen Tor stand. Der Mittelstürmer erwischte den Ball jedoch nicht richtig und schoss knapp am rechten Pfosten vorbei.

Gute zehn Zeigerumdrehungen später die nächste Chance für den freistehenden Anthony Ujah, die er gezielt nutzte und auf den Kasten feuerte. Ein Gegenspieler grätschte jedoch in letzter Sekunde dazwischen und rettete damit die Hoffenheimer vor der gefährlichen Situation (24.).

Kurz vor der Pause ging die TSG zum Gegenangriff über: Ihlas Bebou zog außen über das rechte Mittelfeld. Im Strafraum passte er auf Andrej Kramaric, der an Rafal Gikiewicz vorbeischlenzte. Glück für Union: Der Ball ging am Ende knapp über die Latte (40.).

Nach 45 Minuten ging es für beide Mannschaften ohne Tore in die Halbzeitpause.

In der zweiten Hälfte wurde das Spiel merklich hitziger, was zu zahlreichen gelben Karten führte. Hoffenheim ließ sich davon jedoch nicht beirren und ging in der 56. Minute etwas glücklich in Führung. Ihlas Bebou traf mit einem abgefälschten Ball von der Strafraumgrenze. Rafal Gikiewicz war in dieser Situation machtlos. Damit stand 1:0-Führung für Hoffenheim.

Die Unioner versuchten, postwendend auszugleichen. In den darauffolgenden Minuten lieferten sich beide Mannschaften einen harten Kampf um die nächste Torchance, in dem die Köpenicker sich in der 83. Minute noch einmal durchsetzen konnten. Nach einem präzisen Pass von Marius Bülter in den Strafraum, brachte Sebastian Andersson das Leder mit einem harten Schuss aufs Tor. Torwart Oliver Baumann stand jedoch genau richtig und wehrte den Ball mit einer sensationellen Parade ab.

In der Nachspielzeit wollten es auch die Hoffenheimer noch einmal wissen. Harvard Nordtveit schaffte es, sich in den Strafraum durchzukämpfen. Dort legte er den Ball quer auf den mitgelaufenen Christoph Baumgartner, der mit dem rechten Außenrist einschoss. Mit diesem Treffer besiegelten die Hoffenheimer ihren Sieg an der Alten Försterei.

Urs Fischer bilanzierte auf der Pressekonferenz nach dem Spiel wie folgt: „Die Leistung von uns heute war gut, aber gut reicht manchmal nicht. Es hat uns heute an Effizienz und Entschlossenheit gefehlt, auch in den Zweikämpfen müssen wir hartnäckiger sein. Hoffenheim hatte bei den Chancen auch das nötige Wettkampfglück. Vielleicht fehlte uns das letzte Quäntchen Konsequenz. Dafür gibt es aber Gründe und daran müssen wir weiterarbeiten. Das wollen wir in Düsseldorf besser machen.“

Am Sonntag, dem 22.12.2019, geht es für Union weiter. Zum letzten Spiel der Hinrunde sind die Eisernen zu Gast bei Fortuna Düsseldorf. Der Anpfiff erfolgt um 15:30 Uhr in der Merkur-Spiel-Arena.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 19/12/2019 19:12

Vorverkaufsinformationen:

Vorverkäufe im Januar 2020 im Überblick


[Linked Image]

Im Januar des neuen Jahres stehen die Vorverkäufe für die nächsten Heim- und Auswärtspartien sowie des DFB-Pokalspiels des 1. FC Union Berlin an.

Dabei werden die Heimspielpartien weiterhin mittels eines viertägigen Losverfahrens abgewickelt, bei dem ausschließlich Vereinsmitglieder ohne Dauerkarte zur Teilnahme berechtigt sind.

Die kostenfreien Lose (Steh- oder Sitzplatz) können zu den unten stehenden Terminen jeweils ab 10 Uhr online im Union-Zeughaus gebucht werden. Das Losverfahren startet jeweils freitags, die Benachrichtigung der Gewinner und der Kartenerwerb jeweils donnerstags.

Für die Auswärtspartien gilt weiterhin:

An den ersten beiden Verkaufstagen stehen die Karten ausschließlich online zur Verfügung. Am dritten Verkaufstag können - nach Verfügbarkeit - die Tickets ab 10 Uhr auch im Union-Zeughaus Waldseite erworben werden.

Kaufberechtigt sind an den ersten drei Verkaufstagen nur Mitglieder ohne Auswärtsdauerkarte und der Erwerb ist auf ein Ticket pro Spiel limitiert.

Sollten nach den ersten drei Verkaufstagen noch Karten verfügbar sein, folgt am jeweils vierten Tag ab 11 Uhr online und im Union-Zeughaus Waldseite der freie Verkauf mit einer Limitierung von maximal vier Tickets pro Spiel.

Die Los- und Vorverkaufstermine im Januar 2020 im Überblick:

Heimspiele

1. FC Union Berlin : Bayer 04 Leverkusen

10.01.2020 bis 13.01.2020 | Los-Verkauf
16.01.2020 bis 17.01.2020 | Ticket-Kauf für Losgewinner
20.01.2020 | Öffnung Ticket-Zweitmarkt

1. FC Union Berlin : VfL Wolfsburg

24.01.2020 bis 27.01.2020 | Los-Verkauf
30.01.2020 bis 31.01.2020 | Ticket-Kauf für Losgewinner
03.02.2020 | Öffnung Ticket-Zweitmarkt

Auswärtsspiele

SV Werder Bremen : 1. FC Union Berlin
07.01.2020 | Start Vorverkauf

SC Verl : 1. FC Union Berlin
07.01.2020 | Start Vorverkauf

Eintracht Frankfurt : 1. FC Union Berlin
14.01.2020 | Start Vorverkauf

SC Freiburg : 1. FC Union Berlin
28.01.2020 | Start Vorverkauf

Die Öffnungszeiten im Zeughaus-Waldseite sind wie folgt:

Montag bis Freitag | 10:00 - 19:00 Uhr
Samstag | 10:00 - 16:00 Uhr

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 21/12/2019 11:24

Weihnachten und Silvester:

Geschäftsstellen geschlossen

[Linked Image]

Die Geschäftsstellen des 1. FC Union Berlin und des Nachwuchsleistungszentrums sowie das Union-Zeughaus Waldseite bleiben vom 24.12.2019 bis einschließlich 01.01.2020 geschlossen.

Der Geschäftsbetrieb wird am Donnerstag, dem 02.01.2020 zu den regulären Öffnungszeiten wieder aufgenommen.

Auch das Stadion hat zwischen den Feiertag geschlossen, öffnet allerdings für die große Silvesterparty am 31.12.2019 seine Türen.

Ebenfalls nicht persönlich erreichbar sind in dieser Zeit die Kollegen der Service-Hotline. Eingehende E-Mails an zeughaus@fc-union-berlin.de werden ab 02.01.2020 wieder bearbeitet.

Die Union-Zeughäuser in der Bahnhofstraße und im Ring-Center haben zwischen den Feiertagen wie gewohnt geöffnet - nur an Heiligabend & Silvester gelten verkürzte Öffnungszeiten von 10:00 bis 14:00 Uhr.

Öffnungszeiten im Union-Zeughaus Bahnhofstraße:

Montag - Samstag von 10:00 - 20:00 Uhr

Das Union-Zeughaus Ringcenter hat wie folgt geöffnet:

Quelle: fc-union-berlin.de

Montag - Samstag von 10:00 - 21:00 Uhr
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 21/12/2019 11:28

Abschluss der Hinrunde:

Union zu Gast in Düsseldorf

[Linked Image]

Zum letzten Spieltag der Hinrunde am Sonntag, dem 22.12.2019, ist der 1. FC Union Berlin zu Gast bei Fortuna Düsseldorf. Der Anpfiff erfolgt um 15:30 Uhr in der MERKUR-SPIEL-Arena.

Rückblick auf den letzten Spieltag

Aufgrund der Englischen Woche, fand das letzte Spiel der Unioner am Dienstagabend statt. Zu Gast im Stadion An der Alten Försterei war der Tabellennachbar aus Hoffenheim. Die heimstarken Eisernen lieferten der TSG einen engagierten Kampf, den die Gäste aber mit etwas Glück am Ende für sich entscheiden konnten. Union verlor zuhause mit 0:2.

Auch die Fortuna hatte am vergangenen Spieltag wenig Erfolg. In Augsburg unterlagen sie dem Gastgeber klar mit 0:3 und stehen damit momentan auf dem 17. Tabellenplatz.

Gegnercheck

Union und Düsseldorf kennen sich seit vielen Jahren und aus diversen Ligen, treffen an diesem Sonntag jedoch zum ersten Mal in der Bundesliga aufeinander. Insgesamt 26 Pflichtspiele gab es zwischen den beiden Mannschaften bereits – elf Siege gingen auf das Konto der Köpenicker, fünf endeten unentschieden.

In der laufenden Bundesliga-Saison läuft es bislang gut für Union: Mit 20 Punkten steht der Aufsteiger momentan auf Platz 11 der Tabelle. Die Fortuna hatte ihrerseits in den letzten Spielen etwas weniger Erfolg. Die Düsseldorfer sind seit sechs Bundesliga-Partien sieglos, in den letzten drei Spielen gelang ihnen dabei kein Treffer.

Keine Mannschaft will jedoch nicht mit einer Niederlage in die Winterpause gehen, auch nicht Düsseldorf: „Wir müssen körperlich dagegenhalten. Union ist zudem stark auf dem zweiten Ball. Wir sind vorbereitet, aber wir müssen es auch einfach am Sonntag auf den Platz bringen“, so Fortuna-Trainer Friedhelm Funkel auf der Pressekonferenz vor dem Spiel. Für das Spiel gegen die Eisernen, steht Fortuna Düsseldorf der gesamte Kader zur Verfügung.

Auch Union-Cheftrainer Urs Fischer ist sich der Qualität des Gegners bewusst: „Fortuna Düsseldorf hat eine gute Organisation gegen den Ball, sie gehen mit dem Ball mutig nach vorne und haben eine gute Geschwindigkeit in Umschaltmomenten. Das wird eine ganz schwierige Aufgabe. Auf beiden Mannschaften liegt Druck. Wir wollen Zuwachs auf dem Punktekonto, das Gleiche gilt für Düsseldorf. Es ist entscheidend, wie man mit diesem Druck umgeht - wir sind in der Vergangenheit mit Drucksituationen nicht schlecht umgegangen.“

Felix Kroos und Florian Hübner sind leicht angeschlagen, ihr Einsatz am Sonntag ist fraglich. Außerdem fehlen die Langzeitverletzen Grischa Prömel, Akaki Gogia, Laurenz Dehl und Keven Schlotterbeck.

Serviceinfos

Es sind noch Karten für den Gästeblock, wie auch für den Heimbereich in der MERKUR-SPIEL-Arena verfügbar. Die Tageskassen vor Ort werden geöffnet sein.

Wer nicht live vor Ort dabei sein kann, hat die Möglichkeit das Spiel über die Social-Media-Kanäle des 1. FC Union Berlin oder über den Liveticker verfolgen.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 22/12/2019 22:27

Union lässt Chancen liegen - F95 rückt auf Platz 16 vor
Thommys Sonntagsschuss beendet Fortunas Negativserie

Dank eines 2:1-Erfolgs gegen Union Berlin gewann Fortuna Düsseldorf nach sechs sieglosen Partien erstmals wieder und verbringt die Winterpause damit auf Platz 16. Fortuna ging mit einer knappen Führung in die Pause, kassierte nach Wiederbeginn aber schnell den Ausgleich. Union war danach zunächst dem zweiten Treffer näher - bis Joker Thommy kam.

[Linked Image]
Torschützen unter sich: Rouwen Hennings (re.) und Erik Thommy, nach dessen Tor in der 90. Minute. @ imago images

Düsseldorfs Trainer Friedhelm Funkel stellte nach dem 0:3 in Augsburg gleich auf fünf Positionen um: Statt Gießelmann, Barkok, Thommy (alle Bank) sowie Adams und Sobottka (nicht im Kader) begannen Hoffmann, Suttner, Bodzek (nach Gelb-Sperre), Fink und Ampomah.

Union-Coach Urs Fischer tauschte im Vergleich zum 0:2 gegen Hoffenheim dagegen nur zweimal: Parensen ersetzte Subotic (Bank) in der Defensive, Bülter spielte in der Offensive für Ujah (Bank).

Viel Kampf, wenig Ertrag - bis Hennings traumhaft trifft

Die Fortuna war von Beginn an um Offensive bemüht, Union hielt allerdings gut dagegen und hatte durch einen Außenpfostentreffer von Bülter, der das Aluminium aus kurzer Distanz an der Torauslinie traf (7.), die erste Chance. Weil sich beide Teams in den Zweikämpfen sehr präsent zeigten und es spielerisch zumeist an Tempo und Finesse fehlte, blieben gute Tormöglichkeiten über weite Strecken der ersten Hälfte rar. Gerade die Fortuna versuchte es oftmals aus der Distanz. Die lange Zeit beste Gelegenheit für die Hausherren hatte Kownacki mit einer Direktabnahme, doch Gikiewicz parierte (20).

Außer viel Elan und Kampf war in der Folge auf beiden Seite lange Zeit wenig zu sehen in Düsseldorf - bis in die 38. Minute: Fink, der im Luftduell Hübner mit dem Arm eher unabsichtlich im Gesicht traf, verlängerte einen Abschlag von Steffen genau zu Hennings. Der F95-Torjäger zog fast vom rechten Eck des Strafraums wuchtig ab und traf genau in den linken oberen Winkel - Traumtor (38.)! So durfte die Fortuna, die erstmals nach drei torlosen Partien wieder traf, mit einer Führung in die Halbzeit gehen.

Joker Thommy entscheidet spät

Bei Union blieb Hübner wohl angeschlagen in der Kabine, für den der offensivere Mees in die Partie kam. Nach einer Standardsituation gelang den Eisernen früh der Ausgleich. Zimmermann kratzte einen Kopfball von Friedrich nach Eckball gerade noch von der Torlinie, doch im Nachschuss versenkte Parensen die Kugel aus kurzer Distanz (48.). In der Folge zeigte sich die Fortuna verunsichert, während Union immer wieder recht leicht zu guten Abschlüssen kam. Steffen parierte sowohl gegen Andrich und Ingvartsen (je 61.) als auch Bülter und Andersson (72., 73.) gekonnt. Gentner köpfte nur knapp am Tor vorbei (75.).

Erst in der Schlussphase wurde auch F95 wieder aktiver. Hennings zwang Gikiewicz mit der Pike zu einer Parade (82.). Als alles schon nach einem Remis aussah zog Joker Thommy in der 90. Minute aus der Distanz einfach einmal ab - und traf mit einem Aufsetzer den rechten Innenpfosten, von wo der Ball in die Maschen prallte. Die Entscheidung zugunsten der Fortuna, die so ihre Negativserie beendete.

Düsseldorf empfängt zum Rückrundenauftakt am Samstag, den 18. Januar (15.30 Uhr), Werder Bremen. Union Berlin tritt drei Stunden später bei RB Leipzig an.

Quelle: kicker.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 23/12/2019 11:10

Keine Punkte in Düsseldorf:

Union verliert 1:2 gegen die Fortuna

[Linked Image]

Mit einer 1:2-Niederlage geht es für die Eisernen in die Winterpause. Trotz eines harten Kampfs können sich die Unioner in Düsseldorf am Ende nicht belohnen. Ein Überraschungstreffer in der 90. Minute führt die Düsseldorfer zum Sieg.

Fortuna Düsseldorf: Steffen – Zimmermann, Ayhan, Hoffmann, Suttner – Morales, Fink, Bodzek – Kownacki (90.+ 2 Bormuth), Hennings, Ampomah (67. Thommy)

1.FC Union Berlin: Gikiewicz – Friedrich, Hübner (46. Mees), Parensen – Trimmel, Andrich, Gentner, Lenz – Ingvartsen (62. Ujah), Andersson, Bülter (83. Ryerson)

Tore: 1:0 Hennings (38.), 1:1 Parensen (48.), 2:1 Thommy (90.)

Zuschauer: 45.490.

Im Gegensatz zur Partie am vergangenen Spieltag, nahm Union-Trainer Urs Fischer heute im letzten Spiel des Jahres zwei personelle Veränderungen vor. Statt Neven Subotic verteidigte Routinier Michael Parensen in der Dreierkette, in der Offensive ersetzte Marius Bülter Anthony Ujah.

Die Fortuna zeigte sich auf dem Rasen von der ersten Minute an hoch motiviert, immer wieder setzten sie die Köpenicker mit aggressiven Zweikämpfen und schnellen Angriffen unter Druck.

Während Union in Person von Michael Parensen nach einer Ecke nur den Außenpfosten traf (7.), sorgte auf der Gegenseite vor allem der umtriebige Opoku Ampomah immer wieder für Gefahr vor dem Kasten von Rafal Gikiewicz. Der Ghanaer gewann den Ball in der eigenen Hälfte, zielte in dem daraus folgenden Konter jedoch zu zentral - Gikiewicz parierte den Abschluss ohne Probleme.

Den Köpenickern gelang es in der ersten Halbzeit nur phasenweise, die Kontrolle im Spiel zu gewinnen und zu Abschlüssen zu kommen. Nach einer schönen Kombination durch das Mittelfeld, tauchte Marcus Ingvartsen frei im Strafraum auf. Beim daraus resultierenden Kopfball zielte der junge Däne jedoch deutlich zu hoch (38.) – der Ball ging flog über die Latte.

Besser machten es die Hausherren auf der anderen Seite: Ein Abstoß von Fortuna-Schlussmann Zack Steffen wurde von Kapitän Oliver Fink per Kopf in den Lauf von Rouwen Hennings verlängert. Der zog aus spitzem Winkel ab und versenkte den Ball sehenswert im Winkel (38.). Doppelt bitter für die Eisernen: Beim Kopfballduell mit Fink verletzte sich Florian Hübner im Gesicht und konnte nach der Pause nicht zurück auf Platz.

Für den angeschlagenen Hübner brachte Urs Fischer nach dem Seitenwechsel Joshua Mees in die Partie und stellte taktisch auf Viererkette um. Die erste Chance in Abschnitt Zwei verzeichnete erneut Hennings, diesmal rauschte sein Abschluss aus spitzem Winkel jedoch deutlich am Ziel vorbei (47.).

Union antwortete direkt und erzielte den überraschenden Ausgleich durch Parensen (48.). Eine Trimmel-Ecke verwertete Marvin Friedrich mustergültig per Kopf, Matthias Zimmermann kratze das Leder zwar in höchster Not, den Nachschuss drückte Parensen jedoch locker über die Linie. Nach dem Ausgleich entwickelte sich ein für alle Zuschauer spannendes Spiel, in dem beide Teams mutig nach vorne spielten und von den Fehlern der Gegenseite profitierten. Besonders nach Standardsituationen zeigte sich Union extrem gefährlich, immer wieder kamen die Köpenicker an den Ball, konnten die Kugel dann allerdings nicht entscheidend in Richtung des Kastens befördern. Bei den Hausherren sorgten Hennings, Kownacki und der eingewechselte Erik Thommy für Gefahr bei schnellen Tempogegenstößen.

In der 68. Minute ergab sich nächste Möglichkeit für die Eisernen: Marius Bülter stand frei und nutzte die Gelegenheit, indem er aus einiger Distanz gen Tor schoss – das Leder flog jedoch knapp am rechten Pfosten vorbei.

Vier Zeigerumdrehungen später wieder eine Chance für Marius Bülter, der das Leder nach einem präzisen Pass in Richtung Unterseite der Latte setzte. Zack Steffen kann den Ball jedoch rechtzeitig retten.

Die darauffolgenden Minuten erhöhten die Köpenicker den Druck auf die Gastgeber und erspielten sich weitere Chancen, denen allerdings der Abschluss fehlte. Kurz vor Abpfiff holten die Düsseldorfer nochmal zum Gegenangriff aus. Erik Thommy spielte im Mittelfeld seinen Gegenspieler Christopher Trimmel aus, nutzte die Gelegenheit des Freiraums und schoss den Ball aus weiter Distanz Richtung Tor. Sein Mut machte sich bezahlt – das Leder prallte am Innenpfosten ab und landete von dort im Netz. Unhaltbar für Union-Keeper Rafal Giekiewicz (90.).

Damit gelang Fortuna Düsseldorf in den letzten Minuten eines harten Kampfes der 2:1-Siegtreffer.

Cheftrainer Urs Fischer zog auf der Pressekonferenz nach dem Spiel Resümee und gratulierte der Fortuna zum Sieg: „Schlussendlich hat Düsseldorf glücklich, aber nicht ganz unverdient gewonnen. Wir haben die erste Hälfte komplett verschlafen und waren überhaupt nicht im Spiel. Der Gegner war sehr aggressiv und lief unermüdlich an. Die zweite Hälfe lief so, wie wir es uns vorgestellt haben. Wir kamen nicht unverdient ins Spiel zurück, aber ein Fehler zu viel und man verliert ein Spiel, das man nicht hätte verlieren müssen. Eine Halbzeit genügt nicht, um in der ersten Liga Punkte mitzunehmen.“

Mit 20 Punkten auf dem Tabellenkonto überwintern die Eisernen auf dem 11. Platz. Das Team von Urs Fischer startet bereits am 02.01.2020 in Berlin-Köpenick wieder ins Training, bevor Union am 04.01.2020 ins Trainingslager ins spanische Campamor reist.

Quelle:
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 27/12/2019 17:58

Abschied auf Zeit:

Nicolai Rapp schließt sich Darmstadt an

[Linked Image]

Knapp ein Jahr nach seinem Wechsel zum 1. FC Union Berlin verlässt Nicolai Rapp Berlin-Köpenick für ein halbes Jahr und schließt sich für die Rückrunde dem SV Darmstadt 98 an.

Der Innenverteidiger stieß in der Winterpause 2019 zum Team von Urs Fischer, seitdem kam der 23-Jährige, der im Sommer mit Union den Aufstieg in die Bundesliga feierte, in vier Pflichtspielen zum Einsatz. Beim Tabellenzwölften der 2. Bundesliga soll Rapp nun die Defensive verstärken und regelmäßig auf dem Platz stehen.

„Ich fühle mich bei Union extrem wohl, für mich ist es aber wichtig, so viel Einsatzzeit wie möglich zu haben und in Spielen weiter Erfahrungen auf hohem Niveau zu sammeln. In Darmstadt möchte ich im Team schnell Fuß fassen, persönlich die nächsten Schritte gehen und der Mannschaft helfen, ihre Ziele zu erreichen“, freut sich Nicolai Rapp auf die kommende Aufgabe.

Auch Oliver Ruhnert, Geschäftsführer Profifußball des 1. FC Union Berlin, sieht den temporären Wechsel des Defensivspielers positiv: „Dass Nicolai großes Potenzial besitzt, ist unbestritten. Um sich stetig weiterzuentwickeln, soll er jetzt in einer starken 2. Liga möglichst regelmäßig auf dem Platz stehen. Deshalb sehen wir die Leihe nach Darmstadt als Win-Win-Situation für alle beteiligten Parteien. Wir wünschen Nicolai Rapp alles Gute für die Rückrunde und freuen uns, wenn er im Sommer zurück nach Berlin kommt.“

Der Leihvertrag läuft bis zum 30.06.2020 und beinhaltet keine Option.

fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 28/12/2019 12:45

Schweizer zu Gast in Köpenick:

Die Eisernen testen gegen den FC St. Gallen

Am Sonntag, dem 19.01.2020, ist der FC St. Gallen im Rahmen eines Testspiels zu Gast im Stadion An der Alten Försterei. Der Anpfiff erfolgt um 14:00 Uhr.

Der schweizerische Erstligist startet am 26.01.2020 in die Rückrunde der Super League, als Vorbereitung darauf tritt er zum Testspiel gegen den 1. FC Union Berlin an.

Die Mannschaft von Peter Zeidler belegt in der laufenden Saison den dritten Platz in der Tabelle. Im letzten Spiel vor der Winterpause unterlagen die Espen dem FC Zürich mit 1:3.

Besonders Union-Trainer Urs Fischer dürfte sich auf die Partie freuen: Von 1987-1995 lief der Schweizer insgesamt 243-mal als Spieler für St. Gallen auf und erzielte 10 Treffer für den Klub. Das Wiedersehen findet nach 25 Jahren im Stadion An der Alten Försterei statt.

Die Karten für die Partie können ab 08.01.2020 online sowie in allen Union-Zeughäusern erworben werden. Geöffnet sind die Bereiche Haupttribüne (Sektor 1, Sitzplatz) und Waldseite (Sektor 2, Stehplatz).

Stehplatztickets sind zum Preis von 5 Euro*, Sitzplatzkarten zum Preis von 10 Euro* zu haben.

Kinder haben freien Eintritt

Kinder bis einschließlich 12 Jahre erhalten freien Eintritt. Für den Sitzplatzbereich können im Union-Zeughaus kostenfrei Kindertickets in Verbindung mit dem Kauf einer Vollzahler-Sitzplatzkarte erworben werden. Nur so kann gewährleistet werden, dass ein Sitzplatz zur Verfügung steht. Diese Kinderkarten sind auch online erhältlich. Bei einem Vollzahlerticket können bis zu drei kostenfreie Kindertickets dazugebucht werden. Für Sektor 2 sind keine gesonderten Kindertickets notwendig.

*Alle Preise verstehen sich inkl. MwSt. und zzgl. VVK-Gebühr und ggf. Systemgebühr

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 31/12/2019 10:54

Zum Jahreswechsel:

Union wünscht ein erfolgreiches neues Jahr!

[Linked Image]

Ein ereignisreiches Jahr neigt sich dem Ende zu. Der 1. FC Union Berlin wünscht seinen Mitgliedern, Fans, Partnern, Sponsoren und Freunden einen guten Rutsch ins neue Jahr und ein erfolgreiches 2020!

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 03/01/2020 11:02

Ab Dienstag erhältlich:

Karten für die Partien in Verl und Bremen

[Linked Image]

Am Mittwoch, dem 05.02.2020 um 18:30 Uhr spielt der 1. FC Union Berlin im DFB-Pokal auswärts gegen den SC Verl. Am darauffolgenden Sonnabend um 15:30 Uhr wird die Bundesliga-Auswärtspartie gegen Werder Bremen ausgetragen.

Der Karten-Vorverkauf für beide Partien startet am Dienstag, dem 07.01.2020 um 10 Uhr.

An den ersten beiden Verkaufstagen stehen die Karten ausschließlich online zur Verfügung. Am dritten Verkaufstag können - nach Verfügbarkeit - die Tickets ab 11 Uhr auch im Union-Zeughaus Waldseite erworben werden.

Kaufberechtigt sind an den ersten drei Verkaufstagen nur Mitglieder ohne Auswärtsdauerkarte und der Erwerb ist auf ein Ticket pro Spiel limitiert.

Sollten nach den ersten drei Verkaufstagen noch Karten verfügbar sein, folgt am vierten Tag (10.01.2020) ab 11 Uhr online und im Union-Zeughaus Waldseite der freie Verkauf mit einer Limitierung von maximal vier Tickets pro Spiel.

Für die Partien stehen folgende Tickets zur Verfügung:

DFB-Pokalspiel in Verl

Gästesitzplatzbereich
25 Euro*

Gästestehplatzbereich
14 Euro*

Bundesliga-Auswärtsspiel in Bremen

Gästesitzplatzbereich
40 Euro*

Gästestehplatzbereich
Vollzahler: 17 Euro*
Ermäßigt: 13 Euro*

*Preise inkl. VVK- sowie Onlinegebühren. Ggf. fallen zusätzliche Versandkosten an.

Die Öffnungszeiten des Union-Zeughaus Waldseite sind wie folgt:

Montag - Freitag von 10:00 - 19:00 Uhr
Samstag von 10:00 - 16:00 Uhr

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 03/01/2020 11:04

Motiviert ins neue Jahr:

Trainingsauftakt an der Alten Försterei

[Linked Image]

Die Profimannschaft des 1. FC Union Berlin startete heute bei schönstem Januarwetter in das erste Training des Jahres 2020. Kurz nach 10 Uhr betraten die Eisernen bei strahlendem Sonnenschein den noch leicht frostigen Trainingsplatz, wo sie von den anwesenden Fans freudig begrüßt wurden.

Nach den Feiertagen, die die Spieler mit Familie und Freunden verbringen konnten, sind sie nun gut erholt zurück in Berlin und bereiten sich auf die Rückrunde der Bundesliga vor. Ganz vollständig war das Team jedoch noch nicht: Anthony Ujah und Suleiman Abdullahi stoßen planmäßig erst morgen wieder zur Mannschaft, Rafal Giekiewicz trifft heute Nachmittag ein. Außerdem fehlte Christopher Trimmel heute Morgen aufgrund einer Erkältung. Verstärkt wurde die Mannschaft von den beiden Nachwuchstalenten Fisnik Asllani und Tim Maciejewski, die während der Vorbereitungszeit mit den Profis zusammen trainieren.

Am Sonnabend, dem 04.01.2020, fliegen die Eisernen ins spanische Alicante. Im nahegelegenen Trainingsquartier Campoamor wird täglich bei besten Bedingungen trainiert, außerdem sind drei Testspiele gegen internationale Mannschaften geplant.

Union-Cheftrainer Urs Fischer will die spielfreie Zeit intensiv zur Vorbereitung nutzen: „Wir haben während der Pause Energie getankt und sind jetzt bereit für die Rückrunde. Wir werden im physischen Bereich arbeiten, ohne dabei an Frische zu verlieren. Der Fokus in der Vorbereitung liegt darauf, Dinge beizubehalten, die wir bisher gut gemacht haben und Dinge zu verbessern, die noch nicht so funktioniert haben, wie wir es uns vorgestellt haben. 2019 war ein tolles Jahr, daran wollen wir 2020 natürlich anknüpfen – diese Herausforderung gilt es zu meistern.“

Für die Eisernen startet die Rückrunde am Sonnabend, dem 18.01.2020, mit dem Auswärtsspiel gegen RB Leipzig.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 04/01/2020 22:12

Union landet in Spanien

Auftakt ins Trainingslager:

Zwei Tage nach dem offiziellen Trainingsstart machte sich die Mannschaft des 1. FC Union Berlin am heutigen Sonnabend, dem 04.01.2020 auf den Weg ins Trainingslager nach Spanien. Inklusive Betreuerteam reisten 46 Unioner gen Süden. Zu den 32 Spielern gehören auch Nachwuchskeeper Leo Oppermann sowie die U19-Akteure Tim Maciejewski und Fisnik Asllani, die verletzten Akaki Gogia und Laurenz Dehl setzen währenddessen ihre Reha in der Heimat fort. Vom Flughafen Tegel reisten die Köpenicker um 10:55 Uhr mit einer Maschine der Ryanair in Richtung Spanien, wo die Mannschaft gegen 14:00 Uhr sicher landete.

Nach der Ankunft am Flughafen Alicante ging es per Bus ins knapp 70 Kilometer entfernte Trainingsquartier Real Club de Golf Campoamor. Bei herrlichem Sonnenschein und Temperaturen um die 18 Grad bezogen die Profis des 1. FC Union Berlin zunächst ihre Hotelzimmer, nach einem kleinen Snack standen ein kurzer Lauf und Lockerungsübungen auf dem Trainingsplan. Mit dem gemeinsamen Abendessen um 19:30 Uhr endet der Anreisetag für die Mannschaft.

Am morgigen Sonntag steht das Team um 10:00 Uhr erstmals auf dem Trainingsplatz am Mannschaftshotel.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 05/01/2020 22:56

Belgischer Besuch in Campoamor:

Testspieltag im Trainingslager

[Linked Image]

Am Montag, dem 06.01.2020, finden die ersten beiden Testspiele im Trainingslager in Campoamor statt. Die Eisernen treten jeweils gegen die belgischen Zweitligisten OH Leuven sowie Royale Union Saint-Gilloise an.

Das erste Spiel gegen OH Leuven findet um 11 Uhr statt. Die Mannschaft aus Löwen hat ihr Trainingslager in Algorfa, einer kleinen Stadt rund 30 km von Campoamor entfernt, aufgeschlagen. Dort bereiten sie sich auf die nächsten Spiele der belgischen 1B-Liga vor, wo sie in der zweiten Gruppenphase momentan auf dem vorletzten Platz stehen. Die erste Gruppenphase beendete das Team auf Platz eins.

Um 16 Uhr erfolgt dann der Anpfiff gegen Royale Union Saint-Gilloise. Der Verein ist ebenfalls einer von insgesamt acht Klubs der belgischen 1B-Liga, wo er momentan auf dem dritten Tabellenplatz steht. Die Mannschaft aus Brüssel gastiert in Pinatar, nur 10 km entfernt vom Hotel der Eisernen. Auch sie reisen - wie ihre Liga-Kollegen – für das Spiel nach Campoamor.

Die Testspiele finden jeweils auf den Trainingsplätzen am Hotel statt, bei Beiden sind Zuschauer herzlich willkommen. Für diejenigen, die nicht in Spanien dabei sein können, gibt es für jedes Spiel einen kostenlosen Live-Stream auf AFTV.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 06/01/2020 21:26

Trainingslager Campoamor – Tag 2

Testspieltag

[Linked Image]

Nachdem die Profis des 1. FC Union Berlin am gestrigen Sonntag die erste Einheit auf dem Rasen absolvierten, standen am heutigen Montag die ersten beiden Testspiele des Jahres auf dem Programm. Dabei teilte das Trainerteam den Kader in zwei Mannschaften mit unterschiedlichen Tagesabläufen ein. Während die eine Hälfte um 08:15 Uhr mit dem Frühstück in den Tag startete, durfte die zweite Gruppe ein wenig länger schlafen. Nach einer kurzen Besprechung machte sich das erste Team auf den Weg zum Trainingsplatz, um sich mit dem belgischen Zweitligisten OH Leuven zu messen.

Die Gruppe 2 startete mit einer Mannschaftsbesprechung in den Tag, anschließend ging es zum gemeinsamen Frühstück. Der Vormittag stand für sie zur freien Verfügung, die meisten Spieler nutzten die Zeit jedoch, um die Partie ihrer Teamkollegen auf dem Trainingsplatz zu verfolgen.

Auf dem Rasen lieferten sich beide Mannschaften in der Anfangsphase ein Duell mit hohem Tempo, in der ersten Halbzeit wollte jedoch kein Treffer fallen. In der zweiten Halbzeit brachte Robert Andrich die Elf von Urs Fischer mit einem sehenswerten Treffer in Führung (66.), zehn Minuten später glich Isaac Asane mit einem Schuss aus 16 Metern aus (76.). Die Eisernen antworteten im direkten Gegenzug: Nach einem Zuspiel von Christopher Lenz drückte Sebastian Polter das Leder zum 2:1-Endstand über die Linie (77.). Nachdem der Schlusspfiff ertönt war, stand für die Profis noch ein lockeres Auslaufen auf dem Plan. Im Anschluss folgte ein gemeinsames Mittagessen, der Nachmittag wurde zur Regeneration genutzt.

Manuel Schmiedebach, der am Vormittag noch die volle Spielzeit absolviert hatte, machte sich am Nachmittag auf den Weg in Richtung Berlin, um bei der Geburt seines zweiten Kindes dabei sein zu können. Mit ihm verabschiedete sich auch Nachwuchsspieler Tim Maciejewski aus dem Trainingslager, der 18-Jährige musste krankheitsbedingt in die Heimat fliegen.

Auch im zweiten Testspiel gegen Royale Union Saint-Gilloise – ebenfalls belgischer Zweitligist - setzte Urs Fischer auf ein 4-4-2-System. Sheraldo Becker brachte seine Mannschaft mit einem wuchtigen Schuss in Führung (14.), Anthony Ujah schraubte das Ergebnis vor dem Seitenwechsel auf 2:0 (37.). Im zweiten Abschnitt verkürzte Saint-Gilloise schnell auf 1:2 (53.), kurz vor dem Schlusspfiff besorgte Sigurd Haugen den 2:2-Endstand.

Zum Tagesabschluss traf sich das Team noch zum gemeinsamen Abendessen, bevor sich die Spieler geschafft auf ihre Zimmer verabschiedeten.

Am morgigen Dienstag versammelt sich das Team um 11:00 Uhr auf dem Trainingsplatz, dabei steht eine regenerative Einheit auf dem Programm.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 06/01/2020 21:35

Testspielsieg im Trainingslager:

Union besiegt OH Leuven mit 2:1

[Linked Image]

Der 1. FC Union Berlin beendet das erste Testspiel des Jahres erfolgreich mit einem 2:1-Sieg. In der temporeichen Partie gegen den belgischen Zweitligisten OH Leuven besiegeln Robert Andrich (66.) und Sebastian Polter (77.) mit ihren beiden Toren den ersten Union-Sieg im Jahr 2020.

1. FC Union Berlin: Gikiewicz – Ryerson (86. Opfermann Arcones), Friedrich, Parensen, Lenz – Ingvartsen (62. Kade), Schmiedebach, Andrich, Mees – Asllani (62. Flecker), Polter

OH Leuven: Keet (46. Thamsatchanan) – Ngawa (46. Raeymaeckers), Schuermans (46. Ouedraogo), Tshimanga (46. Gillekens) – Duplus (46. Myny), Keita (46. Perbet) , Mercier (46. Hubert), Aguemon (46. Lemti) – Sowah (46. Mbombo), Maertens (46. van Hyfte) - Henry (46. Asane)

Tore: 1:0 (66. Andrich), 1:1 (76. Asane), 2:1 (77. Polter)

Zuschauer: ca. 300

Beide Mannschaften starteten mit gutem Tempo in das erste Testspiel des Jahres. Bereits nach 4 Minuten gelang es den Eisernen, sich die erste Chance herauszuspielen: Marcus Ingvartsen setzte einen Schuss von der Strafraumkante Richtung Tor ab, Keeper Darren Keet blieb jedoch aufmerksam und hielt den Ball.

Die Belgier zogen ebenfalls das Tempo an und pressten immer wieder nach vorne, sodass Union stark defensiv arbeiten musste. Dabei kamen allerdings trotzdem einige gute Aktionen zustande. Joshua Mees spielte in der 20. Minute seinen Gegenspieler gekonnt aus, zog mit dem Ball auf das Tor zu und schloss aus kurzer Distanz ab. Der Ball ging jedoch am Tor vorbei.

Kurz vor Ende der ersten Halbzeit erarbeiteten sich die Belgier nochmal eine Möglichkeit. Der 1,91-Meter große Stürmer Thomas Henry setzte sich gegen den 20 cm kleineren Manuel Schmiedebach durch und passte den Ball zu seinem Mitspieler auf der linken Außenposition. Der kam zwar zum Abschluss, traf jedoch nur das Außennetz.

Kurz darauf ertönte der Pausenpfiff, die erste Halbzeit ging ohne Tore zu Ende. Zur zweiten Hälfte tauschte Leuvens Coach Vincent Euvard die gesamte Mannschaft aus. Union spielte unverändert weiter, erst in der 62. Minute wechselte auch Urs Fischer: Fisnik Asllani und Marcus Ingvartsen verließen den Platz, dafür kamen Florian Flecker und Julius Kade.

Vier Zeigerumdrehungen später fiel dann das erste Tor des Jahres: Robert Andrich schätzte die Situation genau richtig ein und schlenzte den Ball aus gut 20 Metern direkt ins Tor (66.). 1:0 für Union!

Doch die Antwort der Belgier ließ nicht lange auf sich warten. Genau 10 Minuten später fiel der Ausgleich durch den freistehenden Isaac Asane, der aus knapp 16 Metern den Ball flach ins rechte Eck setzte (76.)

Nur eine Minute später folgte der direkte Konter der Eisernen: Julius Kade legte den Ball nach links auf Christopher Lenz, der Sebastian Polter im Strafraum in Szene setzte. Der Stürmer nutze die kurze Distanz zum Tor und versenkte das Leder im Netz (77.). 2:1 für Union!

Zwei Minuten vor Schluss gab es einen letzten Freistoß für Union: Robert Andrich wollte es nochmal wissen spielte den Ball wider Erwarten flach auf die kurze Ecke, der Ball wurde jedoch geblockt und konnte im Nachschuss dann nicht mehr verwertet werden.

Pünktlich in der 90. Minute ertönte der Schlusspfiff in Campoamor. Der 1. FC Union gewann damit sein erstes Testspiel des Jahres 2020 mit 2:1.

Cheftrainer Urs Fischer hatten die Ansätze seiner Mannschaft durchaus gefallen: „Ich habe gute Aktionen gesehen, es waren aber auch welche dabei die noch nicht so gut sind, an denen gilt es jetzt weiter zu arbeiten.“

Bereits am heutigen Nachmittag folgt das nächste Testspiel. Um 16 Uhr ist Anstoß gegen Royale Union Saint-Gilloise. Auch diese Partie wird live auf AFTV übertragen.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 07/01/2020 10:44

Remis im zweiten Test:

Union und Saint-Gilloise trennen sich 2:2-Unentschieden

[Linked Image]

Während der 1. FC Union Berlin am Vormittag sein erstes Testspiel mit 2:1 gewinnen kann, müssen sich die Köpenicker im zweiten Test des Jahres mit einem 2:2-Unentschieden begnügen. Sheraldo Becker brachte Union mit einem wuchtigen Schuss in Führung (14.), Anthony Ujah erhöhte noch vor der Pause auf 2:0 (37.). Nach dem Seitenwechsel gelang Sigurdarson der Anschlusstreffer (53.), kurz vor dem Ende besorgte Sigurd Haugen den Ausgleich für die Belgier (87.).

1. FC Union Berlin: Nicolas – Trimmel, Maloney (54. Kade), Subotic, Reichel – Becker (62. Flecker), Gentner (82. Arcones), Kroos, Bülter – Ujah, Andersson

Royale Union Saint-Gilloise: Kristiansen – El Banouhi (61. Vega), Kandouss 61. Bager), Perdichizzi, Hamzaoui (61. Kis) – Teuma (61. Bah), Nielsen (61. Bouekou), Van der Heyden – Tabekou (61. Haugen), Fixelles (61. Ferber), Sigurdarson (61. Young)

Tore: 1:0 Becker (14.), 2:0 Ujah (37.), 2:1 Sigurdarson (53.), 2:2 Haugen (87.)

Zuschauer: ca. 300

Im zweiten Testspiel innerhalb eines Tages setzte Urs Fischer auf elf neue Akteure auf dem Rasen, mit Julius Kade, Florian Flecker und Maurice Opfermann Arcones nahmen jedoch dieselben Spieler wie am Vormittag auf der Bank Platz. Statt Jakob Busk übernahm Nachwuchs-Keeper Leo Oppermann die Rolle des Ersatztorhüters.

Union übernahm von Anfang an die Kontrolle auf dem Feld und versuchte die neuen Vorgaben des Trainerteams umzusetzen. Mit dem ersten guten Abschluss gelang dem Team von Urs Fischer die Führung. Eine flach getretene Freistoßvariante von der rechten Außenbahn wehrten die Belgier zu kurz an die Strafraumkante ab, von dort fasste sich Sheraldo Becker ein Herz und wuchtete den Ball per Vollspann in den rechten oberen Winkel (14.). Während das Trainerteam der Köpenicker immer wieder das Positionsspiel der Eisernen korrigierte, schaffte Saint-Gilloise es kaum, offensiv in Erscheinung zu treten. Auf Seiten Unions scheiterte Anthony Ujah nach 28 Minuten mit einem Kopfball, den er über den Kasten setzte, einen Freistoß von Ken Reichel parierte Torhüter Kristiansen ohne Mühe. In der 37. Spielminute musste der Schlussmann dann doch hinter sich greifen. Nach einem Eckball prallte der Ball von Lennart Maloney zu Anthony Ujah, der beinahe an der Grundlinie stand. Mit dem Außenrist beförderte der Nigerianer die Kugel über Kristiansen hinweg ins lange Eck. Erst kurz vor dem Pausenpfiff machten die Belgier vor dem Tor auf sich Aufmerksam, einen wuchtigen Schuss von Sigurdarson kratze Moritz Nicolas sehenswert aus dem Winkel (45.).

Beide Teams kehrten nach dem Seitenwechsel ohne personelle Veränderungen zurück auf den Rasen, nur drei Zeigerumdrehungen nach Wiederanpfiff scheiterte Sebastian Andersson zweimal knapp vor dem Tor. Auf der anderen Seite verletzte sich Lennart Maloney bei einer Abwehraktion. Während der 20-Jährige außerhalb des Spielfelds behandelt werden musste, verkürzte Saint-Gilloise durch Siguardarson auf 1:2 (53.). Der angeschlagene Lennart Maloney musste in der Folge ausgewechselt werden, Julius Kade ersetzte ihn auf dem Rasen (54.). Auch Saint-Gilloise nutzte wenig später die Möglichkeit zu Wechseln und brachte in der 61. Spielminute sogar acht neue Akteure auf den Platz. Die Belgier wurden nun stärker und setzten Union früher unter Druck, nur noch selten gelang es den Köpenickern, sich entlastende Gegenangriffe zu erspielen. Mit zunehmender Spielzeit drückte Saint-Gilloise auf den Ausgleichstreffer. Der eingewechselte Sigurd Haugen setzte zunächst einen Schuss aus spitzem Winkel knapp über die Latte, kurz vor dem Ende der Partie machte es der Norweger jedoch besser und ließ Moritz Nicolas keine Abwehrchance (87.).

Im letzten Test vor dem Rückrundenstart in der Bundesliga trifft der 1. FC Union Berlin am Sonnabend, dem 11.01.2020 auf den ungarischen Erstligisten Ferencvaros Budapest. Die Partie findet auf dem Trainingsplatz des Hotelgeländes in Campoamor statt, der Anpfiff erfolgt um 15:00 Uhr.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 07/01/2020 23:08

Ab sofort erhältlich:

Karten für die Partien in Verl und Bremen

Am Mittwoch, dem 05.02.2020 um 18:30 Uhr spielt der 1. FC Union Berlin im DFB-Pokal auswärts gegen den SC Verl. Am darauffolgenden Sonnabend um 15:30 Uhr wird die Bundesliga-Auswärtspartie gegen Werder Bremen ausgetragen.

Der Karten-Vorverkauf für beide Partien ist bereits gestartet.

An den ersten beiden Verkaufstagen stehen die Karten ausschließlich online zur Verfügung. Am dritten Verkaufstag können - nach Verfügbarkeit - die Tickets ab 11 Uhr auch im Union-Zeughaus Waldseite erworben werden.

Kaufberechtigt sind an den ersten drei Verkaufstagen nur Mitglieder ohne Auswärtsdauerkarte und der Erwerb ist auf ein Ticket pro Spiel limitiert.

Sollten nach den ersten drei Verkaufstagen noch Karten verfügbar sein, folgt am vierten Tag (10.01.2020) ab 11 Uhr online und im Union-Zeughaus Waldseite der freie Verkauf mit einer Limitierung von maximal vier Tickets pro Spiel.

Für die Partien stehen folgende Tickets zur Verfügung:

DFB-Pokalspiel in Verl

Gästesitzplatzbereich
25 Euro*

Gästestehplatzbereich
14 Euro*

Bundesliga-Auswärtsspiel in Bremen

Gästesitzplatzbereich
40 Euro*

Gästestehplatzbereich
Vollzahler: 17 Euro*
Ermäßigt: 13 Euro*

*Preise inkl. VVK- sowie Onlinegebühren. Ggf. fallen zusätzliche Versandkosten an.

Die Öffnungszeiten des Union-Zeughaus Waldseite sind wie folgt:

Montag - Freitag von 10:00 - 19:00 Uhr
Samstag von 10:00 - 16:00 Uhr

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 07/01/2020 23:10

Trainingslager Campoamor – Tag 3:

Regeneration, Freizeit und Analyse

[Linked Image]

Der dritte Tag des Trainingslagers neigt sich dem Ende zu. Der heutige Dienstag stand für die Profis des 1. FC Union Berlin, nach dem intensiven Testspieltag von gestern, ganz im Zeichen der Regeneration.

Um 11 Uhr traf sich das Trainerteam um Urs Fischer mit der Mannschaft auf dem Trainingsplatz in Campoamor. Nach einer kurzen Besprechung wärmten sich die Spieler mit einigen Laufrunden um den Platz auf. Danach nahm sich jeder eine Gymnastikmatte und Athletiktrainer Martin Krüger übernahm das Kommando. Um die Muskeln zu lockern, standen für die nächste Stunde nun verschiedene Fitnessübungen auf dem Programm. Dabei ist es wichtig, dass die Spieler nach den beiden Spielen von gestern nicht erneut erschöpft werden, sondern körperlich und geistig frisch bleiben. Für die Vorbereitung auf die Rückrunde liegt der Fokus darauf, sowohl an Technik und Taktik, aber auch an der Athletik der Profis zu arbeiten. Ein Training wie heute ohne Ball hilft dabei, Verletzungen vorzubeugen.
Gegen 12:15 Uhr endete die Einheit so wie sie auch begonnen hatte – mit einem lockeren Lauf um den Platz. Anschließend ging es für alle zum gemeinsamen Mittagessen zurück ins Hotel.

Der Nachmittag war für Einzelgespräche mit dem Trainerteam vorgesehen, außerdem standen Interviewtermine mit Journalisten an. Den Rest des Tages konnten die Spieler nach ihren eigenen Wünschen gestalten, einige der Jungs nutzen die Gelegenheit für ein paar Runden Golf bei herrlichem Wetter auf dem hoteleigenen Golfplatz.

Zum Tagesabschluss kamen alle zur Videoanalyse mit dem Trainerteam zusammen, anschließend ging es zum Abendessen. Morgen früh geht es dann weiter mit der ersten Trainingseinheit um 10 Uhr, am Nachmittag folgt die zweite.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 08/01/2020 17:03

Pokalspiel ausverkauft:

Gästekontigent in Verl ausgeschöpft

[Linked Image]

Für die DFB-Pokalpartie des 1. FC Union Berlin am Mittwoch, dem 05.02.2020 beim SC Verl sind keine Karten mehr erhältlich.



Auswärts in Bremen:

Ausverkaufter Gästeblock

Am 21. Spieltag der Bundesligasaison 2019/20 gastiert der 1. FC Union Berlin beim SV Werder Bremen. Für die Auswärtspartie sind aktuelle keine Karten mehr verfügbar.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 09/01/2020 11:32

Trainingslager Campoamor – Tag 4:

Schuften für den Rückrundenstart

[Linked Image]

Im spanischen Trainingslager standen am heutigen Mittwoch zwei Trainingseinheiten auf dem Tagesplan. Bevor sich die Mannschaft von Chef-Trainer Urs Fischer zur alltäglichen Prävention auf dem Trainingsplatz versammelte, fanden sich die Köpenicker ab 07:45 Uhr zum gemeinsamen Frühstück zusammen.

Nach der Aufwärmroutine hielt Athletik-Trainer Martin Krüger für die Mannschaft einige Koordinationsübungen mit Bällen bereit, die den einen oder anderen Profi an die Leistungsgrenze, und damit viele der anwesenden Zuschauer zum Schmunzeln brachte. Währenddessen absolvierte Reha-Trainer Christopher Busse mit den angeschlagenen Suleiman Abdullahi und Florian Hübner einige lockere Übungen auf dem Rasen, sodass erstmals alle anwesenden Spieler gemeinsam auf dem Platz standen. Nachdem die Aufwärmübungen abgeschlossen waren, verließen Abdullahi und Hübner das Feld, der Rest des Teams fand sich zum gemeinsamen Kraftkreis am Rande des Platzes ein. Nach der schweißtreibenden Krafteinheit nutzten die Spieler die Mittagspause, um die müde Muskulatur bei Behandlungen oder auch beim Mittagsschlaf zu entspannen.

Die zweite Einheit des Tages begann für die Profis des 1. FC Union Berlin um 15:45 Uhr mit technisch-koordinativen Aufwärmübungen, anschließend forderte das Trainerteam die Spieler mit „Technischen Übungen unter Druck“. Erstmals mit am Ball war dabei auch Keven Schlotterbeck, der bis dahin vor allem individuell gearbeitet hatte. Zum Abschluss des Tages teilten Urs Fischer, Sebastian Bönig, Markus Hoffmann und Martin Krüger den Kader in vier unterschiedliche Gruppen auf, um an individuellen Anforderungen zu arbeiten. Während die einen Torabschlüsse trainierten, arbeiteten die anderen Gruppen am Flankenspiel, an der Spritzigkeit und am Angriffsspiel durchs Zentrum. Zum großen Schreck der anwesenden Unioner, musste Joshua Mees die Einheit kurz vor dem Ende des Trainings abbrechen. Der 23-Jährige hatte sich bei einem Abschluss verletzt und verließ gemeinsam mit dem Physio-Team den Platz mit einem bandagierten Oberschenkel.

Zum Tagesabschluss trafen sich die Eisernen wie gewohnt zum gemeinsamen Abendessen im Teamhotel, anschließend verabschiedeten sich die Spieler auf ihre Zimmer. Auch am morgigen Donnerstag stehen zwei Trainingseinheiten auf dem Tagesplan, wie heute wird auch morgen um 10:00 Uhr und 16:00 Uhr trainiert.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 09/01/2020 11:37

Losverfahren startet:

Heimspiel gegen Leverkusen

[Linked Image]

Der 1. FC Union Berlin empfängt am Sonnabend, dem 15.02.2020 Bayer 04 Leverkusen zum Heimspiel im Stadion An der Alten Försterei. Auch für diese Partie wird der Kartenverkauf mittels eines Losverfahrens abgewickelt.

Von Freitag (10.01.2020) bis Montag (13.01.2020) stehen die Lose für das Heimspiel gegen die Werkself aus Leverkusen zur Verfügung.

Dabei sind ausschließlich Vereinsmitglieder ohne Dauerkarte berechtigt, am viertägigen Losverfahren teilzunehmen. Die kostenfreien Lose (Steh- oder Sitzplatz) können zum Verkaufsstart ab 10 Uhr online im Union-Zeughaus gebucht werden. Die Benachrichtigung der Gewinner und der Kartenerwerb erfolgt am kommenden Donnerstag.

Nachfolgend die Informationen zum Losverfahren:

Heimspiel vs Bayer 04 Leverkusen

Fr 10.01.2020 | 10 Uhr bis Mo 13.01.2020 | 24 Uhr

Möglichkeit zur Teilnahme am Losverfahren Bayer 04 Leverkusen

Berechtigt: Mitglieder ohne Dauerkarte
Limitierung: Wahlweise ein Steh- oder ein Sitzplatzlos
Loserwerb: kostenfrei online unter www.union-zeughaus.de

Do 16.01.2020 | 10 Uhr bis Fr 17.01.2020 | 24 Uhr

Einlösung Gewinnlos zum Erwerb eines Tickets Bayer 04 Leverkusen

Berechtigt: Gewinner
Limitierung: 1 Ticket (Steh –oder Sitzplatz je nach Losgewinn)
Einlösung/Ticketbuchung: online unter www.union-zeughaus.de

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 10/01/2020 10:57

Trainingslager Campoamor – Tag 5:

Training, Taktik und Termine

[Linked Image]

Mit dem heutigen Donnerstag ging es weiter in der zweiten Halbzeit des diesjährigen Trainingslagers – mehr als die Hälfte der Tage ist bereits rum. Das hielt Urs Fischer und sein Trainerteam jedoch nicht davon ab, ihre Profis weiterhin richtig ins Schwitzen zu bringen.

Pünktlich um 7:45 Uhr stand das Frühstück im Team-Hotel bereit. Nachdem die Jungs sich ausreichend für den Tag gestärkt hatten, begann um 9:45 Uhr die erste Einheit auf dem Platz mit einem Erholungstest. Direkt im Anschluss folgte die alltägliche Präventionsroutine, bevor sich um 10 Uhr alle in der Mitte des Platzes versammelten. Nach einer kurzen Besprechung, ertönte aus dem Kreis der Mannschaft ein Lied für Geburtstagskind Grischa Prömel, der heute seinen 25. Geburtstag feierte und nach dem Ständchen traditionell mit Bällen beschossen wurde. Das Training startete mit Zuspielübungen. Anschließend wurde die Mannschaft in zwei Gruppen aufgeteilt. Die nächsten anderthalb Stunden folgten taktische Spielabläufe mit und ohne Gegnerdruck, währenddessen wurden die Werte der Spieler über Herzfrequenzmesser von Athletik-Trainer Martin Krüger am Laptop überwacht.

Gegen 11:45 Uhr ging es zurück ins Teamhotel, um halb eins aß die Mannschaft gemeinsam zu Mittag. Danach folgten für die Spieler Behandlungstermine und Interviews mit anwesenden Journalisten.

Am Nachmittag ging es weiter mit der zweiten Einheit. Auch diese startete 15 Minuten vor dem eigentlichen Trainingsbeginn mit Prävention. Nach der Erwärmung wurde der Kader wieder zweigeteilt, eine Hälfte spielte im Kleinfeld, die andere machte Sprintübungen. Maurice Opfermann Acrones, Fisnik Asllani, Florian Hübner, Suleiman Abdullahi, Grischa Prömel und Keven Schlotterbeck trainierten derweil individuell im Kraftraum. Außerdem fehlte Joshua Mees, der aufgrund seiner Verletzung im gestrigen Training heute Morgen für weitere Untersuchungen nach Berlin gereist war.

Die zweite Trainingseinheit verlief kurz und in hoher Intensität. Kurz vor 17 Uhr beendete die Mannschaft ihren Arbeitstag mit lockerem Auslaufen um den Platz.

Der Tag endete wie gewohnt mit dem gemeinsamen Abendessen im Hotel. Morgen wird um 10:30 Uhr trainiert, der Nachmittag dient der Pflege und der Vorbereitung auf das abschließende Testspiel gegen Ferencvaros Budapest am Sonnabend.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 10/01/2020 23:26

Trainingslager Campoamor – Tag 6:

Letztes Training vor finalem Testspiel

[Linked Image]

Wie jeder Tag des Trainingslagers startete auch der heutige Freitag mit einem reichhaltigen Frühstück, ehe es für die Profis des 1. FC Union Berlin auf den Trainingsplatz ging.

Gegen 10:15 Uhr begann die Mannschaft mit ihrer alltäglichen Präventionsroutine, es fehlte Suleiman Abdullahi, der heute individuell im Kraftraum arbeitete. Unter den Augen zahlreicher Fans, die ihre Mannschaft täglich am Platz in Campoamor unterstützen, begann die Einheit 15 Minuten später mit Übungen zum Passspiel. Anschließend ließen Urs Fischer und sein Team Spielverlagerungen und Verschiebung von Positionen trainieren. Danach wurde weiter an Abschlüssen und Standardsituationen gearbeitet. Nach gut zwei Stunden endete die Einheit mit lockerem Auslaufen. Die Spieler begaben sich zurück ins Teamhotel, wo sie sich nach dem Mittagessen Behandlungen unterzogen und regenerierten.

Der restliche Nachmittag stand zur freien Verfügung, um die Muskeln der Spieler für morgen zu schonen. Dann findet der finale Test vor Rückrundenbeginn der Bundesliga statt. Zu Gast ist der ungarische Erstligist Ferencváros Budapest, die Partie beginnt am Sonnabend um 15 Uhr am Trainingsplatz in Campoamor und wird live auf AFTV übertragen.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 11/01/2020 11:33

Nach Abreise aus dem Trainingslager:

Union muss auf Mees und Maloney verzichten

[Linked Image]

Bittere Nachricht aus dem spanischen Trainingslager. Sowohl Joshua Mees, als auch der 20-jährige Lennard Maloney stehen Trainer Urs Fischer in nächster Zeit nicht zur Verfügung.

Innenverteidiger Maloney, der sich eine Verletzung am Knie im Testspiel gegen den belgischen Zweitligisten Royale Union Saint-Gilloise zugezogen hatte, musste das Trainingslager ebenso vorzeitig verlassen wie der 23-jährige Joshua Mees, der sich im Training am Mittwochnachmittag verletzte.

Nach der Rückkehr nach Berlin unterzogen sich beide Spieler eingehenden Untersuchungen in der Charité, dabei wurde bei Lennard Maloney die zuvor befürchtete schwere Knieverletzung nicht diagnostiziert. Seine kurzfristige Rückkehr ins Training scheint deshalb möglich. Joshua Mees erlitt eine Verletzung am linken Oberschenkel, er fällt längere Zeit aus.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 11/01/2020 11:44

Am letzten Tag im Trainingslager:

Union testet gegen ungarischen Meister

[Linked Image]

Das Wintertrainingslager neigt sich dem Ende zu. Bevor es für die Mannschaft des 1. FC Union Berlin am Sonntag zurück nach Deutschland geht, steht einen Tag vorher noch ein letztes Testspiel auf dem Programm.

Als Gegner ist der Erstligist Ferencváros Budapest aus Ungarn zu Gast am eisernen Trainingsgelände in Campoamor. Fradi, wie die Mannschaft von den Fans genannt wird, gilt als erfolgreichster Fußballklub des Landes. Die letzten Jahre fand sich der Verein aus der Hauptstadt stets in den oberen fünf Plätzen der Tabelle wieder. Insgesamt 30 Mal durfte er sich Meister nennen, zuletzt in der vergangenen Saison 2018/19. Auch in der laufenden Spielzeit stehen die Grün-Weißen an der Tabellenspitze, haben nach 15 Spielen bisher 36 Punkte auf dem Konto.

Ferencváros Budapest hat sein Trainingslager im 125-km entfernten Benidorm aufgeschlagen. Das Spiel gegen Union wird das zweite von insgesamt sechs Testspielen der Ungaren in Spanien sein. Anpfiff der Partie ist am Sonnabend, dem 11.01.2020, um 15 Uhr auf dem Trainingsplatz des Team-Hotels in Campoamor. Für diejenigen, die nicht vor Ort sind, gibt es eine Liveübertragung auf AFTV.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 12/01/2020 10:57

Letzter Test vor Rückrundenstart:

Union besiegt ungarischen Meister mit 3:2

[Linked Image]

Im letzten Testspiel des Trainingslagers in Campoamor, schlägt der 1. FC Union Berlin den ungarischen Meister Ferencváros Budapest mit einem 3:2. Den schnellen Führungstreffer von Isael (5.) egalisiert Neven Subotic im Gegenzug (6.), Anthony Ujah (15.) und Sebastian Andersson (37.) bringen die Eisernen mit 3:1 in Führung. Kurz vor dem Seitenwechsel verkürzt Gaston Lodico auf 2:3 (42.).

1. FC Union Berlin: Gikiewicz – Parensen (46. Bülter), Subotic, Friedrich – Lenz (63. Reichel), Andrich (63. Kroos), Ingvartsen (46. Becker), Gentner (73. Kade), Trimmel (63. Ryerson) – Andersson (77. Flecker), Ujah (46. Polter)

Ferencvaros Budapest: Grof (46. Dibusz) – Botka(Lovrencsics), Blazic (46. Otigba), Frimpong, Civic (46. Heister)- Böle (46. Bóle), Kharatin (46. Csonka), Lodico (46. Lódico) – Szantho (46. Boli), Isael (46. Zubkov), Varga (46. Nguen)

Tore: 0:1 Isael (5.), 1:1 Subotic (6.), 2:1 Ujah (15.), 3:1 Andersson (37.), 3:2 Lodico (42.)

Zuschauer: ca. 250

Vor Beginn der Bundesliga Rückrunde testete Union zum Ende des Trainingslagers gegen den ungarischen Meister und Spitzenreiter Ferencvaros Budapest. Dabei setzte Urs Fischer vorerst auf eine 3-5-2-Formation.

Das Spiel begann zügig, beide Mannschaften versuchten Druck aufzubauen. Bereits nach fünf Minuten fiel das erste Tor für die Ungarn. Einen einfachen Ballverlust im eigenen Strafraum nutze Isael trocken zur 1:0-Führung für Ferensvaros. Die Köpenicker antworteten jedoch direkt. Michael Parensen verlängerte einen Eckstoß von Christopher Trimmel, Neven Subotic wartete schon am zweiten Pfosten und beförderte den Ball mit dem Kopf zum Ausgleich über die Linie (6.).

Acht Zeigerumdrehungen später nahm Robert Andrich seinem Gegenspieler den Ball an der Mittellinie ab. Mit einem feinen Pass durch die Schnittstelle, gab er den Ball weiter auf den durchstartenden Anthony Ujah, der ungehindert auf das Tor zulief. Aus kurzer Distanz legte der Stürmer den Ball vorbei an David Grof ins Tor und erzielte somit die 2:1-Führung für Union (15.).

Mit neuem Selbstvertrauen bauten die Eisernen weiter Druck auf. Sebastian Andersson schlug eine hohe Flanke auf Marcus Ingvartsen, der zum Kopfball ansetzte. Der ungarische Keeper zeigte Reaktion und sicherte den Ball rechtzeitig (25.).

Gut zehn Minuten später gingen die Budapester in die Offensive, wurden jedoch von der Abwehr der Unioner geblockt. Christian Gentner klärte den Ball und leitete den Gegenangriff ein, der über Anthony Ujah nach vorne gespielt wurde. Der nigerianische Stürmer nahm seinen Lauf ungehindert vom Mittelfeld über die rechte Außenbahn auf und passte diagonal zu Sebastian Andersson, der aus kurzer Distanz die Führung weiter ausbaute (37.)

Kurz vor Abpfiff der ersten Halbzeit erzielten die Ungarn den Anschlusstreffer: Neven Subotic verlor den Ball in Strafraumnähe an Bole, der zunächst an Rafal Giekiewicz scheiterte. Der Abpraller landete jedoch vor den Füßen Lodicos, der seine gute Position nutze und das Leder ins Netz setzte (42.).

Kurz darauf ertönte der Pfiff zur Pause. Während Ferencvaros Trainer Serhij Rebrow seine gesamte Mannschaft auswechselte nutzte auch Union-Coach Urs Fischerund brachte mit Felix Kroos, Sheraldo Becker und Marius Bülter drei neue Kräfte ins Spiel.

Mit den Wechseln stellte Fischer auch das Spielsystem der Eisernen um. Union agierte im zweiten Abschnitt im 4-4-2. Die frisch eingewechselte Elf von Ferencvaros setzte die Köpenicker nun deutlich früher unter Druck, eigene Angriffsversuche waren im zweiten Abschnitt kaum noch zu sehen.

Rafal Gikiewicz zeigte gleich zweimal seine Klasse, indem er gegen den eingewechselten Nguen (62.) und den freistehenden Boli (65.) glänzend parierte. Mit zunehmender Spielzeit mehrten sich auch bei Union die Auswechslungen, ein richtiger Spielfluss wollte daraufhin nicht mehr zustande kommen. Da auch die Ungarn das Spielgerät nicht mehr im Tor von Rafal Gikiewicz unterbringen konnten, blieb der Spielstand nach 90 Minuten bei 3:2.

„Ich habe heute gute Bewegungen gesehen und auch gewisse Automatismen, die wir versucht haben in den letzten Tagen zu trainieren. Durch die vielen Auswechslungen wurde der Spielfluss immer wieder unterbrochen. Von daher war aus meiner Sicht die erste Hälfte positiver als die zweite. Der Gegner hat es heute aber auch nicht schlecht gemacht. Ferencvaros hat früh gepresst und dann auch das System umgestellt“, lautete das Fazit von Urs Fischer nach dem Spiel.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 13/01/2020 11:01

Trainingslager Campoamor – Tag 7:

Vertragsverlängerung, Testspiel und Fanabend

Bevor am Nachmittag das letzte Testspiel vor dem Rückrundenstart auf dem Programm stand, trafen sich die Profis des 1. FC Union Berlin um 09:00 Uhr zum Frühstück. Anschließend versammelte sich die Mannschaft zur Teambesprechung, darauf folgte ein kurzer Spaziergang zur Lockerung der Muskulatur. Währenddessen stand für die Spieler, welche am Nachmittag nicht im Aufgebot stehen sollten, eine kurze Trainingseinheit auf dem Plan.

Um 11:45 Uhr trafen sich alle zum gemeinsamen Mittagessen wieder. Im Anschluss gab es eine erfreuliche Nachricht für alle Unioner: Kapitän Christopher Trimmel verlängert seinen Vertrag vorzeitig bis 2021.

Nachdem sich die Jungs auf ihren Zimmern erholt hatten, fanden sie sich pünktlich um 14:15 Uhr zur Erwärmung auf dem Trainingsplatz ein, wo der ungarische Meister Ferencvaros Budapest zum Testspiel wartete.

Im Spiel gingen die Ungarn bereits nach fünf Minuten in Führung, Neven Subotic egalisierte den Treffer jedoch umgehend und besorgte den 1:1-Ausgleich (6.). Bedient von Robert Andrich, markierte Anthony Ujah nach einer Viertelstunde die 2:1-Führung für Union. In der 37. Minute erhöhte Sebastian Andersson auf 3:1. Noch vor dem Pausenpfiff verkürzte Ferencvaros auf 2:3 (42.), an diesem Spielstand sollte sich bis zum Ende nichts ändern. Den kompletten Bericht zum Spiel gibt es hier.

Im Anschluss an die Partie liefen die Spieler noch einige Runden aus, bevor um 18:00 Uhr ein kleines Abendessen anstand. Der Tag klingt mit dem mit dem traditionellen Fanabend aus, eine vom Verein organisierte Veranstaltung, bei der Spieler, Trainer und Betreuerteam mit den mitgereisten Unionern gemeinsam essen und sich austauschen können.

Damit geht das Wintertrainingslager 2020 in Campoamor zu Ende. Morgen geht es für die Unioner zurück nach Berlin, wo sie sich in der kommenden Woche auf das Auswärtsspiel gegen Leipzig am 18.01.2020 vorbereiten werden.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 13/01/2020 11:04

Trainingslager erfolgreich beendet:

Adios Campoamor, Union ist zurück in Köpenick!

[Linked Image]

Am heutigen Sonntag herrschte Aufbruchstimmung im Trainingslager der Unioner – der letzte Tag in Campoamor war gekommen, es ging zurück nach Berlin!

Damit die Mannschaft den gestrigen Fan-Abend bis zur letzten Minute auskosten konnte, stand das Frühstück für heute erst um 9:00 Uhr auf dem Plan. Nach der morgendlichen Stärkung ging es zum Kofferpacken zurück auf die Zimmer. Im Anschluss nutzten einige der Spieler die freie Zeit bis zum Mittagessen für ein paar Runden Paddle-Tennis auf den nahegelegenen Plätzen.

Um 12:30 Uhr kamen Mannschaft und Team zum letzten gemeinsamen Mittagessen im Hotel zusammen. Dort verabschiedeten sich die Unioner von ihren Gastgebern und überreichten als Dankeschön signierte Trikots. Vom Essensraum aus ging es dann direkt in den Bus, der gegen 13 Uhr zum Flughafen nach Murcia losfuhr.

Alle kamen problemlos durch den Sicherheitscheck und konnten direkt in das wartende Flugzeug einsteigen, das um kurz nach 15 Uhr Richtung Berlin abhob.

Nach einem circa dreistündigen Flug landeten die Eisernen um 18:10 Uhr sicher am Flughafen Schönefeld. Von dort brachte der Mannschaftsbus die Spieler zum Stadion An der Alten Försterei.

Damit geht ein erfolgreiches Trainingslager zu Ende – Union ist zurück in Köpenick! Am Dienstag startet auf heimischem Platz die Vorbereitung auf das erste Spiel der Bundesliga-Rückrunde am Sonnabend in Leipzig.

Quelle: fc-union-berlin.de

Quelle: Adios Campoamor, Union ist zurück in Köpenick!
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 14/01/2020 22:36

Stiftung und Wirtschaftsrat laden zum gemeinsamen Fanabend:

„Augsburg Recall“ zum ersten Heimspiel

[Linked Image]

Anlässlich des ersten Heimspiels des 1. FC Union Berlin im neuen Jahr am 25.01.2020 gegen den FC Augsburg lädt die Stiftung „UNION VEREINT. Schulter an Schulter“ zusammen mit dem Wirtschaftsrat 1. FC Union e.V. Fans der Fuggerstädter ein, gemeinsam mit dem Köpenicker Anhang zu feiern.

Unter dem Titel „Augsburg Recall“ revanchieren sich die Eisernen auf diese Weise für den freundlichen Empfang anlässlich des Hinspiels im August 2019, als die Faninitiative „Augsburg Calling" Union-Fans zu einem bunten Rahmenprogramm einlud.

Höhepunkt des organisierten Wochenendes in Köpenick ist die gemeinsame Fan-Veranstaltung nach dem Spiel in der Ausflugsgaststätte Rübezahl, zu der sich alle Interessierten vorab online anmelden können. Der gemeinsame Abend wird musikalisch von den Bands Schurkenstaat und Generation N sowie einem DJ begleitet.

Bereits am Freitag, dem 24.01.2020 gibt es ein nicht-öffentliches Programm für die Augsburger Gäste. Mit einer Lesung und Führungen durch die Industriegeschichte Oberschöneweides, wo die Wurzeln des 1. FC Union Berlin liegen.

Am Sonnabend werden Augsburger und Unioner auf klassischem Weg per Boot über die Gewässer Berlins zum Spiel anreisen.

Informationen zur Veranstaltung im Rübezahl:

Termin: 25.01.2020
Uhrzeit: Beginn 19:07 Uhr | Einlass ab 18:30 Uhr
Ort: Ausflugslokal Rübezahl
Müggelheimer Damm 143, 12559 Berlin
Anmeldung erforderlich

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 16/01/2020 17:53

Tickets ab sofort erhältlich:

Montagabend-Spiel in Frankfurt

Am 24.02.2020 ist der 1. FC Union Berlin zum Montagabend-Spiel in der Commerzbank-Arena in Frankfurt zu Gast.

Die Tickets für die Partie gegen die Eintracht sind ab sofort erhältlich. Der vom Eisernen V.I.R.U.S. eingesetzte Sonderzug kann ebenfalls bereits online gebucht werden.

An den ersten beiden Verkaufstagen stehen die Karten ausschließlich online zur Verfügung. Am dritten Verkaufstag können - nach Verfügbarkeit - die Tickets ab 11 Uhr auch im Union-Zeughaus Waldseite erworben werden.

Kaufberechtigt sind an den ersten drei Verkaufstagen nur Mitglieder ohne Auswärtsdauerkarte und der Erwerb ist auf ein Ticket pro Spiel limitiert.

Sollten nach den ersten drei Verkaufstagen noch Karten verfügbar sein, folgt am vierten Tag (17.01.2020) ab 11 Uhr online und im Union-Zeughaus Waldseite der freie Verkauf mit einer Limitierung von maximal vier Tickets pro Spiel.

Für die Partie stehen folgende Tickets zur Verfügung:

Stehplätze (Unterrang Kurve Ost | Block 20)

Vollzahler: 15,00 €*

Ermäßigt: 13,00 €* (Schüler, Studenten, Auszubildende, Rentner, Schwerbehinderte ab 50%)

Sitzplätze (Oberrang Kurve Ost | Block 18D, 20C, 21I, 21E, 21H, 21G, 21L)

Sitzplatz sichteingeschränkt (18D | 20C): 30,00 €*

Sitzplatz Oberrang (21H | 21G | 21L): 30,00 €*

Sitzplatz Balkon (21I): 33,00 €*

Sitzplatz Balkon (21E): 45,00 €*

*Preise zzgl. VVK- sowie Onlinegebühren. Ggf. fallen zusätzliche Versandkosten an.

Die Öffnungszeiten des Union-Zeughaus Waldseite sind wie folgt:

Montag - Freitag von 10:00 - 19:00 Uhr
Samstag von 10:00 - 16:00 Uhr

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 16/01/2020 18:03

Union testet zuhause:

Karten gegen St. Gallen im Vorverkauf

[Linked Image]

Nach den erfolgreichen Testspielen im Trainingslager treten die Eisernen am Sonntag, dem 19.01.2020 um 14 Uhr im heimischen Stadion einen Tag nach dem Rückrundenstart in Leipzig zu einem weiteren Test an.

Zu Gast an der Alten Försterei ist der schweizerische Erstligist FC St. Gallen, bei dem Union-Trainer Urs Fischer selbst acht Jahre lang Spieler war. Der Klub steht momentan auf dem dritten Tabellenplatz der Super League.

Auch die Schweizer waren während der vergangenen Woche in Spanien im Trainingslager. Nach neun Tagen in La Manga, wo sie unter anderem gegen den FC Ingolstadt spielten (6:3-Sieg für die Schanzer), reisen die Schweizer für ihren letzten Test vor Saisonbeginn nach Köpenick.

Für die Eisernen beginnt die Rückrunde bereits am Sonnabend mit dem Auswärtsspiel gegen den Spitzenreiter aus Leipzig.

Kinder haben freien Eintritt

Karten für die Partie können online und in den Union-Zeughäusern erworben werden. Geöffnet sind im Heimbereich sowohl die Haupttribüne (Sektor 1, Sitzplatz) als auch die Waldseite (Sektor 2, Stehplatz). Stehplatztickets gibt es zum Preis von 5 Euro*, Sitzplatzkarten kosten 10 Euro*. Auch der Gästeblock wird geöffnet sein, hier sind die Karten ebenfalls zum Preis von 5 Euro* online sowie vor Ort an den Tageskassen erhältlich.

Kinder bis einschließlich 12 Jahre erhalten freien Eintritt. Damit für die Kleinen auf der Haupttribüne ein Sitzplatz garantiert werden kann, ist die gewünschte Anzahl der Kindertickets beim Kauf anzugeben. Für jeden Vollzahler gibt es bis zu drei Karten für Kinder kostenfrei dazu. Für die Waldseite sind keine Extra-Kindertickets notwendig.

Das Stadion öffnet um 13 Uhr. Der Anpfiff der Partie erfolgt um 14 Uhr.

Auf dem Parkplatz P1 stehen in begrenzter Anzahl Parkplätze zum Preis von 4 Euro pro Fahrzeug zur Verfügung.

Wie immer wird der Spielverlauf sowohl auf den Social-Media-Kanälen der Eisernen, als auch auf dem Union-Liveticker dokumentiert.

*Alle Preise verstehen sich inkl. MwSt. und zzgl. VVK-Gebühr und ggf. Systemgebühr

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 17/01/2020 11:29

Auftakt nach der Winterpause:

Union startet die Rückrunde gegen Herbstmeister Leipzig

[Linked Image]

Am Sonnabend, dem 18.01.2020, startet der 1. FC Union Berlin mit dem Spiel gegen RB Leipzig in die Rückrunde seiner ersten Bundesliga-Saison. Der Anpfiff der Partie erfolgt um 18:30 Uhr.

Rückblick auf den vergangenen Spieltag

Die letzte Bundesligapartie vor der Winterpause führte die Eisernen nach Düsseldorf. In der Merkur-Spiel-Arena lieferten sich beide Mannschaften einen erbitterten Kampf, der zwar mit vielen Chancen aber nur je einem Tor auf beiden Seiten bis kurz vor Schluss nach einer Punkteteilung aussah. Allerdings gelang es der Fortuna in der 90. Minute das Spiel mit 2:1 für sich zu entscheiden.

Auch die Leipziger spielten bisher eine starke Saison. Am letzten Spieltag traten sie gegen den FC Augsburg an, der den Favoriten in der 8. Minute durch den Führungstreffer erst einmal zum Zittern brachte. Die Sachsen schafften es in der zweiten Halbzeit jedoch, das Spiel zu drehen und siegten am Ende mit 3:1. Damit verabschiedete sich RB als Herbstmeister in die Winterpause.

Die spielfreie Zeit nutzen beide Vereine zur intensiven Vorbereitung auf die Rückrunde. Der Union-Tross flog nach den Feiertagen am 04.01.2020 für acht Tage nach Spanien ins Trainingslager. In Campoamor konnten die Eisernen täglich unter besten Bedingungen trainieren, außerdem fanden drei Testspiele gegen internationale Klubs statt. RB startete die Vorbereitung zwei Tage später am 06.01.2020, verzichtete allerdings auf ein Trainingslager außerhalb Leipzigs.

Gegnercheck

Union und Leipzig trafen bisher in fünf Pflichtspielen aufeinander, zuletzt im August 2019 zum Bundesligadebüt der Eisernen im Stadion An der Alten Försterei.

Union-Cheftrainer Urs Fischer zeigte auf der Pressekonferenz Respekt und Kampfgeist vor dem Spiel: „RB Leipzig ist beste Mannschaft der Vorrunde, das wird eine ganz, ganz schwierige Aufgabe für uns. Im ersten Spiel hatten wir Anschauungsunterricht wie es läuft, aber beide Mannschaften haben in der Zwischenzeit dazugelernt. Wir stellen uns dieser Aufgabe und zeigen uns mutig, denn auch in Leipzig werden wir probieren, Punkte mitzunehmen. Dafür brauchen wir eine Top-Leistung und einen optimalen Tag - und den Leipzigern müssen ein paar Dinge misslingen. Aber ich denke, am Ende liegt es auch an uns.“

Akaki Gogia, Joshua Mees, Laurenz Dehl und Suleiman Abdullahi stehen aufgrund ihrer Verletzungen für das Spiel am Sonnabend nicht zur Verfügung. Fraglich sind außerdem Manuel Schmiedebach, der muskuläre Probleme im Bauchbereich hat, sowie Keven Schlotterbeck und Christopher Trimmel, die sich einen Infekt zugezogen haben.

Leipzig Coach Julian Nagelsmann weiß den Gegner seinerseits ebenfalls nicht zu unterschätzen: „Der Respekt vor Union Berlin ist identisch groß wie auch vor dem Hinspiel. Das ist eine Mannschaft, die sehr wenige Großchancen zulässt, die nicht besonders konteranfällig ist, eine außergewöhnliche Wucht hat und auch körperlich sehr, sehr stark ist. Sie haben nicht nur bei Standards, sondern auch aus dem Spiel viele Tore gemacht. Bei Flanken stehen viele Spieler in der Box, was nicht einfach zu verteidigen ist. Das ist eine Mannschaft, die sehr schwer zu bespielen ist und im Normalfall nicht - wie im Hinspiel - vier Tore kriegt, sondern das deutlich offener gestaltet.“

Verzichten müssen die Leipziger auf Emil Forsberg, der wegen eines grippalen Infekts ausfällt. Außerdem stehen Willi Orban, Kevin Kampl und Ibrahima Konaté aufgrund ihrer Verletzungen nicht zur Verfügung.

Serviceinfos

Alle 4.400 Karten aus dem Gästeblock der Arena sind verkauft. Wichtige Informationen zur Anreise und mit der Bitte um Beachtung gibt es im Fanbrief der Leipziger Polizei.

Wer nicht live vor Ort sein kann, hat wie gewohnt die Möglichkeit, das Spiel über die Social-Media Kanäle der Eisernen oder über den Liveticker zu verfolgen.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 18/01/2020 11:27

Leihe bis Saisonende:

Union verpflichtet Yunus Malli

[Linked Image]

Der 1. FC Union Berlin verstärkt sich für die anstehenden Aufgaben in der Rückrunde der Bundesliga und verpflichtet Yunus Malli, vorbehaltlich des Medizinchecks, vom Ligakonkurrenten VfL Wolfsburg.

Der 179 cm große offensive Mittelfeldspieler wurde am 24.02.1992 in Kassel geboren und im Nachwuchsleistungszentrum von Borussia Mönchengladbach ausgebildet. Im Sommer 2011 schloss sich der Offensivspieler dem FSV Mainz 05 an, bei dem er sich zum absoluten Leistungsträger entwickelte. Während Malli, der sowohl die deutsche als auch die türkische Staatsbürgerschaft besitzt, im Nachwuchsbereich insgesamt 43 Mal für die deutsche Nationalmannschaft auflief, debütierte er im November 2015 in der A-Nationalmannschaft der Türkei. Dort bestritt er bis dato 25 Pflichtspiele.

Im Januar 2017 verabschiedete sich Yunus Malli von Mainz 05 in Richtung Wolfsburg. In den ersten zweieinhalb Spielzeiten gehörte Malli zum absoluten Stammpersonal bei den Wölfen, in der laufenden Saison kam er bislang auf zwei Kurzeinsätze in der Europa League. Insgesamt bestritt der variabel einsetzbare Mittelfeldakteur 197 Spiele in Deutschlands höchster Spielklasse, dabei gelangen ihm 36 Tore und 25 Vorlagen.

„Ich bin glücklich, dass der Wechsel zum 1. FC Union Berlin geklappt hat und freue mich auf die kommenden Aufgaben. Union hat eine starke Hinrunde gespielt, jetzt liegt es an uns als Mannschaft, diesen Weg weiterzugehen und gemeinsam mit allen Unionern die Klasse zu halten. In der ersten Halbserie der Saison war ich persönlich mit meinen Einsatzzeiten unzufrieden, deshalb möchte ich nun endlich wieder regelmäßig auf dem Platz stehen und meinen Beitrag zum erfolgreichen Abschneiden leisten", erklärt Yunus Malli seinen Wechsel zu Union und fügt hinzu: "Ich möchte mich bei allen Verantwortlichen, die sich in den letzten Tagen sehr bemüht haben, bedanken.“

„Mit Yunus Malli haben wir einen Spieler für uns gewinnen können, der das Team durch seine individuellen Qualitäten bereichern und uns als Mannschaft noch besser machen kann. Er ist in der Offensive flexibel einsetzbar, verfügt über große Erfahrung in der Bundesliga und soll unserem Angriffsspiel eine größere Kreativität und Variabilität geben. Wir freuen uns sehr, dass sich Yunus trotz vieler weiterer Optionen für uns entschieden hat und danken auch dem VfL Wolfsburg für die Möglichkeit, den Spieler auszuleihen“, zeigte sich Oliver Ruhnert, Geschäftsführer Profifußball, zufrieden.

Der Leihvertrag zwischen dem 1. FC Union Berlin und dem VfL Wolfsburg endet am 30.06.2020, eine Kaufoption ist nicht enthalten. Yunus Malli wird bei den Eisernen mit der Rückennummer 18 auflaufen und steht Trainer Urs Fischer ab sofort zur Verfügung. Am Sonntag, dem 19.01.2020 wird Malli im Testspiel gegen den FC St. Gallen erstmals vor heimischem Publikum im Stadion An der Alten Försterei antreten.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 18/01/2020 23:55

Union-Profi Bülter überrascht den Tabellenführer zu Spielbeginn
Werners Traumvolley startet die Aufholjagd nach frühem Rückstand

Aufsteiger Union Berlin ist und bleibt ein schwer zu bespielender Kontrahent in dieser Bundesliga-Saison. Das zeigte sich auch im ersten Samstagabendspiel des Jahres 2020, als Tabellenführer RB Leipzig früh mit 0:1 zurücklag - und den bereits als Favoritenschreck bekannten Klub erst nach einer deutlichen Leistungssteigerung mitsamt Werner-Doppelpack bezwang.

[Linked Image]
Einmal mehr der herausragende Mann bei RB Leipzig: Stürmer und Doppelpacker Timo Werner. @ imago images

Julian Nagelsmann, der das Jahr 2019 mit einem 3:1 gegen Augsburg und damit mit einer Serie von acht Bundesliga-Partien ohne Niederlage beendet hatte (ein Remis, sieben Siege), vertraute für das erste Samstagabendspiel der Rückrunde auf bekannte Gesichter. Roma-Leihgabe Schick stürmte abermals neben Werner, Nkunku sollte dahinter wirbeln. Verzichten musste Leipzigs Trainer dagegen auf Forsberg (grippaler Infekt), Orban (Knie-OP), Konaté (Verletzung am Hüftbeuger) und Kampl (Aufbautraining nach Fuß-OP).

Union-Coach Urs Fischer hatte derweil zum Ende von 2019 ein 1:2 in Düsseldorf notiert - und wollte nun unter anderem mit den drei Angreifern Ingvartsen, Bülter und Andersson wieder an bessere Spiele anknüpfen. Um im besten Fall wie schon beim 3:1 gegen Dortmund und beim 2:0 gegen Gladbach zum Favoritenschreck zu werden - sowie um das 0:4 gegen die Sachsen am 1. Spieltag vergessen zu lassen.

Bülter verpasst RB den Nackenschlag

Das alles sollte sogar für die ersten 15 Minuten klappen, in denen die Eisernen zweikampfmäßig dem Favoriten den Schneid abkaufte und sogar mit 1:0 in Führung ging. Wie war's passiert? Nach einem Kurzpass hatte zunächst Andersson im gegnerischen Zentrum Platz und tunnelte den viel zu überstürzt attackierenden Klostermann. Nach Querpass auf Bülter blieb dieser cool und überwand Keeper Gulacsi aus wenigen Metern mit einem Flachschuss (10.). Leipzig war überrascht - und braucht bis zur 20. Minute, ehe der "Winterschlaf" ein klein wenig abgeschüttelt werden konnte.

Leipzig lässt Chancen liegen

Die erste Chance ergab sich in Minute 24, als sich Schick davonstahl und frei vor Union-Schlussmann Gikiewicz mit einem zu unplatzierten Schuss scheiterte. Es war zugleich endgültig der Weckruf für das nun dominierende RB, wenngleich die Gäste aus der Hauptstadt nach Kräften dagegenhielten - und damit erreichten, dass sich die Hausherren insgesamt doch recht die Zähne ausbissen sowie mit dem enttäuschenden 0:1 zur Pause leben mussten. Auch, weil Werner nur fast zum 1:1 kam (38.), Klostermann einen Meter vor dem fast leeren Union-Tor unfreiwillig von Kollege Upamecano aufgehalten wurde (39.) und Mukiele aus spitzem Winkel haarscharf verzog (45.).

Werner und Sabitzer drehen das Spiel

Wenige Minuten nach Wiederbeginn klingelte es jedoch erstmals für den Gastgeber - und zwar nach einem traumhaften Volley von Werner von der Strafraumkante links oben in den Winkel (51.). Das 1:1 verlieh den selbsternannten Roten Bullen wenig verwunderlich Auftrieb, was das Leben der Berliner weiter erschwerte. Es folgten einige Chancen wie zum Beispiel ein scharfer Abschluss von Werner (56., Parade von Gikiewicz), ehe die Angriffsbemühungen der Sachsen ins 2:1 mündeten. Nkunku flankt dabei einen Eckstoß ins Zentrum, wo Upamecano mit Glück zum gedankenschnellen Sabitzer ablegte. Der Österreicher drückte die Kugel akrobatisch ins Netz (57.).

Doppelpack und ein neuer Bundesliga-Rekord!

Insgesamt lief der Ball einfach besser im zweiten Abschnitt bei den Leipziger, die sich aber trotzdem mal eine Unachtsamkeit erlaubten. Andrich ließ die Chance aber liegen, scheiterte an Schlussmann Gulacsi (70.). Ansonsten aber war klar zu sehen, wie der Gastgeber deutlich sicherer wie ansehnlich kombinierte und defensiv auch nichts mehr anbrennen ließ. Ein sauberer Spielzug führte sogar noch zum entscheidenden 3:1, es machte kein Geringerer als Nationalspieler Werner, der nach feiner Stafette aus nächster Nähe humorlos abzog und den Doppelpack schnürte (83.).

Weiter geht's wie folgt: RB Leipzig, das nun schon neun Ligaspiele in Folge mindestens drei Treffer erzielt hat (neuer Rekord) und zugleich Bundesliga-Tabellenführer bleibt, gastiert als nächstes bei der Frankfurter Eintracht am Samstag (15.30 Uhr). Aufsteiger Union Berlin empfängt dann zeitgleich den FC Augsburg.

Quelle: kicker.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 19/01/2020 11:11

Keine Punkte zum Rückrundenstart:

Union unterliegt dem Herbstmeister mit 1:3

[Linked Image]

Die Eisernen zeigen ein starkes Spiel in Leipzig, das mit einem Tor von Marius Bülter in der 10. Minute gut beginnt. Sie halten dem Druck der Sachsen lange stand, die zwar immer wieder pressen, aber zunächst kaum zum Abschluss kommen. Union geht mit einer 1:0-Führung in die Halbzeitpause.

In der zweiten Hälfte dreht sich das Spiel dann allerdings: Timo Werner erzielt in der 51. Minute den Anschlusstreffer, acht Minuten später setzt Marcel Sabitzer zum 2:1 nach (57.). Kurz vor Abpfiff baut Werner die Führung nochmal aus und besiegelt damit die 1:3-Niederlage für Union.

RB Leipzig: Gulacsi – Halstenberg, Upamecano, Klostermann, Mukiele – Adams (86. Ilsanker), Nkunku (79. Haidara), Laimer - Werner, Schick (68. Poulsen), Sabitzer

1. FC Union Berlin: Gikiewicz – Friedrich, Subotic, Parensen (82. Polter) – Ryerson, Gentner, Andrich, Lenz – Ingvartsen (71. Malli), Andersson (75. Ujah), Bülter

Tore: 0:1 Bülter (10.), 1:1 Werner (51.), 2:1 Sabitzer (57.), 3:1 Werner (83.)

Zuschauer: 42.146

Obwohl die Leipziger mit viel Druck in die Partie starteten, ließ Union sich nicht beeindrucken. Im Gegenteil: Die erste Chance des Spiels gehörte den Köpenickern. Robert Andrich brachte einen Pass unter seine Kontrolle und feuerte einen Schuss aus 20 Metern Richtung Tor, der allerdings über die Latte hinwegging (3.).

Sieben Zeigerumdrehungen später nutze Sebastian Andersson ein Anspiel von Christian Gentner, tunnelte Lukas Klostermann und passte auf Marius Bülter, der den Ball aus kurzer Distanz ins Netz legte. Damit ging Union in der 10. Minute in Führung.

Leipzig schien durch das frühe Gegentor etwas aus dem Konzept gebracht, die Angriffsversuche der Sachsen blieben meist ohne Abschluss. In der 24. Minute nutzte Patrick Schick einen präzisen Pass und setzte einen Schuss in die untere linke Ecke ab. Rafal Giekiewicz stand jedoch sicher und hielt seinen Kasten sauber. Trotz zunehmender Dominanz gelang den Gastgebern vor dem Tor nicht sehr viel. Mit der 1:0-Führung verabschiedete sich Union in die Halbzeitpause.

Auch die zweite Hälfte begann wieder mit hohem Druck der Sachsen, was in der 51. Minute zum Anschlusstreffer führte: Timo Werner empfing den Ball an der Strafraumgrenze und setzte ihn von dort ohne zu zögern zum Ausgleich in die linke obere Ecke.

Gute drei Minuten später folgte der nächste Versuch: Christopher Nkunku brachte den Ball an der Strafraumgrenze unter Kontrolle und setzte einen Schuss Richtung Tor ab. Das Leder flog jedoch einige Zentimeter am Kasten vorbei (53.).

In der 57. Minute landete ein Eckball im Fünfmeterraum vor den Füßen von Marcel Sabitzer, der das Spielgerät am überraschten Rafal Gikiewicz vorbei ins Tor spitzelte. Die 2:1-Führung für RB Leipzig.

In den darauffolgenden Minuten erspielte sich auch Union Chancen. Marius Bülter nahm kurz vorm Strafraum einen Abpraller auf, sein Schuss wurde jedoch geblockt (62.) Auch Robert Andrich probierte sein Glück nochmal. Aus dem Sechzehner brachte er den Ball wuchtig auf das Tor von Peter Gulacsi, der wehrte den Versuch jedoch zur Seite ab (70.)

Die nächste Torchance gehörte wieder den Sachsen: Der kurz zuvor eingewechselte Yussuf Poulsen erreichte ein Zuspiel im Strafraum. Sein Abschlussversuch konnte allerdings von Michael Parensen verhindert werden, der genau im richtigen Moment dazwischen grätschte (77.)

Kaum fünf Minuten später baute jedoch Timo Werner die Führung weiter aus: Ein Diagonalpass von Marcel Sabitzer ging zuerst an Marcel Halstenberg vorbei, landete dann jedoch am zweiten Pfosten, wo Timo Werner schon lauerte und den Ball humorlos in die untere linke Ecke versenkte (83.).

In der Nachspielzeit wollte Marius Bülter es nochmal wissen und versuchte sein Glück von der Strafraumgrenze mit einem wuchtigen Schuss. Peter Gulacsi bewies jedoch erneut sein Können und parierte. Damit war der Endstand von 3:1 besiegelt.

Union-Cheftrainer Urs Fischer gratulierte dem Gegner auf der Pressekonferenz nach dem Spiel zum Sieg: „Gratulation an RB Leipzig zum verdienten Sieg. In der ersten Hälfte gab es ein etwas schmeichelhaftes 1:0 für uns, obwohl Leipzig in gewissen Phasen enorm Druck aufgebaut hat. Aber wir haben uns nicht verunsichern lassen und konnten in Führung gehen. Die beiden Gegentore in der zweiten Hälfte wären nicht zwingend gewesen – da waren mir aus der ersten Hälfte gefährlichere Aktionen in Erinnerung, aber Leipzig war in dieser Phase sehr effizient. Am Ende ist es ein verdienter Sieg für Leipzig, aber auch ein toller Auftritt meiner Mannschaft, die sich nicht unterkriegen lassen hat und 90 Minuten lang versucht hat nach vorne zu spielen und Chancen zu kreieren.“

Am morgigen Sonntag empfängt Union den FC St. Gallen zu einem Testspiel. Anstoß ist um 14 Uhr im Stadion An der Alten Försterei. In der Bundesliga geht es für die Eisernen am nächsten Sonnabend weiter. Dann gastiert der FC Augsburg in Berlin-Köpenick.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 21/01/2020 10:20

Ausverkauft gegen Leverkusen:

Ticket-Zweitmarkt geöffnet

[Linked Image]

Für die Heimpartie des 1. FC Union Berlin gegen Bayer 04 Leverkusen am 15.02.2020 wurden im Rahmen des Losverfahrens alle verfügbaren Tageskarten abgerufen. Das Stadion An der Alten Försterei ist somit ausverkauft.

Allen Unionern, die bisher keine Karten für die Partie gegen die Bayer-Elf bekommen konnten, bietet sich ab sofort die Chance auf Tickets auf dem Ticket-Zweitmarkt.

Dort können sowohl Dauerkarteninhaber als auch Tageskartenbucher ihren Platz zum Verkauf anbieten.

Bitte beachten: Der Erwerb der dort angebotenen Karten ist ausschließlich Vereinsmitgliedern vorbehalten, die bislang für diese Partie noch keinen Platz erworben haben und nicht Inhaber einer Dauerkarte sind. Mit dieser Einschränkung soll möglichst vielen Union-Mitgliedern die Chance gegeben werden, im Stadion An der Alten Försterei dabei sein zu können.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 21/01/2020 10:31

Abfahrtszeiten stehen fest:

Sonderzug nach Frankfurt

[Linked Image]

Der Eiserne V.I.R.U.S. e.V. setzt auch für die Auswärtspartie des 1. FC Union Berlin gegen Eintracht Frankfurt am Montag, dem 24.02.2020 einen Sonderzug ein.

Nachfolgend die geplanten Abfahrtszeiten des Sonderzugs (Achtung: Gleise können sich am Tag selbst noch ändern):

Sonderzug nach Frankfurt:

Hinfahrt am 24.02.2020

Berlin-Lichtenberg: Abfahrt 10:55 Uhr Gleis 16

Frankfurt (Main) Stadion: Ankunft 18:20 Uhr Gleis 501

Rückfahrt am 24./25.02.2020

Frankfurt (Main) Stadion: Abfahrt um 23:26 Uhr Gleis 501

Berlin-Lichtenberg: Ankunft um 06:04 Uhr (am 25.02.) Gleis 20

Der Zugang zum Bahnsteig wird nur in Verbindung mit einer Fahrkarte gewährt. Glasflaschen, Gläser, Fässer oder Paletten sind nicht erlaubt.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 22/01/2020 11:07

Wechsel nach Belgien:

Lennart Moser schließt sich Cercle Brügge an

[Linked Image]

Der 1. FC Union Berlin und der belgische Erstligist Cercle Brügge haben sich auf ein Leihgeschäft mit anschließender Kaufoption für Torhüter Lennart Moser verständigt. In der Hinrunde der Saison 2019/20 lief der 20-Jährige auf Leihbasis für den FC Energie Cottbus auf, für die Brandenburger bestritt der 196 cm große Torhüter insgesamt 18 Pflichtspiele. Der ursprünglich bis Saisonende laufende Leihvertrag mit Energie Cottbus wird in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst.

?„Für Lennart ist der Wechsel nach Brügge eine große Chance, sein Talent auch in der ersten Liga unter Beweis zu stellen. Im letzten halben Jahr hat er in Cottbus regelmäßig gespielt und sich stetig verbessert, diese positive Entwicklung soll nun bei Cercle Brügge fortgesetzt werden. Wir bedanken uns ausdrücklich bei den Verantwortlichen von Energie Cottbus, die Lennart trotz des hohen sportlichen Wertes keine Steine in den Weg gelegt haben und seine Entwicklung bei einem belgischen Erstligisten weiter forcieren“ kommentierte Oliver Ruhnert, Geschäftsführer Profifußball, das Leihgeschäft.

Der Leihvertag zwischen dem 1. FC Union Berlin und Cercle Brügge läuft bis 30.06.2020, die Belgier besitzen eine Kaufoption.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 22/01/2020 22:42

Losverfahren startet Freitag:

Heimspiel gegen Wolfsburg

[Linked Image]

Der 1. FC Union Berlin empfängt am Sonntag, dem 01.03.2020, den VfL Wolfsburg zum Heimspiel im Stadion An der Alten Försterei. Auch für diese Partie wird der Kartenverkauf mittels eines Losverfahrens abgewickelt.

Von Freitag (24.01.2020) bis Montag (27.01.2020) stehen die Lose für das Heimspiel gegen die Wölfe zur Verfügung.

Dabei sind ausschließlich Vereinsmitglieder ohne Dauerkarte berechtigt, am viertägigen Losverfahren teilzunehmen. Die kostenfreien Lose (Steh- oder Sitzplatz) können zum Verkaufsstart ab 10 Uhr online im Union-Zeughaus gebucht werden. Die Benachrichtigung der Gewinner und der Kartenerwerb erfolgt am kommenden Donnerstag.

Nachfolgend die Informationen zum Losverfahren:

Heimspiel vs VfL Wolfsburg

Fr 24.01.2020 | 10 Uhr bis Mo 27.01.2020 | 24 Uhr

Möglichkeit zur Teilnahme am Losverfahren VfL Wolfsburg

Berechtigt: Mitglieder ohne Dauerkarte
Limitierung: Wahlweise ein Steh- oder ein Sitzplatzlos
Loserwerb: kostenfrei online unter www.union-zeughaus.de

Do 30.01.2020 | 10 Uhr bis Fr 31.01.2020 | 24 Uhr

Einlösung Gewinnlos zum Erwerb eines Tickets VfL Wolfsburg

Berechtigt: Gewinner
Limitierung: 1 Ticket (Steh –oder Sitzplatz je nach Losgewinn)
Einlösung/Ticketbuchung: online unter www.union-zeughaus.de

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 24/01/2020 10:58

Kampfgeist an der Alten Försterei:

Union empfängt Augsburg

[Linked Image]

Am Sonnabend, dem 25.01.2020, empfängt der 1. FC Union Berlin den FC Augsburg zum ersten Heimspiel der Bundesliga-Rückrunde im Stadion An der Alten Försterei. Der Anpfiff der Partie erfolgt um 15:30 Uhr, das Stadion öffnet um 13:30 Uhr.

Rückblick auf den vergangenen Spieltag:

Mit dem letzten Spieltag wurde die Rückrunde der Bundesligasaison 2019/20 eingeläutet. Die Eisernen waren zu Gast in Leipzig und lieferten dem Titel-Favoriten einen beherzten Kampf. Der Mut des Aufsteigers wurde in der 10. Minute durch Marius Bülter belohnt. Christian Gentner eroberte im Mittelfeld den Ball und setzte Sebastian Andersson in Szene, der Bülter mustergültig bediente. Dieser vollendete aus kurzer Distanz und brachte seine Mannschaft in Führung. Die Sachsen erhöhten den Druck deutlich und bestimmten das Spiel bis zur Pause klar, ohne jedoch zum Torerfolg zu kommen. In der zweiten Halbzeit drehten Werner (51., 83.) und Sabitzer (57.) die Partie. Am Ende unterlag Union dem Herbstmeister trotz guter Leistung mit 1:3.

Für den FC Augsburg war der erste Spieltag der Rückrunde am Ende ein gebrauchter. Sie empfingen den Meisterschaftsanwärter aus Dortmund, traten ebenfalls sehr mutig auf und belohnten sich mit der 1:0- Führung, die sie zu Beginn der zweiten Halbzeit durch einen weiteren Treffer ausbauten. Doch der eingewechselte Dortmunder Neuzugang Erling Haaland beendete den Erfolgskurs der Fuggerstädter abrupt. Dank seines Dreierpacks und zwei weiteren Toren fuhren die Schwarz-Gelben schließlich mit einem 5:3-Sieg nach Hause.

Gegnercheck:

Union und Augsburg trafen bisher fünfmal aufeinander, vier dieser Spiele fanden in der 2. Bundesliga statt (2009/10 und 2010/11). Im August letzten Jahres standen sich die beiden Mannschaften erstmals in der Bundesliga gegenüber. Doch wie in bislang drei von vier Duellen zwischen ihnen, konnte auch im Sommer kein Sieger ausgemacht werden – die Eisernen brachten nach einem 1:1-Unentschieden ihren ersten Bundesliga-Punkt mit nach Köpenick. Mit einem Sieg am Sonnabend könnte Union mit den Augsburgern in der Tabelle gleichziehen und erstmals das Duell gegen die Fuggerstädter für sich entscheiden.

Urs Fischer glaubt an seine Mannschaft: „Augsburg ist gut drauf, das hat man im Spiel gegen Dortmund gesehen. Die Mannschaft wirkt geschlossen und eingespielt, es ist eine Entwicklung zu sehen. Für uns gilt es, unsere Leistung abzurufen und bereit zu sein für die Aufgabe, die nicht leicht werden wird. Wir müssen das Gleiche versuchen wie in Leipzig - diese Bereitschaft und diesen Mut auf den Platz zu bekommen. Es geht darum, solidarisch füreinander einzustehen, jeder ist bereit für den anderen laufen, zu kämpfen und Fehler zu korrigieren. Diesen Teamgeist auf den Platz zu bringen, das macht uns stark und zeichnet uns aus. Wir wollen am Sonnabend an die Leistung aus Leipzig anknüpfen und wir werden um den Klassenerhalt kämpfen, das ist für uns entscheidend. Wir sind in einer Situation, in der sich das kämpfen lohnt.“

Verzichten müssen die Eisernen dabei auf Manuel Schmiedebach, Akaki Gogia, Laurenz Dehl, Joshua Mees, Suleiman Abdullahi und Grischa Prömel.

Auch Augsburgs Cheftrainer Martin Schmidt freut sich auf das Spiel: "Ich werde zum ersten Mal für ein Spiel an der Alten Försterei sein. Ich bin sicher, dass es ein ganz anderes Spiel wird als letzte Woche gegen Dortmund. Es wird ein Kampfspiel, darauf müssen wir uns mental und körperlich einstellen! Union ist ein gewachsener Aufsteiger, sie sind nicht zufällig in der Bundesliga. Sie hatten im Herbst eine sehr gute Phase, das zeigt, dass bei ihnen einiges stimmt. Sie haben zuhause 15 von 20 Punkten geholt, das sagt einiges über das Spiel aus!"

Nicht mit nach Köpenick reisen wird der verletzte Carlos Armando Gruezo.

Serviceinfos:

Das Stadion An der Alten Försterei ist ausverkauft. Karten für den Heimbereich können mit etwas Glück noch auf dem Ticket-Zweitmarkt erworben werden. Am Spieltag wird es - auch für den Gästeblock - keine Tageskassen geben.

Wer keine Karte mehr bekommen hat, kann das Spiel über die Social-Media-Kanäle der Eisernen oder im Liveticker verfolgen.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 25/01/2020 10:30

Erstes Heimspiel 2020:

Das Programmheft zum Spiel gegen Augsburg

[Linked Image]

Zum ersten Heimspiel des neuen Jahrzehnts ist der FC Augsburg zu Gast im Stadion An der Alten Försterei.

Im Programmheft zum Spiel gegen die Fuggerstädter wird noch einmal ein Blick auf das Hinspiel geworfen und ein ausführlicher statistischer Rückblick auf die erste Bundesliga-Hinrunde der Eisernen gegeben.

Außerdem sind im aktuellen Programmheft die Hinrunden der Jugendmannschaften und der Ladies ebenso ein Thema wie die großzügigen Spenden an die Union-Stiftung und die Neven Subotic-Stiftung.

Diesmal sprechen Unions Cheftrainer Urs Fischer und Sportchef Oliver Ruhnert im Programmheft-Interview über die erste Bundesliga-Hinrunde der Vereinshistorie, ihre Ziele für die Rückrunde und geben einen Einblick in ihre gemeinsame Arbeit.

Das Programmheft ist im Union-Zeughaus, an der Zapfstelle, in der Eisernen Waschmaschine und rund um das Stadion An der Alten Försterei erhältlich.

Wer keine Gelegenheit hat, sich das aktuelle Programmheft zu besorgen, kann alle Infos digital in der Programmheft-App nachlesen. Diese ist kostenlos über den Apple App Store, den Google Play Store, bei Amazon und als Browserversion erhältlich. Das Einzelheft kostet 1,99 €, ein Jahresabo gibt's zum Preis von 31,99 €. Darin enthalten sind alle Hefte, die innerhalb der 12 Monate nach Abschluss des Abos erscheinen, also das Saisoneröffnungsheft, alle Heimspielprogramme in der Liga und gegebenenfalls im DFB-Pokal.

Unter unionprogramm@gmail.com kann das Heft zudem per Mail bestellt werden.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 25/01/2020 22:54

Finnbogason feiert sein Comeback für den FCA
Subotics Blitzstart bringt Union auf die Siegerstraße

Der 1. FC Union Berlin hat im sechsten Pflichtspielduell mit dem FC Augsburg erstmals gewonnen. In einer umkämpften, aber nur über weite Strecken des zweiten Durchgangs unterhaltsamen Partie brachte Subotic die Hausherren direkt nach dem Seitenwechsel in Führung, die Ingvartsen kurz darauf noch aufstockte. Der FCA musste durch das 0:2 nicht nur den Kontrahenten in der Tabelle vorbeiziehen lassen, sondern auch das Ende einer weiteren Serie bedauern.

[Linked Image]
Torschütze zum 1:0: Neven Subotic brachte Union Berlin auf Siegkurs. @ imago images

Union Berlins Trainer Urs Fischer konnte im Vergleich zur 1:3-Niederlage in Leipzig wieder auf seinen Kapitän zurückgreifen: Trimmel ersetzte Ryerson auf der rechten Seite. Außerdem verteidigte Schlotterbeck anstelle von Parensen, Ujah (für Bülter) sollte Top-Angreifer Andersson vorne unterstützen.

Bei den Gästen aus Augsburg musste Coach Martin Schmidt nach dem furiosen wie bitteren 3:5-Auftakt gegen Dortmund auf Jensen verzichten, der nach einem Magen-Darm-Infekt nicht rechtzeitig einsatzfähig war. Der Finne wurde von Hahn vertreten. Außerdem spielte Uduokhai für Lichtsteiner in der Viererkette, jedoch rutschte hier Jedvaj aus dem Abwehrzentrum nach außen.

Bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt eröffnete Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus die Begegnung an der "Alten Försterei". Warm wurde den 22.012 Zuschauern zunächst nicht, das Spiel bot kaum hitzige Szenen. Auf Berlins Seite prüfte Lenz Koubek (5.), für die Gäste feuerte Max einen Freistoß aus aussichtsreicher Position einen Meter über den Querbalken (13.).

Mit fortlaufender Spieldauer erreichte dann der FC Union zuerst Betriebstemperatur, konnte dieses Level dann aber nicht beständig halten: Friedrich legte nach einer Ecke den Ball neben das Augsburger Tor (18.), ehe Andrich und erneut Lenz einen Chancendoppelpack ungenutzt ließen (20.).

Auch der FCA verbuchte allenfalls die eine oder andere Halbchance. Einem Treffer am nächsten kam in der 37. Minute Vargas, der links im Strafraum erst aufzog, dann im Abschluss aber "nur" das linke Außennetz traf. Für einen Aufschrei sorgte allenfalls noch Augsburgs Gouweleeuw, der Lenz kurz vor dem Pausenpfiff im Vollsprint von den Beinen holte und folgerichtig Gelb sah (45.+1).

Der zweite Durchgang startete mit unverändertem Personal, dafür aber gleich mit einem Treffer für die Eisernen: Nach Trimmels Ecke drückte Subotic den Ball aus kurzer Distanz über die Linie (47.). Hahn hatte seinem Gegenspieler unfreiwillig per Kopf vorgelegt.

Union zog sich im Anschluss ein bisschen zurück und überließ den Fuggerstädtern mehr Ballbesitz und Spielanteile. Allerdings ließen die Schmidt-Schützlinge nach wie vor die nötige Durchschlagskraft vermissen. Stattdessen zeigten sich die Berliner im zweiten Durchgang eiskalt: Eine schwach abgewehrte Lenz-Flanke leitete Andrich sofort zu Ingvartsen weiter, der der Annahme den präzisen Abschluss ins rechte Eck folgen ließ - 2:0 Union (62.).

Augsburg bäumte sich auf, wollte sich gegen die bevorstehende Niederlage wehren, strahlte aber im Vorwärtsgang zu wenig Gefahr aus. Dazu waren die bayerischen Schwaben defensiv immer wieder anfällig. Andrich hätte auf 3:0 stellen können (72.).

In der Schlussphase gab Augsburgs Finnbogason nach einer Schulterverletzung sein Comeback. Aber auch der ansonsten so treffsichere Isländer konnte das Ruder nicht mehr herumreißen, trotz einer prima Vorlage für Niederlechner (89., Gikiewicz parierte glänzend) sowie einer eigenen Deluxe-Chance (90.). Der FCA musste mit 0:2 die Heimreise antreten. Somit verloren die Fuggerstädter erstmals ein Pflichtspiel gegen Union Berlin und gingen zugleich nach zuvor neun Spielen in Folge wieder ohne eigenen Treffer vom Feld.

Union Berlin gastiert am Samstag (15.30 Uhr) bei Borussia Dortmund. Für Augsburg geht es gleichzeitig gegen Werder Bremen weiter.

Quelle: kicker.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 26/01/2020 11:01

Erster Heimerfolg des Jahres:

Die Eisernen besiegen Augsburg

[Linked Image]

Im ersten Heimspiel der Rückrunde dominieren die Eisernen ihre Gäste aus Augsburg. Nachdem die erste Halbzeit torlos blieb, ging Union direkt nach Anpfiff der zweiten Hälfte in Führung.

Einen Eckball von Christopher Trimmel in der 47. Minute kann Neven Subotic problemlos im Tor platzieren. Keine zwanzig Minuten später baut Marcus Ingvartsen die Führung weiter aus. Einen Pass von Robert Andrich verwandelt der Däne zum finalen 2:0 (61.). Damit holen die Eisernen zuhause drei Punkte gegen den FC Augsburg und stehen momentan auf dem elften Tabellenplatz.

1. FC Union Berlin: Gikiewicz – Friedrich, Schlotterbeck, Subotic – Trimmel, Gentner, Andrich (79. Kroos), Lenz – Ujah (72. Bülter), Ingvartsen (87. Ryerson), Andersson

FC Augsburg: Koubek – Uduokhai, Gouweleeuw, Jedvaj, Max – Khedira (70. Löwen), Baier – Richter, Hahn, Vargas (77. Finnbogason) - Niederlechner

Tore: 1:0 Subotic (47.), 2:0 Ingvartsen (61.)

Zuschauer: 22.012

Im Vergleich zum Rückrundenauftakt in Leipzig letzte Woche, bei dem der 1. FC Union Berlin den Sachsen mit 1:3 unterlag, wechselte Urs Fischer heute auf drei Positionen. Keven Schlotterbeck kehrte nach seiner Verletzung zurück in die Startelf und auch Christopher Trimmel war nach seinem Infekt wieder fit. In der Spitze stand Anthony Ujah für Marius Bülter auf dem Platz.

Das Spiel startete vielversprechend mit einigen guten Situationen für die Köpenicker. Bereits in der fünften Minute gab es die erste Gelegenheit für Christopher Lenz, der einen Pass von Robert Andrich entgegennahm und zügig den Abschluss suchte. FC A-Schlussmann Tomas Koubek kam aber gerade noch an den Ball.

Auch in den darauffolgenden Minuten kam es immer wieder zu Chancen in der Gefahrenzone der Augsburger, es fehlte jedoch der Treffer. In der 19. Spielminute versuchte Innenverteidiger Marvin Friedrich sein Glück, den Abpraller nach einem Eckstoß von Christopher Trimmel setzte er jedoch knapp am rechten Pfosten vorbei.

Nach rund 20. Minute verflachte die Partie ein wenig, weitere Torchancen blieben zunächst Mangelware. Es folgten mehrere Standardsituationen auf beiden Seiten, die jedoch erfolglos blieben. Mit dem torlosen 0:0-Unentschieden verabschiedeten sich die Teams schließlich in die Halbzeitpause.

Obwohl sowohl die Eisernen, als auch der FCA ohne personelle Wechsel aus der Kabine kamen, startete die zweite Hälfte rasant. Ein Eckstoß von Christopher Trimmel landete am zweiten Pfosten bei Neven Subotic, der Innenverteidiger zögerte nicht lange und drückte das Leder aus kurzer Distanz zur 1:0-Führung über die Linie (47).

Nach der Führung standen die Eisernen etwas tiefer, ließen den Gästen aus Schwaben mehr Räume und lauerten auf Kontersituationen. Die Belohnung der ruhigen Spielweise folgte in der 61. Minute: Marcus Ingvartsen empfing einen Pass von Robert Andrich im Strafraum und gab einen Flachschuss in Richtung des zweiten Pfostens ab. Mit Erfolg: der Ball klatsche an den rechten Innenpfosten und anschließend zum 2:0 über die Linie.

Auch im Anschluss ließ das Team von Trainer Urs Fischer nicht nach und spielte weiter mutig nach vorn. Robert Andrich nahm einen Abpraller direkt, jagte den Ball jedoch knapp über die Querlatte (73).

In der Schlussphase wollten es auch die Gäste noch einmal wissen. Einen wuchtigen Schuss von Torjäger Florian Niederlechner parierte Union-Schlussmann Rafal Gikiewicz mit einem sehenswerten Reflex und lenkte das Leder in höchster Not über die Querlatte (89.). Auch aus der anschließenden Ecke konnten die Fuggerstädter keinen Profit schlagen. In der Nachspielzeit zeichnete sich der Pole erneute aus und parierte gegen den eingewechselten Alfred Finnbogason (92.).

Kurz vor Schlusspfiff landete der Ball dann doch noch im Netz der Eisernen, das Schiedsrichtergespann um Bibiana Steinhaus entschied jedoch richtigerweise auf Abseits (96.). Das sollte die letzte Chance der Fuggerstädter gewesen sein. Sie bleiben torlos, Union holt zuhause den verdienten 2:0-Sieg.

Urs Fischer zeigte sich zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft und die damit verbundenen drei Punkte: „Ich hatte heute eine Riesenfreude, weil die Jungs ihr Gesicht über 90 Minuten gezeigt und auch schwierige Momente gut überstanden haben. In einigen Situationen hatten wir das entscheidende Wettkampfglück. Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung und dem Ergebnis, denn wir haben gekämpft und erfolgreich versucht, unsere Tore mit allen Mitteln zu verteidigen.“

Am nächsten Sonnabend, dem 01.02.2020, steht für den 1. FC Union Berlin das nächste Pflichtspiel an: die Eisernen sind zu Gast bei Borussia Dortmund im Signal Iduna Park. Der Anstoß erfolgt um 15:30 Uhr.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 27/01/2020 11:17

Tickets ab Dienstag erhältlich:

Auswärts in Freiburg

[Linked Image]

Am Sonnabend, dem 07.03.2020 ist der 1. FC Union Berlin zu Gast beim SC Freiburg im Schwarzwald-Stadion.

Die Tickets für die Partie im Breisgau sind ab Dienstag erhältlich.

An den ersten beiden Verkaufstagen stehen die Karten ausschließlich online zur Verfügung. Am dritten Verkaufstag können - nach Verfügbarkeit - die Tickets ab 11 Uhr auch im Union-Zeughaus Waldseite erworben werden.

Kaufberechtigt sind an den ersten drei Verkaufstagen nur Mitglieder ohne Auswärtsdauerkarte und der Erwerb ist auf ein Ticket pro Spiel limitiert.

Sollten nach den ersten drei Verkaufstagen noch Karten verfügbar sein, folgt am vierten Tag (31.01.2020) ab 11 Uhr online und im Union-Zeughaus Waldseite der freie Verkauf mit einer Limitierung von maximal vier Tickets pro Spiel.

Für die Partie stehen folgende Tickets zur Verfügung:

Gästestehplatzbereich (Unterrang Kurve Südost)
Vollzahler 14,50 €*
Ermäßigt 12,00 €*
Gästesitzplatzbereich (Oberrang Kurve Südost)
Sitzplatz (Block K) 37,00 €*
Gästesitzplatzbereich (Osttribüne)
Sitzplatz (UR | Block DD) 39,00 €*
Sitzplatz sichteingeschränkt (UR | Block DD) 21,00 €*
Sitzplatz (OR | Block D) 37,00 €*

*Preise zzgl. VVK- sowie Onlinegebühren. Ggf. fallen zusätzliche Versandkosten an.

Die Öffnungszeiten des Union-Zeughaus Waldseite sind wie folgt:

Montag - Freitag von 10:00 - 19:00 Uhr
Samstag von 10:00 - 16:00 Uhr

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 29/01/2020 10:56

Sportgerichtsurteil:

Geldstrafe für Union

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den Bundesligisten 1. FC Union Berlin im Einzelrichterverfahren nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss wegen dreier Fälle eines unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger in Tateinheit mit nicht ausreichendem Ordnungsdienst mit einer Geldstrafe in Höhe von 140.000 Euro belegt. Bis zu 47.000 Euro davon kann der Verein für sicherheitstechnische und gewaltpräventive Maßnahmen verwenden, was dem DFB bis zum 30. Juni 2020 nachzuweisen wäre.

Vor dem Bundesligaspiel gegen Hertha BSC am 2.11.2019 drangen etwa 250 Anhänger von Union Berlin im Rahmen eines Einlasssturms unkontrolliert in das Stadion ein. Außerdem zündeten Union-Zuschauer vor Spielbeginn drei Rauchtöpfe.

In der 47. Minute brannten Union-Anhänger mindestens 40 Bengalische Feuer ab, woraufhin die Partie für etwa drei Minuten unterbrochen werden musste. Darüber hinaus überstiegen nach Spielende 15 zum Teil vermummte Zuschauer des Heimteams den Zaun zum Innenraum, um auf den gegenüberliegenden Auswärtsblock zuzulaufen. Spieler von Union Berlin und Ordner hielten sie schließlich auf. Zudem wurde im Zuschauerbereich des Heimteams ein großes Banner mit beleidigender Aufschrift gezeigt.

Darüber hinaus wurden auch im Zuschauerblock von Hertha BSC erhebliche Mengen an pyrotechnischen Gegenständen abgebrannt.

Der 1. FC Union Berlin hat gegen das Urteil innerhalb der eingeräumten Frist keinen Widerspruch eingelegt.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 29/01/2020 23:28

Vorverkaufsinformationen:

Zu Hause gegen Bayern und Mainz, auswärts gegen Hertha

[Linked Image]

Der Kartenverkauf für die nächsten Heimspiele des 1. FC Union Berlin gegen Bayern München und Mainz 05 wird wie gewohnt mittels eines Losverfahrens abgewickelt.

Aufgrund des zu erwartenden hohen Interesses an der Partie gegen Hertha BSC und um den Ticketerwerb fair zu gestalten, wird es auch zu diesem Spiel ein Losverfahren geben.

Der 1. FC Union Berlin tritt am Sonnabend, dem 21.03.2020 im Olympiastadion gegen Hertha BSC zum Stadtderby an. Die Lose stehen von Freitag (07.02.2020) bis Montag (10.02.2020) zur Verfügung.

Dabei sind ausschließlich Vereinsmitglieder ohne Auswärtsdauerkarte berechtigt, am viertägigen Losverfahren teilzunehmen. Die kostenfreien Lose können zum Verkaufsstart ab 10 Uhr online im Union-Zeughaus gebucht werden. Hierbei ist zu beachten, dass es keine Unterscheidung in Sitz- und Stehplatzlose gibt. Im Falle eines Losgewinns erfolgt die Auswahl nach Verfügbarkeit bei der Online-Buchung. Die Benachrichtigung der Gewinner und der Kartenerwerb findet am Mittwoch, dem 12.02.2020 statt.

Nachfolgend die Informationen zum Losverfahren:

Auswärtsspiel vs Hertha BSC

Fr 07.02.2020 | 10 Uhr bis Mo 10.02.2020 | 24 Uhr
Möglichkeit zur Teilnahme am Losverfahren Hertha BSC

Berechtigt: Mitglieder ohne Auswärtsdauerkarte
Limitierung: 1 Los
Loserwerb: kostenfrei online unter www.union-zeughaus.de

Mi 12.02.2020 | 10 Uhr bis Do 13.02.2020 | 24 Uhr
Einlösung Gewinnlos zum Erwerb eines Tickets Hertha BSC

Berechtigt: Gewinner
Limitierung: 1 Ticket
Einlösung/Ticketbuchung: online unter www.union-zeughaus.de

Am Sonnabend, dem 14.03.2020 empfängt der 1. FC Union Berlin den Rekordmeister aus München und am Sonnabend, dem 04.04.2020 den 1. FSV Mainz im heimischen Stadion An der Alten Försterei. Die Kartenverkäufe werden, wie gewohnt, ebenfalls mittels eines Losverfahrens abgewickelt.

Von Freitag (21.02.2020) bis Montag (24.02.2020) stehen die Lose für die Partie gegen den Rekordmeister aus München zur Verfügung, von Freitag (06.03.2020) bis Montag (09.03.2020) für das Spiel gegen Mainz.

Dabei sind jeweils ausschließlich Vereinsmitglieder ohne Dauerkarte berechtigt, am viertägigen Losverfahren teilzunehmen. Die kostenfreien Lose (Steh- oder Sitzplatz) können jeweils zum Verkaufsstart ab 10 Uhr online im Union-Zeughaus gebucht werden. Die Benachrichtigung der Gewinner und der Kartenerwerb erfolgt jeweils eine Woche später.

Nachfolgend die Informationen zu den Losverfahren:

Heimspiel vs Bayern München

Fr 21.02.2020 | 10 Uhr bis Mo 24.02.2020 | 24 Uhr
Möglichkeit zur Teilnahme am Losverfahren Bayern München

Berechtigt: Mitglieder ohne Dauerkarte
Limitierung: Wahlweise ein Steh- oder ein Sitzplatzlos
Loserwerb: kostenfrei online unter www.union-zeughaus.de

Do 27.02.2020 | 10 Uhr bis Fr 28.02.2020 | 24 Uhr
Einlösung Gewinnlos zum Erwerb eines Tickets Bayern München

Berechtigt: Gewinner
Limitierung: 1 Ticket (Steh –oder Sitzplatz je nach Losgewinn)
Einlösung/Ticketbuchung: online unter www.union-zeughaus.de

Heimspiel vs Mainz 05

Fr 06.03.2020 | 10 Uhr bis Mo 09.03.2020 | 24 Uhr
Möglichkeit zur Teilnahme am Losverfahren Mainz 05

Berechtigt: Mitglieder ohne Dauerkarte
Limitierung: Wahlweise ein Steh- oder ein Sitzplatzlos
Loserwerb: kostenfrei online unter www.union-zeughaus.de

Do 12.03.2020 | 10 Uhr bis Fr 13.03.2020 | 24 Uhr
Einlösung Gewinnlos zum Erwerb eines Tickets Mainz 05

Berechtigt: Gewinner
Limitierung: 1 Ticket (Steh –oder Sitzplatz je nach Losgewinn)
Einlösung/Ticketbuchung: online unter www.union-zeughaus.de

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 30/01/2020 10:40

Organisatorische Hinweise:

Sonderzug nach Dortmund

[Linked Image]

Der Eiserne V.I.R.U.S. e.V. setzt auch für die Auswärtspartie des 1. FC Union Berlin gegen Borussia Dortmund am Sonnabend, dem 01.02.2020 einen Sonderzug ein.

Zu beachten sind die unterschiedlichen Bahnhöfe in Dortmund!

Nachfolgend die geplanten Abfahrtszeiten des Sonderzugs (Achtung: Gleise können sich am Tag selbst noch ändern):

Sonderzug nach Dortmund:

Hinfahrt am 01.02.2020 als DPE 1895

Berlin-Lichtenberg: Abfahrt 07:33 Uhr Gleis 20

Dortmund-Signal-Iduna Park: Ankunft 12:56 Uhr

Rückfahrt am 01./02.02.2020 als DPE 1896

Dortmund Hbf: Abfahrt um 18:46 Uhr Gleis unbekannt

Berlin-Lichtenberg: Ankunft um 00:20 Uhr (am 02.02.) Gleis 16

Der Zugang zum Bahnsteig wird nur in Verbindung mit einer Fahrkarte gewährt. Personen, die ihre Fahrkarten noch nicht haben, können diese unten am Bahnsteig neben der Zugangskontrolle abholen.

Konfettikanonen, Pyrotechnik, Glasflaschen, Gläser, Fässer oder Paletten sind nicht erlaubt.

Weitere Hinweise mit der Bitte um Beachtung sind hier zu finden.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 01/02/2020 12:13

Zu Gast beim Titelkandidaten:

Union trifft auf den BVB

[Linked Image]

Am Sonnabend, dem 01.02.2020, trifft der 1. FC Union Berlin im Signal Iduna Park auf Borussia Dortmund. Der Anpfiff der Begegnung erfolgt um 15:30 Uhr.

Rückblick auf den vergangenen Spieltag

Am letzten Spieltag gastierte der FC Augsburg im Stadion An der Alten Försterei. Die Eisernen erwischten einen ordentlichen Start in die Partie, konnten sich in der ersten Halbzeit aber noch nicht entscheidend durchsetzen. Der Spielstand änderte sich kurz nach Anpfiff der zweiten Hälfte: Nach einer Ecke von Christopher Trimmel landete der Ball bei Neven Subotic, der nicht lange zögerte und Union in Führung brachte (47.). In der 61. Minute besiegelte Marcus Ingvartsen den Sieg der Köpenicker: Ein Anspiel von Robert Andrich im Strafraum verwandelte der Däne zum 2:0-Endstand.

Dem BVB gelang am vergangenen Wochenende der zweite Sieg mit fünf Toren in Folge. Beim Spiel im heimischen Stadion ließen die Dortmunder ihren Gästen aus Köln keine Chance. Schon nach 53 Sekunden traf Raphael Guerreiro, es folgten die Treffer von Marco Reus (29.), Jadon Sancho (48.) sowie Neuzugang Erling Haaland, der in seinem Heimdebüt mit einem Doppelback (77., 87.) glänzte. Dem 1. FC Köln gelang in der 65. Minute durch Mark Uth nur noch der Ehrentreffer.

Der BVB steht momentan mit 36 Punkten auf dem vierten Tabellenplatz, Union ist mit 23 Punkten Tabellenelfter.

Gegnercheck

Union traf bereits fünfmal auf die Schwarz-Gelben – zweimal im Rahmen eines Freundschafts- beziehungweise Testspiels und zweimal im DFB-Pokal. Bis zum August letzten Jahres endeten allerdings alle Spiele mit einer Niederlage für die Eisernen. Im ersten Zusammentreffen in der Bundesliga dann der Befreiungsschlag: Nach 22 Minuten erzielte Marius Bülter die Führung für Union, der BVB glich jedoch drei Minuten später wieder aus. Aber die Eisernen blieben mutig und wurden am Ende belohnt: Dank zweier weiterer Tore durch Bülter (50.) und Sebastian Andersson (75.) besiegte der Aufsteiger den Vizemeister zuhause mit 3:1.

Union Chef-Trainer Urs Fischer zieht seine Schlüsse aus dem Hinrunden-Erfolg, weiß aber auch um die Stärke der Westfalen: „Das Hinspiel hat gezeigt, wenn wir den Mut aufbringen, es über 90 Minuten zu versuchen und auch dranzubleiben, wenn es schwierig ist, dann haben wir eine Chance zu punkten. Dortmund hat eine Mannschaft, die in der Vorwärtsbewegung unheimlich gefährlich ist. Selbst von der Bank aus können sie noch was Gefährliches bringen. Das wird keine einfache Aufgabe, aber jede Aufgabe kann man versuchen zu lösen und das ist genau das, was wir uns vornehmen müssen. Es braucht eine Topleistung unsererseits, wir müssen vorbereitet sein, Mut zeigen und versuchen, ihnen das Leben so schwer wie möglich zu machen.“

Für das Spiel am Sonnabend müssen die Eisernen auf die Langzeitverletzen Akaki Gogia, Laurenz Dehl und Joshua Mees verzichten, außerdem fallen Manuel Schmiedebach und Felix Kroos kurzfristig ebenfalls aus.

Lucien Favre zeigt Respekt vor der Mannschaft aus Köpenick: „Wir kennen sie gut, sie sind für alle Mannschaften schwer zu spielen. Sie sind sehr physisch und athletisch und sehr gut organisiert.“

Bis auf Thomas Delaney steht dem BVB der gesamte Kader zur Verfügung.

Serviceinfos

Es reisen 6.500 Unioner zur Unterstützung mit nach Dortmund. Wer kurzfristig noch auf der Suche nach einem Ticket für den Gästeblocke ist, kann ab 2,5 Stunden vor Spielbeginn gegen Barzahlung an der Tageskasse als Unioner noch eine der Restkarten erwerben.

Wer nicht dabei sein kann, kann das Spiel über den Liveticker und die Social-Media-Kanäle der Eisernen verfolgen.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 02/02/2020 10:56

Berlin kann der Borussia-Wucht wenig entgegenhalten
5:0 gegen Union: Haaland krönt sein Startelf-Debüt mit zwei Toren

Borussia Dortmund hat auch im dritten Spiel nach der Winterpause einen Sieg mit fünf Toren eingefahren. Am 20. Spieltag besiegten die Westfalen Aufsteiger Union Berlin - auch Neuzugang Haaland trug sich bei seinem ersten Startelf-Einsatz wieder in die Torschützenliste ein und markierte seine Treffer sechs und sieben im BVB-Trikot.

[Linked Image]
Erling Haaland erzielte im dritten Spiel für den BVB sein sechstes und siebtes Tor. @ imago images

Nach fünf Toren in den ersten beiden Spielen durfte Winter-Neuzugang Haaland zum ersten Mal von Beginn an spielen. Der Norweger ersetzte Hazard (Bank) und war zugleich die einzige personelle Veränderung von BVB-Coach Lucien Favre nach dem 5:1-Sieg gegen Köln.

Union Berlins Trainer Urs Fischer tauschte im Vergleich zum 2:0-Sieg gegen Augsburg zweimal Personal aus: Ingvartsen und Ujah nahmen auf der Bank Platz. Sie wurden durch Malli und Bülter ersetzt.

Bülter hat die erste Chance, doch dann dominiert der BVB

Die Borussia war von Beginn an um Spielkontrolle bemüht, die erste Möglichkeit hatte aber Unions Bülter: Nach scharfer Trimmel-Flanke verpasste der Doppeltorschütze aus dem Hinspiel den Ball kurz vor der Linie nur knapp (4.). Davon unbeeindruckt bewegte die Borussia die Kugel mit viel Tempo in den eigenen Reihen und setzte immer wieder nach. So resultierte aus einem eigentlich schon abgefangenen Sancho-Vorstoß das erste Tor: Guerreiro leitete den zurückgewonnen Ball am Strafraum erneut zum Engländer weiter, dessen Schuss - leicht abgefälscht von Schlotterbeck - im Kasten einschlug (13.).

Haaland ist wieder zur Stelle

Gikiewicz musste vier Minuten später einen Guerreiro-Freistoß in höchster Not parieren (17.), war eine Zeigerumdrehung später aber machtlos. Nach einer geklärten Ecke rollte die zweite Angriffswelle an, an deren Ende Brandt mit einer scharfen Flanke Haaland fand. Der Stürmer musste die Kugel zum 2:0 nur noch über die Linie drücken (18.). Guerreiro (21.), Sancho (23., 36.) und Witsel (32.) hatten im weiteren Verlauf die Chance, den Vorsprung auszubauen, trotzdem gelang es der Fischer-Elf Mitte des ersten Durchgangs, das Spiel etwas zu beruhigen und Dortmunds Offensive auszubremsen.

Sancho und Bülter mit guten Chancen

Der zweite Durchgang begann mit einer kuriosen Szene: Gikiewicz spielte den Ball ohne Not Sancho in die Füße. Der brauchte allerdings etwas zu lange und lupfte die Kugel schließlich am Kasten vorbei (48.). Danach zog sich die Borussia etwas weiter zurück, überließ Union den Ball und lauerte auf Konter. Nachdem Malli zweimal in guter Position vor dem Tor aufgetaucht war (53., 55.), hätte aber beinahe Bülter den Anschlusstreffer erzielt (56.).

Drei Tore in zehn Minuten

Dann drehte die Borussia auf und nutzte die teils großen Räume, die Union der BVB-Offensive bot. Nach einem Konter über Sancho holte Gikiewicz Haaland im Strafraum von den Beinen. Den fälligen Strafstoß verwandelte Reus (68.). Zwei Minuten später war wieder Sancho der Ausgangspunkt, diesmal legte der Engländer für Witsel auf - 4:0 (70.). Dann war es Haaland vorbehalten, kurz vor seiner Auswechslung den Doppelpack zu schnüren und nach Hacken-Vorlage von Brandt den 5:0-Endstand herzustellen (76.). In der Schlussphase plätscherte das Spiel ohne weitere Höhepunkte aus.

Borussia Dortmund gastiert am Dienstag (20.45 Uhr) im DFB-Pokal bei Werder Bremen. Für Union Berlin geht es am Mittwoch (18.30 Uhr) beim SC Verl im selben Wettbewerb weiter. In der Liga gastiert Dortmund am Samstag (18.30 Uhr) bei Bayer Leverkusen. Für Union Berlin geht es gleichzeitig in Bremen weiter.

Quelle: kicker.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 02/02/2020 12:23

0:5-Auswärtsniederlage:

Union verliert in Dortmund

[Linked Image]

Der 1. FC Union Berlin unterliegt Borussia Dortmund am 20. Spieltag der Bundesliga deutlich und muss sich im Signal Iduna Park mit 0:5 geschlagen geben. Jadon Sancho bringt die Borussen nach 13 Minuten in Führung, Youngster Erling Haaland erhöht wenig später auf 0:2 (18.). Nach der Pause verwandelt Kapitän Marco Reus einen Strafstoß (68.), Axel Witsel (70.) und erneut Haaland (76.) sorgen für den Endstand.

Borussia Dortmund: Bürki – Akanji, Hummels, Pisczek – Guerreiro, Witsel, Brandt, Hakimi (64. Zagadou) – Sancho, Haaland (78. Reyna), Reus (72. Hazard)

1. FC Union Berlin: Giekiewicz – Friedrich, Schlotterbeck, Subotic – Trimmel (75. Ryerson), Gentner (69. Prömel), Andrich, Lenz – Malli (59. Becker), Andersson, Bülter

Tore: 1:0 Sancho (13.), 2:0 Haaland (18.), 3:0 Reus (68.), 4:0 Witsel (70.), 5:0 Haaland (76.)

Zuschauer: 81.365 (ausverkauft)

Im Vergleich zum 2:0-Heimerfolg am vergangenen Spieltag veränderte Urs Fischer seine Startelf auf zwei Positionen, Yunus Malli und Marius Bülter ersetzten in der Offensive Marcus Ingvartsen und Anthony Ujah.

Die Partie startete direkt zu Beginn mit hohem Tempo, die erste gute Möglichkeit erspielten sich die Unioner in der dritten Minute: Nach einer Hereingabe von Christopher Trimmel kam Marius Bülter einen Schritt zu spät und rutschte vor dem Tor knapp am Ball vorbei.

Die Dortmunder setzten Union früh unter Druck und gingen nach einer knappen Viertelstunde in Führung: Raphaël Guerreiro setzte Jadon Sancho im Strafraum in Szene, der abgefälschte Abschluss des jungen Engländers landete in den Maschen (13.).

Wenig später kam Guerreiro erneut zum Zug: Nach einem Freistoß von der Strafraumgrenze setzte er einen Schuss in Richtung der oberen rechten Ecke ab, Rafal Gikiewicz parierte jedoch sicher. Eine Zeigerumdrehung später musste der Pole dann doch erneut hinter sich greifen. Torjäger Erling Haaland drückte eine Brandt-Flanke aus kurzer Distanz zum 2:0 über die Linie (18.). Die Favre-Elf hatte nun sichtlich Spaß am Spielgeschehen, mit viel Leidenschaft schafften es die Eisernen jedoch, das Spiel bis zur Pause zu beruhigen und einen weiteren Gegentreffer zu verhindern.

Die zweite Halbzeit begann für die Köpenicker mit einem Schockmoment: Sancho konnte einen Fehlpass von Union-Schlussmann Gikiewicz jedoch nicht entscheidend verwerten (48.). In der Folge zogen sich die Borussen etwas tiefer in die eigene Hälfte zurück, die Eisernen kamen nun besser ins Spiel, ließen den Ball laufen und erspielten sich einige Abschlussmöglichkeiten. Linksverteidiger Christopher Lenz hatte das Auge für Marius Bülter auf der rechen Außenbahn, der Doppeltorschütze aus dem Hinspiel schaffte es zwar, sich im Strafraum von seinem Gegenspieler zu befreien, setzte seinen Abschluss jedoch nur an das Außennetz (57.). Die Offensivbemühungen der Unioner boten der Borussia nun Platz zum Kontern, die Hausherren nutzen das eiskalt aus. Nachdem Gikiewicz Haaland im Strafraum zu Fall gebracht hatte verwandelte Kapitän Marco Reus den Strafstoß sicher zum 3:0 (68.), nur zwei Minuten später erhöhte Axel Witsel auf 4:0 (70.). Den dritten Treffer innerhalb von acht Minuten besorgte schließlich erneut Winterneuzugang Haaland, der nach Hackenvorlage von Julian Brandt den 5:0-Endstand besorgte (76.).

Für Cheftrainer Urs Fischer war der Sieg der Dortmunder am Ende absolut verdient, wenn auch „ein oder zwei Tore zu hoch“, so sein Fazit in der Pressekonferenz. „Der 0:2 –Rückstand in der ersten Hälfte war nicht unbedingt zwingend, das haben wir nicht konsequent verteidigt und Dortmund hat uns zu Fehlern gezwungen. Nach der Halbzeit hat mir die Mannschaft sehr gut gefallen, das war die beste Phase. Wir waren fast die bessere Mannschaft und dann bekommst Du quasi aus dem Nichts das 0:3.“

Bereits am kommenden Mittwoch, dem 05.02.2020, geht es für Union im DFB-Pokalspiel gegen den SC Verl weiter. Das nächste Bundesligaspiel folgt am Sonnabend, dem 08.02.2020, auswärts beim SV Werder Bremen.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 04/02/2020 11:03

Premiere für Union:

Hartels Fallrückzieher ist das Tor des Jahres 2019

[Linked Image]

Knapp ein Jahr ist es her, dass Marcel Hartels Traumtor gegen den 1. FC Köln im Januar 2019 in der ARD Sportschau verdientermaßen zum „Tor des Monats“ gekürt wurde. Heute darf noch einmal gratuliert werden, denn nun steht fest:
Der Treffer des Mittelfeldspielers im Trikot des 1. FC Union Berlin ist zum „Tor des Jahres 2019“ gewählt worden. Erstmals in der Geschichte wird diese renommierte Auszeichnung einem Torschützen der Eisernen zuteil.

Im Spiel gegen seinen Heimatverein gelang Hartel das akrobatische Meisterstück: Union-Kapitän Christopher Trimmel eröffnete den Spielzug, über Sebastian Polter gelangte der Ball zu Suleiman Abdullahi. Die Flanke des Nigerianers vom rechten Flügel pflückte Hartel mit der Brust aus der Luft, drehte sich und setzte schließlich zum Fallrückzieher an. Über Kölns Torwart Timo Horn hinweg senkte sich die Kugel und schlug im linken Winkel ein. Nach nur 25 Sekunden gingen die Eisernen dank dieses Treffers in Führung und holten am Ende einen hochverdienten Sieg über die Rheinländer.

Marcel Hartel trug zwei Jahre lang das Trikot des 1. FC Union Berlin und absolvierte insgesamt 60 Pflichtspiele für die Köpenicker. Im Juli vergangenen Jahres wechselte der gebürtige Kölner zum Zweitligisten DSC Arminia Bielefeld. Bei den Ostwestfalen konnte sich der ehemalige U-21-Nationalspieler schnell als Stammspieler etablieren und spielt mit seiner Mannschaft um den Aufstieg in die Bundesliga.

Der ehemalige Unioner freut sich sehr über die Auszeichnung und bedankt sich besonders bei den Fans aus Köpenick: „Ein Riesendankeschön an jeden einzelnen Unioner, der für mich abgestimmt hat. Ich wünsche Euch alles Gute für die kommenden Spiele in der Bundesliga. Wir sehen uns bestimmt nochmal an der Alten Försterei, Eisern!"

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 04/02/2020 11:20

Ausverkauft gegen Wolfsburg:

Ticket-Zweitmarkt geöffnet

[Linked Image]

Für die Heimpartie des 1. FC Union Berlin gegen den VfL Wolfsburg am Sonntag, dem 01.03.2020 wurden im Rahmen des Losverfahrens alle verfügbaren Tageskarten abgerufen. Das Stadion An der Alten Försterei ist somit ausverkauft.

Allen Unionern, die bisher keine Karten für die Partie gegen die Wölfe bekommen konnten, bietet sich ab sofort die Chance auf Tickets auf dem Ticket-Zweitmarkt.

Dort können sowohl Dauerkarteninhaber als auch Tageskartenbucher ihren Platz zum Verkauf anbieten.

Bitte beachten: Der Erwerb der dort angebotenen Karten ist ausschließlich Vereinsmitgliedern vorbehalten, die bislang für diese Partie noch keinen Platz erworben haben und nicht Inhaber einer Dauerkarte sind. Mit dieser Einschränkung soll möglichst vielen Union-Mitgliedern die Chance gegeben werden, im Stadion An der Alten Försterei dabei sein zu können.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 05/02/2020 16:47

Ehemaliger Mannschaftsleiter in Vereinsgremium berufen:

Detlef Schneeweiß neues Mitglied im Ehrenrat

[Linked Image]

Im Rahmen seiner turnusmäßigen Sitzung hat der Ehrenrat des 1. FC Union Berlin mit Detlef Schneeweiß ein weiteres Mitglied kooptiert.

Seit vielen Jahren setzt sich der Ehrenrat der Eisernen aus drei Mitgliedern zusammen. Erst im November des letzten Jahres wurden Wolfgang Vallentin, Hartmut Felsch und Jörg Helmer von der ordentlichen Mitgliederversammlung durch Wiederwahl als Gremienmitglieder bestätigt.

Gemäß der Vereinssatzung kann der Ehrenrat aus bis zu fünf Mitgliedern bestehen und sich im Laufe seiner Amtsperiode durch Kooptierung bis zur maximalen Stärke ergänzen.

„Die Herausforderungen für unseren Verein und somit auch für uns als Gremienmitglieder wachsen stetig. Sich für die anspruchsvollen Aufgaben breiter aufzustellen, war uns sehr wichtig“, erklärt Wolfgang Vallentin, Vorsitzender des Ehrenrats die Kooptierung. „Mit Detta haben wir jemanden für unsere Reihen gewinnen können, der den Verein, seine Tradition und seine Menschen sehr gut kennt und auch die formalen Voraussetzungen für dieses Amt mitbringt.“

Detlef Schneeweiß war von 1999 bis 2016 Mannschaftleiter beim 1. FC Union Berlin. Seit seinem Ausscheiden bei den Union-Profis ist er ehrenamtlich im Nachwuchsleistungszentrum des Vereins tätig. „Die Ernennung als Union-Ehrenmitglied vor fünf Jahren hat mich bereits sehr stolz gemacht. Unseren Verein nun auch als Gremienmitglied vertreten zu dürfen und für die Belange der Unioner auf diesem Weg einstehen zu können, ist eine große Ehre für mich“, sagt Detlef Schneeweiß über sein neues Amt.

Gemäß Vereinssatzung wird sich Detlef Schneeweiß in der nächsten Mitgliederversammlung zur Bestätigung seiner Berufung als Mitglied im Ehrenrat zur Wahl stellen.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 05/02/2020 16:51

Achtelfinale im DFB-Pokal:

Bundesligist Union gegen Favoritenschreck Verl

[Linked Image]

Im Achtelfinale des DFB-Pokals trifft der 1. FC Union Berlin auf den Regionalligisten SC Verl. Anstoß der Partie ist am Mittwoch, dem 05.02.2020, um 18:30 Uhr in der Sportclub-Arena in Verl.

Rückblick auf die vergangene Runde im DFB-Pokal

In der zweiten Runde des Pokals setzten sich die Eisernen mit einem 3:1-Auswärtssieg gegen den SC Freiburg durch. Joshua Mees köpfte in der 36. Minute zur Führung ein, Freiburg glich jedoch kurz vor Abpfiff der ersten Halbzeit aus. In der zweiten Hälfte lieferten sich beide Mannschaften einen aufopferungsvollen Kampf um den Einzug ins Achtelfinale, den die Köpenicker schließlich durch Tore von Robert Andrich (87.) und Christian Gentner (90.+2) in den letzten Minuten für sich entscheiden konnten.

Nachdem der SC Verl in der ersten Runde bereits den Bundesligisten FC Augsburg aus dem Wettbewerb schoss, bezwang er in Runde 2 auch den Zweitligisten Holstein Kiel im heimischen Stadion. Die Störche zeigten einen guten Auftritt, aber Verl hielt mit Tempo und Leidenschaft dagegen. Doch auch nach 120 Minuten konnte mit einem 1:1-Unentschieden kein Sieger ausgemacht werden – es ging ins Elfmeterschießen. Das Wettbewerbsglück stand auf der Seite der Ostwestfalen, sie gewannen das Elfmeterschießen mit 8:7 und qualifizierten sich damit zum ersten Mal in ihrer Vereinsgeschichte für das Achtelfinale im DFB-Pokal.

Gegnercheck

Der SC Verl steht momentan auf dem zweiten Tabellenplatz in der Regionalliga West und spielt um den Aufstieg in die 3. Liga mit. Für die Mannschaft aus der kleinen Stadt in Ostwestfalen ist das Spiel gegen Union ein „Bonbon, das sie sich auch verdient haben“, wie Verls sportlicher Leiter Raimund Bertels es nannte. Trotz der bisherigen Erfolge hat man Respekt vor dem Aufsteiger aus Köpenick: „Das wird verdammt schwer. Wir spielen gegen einen Bundesligisten, der es in der ersten Liga toll macht", so Bertels vor der Partie.

Beide Klubs kennen sich noch aus gemeinsamen Regionalligazeiten. Zuletzt trafen sie in der Saison 2007/08 aufeinander. Während das Hinspiel an der Alten Försterei damals mit einem torlosen Unentschieden endete, konnte Union das Rückspiel mit einem 3:2-Sieg für sich entscheiden.

Urs Fischer geht das Spiel gegen den Viertligisten mit der gleichen Aufmerksamkeit an, wie die Begegnungen in der Bundesliga: „Der Fokus liegt jetzt auf dem Spiel gegen Verl. Dort haben wir die Möglichkeit, uns für das Viertelfinale zu qualifizieren. Diese Aufgabe werden wir ernst nehmen und Verl sicherlich nicht unterschätzen. Die Mannschaft steht kompakt, versucht immer wieder den Gegner zu pressen und verteidigt hinten gut. Ihre Stärke haben sie in den Spielen gegen Augsburg und Kiel bewiesen. Das wird keine leichte Aufgabe für uns, aber eine Qualifikation für das Viertelfinale würde uns nochmal Selbstvertrauen für die kommenden Spiele geben.“

Verzichten müssen die Eisernen dabei definitiv auf Akaki Gogia, Laurenz Dehl, Manuel Schmiedebach und Joshua Mees. Ob Felix Kroos bereits wieder dabei sein kann, ist noch fraglich.

Serviceinfos

Alle 5.153 Plätze in der Sportclub-Arena in Verl sind bereits seit Dezember ausverkauft. 1.520 Unioner reisen mit und unterstützen ihre Mannschaft im Gästeblock.

Der SC Verl weist in einer Information auf seiner Homepage darauf hin, dass rund um die Sportclub Arena keine Parkplätze zur Verfügung stehen. Ab 17 Uhr wird ein Verkehrsleitsystem eingerichtet, welche alle Fahrzeuge aus Richung A2 zum Gästeparkplatz (Paderborner Str. / Schützenstraße) umleitet.

Zudem weist Verl darauf hin, dass aus Lärmschutzgrunden Trommeln im Stadion nicht erlaubt sind.

Wer nicht live im Stadion dabei sein kann, kann das Spiel im Live-Ticker oder auf den Social-Media-Kanälen der Eisernen verfolgen.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 06/02/2020 10:37

Union kämpft sich ins Viertelfinale
Andrichs Hammer beendet Verls Pokalreise

Union Berlin steht zum zweiten Mal in seiner Vereinsgeschichte im Viertelfinale des DFB-Pokals. Bei Regionalligist SC Verl siegten die Köpenicker knapp, aber letztlich verdient mit 1:0. Der SCV machte Union das Leben mit diszipliniertem Abwehrverhalten enorm schwer, musste sich nach einem Traumtor kurz vor Schluss aber doch aus dem Wettbewerb verabschieden.

[Linked Image]
Fackel ins Viertelfinale: Robert Andrich bejubelt seinen Siegtreffer. @ imago images

Verls Trainer Guerino Capretti, der seinen 38. Geburtstag feierte, veränderte seine Mannschaft nach dem 1:0-Erfolg gegen den SV Lippstadt in der Regionalliga auf einer Position: Hecker ersetzte Winter-Neuzugang Schikowski.

Berlins Coach Urs Fischer stellte im Vergleich zur 0:5-Pleite in Dortmund dreimal um: In der Dreierkette durfte Parensen anstelle von Subotic (nicht im Kader) ran, offensiv erhielten Ingvartsen und Ujah den Vorzug vor Malli und Bülter (beide Bank).

Wenig Spielfluss: Verl macht Union das Leben schwer

Der Bundesligist stand in der Anfangsphase enorm hoch und versuchte, den Außenseiter zu Fehlern zu zwingen. Der agierte aber konzentriert, machte den Berlinern das Leben alles andere als leicht und hatte durch Janjic sogar die erste nennenswerte Möglichkeit der Partie (15.). Erst kurz darauf wurde auch Union gefährlich: Brüseke parierte einen artistischen Abschluss von Ujah (19.), Andersson jagte den Ball aus bester Position weit über das Tor (25.).

Das Geschehen verlagerte sich nun zunehmend in die Hälfte des SCV, der jedoch weiterhin diszipliniert stand und den Berlinern kaum etwas anbot. Viel Spielfluss kam so nicht zustande - auch weil die Platzverhältnisse in Verl Kombinationsfußball durchaus schwierig machten. Union wurde nur durch einen feinen Schlenzer von Gentner knapp am Winkel vorbei im ersten Durchgang noch einmal so richtig gefährlich (42.), das 0:0 zum Seitenwechsel war leistungsgerecht.

Union wird stärker - Andrichs Hammer ist der Lucky Punch

Der zweite Durchgang begann dann mit der bis dato besten Chance der Partie: Einen weiten Einwurf verlängerte Andrich per Kopf zu Gentner, der seine Volley-Abnahme aus zentraler Position aber über den Kasten setzte (47.). Gentner wurde allmählich zum Hauptdarsteller, einen weiteren harten Schuss des Mittelfeldmanns parierte Brüseke (59.). Die Entlastungsangriffe der Verler wurden in dieser Phase immer seltener, Union wurde stärker. Brüseke musste gegen den eingewechselten Bülter parieren (64.).

Echte Großchancen spielte sich Union gegen nach wie vor enorm konzentrierte Gastgeber kaum heraus, erst Ingvartsen kam nach einem Geistesblitz von Bülter wieder zu einer guten Gelegenheit, traf aus spitzem Winkel aber nur noch das Außennetz des bereits verwaisten Tores (81.). Der letztlich verdiente Siegtreffer fiel aber doch noch: Nach einer eigentlich abgewehrten Flanke gewann Andrich den Ball gegen Schallenberg und jagte ihn dann aus knapp 20 Metern halbrechter Position mit Hilfe der Unterkante der Latte in die Maschen - ein klasse Tor (85.).

Union musste anschließend nur noch eine kritische Szene überstehen, Gikiewicz rettete aber gegen Janjic und den eingewechselten Haeder (90.+1). Die Berliner stehen nach einem harten Stück Arbeit im Viertelfinale, Verl verabschiedet sich erhobenen Hauptes aus dem DFB-Pokal.

Nun wartet für den SCV wieder der Regionalliga-Alltag, die Ostwestfalen treffen am Samstag (14 Uhr) auf den Bonner SC. Für Union Berlin geht es, ebenfalls am Samstag (15.30 Uhr), in Bremen weiter.

Quelle: kicker.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 06/02/2020 10:56

Arbeitssieg in Verl:

Union zieht ins DFB-Pokal Viertelfinale ein

[Linked Image]

Der 1. FC Union Berlin setzt sich mit 1:0 beim SC Verl durch und zieht ins Viertelfinale des DFB-Pokals ein. In einer umkämpften Partie sorgte Robert Andrich in der Schlussphase für den entscheidenden Treffer.

?SC Verl: Brüseke – Choroba, Lach, Stöckner, Ritzka – Kurt, Schallenberg (88. Haeder), Schöppner – Hecker (68. Schickwoski), Janic, Yildirim (84. Andzouana)

1.FC Union Berlin: Gikiewicz – Friedrich, Schlotterbeck, Parensen – Trimmel, Gentner (73., Andrich, Lenz – Ingvartsen (90.+3.) – Ujah (60. Bülter), Andersson

Tore: 0:1 Andrich (85.)

Zuschauer: 5 135 (ausverkauft)

Im Achtelfinale des DFB-Pokals setzte Union-Trainer Urs Fischer auf eine Doppelspitze. Anthony Ujah stürmte neben Sebastian Andersson, hinter den beiden Spitzen agierte Marcus Ingvartsen. In der Defensive setzte der Schweizer auf eine Dreierkette, dort rotierte Routinier Michael Parensen für Neven Subotic in die Startelf.

Die Hausherren, die in den ersten beiden Runden des DFB-Pokals sowohl den FC Augsburg, als auch Holstein Kiel besiegt hatten, spielten auch im Duell mit den Eisernen von Beginn an mutig und nahmen den Kampf auf dem schwierigen Rasen in der Sportclub-Arena an. Die Elf von Verl-Coach Guerino Capretti setzte die Köpenicker früh unter Druck und versuchte ihr Glück im offensiven Umschaltspiel immer wieder über die Außenbahnen. Flügelstürmer Nico Hecker bediente nach 17 Minuten Zlatko Janjic an der Strafraumgrenze, Rafal Gikiewicz parierte den Abschluss des Verlers jedoch sicher. Auf der Gegenseite sorgte Anthony Ujah für die erste gefährliche Szene im Strafraum, sein Versuch aus der Drehung entschärfte SC-Schlussmann Robin Brüseke jedoch im Nachfassen. Trotz der schwierigen äußeren Bedingungen kontrollierte Union das Spieltempo, nach einem guten Schnittstellenpass von Andrich versprang Sebastian Andersson beim Abschluss jedoch der Ball, der Schwede jagte das Leder deutlich über den Querbalken (25.). Die Hausherren blieben durch ihr mutiges Auftreten immer wieder gefährlich, verpassten es jedoch, ihre Umschaltmomente entscheidend auszuspielen. Auch den Eisernen unterliefen auf dem holprigen Untergrund immer wieder einfache Abspielfehler, sodass ein Spielfluss nur schwer zu Stande kam. Fünf Minuten vor der Pause erhöhten die Köpenicker die Schlagzahl, spielten sich am Strafraum der Ostwestfalen fest, verpassten es jedoch den Ball im Netz unterzubringen. Christian Gentner fasste sich an der Strafraumkante ein Herz und hielt von halblinks mit dem linken Fuß drauf, der Ball rauschte jedoch am linken Pfosten vorbei (42.). Kurz vor dem Seitenwechsel tauchten auch die Hausherren noch einmal vor dem Kasten der Eisernen auf, Stürmer Janjic donnerte das Leder am Fünfmeterraum aber über die Querlatte (45.).

Beide Teams kamen ohne personelle Veränderungen aus der Kabine, die erste Chance gehörte den Eisernen. Gentner tauchte nach einem verlängerten Einwurf von Christopher Lenz im Strafraum auf, beförderte das Leder jedoch über die Latte (47.). Union agierte nun überlegen und kontrollierte die Partie, ein Tor wollte jedoch nicht gelingen. Robin Brüseke parierte einen wuchtigen Linksschuss von Gentner in höchster Not über die Latte, die anschließende Ecke konnten die Eisernen nicht verwerten (59.). Nach einer Stunde ersetze Marius Bülter Anthony Ujah im Sturm der Köpenicker, Urs Fischer stellte damit das System auf 3-4-3 um. Bülter zeigte sich sofort aktiv, scheiterte mit seinem wuchtigen Schuss jedoch am gut aufgelegten SCV-Schlussmann (64.). Union spielte sich nun in der Hälfte der Hausherren fest, erarbeitete sich einen Eckstoß nach dem anderen, konnte die Hereingaben jedoch nicht entscheidend verwerten. Die Hausherren agierten trotz des Drucks weiter konzentriert und setzen immer wieder einzelne Nadelstiche durch schnelles Umschaltspiel. In der 81. Spielminute setzte Bülter Marcus Ingvartsen in Szene, der Däne umkurvte zwar Tohüter Brüseke, scheiterte im Abschluss jedoch aus spitzem Winkel am linken Außennetz. Als sich die meisten der 5.135 Zuschauer bereits auf die Verlängerung einstellten, fasste sich Robert Andrich aus knapp 20 Metern ein Herz und jagte den Ball unhaltbar an die Unterkannte der Latte, von dort aus landete der Ball zum entscheidenden 1:0 in den Maschen (85.).

„Großes Kompliment an Verl, sie haben uns heute das Leben wirklich schwergemacht. Aufgrund der 90 Minuten und der klareren Chancen unsererseits ist der Sieg am Ende aber verdient. Meine Mannschaft hatte heute die richtige Einstellung für dieses Spiel und den für beide Mannschaften schwer zu bespielenden Platz. Es lebte heute vom Kampf, den hat meine Mannschaft über die gesamte Spielzeit gut angenommen. Wir waren gut organisiert und haben nicht viel zugelassen. Wir wussten, dass Verl eine gute Mannschaft ist, wer Kiel und Augsburg im Pokal rauswirft, muss viel richtiggemacht haben. Heute haben aber auch wir viel richtiggemacht und ich freue mich, dass wir uns für das Viertelfinale qualifiziert haben“, lautete das Fazit von Urs Fischer auf der Pressekonferenz.

Am kommenden Sonnabend, dem 08.02.2020 steht für den 1. FC Union Berlin die dritte Auswärtspartie innerhalb einer Woche auf dem Programm. Die Elf von Urs Fischer trifft im Weserstadion auf den SV Werder Bremen, der Anpfiff erfolgt um 15:30 Uhr.

Die Auslosung des DFB-Pokal Viertelfinale erfolgt am Sonntag, dem 09.02.2020, ab 18:00 Uhr im Rahmen der ARD Sportschau.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 07/02/2020 10:24

Organisatorische Hinweise:

Sonderzug nach Bremen

Der Eiserne V.I.R.U.S. e.V. setzt auch für die Auswärtspartie des 1. FC Union Berlin gegen Werder Bremen am Sonnabend, dem 08.02.2020 einen Sonderzug ein.

Es sind noch Restplätze für die Fahrt nach Bremen buchbar.

Nachfolgend die geplanten Abfahrtszeiten des Sonderzugs (Achtung: Gleise können sich am Tag selbst noch ändern):

Sonderzug nach Bremen:

Hinfahrt am 08.02.2020

Berlin-Lichtenberg: Abfahrt 08:25 Uhr Gleis 21

Bremen Hbf: Ankunft 12:05 Uhr Gleis unbekannt

Rückfahrt am 08.02.2020

Bremen Hbf: Abfahrt um 19:09 Uhr Gleis unbekannt

Berlin-Lichtenberg: Ankunft um 22:43 Uhr Gleis 15

Der Zugang zum Bahnsteig wird nur in Verbindung mit einer Fahrkarte gewährt. Personen, die ihre Fahrkarten noch nicht haben, können diese unten am Bahnsteig neben der Zugangskontrolle abholen.

Konfettikanonen, Pyrotechnik, Glasflaschen, Gläser, Fässer oder Paletten sind nicht erlaubt.

Weitere Hinweise mit der Bitte um Beachtung sind hier zu finden.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 07/02/2020 10:27

Mit Mut in den Norden:

Die Eisernen zu Gast in Bremen

[Linked Image]

Am Sonnabend, dem 08.02.2020, ist der 1. FC Union Berlin zu Gast beim SV Werder Bremen. Der Anpfiff der Partie erfolgt um 15:30 Uhr im Weserstadion.

Rückblick auf den vergangenen Spieltag

Am letzten Wochenende mussten die Unioner gegen Borussia Dortmund die höchste Niederlage in ihrer bisherigen Bundesliga-Spielzeit verkraften. Die Partie startete mit hohem Tempo. Nach drei Minuten spielten die Köpenicker sich die erste gute Chance heraus, Hinspiel-Doppeltorschütze Marius Bülter verpasste den Ball jedoch knapp vorm Tor. Der BVB erhöhte den Druck auf seine Gäste und ging nach einer knappen Viertelstunde durch Jadon Sancho in Führung (13.). Einem Doppelpack von Erling Haaland (18./76.), dem verwandelten Elfmeter von Marco Reus (68.) und einem Treffer von Axel Witsel konnten die Eisernen keinen eigenen Treffer entgegensetzen - sie unterlagen dem Titelanwärter mit 0:5.

Werder Bremen war am 20. Spieltag der Bundesliga zu Gast in Augsburg. Ein Eigentor von Augsburgs Tin Jedvaj in der 23. Minute brachte den Grün-Weißen die Führung und die Hoffnung auf drei Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Dieser Hoffnungsschimmer schwand allerdings mit dem Ausgleichstreffer von Florian Niederlechner (67.) und erlosch endgültig in der 82. Minute, als Ruben Vargas die Niederlage der Bremer besiegelte.

Damit findet sich der SV Werder Bremen momentan mit 17 Punkten auf dem Relegationsplatz wieder. Der 1. FC Union Berlin steht mit 23 Punkten aktuell auf dem 12. Platz in der Tabelle.

Neben den Spielen in der Bundesliga, fand in dieser Woche außerdem das Achtelfinale des DFB-Pokals statt. Dass dieser Wettbewerb seine eigenen Gesetze hat, bewies Werder im Spiel gegen Borussia Dortmund. In der Bundesliga momentan mit einigen Schwierigkeiten konfrontiert, zeigte die Mannschaft von Trainer Florian Kohfeldt am vergangenen Dienstagabend eine hervorragende Leistung. Mit einem 3:2-Sieg, an dem Dortmund bis zum Ende hartnäckig zu rütteln versuchte, zogen die Bremer ins Viertelfinale des DFB-Pokals ein.

Einen Tag später qualifizierte sich auch der 1. FC Union Berlin erfolgreich für die nächste Runde. Im Achtelfinale kämpften die Eisernen 85. Minuten lang um ein Tor gegen den Favoritenschreck SC Verl, der sich zuvor gegen den FC Augsburg und Holstein Kiel durchsetzen konnte. Auch im Spiel gegen Union zeigte der Regionalligist eine starke Leistung und arbeitete konsequent gegen den Ball. Kurz vor Abpfiff dann der Befreiungsschlag für die Köpenicker: Robert Andrich setzte sich an der Strafraumgrenze gegen zwei Verler durch und feuerte den Ball mit dem rechten Außenrist ins obere Kreuzeck. Dank dieses Treffers besiegte Union den SC Verl mit 1:0 und steht damit ebenfalls im Viertelfinale des DFB-Pokals.

Gegnercheck

Union traf erst in zwei Pflichtspielen auf die Mannschaft aus der Hansestadt, beide Male waren die Bremer zu Gast im Stadion An der Alten Försterei. Im Jahr 2009 schossen sie die Eisernen in der ersten Runde des DFB-Pokals mit 5:0 aus dem Wettbewerb. Das Wiedersehen folgte zehn Jahre später in der Bundesliga am 4. Spieltag der laufenden Saison. Nach dem umjubelten Heimsieg gegen Borussia Dortmund zwei Wochen zuvor, unterlagen die Köpenicker den Grün-Weißen knapp mit 1:2. Am kommenden Sonnabend ist Union das erste Mal zu Gast im Weserstadion.

Werder-Coach Florian Kohfeldt freut sich auf die Gäste: "Ich habe großen Respekt vor dem, was Union diese Saison leistet. Sie spielen bisher nicht nur punktemäßig eine bessere Saison als wir. Sie werden wahrscheinlich nicht das Spiel dominieren und 90 Minuten mit Vollgas nach vorne spielen wollen. Wir müssen uns auf ein anderes Spiel einstellen, aber Union spielt eine gute Saison und weiß genau, wie sie Spiele gewinnen können. Wir haben gezeigt, dass gewisse fußballerische Dinge und unser Mut nicht weg sind. Das wollen wir mitnehmen. Wir hatten nach dem Pokalspiel genug Zeit zur Regeneration. Die Jungs sind bisher alle gut durch die Woche gekommen und werden am Samstag auf jeden Fall frisch sein.“

Ludwig Augustinsson und Gebre Selassie fallen für die Partie am Sonnabend aus, ob Davie Selke nach seiner Verletzung im Pokalspiel dabei sein wird ist fraglich.

Auch Urs Fischer muss auf Spieler verzichten: Akaki Gogia, Laurenz Dehl, Manuel Schmiedebach und Joshua Mees stehen für das Spiel nicht zur Verfügung.

Unions Cheftrainer weiß, welche Aufgabe ihn und seine Mannschaft am Sonnabend erwartet: „Werder Bremen ist bissig, sie werden den Schwung vom Sieg gegen Dortmund mit ins Spiel nehmen. Man hat in den Spielen zuvor gesehen, dass sie bereit sind die Aufgabe, gegen den Abstieg zu spielen, anzunehmen. Für Werder ist das nochmal eine andere Situation als für uns. Sie sind zum Start der Saison von was Anderem ausgegangen, für uns war die Lage klar. Dass sie diesen Kampf angenommen haben, ein Kampf in dem wir uns seit Beginn befinden, zeigt, dass sie bereit sind“, so Fischer. „Wir wissen seit dem ersten Tag um was es geht, die Zielsetzung Klassenerhalt ist seit Tag eins bei uns im Kopf und solange es möglich ist, werden wir alles dafür tun. Natürlich ist das Spiel in Bremen ein wichtiges, aber das nächste zuhause gegen Leverkusen wird wiederum ein wichtiges sein und das darauf gegen Frankfurt wird auch wichtig. Das ist unsere Denkweise. Wir versuchen in Bremen ein gutes Spiel zu machen und Punkte mitzunehmen. Danach folgen noch 13 weitere Spiele und jedes davon ist ein wichtiges Spiel für uns, um unser Ziel zu erreichen. Für uns bedeutet das, jedes Mal bestmögliche Leistung zu bringen und am Schluss Punkte mitzunehmen zu wollen.“

Serviceinfos

Das Spiel im Weserstadion ist ausverkauft. Wer keine Karte mehr bekommen hat, kann über den Liveticker und die Social-Media-Kanäle der Eisernen auf dem Laufenden bleiben.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 08/02/2020 10:34

Schweden-Stürmer bleibt an Bord:

[Linked Image]

Der 1. FC Union Berlin und Stürmer Sebastian Andersson haben sich auf eine Verlängerung der bisherigen Zusammenarbeit verständigt. Der 28-jährige Angreifer geht auch künftig für Union auf Torejagd und verlängert seinen bis Sommer 2020 datierten Vertrag vorzeitig.

?Andersson wechselte im Sommer 2018 vom 1. FC Kaiserslautern nach Berlin-Köpenick, für die Roten Teufel hatte der heute 28-Jährige in 30 Spielen 12 Mal getroffen. Bei den Eisernen zählte der Mittelstürmer von Anfang an zum Stammpersonal und steuerte zwölf Treffer zum erstmaligen Aufstieg des 1. FC Union Berlin in die Bundesliga bei. In der Premierensaison im deutschen Fußballoberhaus gelang dem 190 cm großen Schweden am zweiten Spieltag das erste Tor der Union-Bundesligageschichte, dem Treffer in Augsburg ließ Sebastian Andersson bis dato sieben weitere Treffer folgen. Auch im DFB-Pokal trug sich Andersson für Union bereits doppelt in die Torschützenliste ein, in insgesamt 60 Pflichtspielen für Union lieferte der Angreifer neben 22 eigenen Treffern auch neun Torvorlagen. Durch die guten Leistungen im Verein erspielte sich der Stoßstürmer die Aufmerksamkeit von Schwedens Nationaltrainer Janne Andersson und gehörte zuletzt regelmäßig zum Kader der Nationalmannschaft seines Heimatlandes.

„Ich habe mich bei Union und in Berlin mit meiner Familie sehr schnell eingelebt und freue mich deshalb, meinen Vertrag hier zu verlängern. In den eineinhalb Jahren, in denen ich bisher hier spiele, gab es viele unglaublich schöne Momente. Ich möchte meinen Anteil dazu beitragen, dass wir davon in nächster Zeit noch mehr erleben. Als Mannschaft werden wir alles dafür geben, auch nächstes Jahr in der Bundesliga zu spielen“, kommentierte Sebastian Andersson seine Unterschrift.

„Wir freuen uns, dass wir Sebastian auch weiterhin an uns binden konnten. Sowohl im letzten Jahr, als auch in dieser Saison hat er sein Können unter Beweis gestellt und immer wieder gezeigt, wie wichtig er für unsere Mannschaft ist. Mit seinen guten Leistungen hat er natürlich viel Interesse geweckt, umso schöner ist es, dass wir nun Einigung erzielt und einen weitergehenden Vertrag unterschrieben haben“, zeigte sich Oliver Ruhnert, Geschäftsführer Profifußball, zufrieden.

Der neue Vertrag gilt für die Bundesliga und die 2. Bundesliga.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 09/02/2020 10:45

Werder rutscht auf Platz 17 ab - Union verschafft sich Luft
Doppelter Bülter raubt Bremer Pokal-Euphorie

Die Pokal-Euphorie der Bremer fand am Samstag ein jähes Ende: Werder verlor zu Hause gegen Union mit 0:2. Nach einer ereignisarmen ersten Hälfte waren die Eisernen im zweiten Durchgang viel präsenter, Bülter führte sein Team an und erzielte einen Doppelpack. Dem SVW fehlten einmal mehr in der Offensive die Ideen.

[Linked Image]
Union Berlins Marius Bülter (li.) war mit einem Doppelpack der Matchwinner in Bremen. @ imago images

Bremens Coach Florian Kohfeldt wechselte nach dem 3:2 gegen Dortmund im DFB-Pokal-Achtelfinale einmal: Toprak begann für Veljkovic (Bank).

Union Berlins Trainer Urs Fischer tauschte im Vergleich zum 1:0 beim SC Verl im DFB-Pokal-Achtelfinale gleich viermal: Hübner, Subotic, Bülter und Malli starteten für Friedrich (5. Gelbe Karte), Parensen, Ingvartsen und Ujah (alle Bank).

Nur Maxi Eggestein wird gefährlich

Es entwickelten sich extrem zähe 45 Minuten in Bremen. Beide Teams neutralisierten sich weitestgehend im Mittelfeld, echte Torchancen waren Mangelware. Dabei war Werder die aktivere Mannschaft (69 Prozent Ballbesitz in Halbzeit eins), Union stand streckenweise sehr tief. Es dauerte bis zur 27. Minute, ehe es die erste und zugleich beste Chance des ersten Durchgangs zu sehen gab: Maxi Eggestein schob die Kugel aus wenigen Metern rechts vorbei. Der Mittelfeldmann kam kurz später wieder zum Abschluss, aber da stand mit Klaassen der eigene Mann im Weg (36.). Die Eisernen waren im ersten Durchgang sehr harmlos, einzig ein ungefährlicher Distanzschuss von Gentner konnte verbucht werden (43.). Da auch Friedl deutlich verzogen hatte (44.), ging es torlos in die Kabinen.

Union kontert perfekt

Nach der Pause wurde das Spiel munterer - und das lag zunächst vor allem an Union. Anderssons starken Kopfball konnte SVW-Keeper Pavlenka noch gut parieren (50.), aber zwei Minuten später war er machtlos: Bülter schloss einen perfekten Konter über Malli und Lenz mustergültig ab - 1:0 für die Gäste. Die Bremer suchten die schnelle Antwort, Osako traf aber den Ball im Strafraum nicht richtig.

Bülter aus spitzem Winkel

Die Hausherren waren nun gefordert - und sie kamen. Aber Selke (59.) und Bittencourt scheiterten an Unions Keeper Gikiewicz. Die Gäste spielten nach der Führung mit mehr Selbstvertrauen und zeigten ihre Qualitäten in der Offensive. Lenz prüfte Pavlenka (66.). Man konnte den Bremern die Mühe nicht absprechen, aber wirklich zwingend wurde es selten, Osakos Volley ging drüber (70.). Gefährlicher nach der Pause waren die Köpenicker: Andersson scheiterte zwar an Pavlenka, aber den Abpraller schob Bülter aus spitzem Winkel ins Tor, Moisanders Rettungstat kam zu spät (72.).

Damit war eine Vorentscheidung gefallen, denn Werder fiel außer dem Distanzschuss von Rashica nichts mehr ein (76.). Somit verlor Bremen das dritte Liga-Spiel in Folge, wartet nach der Winterpause immer noch auf einen eigenen Treffer und rutschte auf Platz 17 ab. Union holte den zweiten Auswärtssieg und hat aktuell neun Punkte Vorsprung auf Platz 16.

Bremen gastiert am Samstag (15.30 Uhr) bei RB Leipzig. Für Union Berlin geht es gleichzeitig gegen Leverkusen weiter.

Quelle: kicker.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 09/02/2020 12:21

Drei Punkte in Bremen:

Union schlägt Werder mit 2:0

[Linked Image]

Der 1. FC Union Berlin besiegt den SV Werder Bremen im Weserstadion mit 2:0. Nach einer zähen ersten Halbzeit ohne Tore, wird die Partie in der zweiten Hälfte deutlich munterer. In der 52. Minute erzielten die Eisernen dann die Führung: Christopher Lenz bedient Marius Bülter mit einem Querpass, der beweist gutes Timing und schiebt den Ball zur 1:0-Führung über die Linie.

Exakt 20 Zeigerumdrehungen später gelingt Bülter der Doppelpack. Aus fast unmöglichem Winkel bringt er einen Abpraller zum entscheidenden 2:0-Siegtreffer im Netz unter (72.).

SV Werder Bremen: Pavlenka – Moisander, Vogt, Toprak (69. Bartels) – Friedl, Klaassen, Eggestein, Bittencourt – Osako (77. Pizarro), Selke (69. Sargent), Rashica

1. FC Union Berlin: Gikiewicz –Hübner, Schlotterbeck, Subotic– Trimmel, Andrich, Gentner (63.Prömel), Lenz – Malli (63. Ingvartsen), Andersson, Bülter (89. Ryerson)

Tore: 0:1 Bülter (52.), 0:2 Bülter (72.)

Zuschauer: 42.100

Nach der erfolgreichen Qualifikation für das Viertelfinale im DFB-Pokal ging es am heutigen Sonnabend in der Bundesliga weiter. Der 1. FC Union Berlin war dabei das erste Mal zu Gast im Weserstadion bei Werder Bremen, das sich ebenfalls einige Tage zuvor für die nächste Runde im Pokal qualifiziert hatte.

Das Spiel startete zäh. Beide Mannschaften tasteten sich vorsichtig aneinander heran, keiner wollte zu früh ins Risiko gehen. Die erste gute Möglichkeit spielte Union sich heraus. In der 21. Minute passte Marius Bülter den Ball auf Sebastian Andersson. Der Schwede, der erst einen Tag zuvor seinen Vertrag bei den Eisernen verlängerte, setzte sich gegen seine Gegenspieler durch. Sein Querpass konnte allerdings von Maximilian Eggestein geblockt werden.

Vier Zeigerumdrehungen später folgte ein Konter und damit die wohl beste Chance der ersten Halbzeit für die Bremer: Milot Rashica schüttelte Marius Bülter ab und legte ab auf Neuzugang Davie Selke. Über Leonardo Bittencourt landete der Ball bei Maximilian Eggestein, doch sein Schuss ging knapp am rechten Pfosten vorbei. In den folgenden Minuten konnte sich keines der beiden Teams entscheidend durchsetzen. Ohne Tore ging es nach 45 Minuten in die Kabinen.

Nach der Pause kamen die Mannschaften personell unverändert zurück auf das Feld - auf dem Rasen zeigten sich beide Teams jetzt jedoch angriffslustiger. Insbesondere Union wirkte nun bissiger und wurde zunehmend mutiger. Nach einer Flanke von Christian Gentner köpfte Andersson die Kugel gefährlich auf das Tor. Doch Bremens Keeper Jiri Pavlenka war gerade noch zur Stelle und hielt seinen Kasten vorerst sauber. Das änderte sich nur wenig später: Yunus Malli passte auf Christopher Lenz, der schaltete schnell und legte präzise quer auf Marius Bülter. Der Flügelspieler bewies seinen Torriecher und schob den Ball zur 1:0 Führung für die Eisernen über die Linie (52.).

Das Spiel nahm immer mehr an Fahrt auf, Union zeigte sich zweikampfstark und presste weiter nach vorne. Werder versuchte das Spiel an sich zu reissen, scheiterte aber immer wieder an der kompakten Abwehr der Gäste. In der 60. Minute schaffte es Davie Selke vorbei an Keven Schlotterbeck in den Sechzehner und probierte sein Glück aus dem spitzen Winkel. Der aufmerksame Rafal Gikiwiezc im Union-Tor war rechtzeitig zur Stelle. Die Köpenicker konterten direkt im Anschluss, doch Bülters Querpass vor das Bremer Tor fand keinen Abnehmer. Die Grün-Weißen bäumten sich auf, Bittencourt feuerte einen gefährlichen Schuss aus gut 20 Metern auf das Tor, Rafal Gikiewicz lenkte den Ball mit den Fingerspitzen über die Latte.

Die Eisernen konterten und brachten schließlich das Spiel endgültig unter ihre Kontrolle. Nach einem Ballverlust von Osako suchte Andersson den Abschluss, scheiterte allerdings an Pavlenka. Der Abpraller landete bei Bülter, der ihn aus extrem spitzem Winkel ins Tor jagte. Bremen gelangen keine überzeugenden Angriffe mehr - der 2:0-Sieg für Union war besiegelt.

Urs Fischer zeigte sich glücklich über die Leistung seiner Mannschaft und die drei wichtigen Punkte: „Ein toller und verdienter Sieg für meine Mannschaft. Wir haben unseren Plan gut umgesetzt und aus meiner Sicht eine sehr reife Leistung geboten. Unser Ziel war es, den Bremern keine Räume zu geben. Das erfordert großen Aufwand, den haben wir betrieben und uns nicht locken lassen. In der zweiten Hälfte waren wir sehr effizient und hatten klare Torchancen. Der Sieg geht für mich absolut in Ordnung.“

Am kommenden Sonnabend, dem 15.02.2020, ist Bayer Leverkusen zu Gast im Stadion An der Alten Försterei. Der Anpfiff erfolgt um 15:30 Uhr.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 10/02/2020 11:03

Viertelfinale im DFB-Pokal:

Union trifft auf Bayer 04 Leverkusen

[Linked Image]

Erstmals seit 19 Jahren steht der 1. FC Union Berlin im Viertelfinale des DFB-Pokals. Am heutigen Abend (09.02.2020) wurden in der Sportschau die Begegnungen der Runde der besten Acht ausgelost.

Am vergangenen Mittwoch hatte sich Union gegen den Zweitplatzierten der Regionalliga West - den SC Verl - den Einzug ins Viertelfinale erkämpft, nun müssen die Köpenicker bei Bayer 04 Leverkusen antreten.

"Das ist natürlich nicht unser Wunschlos, weil wir uns nach so langer Zeit ein Heimspiel gewünscht hätten. Dennoch stehen wir im Viertelfinale und werden unsere Chance auch in Leverkusen als klarer Außenseiter suchen", so Oliver Ruhnert, Geschäftsführer Profifußball des 1. FC Union Berlin.

Ausgetragen werden die Viertelfinal-Partien am Dienstag, dem 03.03.2020 und Mittwoch, dem 04.03.2020. Sowohl am Dienstag als auch am Mittwoch wird je ein Spiel um 18:30 Uhr und um 20:45 Uhr angepfiffen. Die zeitgenauen Ansetzungen legt der DFB rund 12 Tage vor dem Viertelfinale fest.

Der Vorverkauf für das Auswärtsspiel in Leverkusen startet am Dienstag, dem 18.02.2019. Wie gewohnt, stehen die Karten ausschließlich online zur Verfügung. Kaufberechtigt sind an den ersten drei Verkaufstagen nur Mitglieder ohne Auswärtsdauerkarte und der Erwerb ist auf ein Ticket pro Mitglied limitiert. Mitglieder mit Auswärtsdauerkarte erhalten in Kürze eine gesonderte Information zu ihrem Vorkaufsrecht.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 11/02/2020 10:49

Viertelfinale terminiert:

Union tritt mittwochs im DFB-Pokal an

[Linked Image]

Nach dem Einzug des 1. FC Union Berlin ins DFB-Pokal Viertelfinale und der Auslosung der Begegnungen am vergangenen Sonntag, dem 09.02.2020, stehen nun die Anstoßzeiten der Partien fest.

Die Köpenicker treten am Mittwoch, dem 04.03.2020, in der BayArena gegen Leverkusen an, der Anpfiff erfolgt um 18:30 Uhr.

Am vergangenen Mittwoch hatte sich Union gegen den Zweitplatzierten der Regionalliga West - den SC Verl - den Einzug ins Viertelfinale erkämpft, nun müssen die Köpenicker bei Bayer 04 Leverkusen antreten.

Der Vorverkauf für das Auswärtsspiel in Leverkusen startet am Dienstag, dem 18.02.2019. Wie gewohnt, stehen die Karten ausschließlich online zur Verfügung. Kaufberechtigt sind an den ersten drei Verkaufstagen nur Mitglieder ohne Auswärtsdauerkarte und der Erwerb ist auf ein Ticket pro Mitglied limitiert. Mitglieder mit Auswärtsdauerkarte erhalten in Kürze eine gesonderte Information zu ihrem Vorkaufsrecht.

Alle Unioner, die die Mannschaft nicht zum Auswärtsspiel in Leverkusen begleiten können, haben die Chance die Partie live und kostenfrei auf Sport1 zu verfolgen.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 12/02/2020 10:46

Zu geringe Auslastung:

Kein Sonderzug nach Freiburg

Der Eiserne V.I.R.U.S. hatte für die Premierensaison des 1. FC Union Berlin in der Bundesliga unter dem Motto „Gekommen um zu bleiben“ den Einsatz von Sonderzügen zu fast jedem Auswärtsspiel geplant.

Nachdem zuletzt die Züge nach Bremen, Dortmund und Leverkusen nicht vollbesetzt waren und der Buchungsstand nach Freiburg zu wünschen übrig lässt, sieht sich der V.I.R.U.S. gezwungen, den geplanten Sonderzug nach Freiburg abzusagen.

Alternativ steht am 07.03.2020 ein Bus für die Reise in den Breisgau zur Verfügung. Unioner, die bereits eine Fahrkarte für den Sonderzug gebucht haben, werden vom Eisernen V.I.R.U.S. per Mail informiert und können zwischen Erstattung und Umbuchung des Tickets für die Bustour wählen.

Die für Montag, den 24.02.2020 nach Frankfurt geplante Sonderfahrt ist von der Absage natürlich nicht betroffen. Weiterhin in Planung sind auch die Züge nach Gladbach, Köln und Hoffenheim. Für alle Züge gibt es noch frei Plätze, die hier gebucht werden können.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 14/02/2020 10:34

Heimspiel gegen die Werkself:

Union empfängt Bayer Leverkusen

[Linked Image]

Zum 22. Spieltag der Bundesliga empfängt der 1. FC Union Berlin am Sonnabend, dem 15.02.2020, Bayer 04 Leverkusen im Stadion An der Alten Försterei. Anstoß der Partie ist um 15:30 Uhr.

Rückblick auf den letzten Spieltag

Am vergangenen Wochenende waren die Eisernen zu Gast im Weserstadion. Im Spiel gegen den SV Werder Bremen traute sich zuerst keine der beiden Mannschaften ins Risiko zu gehen. Doch das Spiel wendete sich in der zweiten Halbzeit und Marius Bülter verwandelte die Vorlage von Christopher Lenz zum Führungstreffer für Union (52.). Zwanzig Minuten später legte der Torschütze nochmal nach und jagte den Ball aus spitzem Winkel über die Torlinie (72.). Die Köpenicker fuhren mit einem 2:0-Sieg zurück nach Berlin.

Nach dem Einzug ins Viertelfinale des DFB-Pokals am vergangenen Mittwochabend gegen den VfB Stuttgart traf Bayer 04 Leverkusen im heimischen Stadion auf den BVB. Es entwickelte sich ein spannendes Spiel, in dem die Gastgeber in der 20. Minute durch Kevin Volland in Führung gingen. Die Gäste aus Dortmund blieben unbeeindruckt und markierten zwei Minuten später den Ausgleichstreffer durch Mats Hummels, woraufhin Emre Can in seinem Startelfdebut seine Mannschaft in Führung schoss. Leverkusen gelang der Ausgleich noch kurz vor der Halbzeit erneut durch Kevin Volland (43.). Die Dortmunder kamen zurück und erzielten den Treffer zur 3:2-Führung durch Raphael Guerreiro (65). Schließlich gelang den Gastgebern das Comeback und sie erzielten noch zwei Treffer durch Leon Bailey (81) und Lars Bender (82), die letztendlich den 4:3-Sieg für die Werkself herbeiführten.

Gegnercheck

Der 1. FC Union Berlin traf bisher drei Mal auf Bayer 04 Leverkusen. Zwei der drei Spiele fanden im Rahmen des DFB-Pokals statt. Mit 0:5 und 1:4 mussten sich die Eisernen jeweils in der zweiten Runde gegen die Werkself geschlagen geben. Wie das Los am vergangenen Sonntag, dem 09.02.20, entschied, treffen die beiden Mannschaften auch in diesem Jahr im Wettbewerb wieder aufeinander – dieses Mal im Viertelfinale. Die Partie findet am 04.03.2020 in Leverkusen statt, Anpfiff ist um 18:30 Uhr.

In der Bundesliga ist es das zweite Aufeinandertreffen der beiden Vereine. Das Hinspiel verloren die Köpenicker in der Leverkusener BayArena mit 0:2.

Urs Fischer geht respektvoll, aber auch mutig in die Partie gegen den Tabellenfünften: „Bayer Leverkusen hat wirklich Lust auf Fußball und enorme Qualität. Das ist eine Mannschaft, die viele Lösungen bereithält, ob mit oder ohne Ball. Wir haben Respekt vor jeder Mannschaft, aber man darf es auch nicht übertreiben, sonst wird man ängstlich. Wir werden versuchen, das ein oder andere zu unterbinden, aber schauen auch auf unser Spiel. Nur zu verteidigen wird nicht reichen. Es braucht Mut von unserer Seite, um im Spiel gewisse Lösungen zu finden. Wir wollen am Sonnabend unser Gesicht zeigen - das bedeutet, dass wir Zugriff auf das Spiel bekommen und Leverkusen zu dem ein oder anderen Fehler zwingen werden. Ein gewisses Selbstvertrauen muss da sein und wir haben die Unterstützung unserer tollen Fans. Wir spielen im eigenen Wohnzimmer, da fühlen wir uns wohl. Es ist unser Anspruch, die bestmögliche Leistung am Sonnabend abzurufen.“

Verzichten muss Unions Cheftrainer auf Laurenz Dehl, Akaki Gogia und Joshua Mees. Fragezeichen stehen derzeit auch noch hinter Michael Parensen und Sheraldo Becker.

Serviceinfos

Das Stadion An der Alten Försterei ist restlos ausverkauft, am Spieltag wird es keine Tageskassen geben. Für Union-Mitglieder besteht auf dem offiziellen Ticket-Zweitmarkt noch die Möglichkeit, Karten abzugeben beziehungweise zu erwerben. Wer keine Karte mehr bekommen hat, kann das Spiel über den Live-Ticker oder die Social-Media-Kanäle des 1. FC Union Berlin verfolgen.

Das Stadion An der Alten Försterei öffnet um 13:30 Uhr. Weitere Informationen zur Anreise sowie sicherheitsrelevante Hinweise sind diesem Fanbrief zu entnehmen.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 16/02/2020 10:44

Union verliert trotz zweier Traumtore
Spektakuläre Schlussphase: Bellarabi schießt Bayer spät zum Sieg

Bayer 04 Leverkusen hat das nächste wilde Bundesliga-Spiel für sich entschieden. Bei Union Berlin enttäuschten die Rheinländer spielerisch über weite Strecken, kamen in einer spektakulären Schlussphase aber durch zwei Jokertore noch zu einem 3:2-Sieg. Die Köpenicker standen trotz langer Zeit guter Leistung und zwei Traumtoren mit leeren Händen da.

[Linked Image]
Später Jubel: Die Leverkusener Spieler feiern Siegtorschütze Karim Bellarabi (ganz links). imago images

Union-Coach Urs Fischer konnte wieder auf Friedrich zurückgreifen, der beim 2:0 gegen Bremen aufgrund einer Gelbsperre gefehlt hatte. Der Innenverteidiger verdrängte Hübner auf die Bank.

Leverkusens Trainer Peter Bosz besetzte im Vergleich zum 4:3 gegen Dortmund die beiden Flügel neu: Links spielte Wendell für den erkrankten Sinkgraven, rechts Weiser für Bellarabi (Bank). Außerdem erhielt Bailey in der Offensive den Vorzug vor Diaby (Bank). Die Doppelsechs aus Lars Bender und Amiri ließ Bosz trotz der Rückkehr von Demirbay (nach Sperre), Aranguiz und Palacios (jeweils nach Verletzungen) unverändert.

Gentners Hammer belohnt starken Union-Beginn

Von Leverkusener Euphorie nach dem Spektakel der Vorwoche war aber zunächst nichts zu sehen, in der Anfangsphase spielte nur Union. Anderssons Schuss zischte denkbar knapp links vorbei (3.), Friedrich scheiterte per Kopf an Hradecky (6.). Folgerichtig belohnten sich die Eisernen für einen enorm konzentrierten und mutigen Beginn: Andrich schickte Bülter auf dem linken Flügel steil. Dessen Hereingabe war eigentlich ein wenig ungenau, doch Malli legte den Ball in den Rückraum zu Gentner. Der Routinier kam mit Anlauf und hämmerte den Ball aus rund 18 Metern unter die Latte - ein klasse Schuss (7.).

Bosz stellt um - Havertz gleicht aus

Bosz konnte mit der Anfangsphase seines Teams überhaupt nicht zufrieden sein und stellte früh im Spiel von Dreier- auf Viererkette um, Sven Bender rückte ins Mittelfeld. Zunächst blieb aber Union am Drücker, Subotic traf den Ball nach einer Ecke freistehend nicht voll (21.). Quasi im direkten Gegenzug schlugen dann die Gäste mit ihrer ersten Chance im Spiel zu: Lars Bender verlängerte einen weiten Schlag von Tah in den Lauf von Havertz, der die Kugel um Haaresbreite vor Subotic erreichte und über Gikiewicz hinweg in die Maschen hob (22.).

Doch auch der Ausgleichstreffer änderte recht wenig an den Kräfteverhältnissen auf dem Platz. Leverkusen stabilisierte sich zwar ein wenig, doch Union blieb im gesamten ersten Durchgang die aktivere Mannschaft. Hradecky musste bei einem strammen Andersson-Schuss zupacken (30.), der Schwede vergab auch die letzte Möglichkeit vor dem Seitenwechsel nach Hereingabe von Bülter (45.).

Lange Zeit ein zähes Ringen - dann wird's spektakulär

Bosz reagierte zur Halbzeit auf die dürftige Vorstellung seiner Elf und wechselte gleich doppelt: Für Weiser und Bailey kamen Aranguiz (Comeback nach Verletzung) und Diaby, Lars Bender rückte auf die rechte Seite. Leverkusen erlangte in der Folge etwas mehr Spielanteile in einer nun allerdings enorm zerfahrenen Partie, in der beide Teams kaum zu klaren Angriffsaktionen kamen. Dass das Spiel mehrfach unterbrochen war, weil die Leverkusener Fans Pyrotechnik abbrannten, tat sein Übriges.

Erst in der Schlussphase konnten die Zuschauer an der Alten Försterei wieder eine Torchance begutachten, Andrich geriet freistehend aber in Rücklage und setzte den Ball drüber (75.). Es sollte der Auftakt für eine spektakuläre Schlussphase sein: Quasi aus dem Nichts veredelte Diaby einen herrlichen Chip-Pass von Volland zum 2:1 für Leverkusen (83.) - doch nur kurze Zeit später kam Union durch das zweite Traumtor des Tages zurück: Bülter schlenzte die Kugel aus halblinker Position im Strafraum gefühlvoll in den rechten Winkel - 2:2 (87.).

Bellarabis Siegtreffer aus unmöglichen Winkel - Gikiewicz vergibt 3:3

Doch noch war nicht Schluss und urplötzlich drehte Leverkusen gegen sichtbar müde Berliner auf - vor allem in Person des eingewechselten Bellarabi: Der Flügelstürmer scheiterte erst am glänzend reagierenden Gikiewicz (88.), verpasste mit einer Hereingabe dann hauchdünn den heranrauschenden Volland (90.+3) - und besorgte dann doch noch den Siegtreffer für die Rheinländer: Nach Doppelpass mit Aranguiz spielte Bellarabi rechts im Strafraum Schlotterbeck aus und überraschte dann aus schier unmöglichen Winkel Gikiewicz. Fast von der Grundlinie aus schoss der Joker aufs kurze Eck, Gikiewicz spekulierte falsch, bekam noch eine Hand an den Ball, der aber über die Linie kullerte (90.+4).

Beinahe hätte die völlig wilde Schlussphase noch eine letzte Pointe bekommen, doch in der achten Minute der Nachspielzeit vergab der aufgerückte Gikiewicz die Großchance auf das 3:3, Hradecky parierte - und erst dann pfiff Osmers ab.

Leverkusen nimmt nach dem 4:3 über Dortmund zum zweiten Mal in Folge drei Punkte aus einem spektakulären Spiel mit und nimmt Euphorie mit in die Europa-League-Partie gegen den FC Porto am Donnerstag (21 Uhr), Union Berlin gastiert am Montag in einer Woche (20.30 Uhr) in Frankfurt.

Quelle: kicker.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 16/02/2020 10:46

Keine Punkte gegen die Werkself:

Union unterliegt Leverkusen knapp mit 2:3

[Linked Image]

Im Spiel gegen Bayer 04 Leverkusen setzt der 1. FC Union Berlin seine Gäste von Beginn an unter Druck. Bereits nach sieben Minuten gelingt es Christian Gentner nach einem Abpraller von Yunus Malli, seine Mannschaft in Führung zu schießen. Doch die Werkself legt nach und nutzt ihre erste Chance des Spiels zum Ausgleichstreffer (22.).

In einer spektakulären Schlussphase schießt Moussa Diaby die Gäste in Führung (83.), Marius Bülter kann vier Minuten später den erneuten Ausgleich erzielen (87.). In der vierten Minute der Nachspielzeit gelingt Karim Bellarabi jedoch der Siegtreffer für Bayer Leverkusen.

1. FC Union Berlin: Gikiewicz – Friedrich, Schlotterbeck, Subotic (86. Polter) – Trimmel, Gentner (76. Prömel), Andrich, Lenz – Malli (76. Ingvartsen), Andersson, Bülter

Bayer 04 Leverkusen: Hradecky – Tah, S. Bender, Tapsoba – Weiser (45. Aránguiz), L. Bender, Amiri (76. Bellarabi), Wendell – Havertz, Volland, Bailey (45. Diaby)

Tore: 1:0 Gentner (7.), 1:1 Havertz (22.), 1:2 Diaby (83.), 2:2 Bülter (87.), 2:3 Bellarabi (90. + 4)

Zuschauer: 22.012

Für das Spiel gegen Bayer 04 Leverkusen vertraute Urs Fischer auf eine fast identische Elf wie zuletzt in Bremen – lediglich Innenverteidiger Marvin Friedrich kehrte nach abgesessener Gelbsperre zurück in die Startelf. Für ihn nahm Florian Hübner auf der Bank Platz.

Nur drei Minuten dauerte es, bis die Zuschauer im Stadion An der Alten Försterei die erste große Chance geboten bekamen. Nach einem Pass von Marvin Friedrich fand Sebastian Andersson die Lücke zwischen Jonathan Tah und Nadiem Amiri, der Ball flog jedoch wenige Zentimeter am linken Pfosten vorbei.
Das offensive Auftreten der Unioner zahlte sich nur vier Minuten später trotzdem aus: Yunus Malli legte einen Querpass von Marius Bülter in den Rückraum, dort rückte Christian Gentner von hinten nach und feuerte den Ball unhaltbar in den Kasten des Gegners (7.). Damit stand die 1:0-Führung für den 1. FC Union Berlin.

Nach einem Zweikampf an der Mittellinie, bei dem Christopher Trimmel sein Bein zu hoch gegen Wendell einsetzte, verwarnte Schiedsrichter Harm Osmers den Kapitän der Köpenicker. Da es bereits die fünfte Verwarnung für den Österreicher war, fehlt der Abwehrspieler beim kommenden Auswärtsspiel in Frankfurt.

Mit der Führung im Rücken traten die Eisernen weiterhin mutig auf, agierten aus einer kompakten Defensive und ließen den Gästen kaum Möglichkeiten, ihre spielerischen Qualitäten zu entfalten. Mit geschicktem Zweikampfverhalten unterbrachen die Gastgeber immer wieder den Spielrhythmus der Werkself und erspielten sich einige gute Möglichkeiten.

Mit der ersten Offensivaktion gelang den Leverkusenern in der 22. Spielminute der überraschende Ausgleichstreffer. Einen langen Ball von Jonathan Tah leitete Lars Bender im Strafraum per Kopf an Kai Havertz weiter. Der deutsche Nationalspieler bewies sein Können, schätzte den Ball richtig ein und lupfte ihn über Rafal Gikiewicz ins Netz.
Kurz vor dem Halbzeitpfiff spielte Marius Bülter vom rechten Flügel auf Sebastian Andersson, der verpasste die Chance jedoch und setzte den Ball am rechten Pfosten vorbei. Mit einem 1:1-Unentschieden ging es in die Kabinen.

Die zweite Hälfte startete mit viel Unruhe: Erst verletzte sich Robert Andrich, seine Behandlung unterbrach die Partie kurz. Dann brannten die Leverkusener Fans im Gästeblock wiederholt Pyrotechnik ab, was Schiedsrichter Osmers dazu veranlasste, die Partie für mehrere Minuten zu unterbrechen. Ein richtiger Spielfluss wollte daraufhin nicht mehr entstehen.

Beide Mannschaften kämpften sich anschließend zurück ins Spiel, ab der 75. Minute wurde es wieder gefährlich vorm Tor der Gäste: Marius Bülter schaffte es hinter die Abwehrkette vorzudringen und flankte auf Sebastian Andersson. Der Schwede verpasste den Ball knapp, stattdessen war Robert Andrich zur Stelle, schloss allerdings zu hastig ab und setzte die Kugel links neben das Tor.

Das Spiel nahm weiter an Fahrt auf. Eine Flanke von Christopher Trimmel rutschte durch zu Neven Subotic, der probierte aus spitzem Winkel auf den Kasten zu köpfen. Lucas Hradecky bewies jedoch einen guten Riecher und hielt das Leder sicher (78.).

Fünf Zeigerumdrehungen später gelang es Leverkusen, das Spiel zu drehen. Kevin Volland bediente den tief startenden Moussa Diaby, der sich daraufhin in einer Eins-zu-Eins-Situation mit Rafal Giekiewicz wiederfand. Der Franzose behielt die Ruhe vor dem Tor und schob den Ball souverän über die Linie zur Führung der Werkself (83.).

Trotz des späten Gegentreffers lies die Antwort der Köpenicker nicht lange auf sich warten. In seiner ersten Aktion des Spiels leitete der eingewechselte Sebastian Polter einen Ball von Rafal Gikiewicz weiter auf Marius Bülter. Mit einem geschickten Haken löste sich der 26-Jährige im Strafraum von seinem Gegenspieler feuerte das Leder in den rechten oberen Winkel (87.).

Doch das sollte es noch nicht gewesen sein: Aufgrund der Spielunterbrechungen legte Schiedsrichter Ham Osmers sieben Minuten oben drauf, Leverkusen drückte nun auf die erneute Führung. Der eingewechselte Karim Bellarabi setzte sich fast im Alleingang rechts im Strafraum der Eisernen durch und bugsierte die Kugel mit etwas Glück über die Linie (94.).

Union warf noch einmal alles nach vorne: Für die letzte Ecke des Spiels versammelte sich die gesamte Mannschaft im gegnerischen Strafraum. Christopher Trimmel führte den Eckball aus, Keeper Rafal Gikiewicz kam tatsächlich im Strafraum an den Ball beförderte ihn Richtung Tor – doch der Torwartkollege aus Leverkusen war zur Stelle und parierte.

Damit endete das spektakuläre Spiel zwischen dem 1. FC Union Berlin und Bayer Leverkusen mit 2:3.

Union-Trainer Urs Fischer zeigte sich - trotz des Ergebnisses - zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: „Erst einmal Gratulation zum Sieg an Leverkusen. Der Unterschied heute war, dass unsere Gäste effizienter waren als wir. Wir werden uns die entsprechenden Situationen anschauen um daraus zu lernen. Auf der anderen Seite hatten wir sehr gute Möglichkeiten, doch waren wir am Schluss nicht effizient genug. Meine Mannschaft hat ein tolles Spiel abgeliefert, hat viele Dinge gut umgesetzt und war gefährlich. Im Spiel mit dem Ball haben wir gezeigt, dass wir Fußball spielen können. Mit der Leistung der Mannschaft bin ich zufrieden, mit dem Ergebnis nicht.“

Am Montag, dem 24.02.2020, sind die Eisernen zu Gast bei Eintracht Frankfurt. Der Anstoß erfolgt um 20:30 Uhr in der Commerzbank-Arena.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 18/02/2020 10:29

Vorverkauf gestartet:

Pokalspiel gegen Bayer 04 Leverkusen

[Linked Image]

Für das Viertelfinale im DFB-Pokal, bei dem der 1. FC Union Berlin am Mittwoch, dem 04.03.2020 auf bei Bayer 04 Leverkusen tritt, sind ab sofort die Tickets erhältlich.

An den ersten beiden Verkaufstagen stehen die Karten ausschließlich online zur Verfügung. Am dritten Verkaufstag können - nach Verfügbarkeit - die Tickets ab 11 Uhr auch im Union-Zeughaus Waldseite erworben werden.

Kaufberechtigt sind an den ersten drei Verkaufstagen nur Mitglieder ohne Auswärtsdauerkarte und der Erwerb ist auf ein Ticket pro Spiel limitiert.

Sollten nach den ersten drei Verkaufstagen noch Karten verfügbar sein, folgt am vierten Tag ab 11 Uhr online und im Union-Zeughaus Waldseite der freie Verkauf mit einer Limitierung von maximal vier Tickets pro Spiel.

Für die Partie stehen folgende Tickets zur Verfügung:

Gästestehplatzbereich (Unterrang Block G1-3)
Vollzahler 15,00 €*
Ermäßigt 10,00 €*

Gästesitzplatzbereich (Oberrang Block G4/G5)
Sitzplatz 22,00 €*
Sitzplatz sichteingeschränkt 17,60 €*

*Preise zzgl. VVK- sowie Onlinegebühren. Ggf. fallen zusätzliche Versandkosten an.

Die Öffnungszeiten des Union-Zeughaus Waldseite sind wie folgt:

Montag - Freitag von 10:00 - 19:00 Uhr
Samstag von 10:00 - 16:00 Uhr

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 19/02/2020 10:57

Hertha BSC gegen Union Berlin: Tickets für Stadtderby ausverkauft!
Keine Karten mehr fürs Stadtderby Hertha gegen Union

Berlin - Das zweite Berliner Bundesliga-Stadtderby zwischen Hertha BSC und dem 1. FC Union ist ausverkauft.

[Linked Image]
Nach dem Zünden von Pyros in beiden Fanblöcken und Raketen auf dem Spielfeld aus dem Zuschauerbereich der Gäste wurde das Berliner Derby in der Hinrunde für fünf Minuten unterbrochen.

Für die Partie am 21. März (18.30 Uhr/Sky) im Olympiastadion gebe es keine Karten mehr, teilte Hertha am Mittwoch mit. Da alle Mitglieder und Dauerkarteninhaber ihr Vorkaufsrecht genutzt hätten, werde es keinen freien Verkauf geben.

Der Verein wies daraufhin, dass keine Tickets auf unautorisierten Zweitmarktplattformen weiterverkauft werden dürfen.

Bislang waren diese Saison die beiden Heimspiele von Hertha gegen Borussia Dortmund und den FC Bayern München mit jeweils 74.667 Zuschauern ausverkauft gewesen.

Das Hinspiel beim 1:0-Sieg von Union sahen 22.012 Zuschauer im Stadion An der Alten Försterei.

Quelle: tag24.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 20/02/2020 10:44

Abfahrtszeiten und letzte Infos:

Sonderzug nach Frankfurt

[Linked Image]

Für das anstehende Montagsspiel des 1. FC Union Berlin beim Europa League-Teilnehmer Eintracht Frankfurt setzt der Eiserne V.I.R.U.S. e.V. einen Sonderzug ein.

Aktuell gibt es noch einige frei Plätze, die online gebucht werden können. Die Übergabe der Fahrkarten erfolgt bei kurzfristiger Buchung am Bahnhof Lichtenberg am Aufgang zum Bahnsteig.

Nachfolgend die Abfahrtszeiten des Sonderzugs

Sonderzug nach Frankfurt:

Hinfahrt am 24.02.2020

Berlin-Lichtenberg: Abfahrt 10:55 Uhr Gleis 16

Frankfurt (Main) Stadion: Ankunft 18:20 Uhr Gleis 501

Rückfahrt am 24./25.02.2020

Frankfurt (Main) Stadion: Abfahrt um 23:26 Uhr Gleis 501

Berlin-Lichtenberg: Ankunft um 06:04 Uhr (am 25.02.) Gleis 20

Der Zugang zum Bahnsteig wird nur in Verbindung mit einer Fahrkarte gewährt. Glasflaschen, Gläser, Fässer oder Paletten sind nicht erlaubt.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 22/02/2020 13:04

Duell am Montag: SGE-Keeper Trapp warnt vor Union Berlin

Eintracht Frankfurt konnte am Donnerstag in der Europa League einen ungefährdeten Sieg gegen Salzburg feiern. Am Montag gegen Union Berlin wird es ein ganz anderes Spiel. Das weiß auch SGE-Torhüter Kevin Trapp.

Ein Selbstläufer wird das Duell gegen den Aufsteiger ganz sicher nicht. Die Berliner stehen mit 26 Punkten nach 22 Spielen in der ersten Bundesliga-Saison der Vereinsgeschichte besser da, als ihnen das vorher zuzutrauen war.

[Linked Image]

„Das ist ein brutal wichtiges Spiel für uns. Wir wollen Abstand auf Union und die hinteren Plätze gewinnen. Dazu brauchen wir einfach die Leistung, die wir gegen Salzburg gezeigt haben, sonst wird es schwierig. Wir müssen voll da sein, Union ist auch keine so schlechte Mannschaft“, mahnt Trapp im Interview mit dem ‚kicker‘.

Der Respekt vor den Eisernen ist also da, dennoch ist es der Anspruch der Hessen vor heimischen Publikum den nächsten Erfolg zu feiern: „Das Spiel müssen wir zu Hause gewinnen, gar keine Frage“, resümierte der 29-Jährige.

Quelle: onefootball.com
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 23/02/2020 11:52

Spieltagabschluss bei der SGE:

Union trifft auf Eintracht Frankfurt

[Linked Image]

Zum Abschluss des 23. Spieltags der Bundesliga tritt der 1. FC Union Berlin am Montagabend, dem 24.02.2020 bei der SG Eintracht Frankfurt an. Der Anpfiff in der Commerzbank-Arena erfolgt um 20:30 Uhr durch Schiedsrichter Deniz Aytekin.

Rückblick auf den vergangenen Spieltag

Obwohl sich die Köpenicker im Duell mit Bayer Leverkusen am Ende mit 2:3 geschlagen geben mussten, zog Urs Fischer auf der Pressekonferenz nach dem Spiel ein positives Fazit. „Meine Mannschaft hat ein tolles Spiel abgeliefert, hat viele Dinge gut umgesetzt und war gefährlich. Im Spiel mit dem Ball haben wir gezeigt, dass wir Fußball spielen können. Mit der Leistung der Mannschaft bin ich zufrieden, mit dem Ergebnis nicht.“ In einer mitreißenden Partie hatte Christian Gentner die Eisernen früh in Führung gebracht (7.), Kai Harvertz sorgte Mitte der der ersten Halbzeit für den schmeichelhaften Ausgleich der Werkself (22.). Union zeigte trotz des Rückschlags weiterhin ein gutes Spiel, blieb im Abschluss jedoch zu ungenau und musste in der Schlussphase der Partie den Führungstreffer der Leverkusener durch Diaby hinnehmen (83.). Unbeeindruckt vom Gegentor spielte die Fischer-Elf weiter nach vorn und erzielte durch Marius Bülter den sehenswerten Ausgleichstreffer (87.). In den Schlussminuten drückten die Leverkusener auf ein weiteres Tor, das dem eingewechselten Karim Bellarabi in der vierten Minute der Nachspielzeit dann auch gelang.

Auch die Eintracht aus Frankfurt musste sich am 22. Spieltag geschlagen geben. Die Hessen trafen auswärts im Signal Iduna Park auf Borussia Dortmund, fanden am Freitagabend jedoch kein Mittel, um dem BVB wirklich Paroli bieten zu können. Piszczek brachte den BVB in der ersten Halbzeit in Führung (33.), nach dem Seitenwechsel legten Sancho (49.) und Haaland (54.) nach. Guerreiro setzte fünfzehn Minuten vor dem Ende mit seinem Treffer zum 4:0 den Schlusspunkt (74.) in einem sehr dominanten Auftritt des BVB.

In der Tabelle standen die Frankfurter zu Beginn des 23. Spieltags mit 28 Punkten auf dem zehnten Platz, der 1. FC Union Berlin rangierte mit zwei Punkten weniger auf dem zwölften Rang.

Gegnercheck

Im Hinspiel an der Alten Försterei mussten sich die Eisernen den Hessen mit 1:2 geschlagen geben, Dost (48.) und Silva (62.) brachten die Hessen damals mit ihren Treffern in Führung, Anthony Ujah gelang lediglich noch der Anschlusstreffer (86.). Während die erste Hälfte der Hinserie bei den Frankfurtern relativ normal verlief, musste die Elf von Trainer Adi Hütter vor Weihnachten ein ergebnistechnisches Tief verarbeiten. Nach dem furiosen 5:1-Heimerfolg gegen den deutschen Rekordmeister FC Bayern München (02.11.2019), holten die Hessen bis zur Winterpause in sieben weiteren Spielen lediglich einen Punkt. Der Start ins Jahr 2020 gelang der SGE dagegen ausgezeichnet: In den ersten vier Rückrundenspielen holte die Elf von Trainer Adi Hütter zehn Punkte, erzielte zehn Tore und kassierte nur zwei Gegentreffer. Knapp eine Woche nach der deutlichen 0:4-Niederlage beim BVB präsentierte sich die Eintracht in der Europa League erneut stark und steht nach einem 4:1-Heimerfolg gegen Salzburg bereits mit einem Bein im Achtelfinale der Europa League. Besonders Daichi Kamada, dem im Duell mit den Österreichern gleich drei Treffer gelangen, stach dabei leistungstechnisch heraus.

Auf einen wichtigen Faktor muss die Heimstarke SGE am Montagabend im Spiel gegen den 1. FC Union Berlin jedoch verzichten. Während die Heimkurve der Hessen ansonsten für Ihren lautstarken Support bekannt ist, kündigte die Fanszene der Sportgemeinschaft an, das ungeliebte Montagsspiel zu boykottieren, sodass im Stadion eine ungewohnte Atmosphäre herrschen könnte. In den Planungen von Urs Fischer spielt das jedoch keine Rolle: „Wir müssen ab der ersten Sekunde für unsere Aufgabe bereit sein, alle anderen Umstände können wir sowieso nicht beeinflussen.“

Sportlich freut sich Fischer auf eine spannende Partie: „Frankfurt ist extrem heimstark, Augsburg mit 5:0 und Salzburg mit 4:1 zu schlagen – das musst du erstmal hinbekommen. Im Spiel ist von uns Kompaktheit gefragt, wir brauchen Balldruck und müssen im Spiel mit dem Ball an unsere letzten Spiele anknüpfen. Es wird eine schwierige aber auch sehr interessante Aufgabe, der wir uns stellen müssen. Aus den Spielen gegen Bremen und Leverkusen sollten wir ein gewisses Selbstvertrauen mitnehmen, weil wir dort vieles richtiggemacht haben.“

Im Auswärtsspiel bei der Eintracht muss Urs Fischer auf Kapitän Christopher Trimmel verzichten. Der Österreicher, der im Duell mit Bayer Leverkusen seine fünfte gelbe Karte der laufenden Saison sah, fehlt den Köpenickern gesperrt. Neben den langzeitverletzten Akaki Gogia und Joshua Mees wird auch Manuel Schmiedebach verletzungsbedingt ausfallen. Der Mittelfeldspieler zog sich im Training eine muskuläre Verletzung zu und steht vorerst nicht zur Verfügung. Ein Einsatz von Keven Schlotterbeck und Sheraldo Becker, die beide unter der Woche angeschlagen waren, ist derzeit fraglich.

Informationen zum Spiel:

In Frankfurt wird es im Gästebereich am Spieltag keine Karten mehr an den Tageskassen mehr geben, die Polizei wendet sich im Fanbrief an die anreisenden Fans.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 25/02/2020 14:49

Eintracht verliert zu Hause, Silvas Hacke kommt zu spät
Union Berlin bestraft zwei Frankfurter Fehler

[Linked Image]
Sebastian Andersson (re.) brachte Union Berlin auf Kurs. @ imago images

Nach vier Pflichtspielsiegen in Serie zu Hause musste sich Frankfurt am Montagabend Union Berlin mit 1:2 geschlagen geben - und kassierte somit die erste Niederlage vor heimischer Kulisse im Jahr 2020. Nach einer ereignisarmen ersten Hälfte halfen die Hessen bei den zwei Toren der Gäste nach der Pause mit. Die Aufholjagd samt Hackentor kam letztlich zu spät.

Frankfurts Coach Adi Hütter rotierte nach dem 4:1 gegen RB Salzburg in der Europa-League mächtig durch: Hinteregger, Chandler, Kohr, Durm und Paciencia starteten für Ilsanker (Hüftprobleme), Toure, Sow, Rode und Silva (alle Bank).

Union-Trainer Urs Fischer musste im Vergleich zum 2:3 gegen Leverkusen zweimal tauschen: Hübner und Ryerson begannen für Schlotterbeck (krank) und Trimmel (5. Gelbe Karte).

Wie bereits vor dem Spiel angekündigt, blieben aus Protest gegen die längst zur Saison 2021/22 abgeschafften Montagsspiele die Stehplätze in der Nordwestkurve leer. Die Atmosphäre war somit nicht so gut wie sonst in Frankfurt - und auch das Spiel war in den ersten 45 Minuten äußerst überschaubar. Union verdichtete die Räume gut und ließ kaum etwas zu, den Hessen fiel bis auf einen abgefälschten Schuss von Chandler nichts ein (31.). Die Gäste waren zwar ordentlich in der Partie, hatten aber auch ihrerseits vorne Probleme. Nur zwei harmlose Abschlüsse von Malli (17., 22.) sowie ein Kopfball von Friedrich konnten notiert werden (35.). Vor beiden Tore war wenig los. Da auch Hübners Rettungsaktion über den eigenen Keeper Gikiewicz im Toraus gelandet war (45.+1), ging es torlos in die Kabinen.

Lenz und Andersson nutzen Frankfurts Unstimmigkeit

Vor der Pause war nicht viel los, das änderte sich schnell in der zweiten Hälfte, da Frankfurt den Gast einlud: Durm und Abraham waren sich im eigenen Sechzehner uneinig und dachten jeweils, dass der andere den Ball im eigenen Strafraum klärt. Lenz nutzte die Situation, legte gegen den herauseilenden Trapp quer auf Andersson - und der Angreifer musste nur noch ins leere Tor einschieben (49.). Der perfekte Start für die Eisernen in den zweiten Durchgang.
Trapp lässt prallen, Ndicka ins eigene Tor

Die Eintracht war nun gefordert - und sie kam: Kohr verzog recht klar (52.), Paciencia köpfte knapp drüber (62.). In der 67. Minute machte dann aber der nächste Fehler der Hessen einen Strich durch die Aufholjagdsrechnung: Ingvartsens Flanke von links wehrte Trapp nach vorne ab, dort traf Ndicka im Zweikampf mit Andersson ins eigene Tor - 2:0 für Union! Die Reaktion der Eintracht darauf war jedoch gut, der eingewechselte Silva fand Paciencia - und der ließ alleine vor Giekiewicz eine Großchance aus, der Keeper reagierte klasse (69.).

Silvas Hackentor kommt zu spät

Die Gastgeber gaben sich nicht auf, spielten weiter nach vorne. Der Lohn? Das 1:2! Der eingewechselte Silva beförderte den Ball aus spitzem Winkel in Richtung Tor, der später als Eigentorschütze geführte Hübner fälschte noch entscheidend ab - anschließend landete das Leder im Kasten (79.). Die Gastgeber schnupperten wieder am Punktgewinn, Silva köpfte neben den Kasten. Aber auch Union setzte Nadelstiche, Prömels abgefälschten Schuss parierte Trapp (85.). In der 87. Minute wurde es dann hektisch im Strafraum der Gäste: Gikiewicz parierte zunächst gegen Abraham und dann gegen Paciencia (87.). Das war die letzte Eintracht-Chance der Partie - und da Trapp gegen Kroos auf dem Posten war (90.+4), blieb es beim 2:1 für Berlin.

Frankfurt, das nach vier Siegen zu Hause in Folge wieder auf heimischem Terrain verlor, gastiert am Sonntag (18 Uhr) bei Werder Bremen. Für Union Berlin, das nun zum zweiten Mal in Serie auswärts einen Dreier holte, geht es ebenfalls am Sonntag (13.30 Uhr) gegen Wolfsburg weiter.

Quelle: kicker.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 25/02/2020 14:57

Erfolgreicher Montagabend:

Union besiegt Eintracht Frankfurt mit 2:1

[Linked Image]

Der 1. FC Union Berlin gewinnt sein zweites Auswärtsspiel in Folge und schlägt die SG Eintracht Frankfurt mit 2:1. Nach einer torlosen ersten Hälfte sorgt Sebastian Andersson nach dem Seitenwechsel für die Führung der Eisernen (49.), durch ein Eigentor von N´Dicka erhöhte die Fischer-Elf auf 2:0. In der Schlussphase gelingt den Hausherren zwar der Anschlusstreffer durch Silva (79.), Union verteidigt jedoch leidenschaftlich und bringt die Führung über die Zeit.

SG Eintracht Frankfurt: Trapp – Ndicka (71. Rode), Hinteregger, Abraham, Chandler – Kohr, Hasebe – Kostic, Kamada, Durm (66. Silva) - Pacencia

1. FC Union Berlin: Gikiewicz –Friedrich, Hübner, Subotic– Ryerson, Andrich, Gentner (77. Prömel), Lenz – Malli (63. Ingvartsen), Andersson, Bülter (90. Kroos)

Tore: 0:1 Andersson (49.), 0:2 N´Dicka (67. ET), 1:2 Silva (79.)

Zuschauer: 46 500

In einer eher torchancenarmen ersten Halbzeit setzten die Hausherren die Köpenicker in der Anfangsphase früh unter Druck und versuchten, Union mit aggressivem Pressing zu Fehlern zu zwingen. Die Köpenicker zeigten sich davon jedoch weitestgehend unbeeindruckt und ließen den Ball sicher in den eigenen Reihen zirkulieren. Im Angriffsspiel zeigten sich beide Mannschaften abwartend, für den ersten Abschluss der Partie sorgte Yunus Malli Mitte der ersten Hälfte. Der Volleyschuss des Geburtstagskindes stellte SGE-Keeper Kevin Trapp aber nicht vor größere Probleme (22.). Frankfurt versuchte das Spiel in gewohnter Weise zu verlagern, die gut eingestellte Union-Defensive wusste dies durch jedoch durch geschicktes Verschieben zu verhindern. Nach einer guten halben Stunde wurde es dann plötzlich doch gefährlich vor dem Kasten von Rafal Gikiewicz. Mit einem langen Ball wurde Timothy Chandler auf der linken Außenbahn eingesetzt, den Abschluss fälschte Christopher Lenz jedoch noch ab, sodass die Kugel auf dem Tornetz landete (32.). Union wurde nun etwas mutiger, nach einem schnellen Angriff über Robert Andrich wurde der Winkel beim Abschluss von Marius Bülter jedoch zu spitz (34.). Bei der anschließenden Ecke kam Innenverteidiger Marvin Friedrich zwar an den Ball, setze die Kugel jedoch deutlich neben den Kasten. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit mussten die knapp 3000 mitgereisten Unioner doch noch einmal kurz den Atem anhalten. Nach einer Flanke von der linken Seite waren sich Florian Hübner und Rafal Gikiewicz nicht ganz einig, der Abwehrspieler köpfte vor dem heraneilenden Keeper jedoch knapp am langen Pfosten vorbei (45.+1.).

Sowohl Frankfurt, als auch Union kamen unverändert aus der Pause, die Eisernen erwischten jedoch einen Start nach Maß. Nach einem Missverständnis von Erik Durm und David Abraham schaltete Christopher Lenz am schnellsten und legte den Ball quer zu Sebastian Andersson. Der völlig freistehende Schwede drückte den Ball mühelos zur Gästeführung über die Linie (49.). Die Eintracht reagierte mit wütenden Angriffen, ein Distanzschuss von Dominik Kohr rauschte jedoch am langen Pfosten vorbei (52.). Frankfurt erhöhte nun merklich die Schlagzahl, ließ Union kaum noch aus der eigenen Hälfte und erspielte sich immer wieder Standardsituation, welche die Eisernen mit großer Hingabe verteidigten. Mitten in die Druckphase der SGE gelang den Köpenickern plötzlich der zweite Treffer (67.). Der für Yunus Malli eingewechselte Marcus Ingvartsen flankte von der linken Seite in den Strafraum, Trapp ließ den Ball nach vorne abprallen und Evan N´Dicka beförderte die Kugel, bedrängt von Sebastian Andersson, ins eigene Tor. Im direkten Gegenzug tauchte Goncalo Paciencia nach Zuspiel von André Silva frei vor Rafal Gikiewicz auf, mit einer überragenden Parade verhinderte der Schlussmann den direkten Anschlusstreffer der SGE (69.). Frankfurt drückte weiter auf den Anschluss und belohnte sich knapp zehn Minuten vor dem Ende mit dem 1:2 (79.). Nachdem die Köpenicker den Ball nicht aus der gefährlichen Zone klären konnten, beförderte der eingewechselte Silva den Ball per Hacke vorbei an Rafal Gikiewicz ins Netz. In einer nun packenden und hektischen Schlussphase drängten die Hausherren auf den Ausgleich, Union setzte offensiv einige Nadelstiche. Gikiewicz parierte bei einer Doppelchance der Eintracht zunächst gegen Abraham, dann gegen Paciencia (87.). In der insgesamt sechsminütigen Nachspielzeit prüfte Felix Kroos Kevin Trapp noch einmal mit einem wuchtigen Distanzschuss, anschließend beendete Schiedsrichter Deniz Aytekin die Partie.

„Das sind heute drei Punkte, die in der Endabrechnung wirklich wichtig sein könnten. Ich habe ein tolles Spiel meiner Jungs gesehen. Gerade in der ersten Hälfte hatten wir das Spiel gut im Griff und auch wenn es keine Großchancen gab, waren wir aktiv. Nach der Pause hat Frankfurt umgestellt, die Führung war für uns sehr wichtig und hat uns Schwung gegeben. Auch wenn in der Entstehung beide Tore glücklich gefallen sind, waren wir in diesen Situationen präsent und haben uns die Möglichkeiten erarbeitet. Nach dem Tor der SGE hatten wir das nötige Wettkampfglück, dass du als Aufsteiger benötigst. Am Schluss ist es sicherlich ein glücklicher Sieg, aber wir nehmen die Punkte gerne mit“, lautete das Fazit von Union-Trainer Urs Fischer.

Am kommenden Wochenende trifft der 1. FC Union Berlin im Stadion An der Alten Försterei auf den VfL Wolfsburg. Der Anpfiff gegen die Niedersachsen erfolgt am Sonntag, dem 01.03.2020 um 13:30 Uhr.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 27/02/2020 22:36

Auswärts in Gladbach

[Linked Image]

Am 29. Spieltag der aktuellen Bundesliga-Saison ist der 1. FC Union Berlin zu Gast bei Borussia Mönchengladbach im Borussia-Park. Ausgetragen wird die Partie am Osterwochenende (11.04.-13.04.2020), die zeitgenaue Ansetzung gibt die DFL voraussichtlich Ende März bekannt.

Die Tickets für die Partie am Niederrhein sind ab Dienstag, den 03.03.2020 um 10 Uhr erhältlich.

An den ersten beiden Verkaufstagen stehen die Karten ausschließlich online zur Verfügung. Am dritten Verkaufstag können - nach Verfügbarkeit - die Tickets ab 11 Uhr auch im Union-Zeughaus Waldseite erworben werden.

Kaufberechtigt sind an den ersten drei Verkaufstagen nur Mitglieder ohne Auswärtsdauerkarte und der Erwerb ist auf ein Ticket pro Person und Spiel limitiert.

Sollten nach den ersten drei Verkaufstagen noch Karten verfügbar sein, folgt am vierten Tag (06.03.2020) ab 11 Uhr online und im Union-Zeughaus Waldseite der freie Verkauf mit einer Limitierung von maximal vier Tickets pro Person und Spiel.

Für die Partie stehen folgende Tickets zur Verfügung:

Gästestehplatzbereich (Block 6)
Vollzahler 14,50 €*
Ermäßigt 11,00 €*
Gästesitzplatzbereich (Oberrang, Block 6a + 7a)
Sitzplatz 27,50 €*
Gästesitzplatzbereich (Unterrang, Block 7)
Sitzplatz 30,50 €*

*Preise zzgl. VVK- sowie Onlinegebühren. Ggf. fallen zusätzliche Versandkosten an.

Die Öffnungszeiten des Union-Zeughaus Waldseite sind wie folgt:

Montag - Freitag von 10:00 - 19:00 Uhr
Samstag von 10:00 - 16:00 Uhr

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 01/03/2020 18:40

Spiel nach Anti-Hopp-Plakaten länger unterbrochen
Weghorst rettet Wolfsburg einen Punkt bei Union

Union Berlin und der VfL Wolfsburg haben sich ohne Sieger 2:2 getrennt. Obwohl der Aufsteiger mit zwei Toren führte, reichte es am Ende nicht zum Sieg. Überschattet wurde das Spiel von einer rund viertelstündigen Unterbrechung wegen beleidigenden Plakaten gegen Dietmar Hopp und den DFB.

[Linked Image]
Wout Weghorst köpfte bei Union Berlin das 2:2 für den VfL Wolfsburg. @ imago images

Union Berlins Coach Urs Fischer nahm nach dem 2:1 in Frankfurt zwei Startelf-Veränderungen vor: Schlotterbeck und Trimmel kehrten zurück. Sie verdrängten Hübner und Ryerson auf die Bank. Mittelfeldmann Gentner startete ebenfalls von Beginn an und wurde vor dem Spiel für seinen 400. Bundesliga-Einsatz geehrt.

Wolfsburgs Trainer Oliver Glasner tauschte im Vergleich zum 3:0 bei Malmö FF in der Europa-League ebenfalls zweimal Personal aus: Mbabu und Ginczek ersetzten Mehmedi und Schlager (beide Bank).

Weghorst mit dem ersten Ausrufezeichen

Die Partie nahm einen sehr verhaltenen Beginn. Bei ausgeglichenen Spielanteilen mussten die Zuschauer bis zur 23. Minute warten, ehe es zur ersten gefährlichen Szene vor einem der beiden Tore kam: Brekalo schlug eine Ecke vor das Berliner Gehäuse. Weghorst kam dort zum Kopfball und zwang Gikiewicz zu einer Glanzparade, der auch gleich ein zweites Mal gut reagierte.

Die Berliner gaben ihren ersten Torschuss erst kurz vor der Pause ab - nutzten diesen aber gleich zur Führung: Trimmels Freistoß-Hereingabe landete bei Andersson, der vorbei am unglücklich agierenden Casteels ins leere Tor zum 1:0 köpfte (41.).
15-minütige Unterbrechung vor der Pause

Im Anschluss rückte das Sportliche in den Hintergrund: Nachdem Schiedsrichter Bastian Dankert zuvor schon kurz das Spiel unterbrochen hatte, weil im Berliner Fanblock ein kritisches Banner in Richtung des DFB und Dietmar Hopp gezeigt worden war (34.), unterbrach er die Partie nach zwei weiteren Plakaten, auf denen unter anderem Hopp im Fadenkreuz gezeigt worden war, kurz vor der Halbzeit erneut und schickte beide Mannschaften in die Kabine. Ein Abbruch stand im Raum, doch nach einer Viertelstunde wurde das Spiel fortgesetzt. Zu weiteren Vorkommnissen kam es danach nicht.

Friedrich erhöht - Gerhardt gibt die schnelle Antwort

Die Gäste kamen schwungvoll aus der Kabine. Weghorst (50.) und Arnold (54.) näherten sich dem Tor gefährlich an, doch mitten in diese Phase erzielten die Gastgeber das 2:0. Wieder gab Trimmel per Freistoß die Vorlage, fand diesmal Friedrich, der per Kopf erhöhte (57.).

Der VfL gab diesmal die postwendend Antwort und nutzte ebenfalls eine Standardsituation: Arnold fand den sträflich freien Gerhardt. Gegen dessen Kopfball hatte Gikiewicz nichts auszurichten (57.). Das Fischer-Team hatte in der Folge durch Ingvartsen (71.) und Bülter (77.) die Chancen, den alten Abstand herzustellen.
Weghorst zum Ausgleich

Doch die Wölfe drängten nun etwas zielstrebiger auf das Tor - und wurden schließlich belohnt: Der eingewechselte Joao Victor bediente Weghorst, der zum 2:2-Endstand einköpfte. Um ein Haar hätte Mehmedi noch den Siegtreffer erzielte, köpfte aber knapp einen Meter zu hoch (90.+3). Am Ende stand ein leistungsgerechtes Remis.

Union Berlin gastiert am Mittwoch (18.30 Uhr) im DFB-Pokal in Leverkusen. In der Liga sind die Eisernen am Samstag (15.30 Uhr) beim SC Freiburg gefordert. Für Wolfsburg geht es ebenfalls am Samstag (15.30 Uhr) gegen RB Leipzig weiter.

Quelle: kicker.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 01/03/2020 18:43

Remis in Köpenick:

Union und Wolfsburg teilen die Punkte

[Linked Image]

Der 1. FC Union Berlin und der VfL Wolfsburg trennen sich am 24. Spieltag mit 2:2-Unentschieden. In einer ausgeglichenen Partie bringt Sebastian Andersson die Köpenicker kurz vor dem Seitenwechsel in Führung (41.), Marvin Friedrich legte nach der Pause per Kopf das 2:0 nach (56). Wolfsburg antwortete durch Yannick Gerhardt (60.), in der Schlussphase besorgte Stürmer Wout Weghorst den entscheidenden Ausgleich (81.).

1. FC Union Berlin: Gikiewicz –Friedrich, Hübner, Subotic– Trimmel, Andrich, Gentner (73. Prömel), Lenz – Malli (66. Ingvartsen), Andersson, Bülter (83. Ryerson)

VfL Wolfsburg: Casteels – Mbabu, Knoche, Brooks, P. Otavio – Steffen (63. Mehmedi), Gerhardt, Arnold, Brekalo (88. Klaus) – Ginczek (77. Victor), Weghorst

Tore: 1:0 Andersson (41.), 2:0 Friedrich (56.), 2:1 Gerhardt (60.), 2:2 Weghorst (81.)

Zuschauer: 22 012

Kurz bevor Schiedsrichter Bastian Dankert die Partie gegen den VfL Wolfsburg eröffnete, erlebten die Zuschauer im Stadion An der Alten Försterei einen besonderen Moment. Mittelfeldspieler Christian Gentner wurde unter großem Applaus der Unioner für sein 400. Pflichtspiel in der Bundesliga geehrt. Eine historische Marke!

Anschließend eröffnete Dankert unter einsetzendem Regen die Partie. Nach dem 2:0-Erfolg in Frankfurt agierten die Köpenicker zu Beginn aus einer guten Defensive heraus, Wolfsburg kontrollierte hingehen das Geschehen auf dem Platz ohne offensiv Akzente setzen zu können. Erst Mitte der ersten Halbzeit tauchte die Glasner-Elf das erste Mal gefährlich vor dem Tor der Hausherren auf. Ein schnittiger Eckstoß von Josip Breckalo fand den Kopf von Wout Weghorst, Rafal Gikiewicz zeichnete sich gleich doppelt aus (23.). Zunächst parierte der Pole den als Aufsetzer aufs Tor kommenden Kopfball des Wolfsburgers, anschließend war der Schlussmann der Köpenicker auch bei der Hereingabe von Weghorst zur Stelle. Union behielt weiter die Ordnung, war in den Zweikämpfen präsent, trat offensiv jedoch kaum in Erscheinung. Kurz vor dem Seitenwechsel gelang Union dann plötzlich die überraschende Führung (41.). Kapitän Christopher Trimmel bediente Sebastian Andersson mit einem gut getretenen Freistoß am Fünfmeterraum, der Schwede köpfte die Kugel vorbei am herauseilenden Koen Casteels ins Tor.

Anstatt bis zur Pause weiterzuspielen unterbrach Schiedsrichter Bastian Dankert anschließend das Spielgeschehen aufgrund von Schmähplakaten auf der Waldseite des Stadions. Während die Unparteiischen und Wolfsburg das Spielfeld verließen, wirkten die Akteure von Urs Fischer auf die eigenen Anhänger ein. Nach einer mehrminütigen Unterbrechung kehrten beide Teams auf das Spielfeld zurück und beendeten die erste Halbzeit.

Der zweite Abschnitt begann ohne personelle Wechsel, Wolfsburg startete druckvoll und setzte Union direkt unter Druck. Nach einer Flanke von der linken Seite tauchte Weghorst freistehend am zweiten Pfosten auf (50.), der überhastete Abschluss des Niederländers verpasste den langen Pfosten jedoch deutlich. Mitten in der guten Phase der Gäste zeigte sich Union abermals gnadenlos effektiv. Eine gut getretene Ecke von Standardexperte Trimmel fand den Kopf von Innenverteidiger Marvin Friedrich, der wuchtig zum 2:0 einköpfte (56.). Die Antwort der Wolfsburger ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Ebenfalls nach einer Ecke war es Yannick Gerhardt der nur vier Minuten später zum Anschluss traf (60.). Union zeigte sich vom Treffer der Wölfe unbeeindruckt, ein Abschluss von Marius Bülter wurde gerade noch von Mbabu geblockt (62.). Zehn Zeigerumdrehungen später flankte Robert Andrich den Ball von der rechten Angriffsseite in den Strafraum, Andersson verpasste knapp, in seinem Rücken kam jedoch der eingewechselte Marcus Ingvartsen ans Leder. Doch auch der Däne traf den Ball nicht voll, sodass Casteels den Abschluss locker aufnehmen konnte (71.). Auf der anderen Seite machte es Weghorst besser (81.). Bedient von Joao Victor nickte der Niederländer den Ball wuchtig zum 2:2-Ausgleich über die Linie. In einer spannungsgeladenen Schlussphase wollte keinem der beiden Teams der entscheidende Treffer gelingen, sodass Dankert die Partie nach insgesamt 93 Spielminuten beendete.

„Für mich ist das heute ein korrekter Punkt, da teile ich die Meinung von Oliver Glasner. Das Unentschieden spiegelt für mich das Spiel gerecht wieder. Für mich ist es ein wichtiger Punkt, wir sind zufrieden, dass wir ihn geholt haben. Am Ende hat man gemerkt, dass Wolfsburg nochmal versucht hat etwas zu kreieren, meine Mannschaft hat aber gut reagiert. Heute war die Partie von Beginn an taktisch geprägt, auf dem Platz haben sich die Mannschaften weitestgehend neutralisiert. Deshalb waren auf beiden Seiten Standards wichtige Waffen. Heute haben wir gegen einen ganz starken Gegner einen wichtigen Punkt geholt“, lautete das Fazit von Unions Cheftrainer Urs Fischer auf der Pressekonferenz.

Auch zu den Protesten der Fans und der daraus folgenden Spielunterbrechung bezog der Schweizer auf Nachfrage Stellung: „Ich verstehe, dass man seine Meinung sagt. Aber es geht darum, wie man das macht. Es geht um die Art und Weise, das hat etwas mit Anstand und Respekt zu tun. Das sehe ich bei diesem Plakat nicht. Für meine Jungs war das sehr unangenehm, so eine Unterbrechung kann ein Spiel völlig verändern. Aus meiner Sicht waren diese Plakate absolut unnötig.“

Bereits am Mittwoch, dem 04.03.2020 steht für den 1. FC Union Berlin das nächste Pflichtspiel auf dem Plan. Im Viertelfinale des DFB-Pokals trifft die Elf von Trainer Urs Fischer auswärts auf Bayer 04 Leverkusen, der Anpfiff erfolgt um 18:30 Uhr. In der Bundesliga geht es für die Köpenicker am Samstag dem 07.03.2020 weiter, dann spielen die Eisernen um 15:30 Uhr beim SC Freiburg.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 02/03/2020 10:53

Ausverkauft gegen Bayern:

Ticket-Zweitmarkt öffnet am Montag

[Linked Image]

Für die Heimpartie des 1. FC Union Berlin gegen den FC Bayern München am Sonnabend, dem 14.03.2020 wurden im Rahmen des Losverfahrens alle verfügbaren Tageskarten abgerufen. Das Stadion An der Alten Försterei ist somit ausverkauft.

Allen Unionern, die bisher keine Karten für die Partie gegen den Rekordmeister bekommen konnten, bietet sich ab dem morgigen Montag die Chance auf Tickets auf dem Ticket-Zweitmarkt.

Dort können sowohl Dauerkarteninhaber als auch Tageskartenbucher ihren Platz zum Verkauf anbieten.

Bitte beachten: Der Erwerb der dort angebotenen Karten ist ausschließlich Vereinsmitgliedern vorbehalten, die bislang für diese Partie noch keinen Platz erworben haben und nicht Inhaber einer Dauerkarte sind. Mit dieser Einschränkung soll möglichst vielen Union-Mitgliedern die Chance gegeben werden, im Stadion An der Alten Försterei dabei sein zu können.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

Re: 1.FC Union Berlin - 03/03/2020 11:03

Kampf ums Halbfinale:

Union misst sich im Pokal mit Leverkusen

[Linked Image]

Der 1. FC Union Berlin tritt zum ersten Mal seit der Saison 2000/2001 wieder im Viertelfinale des DFB-Pokals und trifft am Mittwoch, dem 04.02.2020 auf Bayer 04 Leverkusen. Der Anpfiff in der BayArena erfolgt bereits um 18:30 Uhr.

Rückblick auf die vergangene Runde im DFB-Pokal

Nachdem die Eisernen sich in den ersten beiden Runden erfolgreich gegen Germania Halberstadt (6:0) und Ligakonkurrent SC Freiburg (3:1) durchsetzten, führte der Weg im Achtelfinale nach Ostwestfalen zum SC Verl. Der Regionalligist hatte bereits in den ersten Runden bewiesen, wie gefährlich er für höherklassige Gegner sein kann. Sowohl Bundesligist FC Augsburg, als auch Zweitligist Holstein Kiel mussten in den Runden eins und zwei die Segel streichen.

Auch den Köpenickern machten es die Ostwestfalen in der restlos ausverkauften Sportclub-Arena nicht leicht, sondern setzten Union von Beginn an mit gutem Pressing unter Druck. Die Berliner bestimmten zwar das Spielgeschehen, taten sich auf dem mehr als schwer zu bespielenden Rasen jedoch nicht leicht, entscheidende Torszenen zu erspielen. Verl blieb trotz des dominanten Auftritts der Eisernen stets gefährlich und sorgte ab und an durch schnelle Umschaltmomente für Gefahr vor dem Kasten von Rafal Gikiewicz. Als sich schon viele der 5.135 Zuschauer auf eine mögliche Verlängerung einstellten, fasste sich Robert Andrich in der 85. Spielminute ein Herz und entschied die Partie mit einem wuchtigen Schuss von der Strafraumkante zugunsten des 1. FC Union Berlin.

Die Werkself traf in der ersten Runde des DFB-Pokals auf Alemannia Aachen (4:1), die zweite Runde bestritten die Leverkusener zuhause erfolgreich gegen Ligakonkurrent SC Paderborn (1:0). Im Achtelfinale ergab das Los ein Aufeinandertreffen mit dem VfB Stuttgart im eigenen Stadion. Die Schwaben starteten mutig in die Partie, Bayer versuchte zunächst mit Ruhe und einer stabilen Defensive in die Partie zu finden. Stuttgart sorgte mit schnellen Umschaltmomenten für Gefahr, ein wuchtiger Schlenzer von Silas prallte jedoch nur an die Querlatte (26.). Kurz vor dem Pausenpfiff gelang Leverkusen der vermeintliche Treffer zur Führung, aufgrund einer Abseitsstellung von Torschütze Kai Havertz verweigerte die Unparteiische Bibiana Steinhaus dem Treffer jedoch die Anerkennung. Nach dem Seitenwechsel entschied Steinhaus bei zwei Treffern der Hausherren auf Abseits (53., 65.), knapp 20 Minuten vor dem Ende gelang den Leverkusenern nach einem Eigentor von VfB-Schlussmann Fabian Bredlow dann doch die Führung (72.). Lucas Alario erhöhte anschließend auf 2:0 (83.), der Anschlusstreffer von Silas Wamangituka (85.) konnte den Sieg der Leverkusener und den damit verbundenen Einzug der Bayer-Elf ins Viertelfinale nicht mehr verhindern.

Gegnercheck

In dieser Saison kommt es bereits zum dritten Mal zum Kräftemessen zwischen dem 1. FC Union Berlin und Bayer 04 Leverkusen. Während sich die Köpenicker im Hinspiel der Bundesliga mit 0:2 geschlagen geben mussten und dabei kaum Chancen hatten, präsentierte sich die Elf von Trainer Urs Fischer im Rückspiel im Stadion An der Alten Försterei von einer völlig anderen Seite. In einem mutigen Auftritt brachte Christian Gentner die Eisernen in Führung (7.), Kai Havertz sorgte Mitte der ersten Halbzeit für den überraschenden Ausgleich (22.). Nach dem Seitenwechsel gelang Moussa Diaby die Führung für die Werkself (83.), Union zeigte sich davon jedoch unbeeindruckt und glich nur vier Minuten später durch einen sehenswerten Treffer von Marius Bülter aus (87.). In der Nachspielzeit schockten die Leverkusener den 1. FC Union Berlin dann doch noch einmal, Karim Bellarabi sorgte in der vierten Minute der Nachspielzeit für den entscheidenden Treffer für Leverkusen (90.+4) und den Endstand zum 3:2 aus Sicht der Gäste.

„Wir hatten eine nicht so gute Leistung in Leverkusen, zuhause war die Leistung meiner Mannschaft aber toll“, fasste Urs Fischer die beiden Duelle mit der Werkself auf der Pressekonferenz vor der anstehenden Pokalpartie zusammen. „Ich glaube, dass wir aus beiden Spielen das eine oder andere mitnehmen können. Leverkusen war unglaublich effektiv und hat unsere Fehler eiskalt ausgenutzt. Das bedeutet wir müssen so wenig Fehler wie möglich machen, uns selbst gewisse Dinge zutrauen und effizient sein.“ In der Medienrunde formulierte der Schweizer die Herangehensweise im Viertelfinale klar: „Natürlich ist es unser Ziel, uns für die nächste Runde zu qualifizieren, sonst hätten wir ja gar nicht mitmachen dürfen. Es ist aber klar, dass es gegen einen sehr guten Gegner eine außergewöhnliche Leistung braucht, um dieses Ziel zu erreichen.“

Personell sieht die Lage bei den Köpenickern gut aus. „Es gibt Spieler, die ein paar Kleinigkeiten aus dem Spiel gegen Wolfsburg mitgenommen haben. Aber nichts außergewöhnliches und nichts, was Einfluss auf Mittwoch haben sollte“, kommentierte Fischer die Nachfrage zum Personal. Neben Joshua Mees und Akaki Gogia, fällt Manuel Schmiedebach weiterhin aus. Der Rest des Kaders steht dem Trainerteam zur Verfügung.

Serviceinfos

Der 1. FC Union Berlin wird beim Auswärtsspiel in Leverkusen von knapp 2.000 Anhängern begleitet. Kurzentschlossene haben an der Tageskasse der BayArena noch die Chance, auf Tickets für den Gästeblock. Auch das Union-Fahr-Zeughaus wird vor Ort sein.

Wer nicht persönlich in Leverkusen dabei sein kann, hat die Möglichkeit das Viertelfinale live und kostenfrei auf Sport 1 zu verfolgen oder sich über den Union-Live-Ticker und die vereinseigenen Social-Media-Kanäle zu informieren.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

Re: 1.FC Union Berlin - 04/03/2020 10:25

Stadtderby gegen Hertha BSC:

Live-Übertragung im Stadion An der Alten Försterei

[Linked Image]

Der 1. FC Union Berlin tritt am Sonnabend, dem 21.03.2020 im Olympiastadion gegen Hertha BSC an. Das Stadion in Charlottenburg ist bereits seit Wochen ausverkauft.

Wie hoch das Interesse am Stadtderby ist, wurde auch beim Losverfahren im Zuge des Ticketvorverkaufs für den Gästeblock deutlich. Die durchschnittliche Teilnahmequote am Losverfahren war mehr als doppelt so hoch wie bei Heimspielen im Stadion An der Alten Försterei. Bei einem Kartenkontingent von insgesamt 7.200 Tickets sind folglich viele leer ausgegangen.

Um möglichst vielen Unionern die Möglichkeit zu geben, das Stadtderby gemeinsam anzuschauen, wird es im Stadion An der Alten Försterei aufgrund der besonderen Umstände eine Liveübertragung geben. Das Spiel kann von der Waldseite, der Gegengerade und von der Haupttribüne aus auf mehreren Großbildleinwänden verfolgt werden.

Im Vorfeld der Live-Übertragung findet im Stadion An der Alten Försterei das Heimspiel der A-Junioren des 1. FC Union Berlin gegen das U19-Team von Hertha BSC statt. Der Anpfiff erfolgt um 15:30 Uhr.

Aus organisatorischen Gründen kann der Zutritt zum Stadion sowohl für das Punktspiel der Junioren als auch für das Public Viewing nur mit einer Eintrittskarte erfolgen. Ausgenommen sind Kinder unter 6 Jahren, diese benötigen kein Ticket. Die kostenfreie Eintrittskarte* berechtigt zum Besuch beider Veranstaltungen.

Die Tickets zum Derbytag im Stadion An der Alten Försterei werden ausschließlich online zur Verfügung stehen.

Der Vorverkauf für Vereinsmitglieder startet am Montag, dem 09.03.2020 um 10 Uhr. Bis einschließlich Donnerstag, den 12.03.2020 können Union-Mitglieder ihr Vorkaufsrecht in Anspruch nehmen und bis zu vier Karten erwerben.

Sollten nach den ersten vier Verkaufstagen noch Karten verfügbar sein, folgt am Freitag (13.03.2020) ab 10 Uhr online der freie Verkauf mit einer Limitierung von vier Karten pro Person.

Zugänglich ist das Stadion über die Kassenbereiche I und II (Waldseite und Bierkasse) sowie III (Hämmerlingeck) und IV.

Der Gästeblock (Sektor 5) ist ausschließlich den Gästen von Hertha BSC zum Spiel der U19-Mannschaften vorbehalten. Tickets für den Gästeblock können an der Tageskasse erworben werden.

Auf dem Parkplatz P1 stehen in begrenzter Anzahl Parkplätze zum Preis von 4 Euro pro Fahrzeug zur Verfügung.

Es gilt die Stadionordnung.

*zzgl. Systemgebühr von 2 Euro pro Ticket

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 05/03/2020 11:20

Notarzteinsatz im Zuschauerblock - Lenz sieht Gelb-Rot
Bellarabi leitet die Wende ein - Leverkusen im Halbfinale

Bayer Leverkusen steht im Halbfinale des DFB-Pokals. Am Mittwochabend besiegte die Werkself Union Berlin nach einer mäßigen ersten Hälfte mit 3:1. Nach einem Notarzteinsatz im Zuschauerblock und einem zwischenzeitlichen Rückstand drehte Leverkusen das Spiel in den zweiten 45 Minuten - eingeleitet von einem Platzverweis für Union und einem Joker-Tor von Bellarabi.

[Linked Image]
Mann der Wende: Karim Bellarabi (li.) hat das 1:1 für Leverkusen erzielt. @ imago images

Leverkusens Trainer Peter Bosz nahm im Vergleich zum jüngsten 1:1 in Leipzig zwei Änderungen an seiner Startelf vor. Für Wendell und Palacios spielten Sinkgraven und Aranguiz.

Union-Coach Urs Fischer tauschte nach dem 2:2 gegen Wolfsburg fünfmal: In der Abwehr ersetzte Parensen Subotic, im Mittelfeld erhielten Prömel und Ryerson den Vorzug vor Gentner und Trimmel, und im Angriff spielten Ingvartsen und Ujah für Malli und Andersson.

Ujah gibt den ersten Schuss ab

Nach nicht einmal 180 Sekunden gaben die Gäste aus Berlin den ersten Torschuss ab, doch Ujah stellte Leverkusens Torwart Hradecky mit seinem mittigen Flachschuss nicht vor Probleme (3.). Wenig später fand auch Bülter per Kopf seinen Meister in Hradecky, Flankengeber Ujah hatte allerdings im Abseits gestanden (11.).

Wenig später stellten die Fans beider Mannschaften ihre Gesänge ein. Nach einem Notarzteinsatz musste ein Zuschauer im Block F1 reanimiert werden, die Anhänger reagierten sehr empathisch und schwiegen, bis die Ärzte den Patient versorgt und auf den Weg ins Krankenhaus gebracht hatten.

Ingvartsen bringt Union in Führung

Auf dem Rasen tat sich Leverkusen derweil schwer, in die Partie zu finden. Die Werkself hatte zwar ein deutliches Plus in Sachen Ballbesitz, verstand es aber nicht, die Defensive der Gäste auszuhebeln. Union verteidigte mit Hingabe und Weitsicht - und ging kurz vor der Pause in Führung: Sinkgraven leistete sich einen Fehlpass im Mittelfeld, die Eisernen setzten zum Gegenstoß an, Bülter behauptete sich auf dem Flügel gegen den zurückeilenden Sinkgraven, flankte und fand Ingvartsen - 0:1 (39.).

Zur Pause wechselte Bosz zweimal aus. Der mit Gelb vorbelastete Tah und der angeschlagene Amiri blieben in der Kabine, für sie spielten nun Diaby und Weiser. Mit den beiden zeigte Leverkusen in den zweiten 45 Minuten ein anderes Gesicht. Die Werkself wirkte deutlich zielstrebiger und entschlossener. Die Folge: erste Umschaltsituationen über Diaby (47.) und Havertz (48.) sowie - als der Schwung gerade verflogen schien - das Ausgleichstor: Havertz bediente den kurz zuvor eingewechselten Bellarabi, dieser zog aus halbrechter Lage ab und traf per Flachschuss ins lange Eck - 1:1 (72.).

Lenz sieht Gelb-Rot - Leverkusen dreht das Spiel

Leverkusen war nun am Drücker, da Union nach der Gelb-Roten Karte für Lenz (71.) in Unterzahl spielen musste, doch Demirbay (76.) und Bender scheiterten zunächst an Gikiewicz (79.), zudem zielte Weiser knapp am Tor vorbei (79.). Dann aber bog Bayer mit einer Ecke auf die Siegerstraße an: Aranguiz köpfte nach einer Demirbay-Hereingabe ein (86.), und in der Nachspielzeit schloss Diaby einen Konter mit dem 3:1 ab - die Entscheidung (90.+1).

Damit zog Leverkusen ins Pokalhalbfinale ein und blieb zum achten Mal in Folge unbesiegt. Ob diese Serie auch gegen Frankfurt hält? Am Samstag (15.30 Uhr) empfängt Bayer die Eintracht Frankfurt. Union gastiert parallel in Freiburg.

Quelle: kicker.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 05/03/2020 11:28

In Unterzahl geschlagen:

Union unterliegt Leverkusen im DFB-Pokal

[Linked Image]

Der 1. FC Union Berlin unterliegt Bayer Leverkusen im Viertelfinale des DFB-Pokals mit 1:3 und muss sich trotz guter Leistung vom Traum des Halbfinaleinzugs verabschieden. Am Ende einer couragierten ersten Halbzeit bringt Marcus Ingvartsen die Köpenicker in Führung (39.), erst ein Platzverweis für Christopher Lenz wendet das Blatt (71. Gelb-Rot). Bellarabi gelingt direkt der Ausgleich (72.), Aranguiz bringt Leverkusen vier Minuten vor dem Ende in Führung (86.). In der Nachspielzeit legt die Werkself noch einen dritten Treffer durch Diaby nach (90.+1) und zieht ins Halbfinale des DFB-Pokals ein.

Bayer 04 Leverkusen: Hradecky – Tah (46. Diaby), S. Bender, Tapsoba – Amiri (46. Weiser), Aranguiz, Demirbay, Sinkgraven – Havertz, Alario, Bailey (69. Bellarabi)

1. FC Union Berlin: Gikiewicz –Friedrich, Schlotterbeck, Parensen – Ryerson, Andrich, Prömel (82. Kroos), Lenz – Ingvartsen, Ujah (70. Andersson), Bülter (73. Trimmel)

Tore: 0:1 Ingvartsen (39.), 1:1 Bellarabi (72.), 2:1 Aranguiz (86.), 3:1 Diaby (90.+1)

Zuschauer: 18 453

Im Vergleich zum Punktgewinn gegen den VfL Wolfsburg am vergangenen Wochenende veränderte Urs Fischer seine Startelf im Pokalduell auf fünf Positionen. Für Trimmel, Subotic, Gentner, Malli und Andersson setzte der Schweizer in Leverkusen auf Ryerson, Parensen, Prömel, Ingvartsen und Ujah. Die gewohnte 3-4-3-Formation behielten die Eisernen dennoch bei.

Die neu formierte Elf der Köpenicker zeigte sich bereits in den Anfangsminuten mutig, indem sie die Hausherren hoch anliefen und früh im Spielaufbau unter Druck setzten. Bereits nach drei Minuten suchte Anthony Ujah im Strafraum der Leverkusener den Abschluss aus der Drehung, Bayer-Schlussmann Lukas Hradecky zeigte sich jedoch auf dem Posten. Leverkusen trat offensiv erstmals in der zehnten Spielminute durch einen Standard in Erscheinung. Kerim Demirbay versuchte sein Glück mit einem Freistoß aus spitzem Winkel, den der Mittelfeldspieler wuchtig aufs kurze Eck zog. Rafal Gikiwicz im Tor der Eisernen zeigte sich jedoch hellwach und klärte die Situation mühelos mit beiden Fäusten (10.). Kurz darauf antworteten die Köpenicker mit einem Angriff über die rechte Außenbahn. Nach einer Kombination mit Anthony Ujah köpfte Marius Bülter wuchtig auf die kurze Ecke, Hradecky reagierte jedoch glänzend. Erst im Nachhinein ging die Fahne des Schiedsrichterassistenten nach oben, sodass ein möglicher Treffer wohl überprüft worden wäre. Nach einer guten Viertelstunde kehrte plötzlich beeindruckendes Schweigen im Stadionrund ein. Aufgrund eines Notarzteinsatzes im Heimbereich stellten beide Fanlager zunächst den Support ein, um der prekären Lage Respekt zu zollen. Bayer kam nun etwas besser in die Partie und setzte sich Phasenweise am Strafraum der Unioner fest, ohne jedoch zum Abschluss zu kommen. Aus einer gut agierenden und stabilen Defensive zeigt sich Union nun gut im Spiel und ging schließlich in Führung (39.). Bülter setze sich mit einem sehenswerten Solo auf der rechten Außenbahn durch, ließ Gegenspieler Daley Sinkgraven im Laufduell keine Chance und flankte punktgenau auf den mitlaufenden Marcus Ingvartsen der den Ball per Kopf zur 1:0-Pausenführung ins Tor wuchtete.

Während sich beide Teams in der Kabine auf den zweiten Abschnitt der Partie vorbereiteten, machte im Stadion die beruhigende Nachricht die Runde, dass der verletzte Fan der Werkself stabil und auf dem Weg ins Krankenhaus sei.

Zurück auf dem Rasen reagierte Leverkusen-Coach Peter Bosz mit einem Doppelwechsel und stellte seine Formation um. Für Tah und Amiri brachte der Niederländer Mitchell Weiser und Moussa Diaby ins Spiel, letztgenannter sorgte sofort für Betrieb. Nach einem Ballgewinn an der Mittellinie machte sich der flinke Stürmer auf den Weg in Richtung Union-Tor, mit vereinten Kräften bereinigten Parensen und Gikiewicz die aussichtsreiche Chance der Hausherren (47.). Leverkusen präsentierte sich nun deutlich aktiver als im ersten Abschnitt, defensiv zeigten sich die Eisernen jedoch weiter hoch konzentriert. Gerade als Union sich wieder mehr Kontrolle im Spiel erarbeitet hatte, überschlugen sich die Ereignisse in der BayArena. Der bereits verwarnte Christopher Lenz sah nach einem Foul an der gegnerischen Strafraumgrenze die Ampelkarte und musste das Feld verlassen (71.), mit dem nächsten Angriff erzielten die nun in Überzahl agierenden Hausherren den Ausgleichstreffer durch Bellarabi (72.). Urs Fischer reagierte: Ryerson übernahm den Part des Linksverteidigers, Kapitän Christopher Trimmel kam für Marius Bülter und reihte sich wie gewohnt rechts hinten ein. Die Bayer-Elf erhöhte nun merklich die Schlagzahl. Gikiewcz zeichnete sich bei einem Schuss von Bender aus, anschließend jagte Weiser die Kugel knapp am Pfosten vorbei (79.). Leverkusen behielt den Dauerdruck aufrecht, Alario setzte Demirbay in Szene, wieder zischte der Ball knapp neben dem Tor ins Aus (84.). Zwei Minuten später zappelte das Leder dann doch im Netz (86.). Aranguiz setzte sich nach einer Ecke im Kopfballduell gegen Trimmel durch und erzielte das 2:1, in der Nachspielzeit erhöhte Diaby per Konter zum Entscheidenden 3:1.

„Bevor ich etwas zum Spiel sage möchte ich der Person, die im Stadion medizinisch betreut wurde meine besten Genesungswünsche aussprechen. Von meiner Seite alles Gute. Ich bin natürlich enttäuscht über das heutige Ergebnis. Bis zum Platzverweis haben wir eine tolle Leistung gezeigt, ein super Spiel meiner Jungs, wir haben sozusagen alles richtiggemacht. Mein Team hat kaum etwas zugelassen, vorne waren wir selbst auch gefährlich und konnten uns die eine oder andere Möglichkeit erspielen. Die Gelbrote Karte hat uns aus dem Tritt gebracht, Leverkusen hat anschließend seine Qualität gezeigt und enormen Druck entwickelt. Wir gratulieren Leverkusen zum Erreichen des Halbfinals und wünschen ihnen viel Erfolg für die kommenden Aufgaben. Für uns gilt es jetzt, uns auf das schwere Spiel in Freiburg vorzubereiten und gut zu regenerieren“, ließ Urs Fischer in der Pressekonferenz verlauten.

Am kommenden Wochenende steht für den 1. FC Union Berlin das zweite Auswärtsspiel in Folge auf dem Programm. Dabei treten die Eisernen zum zweiten Mal in dieser Spielzeit im Schwarzwald-Stadion an, der Anpfiff gegen den SC Freiburg erfolgt am Sonnabend, dem 07.03.2020 um 15:30 Uhr.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 08/03/2020 10:35

SC bestimmt umkämpfte Partie - Friedrich muss spät runter
3:1 gegen Union: Freiburgs Standards sitzen

[Linked Image]
Wichtiger Treffer: Das 2:0 durch Freiburgs Christian Günter (links, unten) ebnete den Weg zum SC-Heimsieg gegen Union Berlin. @ imago images

Mit 3:1 besiegte der SC Freiburg am Samstagnachmittag Aufsteiger Union Berlin im heimischen Schwarzwald-Stadion. Die Hausherren hatten dabei in weiten Teilen die Kontrolle über die Partie und ließen wenig zu. Besonders ärgerlich für Berlin: In der Nachspielzeit sah Verteidiger Friedrich eine unnötige Gelb-Rote Karte.

Freiburgs Coach Christian Streich veränderte seine Startaufstellung im Vergleich zum 0:1 in Dortmund auf einer Position: Koch begann für Haberer (Zerrung).

Union Berlins Trainer Urs Fischer tauschte nach dem 1:3 in Leverkusen im DFB-Pokal ordentlich durch. Für Parensen, Prömel, Ryerson, Ingvartsen und Ujah (alle auf der Bank) starteten Subotic, Gentner, Trimmel, Malli und Andersson.

Die Partie begann flott, beide Teams suchten den Weg nach vorne, ohne jedoch zunächst zu Chancen zu kommen. Nach einigen Minuten orientierten sich die Mannschaften allerdings ein wenig nach hinten und konzentrierten sich auf die Defensivarbeit. Freiburg war dabei das aktivere Team, fand aber lange Zeit keine Mittel gegen die diszipliniert stehenden Berliner. Gefahr kam nur bei Standards auf: Petersen verlängerte eine Grifo-Flanke im Fünfmeterraum in Richtung Tor, doch Gentner fälschte entscheidend ab (18.). Beide Mannschaften führten das Spiel durchaus kampfbetont, Schiedsrichter Marco Fritz war allzeit gut beschäftigt. Erst nach einer halben Stunde meldete sich Union einmal offensiv an - und wie!

Gentner initiierte einen Konter und schickte Andersson auf rechts, der die Kugel mit etwas Glück an den Strafraumrand zurücklegte. Dort kam Gentner frei zum Abschluss, scheiterte aber am gut reagierenden Schwolow (30.). Daraufhin wurde das Spiel wieder ausgeglichener, beide Teams scheuten das Risiko. So musste für den ersten Treffer des Tages eine Ecke herhalten: Grifo brachte die Hereingabe an den ersten Pfosten, wo Sallai die Kugel per Kopf aufs Tor verlängerte. Gikiewicz erwischte den Ball noch mit den Fingerspitzen, konnte ihn aber nur noch gegen die Unterkante der Latte lenken, von wo er ins Netz sprang (35.). Da Günter kurz vor dem Pausenpfiff aus spitzem Winkel an Gikiewicz scheiterte, blieb es bei der nicht unverdienten 1:0-Führung nach 45 Minuten.

Günter erhöht sehenswert - Union kopiert Ecken-Kombination

Auch den zweiten Durchgang begannen die Freiburger dominant - und erhöhten mit der ersten guten Gelegenheit auf 2:0: Nach einem unzureichend geklärten, hohen Ball schnappte sich der überaus aktive Kapitän Günter die Kugel aus der Luft, legte sie am Strafraumeck nach innen und knallte sie ins rechte Toreck (55.). Union ließ sich von dem erneuten Rückschlag jedoch nicht wirklich aus dem Konzept bringen - und kopierte kurzerhand das Freiburger 1:0: Nach einer Trimmel-Ecke kam Andersson am Fünfmeterraum - von allen Freiburgern verlassen - zum Kopfball und ließ Schwolow keine Chance (61.). Eine halbe Stunde vor Schluss war die Partie damit wieder offen.

Der Sportclub ließ sich mit ablaufender Spielzeit immer tiefer zurückfallen, während Union gezwungenermaßen das Spiel machen musste, sich jetzt jedoch ebenfalls schwer tat, die Defensivreihen des Gegners zu überwinden. Der eingewechselte Polter sorgte jedoch für Betrieb. Auf der anderen Seite kam es, wie es kommen musste: Nächster Standard, nächstes Tor. Grifo brachte den Ball aus dem Halbfeld in den Strafraum, Koch lenkte ihn per Flugkopfball aufs Tor. Wieder war Gikiewicz dran, konnte die Kugel aber nicht davon abhalten, hinter ihm ins Tor zu rollen (82.).

Das 3:1 entschied die Partie, die daraufhin langsam, aber sicher ihrem Ende entgegen plätscherte. Doch für Union sollte sie noch eine bittere Szene in petto haben: In der Nachspielzeit spitzelte Petersen dem bereits verwarnten Friedrich den Ball weg und sprintete los, der Verteidiger stocherte nach und brachte den Stürmer zu Fall. Fritz zeigte dem Berliner Gelb-Rot (90.+2). Nach drei Spielen konnten die Breisgauer damit wieder dreifach punkten und halten Union mit sechs Punkten auf Abstand.

Der SC Freiburg gastiert am Samstag (15.30 Uhr) in Dortmund. Für Union Berlin geht es am Samstag (18.30 Uhr) gegen Bayern München weiter.

Quelle: kicker.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 08/03/2020 10:40

Keine Punkte im Breisgau:

Union unterliegt Freiburg mit 1:3

[Linked Image]

Der 1. FC Union Berlin unterliegt dem SC Freiburg am 25. Spieltag der Bundesliga mit 1:3. Roland Sallai brachte die Hausherren nach einem Standard in Führung (35.), nach dem Seitenwechsel erhöhte Kapitän Christian Günter auf 2:0 (55.). Den Köpenickern gelang zwar der Anschlusstreffer zum 2:1 durch Sebastian Andersson (61.), kurz vor dem Ende entschied Robin Koch die Partie jedoch mit seinem Treffer zum 3:1.

SC Freiburg: Schwolow – Gulde (86. Itter), Lienhart, Heintz – Schmidt, Koch, Höfler, Günter (77. N. Schlotterbeck) – Sallai (65. Höler), Petersen, Grifo

1. FC Union Berlin: Gikiewicz –Friedrich, Schlotterbeck, Subotic (83. Becker) – Trimmel, Andrich, Gentner, Lenz – Malli (72. Ingvartsen), Andersson, Bülter (58. Polter)

Tore: 1:0 Sallai (35.), 2:0 Günter (55.), 2:1 Andersson (61.), 3:1 Koch (82.)

Zuschauer: 24 000

Nach dem Pokalspiel unter der Woche veränderte Urs Fischer seine Elf beim Auswärtsspiel im Breisgau auf fünf Positionen. Für Ryerson, Parensen, Prömel, Ingvartsen und Ujah rückten Kapitän Trimmel, Subotic, Gentner, Malli und Andersson in die Startformation.

In der Anfangsphase neutralisierten sich die beiden taktisch gut eingestellten Teams weitestgehend, sodass keine Mannschaft offensive Akzente setzten konnte. Robert Andrichs abgefälschter Schuss (3.). bereitete Alexander Schwolow ebenso wenig Probleme wie eine Grifo-Flanke auf der anderen Seite Rafal Gikiewicz (7.). Das erste Ausrufezeichen setzte Christopher Lenz nach einer knappen Viertelstunde, der scharf getretene Freistoß des Linksverteidigers rauschte aus gut 25 Metern Torentfernung jedoch knapp über die Querlatte (13.). Auch die Hausherren zeigten sich besonders nach Standardsituationen gefährlich. Grifo zirkelte einen Ball von der rechten Außenlinie in Richtung des kurzen Pfostens, den Kopfball von Nils Petersen fälschte Christian Gentner jedoch im letzten Moment zur Ecke ab (17.). Sowohl die Hausherren als auch Union zeigten sich in den Zweikämpfen aggressiv und defensiv gut organisiert, Freiburg war zwar Spielbestimmend tat sich im letzten Drittel gegen gut gestaffelte Köpenicker jedoch schwer. Nach einer halben Stunde zeigte sich dann auch das Team von Urs Fischer mal wieder offensiv gefährlich. Gentner trieb den Ball mit Tempo durchs Mittelfeld und bediente Andersson an der rechten Strafraumgrenze. Der Schwede legte die Kugel quer zurück auf Genter, beim Abschluss des 34-Jährigen zeigte sich Schwolow jedoch auf dem Posten, fischte das Leder mit einem tollen Reflex aus der Ecke (29.) und verhinderte im letzten Moment die Führung der Gäste. Zehn Minuten vor dem Ende der ersten Halbzeit belohnte sich der SCF dann doch für seinen Aufwand und ging nach einem scharf getretenen Eckball von Grifo durch Roland Sallai in Führung (35.). Kurz vor dem Seitenwechsel konterten die Breisgauer noch einmal temporeich über die linke Außenbahn, den wuchtigen Schuss aus spitzem Winkel von Christian Günter klärte Gikiewicz allerdings mit einer Parade ins Seitenaus (45.).

Nach dem Seitenwechsel kamen die Hausherren giftig aus der Kabine, setzten Union erneut unter Druck und erhöhten die Führung zehn Minuten nach Wiederbeginn auf 2:0 (55.). Günter setzte sich am rechten Strafraumeck gegen Subotic durch, anschließend rauschte der wuchtige Abschluss des SCF-Kapitäns an Gikiewicz vorbei in die Maschen. Wenige Minuten später verzeichneten die Hausherren die nächste gute Möglichkeit, Jonathan Schmid setzte seinen guten Schuss jedoch wenige Zentimeter zu hoch an. Urs Fischer reagierte und brachte mit Sebastian Polter einen weiteren Angreifer auf den Platz, Bülter verließ dafür den Rasen. Tatsächlich gelang den Eisernen umgehend der Anschlusstreffer durch Andersson (61.). Trimmel brachte eine scharf getretene Ecke von der rechten Seite an den Fünfmeterraum, von dort aus Köpfte der Schwede unhaltbar in die Maschen. Wenig später waren es erneut die Breisgauer die jubelten, dem Treffer von Sallai verweigerte das Schiedsrichtergespann um Marco Fritz aufgrund einer Abseitsstellung des Torschützen jedoch die Anerkennung (63.). Mit zunehmender Spielzeit ließ sich der Sportclub immer tiefer in die eigene Spielhälfte zurückfallen, doch trotz vieler Ballstafetten taten sich die Köpenicker schwer die Abwehrreihe der tief stehenden Hausherren zu durchbrechen. In den entscheidenden Phasen zeigte sich der SCF aggressiver und nutze in der Schlussphase erneut eine Standardsituation. Wieder war es Grifo der den ruhenden Ball mit Zug vor den Kasten beförderte, in der Mitte war es Koch, der den Ball per Kopf verwandelte (82.). In der Nachspielzeit der Partie mussten die Köpenicker einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Innenverteidiger Marvin Friedrich sah nach einem Foul an der Mittellinie seine zweite gelbe Karte und wurde von Schiedsrichter Marco Fritz des Feldes verwiesen. Damit fehlt der 24-Jährige am kommenden Wochenende im Heimspiel gegen den FC Bayern.

„Gratulation an Freiburg und an Christian Streich, wenn ich die 90 Minuten Revue passieren lasse ist es letztendlich ein verdienter Sieg. Aus meiner Sicht hat heute nicht die bessere Mannschaft gewonnen, sondern die, die es mehr gewollt hat. Freiburg war eine Spur aggressiver, eine Spur ekliger und bei zwei Standards extrem präsent. Sie haben die letzte Konsequenz gezeigt, die wir vermissen lassen haben. Wenn wir selbst nicht ans Limit kommen, dann wird es für uns schwer. Heute ist uns das nicht gelungen. Freiburg hat es gut gemacht und damit verdient gewonnen“, lautete das Fazit von Urs Fischer auf der Pressekonferenz.

Am 26. Spieltag der Bundesliga bestreitet der 1. FC Union Berlin am Samstagabend, dem 14.03.2020 das Topspiel um 18:30 Uhr. Dabei ist der deutsche Rekordmeister FC Bayern München zu Gast im Stadion An der Alten Försterei, die Partie ist restlos ausverkauft.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 08/03/2020 21:04

Auswärts Zuhause:

Tickets für den Derbytag ab Montag erhältlich

[Linked Image]

„Auswärts Zuhause“ heißt es am Sonnabend, dem 21.03.2020 im Stadion An der Alten Försterei, wenn es eine Live-Übertragung des Stadtderbys zwischen Hertha BSC und dem 1. FC Union Berlin geben wird.

Im Vorfeld der Live-Übertragung findet im Stadion das Heimspiel der A-Junioren der Eisernen gegen das U19-Team aus Charlottenburg statt. Der Anpfiff erfolgt um 15:30 Uhr.

Aus organisatorischen Gründen kann der Zutritt zum Stadion sowohl für das Punktspiel der Junioren als auch für das Public Viewing nur mit einer Eintrittskarte erfolgen

Die kostenfreien* Tickets zum Derbytag im Stadion An der Alten Försterei werden ab Montag, dem 09.03.2020 um 10 Uhr ausschließlich online zur Verfügung stehen. Bis einschließlich Donnerstag, den 12.03.2020 können Union-Mitglieder ihr Vorkaufsrecht in Anspruch nehmen und bis zu vier Karten erwerben. Kinder unter 6 Jahren benötigen kein Ticket.

Sollten nach den ersten vier Verkaufstagen noch Karten verfügbar sein, folgt am Freitag (13.03.2020) ab 10 Uhr online der freie Verkauf mit einer Limitierung von vier Karten pro Person.

Zugänglich ist das Stadion über die Kassenbereiche I und II (Waldseite und Bierkasse) sowie III (Hämmerlingeck) und IV.

Der Gästeblock (Sektor 5) ist ausschließlich den Gästen von Hertha BSC zum Spiel der U19-Mannschaften vorbehalten. Tickets für den Gästeblock können an der Tageskasse erworben werden.

Auf dem Parkplatz P1 stehen in begrenzter Anzahl Parkplätze zum Preis von 4 Euro pro Fahrzeug zur Verfügung.

Es gilt die Stadionordnung.

*zzgl. Systemgebühr von 2 Euro pro Ticket

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 11/03/2020 10:29

Coronavirus in Berlin

Union gegen Bayern ohne Zuschauer – „Geisterspiel“ in Alter Försterei


[Linked Image]
Sehr viel anders wird es in der Alten Försterei am Samstag nicht aussehen: Es kommen nur die Teams von Union und Bayern hinzu.Foto: picture alliance / dpa

Nach Kritik des Gesundheitsministers Jens Spahn am Krisenmanagement des Berliner Senats hat Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci angekündigt, dass das Spiel Union Berlin gegen den FC Bayern "mit hoher Wahrscheinlichkeit" ohne Zuschauer stattfindet. Kurz danach kam die definitive Mitteilung durch das Bezirksamt Treptow-Köpenick, dass die Partie vor leeren Rängen ausgetragen wird.

Quelle: Ingo Salmen Felix Hackenbruch / tagesspiegel.de
geschrieben von: Commander

Re: 1.FC Union Berlin - 11/03/2020 10:32

Ticketinformation:

Vorverkauf für Spiel gegen Köln vorerst ausgesetzt

[Linked Image]

Im Zuge des 31. Spieltags der Fußball-Bundesliga tritt der 1. FC Union Berlin auswärts in Köln an.

Der 1. FC Köln hat seinen Ticketvorverkauf wegen der aktuellen Situation rund um das Corona-Virus auf unbestimmte Zeit verschoben. Davon betroffen sind natürlich auch die Tickets für die Auswärtsmannschaften.

Sobald Informationen vorliegen, ob und wann es Tickets für den Gästeblock in Köln geben wird, werden diese auf der Homepage des 1. FC Union Berlin bekanntgegeben.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 13/03/2020 10:38

Entscheidung der DFL:

Geisterspiel gegen Bayern findet statt

[Linked Image]

Am heutigen Freitagvormittag traf die Deutsche Fußball Liga (DFL) die Entscheidung, dass die Partien des 26. Spieltages ausgetragen werden.

Der 1. FC Union Berlin wird somit am morgigen Sonnabend unter Zuschauer-Ausschluss seine Heimpartie gegen den FC Bayern München austragen. Anpfiff der Partie ist um 18:30 Uhr.

Die DFL kündigte in ihrer Pressemitteilung zudem an, "der am kommenden Montag tagenden Mitgliederversammlung vorzuschlagen, den Spielbetrieb ab dem kommenden Dienstag bis einschließlich 02.04.2020 auszusetzen."

Die Partie der Eisernen gegen den Rekordmeister kann wie gewohnt über den Union-Live-Ticker und die vereinseigenen Social-Media-Kanäle verfolgt werden. Zudem bietet der Union die Möglichkeit, den Audiokommentar vom Spiel live auf AFTV zu verfolgen.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

Re: 1.FC Union Berlin - 14/03/2020 10:18

Vorsichtsmaßnahme:

Geschäftsstellen und Stadion geschlossen

[Linked Image]

Die Geschäftsstellen des 1. FC Union Berlin und des Nachwuchsleistungszentrums, das Stadion sowie das Union-Zeughaus Waldseite bleiben vorerst geschlossen.

Damit reagiert Union auf die Ausbreitung des Coronavirus und schränkt den Regelbetrieb zum Schutz seiner Mitarbeiter ein. Der Verein bittet darum, Anfragen ausschließlich per E-Mail zu übersenden.

Die Union-Zeughäuser in der Bahnhofstraße und im Ring-Center bleiben vorerst geöffnet. Auch der Online-Shop unter www.union-zeughaus.de ist weiterhin rund um die Uhr erreichbar und eingehende E-Mails unter zeughaus@fc-union-berlin.de werden wie gewohnt bearbeitet.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 15/03/2020 10:56

Die virtuelle Bratwurst

[Linked Image]
@ fc-union-berlin.de

Union Berlin ist in der Coronavirus-Krise kreativ geworden und hat virtuelles Bier und virtuelle Stadion-Bratwürste an seine Fans verkauft.

Da die Begegnung am Samstag gegen den FC Bayern München genau wie alle anderen Spiele durch die Pandemie nicht stattfinden konnte, veröffentliche der Club zur geplanten Anstoßzeit den selbst produzierten Aufstiegsfilm „Die Zeit ist nun gekommen“ auf der eigenen Plattform „AFTV“ und öffnete dazu den virtuellen Imbisswagen des Clubs.

Es könne doch nicht sein, dass es keinen Fußball mit der „Union-Familie“ gibt, hieß es auf der Union-Internetseite: „So darf doch eine eiserne Woche nicht enden!“

Der Grund für die besondere Aktion: „Viele Unioner haben sich in den letzten Tagen gemeldet und gefragt, wie sie den Verein mit einer Spende unterstützen können. Darunter war eine unwiderstehliche Idee: Der virtuelle Imbisswagen!“, teilten die Köpenicker mit. Viele Anhänger machten gerne davon gebraucht und kauften virtuell auch Kesselgulasch, Erbsensuppe oder Radler für Preise ab 2,50 Euro. Eine wirkliche Gegenleistung bekamen sie für ihre Spende nicht.

„Trinken wir darauf, dass wir uns bald wieder alle gesund in unserem Wohnzimmer wiedersehen. Und niemals vergessen Eisern Union!“, schrieben die Berliner. Viele Anhänger machten von dem Vorschlag Gebrauch, teilten Fotos ihrer Einkäufe in den sozialen Netzwerken und halfen dem Hauptstadtclub so finanziell, um die Einnahmeausfälle vom Bayern-Spiel zumindest ein wenig zu kompensieren.

Quelle: bz-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 17/03/2020 10:12

Entscheidung der DFL:

Spielbetrieb ruht vorerst bis Anfang April

[Linked Image]

Im Rahmen einer Pressekonferenz in Frankfurt gab die Deutsche Fußball Liga (DFL) heute Nachmittag (16.06.2020) bekannt, dass auch der 27. Spieltag der Fußball-Bundesliga ausgesetzt wird.

Somit pausiert die Liga vorerst bis einschließlich zum 02.04.2020, gab Christian Seifert, Vorsitzender der Geschäftsführung der DFL bekannt.

In der letzten März-Woche soll anschließend über das weitere Vorgehen mit Blick auf den Spielplan entschieden werden. Hierzu ist eine erneute Mitgliederversammlung geplant, bei der dann neben der weiteren allgemeinen Entwicklung auch die Entscheidung der UEFA über eine mögliche Verlegung der Europameisterschaft berücksichtigt werden kann.

Auf diese Entscheidung einigte sich das DFL-Präsidium gemeinsam mit den Vertretern der 36 Erst- und Zweitligavereine auf der heutigen außerordentlichen Mitgliederversammlung.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 19/03/2020 11:19

Jeder für sich – alle zusammen:

WARTEN AUF UNION

[Linked Image]

Union wird wieder Fußball spielen, soviel steht fest. Doch wann das genau sein wird und wann sich die Union-Familie endlich wieder im Stadion An der Alten Försterei in die Arme fallen darf, lässt sich derzeit noch nicht mit Sicherheit sagen.

Alle sind aktuell aufgefordert, soziale Kontakte auf ein Minimum zu beschränken und das eigene Zuhause nur aus wichtigen Gründen zu verlassen. Die Sehnsucht nach Normalität ist für viele Unioner natürlich auch die Sehnsucht nach Union. Eins ist dabei unverzichtbar: Die Gewissheit, nicht alleine zu sein!

„WARTEN AUF UNION“ vereint die Eiserne Gemeinschaft in den nächsten Wochen auf vielfältige Weise: Aktuelles rund um unsere Mannschaft, Service-Infos, Beschäftigungsmöglichkeiten für die heimischen vier Wände, Klassiker und Programmhighlights auf AFTV, Möglichkeiten zur Hilfe von Unionern für Unioner und auch zur Unterstützung des Vereins und natürlich den einen oder anderen neuen Artikel aus dem Union-Zeughaus.

Los geht es heute mit ein bisschen Ablenkung für die kleinen Unioner, denen ihre Kita-Kumpels oder Schulfreunde vielleicht jetzt schon fehlen: Aus der Hand des Eisernen Botschafters Matti Michalke gibt es heute vier handgezeichnete Ausmalbilder für zu Hause. Einfach ausdrucken und ausmalen – bunt und wild und fröhlich. Und wer mag, fragt seine Eltern mal, ob sie ein Foto vom Ausmalen oder das fertige Bild mit dem Hashtag #wartenaufunion auf Twitter, Instagram oder Facebook hochladen.

Heute Abend folgt auf AFTV um 19 Uhr ein Interview-Klassiker aus dem Jahr 2011. Jerome Polenz, aktuell gemeinsam mit Thomas Broich als Spielanalyst unter anderem in der ARD-Sportschau zu erleben, spricht über seinen Wechsel zu Union. Wer sich nebenbei ein bisschen stärken will, der kommt auch weiterhin in den Genuss unseres Speise- und Getränkeangebots in unserem virtuellen Imbisswagen.

Viel Spaß und niemals vergessen: Eisern Union!

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 19/03/2020 18:43

Union-Keeper Gikiewicz verzichtet auf Teil seines Gehalts

Nach dem Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach will auch Torwart Rafael Gikiewicz vom 1. FC Union Berlin im Zuge der Coronavirus-Krise auf einen Teil seines Gehalts verzichten.

„Das in der Welt herrschende Coronavirus betrifft uns alle. Wir sind gezwungen, zu handeln. Diese Zeit ist eine Prüfung für uns alle, eine Zeit der Prüfung für die ganze Welt und eine Zeit des gemeinsamen Handelns, um die durch diese Pandemie verursachten Verluste zu minimieren“, schrieb der 32 Jahre alte Pole in sozialen Netzwerken. Deshalb wolle er einen Teil seiner Einnahmen aufgeben, „um meinem Verein zu helfen, diese schwere Zeit zu überstehen“.

Gikiewicz nutzte seinen Beitrag auch für einen Appell. „Wir können es gemeinsam schaffen“, schrieb er weiter. „Und ihr, beschützt die Älteren und die Schwächeren.“

Zuvor hatten die Spieler von Ligakonkurrent Gladbach angekündigt, freiwillig auf Teile ihres Gehalts zu verzichten. Dem hatten sich Trainerstab, Direktoren und Geschäftsführer des Clubs vom Niederrhein angeschlossen.

Quelle: bild.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 20/03/2020 11:37

Mannschaftstraining ausgesetzt:

Profis arbeiten weiter individuell

[Linked Image]

Der 1. FC Union Berlin setzt auch weiterhin das Teamtraining der Profimannschaft aus und trainiert nicht, wie ursprünglich geplant, ab morgen wieder in der Gruppe.

„Aktuell planen wir, dass Mannschaftstraining bis 31.03.2020 auszusetzen“, kommentierte Oliver Ruhnert, Geschäftsführer Profifußball, die Entscheidung. „Ungeachtet bereits eingeleiteter zusätzlicher Sicherungsmaßnahmen, erscheint ein Wiedereinstieg derzeit nicht sinnvoll. Wir als Club wägen sehr genau ab, wie und wann wir die Notwendigkeit sehen, wieder ins gemeinsame Training einzusteigen – dies tun wir in enger Abstimmung mit den Behörden und natürlich auch mit der DFL.“

Wie bereits in der vergangenen Woche, arbeiten die Profis weiterhin mit individuellen Trainingsplänen.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 22/03/2020 23:15

Union Berlin schließt Kurzarbeit nicht aus

[Linked Image]
@ imago images

Der 1. FC Union Berlin ist als einer der Aufsteiger aus dem Unterhaus aufgrund der misslichen Lage finanziell natürlich besonders gefährdet. Aus diesem Grund hat Vereinspräsident Dirk Zingler laut "kicker" nun seine Mitarbeiter über die aktuelle Situation informiert.

"Die aktuellen Entwicklungen stellen uns und den Verein auf eine harte Probe und niemand kann derzeit das Ausmaß und das Ende der Krise absehen", erklärte Zingler in dem Rundschreiben.

"Wir werden daher alles daran setzen, betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden", ergänzte der 55-Jährige und kündigte mögliche Maßnahmen zur Bewältigung der Krise an: "Wir werden mit jedem von Euch dazu eine individuelle Regelung über den Umfang der Kurzarbeit finden".

Die Profis von Union Berlin halten sich momentan individuell fit

Das ursprünglich für den Freitag angedachte Mannschaftstraining ist durch das Coronavirus ins Wasser gefallen. Stattdessen halten sich die Akteure der Eisernen individuell fit. Erste Teameinheiten sind nun für den 31. März geplant.

Quelle: kicker.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 24/03/2020 10:58

Warten auf Union:

Neue Woche - neues Programm

[Linked Image]

Seit Sonntagabend sind neue Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie in Kraft. Für viele Menschen hat das weitere Einschränkungen ihrer Kontakte und ihrer Bewegungsfreiheit zur Folge.

„Warten auf Union“ hat natürlich auch in dieser Woche neue Angebote zusammengestellt, um in der Zeit reduzierter Begegnungen miteinander in Verbindung zu bleiben. Hier ein Auszug aus dem AFTV-Programm der nächsten Tage:

Montag, 23.03.2020

18:30 Uhr AFTV-Klassiker: „Woher kommt eigentlich die Rüstung von Ritter Keule?“

Dienstag, 24.03.2020

14:00 Uhr UnionYoga auf AFTV | frei empfangbar und unbegrenzt abrufbar, damit jeder mitmachen kann

Mittwoch, 25.03.2020

Heute war im Stadion An der Alten Försterei ursprünglich das Testspiel gegen den Zweitliga-Spitzenreiter Arminia Bielefeld mit Union-Rekordtrainer Uwe Neuhaus und Aufstiegsheld Marcel Hartel angesetzt. Stattdessen wird aus dem Archiv ein ganz besonderes Spiel gegen die Ostwestfalen herausgeholt und alles rund um den Spieltag gezeigt: 2. Bundesliga, 3. Spieltag, Union zu Gast in der Schüco-Arena

12:30 Uhr Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Bielefeld

14:45 Uhr ReLive | DSC Arminia Bielefeld gegen den 1. FC Union Berlin | 28.08.2016

16:45 Uhr Pressekonferenz & Stimmen zum Spiel gegen Bielfeld

Donnerstag, 26.03.2020

18:30 Uhr AFTV mit Athletik-Trainer Martin Krüger: Bewegung und gesunde Ernährung

Sonnabend, 28.03.20

20:15 Uhr AFTV-Filmabend: UNION FÜRS LEBEN (Dokumentation, 2014)

Stets geöffnet bleibt der beliebte virtuelle Imbisswagen. Stadionbier, Kesselgulasch, Bratwurst vom Grill – alles ist weiterhin im Angebot und hilft dem Verein in diesen schwierigen Tagen.

Wem darüber hinaus etwas Wichtiges aus dem Union-Universum fehlt, der ist im Union-Zeughaus online genau richtig. Aktuell werden alle Bestellungen versandkostenfrei geliefert.

Ganz wichtig, für alle Menschen aus dem Heimatbezirk des 1. FC Union Berlin: Die Gruppe Köpenick Solidarisch bietet Menschen, die durch das Corona-Virus besonders gefährdet sind, Hilfe an. Auch Angebote zur Unterstützung werden dort gerne entgegengenommen. Wer mithelfen möchte oder Hilfe benötigt, ist herzlich willkommen und kann sich hier informieren.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 24/03/2020 23:47

Union geht in Kurzarbeit

[Linked Image]
Dirk Zingler ist seit 2004 Union-Präsident, durchlebt derzeit schwierige Zeiten mit seinem KlubFoto: Andreas Gora / dpa

Nach BILD-Informationen befinden sich Mitarbeiter der Eisernen aufgrund fehlender Einnahmen bereits in Kurzarbeit. In der vergangenen Woche hatte Klub-Boss Dirk Zingler (55) in einer E-Mail seine Mitarbeiter, die in verschiedenen Gesellschaften arbeiten, über diesen Schritt vorgewarnt.

Betriebsbedingte Kündigungen sollen vermieden werden

Die Corona-Krise hat Union offenbar schneller getroffen als befürchtet...
Nach BILD-Informationen befinden sich Mitarbeiter der Eisernen aufgrund fehlender Einnahmen bereits in Kurzarbeit. In der vergangenen Woche hatte Klub-Boss Dirk Zingler (55) in einer E-Mail seine Mitarbeiter, die in verschiedenen Gesellschaften arbeiten, über diesen Schritt vorgewarnt (BILD berichtete).

Er schrieb: „Die aktuellen Entwicklungen stellen uns und den Verein auf eine harte Probe und niemand kann derzeit das Ausmaß und das Ende der Krise absehen.“
Der Präsident weiter: „Den aktuellen Arbeitsausfall werden wir durch die Anzeige von Kurzarbeit in allen Gesellschaften auffangen.“ Der Grund laut Zingler: „Wir werden alles daran setzen, betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden.“ Deswegen nun der Schritt zur Kurzarbeit.

Union Dienstag auf BILD-Anfrage zum Thema Kurzarbeit: „Grundsätzlich ist das eine betriebsinterne Angelegenheit. Wir werden dazu aber zu gegebener Zeit kommunizieren – wenn es etwas mitzuteilen gibt.“

Quelle: bild.de
geschrieben von: Commander

Re: 1.FC Union Berlin - 25/03/2020 10:41

Union: Bülter wird zum Schnäppchen

[Linked Image]
Foto: City-Press GmbH

Union Berlin muss für Marius Bülter nicht so tief in die Tasche greifen, wie bislang angenommen. Grund dafür ist laut ‚Sport Bild‘ kurioserweise die Coronakrise. Denn laut dem Bericht ist im Leihvertrag des Angreifers eine Klausel verankert, die besagt, dass Bülter mit jedem Einsatz für die Eisernen teurer wird. Da der Ball derzeit ruht, würde Bülter die Köpenicker bislang eine Million Euro kosten.

Der 26-Jährige ist seit dem Saisonbeginn von Drittligist FC Magdeburg an Union ausgeliehen. An der Alten Försterei überzeugte Bülter bislang auf ganzer Linie und traf in 24 Spielen sieben Mal. Für Geschäftsführer Oliver Ruhnert ist die Verpflichtung des Flügelstürmers nur noch Formsache: „Für uns ist klar, dass wir mit Marius gerne weiter zusammenarbeiten wollen.“

Quelle: Sport Bild
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 26/03/2020 12:10

Sammlerstücke für Unioner:

Vereinseigene Auktionsplattform ab sofort online

[Linked Image]

Erinnerungsstücke der besonderen Art bietet der 1. FC Union Berlin ab sofort im vereinseigenen Auktionshaus unter www.union-zeughaus.de an.

Unter den Hammer kommen dort wertvolle Unikate und Raritäten rund um Union. Zum Auftakt kann unter anderem auf folgende Artikel geboten werden:

Signiertes Heimtrikot der laufenden Saison mit den Unterschriften der Union-Profis
Signiertes Auswärtstrikot der laufenden Saison mit den Unterschriften der Union-Profis
Logo-T-Shirt für Kinder, ebenfalls signiert vom aktuellen Profi-Kader
Mannschaftsposter des Union-Teams aus dem Jahr 2003/2004

Umgesetzt wurde das Online-Auktionshaus gemeinsam mit der LMS Sport GmbH aus Duisburg. Die Plattform bietet neben der Möglichkeit, auf den Artikel der Wahl zu bieten auch die Erstellung von individuellen Beobachtungslisten und die Mailbenachrichtigung bei Zuschlag oder Überbietung.

Einen Teil der Auktionserlöse kommt der Stiftung des 1. FC Union Berlin „UNION VEREINT. Schulter an Schulter“ zu Gute und fließt somit direkt in Projekte wie „Eisern trotz(t) Handicap“ oder „Bolzplatz-Helden im Kiez“.

Im Verlauf werden weitere Artikel der Eisernen unter den Hammer kommen. Reinschauen lohnt sich!

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 26/03/2020 18:57

Union verschiebt Trainingsstart auf 6. April

Union Berlin hat auch auf Bitten der Deutschen Fußball Liga seinen Trainingsstart in Zeiten der Corona-Virus-Krise weiter verschoben. Das Team werde vom 6. April an „wieder in kleinen Gruppen“ auf dem Gelände an der Alten Försterei starten, sagte Profifußball-Geschäftsführer Oliver Ruhnert (47) in einem Internetvideo.

Die Profis sollen vorerst weiterhin für die „Heimbewegung“ von den Trainern und Betreuern Trainingspläne erhalten. „Wir werden intensiv mit den Jungs arbeiten, um auch irgendwann darauf vorbereitet zu sein, dass es dann wieder los geht“, sagte Ruhnert. Zuletzt war das Training beim Aufsteiger bis zum 31. März ausgesetzt worden.

Wegen der Corona-Virus-Pandemie hatte das Präsidium der DFL am vergangenen Dienstag eine Spielpause bis mindestens zum 30. April empfohlen. Die Zustimmung der 36 Profivereine auf der Mitgliederversammlung am 31. März zu diesem Schritt gilt als sicher.

Quelle: bild.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 27/03/2020 12:30

Profis trainieren weiter individuell:

Mannschaftstraining bis 06.04.2020 ausgesetzt

[Linked Image]

Das Mannschaftstraining der Profis des 1. FC Union Berlin bleibt vorläufig ausgesetzt.

„Wir haben unsere Planungen noch einmal angepasst und beabsichtigen nun, das gemeinsame Training am 06.04.2020 wieder aufzunehmen. Trainiert wird dann in kleinen Gruppen an der Alten Försterei. Bis dahin arbeiten unsere Spieler weiterhin zu Hause nach individuell abgestimmten Plänen des Trainerteams“, so Oliver Ruhnert, Geschäftsführer Profifußball des 1. FC Union Berlin, zur aktuellen Planung.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 29/03/2020 10:44

Erste Spielabsagen für die Eisernen Oldies
Unions Traditionself hängt in der Luft

[Linked Image]
Foto: Matthias Koch


Die Traditionsmannschaft des 1. FC Union kann sich vor Nachfragen kaum retten. Gegen die Altstars um Karim Benyamina (38), Oskar Kosche (52), Torsten Mattuschka (39), Ronny Nikol (45) und Christian Stuff (37) wollen viele spielen. Gerade im Berliner Umland gibt es Volksfeste, wenn die Union-Oldies kommen.

Für die Sommersaison waren schon rund 15 Termine festgezurrt. Wegen der Corona-Krise hängt aber auch die Traditionself von Trainer Detlef Schwarz (71) in der Luft. Am 24. April sollte es in Berlin-Oberspree gegen die spanische Mannschaft von Denia Veteranos FC losgehen. Der Kontakt entstand bei einem der Trainingslager der Union-Profis in Oliva Nova nahe Denia. Schwarz: „Das wurde erst einmal abgesagt. Wir wollen die Partie auf den Herbst verlegen.“

Schweren Herzens musste auch Borussia Pankow wegen der Pandemie die Einladung für den 30. Mai anlässlich des 60. Vereinsgeburtstages der Borussia zurückziehen. Unions Mannschaftsleiter Dirk Jürschik (55): „Theoretisch findet unser erstes Spiel am 21. Mai bei Kickers Oderberg statt. Die Saison ist durchgebucht. Wir müssen abwarten.“

Jürschik nimmt aktuell keine weiteren Einladungen für 2021 an. Vielleicht werden dann ja auch einige Partien nachgeholt, die in diesem Sommer wegen der Corona-Krise ausfallen müssen.

Quelle: bz-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 30/03/2020 10:54

Union-Profi Subotic: Vereine müssen solidarischer sein

[Linked Image]
Neven ist Mitglied im Spielerrat der Profi-Gewerkschaft Fifpro. Foto: Guido Kirchner/dpa. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Verteidiger Neven Subotic von Bundesligist 1. FC Union Berlin hat Fußballclubs in der Coronavirus-Krise zu mehr Zusammenhalt untereinander aufgerufen.

"Von Spielern wird aktuell Solidarität gefordert, und das ist nicht nur jetzt, sondern generell auch richtig. Aber was ist mit den Vereinen?", sagte der 31-Jährige den Zeitungen der "Funke Mediengruppe". "Jeder achtet auf sich selbst, alle schauen nur nach oben und hoffen auch Solidarität, aber keiner schaut nach unten und ist selbst solidarisch. Das zeigt, dass die Kommerzialisierung des Fußballs als Geschäftsmodell die Werte des Sports überschattet."

Zuletzt hatten die vier deutschen Champions-League-Teilnehmer dieser Saison 20 Millionen Euro für weniger wohlhabende Vereine zur Verfügung gestellt.

Subotic warb als Mitglied im Spielerrat der Profi-Gewerkschaft Fifpro für Verständnis, dass viele Spieler abseits der Topligen und -vereine sich einen Gehaltsverzicht nicht leisten könnten. "Die großen Stars sind nicht einmal die Spitze des Eisbergs, sie sind die Spitze der Spitze des Eisbergs", sagte der frühere Profi von Borussia Dortmund. Man müsse den kompletten Eisberg berücksichtigen. "Da sprechen wir über sehr junge Zeitarbeiter, die oft unter großem Druck in fremden Ländern arbeiten. Wenn die plötzlich kein Einkommen mehr haben, können sie ja nicht einfach auf etwas anderes umschulen."

Subotic rechnet damit, dass Spieler dazu bereit seien, ihre auslaufenden Verträge um ein, zwei Monate zu verlängern, sollte die Saison aufgrund der Coronavirus-Pandemie länger als ursprünglich geplant dauern. "Es wäre ja letztlich nur eine Verlängerung der Saison", sagte er. "Und Fußballer möchten in erster Linie Fußball spielen, das Finanzielle kommt erst an zweiter Stelle - auch wenn das nicht immer klug ist."

Quelle: t-online.de
geschrieben von: Commander

Re: 1.FC Union Berlin - 31/03/2020 09:54

Warten auf Union:

Keine Wand ist unbezwingbar

[Linked Image]

Neue Woche - neues Programm: "Warten auf Union" – das ist auch in den nächsten Tagen die Devise. Erneut hilft dabei ein abwechslungsreiches Programm, welches Sonnabend mit dem "Dortmund-Tag" daran erinnert, dass "keine Wand unbezwingbar" ist.

Gestartet wird am Montag allerdings mit AFTV-Klassikern rund um Unions ehemaligen Mannschaftskapitän Damir Kreilach. Damir erfüllte sich mit seinem Wechsel in die USA im Winter 2018 einen langgehegten Traum, seine Verbindung zu Union ist jedoch nach wie vor sehr eng und herzlich.

Auch Sport zum Mitmachen steht auf AFTV und hoffentlich auch zuhause vor den Bildschirmen am Dienstag und am Donnerstag wieder auf dem Programm, wenn "UnionYoga" und "Gemeinsam fit" in die nächste Runde gehen.

Am Mittwoch gibt es neben den beliebten Malvorlagen für die kleinen Unioner auch einen Malkurs für die Großen, wenn Mannschaftsleiterin Susi Kopplin einen Einblick in ihr Atelier "Pinselgeflüster" gibt.

Sonnabend öffnet AFTV wieder das Fußball-Archiv, diesmal dreht sich beim "Dortmund-Tag" alles um große Spiele gegen die Schwarz-Gelben aus dem Ruhrgebiet.

Montag | 30.03.2020

17:00 Uhr AFTV-Klassiker: „Damir Kreilach, Fußballgott“


Dienstag | 31.03.2020

14:00 Uhr UnionYoga auf AFTV | frei empfangbar und unbegrenzt abrufbar, damit jeder mitmachen kann

Mittwoch | 01.04.2020

Susi Kopplin, Mannschaftsleiterin bei den Union-Profis, entspannt beim Malen. In ihrem Atelier "Pinselgeflüster" gibt sie regelmäßig Malkurse. In der aktuellen Situation müssen diese leider ausfallen, aber AFTV war vor Ort und hat ihr über die Schulter geschaut.

18:30 Uhr Malkurs mit Susi Kopplin auf AFTV | frei empfangbar und unbegrenzt abrufbar, damit jeder mitmachen kann

Donnerstag | 03.04.2020

18:30 Uhr AFTV mit Athletik-Trainer Martin Krüger: Bewegung und gesunde Ernährung | frei empfangbar und unbegrenzt abrufbar, damit jeder mitmachen kann

Sonnabend | 04.04.2020

Unter dem Motto "Keine Wand ist unbezwingbar" zeigt AFTV ab 14:30 Uhr Unions erstes Pokalspiel gegen Borussia Dortmund vom Oktober 2016 sowie alles, was drum herum passierte.

Am Abend folgt die erste Bundesligapartie der Dortmunder im Stadion An der Alten Försterei gegen die Eisernen, welche bekanntermaßen mit dem ersten Bundesliga-Heimsieg für Union endete.

14:30 Uhr: DFB-Pokal, Runde 2, Borussia Dortmund vs. 1. FC Union Berlin, Ankunft der Union-Profis in Dortmund und Anreise der Union-Anhänger via Sonderzug (aus Oktober 2016)
15:30 Uhr: Relive des DFB-Pokalspiels Dortmund vs Union vom 26.10.2016 (aus Oktober 2016)
17:00 Uhr: Keven Schlotterbeck im AFTV-Interview vor dem ersten Bundesliga-Spiel gegen Borussia Dortmund (aus August 2019)
17:30 Uhr: Die Pressekonferenz mit Cheftrainer Urs Fischer vor dem Spiel gegen Dortmund (aus August 2019)
18:30 Uhr: Relive des 3. Spieltags der Bundesliga: Union empfängt Dortmund am 31.08.2019 (aus August 2019)
20:30 Uhr: Die Pressekonferenz nach dem Spiel gegen den BVB mit den Trainer Urs Fischer und Lucien Favre sowie die Stimmen nach dem Spiel mit Sheraldo Becker, Robert Andrich, Christopher Trimmel und Marius Bülter (aus August 2019)

Stets geöffnet bleibt der beliebte virtuelle Imbisswagen. Stadionbier, Kesselgulasch, Bratwurst vom Grill – alles ist weiterhin im Angebot und hilft dem Verein in diesen schwierigen Tagen.

Wem darüber hinaus etwas Wichtiges aus dem Union-Universum fehlt, der ist im Union-Zeughaus online genau richtig. Aktuell werden alle Bestellungen versandkostenfrei geliefert.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 01/04/2020 20:37

Beschluss der DFL-Mitgliederversammlung:
Spielbetrieb ruht bis mindestens Ende April

Die Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga haben am heutigen Dienstag (31.03.2020) im Rahmen einer per Videokonferenz durchgeführten Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball Liga (DFL) einstimmig beschlossen, dass aufgrund der Coronavirus-Pandemie der Spielbetrieb der Bundesliga vorerst bis mindestens 30.04.2020 ausgesetzt wird.

Für den 1. FC Union Berlin bedeutet dies, dass die Spieltage 28 bis 31 und somit die Bundesliga-Duelle gegen den FSV Mainz 05, Borussia Mönchengladbach, den FC Schalke 04 und den 1. FC Köln verlegt werden. Die vorherigen beiden Spieltage gegen den FC Bayern München und Hertha BSC wurden bereits vor rund zwei Wochen ausgesetzt.

Neben den Beschlüssen zur Einrichtung einer „Task Force Sportmedizin/Sonderspielbetrieb“ und Anpassungen im Lizenzierungsverfahren zur Entlastung von Klubs wurde die Einberufung einer weiteren außerordentlichen Mitgliederversammlung für den 17.04.2020 festgelegt.

Quelle: fc-union-berlin.de
geschrieben von: Commander

1.FC Union Berlin - 02/04/2020 11:04

Hilfe für Bedürftige:

Szene Köpenick eröffnet Gabenzaun

[Linked Image]

Sich solidarisch zeigen in Zeiten der Corona-Krise und Verantwortung übernehmen für bedürftige Menschen im eigenen Kiez: Das ist das Ziel der Initiative „Gabenzaun“.

Nach dem Vorbild des bereits vor drei Jahren ins Leben gerufenen „Hamburger Gabenzauns“ wurde die Idee zur unkomplizierten Unterstützung für Menschen in Not bald auch in Berlin umgesetzt. Auf Initiative der Szene Köpenick gibt es seit dem heutigen Mittwoch in unmittelbarer Nachbarschaft von Union eine zentrale Anlaufstelle zur Abgabe und Abholung von Nahrungsmitteln, Bekleidung oder Hygieneartikeln aller Art.

Gespendet werden kann rund um die Uhr und anonym:

Union-Tanke (150 Meter vom S-Bahnhof Köpenick)
Am Bahndamm 31 | 12555 Berlin

Quelle: fc-union-berlin.de
© 2020 Wettblog.net | das Wettforum