Baseball Regeln und Erklärungen – Insider oder Baseball für Anfänger ( MLB )

Erklärungen der Regeln MLB / Baseball :

Wichtige Abkürzungen in den Statistiken :

Allgemein

count
die Zählung innerhalb eines at bats. Trifft der Werfer (pitcher) die strikezone, oder der Schlagmann (batter) haut auf einenwurf daneben, spricht man von einem strike. Wirft der pitcher den ball ausserhalb der strikezone, und der batter schwingt nicht über die homeplate, spricht man von einem ball. Gezählt werden nun die balls und strikes. Bei 4 balls avanciert der hitter auf base 1, bei 3 strikes ist der hitter out. deswegen spricht man bei einem count von 3 und 2 auch von einem fullcount.

INN
innings („die spielzeiteinteilung“) Ein Spiel wird über 9 INN gespielt. 1 INN besteht aus 2 halbinnings, indem je eine Mannschaft „am Schlag“ ist, und die andere verteidigt. Steht nach 9 INN kein Sieger fest, so werden solange extrainnings angehangen, bis ein Sieger feststeht. Es wird immer ein Sieger ermittelt.
Ein Halbinning dauert solange bis der werfer (pitcher), 3 Gegenspieler ausgeworfen („ausgestrikt“) hat oder 3 Spieler von den Feldspielern vor erreichen des mals (base), mit dem Spielball in der Hand berührt („ausgemacht“) wurden.

K
synonym für strike out (SO), ich hab das jetz net nachgelesen, aber es gibt eigentl nur 2 möglichkeiten warum man auf K kam.

1. Der offizielle Scorer brauchte einen Platzhalter, aber da wäre ja SO auch gegangen.
2. Was ich vermute, die Amis kürzen ja nu alles ab in ihrer geschriebenen Sprache. So wurde aus striKE out, striKE, dann wurde nur noch das betonte K gedruckt als striKe out

walk
trifft der pitcher, innerhalb eines at bats 4 mal nicht die strikezone, erhält der Schalgmann (batter) einen Freilauf zur 1. base einen walk oder oft in der stat base on balls (BB) genannt

strikezone
eine „imaginäre“ box über der homeplate, zwischen der Höhe der Brust eines Schlagmannes und seiner Knielinie.
Stellt man sich das 3 D vor, ergibt das zusammen mit der Breite der homeplate halt eine Box. Dies ist die strikezone, die der pitcher bei seinem wurf treffen muss.
Hier eine schönes BIld der strikezone

Hitting Stats (Schlagstatistiken)

1B
Single, der Schlagmann (batter, hitter) erreicht das erste Mal (base), ohne dabei von einem Fehler (error) oder einem fielders choice zu profitieren.
2B
Double, der Schlagmann (batter, hitter) erreicht das zweite Mal (base), ohne dabei von einem Fehler (error) oder einem fielders choice zu profitieren.
3B
Triple, der Schlagmann (batter, hitter) erreicht das dritte Mal (base), ohne dabei von einem Fehler (error) oder einem fielders choice zu profitieren.
AB
At bat, mit ein paar Ausnahmen(walk, hit-by-pitch..) wie oft ein Spieler am Schlag war
AO
fly outs, die Anzahl von Schlägen der batters die ins aus gingen (ohne line drives)
AVG
batting average (.AVG) Schlagdurchschnitt ( base hits/ at bats(200(hits)/(800(at bats) )) = .250
bunt
eine spezielle Art von Schlag, die vor dem Ballwurf angezeigt werden muss, wobei der Schläger „vor der brust gekreuzt“ wird und der batter versucht den ball davon ins Spielfeld abprallen zu lassen, also er versucht nicht dagegen zu schlagen (wird meist von schlagschwachen Spielern gespielt, oder sacrifice (opferball) um einen mitspieler in scoring position zu bringen)
B
ball, der werfer(pitcher) hat den geworfenen ball nicht in der strike zone plazieren können
BB
bases on balls (walks), der batter erhält einen freilauf zur 1. Base da der pitcher 4 balls und noch keine 3 SO(strike outs) geworfen hat
H
hit, der treffer. der schlagman erhält einen hit gutgeschrieben wenn er auf seinen schlag hin, sicher eine base erreicht.
HBP
Hit by pitch, der pitcher trifft mit den ball, den hitter am körper, daraufhin erhält der hitter einen freilauf zur 1. base
HR
home run, der hitter trifft einen spielbaren ball so, dass er eigentlich soweit fliegt, dass er alle bases bis zur homeplate(4. Mal) umrunden kann und einen punkt erzielt, bevor der ball zur homeplate zurück gespielt werden kann.
Sind die bases alle besetzt, erzielt man mit so einem Schlag 4 Punkte, das nennt man dann auch Grand Slam Homerun (GSH)
OBP
On base percentage, wie oft kommt der batter auf first base (ohne fielders choice oder fielding error)
(H+BB+HBP)/(AB+BB+HBP+SF)
Bsp:der batter hat 619 at-bats, 184 hits, 72 bases on balls, 5 mal hit by pitch und 5 sacrifice flies, seine on-base percentage = .372 ((184+72+5)/(619+72+5+5)).
OPS
On-base Plus Slugging Percentage, addiert OBP mit SLG
R
run, das hauptziel eines jeden BBspieles ist es, mehr runs zu erzielen als der Gegner. Ein run ist scored, wenn ein Spieler, ohne ausgemacht zu werden sicher die homeplate, nach umrundung der 3 bases, erreicht.
RBI
Runs Batted In, tja bekommt ein batter immer dann gutgeschrieben, wenn er am schlag ist, und auf irgendeine aktion( z.B.: 1B, 2B, 3B,home run, hit by pitch oder walk bei geladenen bases..) ein mitspieler scored (die homeplate erreicht ohne aus gespielt zu werden)
SAC
sacrifices (bunt), opferschlag, siehe auch bunt
SB
stolen base, im groben wenn ein Spieler die nächste erreicht, ohne das der Ball im Spiel war. Er stiehlt die Base. Der rennt schneller zur nächsten Base, als der pitcher zu dem baseman wirft, der den spieler an der base ausmacht. Meist wird Base 2 gestohlen da sie am weitesten vom catcher entfernt ist. Der Spieler rennt los, unmittelbar nachdem der pitcher den ball geworfen hat. Der catcher muss den ball dann fangen und schnellstmöglich zu der base werfen, die der Spieler stehlen möchte. Deshalb stehlen auch im Allg. nur schnelle Spieler bases
(selbstverständlich gibts auch hier absolute Spezies dafür. Nummer 1 ist hier Rickey Henderson mit 1403 gestohlenen bases in seiner Laufbahn)
SLG
slugging percentage (.SLG) = total bases / at bats.
Bsp: Wenn ein Spieler 346 total bases in 572 at-bats hat, ist sein .SLG= .605 (346/572).
SO
strike out, wenn der pitcher es schafft 3 würfe innerhalb der strikezone zu plazieren, die der batter nicht trifft oder schlägt, bevor er 4 balls wirft
TB
total bases, die anzahl an bases die ein spieler durch hits gewonnen hat. Dabei addiert man 1 für einen single, 2 für einen double, 3 für einen triple und 4 für einen HR
(TB = 1B + (2*2B) + (3*3B) + (4*HR))

FIELDING (Feldspielstatistiken)

DP
double Play, wenn die Feldspieler zwei Gegenspieler innerhalb des selben Spiellzuges ausmachen
error
wenn nach meinung des offiziellem scorer, nach einem fehler eines Feldspielers, ein batter oder runner mehr bases erreicht, als er unternormalen umständen hätte erreichen können.
wow die deutsche sprache
hier mal der englische Originaltext:
an error is the act, in the judgment of the official scorer, of a fielder misplaying a ball in a manner that allows a batter or runner to reach one or more additional bases, on a play that would normally be completed successfully with ordinary effort.
INN
Die Anzahl der Innings die ein Spieler gespielt hat
PB
passed balls, die Anzahl der Bälle, die ein Fänger (catcher), nicht gefangen hat, obwohl er er sie unter normalen Umständen hätte fangen könnenund es dadurch einem baserunner oder dem batter ermöglicht wurde die nächste base zu erreichen.
TP
triple play, ähnlich dem DP es dürfen zwischen den 3 outs keine errors passieren

PITCHING (Wurf- / Werfer-statistiken)

AVG
Opponents batting average („Schlagdurchschnitt pitcher / batter“)
Die Anzahl der hits, erlaubt durch den pitcher bei dem batter, dividiert durch die Anzahl der at bats des batter gegen den pitcher
Bsp: Wenn der Pitcher 237 hits in 967 at-bats gegen diesen Spieler erlaubt hat, dann ist sein opponents‘ batting average = .245 (237/967).

CG
complete game, ein pitcher pitcht ein ganzes spiel durch, d.h. er wird vor Ende nicht von einem relief pitcher (Einwechselwerfer) ersetzt.
Das ist in sofern ne tolle Leistung, alsdass die starting pitcher i.d.R so 100 bälle werfen, danach werden sie meist müde und ungenau. Verläuft ein Spiel „normal“ ist das so um das 5. INN der Fall
ER
earned run, das ist jeder run, für den der werfer verantwortlich zeichnet (also der batter trifft dat ding). der pitcher bekommt kein ERangekreidet, wenn ein run aufgrund eines fieldingerror oder eines PB zustande gekommen ist)
ERA
earned run average, der mittelwert von ER und total innings pitched (gesamtgeworfenen Innings) *9.
Bsp:Wenn der Pitcher 91 earned runs in 241 innings erlaubt hat, dann ist sein earned run average = 3.40 ((91/241)*9).
GO
ground out, alle in bodennähe ins aus geschlagene hits des batters, ohne bunts
GO/AO
Mittelwert groundout hits / fly out hits (GO/AO)
Bsp:Wenn der batter 312 ground outs und 197 fly outs gegen den pitcher hat, würde die ground ball ratio= 1.58 (312/197) betragen.
IP
innings pitched, Die Anzahl der Innings die ein pitcher „gepitcht“ hat. Dabei bekommt er pro ausgeworfenen Gegenspieler 1/3 angerechnet.
IRA
nicht verwechseln mit ERA. der IRA kann nur bei einem relief pitcher auftauchen. Das sind die runs von Spielern, die schon auf dem Feld waren, bevor der relief ins spiel kam. Also die Erblast vom starting pitcher, die dann Punkte machen.
L
losses, der pitcher bekommt ein L, wenn er das Feld verlässt und sein Team im Score, durch ihn verschuldet, zurückliegt. Oder aber in Rückstand durch die baserunner gerät, welche durch ihn auf base kamen.
Ein Bsp: Das Spiel steht UE. pitcher 1wird durch pitcher 2 (relief pitcher)ausgewechselt. Zu dieser Zeit hat p1 bereits 1 Spieler auf base gelassen. Danach schlägt der batter ein home run, verschuldet durch p2.
Da nun der bereits auf base gestandene baserunner, den punkt zur führung macht (den der p1 da ja hingelassen hat) bekommt der pitcher 1 ein L, ungeachtet dessen, ob danach seine Mannschaft noch gewinnt oder wieviele INN er geworfen hat.
LOB
left on base, in etwa die baserunner, die auf ihren bases „gestrandet“ sind, nachdem der pitcher 3 spieler ausgeworfen hat
R
runs, Anzahl der Punkte die der pitcher zugelassen hat, während er im Spiel ist / war, incl der runs von Spielern die auf base waren und
gepunktet haben, nachdem der pitcher ausgewechselt wurde
S
save, kann ich euch nur in englisch reinposten, denke das krieg ich so richtig nicht übersetzt:
Rule 10.20 credits a pitcher with a save when he meets all three of the following conditions:
(1) He is the finishing pitcher in a game won by his club; and
(2) He is not the winning pitcher; and
(3) He qualifies under one of the following conditions:
(a) He enters the game with a lead of no more than three runs and pitches for at least one inning; or
(b) He enters the game, regardless of the count, with the potential tying run either on base, or at bat, or on deck
(that is, the potential tying run is either already on base or is one of the first two batsmen he faces); or
(c) He pitches effectively for at least three innings. No more than one save may be credited in each game.
SHO
shutouts, ein pitcher bekommt ein SHO gutgeschrieben, wenn er ein complete Game (CG) pitcht, ohne einen run zuzulassen.
SLG
slugging pertange (Durchschnitt „geholte bases / at bats“)
Bsp: Spieler A hat in 298 at bats gegen den pitcher bisher 82 mal base erreicht, dann ist die .SLG des pitchers gegen diesen Spieler = .275(82/298)
WHIP
walks plus hits per Inning, Anzahl von hits und walks eines pitchers / die INN die er gepitcht hat.
Bsp: wenn der pitcher 138 hits und 61 bases on balls (walks) in 150 innings zulässt, ist sein WHIP = 1.33 ((138+61)/150).

DIE BASEBALLSPRACHE
ACE
der Beste starting pitcher das Teams

Backdoor slider
ein pitcht der aussieht, als ginge an der strikezone vorbei, der sich aber dann kurz vorher, durch seinen Drall in die Zone reindreht,so quasi von hinten in zone schummelt.

bandboxes
Kleine Ballparks die den hittern entgegenkommen

batters box
da wo der batter steht

beanball
ein ball der den hitter absichtlich treffen soll

bottom of the INN
die 2. Hälfte des INNs, da ist immer das Heimteam at bat.

can of corn
ein leichter catch

closer
ein relief pitcher welcher das Spiel beendet

cycle
wenn ein batter in einem Spiel ein single, double, triole und einen HR schlägt

clean up
der powerhitter der die table setter nach Hause schlagen soll . Der vierte Schläger im lineup

drop off the table
ein als sinker geworfener ball oder ein curveball der sehr scharf vor der platte wegbricht

dish
home plate

heater
ein sehr guter fastball

hill
pitchers mound ( der klene Hügel, wo der werfer steht )

homer
home run

hot corner
die dritte base

leadoff
der batter welches das inn beginnt

meatball
ein einfach zuschlagender ball, der so schön fett in der mitte der strikezone ankommt

mendoza line
ein batting average von .200, schlägt ein hitter um diese Marke, spricht man von der mendoza line

pick(-off)
ein gut gefanger groundball eines Infielders

ribbie oder ribeye
RBI gesprochen, so wie CU halt

seventh-inning stretch
eigentlich ein ausdruck dafür das sich die Leute die Füsse vertreten. Das ist im 7 INN so „tradition“ gewordenund dazu wird heute oft das allseits beleibte Lied „Take Me Out to the Ball Game“ gesungen und es werden Entspannungsübungen gemacht, löööl

squeeze play
ein taktischer Ausdruck um mit einem bunt den runner auf base nach Hause zu bringen

switch-hitter
ein Spieler der beidhändig schlagen kann

table setter
ein batter der auf base kommen muss, damit nachfolgende batter ihn nach Hause schlagen können, normalerweise der leadoff-hitter

twin killing
double play

wheelhouse
ie zone in der strikezone, die der batter am liebsten mag (powerzone)

whiff
strikeout oder K

2 Besonderheiten noch :

AL (American League) ; NL (National League) wo ist da der Unterschied ???

Der Unterschied der beiden Ligen besteht in Regel 6.10 der MLB , wo jede Liga für sich festgelegen kann ob sie einen designated hitter einsetzen oder nicht.
Die AL tut es. Die NL nicht.

Was ist nun ein dH designated hitter ?
der dH ist ein Einwechselspieler für den pitcher innerhalb des Schlagturnus.
Der Schlagturnus (lineup) bestimmt die Reihenfolge in der die Spieler at bat (am schlag) sind. Waren alle einmal at bat, gehts wieder von vorne los.
Somit kommt eigentlich auch der pitcher immer irgendwann at bat.
Pitcher sind aber ausgewiesene Spezies im Ballwurf und verfügen nur selten über gute Schlagfähigkeiten. Deshalb hat
man den dH eingeführt. Dieser wird vor der Partie genannt und nimmt im Schlagturnus den Platz des pitchers ein.
Da dieser dH aber nicht verteidigen muss, brauch der auch keine guten defensivqualitäten.

So, und darüber diskutieren die AMIs nun solange es die Regel des dH gibt. Die Gegner (meist Anhänger eines Clubs der
NL) sagen das bringt die Spielphylosophie durcheinander. Die Befürworter sagen, dass gibt dem Spiel mehr möglichkeiten
und gute hitter können als dH auch spielen und punkte machen wenn sie „verletzt sind“ ( sie müssen ja nicht verteidigen)

Jedenfalls wurde das Spiel 1973, als sich der amerikanische Baseball in einer Zuschauerkrise befand, so Punktereicher gestaltet, da sich die pitcher ab nun auf ihren job konzentrieren konnten, und Powerhitter die ihre probleme in der Verteidigung hatten, konnten nur noch schlagen und rennen
Die Möglichkeit ohne einen dH auszukommen, ist einen pinch hitter einzusetzen.
Wenn der pitcher ans at bat soll, wird er gegen einen
schlagstarken Mitspieler ausgetauscht. Wenn die Mannschaft wiederum in die Verteidigung wechselt, wird der pinchhitter abermals durch einen guten pitcher ersetzt.
Das blöde is nur das zwar zur Jederzeit ein Spieler eingewechselt werden kann, aber ein rausgenommener Spieler NICHT wieder ins Spiel darf. Und soviele gute pitcher hat man idR nicht

Das „ground rule double“.
Wieder son schickes Wort wofür man zum übersetzen ewig braucht
in deutsch wohl in etwa :
aussergewöhnliche Spieleinflüsse und die daraus resultierende Spielfortsetzung

Folgende Situation: Der batter schlägt den Ball soweit, dass eigentlich in freier Natur nicht mehr zu erreichen wäre, also ein HR.
Im Stadium ist diese Sektion durch die Auslinien als sog „foulterritory“ abgegrenzt. Das ist die berühmte Form des Baseballfeldes bzw der Stadien, denn dieser Radius, linke Begrenzung, rechte Begrenzung, ergibt ja das Spielfeld, nach hinten offen.
Jetzt hat man hinten und an der Seite, Zuschauerränge, Photografenplätze, Anzeigetafeln usw drangebaut. Diese stehen manchmal sehr nah an den Spielfeldegrenzungen. So kann es sein, dass ein geschlagener Ball, der eigentlich ein HR wäre keiner is, da irgendwas im weg steht(ne Anzeigetafel, ne Mauer mit gestrüps drinne, was weiss ich). Denn kommt der Ball damit in Berührung in springt wieder ins Spielfeld wird der Schlag als double gewertet und eben nicht als HR.
Jedes Stadion hat seine „eigene ground rule double-regeln“, da es überall andere Besonderheiten gibt, die Regeln was passiert, wenn der Ball wo hängen bleibt was da nicht sein dürfte.
Blöd zu erklären irgendwie und doch ganz einfach.
Ground rules aller MLB-Stadien

Wissenswertes !?!

Die Entfernung zwischen den bases beträgt 90 feet (~27,36 m)
Die Entfernung pitcher – batter 60 ft 6 in (~18,39 m)
Das Wort „Grand Slam“, von einem Homerun bei geladenen bases, wurde vom Tennis für die grossen 4 Turniere übernommen, nicht etwa anders herum

Der bullpen ( da wo sich die Einwechselwerfer warm werfen) hat seinen Namen von einer „Red Bull tobacco“ Werbung (die um die 20iger Jahre überall in den Stadien hingen).
Diese Werbung hing sehr häufig genau über dem Areal der Einwechselwerfer. So prägte sich der Name bullpen

Die NL ist die ältere der beiden Ligen

In der NL befanden sich 1901 als Mitglieder
* Baltimore Orioles
* Boston Americans
* Chicago White Sox
* Cleveland Blues
* Detroit Tigers
* Milwaukee Brewers
* Philadelphia Athletics
* Washington Senators

Die Boston Red Sox hiessen ursprünglich Bostan Americans
Die Cleveland Indians Cleveland Blues
Die Baltimore Orioles sind 1903 nach NY umgezogen und sind heute die New York Yankees
Die ursprünglichen Milwaukee Brewers von 1901 wurden 1902 zu den St. Louis Browns und 1953 zu den heutigen Baltimore Orioles
Die Washington Senator sind 1961 nach Minnesota gezogen und heissen nun Minnesota Twins

In der AL
kamen 1961 die LA Angels( Anaheim Angels) und die Washington Senators ( Twins) dazu
1969 kamen die KC Royals dazu und die Seattle Pilots. Diese waren nur ein Jahr in der Liga unter dem Namen, zogen dann nach Milwaukee und das sind die heutigen Milwaukee Brewers !!!
1972 kamen die Texas Rangers dazu
1977 die Toronto Blue Jays und die Seattle Mariners
als 1998 die Clowntruppe Tampa Bay Devil Rays dazu kam, gingen die Brewers in die NL

Die verschiedenen Ballwurftechniken (pitches)

changeup
der changeup sieht und ist vom Bewegungsablauf genauso aufgebaut wie der fastball nur mit bis zu 30 – 40 km/h weniger speed geworfen. deswegen heisst der auch off-speed pitch.

curveball
der curveball wird aus einer Handrotation heraus geworfen. Dadurch bekommt der ball ein drall, bleibt aber zunächst stabil und gerade. Dadurch, das der Curve mit weniger power geworfen wird als der fastball und erst so aussieht wie ein fastball bringt er das Schlagtiming des hitter durcheinander. wenn der ball in der Nähe der HP ist, bricht er meist nach unten weg und er hitter haut ins leere

fastball
der meist geworfene und schnellste ball eines pitchers. manche pitcher erreichen mit ihrem fastball eine Geschwindigkeit von bis zu 150 – 170 km/h.
Der Fastball wird schnell und gerade und mit etwas backspin in die strikezone geworfen.
Am besten Richtung outside plate, damit der batter ihn noch schwerer erreichen kann.
Beim fastball wird ausserdem unterschieden, wie der Ball zum Abwurf in der hand gehalten wird ( two und fourseam fastball,
split-finger fastball)

knuckleball
der knuckle(Fingelknöchel)ball ist ein ball, bei dem nur die Fingelnägel die Naht des Balles berühren um den backspin möglichst gering zu halten. Ausserdem ist er der wohl langsamste pitch. Dadurch bekommt der Ball ein „chaotische“ Flugbahn und fängt an zu flattern. Das macht das treffen so schwer

sinker
hat eigentlich nix mit pitch selbst zu tun, sondern mit dem was er machen soll wenn der Ball in hitting distance kommt.
Ein sinker ist eigentlich ein Senkblei in der Fischerei um ein schnelleres und tieferes absinken der Netze zu ermöglichen.
Bricht ein Ball im letztem Drittel seiner Flugbahn extrem nach unten weg, spricht man von einem sinker

slider
der slider ist sone Mischung aus curve und fastball. etwas schneller wie curve aber mit weniger schnitt. Im Idealfall bricht der aber auch kurz vor plate weg und soll den hitter erst denken lassen, es käme ein fastball. Dazwischen liegt bei guten pitchern
noch ne nuance, die man „cut-fastball“ oder „cutter“ nennt. Noch ein wenig mehr fastball, noch etwas weniger curveball

srewball
der curve dreht aus Sicht eines rechtshändigen pitchers im Uhrzeigersinn, der srewball andersrum

So und mit dem wohl späktakulärstem Wechsel der Saison: ARod zu den Yankees komm ich mal zu meiner ersten Einschätzung zu den Ligen:

AL
1. NYY
jetzt auch noch mit Alex Rodriguez, dem wohl zZ bestem aktiven Baseballer, wieder einmal Topkandidat

2.Boston Red Sox
Mit Schilling und Fourke als pitcher und dem Schlagstarkem lineup allemale eine, wenn nicht der erste Herausforderer der NYY. Da ich aber glaube da die die Yankees ihre DIV gewinnen werden, müssen (und werden ?) sich die Red Sox über die wildcard qualifizieren.

3. Anaheim Angels
denke die gewinnen die west oder aber (hoffentlich) die Seattle Mariners, die ich auch auf
4. setzen möchte

5. vielleicht die Twins
die, die central gewinnen können, oder aber auch die KC Royalz, pff schwer zu sagen hier

NL
1. Chicago Cubs
Beste rotation bester pitching stuff die sollten die Central gewinnen

2.Die Phillies.
Mein heisser „Geheimtip“ für eine gute Saison 2004 und für mich der Topanwärter auf den Gewinn der NLDIV EAST. sehr gute offense, solide starting pitcher gute einwechselspieler kurzum ein rundum ausgelichen gut bestztes Team auf allen positionen

3. Houston Astros
tja da wimmelts aufm mount nur so von Klasse werfern, die Spielentscheident sind und nicht viele runs zulassen, der top Underkandidat der letzten Saison, sollte es auch dioeses Jahr wieder werden. Die Closer werden wohl entscheiden ob Houston die Cubbies ärgern kann

4.Die Giants
setz ich jetz mal doch, muss ich aber noch sehen wie die Spieler sich dort alle einfügen und ob Bonds seine Homeshow weiter führt

5. Funkis und meine Fische.
Auch dieses Jahr wieder ein „Underdog-Kandidat“ der es weit bringen sollte. Jedoch glaube ich ohne Veriensbrille eher an die Phillies als mögliche Überraschung und DIV Sieger

Das solls ersma gewesen sein (bin nun auch Müde ), vielleicht kann ich das noch was erweitern und / oder auf evtl. Fragen eingehen,falls die mods keine Zeit haben sollten.

Wäre schön hefe, wenn Du dieses post irgendwie oben verankern könntest, da ich glaube, dass es immer wieder recht informativ ist
und die Leute die Suche meist eh nicht nutzen bzw das post in der Versenkung verschwindet.

Besten Dank und

GL & :money @ ALL

Nachtrag 19.März

Tach Zesamme

jo danke schonmal für die Blumen. Hab ich letztlich gern gemacht und es waren auch für mich noch einige interessante Sachen dabei

[zitat] einen linkshänder nennt man southpaw [/zitat]

jou clowni dat is richtig. Habe ja auch geschrieben, dass meine Aufzählung hier net abschliessend ist. Da gäbe sicherlich nochmals so vielzu posten.

Jedoch auch zum Begriff
„southpaw“
hier mal die kurze Entstehungsgeschichte :
Um es zu vermeiden, dass den battern (hittern) in den frühen Abendstunden, die Sonne genau ins Gesicht scheint, hat man die Stadien früher, und zT auch noch heute, mit dem center field genau nach Richtung Osten gebaut. Das hat zur Folge, dass wenn der pitcher dem hitter gegenüber steht, sein Wurfarm in Richtung Norden zeigt. Bei einem linkshändigem pitcher zeigt der Wurfarm halt nach SÜDEN.
So bürgerte sich im laufe der Jahre der Name „southpaw“ für ein „leftie“ ein. Der Begriff ist heute im amerikanischen absolut gebräuchlich für einen Linkshänder. „He is a southpaw“.

was ich noch so auf den ersten Blick vergessen habe :

das perfect game
will ich net unterschlagen, da es das grösste ist, was ein pitcher für sich in einem Spiel erreichen kann.
Ein pitcher hat ein perfect game geworfen wenn er
– ein ganzes Spiel durch pitcht ohne einen hit, walk, error, hit by pitch abzugeben. Dabei darf es auch sonstwie kein baserunner geben.
Dabei zählt es auch, wenn durch einen error seiner Mitspieler, ein batter auf base kommt. Somit braucht der pitcher für ein perfect game auch eine grundsolide Abwehr.

double header
Eigentlich nix anderes als 2 aufeinanderfolgende Spiele 2er Mannschaften an einem Tag. Kommt vor ,wenn das für den einen Tag angestezte Spiel ausfällt ( meist Regen) und am anderen Tag nachgeholt wird. Unmittelbar nach dem Nachholspiel findet dann, nach einer Pause, das für den Tag eigentlich angesetzte Spiel statt.

dugout oder bench
„die Reserverbank“

fielders choice
hört man immer wieder im Zusammenhang mit dem baserunner.
„He reached 1B by fielders choice.“
Dazu ein Bsp:
Zu einem Zeitpunkt des Spiels befindet sich bereits ein Spieler auf base. Dann kommt der nächste batter an die Reihe. Dieser spielt einen (ground) ball den ein Abwehrspieler sicher fängt. Nun hat der Abwehrspieler die Wahl (fielders choice) welchen Spieler er ausmacht.
Den vorderen baserunner der zur nächsten Base avanciert oder den batter auf seinem Weg zur 1B.
Häufig wird der vorderste baserunner ausgemacht, da er ja am ehesten einen run repräsentiert. Muss aber net immer sein. Wenn der hitter zum Bsp ein schneller Mann ist, nimmt man auch schon mal den. Der Abwehrspieler hat halt die Wahl, wen er ausspielt.
Fängt der Abwehrspieler einen Ball so schnell, dass beide Spieler ausgemacht werden, so ist dies das klassische double Play.

foul ball
ein Ball welcher von hitter ins foul-terrytory geschlagen wird. Also ins Aus. D.h. aus sicht des hitters, entweder an der linken Seite der 3B vorbei oder an der rechten Seite der 1B. Kommt 1000 mal vor, ist aber in sofern wichtig, alsdass bei einem count
von von 2 strikes (zB. 1-2), der hitter den Ball solange in „aus“ schlagen kann, „wie er es schafft“;
ohne dafür ein „K“ und damit sein out zu kassieren.
Auch hier gibt es wieder spezies unter den topbattern, die das sehr gut können.
Die schaffen es „immer irgendwie“ ein stück Schläger ( das reicht) an den Ball zu bekommen, sodass der Ball meist hoch hinter ihnen ins aus geht, bis halt der richtige pitch für kommt, auf den sie gewartet haben, um dann einen fetten langen rauszuhauen

wild pitch
ein wild pitch ist ein pitch der viel zu hoch, zu tief, zu weit oder sonstwie unkontrolliert geworfen wird, alsdass der catcher ihn nicht wie vorgesehn erreichen kann. Catcher und pitcher sprechen sich durch Zeichensprache vor dem Wurf immer kurz ab, in welche Ecke der strikezone der ball kommen soll, damit der catcher den ball sicher fangen kann, sollte der hitter den ball net treffen. Wirft der pitcher einen „wild pitch“, kann der catcher den ball nicht direkt aufnehmen und diesen Spielzug beenden. Da kommt dann meist grosse Hektik auf, der catcher wirft seine Maske wech und hechtet dem Ball hinterher.
Denn der Ball ist fair (im Spiel) und jeder baserunner kann somit zur nächsten base rennen. Also müssen die catcher den Ball schnell unter Konttrolle bekommen um die Möglichkeit eines baseruns zu unterbinden

so mehr ist für den Augenblick wirklich net wichtig
wenns soweit ist erkläre Euch och die „magic numbers“, aber anderes Thema

Zu den Stats:

Baseball lebt , zum großteil, von seinen Statistiken, die wirklich über auch alles und jeden geführt werden. Im Spiel gibts dafür halt den official scorer und so ziemlich jede Sportseite in Amerika die was auf sich hält, hat eine mehr oder minder saubere Übersicht über alle erdenklichen Zahllenkolonen.
In meinem erstem post sollte ich die wichtigen Abk. und Berechnungsmethoden genannt haben (.AVG, .ERA, W/L, .SLG, .OBP),
dazu kommen noch alle erdenklichen Stats, etwa wie hoch ist der Schlagdurchschnitt vs southpaw pitcher, wie hoch, wenn der pitcher rechtshänder ist und 2 Mann auf base sind, wie hoch
im 4 INN bei dem pitcher….

Als Beispiel hierfür soll einmal diese Seite Covers
herhalten.
Bei denen hat man einen guten Überblick über so ziemlich das wichtigste Zahlenmaterial.

Für mich macht das ein grossteil der Fazination an diesem Sport aus. Zum wetten scheiden sich hier irgendwann die Geister. Die Einen schwören auf jede noch kleine Stat, die Anderen lassen diese Sachen nur zum Teil in ihre Wettüberlegung mit einfliessen.
Ein Bsp von mir (auch @ lunix) : Da ich vorige Saison sehr viele under / over Wetten plaziert habe, war es auch „immer wichtig“ zu wissen, was für ein Wetter am Spielort herrscht.
Neben der Analyse des Lineups, der pitcher, der direkten VS, bandboxes(kleines stdion), bla, bla, bla
Bei covers findet man immer einen Wetterlink für das Spielstadion. Da diese offen sind, bläst da auch der Wind rein. Wenn der Wind nun mit dem hitter bläst (ins Stadion hinein) dann sind mehr HR zu erwarten, da der Ball einfach weiter fliegt.
Andersrum kann der Wind die entscheidenen Meter zwischen HR und catch kosten. Ausserdem ist es statistisch festgehalten, dass in den wärmeren Monaten der Saison mehr HR und vor allem längere Bälle geschlagen werden, als in den kälteren Tagen. Die Luft is dünner der Ball fliegt einfach weiter. Scheinbar fühlen
sich die Spieler auch wohler. Also ich denke ihr merkt worauf ich hinaus möchte… man kann ganz schön viel Stats zu rate ziehen bevor so ein Spiel beginnt.
Dazu kommen ja noch die von clown angesprochenen Sachen, wie eine weite Anreise und ein frühes Spiel usw. Das schöne ist aber auch daran, dass man ein Spiel nicht gesehen haben muss, um anz genau nachvolziehen zu können, wie und unter welchen Umständen welches Ergebnis zustande kam. Das Feld ist hier
grenzenlos…

September 2, 2014: Abgeheftet unter Wetthilfe Keine Kommentare

Kommentar verfassen